CH370072A - Verfahren zur Herstellung neuer Ester in der Pregnanreihe - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer Ester in der Pregnanreihe

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CH370072A
CH370072A CH5762058A CH5762058A CH370072A CH 370072 A CH370072 A CH 370072A CH 5762058 A CH5762058 A CH 5762058A CH 5762058 A CH5762058 A CH 5762058A CH 370072 A CH370072 A CH 370072A
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methyl
hemi
dehydro
hydrocortisone
fluoro
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CH5762058A
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Albert Wettstein
Ludwig Ehmann
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Ciba Geigy
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J5/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen, substituted in position 17 beta by a chain of two carbon atoms, e.g. pregnane and substituted in position 21 by only one singly bound oxygen atom, i.e. only one oxygen bound to position 21 by a single bond
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J75/00Processes for the preparation of steroids in general

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Description


      Verfahren    zur Herstellung neuer Ester in der     Pregnanreihe       Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren  zur Herstellung der     21-Halbester    von therapeutisch  wirksamen, im Ring A ungesättigten     3,20-Dioxo-21-          hydroxy-pregnanen    mit     Tetrahydrophthalsäure.     



  Besondere Bedeutung kommt den     21-Hemitetra-          hydrophthalaten    von     Desoxycorticosteron,        Cortison,          Hydrocortison,        9a-Fluor-cortison,        9a-Fluor-hydro-          cortison,        Aldosteron,        1-Dehydro-cortison,        1-De-          hydro-hydrocortison,    1-     Dehydro    - 9a -     fluor    -     hydro-          cortison    und     -cortison,

          1-Dehydro-9a-fluor-16a-          hydroxy-hydrocortison,        1-Dehydro-6a-methyl-hydro-          cortison,        1-Dehydro-6a-chlor-    und     -6a-fluor-hydro-          cortison    und     1-Dehydro-aldosteron    zu.

   Diese neuen  Ester besitzen eine hohe     Nebennierenhormonwirkung     und sind bei der Behandlung zahlreicher pathologi  scher Zustände nützlich, unter andern von solchen,  die eine entzündungsmildernde Therapie oder sogar  eine lebenserhaltende Behandlung bei Ausfall  erscheinungen     erfordern.    Ein besonderer Vorteil der  Verfahrensprodukte besteht darin, dass sie mit orga  nischen oder     anorganischen    Basen neutral reagie  rende, verhältnismässig stabile     wässrige    Lösungen der  entsprechenden Salze bilden und deshalb in wässriger  Lösung appliziert werden können.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren ist dadurch ge  kennzeichnet, dass man     Teirahydrophthalsäure    der  Formel  
EMI0001.0037     
    oder ihre funktionellen Derivate, wie     Halogenide,     Ester,     Anhydride    oder Salze mit im Ring A unge  sättigten 3,20 -     Dioxo    - 21 -     hydroxy    -     pregnanen    oder  ihren reaktionsfähigen funktionellen     21-Derivaten,       insbesondere Halogeniden, umsetzt. Die erfindungs  gemässe Umsetzung kann in An- oder Abwesenheit  von Verdünnungsmitteln     undloder    Kondensations  mitteln erfolgen.

   Die erhaltenen     21-Hemitetrahydro-          phthalate        können        gewünschtenfalls    in ihre Salze über  führt werden.  



  Für die     Gewinnung    der     Salze    können die _21  Halbester in an sich bekannter Weise, z. B. mit       Alkalimetallhydroxyden,        -karbonaten,        -bikarbonaten,     insbesondere mit     Natriumbikarbonat,    ferner mit  organischen Basen, wie     Äthanolamin,        Diäthanolamin,          Triäthanolamin,        Dibenzyläthylendiamin,        Ephedrin,     oder     a-1-Phenyl-2-methyl-amino-propan,    umgesetzt  werden.  



  Die als Ausgangsstoffe verwendeten, im Ring A  ungesättigten     3,20-Dioxo-21-hydroxypregnane    sind       bekannt.     



