CH369316A - Niederspannungszündkerze für Zündanlagen, bei welchen die Funken durch Kondensatorentladung erzeugt werden - Google Patents

Niederspannungszündkerze für Zündanlagen, bei welchen die Funken durch Kondensatorentladung erzeugt werden

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CH369316A
CH369316A CH6012658A CH6012658A CH369316A CH 369316 A CH369316 A CH 369316A CH 6012658 A CH6012658 A CH 6012658A CH 6012658 A CH6012658 A CH 6012658A CH 369316 A CH369316 A CH 369316A
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CH
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spark plug
voltage spark
low
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CH6012658A
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Inventor
Smits W Beye
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Smitsvonk Nv
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      Niederspannungszündkerze        für        Zündanlagen,    bei welchen     die    Funken durch       Kondensatorentladung    erzeugt werden    Die Erfindung bezieht sich auf eine Niederspan  nungszündkerze für     Zündanlagen,    bei welchen die  Funken durch     Kondensatorentladungen    erzeugt wer  den.

   Diese     Zündkerze    zeichnet sich nach der Erfin  dung dadurch aus, dass sie als wirksamen Teil einen  Leiter aufweist, dessen Enden mit den beiden An  schlüssen der     Kerze    verbunden sind, wobei dieser  Leiter in derartiger Weise geformt ist, dass Teile dieses       Leiters        nebeneinand'erliegen    und bei Stromdurch  gang Funken zwischen den genannten     nebeneinander-          liegenden    Teilen entstehen.  



  Wenn die     Kondensatorenentladung        .stattfindet,     fliesst der Strom z. B. durch einen an beiden Enden  gut elektrisch leitend mit den Anschlüssen verbun  denen Draht, ein Band oder dergleichen. Wenn dieser  Draht oder dieses Band aufgewickelt oder dicht       nebeneinandergelegt    ist, und zwar auf     die    Weise,  dass die     nebeneinanderliegenden    Teile des Drahtes  sich nicht elektrisch leitend berühren, dann wird  durch diesen Strom ein stark ionisierendes Feld er  zeugt und es wird nur     ein    kleiner Teil der     Konden-          satorenergie    durch die Wicklung fliessen,

   während  der grösste Teil der Energie sich von Windung zu  Windung in der Form von     Flammfunken    entladet.  Da es hier keine durch ein Gas     getrennte        Elektroden     gibt und die     kühlende    Fläche gross ist, gibt es auch  praktisch keinen Materialverbrauch und benötigt eine       derartige        GIeitfunkenkerze    keine hohe Spannung zum  Auslösen der grossen     Zahl    von Funken, die durch  eine derartige Zündkerze erzeugt wird.  



  Eine     derartige    Zündkerze ist unempfindlicher  gegen Nebenschlüsse, verursacht durch Wasser usw.  Der Wärmewert einer     derartigen        Gleitfunkenkerze    ist  durch     ihre    gute Wärmeableitung sehr gross. Ein Aus  führungsbeispiel dieser Zündkerze ist unempfindlich  gegen eine rohe Behandlung, falls der     kleine    Abstand    zwischen zwei Teilen, die als Elektroden für die Fun  ken wirken, durch einen festen, isolierenden Belag  bestimmt ist.  



  Vorzugsweise benutzt man z. B. für diese Kerzen  spiralen oder andere Arten von Wicklungen aus Mate  rialien, bei welchen durch     Oxydierung    eine starke       Isolierschicht    erzeugt wird.  



  Die Spirale oder eine andere Form von Wicklung       kann    auch auf eine andere Weise     mit        einer    Isolier  schicht versehen werden, z. B. durch Aufbrennen von  Email- oder     Glasschichten    oder durch     einfaches     Zwischenlegen eines Isolationsmaterials zwischen die  benachbarten Teile. Auch kann die Spirale auf eine       isolierende    oder halbleitende Unterlage aufgewickelt  werden und nachher eventuell durch Emaillieren und       dergleichen    mit dieser Unterlage verbunden werden.  



  Auch ist es     möglich    die Spirale auf einer     isahe-          renden    oder halbleitenden Unterlage durch Aufdamp  fen, Spritzen oder Sintern zu erzeugen, wobei die  Spirale sowohl' zwischen wie     .in        Rillen    in     dieser    Unter  lage angebracht werden kann.  



  Wenn die Isolierschicht auf     der    Spirale aus Email  oder dergleichen besteht, kann die Spirale durch       erneutes    Erhitzen     zu    einem     Hohlzylinder    verwandelt  werden und eventuell zur     gleichen    Zeit auf der Unter  lage     festgeschmolzen    werden.  



