CH369209A - Lampengehäuse, insbesondere für Leuchtstofflampen - Google Patents
Lampengehäuse, insbesondere für LeuchtstofflampenInfo
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Description
Lampengehäuse, insbesondere für Leuchtstofflampen Es sind Lampengehäuse, z. B. für Leuchtstoff- lampen, mit an einem Gehäuseoberteil mittels Federn lösbar befestigter Abdeckwanne aus organischem Glas bekannt. Zur Halterung solcher Wannen am Lampen gehäuse sind schon verschiedene Lösungen vorge schlagen worden, so z. B. Haken, die in ent sprechende Schlitze im Leuchtengehäuserand eingrei fen, oder Federn, die den eingezogenen Wannenrand untergreifen.
Das Abnehmen von solchen Wannen von ihren Halteorganen am Lampengehäuse geschieht dann ent weder durch Eindrücken des Wannenrandes an den Stellen, an denen die Haken in die Schlitze am Leuch- tengehäuse eingreifen, oder durch seitliches Verschie ben der Wanne; um sie aus den Haltefedern, die den Wannenrand unterfassen, zu lösen.
Die vorliegende Erfindung bezweckt nun eine zu verlässige lösbare Befestigung der Wanne am Ge häuseoberteil zu schaffen, die durch blosses Einschie ben mit verhältnismässig kleinen Kräften im Gehäuse oberteil verankert und durch einfaches Abziehen wie der gelöst werden kann. Die Erfindung .betrifft ein Lampengehäuse der eingangs genannten Art mit nach oben vorspringendem, in den Gehäuseoberteil hin einragendem freien Randteil delr Wanne.
Das Lam pengehäuse ist gemäss der Erfindung dadurch gekenn zeichnet, dass die auf der Innenseite des Gehäuse oberteils befestigten Federn einen nach unten ver laufenden, den Wannenrandteil auf der Innenseite überlappenden Schenkel aufweisen, der an der über lappungsstelle ein nach aussen vorspringendes Knie besitzt und mit einem Oberschenkel an einer nach oben und innen verlaufenden Schrägfläche des Wan- nenrandteils kraftschlüssig anliegt,
und dass die Federn bei abgenommener Abdeckwanne mit einer oberhalb des Knies befindlichen Stelle kraftschlüssig in einer solchen Lage am Gehäuseoberteil abgestützt sind, dass ihr unter dem Knie liegender Unterschenkel eine Auflauffläche für den Wannenrandteil bildet.
Die Zeichnung zeigt Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes.
Die Fig. 1 bis 3 zeigen im Vertikalschnitt ein Aus führungsbeispiel bei unterschiedlicher Lage der be- weglichen Teile.
Die Fig. 4 und 5 zeigen in derselben Darstellung und in der Lage der beweglichen Teile gemäss Fig. 3 je ein weiteres Ausführungsbeispiel.
Fig. 6 zeigt in der gleichen Darstellung eine be sondere Ausführungsform der Feder und deren Be festigung.
Fig. 7 zeigt eine Ansicht von der Innenseite her in Richtung des Pfeiles A in Fig. 6.
Beim Ausführungsbeispiel gemäss den Fig. 1 bis 3 weist das dargestellte Lampengehäuse einen kasten- förmigen, nach unten offenen Oberteil 1 auf, in den der nach oben vorspringende Randteil einer Abdeck- wanne 8 aus organischem Glas von unten her hin einragt.
In der in Fig. 3 dargestellten Lage der Wanne ist diese lösbar am Oberteil 1 befestigt, und zwar mittels Federn 3, die auf der Innenseite des Gehäuse- oberteils befestigt und als Doppelschenkelfedern mit gewickeltem Torsionsfedermittelteil 13 ausgebildet sind. Jede Feder weist einen oberen, an der betreffen den Wand des Teiles 1 befestigten Schenkel 14 und einen nach unten verlaufenden Schenkel 15 auf, der den Randteil 16 der Wanne 8 auf der Innenseite überlappt.