  In den nachfolgenden Beispielen sind die Tempe  raturen in Celsiusgraden angegeben.  



  <I>Beispiel 1</I>  7,2 g     1-Dehydro-cortison    und 6,0 g     Tetrahydro-          phthalsäure-anhydrid    werden in 50     cm3        Pyridin    ge  löst und unter     Stickstoff    bei Raumtemperatur     stehen-          gelassen.    Nach 70-80 Stunden     lässt    sich mit     Blau-          tetrazol    und     Natronlauge    in der Kälte kein freies       Ketol    mehr nachweisen.

   Die Reaktionslösung wird       hernach    auf 1000     cm33        Eis-Wasser-Mischung    (1 : 1)  ausgetragen. Man säuert mit verdünnter     Salzsäure     an, wobei das Reaktionsprodukt ausfällt. Die Fällung  wird mit einer     Chloroform-Tetrahydrofuran-Mi-          schung    (3 : 2) extrahiert und der Extrakt zunächst  mehrmals mit verdünnter     Salzsäure    und schliesslich  mit Wasser gewaschen.

   Die sauren Reaktionspro  dukte werden nun mit kalter, verdünnter Natrium  bikarbonatlösung, die etwas     gesättigte        Sodalösung     zugesetzt enthält, erschöpfend ausgezogen und von      vorhandenen neutralen Anteilen getrennt. Die blank  filtrierten     Natriumbikarbonatauszüge    säuert man mit  verdünnter     Salzsäure    an. Das ausgefällte Reaktions  produkt wird     abgenutscht,    mit Wasser gründlich aus  gewaschen und getrocknet. Man erhält 8,3 g     1-De-          hydro-cortison-21-hemi-tetrahydro-phthalat:    F.

   P.189       -191 ;        [a]D        +146,311        (c        =        1%        in        Dioxan);        ?@     (Feinsprit) 240     m/i,        e   <I>=</I> 15 350;     Äquivalentgewicht          (Titration):    513. Das Produkt gibt mit     Blautetrazol     und Natronlauge in der Kälte keine unmittelbare  Blaufärbung.  



  Zur Herstellung des     wasserlöslichen    Natrium  salzes des     1-Dehydro-cortison-21-hemi-tetrahydro-          phthalates    werden 2,05 g     1-Dehydro-cortison-21-          hemi-tetrahydro-phthalat    in 20     cm3    Feinsprit gelöst;  dann     fügt    man unter Eiskühlung 40     em3        n,110    Na  tronlauge hinzu.

   Die Lösung wird blank filtriert und       lyophilisiert.    Man erhält 2,16 g     Natriumsalz    des  1 -     Dehydro-cortison    -21-     hemi-tetrahydro-phthalates.          Das        pH        der        21/2%igen        wässrigen        Lösung        liegt        bei     6,3, gemessen     mit        Lyphan-Papier    Nr. 670.

   Das     Na-          triumsalz    des 1-     Dehydro    -     cortison    - 21-     hemi-tetra-          hydro-phthalates    gibt mit     methanolischem    Blau  tetrazol und doppelt normaler Natronlauge in der  Kälte keine unmittelbare Blaufärbung.  



  In analoger Weise erhält man aus     1-Dehydro-          cortison-21-hemi-tetrahydro-phthalat    und     Triäthanol-          amin    das wasserlösliche     Triäthanolaminsalz    des     1-De-          hydro-cortison-21-hemi-tetrahydro-phthalates.     



  <I>Beispiel 2</I>  7,2 g     1-Dehydro-hydrocortison    und 6,0 g     Tetra-          hydrophthalsäure-anhydrid    werden in 50     cm3        Pyri-          din    gelöst und unter Stickstoff während 30 Minuten  auf dem siedenden Wasserbad erwärmt. Die abge  kühlte Reaktionslösung, welche mit     Blautetrazol    und  Natronlauge in der Kälte keine Blaufärbung mehr  gibt, wird anschliessend in 1000 cm?, einer     Eis-          Wasser-Mischung    (1 :1) eingetragen und mit ver  dünnter     Salzsäure    kongosauer gestellt.

