CH369878A - Verfahren und Vorrichtung zum Kochen von Eiern - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Kochen von Eiern

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CH369878A
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CH
Switzerland
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eggs
water
hood
vessel
wire mesh
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Application number
CH7296259A
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English (en)
Inventor
Rappe Hermann
Original Assignee
Hipp Hans Georg
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J29/00Egg-cookers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Cookers (AREA)
  • Meat, Egg Or Seafood Products (AREA)

Description


  Zusatzpatent zum Hauptpatent Nr. 365508    Verfahren und     Vorrichtung    zum Kochen von Eiern    Das Hauptpatent     betrifft    ein Verfahren zum  Kochen von Eiern, welches sich gemäss dessen Patent  anspruch I dadurch auszeichnet, dass die Eier so  lange mit Abstand über einer     Wärmequelle    gehalten  werden, bis die Eimasse, im eigenen Wasser gekocht,  die gewünschte Härte erreicht hat.  



  Die Praxis hat nun gezeigt, dass diesem Verfahren  verschiedene Mängel anhaften, sofern die Eier     in     heisser Luft gekocht werden.  



  So     besteht    der Nachteil,     d'ass    es fast     unmöglich     ist, der Hausfrau eine genaue Gebrauchsanweisung  für das elektrische Kochen zu geben, denn die  Heizstufen der verschiedenen     elektrischen        Heizplatten     sind leider nicht einheitlich, sondern sehr verschieden.

    Man kann also nicht einfach     vorschreiben:     Belassen  Sie das     Eierkochgerät    mit den Eiern 10 Minuten auf  Heizstufe     11I ,    weil die Heizstufe     III    der     einen,    elek  trischen Platte     eventuell    nur eine Wärme     entwickelt     wie die     Heizstufe        1I    einer anderen.  



  Bei Verwendung von Gas sind die     Schwierig-          keiten    natürlich noch     viel    grösser, denn eine Vor  schrift:  Bei kleiner     Flamme     oder  bei mittlerer  Flamme  ist sehr ungenau und relativ.  



  Dazu kommt noch,     dass        zu    Stosszeiten wie z. B.  von 11 bis 13 Uhr die Gas- und elektrischen Leitun  gen     überlastet    -sind,     also    bei gleicher     Einstellung    der  elektrischen Platte oder des Gashahnes weniger  Wärme erzeugt wird als zu normalen     Zeiten.    Bei  zu grosser Hitzeeinwirkung können die Metallteile  des Gerätes zu     heiss    werden, so dass die Eier an  ihren     Aufliegestellen    eher gebraten anstatt nur ge  kocht werden, wodurch     im    Eiweiss braune Flecken  entstehen und die Eierschalen springen sowie der  Geschmack der Eier leidet.

   Ein weiterer Nachteil  des     Heissluft-Kochverfahrens    ist die grosse     Trockenheit     der heissen Luft. Je nach der     Beschaffenheit    der  Eierschale und nach der Dauer der     Heisslnftein        ir            kung    kann ein Teil des Eiwassers verdunsten, was  bewirkt, dass die Eihaut mit der     Eiweissmasse    zusam  menbackt, so dass das Ei nicht mehr gut geschält  werden kann.  



  Die vorliegende Erfindung     betrifft    nun     eine    Wei  terentwicklung dieses     Verfahrens        und.        besteht        darin,     dass als gasförmiges Medium,     .in    welchem die Eier  gekocht werden, mindestens     teilweise    Wasserdampf  angewendet wird, welcher durch die Wärmequelle  erzeugt wird.  



  Weiter     betrifft    die     Erfindung    eine     Vorrichtung     zur     Durchführung    des     erfindungsgemässen        Verfahrens,     welche     gekennzeichnet    ist durch     eingeschlossenes     Gefäss, welches aus einem     tellerartigen,        mit    Wasser  füllbaren Boden besteht, über welchen eine Haube  gestülpt ist, wobei im Inneren des. Gefässes ein Trä  ger angeordnet ist, welcher die Eier     mix    Abstand  vom Wasser und den Gefässwandungen     zu    tragen  geeignet ist.  



       Nachfolgend        wird    anhand der Zeichnung sowohl       ein    Durchführungsbeispiel des     erfindungsgemässen     Verfahrens als auch ein     Ausführungsbeispiel,    der       erfindungsgemässen        Vorrichtung    beschrieben.  



       Fig.    1 zeigt die Vorrichtung von der Seite im  Schnitt und       Fig.    2 zeigt     eine    Draufsicht bei abgehobener  Haube.  