An der überlappungsstelle weist der Schen kel 15 ein nach aussen vorspringendes Knie 11 auf, wobei der oberhalb des Knies liegende Schenkelteil 5, nachstehend kurz Oberschenkel genannt, jeder Feder an einer von unten nach oben nach innen verlaufen den Schrägfläche des obersten Teiles 6 des Wannen randteiles 16 kraftschlüssig anliegt. Diese Schräg- fläche ist durch entsprechendes Abkanten des End- teiles 6 um einen spitzen Winkel .nach innen ge bildet.
Die Aussenseite des Endteiles liegt kraftschlüs sig an einer Dichtungsleiste 17 aus elastisch nachgie bigem Material an, welche auf der Innenseite des Oberteils 1 an der betreffenden Stelle befestigt ist. Die Dichtungsleiste 17 liegt an der unteren Flanke einer winkelförmigen Einpressung in der betreffenden Wand des Oberteils 1 an, an deren Innenseite der Federschenkel 15 mit einer oberhalb des Knies 11 befindlichen Stelle 9 kraftschlüssig anliegt, und zwar in einer solchen Lage, dass sein unter dem Knie 11 liegender Schenkelteil 4, nachstehend kurz Unter schenkel genannt, auf der Aussenseite eine Auflauf- fläche für den Wannenendteil 6 bildet.
Der Gehäuse oberteil 1 ist unten mit einem waagrechten, nach innen vorstehenden Flansch 7 versehen, dessen Kante 12 mit der äusseren Auflauffläche des Endteiles 6 der Wanne zusammenarbeitet. Der Oberteil 1 ist in üblicher, nicht dargestellter Weise an einer mit ent sprechenden Durchlassöffnungen versehenen Decke 2 befestigt, mit deren Unterseite, gemäss Fig.3, die Wannenseitenwand 8 im montierten Zustande bündig ist.
Zum Demontieren der Wanne genügt es, diese mit entsprechender Kraft nach unten zu ziehen, wobei der Endteil 6 an der Aussenseite des Oberschenkels 5 entlang gleitet und hierbei, unter überwindung der Federspannung 3, den Schenkel 15 der Federn 3 entsprechend nach innen schwenkt. Infolge der Schräglage des Oberschenkels 5 bedarf es hierzu nur verhältnismässig geringer Kräfte.
Das Wiedereinsetzen der Wanne erfolgt in umge kehrter Weise durch blosse Bewegung nach oben, wobei der Endteil 6 vermöge seiner äusseren Schräg fläche durch die Gehäusekante 12 geführt ist und anderseits der Unterschenkel 4 mit seiner äusseren Auflauffläche die Führung des Endteiles 6 von der anderen Seite her gewährleistet, so dass also der End- teil 6 selbsttätig derart eingefangen wird, dass er kraftschlüssig an der Aussenfläche des Unterschenkels entlanggleitend geführt ist und hierbei die Feder schenkel 15 entsprechend nach innen geschwenkt wer den,
bis der Endteil 6 am Knie 11 vorbeigleitet (Fig. 2) und mit dem nötigen Anpressdruck in die Dichtungsleiste 17, die entsprechend nachgiebig ist, so weit hineingepresst ist, dass der Oberschenkel 5 über die ganze innere Anlagefläche des Endteiles 6 an diesem zur Anlage kommt, wie aus Fig. 3 ersichtlich ist.
Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 unterschei det sich vom vorangehend erläuterten lediglich da,- durch, dass der Randteil der Wanne nicht abgekantet und dafür mit nach innen vorspringenden Nocken 6' versehen ist, die den Federn 3 gegenüberliegen und auf der Unterseite die mit dem Federunterschenkel 5 zusammenarbeitende schräge Anlagefläche aufweisen.
Die Nocken 6' können ausserdem eine mit dem Unter schenkel 4 zusammenarbeitende Schrägfläche auf weisen, wodurch eine grössere Berührungsfläche mit den Federn beim Einführen der Wanne in den Ober teil 1 erreicht wird.
