CH312244A - Belag auf Skiern. - Google Patents

Belag auf Skiern.

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CH312244A
CH312244A CH312244DA CH312244A CH 312244 A CH312244 A CH 312244A CH 312244D A CH312244D A CH 312244DA CH 312244 A CH312244 A CH 312244A
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CH
Switzerland
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skis
polyamide
ski
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English (en)
Inventor
Inventa Ag Fuer Forschu Luzern
Original Assignee
Inventa Ag
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C5/00Skis or snowboards
    • A63C5/04Structure of the surface thereof
    • A63C5/056Materials for the running sole

Landscapes

  • Polyamides (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Description


  Belag auf Skiern.    Zum Schutze gegen Abnützung und zur  Erhöhung der Gleitfähigkeit sind schon ver  schiedene Beläge für die Laufflächen von Skis  empfohlen worden. So sind z. B. Beläge be  kannt, die aus Lacken, getränkten Geweben  oder aus thermoplastischen     Kunstharzen    be  stehen. Lacke, die zur Bildung eines Belages  auf die Laufflächen der Skis aufgetragen wer  den, bestehen     oft    aus     Lösungen.    von thermo  plastischen Kunststoffen.

   Nach einem andern  Verfahren wird der thermoplastische Belag  auf dem Ski selbst hergestellt, was das Ein  bringen des     ganzen    Skis samt den Ausgangs  produkten für den Belag in eine geheizte       Pressform    bedingt, wo dann erst die Konden  sation zum fertigen Belag erfolgt.

   Nach einem  neueren Verfahren     wird    der Belag zuerst auf  einer dünnen     Zwischenschicht    aus Holz her  gestellt, die dann ihrerseits mit dem Ski ver  leimt     wird.    Nachteilig ist bei diesen Belägen  aus thermoplastischen Kunstmassen oft, dass  das Material bei Temperaturschwankungen in  dem Temperaturbereich, in welchem Skis ge  braucht werden, also von -30 bis     -f-    20  C,  leicht spröde wird und besonders bei Sonnen  bestrahlung leicht     abblättert.    Ausserdem ist  die     Abreibefestigkeit    relativ gering, so dass  besonders Beläge, die in Form von. Lacken  auf die Lauffläche der-. Skis aufgetragen wer  den, häufig erneuert werden müssen.  



  Es ist nun gefunden worden, dass sowohl  Saisonbeläge in     Form    von Lacken wie auch    Dauerbeläge in -Form von Folien vorteilhaft  aus Polyamiden     hergestellt    werden. Polyamid  folien haben die Eigenschaft, dass sie durch  kalte     Reckung    nach der Fertigung eine we  sentliche Steigerung der Festigkeit erlangen,  insbesondere gegen Zug und Abrieb. Durch  dieses Recken wird sowohl die Zugfestigkeit  als auch die Biegeelastizität gegenüber     dom     bisher gebräuchlichen Material aus thermo  plastischen Kunststoffen um ungefähr das  Dreifache erhöht.

   Zudem haben die Beläge  aus Polyamiden den     Vorteil,    dass sie bei den       erwähnten    Gebrauchstemperaturen von Skis  nicht spröde werden, was bei Skibelägen aus       Celluloseacetat    bei tiefen Temperaturen in be  sonderem Masse der Fall ist. Diese Eigen  schaft wird durch einen Zusatz von Licht  stabilisatoren noch verbessert. Des weiteren  kann die Gleitfähigkeit von solchen Belägen  durch Einbetten von Graphit merklich ge  steigert werden. Zweckmässig bildet     man    Ski  beläge in der Weise, dass eine oder mehrere       Polyamidlagen    durch     Polyamidklebstoff    auf  die Skis aufgeleimt werden.

   Durch Verwen  dung von     Polyamidklebstoffen    können die  Poren des Holzes     mit    Polyamiden     ausgefüllt     werden, so dass eine grosse Klebkraft zwischen  den einzelnen Schichten erzielt     wird,    ohne  Fremdstoff zu verwenden.

   Der Belag kann  aus mehreren Lagen, die nacheinander auf  den Ski aufgeleimt     werden,    bestehen, oder  es kann zuerst eine mehrschichtige Folie durch  Verleimen mehrerer     Polyamidfolien    bis zu           einer    Dicke von 2     mm.    hergestellt werden, die  dann ihrerseits mit dem<B>Ski</B> verleimt     wird:     Nach einer andern Arbeitsweise kann ein  Skibelag gebildet werden,     indem    man eine  oder mehrere Schichten von der Länge des  Skis, die die Lauffläche des Skis bedecken und  um die Unterkanten des Skis herumlaufen,  auf den Ski klebt.