   Das dabei  ausgefällte Reaktionsprodukt extrahiert man mit  Essigester und wäscht den     Essigester-Extrakt    zu  nächst mit verdünnter Salzsäure und dann mit Wasser  Die sauren Reaktionsprodukte werden mit eiskalter  verdünnter     Natriumbikarbonatlösung,    die etwas       Sodalösung    zugesetzt enthält, erschöpfend ausgezo  gen und von den neutralen Anteilen getrennt. Man  säuert die     Natriumbikarbonat-Extrakte    mit verdünn  ter     Salzsäure    an und nimmt das ausgefällte Produkt  in Essigester auf.

   Die     Essigesterlösung    wird salz  säurefrei gewaschen, getrocknet,     filtriert    und konzen  triert, wobei 1-     Dehydro    -     hydrocortison    - 21-     hemi-          tetrahydrophthalat    auskristallisiert: F. P. 233-234 ;       [cc]        2D    +     ö4       3  (c =     14/o    in     Dioxan;    (Fein  sprit) 244     mu,        E    = 15 200;     Aquivalentgewicht        (Ti-          tration):    503.

   Das Produkt gibt mit     Blautetrazol    und  Natronlauge in der Kälte keine unmittelbar auftre  tende Blaufärbung.  



  Zur Herstellung des wasserlöslichen Natrium  salzes des 1-Dehydro-hydrocortison-21-hemi-tetra-         hydro-phthalates    werden 2,05 g     1-Dehydro-hydro-          cortison-hemi-tetrahydrophthalat,    gelöst in 20     cm-          Feinsprit,    unter Eiskühlung mit 40     cmä    n;10 Natron  lauge versetzt.

   Die blank filtrierte Lösung wird     lyo-          philisiert.    Man erhält 2,16g     Natriumsalz    des     1-De-          hydro    -     hydrocortison-21-hemi-tetrahydro-phthalates.          Das        pH        der        21/2        %        igen        wässerigen        Lösung        liegt        bei     6,9, gemessen mit     Lyphan-Papier    Nr. 670.

   Das Na  triumsalz des     1-Dehydro-hydrocortison-21-hemi-tetra-          hydro-phthalates    gibt mit     methanolischem        Blau-          tetrazol    und     doppeltnormaler    Natronlauge keine un  mittelbare Blaufärbung.  



  In analoger Weise erhält man aus     1-Dehydro-          hydrocortison-21-hemi-tetrahydro-phthalat    und     Di-          äthanolamin    das     Diäthanolaminsalz    des     1-Dehydro-          hydrocortison-21-tetrahydro-phthalates.       <I>Beispiel 3</I>  100,0 g     1-Dehydro-hydrocortison    und 83,5 g       Tetrahydro-phthalsäure-anhydrid    werden in 695 cm -3  gelöst und in     Stickstoffatmosphäre    bei 20 bis  25  während 72 Stunden stehengelassen,

   wonach sich  mit     Blautetrazol    und Natronlauge in der Kälte kein  freies     Ketol    mehr nachweisen lässt. Die Reaktions  lösung wird unter Rühren in 12 1 einer     Eis-Wasser-          Mischung    (etwa 1 : 1) eingetragen und mit 835     cm3          konzentrierter        Salzsäure,    gelöst in 2 1 Wasser, kongo  sauer gestellt. Man extrahiert die ausgefällten Reak  tionsprodukte mit total 8 1 einer     Chloroform-Tetra-          hydrofuran-Mischung    (3 : 2) und wäscht die Extrakte  zuerst mit verdünnter Salzsäure und nachher mit  Wasser.