Da der Wannenrandteil in Fig. 4 auf der Aussen seite keine Schrägfläche aufweist, ist der Teil 1 unten mit einem nach innen vorstehenden waagrechten Flansch versehen, dessen Randteil 10 um einen 90 übersteigenden Winkel abgekantet ist, so dass er auf der Innenseite eine schräge Auflauffläche für den Wannenrandteil bildet.
Für die zentrierende Einfüh rung des Wannenrandteiles zwischen die Federn 3 und den Gehäuseoberteil 1 ist es an und für sich gleichwertig, ob die betreffende Schrägfläche auf der Aussenseite des Wannenrandteiles oder auf der Innen seite des Randteiles des Gehäuseoberteiles sitzt.
Das Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 5 unterschei det sich von demjenigen nach den Fig. 1 bis 3 ledig lich dadurch, dass der untere Randteil des Gehäuse oberteils 1, in gleicher Weise wie beim Ausführungs beispiel nach Fig. 4, mit dem auf der Innenseite die Schrägfläche aufweisenden, abgekanteten Randteil 10 versehen ist. Mit diesem Randteil 10 arbeitet dann eine Schrägfläche der Aussenseite des Wannenrand teiles 6 zusammen, wodurch sich wieder eine grössere Berührungsfläche und ein noch besseres Einfangen der Wanne beim Aufsetzen in den Gehäuseoberteil 1 ergeben.
Die Federbefestigungsanordnung gemäss den Fig. 6 und 7 weist für jede Feder 3 am betreffenden Wand teil des Gehäuseoberteils 1 eine auf der Innenseite dieser Wand angeordnete, nach aussen offene Kralle 17 auf, weiche den gewickelten Torsionsfedermittel- teil 18, 18' auf der Gehäuseinnenseite umgreift.
Die Kralle ist nach Art einer Rohrschelle ausgebildet, in welche die Federwickel 18, 18' passend eingesetzt sind und deren oberer Befestigungslappen 19 und unterer Befestigungslappen 20 auf der Innenseite des Ge häuseoberteils 1 befestigt sind. Der obere Federschen kel 14 ist wieder an der Innenseite der Gehäusewand abgestützt, wogegen der untere Federschenkel 15 wieder mit dem Wannenrandteil 6 zusammenarbeitet. Bei abgezogener Wanne liegt der Schenkel 15 mit der Stelle 9 wieder an der Gehäuseeinbuchtung an. In jedem Fall genügt die Federspannung im Verein mit der oberen und unteren Federabstützung, um die Federwickel 18, 18' in kraftschlüssiger Anlage am Krallenrücken zu sichern.
Eine seitliche Verschiebung der Federn 3 gegenüber ihrer Kralle 17 ist dadurch verhindert, dass der obere Befestigungslappen 19 zwi schen den Zinken des gegabelten oberen Federschen kels liegt.
Zum Demontieren der einzelnen Feder 3 genügt es, die beiden Wickelteile 18, 18' so weit gegen die Gehäusewand zu pressen, dass alsdann die Feder nach unten aus der Rohrschelle herausgezogen wer den kann. Die Schelle ist derart bemessen, dass der Abstand zwischen den beidseitigen Endteilen des Schellenrückens und der Gehäusewand grösser ist als der äussere Winkeldurchmesser. Zur Sicherung der Feder 3 gegen seitliches Verschieben kann der Kral- lenkörper, welcher die Federwickel 18, 18' lagert, auch beiderseits durch eine Stirnwand geschlossen sein.
