CH369144A - Druckmaschine - Google Patents
DruckmaschineInfo
- Publication number
- CH369144A CH369144A CH7132059A CH7132059A CH369144A CH 369144 A CH369144 A CH 369144A CH 7132059 A CH7132059 A CH 7132059A CH 7132059 A CH7132059 A CH 7132059A CH 369144 A CH369144 A CH 369144A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- bolt
- inking
- inking unit
- locking
- pawl
- Prior art date
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41F—PRINTING MACHINES OR PRESSES
- B41F31/00—Inking arrangements or devices
- B41F31/30—Arrangements for tripping, lifting, adjusting, or removing inking rollers; Supports, bearings, or forks therefor
- B41F31/302—Devices for tripping inking devices as a whole
Landscapes
- Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)
Description
Druckmaschine Die Erfindung betrifft eine Druckmaschine, die insbesondere als Offsetdruckmaschine ausgebildet sein kann, mit einem Farbwerk, bei dem jede zweite Farbwalze am Maschinengestell gelagert ist, während die übrigen Walzen in einem gemeinsamen Farb- werkstuhl angeordnet sind, der um eine am Maschi nengestell gelagerte Schwenkachse ausschwenkbar ist und bei dem ein am Maschinengestell angeord neter Anschlagbolzen für die Verriegelung des Farb- werkstuhles sowie ein Schalthebel für verschiedene Raststellungen des Farbwerkstuhles vorgesehen sind.
Derartige Farbwerke sind nach beendeter Druckarbeit in eine Ausser-Betrieb-Stellung zu bringen, um ein Herausnehmen der Walzen, Reinigen usw. vor nehmen zu können.
Es sind Druck- und Vervielfältigungsmaschinen bekannt, bei denen die Farbwerkschaltung folgender massen vorzunehmen ist- Um das Farbwerk nach dem Drucken in die Ausser-Betrieb-Stellung zu bringen, das heisst den schwenkbaren Farbwerkstahl nach oben bis gegen den Anschlag zu schwenken, ist<B>zu-</B> nächst der Farbwerkhebel auf Aus zu stellen. Danach sind zwei Arretierungshebel in die Stellung zu bringen, die den schwenkbaren Farbwerkstuhl frei gibt. Dieser ist an zwei dafür vorgesehenen Griffen oder Hebeln in die Ausser-Betrieb-Stellung zu schwenken.
Es ist also für diesen einen Arbeitsgang die Betätigung von fünf Hebeln erforderlich.
Eine derartige Farbwerk-#Schaltvorrichtung ist selbst für geübte Drucker umständlich und zeitrau bend. Sie entspricht auch keinesfalls den Anforde rungen, die mit fortschreitender Modernisierung an Druck- und Vervielfältigungsmaschinen gestellt wer den.
Die vorliegende Druckmaschine weist im Gegen satz zu bekannten Vorrichtungen eine wesentliche Vereinfachung der Farbwerkschaltung und eine damit verbundene Einsparung an Baueleinenten auf. Der ganze oben beschriebene Vorgang beim Schalten des Farbwerkes auf Ausser-Betrieb-Stellung besteht hier nur aus einem einzigen Handgriff.
Der Fortschritt der erfindungsgemässen Konstruk tion liegt darin, dass bei Vereinfachung derselben und der daraus resultierenden Einsparung von Bau elementen eine wesentliche Erleichterung in der Be dienung der Maschine ermöglicht wird.
In den beiliegenden Zeichnungen wird ein Aus führungsbeispiel der Maschine nach der Erfindung dargestellt und nachstehend beschrieben.
Fig. <B>1</B> ist die schematische Darstellung einer Offsetdruckmaschine mit dem Farbwerk in Aus - Stellung.
Fig. 2 ist eine Draufsicht des Farbwerkes mit der erfindungsgemässen Konstruktion.
Fig. <B>3</B> zeigt eine Seitenansicht des Farbwerkes mit dem Farbwerkhebel in der Druck ,Stellung in grösserem Massstab.
Fig. 4 ist die Seitenansicht des Farbwerkes mit dem Farbwerkhebel in der Aus -Stellung.
Fig. <B>5</B> zeigt den hochgeschwenkten Farbwerk- stahl.
Fig. <B>6</B> ist die Seitenansicht der Sicherung für die Farbwerkschaltung.