   Die sauren Reaktionsprodukte werden nun  mittels verdünnter, eiskalter     Natriumbikarbonat-          lösung,    die etwas     Sodalösung    zugesetzt enthält, von  den neutralen getrennt. Die unter     :Mithilfe    von etwas  Filterasbest blank filtrierte     Natriumbikarbonat-Aus-          züge    säuert man unter Rühren an. Das ausgefällte  Reaktionsprodukt wird     abgenutscht,    mit Wasser  gründlich ausgewaschen und im Vakuum bei 40-50"  getrocknet. Die Ausbeute beträgt<B>133,1</B> g     1-Dehydro-          hydrocortison-21-hemi-tetrahydro-phthalat:    F.

   P. 145       bis        150 ;        [a]        +86,9"                 3"        (c        =        0,5%        in        Dioxan);     <I>D</I>  E'<I>244</I>     m/i    (Feinsprit) = 294;     Äquivalentgewicht          (Titration)    512. Das Produkt gibt mit     Blautetrazol     und Natronlauge in der Kälte keine unmittelbar auf  tretende Blaufärbung.  



  Zur Herstellung des wasserlöslichen Natrium  salzes des     1-Dehydro-hydrocortison-21-hemi-tetra-          hydro-phthalates    löst man 2,05 g     1-Dehydro-hydro-          cortison-21-hemi-tetrahydro-phthalat    in 30 cm- Fein  sprit und gibt unter Eiskühlung 40 cm,     n,.'10    Na  triumbikarbonatlösung hinzu. Die blank filtrierte Lö  sung wird     lyophilisiert.    Man erhält 2,1g Natrium  salz des 1 -     Dehydro    -     hydrocortison    - 21 -     hemi-tetra-          hydrophthalates.    Das Produkt ist leicht wasserlöslich.

    <I>Beispiel 4</I>  Eine Auflösung von 7,9 g     1-Dehydro-9a-fluoro-          cortison    und 6,0 g     Tetrahydro-phthalsäure-anhydrid     in 50     cm3    trockenem     Pyridin    lässt man bei Raum-           temperatur    72 Stunden stehen, wonach mit     Blau-          tetrazol    und Natronlauge in der Kälte keine unmit  telbar auftretende Blaufärbung mehr zu beobachten  ist.

   Zur Aufarbeitung wird die Reaktionslösung auf  1000     cm3        Eis-Wasser-Mischung    1:1 ausgetragen,  mit verdünnter     Salzsäure    kongosauer gestellt und mit       Chloroform-Tetrahydrofuran-Mischung    (3 :2) extra  hiert. Den Extrakt wäscht man zunächst mit ver  dünnter Salzsäure und Wasser; dann zieht man die  sauren Reaktionsprodukte mit verdünnter Natrium  bikarbonatlösung, der etwas     Sodalösung    beigemischt  ist, aus und trennt sie von vorhandenen neutralen  Anteilen.

   Die blank     filtrierten        Natriumbikarbonat-          Extrakte    werden mit verdünnter     Salzsäure    ange  säuert, das ausgefällte Reaktionsprodukt     abge-          nutscht,    mit Wasser gründlich ausgewaschen und  getrocknet. Man erhält 8,2 g     1-Dehydro-9a-fluor-          cortison-21-hemi-tetrahydro-phthalat:    F.

   P. 195-200 ;  J",     a,    (Feinsprit) 243     my,        a    = 15 200. Äquivalent  gewicht     (Titration):   <B>521.</B> Das Produkt gibt mit     Blau-          tetrazol    und Natronlauge in der Kälte keine unmit  telbare Blaufärbung.  



  <I>Beispiel 5</I>  7,9 g     1-Dehydro-9a-fluor-hydrocortison    und  6,0 g     Tetrahydro-phthalsäure-anhydrid,    gelöst in  70     cm3        Lutidin,    werden 85 Stunden unter     Stickstoff     bei 20-25  stehengelassen, wonach kein freies     Ketol     mittels     Blautetrazol    und Natronlauge in der Kälte  mehr nachgewiesen werden kann. Die Aufarbeitung  erfolgt nach Beispiel 4 und liefert 8,3 g     1-Dehydro-          9        a-fluor-hydrocortison-21-hemi;-        tetrahydro        -phthalat:     F.

