CH369577A - Betonfenster, insbesondere Betonwabenfenster - Google Patents

Betonfenster, insbesondere Betonwabenfenster

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CH369577A
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CH6876359A
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Oster Josef
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C1/00Building elements of block or other shape for the construction of parts of buildings
    • E04C1/42Building elements of block or other shape for the construction of parts of buildings of glass or other transparent material
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B1/00Border constructions of openings in walls, floors, or ceilings; Frames to be rigidly mounted in such openings
    • E06B1/04Frames for doors, windows, or the like to be fixed in openings
    • E06B1/24Frames of natural stone, concrete, or other stone-like material

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Securing Of Glass Panes Or The Like (AREA)

Description


  Betonfenster, insbesondere     Betonwabenfenster       Betonfenster, das heisst Fenster mit einem Rah  men aus Beton, in welchen mindestens eine Glas  scheibe eingesetzt ist, sind bekannt. Diese Fenster  werden meistens nicht<B>je</B> für sich allein in eine Mauer  fläche eingesetzt, sondern dienen dazu, ein     soge-          nanntes        Wabenfenster    zu bilden, um einen grösseren  Teil einer Mauer lichtdurchlässig zu gestalten. Am  einfachsten ist der Einbau solcher Betonfenster, wenn  der Fensterrahmen zugleich ein tragendes Element  ist.

   Bei der Verwendung der bekannten Glasbausteine  zur Bildung solcher Betonfenster müssen zwischen  den Glasbausteinen und dem Betonrahmen     bzw.    der  Mauer besondere Dehnungsfugen vorgesehen werden,  um zusätzliche Spannungen von den Glasbausteinen       fernzuhalten.    Zu diesem Zwecke     muss    über der die  Glasbausteine aufnehmenden     öffnung    ein Träger zur  Aufnahme des Mauerdruckes vorgesehen werden. Da  auch die Glasbausteine an sich teuer sind, versuchte  man eine andere, ebenso dauerhafte und wartungsfreie  Ausbildung für Betonfenster zu finden.

   Die einfachste  Lösung, nämlich die Glasscheibe oder Glasscheiben  bei der Herstellung des Betonrahmens einzubeto  nieren, ist wegen der dabei auftretenden Spannung  zwischen der Glasscheibe oder den Glasscheiben  einerseits und dem Betonrahmen anderseits nicht  durchführbar. Bei den bis jetzt bekanntgewordenen  Betonfenstern wird daher die Glasscheibe oder wer  den die Glasscheiben zumeist eingekittet, oder es wird  im Betonrahmen eine vertiefte Nut zum nachträg  lichen Einsetzen der Glasscheibe vorgesehen. Bei  anderen Ausführungen wird die Glasscheibe oder  werden die Glasscheiben überhaupt nur in einen  schräg zum Rahmen stehenden Falz eingeschoben und  durch besondere Mittel gehalten.

   Da Kitt eine viel  geringere Lebensdauer hat als Beton und Glas und  besondere Mittel zum Halten der Glasscheiben un-    erwünscht sind, besteht das Bedürfnis nach einer  einfacheren und dauerhafteren Lösung.  



  Die     Exfindung    betrifft ein Betonfenster, insbeson  dere     Betonwabenfenster,    bestehend aus einem Beton  rahmen und mindestens einer in diesen eingesetzten  Glasscheibe, bei welchem die Glasscheibe oder Glas  scheiben im Bereiche des Betonrahmens von einem  elastischen Mittel, welches einen wasserdichten     Ab-          schluss    bildet,     umfasst    ist oder sind.  



  Das elastische Mittel kann dabei aus einem Strei  fen oder einem Band aus Gummi, Kunststoff, Isolier  band oder aus einem     Anstrichmittel,    welches einen  elastischen     überzug    oder Film bildet, bestehen. Der  Streifen oder das Band weist dabei vorzugsweise  U-förmigen Querschnitt auf, so     dass    der Rand der  Glasscheibe oder Glasscheiben, soweit er in den  Betonrahmen eingreift, vollständig von diesem Strei  fen oder Band überdeckt ist. Auf der     Vorder-    und  Rückseite der Glasscheibe genügt die Elastizität des  Streifens, Bandes oder     überzuges,    um unzulässige  Spannungen     fernzuhalten.     



