AT214212B - Glühkerze für Brennkraftmaschinen - Google Patents

Glühkerze für Brennkraftmaschinen

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AT214212B
AT214212B AT788759A AT788759A AT214212B AT 214212 B AT214212 B AT 214212B AT 788759 A AT788759 A AT 788759A AT 788759 A AT788759 A AT 788759A AT 214212 B AT214212 B AT 214212B
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combustion engines
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ceramic
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AT788759A
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Bosch Gmbh Robert
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    . Glühkerze für Brennkraftmaschinen    
Die Erfindung bezieht sich auf eine Glühkerze für Brennkraftmaschinen mit mindestens zwei ineinandergesteckten Metallteilen, zwischen denen sich eine Isolierstoffschicht befindet, die auf wenigstens einem der beiden gegeneinander zu isolierenden Teile schon vor deren Zusammenbau festhaftend aufgebracht ist. 



   Bei den bisher bekannten Glühkerzen der genannten Art werden die sich berührenden Flächen der   stromfuhrenden Teile durch Glimmerzwischenlagen oderGlas-bzw. Emailleflussaufschmelzungen gegen-    einander isoliert. Glimmer ist verhältnismässig teuer und erfordert eine umständliche und sorgfältig Montage. Der Schmelzpunkt der bekannten Glasflussaufschmelzungen liegt im Bereich der heutigen Betriebstemperaturen der Brennkraftmaschinen, so dass durch Ausschmelzen Isolationsfehler auftreten können, welche die Kerze unbrauchbar machen. 



   Die genannten Nachteile können behoben werden, wenn gemäss der Erfindung die'Isolierstoffschicht aus keramischem Stoff besteht, der vorzugsweise durch das an sich bekannte   Flammspritzverfahrenaufge-   spritzt ist. 



   Das erfindungsgemässe Isoliermittel kann in einfacher Weise, beispielsweise durch Aufspritzen, in verhältnismässig dünner Schicht auf die zu isolierenden Flächen aufgebracht werden und hat den Vorzug, dass es gegen die   im Betrieb derBrennkraftmaschine auftretenden Temperaturen vollkommen unempfind-   lich ist. 



   In vorteilhafter Weiterausgestaltung der Erfindung kann die keramische Isolierschicht mindestens an den Abdichtzonen der Kerze mit einer Auflageschicht aus einem weicheren Material, beispielsweise Tal-   kumpulver, versehen sein, wodurch   möglicherweise vorhandene Unebenheiten der Keramikoberfläche ausgeglichen und eine sichere Abdichtung erzielt wird. 



   Die Zeichnung veranschaulicht den Gegenstand der Erfindung an zwei verschiedenen, im Längsschnitt dargestellten Glühkerzen. 



   Nach Fig. 1 ist die Mittelelektrode 1 mit einem zylindrischen Abschnitt 2 in die passende Bohrung einer rohrmantelförmigen Aussenelektrode 3 eingesetzt, die ihrerseits in das Kerzengehäuse 4eingezogen ist. An ihren dem Verbrennungsraum zugekehrten Enden tragen die Mittelelektrode 2 und die Aussenelektrode 3 den in an sich bekannter Weise befestigten Glühdraht 5. Der Elektrodenabschnitt 2 und die Aussenfläche der Elektrode 3 sind mit einer durch eine gestrichelte Linie angedeuteten, durch Aufspritzen aufgebrachten Keramikschicht 6 versehen, welche die beiden Elektroden 2, 3 gegeneinander und die Elektrode 3 gegenüber dem Gehäuse 4 elektrisch isoliert.

   Da auch der in den Brennraumhineinragende Abschnitt der Aussenelektrode 3 mit einer Keramikschicht als Isolation versehen ist, wird erreicht, dass durch   Verbrennungsrückstände,   die sich zwischen der Bohrung im Motorgehäuse und dem brennraumseitigen Ende der Aussenelektrode 3 ablagern, kein die Wirkungsweise der Glühkerze beeinträchtigender Kurzschluss auftreten kann. 



   Diejenigen Flächen der Keramikschicht 6, an denen ein gasdichter Abschluss erforderlich ist, sind mit einer durch strichpunktierte Linien angedeuteten Auflageschicht 7 aus einem weicheren Material, wie Talkumpulver, versehen. Diese weichere Auflageschicht bewirkt beim Zusammenstecken bzw. Einziehen der   Gltihkerzenteile,   dass Unebenheiten auf der Keramikoberfläche ausgefüllt werden. 



   Das zweite Beispiel nach Fig. 2 unterscheidet sich vom ersten im wesentlichen nur dadurch, dass die Dichtflächen   2'und   8 statt zylindrisch kegelförmig sind. 

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   Die Keramikschicht 6 kann im Bedarfsfall auch auf beide der aufeinanderliegenden Flächen der Elektroden bzw. des Gehäuses aufgebracht sein. 



   Zum Aufbringen der Keramikschicht 6 eignet sich das Flammspritzverfahren. Man kann aber auch die Keramikschicht in anderer Weise aufspritzen bzw. aufstreichen und durch nachträgliche Wärmebehandlung auf die Metallflächen aufbrennen. 



    PATENT ANSPRÜCHE :    
1. Glühkerze für Brennkraftmaschinen, mit mindestens zwei ineinandergesteckten Metallteilen, zwischen denen sich eine Isolierstoffschicht befindet, die auf wenigstens einem der beiden gegeneinander zu isolierenden Teile schon vor deren Zusammenbau festhaftend aufgebracht ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Isolierstoffschicht aus keramischem Stoff besteht, der vorzugsweise durch das an sich bekannte Flammspritzverfahren aufgespritzt ist.

Claims (1)

  1. 2. Glihkerze nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass auch die in den Brennraum der Brennkraftmaschine hineinragenden stromführenden Teile der Elektroden mit einer festhaftenden Keramikschicht überzogen sind.
AT788759A 1958-11-13 1959-11-02 Glühkerze für Brennkraftmaschinen AT214212B (de)

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ID=29592228

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