Offsetdruck- und Vervielfältigungsraaschinen müssen die in Stapeln auf dem durch eine Taster- Einrichtung gesteuerten, den oberen Stapelrand in einer gleichbleibenden Höhe haltenden Anlegetisch angelegten Bogen einzeln der Maschine zuführen. Die Bogen werden von dem durch Stapelleisten aus gerichteten, nicht gezeichneten Stapel durch eine Blaslufteinrichtung von diesem gelockert und mittels Saugluft von den Saugern, abgehoben und zwischen die Einführwalzen hindurch zur Ausrichtung an die Vorder- und Seitenmarke geführt. Eine Kugel- leiste hält die Bogen flach und verhindert ein Wellen derselben.
Nach erfolgter Ausrichtung werden die einzelnen Bogen an ihrer Vorderkante schlagartig.von den Greifern des rotierenden Gegendruckzylinders erfasst und zum Bedrucken zwischen Offset- und Gegendruckzylinder hindurchgeführt. Die Maschine mit allen Funktionen wird durch einen Elektromotor angetrieben. Druckgeschwindigkeit und Arbeitsrhyth mus der Vorrichtung sind durch ein Stufenlosgetriebe regelbar.
Die Übertragung des Druckbildes erfolgt von der eingefärbten und mit Feuchtflüssigkeit versehenen Folie des Formzylinders über das Gummituch des Offsetzylinders auf die einzelnen Bogen. Die Zufuhr, Verteilung und das Auftragen der Farbe auf die Druckfolie bewirkt das aus dem Farbkasten, der Duktorwalze, der Farbleckwalze, den Farb- und Reibwalzen bestehende Farbwerk.
Die drei Farb walzen<B>8, 10</B> und 12 (eine Farb- und zwei Auftrag walzen) sind in einem gemeinsamen, schwenkbaren Farbwerkstuhl <B>1</B> untergebracht und werden durch Schwenken des Farbwerkstuhles <B>1</B> um dessen Dreh achse in die erforderliche Position gebracht. Die bei den Reibwalzen<B>9</B> und<B>11</B> sind im Maschinengestell <B>23</B> gelagert. Das Farbwerk hat eine von dem übri gen Maschinenmechanismus unabhängige Schaltung. Die einzelnen Schaltstellungen bewirken: <B>1.</B> Eine Trennung der Walzen voneinander wäh rend der Leerlaufstellung (Ruhestellung).
<B>11.</B> Eine Berührung der Walzen untereinander, um vor Beginn des Druckvorganges alle Walzen gleichmässig mit Farbe und Feuchtung zu versehen.
III. Die Berührung der beiden Auftragwalzen mit den Reibwalzen und der Druckfolie und Einfärbung derselben.
Bei Beendigung der Druckarbeit ist nach dem Ausschalten des Farbwerkes der Farbwerkstuhl hoch- zuschwenken, um ein Reinigen bzw. Auswechseln der Walzen zu ermöglichen und Zugang zu den im Innern der Maschine liegenden Teilen der Maschine zu haben.
Das Ausschalten des Farbwerkes und Hoch- schwenken des schwenkbaren Farbwerkstuhles <B>1</B> erfolgt durch Betätigen des Farbwerkhebels 2 (siehe Fig. <B>1,</B> 2 und<B>3).</B> Die drei bzw. vier Schaltstellungen für das Farbwerk werden durch Einlegen des Zapfens<B>3</B> des Schalthebels 2 in eine der Nuten der Schaltraste 4 erreicht. Eine Blattfeder <B>5</B> hält den Hebel 2 in seiner Stellung.
Der Hebel 2 ist an seinem Ende mit einem gabelförmigen Teil<B>6</B> versehen, der sich während des Schaltvorganges klauenartig auf einen an der Maschinenwand befind lichen Anschlagbolzen<B>7</B> bewegt und durch Hebel wirkung die Stellung des Farbwerkstuhles regulier bar macht. Vor dem Hochschwenken des Farbwerk- stuhles ist der Farbwerkhebel 2 in die Aus -Stellung zu bringen (siehe Fig. <B>1</B> und 4).
Dabei wird der Farb- werkstuhl <B>1</B> durch den Schlitz des gabelförmigen Teils<B>6</B> des Schalthebels an dem Anschlagbolzen<B>7</B> hochgetrieben und die Farbwalzen<B>8-12</B> auseinander- geschaltet (siehe Fig, 4). Mit dem Farbwerkhebel 2 kann nun der Farbwerkstuhl <B>1</B> bis zum Anschlag<B>13</B> an der Maschinenwand<B>23</B> hochgeschwenkt werden.
