CH369994A - Verfahren zur Herstellung von Skibelägen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Skibelägen

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CH369994A
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CH
Switzerland
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polyamide
ski
fabric
polyamide layer
tape
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Application number
CH5209157A
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English (en)
Inventor
Werner Dipl Chem Stiner
Original Assignee
Inventa Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B32LAYERED PRODUCTS
    • B32BLAYERED PRODUCTS, i.e. PRODUCTS BUILT-UP OF STRATA OF FLAT OR NON-FLAT, e.g. CELLULAR OR HONEYCOMB, FORM
    • B32B27/00Layered products comprising a layer of synthetic resin
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C5/00Skis or snowboards
    • A63C5/04Structure of the surface thereof

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  • Laminated Bodies (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung von Skibelägen    Aus dem Schweizer Patent 312244 ist es     be,-          kannt,    dass Polyamide in Form von aufgeleimten  Filmen als Skibeläge geeignet sind. Besonders vor  züglich ist die Gleitfähigkeit, die     Abriebfestigkeit    und  die Temperaturbeständigkeit von     Polyamidski-          belägen.     



  Die     Verklebung    von     Polyamidfilmen    mit Metall  skis erfolgt im allgemeinen durch     sogenannte        Kom-          bi,nationskleber,    bestehend aus     Epoxyharz    und Poly  amid. Polyamide haben aber die Eigenschaft, unter  Wasseraufnahme bis zu<B>10</B>     Gew.%    zu quellen. Die  Kombinationskleber haben ein anderes     Quellverhal-          ten    als die Polyamide, so dass durch das Quellen eine  Verformung der Skier bewirkt wird. Diese Verfor  mung erfolgt vor allem dann, wenn die Beläge nach  längerer Berührung mit Nasschnee wieder austrock  nen.

   Ebenso kann eine Verformung auftreten, wenn  der     Polyamidskibelag    längere Zeit der Sonnenbe  strahlung ausgesetzt ist, da auch die     Wärmeausdeh-          nungskoeffizienten    von     Polyamidbelägen    und Kle  bern verschieden sind.  



  Es wurde nun gefunden, dass die Verformung  von mit     Polyamidbelägen    versehenen Skiern ver  hindert werden kann, indem man, statt einen     Poly-          amidbelag    direkt auf die Skier zu kleben, ein mit  einer     Polyamidschicht    überzogenes Gewebe mit der       Skiunterfläche    verbindet, so dass das Gewebe als  Zwischenschicht unter der     Polyamidaussenschicht     liegt. Vorzugsweise wird ein dichtes Gewebe aus Fä  den mit hoher elastischer Dehnung und vorzugsweise  hoher Drehung verwendet.

   Ein solches Textilband  als Zwischenschicht zwischen Ski und     Polyamidbelag     vermag die Ausdehnungsschwankungen des     Poly-          amidfilmes    aufzunehmen. Die Dicke des     Polyamid-          filmes    beträgt vorzugsweise 0,2-2 mm.  



  Es ist zweckmässig,     die        Gewebezwischenschicht     nur einseitig mit     Polyamidlihn    zu beschichten und    darauf zu achten, dass das Gewebeband nicht zu  stark mit Kunststoffmasse, durchzogen wird.  



  Selbstverständlich kann das Gewebeband gefärbt  sein, so dass seine Farbe, durch den transparenten       Polyamidfilm    durchscheint. Ebenso kann das     Poly-          amidband    zur Erhöhung der     Gleitfähigkeit    Graphit  enthalten. Auch können in dem     Polyamidband    nebst  oder an Stelle des     Graphites    Kältestabilisatoren wie  z. B.     Brenzkatechin    oder     Nigrosin-Waxoa    enthalten  sein.

   Ein mit einem Gewebe kombiniertes     Polyamid-          band,    welches als     Belagsmaterial    durch Verkleben  mit dem Holz- oder Metallski verbunden ist, lässt  sich an der Kante in an sich bekannter Weise fräsen,  um     Metallkantenmaterial    seitlich zu montieren. Stahl  kanten können auch, beispielsweise nach dem Wir  belverfahren, vor der Montage auf dem Ski mit  Polyamid bedeckt werden, um die ganze Gleitfläche  aus dem gleichen Material zu gestalten.  