   P. 195-203 ;     1",a,    (Feinsprit) 243     m@c,        e   <I>=</I> 15 300;       Äquivalentgewicht        (Titration):    515. Das Produkt gibt  mit     Blautetrazol    und Natronlauge in der Kälte keine  unmittelbare Blaufärbung.  



  <I>Beispiel 6</I>  Man löst 3,94 g     1-Dehydro-9a-fluor-16a-hy-          droxy-hydrocortison    und 3,0 g     Tetrahydro-phthal-          säure-anhydrid    in 50     cm3        Pyridin    und lässt 65 Stun  den bei 20-21  unter Stickstoff stehen; danach kann  mit     Blautetrazol    und Natronlauge in der Kälte kein  freies     Ketol    mehr nachgewiesen werden.

   Die Reak  tionslösung wird in 500     cm3    Eiswasser gegossen, mit  verdünnter     Salzsäure    angesäuert bis kongoblau und  mit Chloroform -     Tetrahydrofuran    - Mischung (3 : 2)  erschöpfend extrahiert. Nachdem man den     Chloro-          form-Tetrahydrofuran-Extrakt    mit verdünnter Salz  säure     pyridinfrei    gewaschen hat, werden die sauren  Reaktionsprodukte mit verdünnter     Natriumbikarbo-          natlösung,    der etwas verdünnte     Sodalösung    bei  gemischt ist, ausgezogen.

   Die alkalischen Auszüge  werden nach Abdampfen der     Lösungsmittelreste    im  Vakuum bei Zimmertemperatur unter Zuhilfenahme  von etwas     Entfärbungskohle    und Filterasbest blank  filtriert. Man säuert an mit verdünnter Salzsäure,       nutscht    das ausgefällte Reaktionsprodukt ab, wäscht  es mit reichlich Wasser gründlich aus und trocknet  es im Vakuum bei 40-50 . Man erhält 4,5 g 1-De-         hydro-9a-fluoro-16a-hydroxy-hydrocortison-21-hemi-          tetrahydro-phthalat.    F. 145-150 ; (Feinsprit)  299     mu;    a = 15 000;     Äquivalentgewicht        (Titration):     541.  



  <I>Beispiel 7</I>  3,7 g 1-     Dehydro    - 6a -     methyl-hydrocortison    und  3,0 g     Tetrahydro-phthalsäure-anhydrid    werden in  50     cm3        Pyridin    65 Stunden bei 20-25  unter Stick  stoff stehengelassen. Hernach giesst man die Reak  tionslösung auf 600     cm3        Eis-Wasser-Gemisch    1 : 1,  säuert mit verdünnter     Salzsäure    an und extrahiert mit       Chloroform-Tetrahydrofuran-Gemisch    (3:2).

   Der  Extrakt wird zunächst mit verdünnter     Salzsäure        pyri-          dinfrei    gewaschen und dann mit verdünnter Natrium  bikarbonatlösung, die etwas Soda enthält, erschöp  fend ausgezogen. Die alkalischen Extrakte werden  entgast, blank filtriert und mit verdünnter     Salzsäure     angesäuert. Man     nutscht    das ausgefällte Reaktions  produkt ab, wäscht es mit Wasser gründlich aus  und trocknet es im Vakuum bei 40-50 .

   Die Aus  beute erreicht 4,2 g     1-Dehydro-6a-methyl-hydro-          cortison-21-hemi-tetrahydro-phthalat.    F. 180-185 ;       7.ma,    (Feinsprit)<I>244</I>     mu,        e   <I>=</I> 15 620; Äquivalent  gewicht     (Titration):    513.

