CH369316A - Niederspannungszündkerze für Zündanlagen, bei welchen die Funken durch Kondensatorentladung erzeugt werden - Google Patents
Niederspannungszündkerze für Zündanlagen, bei welchen die Funken durch Kondensatorentladung erzeugt werdenInfo
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Description
Niederspannungszündkerze für Zündanlagen, bei welchen die Funken durch Kondensatorentladung erzeugt werden Die Erfindung bezieht sich auf eine Niederspan nungszündkerze für Zündanlagen, bei welchen die Funken durch Kondensatorentladungen erzeugt wer den.
Diese Zündkerze zeichnet sich nach der Erfin dung dadurch aus, dass sie als wirksamen Teil einen Leiter aufweist, dessen Enden mit den beiden An schlüssen der Kerze verbunden sind, wobei dieser Leiter in derartiger Weise geformt ist, dass Teile dieses Leiters nebeneinand'erliegen und bei Stromdurch gang Funken zwischen den genannten nebeneinander- liegenden Teilen entstehen.
Wenn die Kondensatorenentladung .stattfindet, fliesst der Strom z. B. durch einen an beiden Enden gut elektrisch leitend mit den Anschlüssen verbun denen Draht, ein Band oder dergleichen. Wenn dieser Draht oder dieses Band aufgewickelt oder dicht nebeneinandergelegt ist, und zwar auf die Weise, dass die nebeneinanderliegenden Teile des Drahtes sich nicht elektrisch leitend berühren, dann wird durch diesen Strom ein stark ionisierendes Feld er zeugt und es wird nur ein kleiner Teil der Konden- satorenergie durch die Wicklung fliessen,
während der grösste Teil der Energie sich von Windung zu Windung in der Form von Flammfunken entladet. Da es hier keine durch ein Gas getrennte Elektroden gibt und die kühlende Fläche gross ist, gibt es auch praktisch keinen Materialverbrauch und benötigt eine derartige GIeitfunkenkerze keine hohe Spannung zum Auslösen der grossen Zahl von Funken, die durch eine derartige Zündkerze erzeugt wird.
Eine derartige Zündkerze ist unempfindlicher gegen Nebenschlüsse, verursacht durch Wasser usw. Der Wärmewert einer derartigen Gleitfunkenkerze ist durch ihre gute Wärmeableitung sehr gross. Ein Aus führungsbeispiel dieser Zündkerze ist unempfindlich gegen eine rohe Behandlung, falls der kleine Abstand zwischen zwei Teilen, die als Elektroden für die Fun ken wirken, durch einen festen, isolierenden Belag bestimmt ist.
Vorzugsweise benutzt man z. B. für diese Kerzen spiralen oder andere Arten von Wicklungen aus Mate rialien, bei welchen durch Oxydierung eine starke Isolierschicht erzeugt wird.
Die Spirale oder eine andere Form von Wicklung kann auch auf eine andere Weise mit einer Isolier schicht versehen werden, z. B. durch Aufbrennen von Email- oder Glasschichten oder durch einfaches Zwischenlegen eines Isolationsmaterials zwischen die benachbarten Teile. Auch kann die Spirale auf eine isolierende oder halbleitende Unterlage aufgewickelt werden und nachher eventuell durch Emaillieren und dergleichen mit dieser Unterlage verbunden werden.
Auch ist es möglich die Spirale auf einer isahe- renden oder halbleitenden Unterlage durch Aufdamp fen, Spritzen oder Sintern zu erzeugen, wobei die Spirale sowohl' zwischen wie .in Rillen in dieser Unter lage angebracht werden kann.
Wenn die Isolierschicht auf der Spirale aus Email oder dergleichen besteht, kann die Spirale durch erneutes Erhitzen zu einem Hohlzylinder verwandelt werden und eventuell zur gleichen Zeit auf der Unter lage festgeschmolzen werden.
Auch sind noch verschiedene Kombinationen der genannten Beispiele möglich.
Die Spirale kann mit einem etwaigen Halter auch als auswechselbares Element ausgeführt werden. Ausführungsbeispiele der Zündkerze nach der Erfindung werden anhand der Zeichnung näher erläu tert.