      Eine weitere Möglichkeit besteht darin,  einen mehrschichtigen Belag zu     bilden,    dessen  Schichten     abwechslungsweise    aus Polyamid  film und     monofilem    Polyamid- oder anderem  Gewebe bestehen.     Einen    solchen Belag kann  man zunächst für sich herstellen und ihn nach  her mit dem Ski durch Aufleimen verbinden.  Man kann     ihn    aber auch auf dem Ski bilden,  indem man die verschiedenen Schichten nach  einander auf den Ski aufklebt. Dadurch wird  das     Einreissen    des Belages in grösserem Masse  verhindert.

   Die     Elastizität    des Belages gegen  mechanischen Druck wird erhöht, und even  tuelle Risse vergrössern sich nicht, da solche  durch die     Quermaschen        begrenzt    werden.  



       Zweckmässig    verwendet man     mir        Bildung     der Skibeläge     1VIischpolyamide,    die aus     Di-          carbonsäuren    und Diaminen der     Formeln          HOOC-(CH2)x        COOH        bzw.          H2N-(CH2)X        NH2,       in welchen x eine Zahl von 2-10 bedeutet,       und    aus     s-Caprolactam    oder     8-Aminocapron-          säure,    aufgebaut sind, wie z.

   B. das Misch  polyamid aus     a-Caprolactam,        Hexamethylen-          diamin    und     Adipinsäure;    wobei das Verhält  nis des     Lactam-Anteils        zum        Dicarbonsäure-          Diamin-Anteil    variiert     werden    kann und im  allgemeinen<B>2:3</B> bis<B>3:2</B> beträgt.  



  " Sogenannte Saisonbeläge aus Polyamiden       kann    man so herstellen, dass man z. B. Misch  polyamide der     -erwähnten    Art in Form von  Lösungen in Alkoholen,     Estern,    Betonen, Ami  nen     usw.    auf die Laufflächen der Skis oder  auf die Dauerbeläge aufträgt.  



  Selbstverständlich lassen sich     sowohl    Sai  son- als auch Dauerbeläge nach     bekannten    Ver  fahren färben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Belag auf Skiern, dadurch gekennzeich net, dass er mindestens teilweise aus Poly amid besteht. Il. Verfahren zur Herstellung eines Be lages nach Patentanspruch I auf Skiern, ge kennzeichnet durch die Verwendung von Poly amid als Belagsmaterial. UNTERANSPRÜCHE: 1. Belag auf Skiern nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass er aus minde stens zwei Schichten besteht. z. Belag auf Skiern nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass er die Lauf fläche des Skis bedeckt und um die Unter kanten des Skis herumläuft, und dass er auf den Ski geklebt ist. 3.
    Belag auf Skiern nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass er aus meh reren Polyamidschichten besteht, die abwechs lungsweise aus Polyamidfilm und Polyamid gewebe bestehen. 4. Belag auf Skiern nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass er aus Misch polyamid besteht, das aus Dicarbonsäure und Diamin der Formeln HOOC-(CH2)x COOH bzw. H2N'(CH2)
    @ @TH2 in welchen x eine Zahl von 2-10 bedeutet, und aus E-Caprolactam bzw. s-Aminocapron- säure aufgebaut ist. 5. Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass man das Polyamid in Form einer Lösung auf den Ski aufträgt. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass man als Polyamid mindestens ein Mischpolyamid, das aus Di- carbonsäure und Diamin der Formeln HOOC-(CH2)-,#-COOH bzw. H2N-(CH2) y NH2, in welchen x eine Zahl von 2-10 bedeutet, und aus a-Caprolactam bzw. a-Aminocapron- säure aufgebaut ist, verwendet. 7.
    Verfahren nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 5 und 6, dadurch gekenn- zeichnet, dass man einen Graphit eingebettet enthaltenden Belag herstellt. B. Verfahren.nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 5 und 6, dadurch gekenn- zeichnet; dass man einen gefärbten Belag her stellt.
CH312244D 1952-08-12 1952-08-12 Belag auf Skiern. CH312244A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3393918A (en) * 1965-04-05 1968-07-23 Styka Andrew Filament wound resin reinforced structure and method
AT396552B (de) * 1989-07-11 1993-10-25 Mittasch Erwin Vorrichtung zum gleiten auf schnee od. dgl., insbesondere ski

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3393918A (en) * 1965-04-05 1968-07-23 Styka Andrew Filament wound resin reinforced structure and method
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