  Zwischen die Stirnflächen am     Umriss    der Glas  scheibe oder der Glasscheiben und Odem diese um  fassenden elastischen Mittel wird zweckmässig ein  Ausdehnungsraum vorgesehen. Dieser Ausdehnungs  raum kann z. B. durch Einlegen eines Streifens aus  elastischem     Schaumstoff    oder eines Schlauches ge  bildet sein, und er bewirkt,     dass    sich die Glasscheibe  in ihrer eigenen Ebene frei dehnen kann.  



  Um ein Zerbrechen der Glasscheibe oder Glas  scheiben infolge äusserer Einflüsse und die Notwendig  keit eines     Auswechselns    derselben zu vermeiden, wird  zweckmässig starkes Glas, vorzugsweise Drahtglas,  verwendet, so     dass    das Betonfenster jahrzehntelang  keiner Wartung bedarf.      In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausfüh  rungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es  zeigen:       Fig.   <B>1</B> eine Ansicht eines     Betonwabenfensters,          Fig.    2 eine schaubildliche Darstellung eines ein  zelnen Betonfensters und       Fig.   <B>3</B> einen Querschnitt durch ein Betonfenster in  grösserem Massstab und eine Ausführungsvariante.

    Das Betonfenster besteht aus einem Betonrahmen  <B>1,</B> einer Glasscheibe 2 und dem zwischen diese Teile  eingelegten elastischen Mittel<B>3.</B> Die Betonform für  den Betonrahmen<B>1</B> ist in der Ebene der Glasscheibe  unterteilt. Nach dem Füllen der unteren Formhälfte  mit Betonmörtel     wirddie    Glasscheibe 2, deren Rän  der, soweit sie mit dem Beton in Berührung kommen,  mit dem elastischen Mittel<B>3</B> umgeben wurden, auf  die untere Formhälfte aufgelegt, hierauf die obere       Forinhälfte    auf die Glasscheibe 2 aufgesetzt und mit  Betonmörtel gefüllt. Gemäss     Fig.   <B>3</B> besteht das  elastische Mittel<B>3</B> aus einem Gummistreifen<B>3,</B> der  U-förmig um den Rand der Glasscheibe 2 gelegt ist.

    Dieser Streifen<B>3</B> kann an die Glasscheibe 2 angeklebt  sein oder selbst aus einem klebenden Material, z. B.  Isolierband, bestehen. An den Stirnflächen der Glas  scheibe 2 ist ein Ausdehnungsraum 4 gewahrt. Zur  Bildung dieses Ausdehnungsraumes 4 kann eine  Gummischnur, ein Streifen aus elastischem Schaum  stoff oder ein Schlauch an den Stirnflächen der Glas  scheibe 2 angebracht sein, um beim Einbetonieren  diesen Ausdehnungsraum sicher aufrechterhalten zu  können. Beim Erhärten des Betons wird die Glas  scheibe 2 so fest umschlossen,     dass    sie zusammen mit  dem elastischen Mittel<B>3</B>     wasser-    und luftdicht im       Betonrahrnen   <B>1</B> gehalten ist. Der Betonrahmen<B>1</B>  kann mit Drähten<B>5</B>     ariniert    sein.

   Zum Einbau weist  er aussen eine Nut<B>6</B> zum Einbringen von Verbin  dungsmörtel und einer weiteren Armierung<B>7</B> auf.  Die einzelnen Betonrahmen<B>1</B> lassen sich dadurch  praktisch fugenlos     aneinandersetzen.    Ihre lotrechten  Schenkel bilden Säulen, die die Last der     darüber-          liegenden    Mauerteile aufnehmen können. Entlastungs  träger über einem solchen Betonfenster oder einem       Betonwabenfenster    mit solchem Betonrahmen<B>1</B> sind  nicht mehr nötig.  