Um ein unbeabsichtigtes Verstellen oder ein even tuell durch eine Unachtsamkeit verursachtes Durch reissen des Farbwerkhebels 2 auszuschliessen, befin det sich auf der dem Farbwerkhebel gegenüberlie genden Seite des Farbwerkstuhles eine Sicherung, bei der nach dem Loslassen des gabelförmigen Teils <B>6'</B> von dem Anschlagbolzen<B>7'</B> die Farbwerkschalt- welle 14 mittels eines Stiftes<B>15</B> durch einen Sperr- riegel <B>16</B> verriegelt wird.
Bei dieser Sicherung gibt ein auf der Achse der Farbwerkschaltwelle befind licher Hebel<B>17</B> mit dem Druckbolzen<B>19</B> bei der Trennung des gabelförmigen Teils<B>6'</B> von dem An schlagbolzen<B>7'</B> durch Druck einer Feder<B>18</B> die Bewegung des #Sperriegels <B>16</B> frei, in dessen Boh rung ein mit der Farbwerkschaltwelle 14 verbun dener Stift<B>15</B> einras'tet und so die Farbwerkschalt- welle 14 verriegelt. Sperriegel<B>16</B> und Feder<B>18</B> sind an der Wand des Farbwerkstuhles <B>1</B> an einem Bol zen 20 gelagert.
Der Druck des Sperriegels<B>16</B> auf den Hebel<B>17</B> erfolgt über den Druckbolzen<B>19.</B> Die Bewegung des Hebels<B>17</B> ist begrenzt durch den Durchmesser eines Loches 21 für einen an dem gabelförmigen Teil<B>6'</B> eingelassenen Stift 22. Um ein Hochschwenken des Farbwerkstuhles <B>1</B> nur in ver riegeltem Zustand möglich zu machen, ist an der Maschinenwand<B>23</B> ein Anschlag 24, der den Sperr- riegel <B>16</B> beim Hochschwenken des Farbwerkstuhles <B>1</B> in seiner unverriegelten Stellung blockiert.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH</B> Druckmaschine mit einem Farbwerk, bei dem jede zweite Farbwalze am Maschinengestell gelagert ist, während die übrigen Farbwalzen in einem ge meinsamen Farbwerkstuhl angeordnet sind, der um eine am Maschinengestell gelagerte Schwenkachse ausschwenkbar ist und bei dem ein am Maschinen gestell angeordneter Anschlagbolzen für die Verrie gelung des Farbwerkstuhles sowie ein Schalthebel für verschiedene Raststellungen des Farbwerkstuhles vor gesehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalt hebel (2) für die Raststellungen des Farbwerkstuhles <B>(1)</B> mit einer gabelförmigen Klaue<B>(6)</B> versehen ist, die so zu dem am Maschinengestell<B>(23)</B> sitzenden Anschlagbolzen<B>(7)</B> angeordnet ist, dass der Schalt hebel (2) in seiner ersten Raststellung den Anschlag bolzen<B>(7)</B> erfasst bzw. freigibt, während er in den weiteren Raststellungen sich weiter über den Bol zen<B>(7)</B> schiebt und dadurch in allen weiteren Rast stellungen den Farbwerkstuhl <B>(1)</B> verriegelt.UNTERANSPRüCHE <B>1.</B> Druckmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine mit dem Anschlagbolzen (7') zusammenarbeitende Sicherungseinrichtung (14 bis<B>17)</B> vorgesehen ist, die eine Verstellung des Schalthebels (2) aus seiner ersten Raststellung ver hindert, sobald die Gabel den Bolzen freigibt. 2.Druckmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an einer der gabelförmigen Klauen<B>(6</B> bzw. 6') der Farbwerkschaltwelle eine Klinke<B>(17)</B> so angebracht ist, dass beim Greifen der gabelförmigen Klaue über den Anschlagbolzen<B>(7</B> bzw. 7') ein Druckbolzen<B>(19)</B> der Klinke einen Sperriegel<B>(16)</B> aus seiner Verriegelung mit einem mit der Farbwerkschaltwelle fest verbundenen Stift <B>(15)</B> hebt, während bei der Trennung der gabelför migen Klaue<B>(6)</B> von dem Anschlagbolzen<B>(7)</B> der Sperriegel<B>(16)</B> den Stift<B>(15)</B> der Farbwerkschalt- welle (14) verriegelt, indem er durch den Druck einer Torsionsfeder <B>(18)</B> die Klinke<B>(17)</B> durch den Druck- bolzen<B>(19)</B> in die zur Verriegelung erforderliche Position bewegt und der Stift in den Sperriegel ein rastet. <B>3.