  Auf dem     tellerartigen    Boden 1 steht auf Füssen 2  eine Scheibe 3 aus Drahtgeflecht, auf welcher die  Eier 4 liegen. über den Boden 1 bzw. über die  Scheibe 3     ist        eine        Haube    5 gestülpt.

   Diese Haube  bezweckt einerseits, die     Wärme        im        Gefäss        zusammen-          zuhalten,    und anderseits, die nach oben     strahlende          Wärme    nach unten     zurückzuwerfen.    Boden, Haube  und     Drahtgeflechtscheibe    bestehen aus     Metall,    z. B.  aus     Aluminium.    Die Eier selbst kommen     mit    dem  Wasser 6 nicht     in    direkte Berührung.

        Die Scheibe 3 ist in ihrer     Mitte    an einer vertikal  auf     ihr    stehenden Stange 7 befestigt, wobei die Stange  die Haube 5 frei durchdringt und:     ihr    freies Ende       als    Handgriff 8 zum Tragen der Eier ausgebildet ist.  



  Die     Vorrichtung        kann    auch so ausgebildet sein,  dass sie zugleich zum Servieren der gekochten Eier       verwendet    werden kann.  



  Zum Kochen der Eier wird die Vorrichtung auf  eine elektrische Kochplatte oder über     eine        Gasflamme     gestellt, in den     Teller    1 Wasser 6 gegeben und die  Eier 4 auf das Drahtgeflecht gelegt. Nun wird       geheizt,    wobei es nicht von grosser Wichtigkeit ist,  ob dies nun bei kleiner oder     grosser        Heizstufe    bzw.  mit kleiner oder     grosser    Gasflamme geschieht.     Sobald     das Wasser 6 zu kochen     beginnt,    schaltet man auf  eine solch kleine     Heizstufe    bzw.

   Flamme, dass das  Wasser eben noch am Kochen gehalten     wird.    Die       erforderliche        Kochzeit    der Eier wird ab dem Koch  punkt des Wassers     berechnet,    das.     heisst        sobald    das  Wasser kocht, rechnet man weitere 3 bis 8 Minuten  für das Kochen der Eier je nach     gewünschter    Härte  der Eier.  



  Der Vorteil dieses     Eierkochverfahrens    in heiss  feuchter Luft oder Dampf gegenüber dem     gebräuch-          Lichen        Eierkochverfahren    im kochenden Wasser ist  folgender: Beim     üblichen        Kochverfahren    muss zuerst  ein grosses Quantum Wasser zum     Kochen    gebracht  werden, worauf die Eier selbst auch     noch    3 bis 8  Minuten gekocht werden müssen. Beim hier be  schriebenen Verfahren aber muss nur ein sehr     kleines     Quantum Wasser, z. B. statt einem Liter nur 50  bis 100 Gramm, zum Kochen gebracht werden.

   Da  das     Zumkochenbringen    von 50 bis 100     Gramm    Was  ser     rascher    geht als das     Zumkochenbringen    von 1 Liter  Wasser und zudem logischerweise viel weniger elek  trische Energie bzw. Gas erfordert, so werden die    Eier mit dem     beschriebenen        Kochverfahren    nicht nur  in kürzerer Zeit, sondern auch bedeutend     billiger     gekocht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zum Kochen von Eiern nach Pa tentanspruch I des Hauptpatentes, dadurch gekenn zeichnet, dass als gasförmiges Medium, in welchem die Eier gekocht werden, mindestens teilweise Was serdampf angewendet wird, welcher durch die Wärme quelle erzeugt wird. Il.
    Vorrichtung nach Patentanspruch 1I des Haupt patentes zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I hiervor, gekennzeichnet durch ein geschlossenes Gefäss, welches aus einem tellerartigen, mit Wasser füllbaren Boden besteht, über welchen eine Haube gestülpt ist, wobei im Inneren des Ge fässes ein Träger angeordnet ist, welcher die Eier mit Abstand vom Wasser und den Gefässwandungen zu tragen geeignet ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als gasförmiges Medium heisse, durch Wasserdampf relativ feucht gehaltene Luft verwendet wird. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger für die Eier eine mit Füssen versehene Scheibe aus Drahtgeflecht ist, wel che Öffnungen zur Aufnahme der Eier besitzt. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch 1I und Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Draht geflechtscheibe in ihrer Mitte an einer vertikal auf ihr stehenden Stange befestigt ist, wobei die Stange die aufgestülpte Haube frei durchdringt und ihr freies Ende als Handgriff zum Tragen der Eier ausgebildet ist.
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