Zum Abziehen der mit der Unterseite der Decke bündigen Wanne können Saugnäpfe benützt werden, die auf die Unterseite der Wanne aufgepresst werden und eine Handhabe, z. B. in Form eines Handgriffes oder Riemens oder dergleichen, aufweisen. Nach er folgtem Abziehen der Wanne werden die Saugnäpfe wieder von dieser abgenommen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Lampengehäuse, insbesondere für Leuchtstofflam- pen, mit an einem Gehäuseoberteil mittels Federn lösbar befestigter Abdeckwanne aus organischem Glas, deren nach oben vorspringender Randteil in den Gehäuseoberteil hineinragt, dadurch gekennzeichnet, dass die auf der Innenseite des Gehäuseoberteils (1) befestigten Federn (3) einen nach unten verlaufenden, den Wannenrandteil auf der Innenseite überlappen den Schenkel (15) aufweisen,der an der überlap- pungsstelle ein nach aussen vorspringendes Knie (11) besitzt, und mit einem Oberschenkel (5) an einer nach oben und innen verlaufenden Schrägfläche des Wan- nenrandteils kraftschlüssig anliegt, und dass die Fe dern (3) bei abgenommener Abdeckwanne (8) mit einer oberhalb des Knies (11) befindlichen Stelle (9) kraftschlüssig in einer solchen Lage am Gehäuse- oberteil (1) abgestützt sind, dass ihr unter dem Knie (11) liegender Unterschenkel (4)eine Auflauffläche für den Wannenrandteii (16) bildet. UNTERANSPRÜCHE 1. Lampengehäuse nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass von der Aussenseite des Wannen- randendteils (6) und der dem Unterschenkel (4) ge genüberliegenden Innenseite des freien Randteils (7, 10) des Gehäuseoberteils (1) mindestens die eine der genannten Seiten ebenfalls eine schräge Auflauffläche bezogen auf die Einführbewegung der Wanne (8) auf weist. 2.Gehäuse nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass der Randendteil (6) der Wanne (8) schräg nach innen abgekantet ist, so dass seine Innen seite die mit dem Federoberschenkel (5) zusammen- arbeitende schräge Anlagefläche, seine Aussenseite dagegen die mit dem Gehäuserandteil (7, 12) zu sammenarbeitende Auflauffläche bildet. 3. Gehäuse nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass der Gehäuserandteil als nach innen abgekanteter waagrechter Flansch (7) ausgebildet ist, dessen Kante (12) mit der Auflauffläche des Wannen randendteils (6) zusammenarbeitet. 4.Gehäuse nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Wannenrandendteil mit nach innen vorspringenden Nocken (6') versehen ist, die den Federn (3) gegenüberliegen und auf der Unterseite die mit dem Federunterschenkel (5) zusammen arbeitende schräge Anlagefläche aufweisen. 5. Gehäuse nach Unteranspruch 4, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Nocken (6') ausserdem auf der Oberseite eine mit dem Federunterschenkel (4) zu sammenarbeitende Auflauffläche aufweisen. 6.Gehäuse nach Unteranspruch 1, dadurch ge- kennzeichnet, dass der Gehäuseoberteil (1) unten einen nach innen vorstehenden, waagrechten Flansch aufweist, dessen um einen 90 übersteigenden Winkel nach unten abgekanteter Randteil (10) auf der Innen seite die Auflauffläche für den Wannenrandteil bildet. 7.Gehäuse nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Federn (3) als Doppelschenkelfedern nüt gewickeltem Torsionsfedermittelteil (18, 18') aus gebildet sind, der in je einer auf der Innenseite des Gehäuseoberteils (1) angeordneten, nach aussen offe nen Kralle (17) gelagert ist und unter dem Einfluss der auf der Aussenseite abgestützten Federschenkel (14, 15) kraftschlüssig am Krallenkörper anliegt. B.Gehäuse nach Unteranspruch 7, dadurch ge kennzeichnet, dass die Kralle beiderseits geschlossen ist und dadurch die Feder gegen seitliche Verschie bungen sichert. 9. Gehäuse nach Unteranspruch 7, dadurch ge kennzeichnet, dass die Kralle (17) mindestens einen nach oben vorspringenden, an der benachbarten Wand des Gehäuseoberteils (1) anliegenden Befesti- gungslappen (19) aufweist, der den oberen Schenkel (14) der Feder (3) gegen seitliches Verschieben sichert.
Applications Claiming Priority (2)
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| US3397308A (en) * | 1966-10-19 | 1968-08-13 | Itt | Lighting fixture |
-
1959
- 1959-02-21 CH CH6988559A patent/CH369209A/de unknown
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