      <I>Beispiel 8</I>  7,9 g     1-Dehydro-6a-chlor-hydrocortison    und  6,1 g     Tetrahydro-phthalsäure-anhydrid    werden in  75     cm3        Pyridin    gelöst und 70 Stunden bei 20-25   unter Stickstoff stehengelassen, wonach die     Reaktion     auf freies     Ketol    mit     Blautetrazol    und Natronlauge in  der Kälte negativ ausfällt. Man giesst die Reaktions  lösung in 1500     cm3        Eis-Wasser-Gemisch    1 : 1 und  stellt     mit    verdünnter     Salzsäure    kongosauer. Das aus  gefällte Reaktionsprodukt wird in Essigester auf  genommen.

   Der     Essigester-Extrakt    wird zunächst mit  verdünnter     Salzsäure    und Wasser     pyridinfrei    gewa  schen, dann schüttelt man die sauren Reaktions  produkte mit verdünnter, kalter     Natriumbikarbonat-          lösung,    die etwas Soda enthält, aus. Die alkalischen  Extrakte werden in der Kälte entgast, dann unter Zu  hilfenahme von Filterasbest blank filtriert und mit  verdünnter Essigsäure angesäuert. Man saugt das  ausgefällte Reaktionsprodukt ab, wäscht es mit reich  lich Wasser aus und trocknet es im Vakuum bei  50-60 .

   Man erhält 9,3 g     1-Dehydro-6a-chlor-          hydrocortison    - 21 -     hemi-tetrahydro-phthalat.    F. 215  bis 225 .     ?",a        (Feinsprit)   <I>244</I>     m,u,    a = 14 900;       Äquivalentgewicht        (Titration):    530.  



  In analoger Weise wird aus     1-Dehydro-6a-fluor-          hydrocortison    durch Umsetzung mit     Tetrahydro-          phthalsäure-anhydrid    mit     821/o.    Ausbeute     1-Dehydro-          6        a-fluor-hydrocortison-21-hemi-tetrahydro-phthalat     gewonnen.  



  Zur Herstellung des     wasserlöslichen    Natrium  salzes des 1-     Dehydro    - 6a -     chlor-hydrocortison-21-          hemi-tetrahydro-phthalates    werden 2,17 g     1-Dehydro-          6a    - chlor     -hydrocortison-21-hemi-tetrahydro-phthalat     in 30     cm3        Feinsprit    gelöst und unter Eiskühlung mit  40     cms        n/10    Natronlauge versetzt. Die blank     filtrierte         Lösung     lyophilisiert    man nach bekannter Technik.

    Man erhält 2,2 g     Natriumsalz    des     1-Dehydro-6a-          chlor-hydrocortison-21-hemi-tetrahydro-phthalates.     



  <I>Beispiel 9</I>  Eine Auflösung von 13,2 g     Desoxy-corticosteron     und 12 g     Tetrahydro-phthalsäure-anhydrid    in 100     cm3          Pyridin    lässt man 80 Stunden unter Stickstoff bei  20-25  stehen, wonach die Reaktion auf freies     Ketol     mit     Blautetrazol    und     Natronlauge    in der Kälte nega  tiv ausfällt.

   Zur Aufarbeitung giesst man die Reak  tionslösung auf 2000     cm3        Eis-Wasser-Gemisch    1 : 1,  säuert mit Phosphorsäure an und extrahiert mit  Chloroform -     Tetrahydrofuran    -Gemisch<B>3:2.</B> Der  Extrakt wird     mit    verdünnter Phosphorsäure und  Wasser     pyridinfrei    gewaschen. Man schüttelt an  schliessend die sauren Reaktionsprodukte mit ver  dünnter, kalter, etwas Soda enthaltender Natrium  bikarbonatlösung aus. Die alkalischen Extrakte wer  den in der Kälte entgast, blank filtriert und mit ver  dünnter Phosphorsäure angesäuert. Das ausgefällte  Reaktionsprodukt wird     abgenutscht,    mit reichlich  Wasser ausgewaschen und getrocknet.