Fig. 1 stellt eine Ausführung mit einer flachen Spirale dar und Fig. 2 mit einer auf einer isolierenden Unterlage (Tragkörper) aufgewickelten Wendel.
In Fig. 1 ist 1 der Zündkerzenkörper mit dem Schraubgewinde 2, dem Isolator 3 und dem zentralen Anschlussbolzen 4.
In einer Aussparung des Zünd'kerzenkörpers liegt der zu einer Spirale 5 aufgewickelte, durch Oxydation isolierte Draht, von dem das eine Ende 6 mit dem Zündkerzenkörper 1 und das andere Ende 7 mit dem Stift 8 des zentralen Anschlussbolzens 4 ver bunden ist.
In Fig.2 ist 1 der Zündkerzenkörper mit dem Einschraubgewinde 2, dem Isolator 3 (siehe Fig. 1) und dem zentralen Anschlussbolzen 4.
In diesem Körper 1 ist ein aus Porzellan beste hender Isolator 9 angebracht, auf dem die Wendel 10 aus durch Oxydation isolierten Draht aufgewickelt ist. Das eine Ende 11 ist verbunden mit dem Zünd kerzenkörper 1, während das andere Ende 12 über den Isolator 9 gelegt ist und mit dem durch diesen Isolator hindurchgeführten Stift 8 des zentralen An schlussbolzens 4 verbunden ist.
Die maximale Betriebsspannung,der dargestellten Zündkerze beträgt z. B. 5000 V und ihr Widerstand etwa 10 Ohm. Mit dieser Kerze können zündfähige Gemische jeder Art, z. B. ölnebel, gezündet werden. Die Kerze kann z. B. bei Verbrennungskraftmaschi- nen, Ölbrennern, Strahltriebwerken, Gasbrennern usw. angewendet werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Niederspannungszündkerze für Zündanlagen, bei welchen die Funken durch Kondensatorentladungen erzeugt werden, dadurch gekennzeichnet, dass sie als wirksamen Teil einen Leiter aufweist, dessen Enden mit den beiden Anschlüssen der Kerze ver bunden sind, wobei dieser Leiter in derartiger Weise geformt ist, dass Teile dieses Leiters nebeneinander- liegen und bei Stromdurchgang Funken zwischen den genannten nebeneinanderliegenden Teilen entstehen. UNTERANSPRÜCHE 1.Niederspannungszündkerze nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der beide Anschlüsse der Kerze verbindende Leiter aus einem langgestreckten Körper, z. B. aus Draht oder Band, besteht. 2. Niederspannungszündkerze nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Leiter zu einer Spirale aufgewickelt ist und die Funken zwischen den Windungen auftreten. 3. Niederspannungszündkerze nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Leiter zu einer Wendel auf einem isolierenden oder halblei tenden Trägerkörper aufgewickelt ist, und dass die Funken zwischen den Windungen auftreten. 4.Niederspannungszündkerze nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der beide Anschlüsse der Kerze verbindende Leiter aus einer auf oder in einen isolierenden oder halbleitenden Tragkörper aufgebrachten, z. B. aufgedampften, ge spritzten oder gesinterten, Metallschicht besteht. 5. Niederspannungszündkerze nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der beide Anschlüsse der Kerze verbindende Leiter eine durch Oxydation hergestellte Isolierschicht besitzt. 6. Niederspannungszündkerze nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem beide Anschlüsse der Kerze verbindenden Leiter eine Iso lierschicht angebracht ist, und zwar z. B. durch Ätzen, Aufbrennen oder Lackieren. 7.Niederspannungszündkerze nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der beide Anschlüsse der Kerze verbindende Leiter zusammen mit einem Isoliermaterial aufgewickelt ist, derart, dass die Windungen nur durch das Isoliermaterial elektrisch voneinander getrennt sind. B. Niederspannungszündkerze nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der wirksame Teil mit einem Halter ein auswechselbares Element bildet.
Applications Claiming Priority (1)
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| NL217961 | 1957-06-08 |
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| CH6012658A CH369316A (de) | 1957-06-08 | 1958-06-02 | Niederspannungszündkerze für Zündanlagen, bei welchen die Funken durch Kondensatorentladung erzeugt werden |
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1958
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