  Das Betonfenster     lässt    sich leicht und billig her  stellen, weist eine sehr grosse Lebensdauer ohne     je#de     Wartung auf und kann zugleich als tragendes Bau  element verwendet werden.  



  Es ist nicht nötig,     dass    die Glasscheibe 2 gleich  beim Betonieren des Rahmens eingesetzt wird. Sie  kann auch nachträglich, einbetoniert werden. Sollte  ,eine Glasscheibe zu Bruch gehen, so lassen sich die  im Beton sitzenden Scherben leicht aus dem ela  stischen Mittel<B>3</B> entfernen. Zum Einsetzen einer  neuen Glasscheibe<B>2</B> wird an zwei Seiten der Beton  falz bis auf den Grund der Rille entfernt, die neue  Scheibe mit dem elastischen Mittel an den Rändern    in die noch vorhandenen Rillen eingeschoben und  zuletzt werden die entfernten     Fälze    wieder einbeto  niert. Die Betonrahmen können auch für sich mit       Fälzen    nur an einer Seite hergestellt werden.

   Die  Glasscheiben mit dem elastischen Mittel an den Rän  dern können später eingelegt und durch Ausbetonieren  der     Fälze    der zweiten Seite befestigt werden.  



  Die Glasscheibe braucht nicht aus einer einzelnen  Glasplatte zu bestehen, sondern kann auch aus zwei  luftdicht miteinander verbundenen Glasplatten 2a  gebildet sein, wie es in     Fig.   <B>3</B> rechts dargestellt ist.  



  An einer Seite, vorzugsweise an der Aussenseite,  des Betonrahmens<B>1</B> sind Nuten<B>8</B> vorgesehen, die  zunächst zur Aufnahme eines Richtrahmens und  später zur Bildung einer voll und sauber     ausstreich-          baren    Mörtelfuge dienen.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Betonfenster, bestehend aus einem Betonrahmen und mindestens einer in diesen eingesetzten Glas scheibe, dadurch gekennzeichnet, dass die Glasscheibe (2) oder Glasscheiben im Bereiche des Betonrahmens <B>(1)</B> von einem elastischen Mittel<B>(3),</B> welches einen wasserdichten Abschluss bildet, umfasst ist oder sind. UNTERANSPRüCHE <B>1.</B> Betonfenster nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Stirnflächen der Glasscheibe (2) oder Glasscheiben und dem diese umfassenden elastischen Mittel (3) ein Ausdehnungs raum (4) vorgesehen ist. 2.
    Betonfenster nach Patentanspruch und Unter- an-spruch <B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass zur Bildung des Ausdehnungsraumes (4) an den Stirnflächen der Glasscheibe (2) oder Glasscheiben zwischen diese Stirnflächen und das die Glasscheibe (2) oder Glas scheiben umfassende elastische Mittel<B>(3)</B> eine ela stische Einlage eingelegt ist. <B>3.</B> Betonfenster nach Patentanspruch und Unter ansprüchen<B>1</B> und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die elastische Einlage zwischen den Stirnflächen der Glas scheibe (2) oder Glasscheiben und dem diese um fassenden elastischen Mittel<B>(3)</B> aus einem Schaum- stoffstreifen besteht. 4.
    Betonfenster nach Patentanspruch und Unter ansprüchen<B>1</B> und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die elastische Einlage zwischen den Stirnflächen der Glas scheibe (2) oder Glasscheiben und dem diese um fassenden elastischen Mittel<B>(3)</B> aus einem Schlauch besteht. <B>5.</B> Betonfenster nach Patentanspruch und Unter anspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass das ela stische Mittel ein Gummistreifen<B>(3)</B> ist. <B>6.</B> Betonfenster nach Patentanspruch und Unter anspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass das ela stische Mittel<B>(3)</B> aus einem einen,elastischen überzug bildenden Anstrich besteht.
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