  <I>Beispiel<B>1</B></I><B> :</B>  Ein     Polyamidband    in der Breite und Länge eines  Skis mit einer Stärke von<B>0,5-1,0</B> mm wird mit einer  gleichmässigen Schicht     Klebstofflösung,    bestehend  aus<B>6 %</B>     Polycaprolactam,   <B>60 %</B>     Resorcin    und 34<B>%</B>  <B>95</B>     %igem    Methanol, bestrichen. Hierauf wird ein  Baumwollgewebe von gleicher Breite unter einem  Flächendruck von<B>3-5</B>     kg/cm#    auf das mit Klebstoff  bestrichene     Polyamidband    gepresst.

   Die     Verklebung     unter Verdunstung des Lösungsmittels erfolgt innert       ca.   <B>15</B> Min. bei<B>600 C.</B> Hierauf wird das mit Poly  amid kaschierte Band mittels Holzleim in an sich  bekannter Weise mit dem Ski verklebt.  



  <I>Beispiel 2<B>:</B></I>  Nylon<B>66</B> wird aus dem Schmelzfluss, beispiels  weise aus einem     Extruder,    direkt einseitig auf eine  Gewebebahn gegossen. Hierbei tritt die Polyamid-      schmelze     tangential    auf die von einer Abzugsrolle  über eine     niit    konstanter Geschwindigkeit angetrie  bene     Riffelwalze    laufende Gewebebahn.  



  Durch eine Gegenwalze mit dem Abstand ent  sprechend der herzustellenden     Belagsdicke    wird die  austretende     Polyamidschmelze    profiliert, wodurch die  Schmelze ein wenig in die Oberfläche des Gewebes  eindringt und sich verankert.  



  Das so kaschierte Textilband wird nach Durch  laufen eines Kühlbades von     ca.    2m     Unge    wieder  aufgewickelt und nachher nach Bedarf geschnitten  und mit Skiern verklebt.  



  Es ist zweckmässig, hochmolekulares Polyamid,  <B>d.</B> h. solches mit einem     Molekulargewicht    über  <B>25 000,</B> zu verwenden, da dieses Polyamid eine zäh  flüssige Schmelze bildet, die nur leicht in das Tex  tilgewebe eindringen kann, so dass die Elastizität der       Textilzwischenschicht    nicht zerstört wird.  



  Am besten verwendet man     Polycaprolactam    mit  einem     Molekulargewicht    von über<B>50 000,</B> entspre  chend einer Schmelzviskosität von     ca.   <B>300 000</B>     Poise     bei     200o   <B>C.</B>

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Verfahren zur Herstellung von Skibelägen mit Polyamidgleitfläche, dadurch gekennzeichnet, dass ein mit einer Polyamidschicht überzogenes Gewebe mit der Skiunterfläche verbunden wird. <B>11.</B> Nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch <B>1</B> hergestellter Skibelag mit elastischem Textilgewebe. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Verfahren nach Patentanspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Polyamidschicht mit dem Gewebe verklebt ist. 2. Verfahren nach Patentanspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass man ein Gewebeband mit ge schmolzenem Polyamid beschichtet und dann mit der Skiunterfläche verleimt.
    <B>3.</B> Verfahren nach Patentanspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass das Gewebe gefärbt ist, und dass seine Farbe durch die eine Dicke von 0,2-2,0 mm aufweisende Polyamidschicht durch scheint. 4. Verfahren nach Patentanspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass das Polyamid ein Polycaprolac- tam mit einem Mindestmolekulargewicht von<B>25 000</B> ist. <B>5.</B> Skibelag nach Patentanspruch<B>11,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass die Polyamidschicht Graphit ent hält. <B>6.</B> Skibelag nach Patentanspruch II, dadurch ge kennzeichnet, dass die Polyamidschicht Kältestabili satoren enthält.
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