DE668703C - Wasserwaage zur Bestimmung und Festlegung von Hoehenunterschieden - Google Patents

Wasserwaage zur Bestimmung und Festlegung von Hoehenunterschieden

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DE668703C
DE668703C DER96196D DER0096196D DE668703C DE 668703 C DE668703 C DE 668703C DE R96196 D DER96196 D DE R96196D DE R0096196 D DER0096196 D DE R0096196D DE 668703 C DE668703 C DE 668703C
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C9/00Measuring inclination, e.g. by clinometers, by levels
    • G01C9/18Measuring inclination, e.g. by clinometers, by levels by using liquids
    • G01C9/24Measuring inclination, e.g. by clinometers, by levels by using liquids in closed containers partially filled with liquid so as to leave a gas bubble
    • G01C9/26Details

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Description

  • Wasserwaage zur Bestimmung und Festlegung von Höhenunterschieden Die Erfindung betrifft eine Wasserwaage mit verstellbarer Libelle und selbsttätiger Höhenbestimmung zur Ermittlung und Feststellung von Höhenunterschieden in metrischen Maßeinheiten.
  • Während das Messen von Neigungen in Winkelgraden an sich nicht neu ist, war es bisher doch nicht möglich, mit einer Wasserwaage kleine und kleinste Höhenunterschiede in metrischen Maßeinheiten und deren Unterteilungen je Meter in einfacher Art genau zu bestimmen und festzulegen.
  • Bekannt sind Wasserwaagen, bei denen das bewegliche Ende eines Libellenfußes auf einer Keilfläche gleitet, dadurch, daß der Keil zur Libelle bewegt wird. Dieses bekannte Meßgerät kann ,aber einen Anspruch auf Genauigkeit nicht machen. Aus den Abb.2 und 3 und der Beschreibung geht hervor, daß sich beide Gegenstände, der bekannte und der Erfindungsgegenstand, nicht nur im. äußeren Aufbau unterscheiden, sondern daß ihnen zwei völlig verschiedene Grundsätze zugrunde liegen.
  • Es sei in den Abb. 2 und 3 ABC = 'Stell, keildreieck, c = Libellenfuß, m = Drehpunkt des Libellenfußes, S = Teilungsskala.
  • In A,bb.2, die die Wirkungsweise des bekannten Gerätes geometrisch darstellt, und in Abb.3, die die Wirkungsweise des Erfindungsgeg-enstandes geometrisch zeigt, ist ein Meßbereich von q.5° angenommen. Das entspricht einer Steigung von i m. pro Meter der Waagerechten. Das bekannte Gerät arbeitet mit einer gleichmäßigen Skala, bei der gleiche Verschiebungen des Stellkeiles gleichen Änderungen der Steigung entsprechen.
  • Möglich wird ,eine gleichmäßig unterteilte Skala nur, wenn A-C als Kurve ausgeführt wird. Demgegenüber wird beim Erfindungsgegenstand keine Kurve, sondern eine schiefe Ebene verwendet und trotzdem eine unbedingt genaue Ablesung auf gleichmäßig unterteilter Skala erreicht. Zum Beweis dessen, daß das bekannte Gerät bei Verwendung einer ;schiefen Ebene diese Genauigkeit nichterreicht, diene Abb. 2.
  • Wird das Stell.heildreieck A,BC um A-B in Richtungen so verschoben, daß sich in mit A deckt, so beschreibt der Libell@enfuß c seinen Winkel von q..5° = Lage c"'. Der Nullpunkt der Skala S auf A;-B deckt sich so mit m.
  • Wird dagegen das Stellk:eildreleck in Richtung in nur um die Hälfte der StreckeA-B verschoben, so wird von dem Libell@enfuß c ein Winkel beschrieben, der nicht der Steigung von 5ocm auf i m entspricht (vgl. Lage A'B'C' und c'). Eine Steigung von 5o cm. auf i m wird ,erst bei Verschiebung des Stellkeiles in Lage A"B"C" -erreicht. Hieraus geht einwandfrei hervor, daß eine Ablesung auf einer gleichmäßig unterteilten Skala bei dem bekannten Gerät nicht möglich ist.
  • Aus Abb.3 ist ersichtlich, daß der Erfindungsgegenstand :ein Ablesen auf einer gleichmäßig unterteilten Skala S dadurch ermöglicht, daß ein verschiebbarer Lib,ellenfuß c nicht unmittelbar auf einer Keilfläche ArB ruht, sondern auf einem in gleichbleibendem Abstand zum Drehpunkt na bewegtere Steuerstift 1 geführt wird, der senkrecht- zur Auflag@q'-fläche auf der Keilfläche AAB gleitet.
  • Eine Ausführungsform des Gerätes ist in Abb. i dargestellt.
  • Auf einem Profilstück a gleitet @ein@@ Schlitten b, an dem das eine Ende eines Libellenhalters j in 1 beweglich gelagert ist, während das andere Ende des Libellenhalters j auf einem Steuerstift d des Glcitschi.eb.ers ruht, der seinerseits nach der Erfindung senkrecht zur Auflagefläche geführt wird und sich im gleichbleibenden Abstand zum Drehpunkt1 bewegt. Zur senkrechten Führung dient nach der Erfindung ein Steuerstift, der sich. senkrecht zur Auflagefläche bewegt. Das andere Ende des Steuerstiftes ;d des Gleitschiebers stützt sich auf eine fststehende Keilfläche, wie bekannt, auf. Bei Verwendung einer normalen Maßskala mit Millimeterunterteilung erreicht man bereits eine Genauigkeit von etwa l!lo mm pro Meter.
  • Die Abb. i zeigt die Erfindung im Gebrauch auf einer um 45,4 cm pro Meter geneigten Fläche-ArB in der Seitenansicht.
  • Bei der Messung wird der Schlitten b so lange verschoben, bis die Libelle k einspielt. Die Unterkante des Libellenhalters j gegenüber der Unterkante des Profilstückes a entspricht alsdann dem jeweiligen Neigungswinkel der gemessenen Fläche. Zur Ablesung kann man zweckmäßig an der Seitenwand o, des Schlittens b eine Noniusteilung ,i oder eine andere Unterteilung anbringen, durch tkL, man alsdann auf der Skala lt den Höhen-@@erschied baw. die Abweichung von der wagerechten Ebene ablesen kann.
  • Die Neuerung und der technische Fortschritt der Erfindung besteht darin, daß das bewegliche Ende des Libellenhalters j auf einem senkrecht zur Auflagefläche geführten Führungsstift d ruht, dessen Mittelachse sich im gleichbleibenden Abstand zum Drehpunkt 1 bewegt und sich mit seinem unteren Ende auf ein Keilstück c aufstützt. Durch diese Anordnung kann die obere Gleitfläche des Keilstückes c völlig gerade geschliffen werden und gleichmäßig unterteilte metrische Maßskalen verwendet werden, so d.aß über den ganzen Meßbereich ,eine unbedingte Genauigkeit erzielt wird.

Claims (1)

  1. PATFNTANSPIZUCII: Wasserwaage zur Bestimmung und Festlegung von Höhenunterschieden, bei der das .bewegliche Ende .eines Libellenfußes auf einer Keilfläche gleitet, dadurch gekennzeichnet, daß sich ein Steuerstift (d) des Gleitschiebers senkrecht zur Auflagefläche im gleichbleibenden Abstand zum Drehpunkt (1) bewegt.
DER96196D 1936-04-30 1936-04-30 Wasserwaage zur Bestimmung und Festlegung von Hoehenunterschieden Expired DE668703C (de)

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