CH369704A - Transporteinrichtung - Google Patents
TransporteinrichtungInfo
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Description
<B>Transporteinrichtung</B> Der Transport von kleinen Bauelementen, wie beispielsweise Dachziegeln oder Mauersteinen ver schiedener Art, die zum Teil bruchempfindlich sind, ist bisher nicht in wirtschaftlich befriedigender Weise gelöst worden. Zu diesem Zwecke verwendete Trans portbehälter sind kompliziert und teuer und sie können an den Baustellen nur schwer gehandhabt, namentlich vom Lastfahrzeug abgenommen und an die Arbeitsstelle gehoben werden, da geeignete Hebe zeuge in der Regel nicht vorhanden sind. Insbeson dere bei Dachziegeln entstehen besondere Schwierig keiten, da die Behälter ein so grosses Gewicht haben, dass es schwierig oder unmöglich ist, sie auf hohe Gerüste oder in das leichte Gebälk eines Dachstuhles abzusetzen.
Es bleibt daher nichts anderes übrig, als das Transportgut über längere Wege Stück um Stück auf die Arbeitsstelle zu verbringen.
Zweck der vorliegenden Erfindung ist diese Schwierigkeiten zu vermeiden. Die erfindungsge- mässe Transporteinrichtung besitzt einen Ladebe hälter, welcher mittels an ihm angeordneter oder mit ihm koppelbarer Hubvorrichtungen vertikal beweg bar ist.
In der beiliegenden Zeichnung sind Ausführungs beispiele des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt, und zwar zeigen Fig. 1 eine aus einem Ladebehälter mit an ihm gelagerten Hubvorrichtungen und angeschlossenen Fahrwerken bestehende Transporteinrichtung von der Seite, in der Fahrstellung, Fig. 2 die Transporteinrichtung gemäss der Fig. 1 in der Betriebsstellung, wobei der Behälter vor erst am Boden abgestützt ist und die Fahrwerke von ihm abgenommen sind, Fig. 3 im kleineren Masstab die Transportein richtung gemäss der Fig. 2, jedoch mit angehobe nem Ladebehälter,
Fig. 4 die Transporteinrichtung gemäss den Fig. 1-3 bei auf dem Boden abgestütztem Ladebehälter, jedoch mit modifizierten Hubvorrichtungen, Fig. 5 die Transporteinrichtung gemäss der Fig. 4 in einer Frontansicht mit teilweisem Schnitt, Fig. 6 eine Transporteinrichtung ähnlich zu der jenigen gemäss der Fig. 1-3, bei auf dem Boden aufgestütztem Ladebehälter, jedoch mit modifizierten Hubvorrichtungen, in der Perspektive,
Fig. 7 die Transporteinrichtung gemäss der Fig. 6 in der Betriebsstellung zum Abladen des Trans portgutes auf das Dach eines Gebäudes, Fig. 8 eine Variante mit Hubvorrichtungen mit als Knickgestänge ausgebildeten Huborganen, und Fig. 9 eine weitere Variante mit als Scheren gestänge ausgebildeten Huborganen.
Bei der Transporteinrichtung gemäss der Fig. 1 ist ein grosser Ladebehälter 1 mit Hilfe von zwei mit ihm lösbar verbundenen Fahrwerken 2 und 3 verfahrbar. An dem Behälter 1 sind auf der dem Betrachter zugekehrten Seite des Behälters bei 4 und 5 und auf der anderen Seite des Behälters an entsprechenden Gelenkpunkten zwei gabelförmige Schwenkarme 6 und 7 angelenkt, an welchen hy draulisch oder pneumatisch betätigbare, aus Zylinder und Kolben bestehende Huborgane 8 bzw. 9 ange bracht sind.
In der in Fig. 1 dargestellten Stellung der Schwenkarme 6 und 7 liegen die Huborgane 8 und 9 oberhalb des Behälters übereinander. Die Schwenkarme 6 und 7 können mit Hilfe von hydrau lisch oder pneumatisch betätigbaren Antriebsorganen 11 aus der dargestellten Stellung nach den Stirnseiten des Behälters verschwenkt werden.
Auf der unteren Seite des Ladebehälters 1 befinden sich ausfahrbare Stützen 10, mit deren Hilfe der Behälter 1 am Boden abgestellt werden kann, um die Fahrwerke 2 und 3 vom Behälter zu entfernen, und die beiden Schwenk arme 6 und 7 mit den Huborganen 8 und 9 aus schwenken zu können.
Fig. 2 zeigt die Transporteinrichtung mit dem mit Hilfe der Stützen 10 am Boden abgestellten Lade behälter 1 und mit den in die Betriebsstellung aus geschwenkten Huborganen 8 und 9. Gemäss der Fig. 3 ist der Ladebehälter 1 mit Hilfe der Hub organe 8 und 9 vertikal hochgehoben. In dieser Stellung lässt sich das Transportgut ohne weiteres an eine höher gelegene Arbeitsstelle abladen. Nach erfolgter Entladung des Transportgutes wird der Behälter wieder auf den Boden gesenkt, die Schwenk arme 6 und 7 werden eingeklappt, die Fahrwerke 2 und 3 mit dem Behälter gekuppelt, so dass letzterer zur Aufnahme einer neuen Ladung verfahren werden kann.