  Auch sind noch verschiedene Kombinationen der  genannten Beispiele möglich.  



  Die Spirale kann mit     einem        etwaigen    Halter auch  als     auswechselbares    Element ausgeführt werden.       Ausführungsbeispiele    der     Zündkerze    nach der  Erfindung werden     anhand    der Zeichnung näher erläu  tert.  



       Fig.    1 stellt eine     Ausführung    mit einer flachen  Spirale dar und           Fig.    2 mit einer auf einer     isolierenden    Unterlage  (Tragkörper) aufgewickelten Wendel.  



  In     Fig.    1 ist 1 der     Zündkerzenkörper    mit dem       Schraubgewinde    2, dem Isolator 3     und    dem zentralen       Anschlussbolzen    4.  



  In einer     Aussparung    des     Zünd'kerzenkörpers    liegt  der zu     einer    Spirale 5 aufgewickelte, durch Oxydation  isolierte Draht, von dem das eine Ende 6 mit dem       Zündkerzenkörper    1 und das andere Ende 7 mit  dem Stift 8 des zentralen     Anschlussbolzens    4 ver  bunden     ist.     



  In     Fig.2    ist 1 der     Zündkerzenkörper    mit dem       Einschraubgewinde    2, dem Isolator 3 (siehe     Fig.    1)  und dem     zentralen        Anschlussbolzen    4.  



  In diesem Körper 1 ist ein aus Porzellan beste  hender Isolator 9 angebracht, auf dem die Wendel 10  aus durch Oxydation     isolierten    Draht aufgewickelt  ist. Das eine Ende 11 ist verbunden mit dem Zünd  kerzenkörper 1, während das andere Ende 12 über  den Isolator 9 gelegt ist und mit dem durch diesen  Isolator hindurchgeführten Stift 8 des zentralen An  schlussbolzens 4 verbunden ist.  



  Die maximale     Betriebsspannung,der    dargestellten  Zündkerze beträgt z. B. 5000 V und ihr Widerstand  etwa 10 Ohm. Mit dieser Kerze können     zündfähige     Gemische jeder Art, z. B.     ölnebel,    gezündet werden.  Die Kerze     kann    z. B. bei     Verbrennungskraftmaschi-          nen,    Ölbrennern, Strahltriebwerken, Gasbrennern  usw. angewendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Niederspannungszündkerze für Zündanlagen, bei welchen die Funken durch Kondensatorentladungen erzeugt werden, dadurch gekennzeichnet, dass sie als wirksamen Teil einen Leiter aufweist, dessen Enden mit den beiden Anschlüssen der Kerze ver bunden sind, wobei dieser Leiter in derartiger Weise geformt ist, dass Teile dieses Leiters nebeneinander- liegen und bei Stromdurchgang Funken zwischen den genannten nebeneinanderliegenden Teilen entstehen. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Niederspannungszündkerze nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der beide Anschlüsse der Kerze verbindende Leiter aus einem langgestreckten Körper, z. B. aus Draht oder Band, besteht. 2. Niederspannungszündkerze nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Leiter zu einer Spirale aufgewickelt ist und die Funken zwischen den Windungen auftreten. 3. Niederspannungszündkerze nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Leiter zu einer Wendel auf einem isolierenden oder halblei tenden Trägerkörper aufgewickelt ist, und dass die Funken zwischen den Windungen auftreten. 4.
    Niederspannungszündkerze nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der beide Anschlüsse der Kerze verbindende Leiter aus einer auf oder in einen isolierenden oder halbleitenden Tragkörper aufgebrachten, z. B. aufgedampften, ge spritzten oder gesinterten, Metallschicht besteht. 5. Niederspannungszündkerze nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der beide Anschlüsse der Kerze verbindende Leiter eine durch Oxydation hergestellte Isolierschicht besitzt. 6. Niederspannungszündkerze nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem beide Anschlüsse der Kerze verbindenden Leiter eine Iso lierschicht angebracht ist, und zwar z. B. durch Ätzen, Aufbrennen oder Lackieren. 7.
    Niederspannungszündkerze nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der beide Anschlüsse der Kerze verbindende Leiter zusammen mit einem Isoliermaterial aufgewickelt ist, derart, dass die Windungen nur durch das Isoliermaterial elektrisch voneinander getrennt sind. B. Niederspannungszündkerze nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der wirksame Teil mit einem Halter ein auswechselbares Element bildet.
CH6012658A 1957-06-08 1958-06-02 Niederspannungszündkerze für Zündanlagen, bei welchen die Funken durch Kondensatorentladung erzeugt werden CH369316A (de)

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