CH369748A - Verfahren zur Reinigung von Filterrückständen in rotierenden Scheibenfiltern - Google Patents

Verfahren zur Reinigung von Filterrückständen in rotierenden Scheibenfiltern

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CH369748A
CH369748A CH4041056A CH4041056A CH369748A CH 369748 A CH369748 A CH 369748A CH 4041056 A CH4041056 A CH 4041056A CH 4041056 A CH4041056 A CH 4041056A CH 369748 A CH369748 A CH 369748A
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CH
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filter
residues
rotating disc
filter elements
disc filters
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CH4041056A
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Hans Dr Ing Mueller
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Mueller Hans
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    • B01D29/62Regenerating the filter material in the filter
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    • B01D29/74Regenerating the filter material in the filter by forces created by movement of the filter element involving centrifugal force
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    • B01D29/41Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor with hollow discs side by side on, or around, one or more tubes, e.g. of the leaf type mounted transversely on the tube
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Description


  
 



  Verfahren zur Reinigung von Filterrückständen in rotierenden Scheibenfiltern
Zur Trennung von Feststoffen und Flüssigkeiten durch Filtration kommen vielfach Filter zum Einsatz, bei denen als Scheiben ausgebildete Filterelemente Verwendung finden. Während des Filtervorganges stehen diese Elemente still oder sie drehen nur langsam. Nach erfolgter Filtration werden sie in schnelle Umdrehung versetzt, damit die Rückstände durch Zentrifugalkraft abgeschleudert werden. Den Rückständen, die häufig das Endprodukt bilden, haften jedoch noch Filtratreste an, die aus Gründen der Reinheit des Produktes entfernt werden müssen. Dies geschieht am besten durch einen Waschvorgang.   



   Ein solcher Waschvorgang wird ! erfindungsgemäss    durchgeführt, indem die am Ende des Filtrationsvorganges auf den Filterelementen angesammelten Rückstände abgeschleudert und im Filtergehäuse selbst in einer Waschflüssigkeit durch Umrühren des Rückstand-Flüssigkeits-Gemisches mittels der dabei als Rührer wirkenden   Filterelemente    gewaschen werden und indem anschliessend die Rückstände wieder auf   die    Filterelemente durch einen Filtervorgang aufgeschlämmt werden. Auf diese Weise wird eine schnellere und gründlichere Reinigung als mit bekannten Reinigungsmethoden erreicht. Weiterhin entfallen, weil die Reinigung im Filtergehäuse selbst erfolgt, sonstige Gefässe und Einrichtungen.



   Die Aufschlämmung erfolgt zweckmässig so, dass das Filtergehäuse mit einer entsprechenden Flüssigkeit aufgefüllt wird. Dann werden die Filterelemente in Rotation versetzt. Nachdem eine gleichmässige Durchmengung von Flüssigkeit und Rückstand erhalten ist, wird bei   nichtrofierenden    oder nur langsam drehenden Filterelementen auf den letzteren ein Filterkuchen aufgebaut. Der geschilderte Vorgang kann beliebig oft wiederholt werden. Jedenfalls muss dies so oft geschehen, bis der verlangte Reinheitsgrad des Endproduktes, also des Filterrückstandes, erreicht ist. Je nach Art und Beschaffenheit der Rückstände ist dies   unterschiedüch.    Zum Schluss werden die Rückstände in bekannter Weise abgeschleudert und ausgetragen.



   Das Reinigungsverfahren kann auch unter Zugabe von chemischen Produkten zu der Waschflüssigkeit erfolgen, welche mit den Verunreinigungen in Reaktion treten und den Wascheffekt beschleunigen oder überhaupt ermöglichen.



   Der Ablauf und die Wirkungsweise des erfin  dungsgemässen    Verfahrens sei anhand zweier Beispiele näher erläutert.



   Beispiel 1
Bei der Herstellung von sogenannten Bleicherden - das sind chemisch aktivierte, natürliche   Erden -    muss nach der Behandlung dieser Erden mit Säure diese Säure einwandfrei von den Bleicherden durch Filtration abgetrennt werden. Die Bleicherden müssen anschliessend an diese Abtrennung, d. h. an die Filtration, gründlich mit Wasser ausgewaschen werden, d. h. bis zu   deren      Neutralpunkt.      Ws    heute wurde die Filtration in den bekannten Filterpressen durchgeführt, indem die Aufschlämmung der Bleicherden in der Säure durch   die    Filterpressen gepumpt wird.