   Man erhält  18,5 g     Desoxycorticosteron    - 21 -     hemi    -     tetrahydro-          phthalat.    F. 163-164 ; (Feinsprit) 241     mic,     = 16 700;     Äquivalentgewicht        (Titration):    475. Das  Produkt gibt     mit        Blautetrazol    und Natronlauge in  der Kälte keine unmittelbare Blaufärbung.  



  Zur Herstellung des wasserlöslichen     Natrium-          salzes    des     Desoxycorticosteron-21-hemi-tetrahydro-          phthalates    werden 4,82 g     Desoxycorticosteron-21-          hemi-tetrahydro-phthalat    in 50     cm3    Methanol gelöst  und unter Eiskühlung mit 100     em8        n/10    Natrium  bikarbonatlösung versetzt.

   Die Lösung wird blank  filtriert und nach bekannter Technik     lyophilisiert.     Man erhält 5,2g     Natriumsalz    des     Desoxycortico-          steron-21-hemi-tetrahydro-phthalates.     



  <I>Beispiel 10</I>  7,2 g     Hydrocortison    und 6,0 g     Tetrahydro-phthal-          säure-anhydrid    werden in 50     cm3        Pyridin    während  60 Stunden bei 20-25  unter Stickstoff gehalten.  Die Reaktionslösung, die mit     Blautetrazol    und Na  tronlauge in der Kälte keine Blaufärbung mehr gibt,  giesst man auf 1000 cm?-     Eis-Wasser-Gemisch    1 : 1  und säuert mit verdünnter     Salzsäure    an. Das aus  gefallene Reaktionsprodukt wird in Essigester auf  genommen. Man wäscht die     Essigesterlösung    mit ver  dünnter Salzsäure.

   Die sauren Reaktionsprodukte  werden dann mit verdünnter     Natriumbikarbonatlö-          sung,    die etwas Soda enthält, ausgezogen. Die blank  filtrierten alkalischen Extrakte werden mit verdünn  ter     Salzsäure    angesäuert. Das ausgefällte Reaktions  produkt     nutscht    man ab, wäscht es mit Wasser und  trocknet es im Vakuum bei 50-60 . Die Ausbeute  beträgt 9,1 g     Hydrocortison-21-hemi-tetrahydro-          phthalat.    F. 148-150 ;     A.as    (Feinsprit)<I>242</I>     mu,          E    = 16 000;     Äquivalentgewicht        (Titration):    507.

   Das  Produkt gibt mit     Blautetrazol    und Natronlauge in  der Kälte keine unmittelbare Blaufärbung.    In analoger Weise erhält man aus     Cortison    durch  Umsetzung mit     Tetrahydro-phthalsäureanhydrid        Cor-          tison-21-hemi-tetrahydro-phthalat.     



  <I>Beispiel 11</I>  7,56 g     9a-Fluor-hydrocortison    und 6,0 g     Tetra-          hydro    -     phthalsäure    -     anhydrid    werden in 100     cm3          Collidin    während 60 Stunden unter Stickstoff bei  Raumtemperatur stehengelassen, wonach kein freies       Ketol    mit     Blautetrazol    und Natronlauge in der Kälte  mehr nachgewiesen werden kann. Die folgende Auf  arbeitung geschieht nach Beispiel 4 und liefert 7,9 g       9a-Fluoro-hydrocortison-21-hemi-tetrahydro-phthalat.     



  In analoger Weise erhält man aus     9a-Fluor-          cortison    und     Tetrahydro-phthalsäure-anhydrid    mit  87 /o Ausbeute     9a-Fluor-cortison-21-hemi-tetrahydro-          phthalat.     