</B> Druckmaschine nach den Unteransprüchen<B>1</B> und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die den Schalt hebel blockierende Klinke<B>(17)</B> so ausgebildet ist, dass bei Verhinderung des Einfallens der Klinke in den Schalthebel (2) die Klinke gegen einen am Ma schinengestell angeordneten Anschlag (24) stösst, um eine Blockierung zu erreichen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG25609A DE1102180B (de) | 1958-10-31 | 1958-10-31 | Farbwerk fuer Rotationsdruckmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH369144A true CH369144A (de) | 1963-05-15 |
Family
ID=7122713
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH7132059A CH369144A (de) | 1958-10-31 | 1959-03-25 | Druckmaschine |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE578050A (de) |
| CH (1) | CH369144A (de) |
| DE (1) | DE1102180B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2691672A1 (fr) * | 1992-05-15 | 1993-12-03 | Roland Man Druckmasch | Unité de laquage pour une imprimante. |
-
1958
- 1958-10-31 DE DEG25609A patent/DE1102180B/de active Pending
-
1959
- 1959-03-25 CH CH7132059A patent/CH369144A/de unknown
- 1959-04-23 BE BE578050A patent/BE578050A/fr unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2691672A1 (fr) * | 1992-05-15 | 1993-12-03 | Roland Man Druckmasch | Unité de laquage pour une imprimante. |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE578050A (fr) | 1959-08-17 |
| DE1102180B (de) | 1961-03-16 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP1221367B2 (de) | Verfahren zum Wechseln einer Druckzylinderhülse und Druckmaschine zur Durchführung des Verfahrens | |
| DE4436559C2 (de) | Vorrichtung zum Zuführen von Druckplatten | |
| DE4224832A1 (de) | Vorrichtung zur positionierung eines dem automatischen druckplattenwechsel dienenden magazins | |
| DD242028A1 (de) | Trockeneinrichtung in druckmaschinen | |
| CH369144A (de) | Druckmaschine | |
| DE2819257C3 (de) | Vorrichtung zur Freigabe oder Verriegelung der Schwenkbewegung einer durch eine Steuerkurve betätigbaren Heberwalze | |
| DE2435203C2 (de) | Bogen-Rotationsdruckmaschine | |
| DE2223568C2 (de) | Numeriereinrichtung für Druckmaschinen | |
| DE2223686B2 (de) | Eindruckeinrichtung für eine Druckmaschine | |
| DE1943060B2 (de) | Steuervorrichtung für die An- und Abstellung des Offsetzylinders einer Offsetdruckmaschine | |
| DE43474C (de) | Farbendruckpresse | |
| DE3109963A1 (de) | "sammeldruck-rotationsmaschinendruckwerk fuer wertpapierdruck" | |
| DE442934C (de) | Rotationsgummidruckmaschine | |
| DE2200680C3 (de) | Einrichtung zum Numerieren und Perforieren insbesondere im Offsetdruckverfahren bedruckter Bogen | |
| DE60121503T3 (de) | Farbvorrichtung für eine Rotationsdruckmaschine | |
| DE507530C (de) | Vorrichtung zum schmierfreien Bogenausfuehren an Haltzylinderschnellpressen mit Rechenauslage | |
| DE412745C (de) | Mehrfarben-Schoen- und Widerdruck-Gummidruck-Rotationsmaschine | |
| DE100082C (de) | ||
| DE244453C (de) | ||
| DE355234C (de) | Vorrichtung zum Bedrucken von flachen, gewoelbten und anderweitig gestalteten Flaechen | |
| DE1536962C (de) | Einrichtung zum Anlegen bzw. Abheben einer Ätzvorrichtung an den bzw. vom Folienzylinder einer Rotationsoffsetdruckmaschine, insbesondere Kleinoffsetmaschine | |
| DE56512C (de) | Färbvorrichtung für ein- und mehrfarbige Cylinderdruckpressen | |
| DE292196C (de) | ||
| DE432258C (de) | Typendrucker mit hin. und her gehendem Satzbett | |
| AT83151B (de) | Variable Rotationsmaschine. |