  Anschliessend an die Filtration   wird    dann Wasser durch die Filterpresse, d. h. durch den   Filterkuchen    gepumpt, bis das abfliessende Filtratwasser den Neu  tralpunkt    erreicht hat. Bei solchen Filterpressen dauert der Waschprozess bis zum Neutralpunkt etwa 10 bis 24 Stunden.



   Wird die gleiche Filtration auf den beschriebenen Scheibenfiltern durchgeführt, so wird anschliessend an die Filtration der in den Scheibenfiltern aufgebaute Filterkuchen durch Rotation des Filterpaketes in das vorgängig in den Filterkessel gepumpte Waschwasser abgeschleudert. Nach 5 bis 10 Minuten Rota  tion hat sich eine gleichmässige Aufschlämmung der Bleicherde im Waschwasser gebildet, und durch Zirkulation mit einer Pumpe wird nun die Bleicherde wieder auf die Filterflächen aufgetragen. Dieser Vorgang kann   3 bi:s    4mal wiederholt werden. Nach dieser Auswaschung, die total etwa 2 Stunden dauert, ist der gewünschte Wascheffekt erreicht. Der Vorteil dieser Methode besteht unter anderem also in einer beträchtlichen Abkürzung des Auswaschprozesses.



   Beispiel 2
In Variante zu Beispiel 1 werden die mit Säure aufgeschlossenen Erden zuerst filtriert, und anschlie ssend wird z. B. mit Natronlauge die Säure ausneutralisiert, um den genannten Wascheffekt abzukürzen.



  Dies wurde bis anhin so durchgeführt, dass die Bleicherde auf der Filterpresse   filtriert,    anschliessend die Filterpresse geöffnet wurde und der Filterkuchen durch Transportmittel in ein Rührwerk geführt wurde, um dort in Wasser aufgeschlämmt und mit Natronlauge neutralisiert zu werden. Zweckmässig kann nun auch so verfahren werden: Die Bleicherden werden auf dem   Scheibeufilter    filtriert und, wie in Beispiel 1 erwähnt, durch Rotation in Wasser abgeworfen, um eine gleichmässige Aufschlämmung im Filterkessel selbst zu erwirken. Nun wird durch einen Eintrittsstutzen in Filtergehäuse selbst die notwendige Menge Natronlauge zugeführt und die Rotation um 5 bis 10 Minuten verlängert.



   Die Bleicherden werden mit dieser Methode, also im Filterkessel selbst, neutralisiert. Durch   anschlie-      ssende    Umwälzung mit der Filterpumpe wird wiederum der Kuchen auf den Filterelementen aufgebaut und mit Wasser nachgespült. Gegenüber dem Be  handlungsverfahren    in der Filterpresse wird sämtliche zur Entleerung dieser Presse benötigte Handarbeit und der Transport zu einem Rührwerk vermieden, was wiederum eine beträchtliche Einsparung an Zeit und Handarbeit ergibt.



   Verfahren wie die beiden genannten Beispiele gibt es in der chemischen Technik Hunderte. So soll z. B. auch die Auswaschung und' Neutralisation von Pigmentfarbstoffen erwähnt sein.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Reinigung von Filterrückständen in rotierenden Scheibenfiltern, dadurch gekennzeichnet, dass die am Ende des Filtrationsvorganges auf den Filterelementen angesammelten Rückstände abgeschleudert und im Filtergehäuse selbst in einer Waschflüssigkeit durch Umrühren des Rückstand Fiüssigkeits-Gemisches mittels der dabei als Rührer wirkenden Filterelemente gewaschen werden und dass anschliessend die Rückstände wieder auf die Filterelemente durch einen Filtervorgang aufgeschlämmt werden.
    UNTERANSPRUCH Verfahren nach Patentanspruch, durch gekenin- zeichnet, dass zwecks Beschleunigung des Reinigungsvorganges der Waschflüssigkeit während des Auf schlämmen chemische, mit den Verunreinigungen in Reaktion tretende Substanzen zugegeben werden.
CH4041056A 1956-12-07 1956-12-07 Verfahren zur Reinigung von Filterrückständen in rotierenden Scheibenfiltern CH369748A (de)

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