Es versteht sich, dass der gleiche Behälter mit Hilfe der Hubvorrichtung 6, 8 und 7, 9 auf einem Lastwagen abgestellt bzw. von einem solchen abgenommen werden kann.
Bei der Transporteinrichtung gemäss den Fig. 4 und 5 werden die Schwenkarme mit dem Lade behälter über Kettenzüge 12 angehoben, deren Ketten einerends je an einer Bodenplatte 13 des Zylinders des betreffenden Huborgans verankert sind und anderends an dem betreffenden Schwenkarm an greifen. Die Ketten 12 sind über Umlenkräder 12' geführt, welche jeweils am obern Ende des beweg lichen Kolbens des, betreffenden Huborganes ange ordnet sind. Diese Anordnung ist ähnlich zu derje nigen, die bei Hubstaplern häufig verwendet wird. Sie ergibt bei bestimmtem Hub der Huborgane einen verlängerten Weg für den Behälter.
Bei der Transporteinrichtung gemäss der Fig. 6 sind auf jeder Ladebehälterseite zwei Huborgane 8 und 9 vorgesehen, die je am Ende eines Schwenk armes 6' und 7' angeordnet sind. Die Huborgane mit gleicher Schwenkachse sind miteinander durch Stre ben 9' verbunden. Die Schwenkarme 6' und 7' entsprechen den betreffenden Gabelschenkeln der Schwenkarme 6 und 7 gemäss der Fig. 1. Die Hub vorrichtungen arbeiten in der gleichen Art und Weise, wie dies im Zusammenhang mit den Fig. 1-3 be schrieben worden ist. Der Einfachheit halber sind in der Fig. 6 die Antriebsorgane 11 weggelassen.
Fig. 7 zeigt die Transporteinrichtung gemäss der Fig. 6 in der Betriebsstellung, mit angehobenem Ladebehälter, beim Abladen des Transportgutes auf ein Hausdach. Die das Ladegut bildenden Dach elemente 14 werden dabei mit Hilfe eines Förder bandes 15 oder einer Plattform 16 abgeladen. Die letztgenannten Vorrichtungen können am Ladebe hälter angebracht werden.
Bei der Transporteinrichtung gemäss der Fig. 8 wird der Ladebehälter 11 mit Hilfe von Knick- gestängen 17 in vertikaler Richtung bewegt, die mit Hilfe von hydraulischen oder pneumatischen An triebsorganen 18 streckbar sind. Diese Hubvorrich tungen können ohne weiteres in die Ruhelage ober halb der Ladefläche des Behälters 1 eingeklappt werden.
Als Hubvorrichtungen dienen bei der Variante gemäss der Fig. 9 Nürnbergerscheren 19, die mit Hilfe von nicht dargestellten Antriebsorganen ge streckt werden können. Die Scheren 19 können an einem eigenen Fahrgestell befestigt und mit dem Ladebehälter koppelbar sein, sie können aber auch wie gezeichnet am Behälter angeordnet sein. In die sem Falle können die Hubvorrichtungen in nicht näher dargestellter Weise in die Ruhelage oberhalb des Behälters eingeklappt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Transporteinrichtung, gekennzeichnet durch einen Ladebehälter, welcher mittels an ihm angeordneter oder mit ihm koppelbarer Hubvorrichtungen vertikal bewegbar ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Transporteinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Hubvorrichtungen in eine Ruhestellung oberhalb der Ladefläche des Be hälters einklappbar und in eine Betriebstellung neben dem Behälter, so dass wie unter dessen Ladefläche ragen, ausklappbar sind. 2. Transporteinrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zum Ein- und Aus klappen der Hubvorrichtungen, sowie zum Halten derselben in der Betriebstellung, mechanische, pneu matische oder hydraulische Antriebsorgane ange ordnet sind. 3.Transporteinrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass pneumatisch oder hy draulisch betätigbare, aus Zylinder und Kolben be stehende Huborgane mittels Tragarmen am Lade behälter schwenkbar verankert sind. 4. Transporteinrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass Seil- oder Kettenzüge angeordnet sind, welche einerends an dem bei einer Hubbewegung jeweils feststehenden Teil je eines Huborganes verankert sind, über eine am beweg lichen Teil des betreffenden Huborgans angeordnete Umlenkrolle geführt sind und andernends am Lade behälter angreifen.5. Transporteinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass am Ladebehälter hydrau lisch oder pneumatisch streckbare Knickgestänge angeordnet sind. 6. Transporteinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Hubvorrichtungen als Nürnbergerscheren ausgebildete Huborgane auf weisen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| AT388457A AT204478B (de) | 1957-06-13 | 1957-06-13 | Transporteinrichtung für Massengüter |
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| Publication Number | Publication Date |
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| CH369704A true CH369704A (de) | 1963-05-31 |
Family
ID=3556737
Family Applications (1)
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| CH6056758A CH369704A (de) | 1957-06-13 | 1958-06-13 | Transporteinrichtung |
Country Status (2)
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Families Citing this family (2)
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1957
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1958
- 1958-06-13 CH CH6056758A patent/CH369704A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| AT204478B (de) | 1959-07-25 |
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