  <I>Beispiel 12</I>  0,36g     Aldosteron    und 0,18 g     Tetrahydro-phthal-          säure-anhydrid    werden in 5 cm 3     Pyridin    unter Stick  stoff bei Raumtemperatur stehengelassen, bis sich  kein freies     Aldosteron    mehr nachweisen lässt. Man  giesst auf Eiswasser und säuert mit verdünnter  Phosphorsäure an. Das ausgefallene Reaktionspro  dukt wird im     Chloroform-Tetrahydrofuran-Gemisch     (3 :2)     aufgenommsn    und der Extrakt mit verdünn  ter eiskalter Phosphorsäure ausgewaschen. Anschlie  ssend werden die sauren Reaktionsprodukte mit eis  kalter, verdünnter     Natriumbikarbonatlösung    ausge  zogen.

   Man säuert die     Natriumbikarbonat-Extrakte     sofort wieder mit eiskalter verdünnter Phosphor  säure an und nimmt die ausgefallenen sauren Reak  tionsprodukte in     Chloroform-Tetrahydrofuran-Ge-          misch    3:2 auf. Der gewaschene und getrocknete  Extrakt     liefert    nach Eindampfen 0,42 g     Aldosteron-          21-hemi-tetrahydro-phthalat.     



  In analoger Weise erhält man aus     1-Dehydro-          aldosteron    durch Umsetzung mit     Tetrahydro-phthal-          säure-anhydrid    in     Pyridin    mit     75 /U    Ausbeute     1-De-          hydro-aldosteron-21-hemi-tetrahydro-phthalat.     



  <I>Beispiel 13</I>  7,8 g 1-     Dehydro    - 9a -     fluor-16a-methyl-hydro-          cortison    und 6,0 g     Tetrahydro-phthalsäure-anhydrid     werden in 50 cm-'     Pyridin    gelöst und unter Stickstoff  während 30 Minuten auf dem siedenden Wasserbad  erwärmt. Die abgekühlte Reaktionslösung, welche  mit     Blautetrazol    und Natronlauge in der Kälte keine  Blaufärbung mehr gibt, wird anschliessend in  1000 cm- einer     Eis-Wasser-Mischung    (1 : 1) einge  tragen und mit verdünnter Salzsäure kongosauer ge  stellt.

   Das dabei ausgefällte Reaktionsprodukt extra  hiert man mit Essigester und wäscht den     Essigester-          Extrakt    zunächst mit verdünnter     Salzsäure    und dann  mit Wasser. Die sauren Reaktionsprodukte werden  mit eiskalter verdünnter     Natriumbikarbonatlösung,     die etwas     Sodalösung    zugesetzt enthält, erschöpfend  ausgezogen und von den neutralen Anteilen getrennt.  Man säuert die     Natriumbikarbonat-Extrakte    mit ver-           dünnter    Salzsäure an und nimmt das ausgefällte Pro  dukt in Essigester auf.

   Die     Essigesterlösung    wird  salzsäurefrei gewaschen, getrocknet, filtriert und  konzentriert, wobei     1-Dehydro-9a-fluor-16a-methyl-          hydrocortison-21-hemi-tetrahydro-phthalat    auskristal  lisiert. Das Produkt gibt mit     Blautetrazol    und Na  tronlauge in der Kälte keine unmittelbar auftretende  Blaufärbung.  



  Zur Herstellung des wasserlöslichen Natrium  salzes des     1-Dehydro-9a-fluor-16a-methyl-hydro-          cortison-21-hemi-tetrahydro-phthalates    werden 1,9 g       1-Dehydro-9a-fluor-16a-methyl-hydrocortison-hemi-          tetrahydro-phthalat,    gelöst in 20     cm3    Feinsprit, unter  Eiskühlung mit 40     cm-'    n;10 Natronlauge versetzt.

    Die blank filtrierte Lösung wird     lyophilisiert,    und  man erhält das     Natriumsalz    des     1-Dehydro-9a-fluor-          16a    -     methyl    -     hydrocortison    - 21 -     hemi    -     tetrahydro        -          phthalates.    Das     pH    der     21/20/eigen        wässrigen    Lösung  liegt bei 6,9, gemessen mit     Lyphan-Papier    Nr. 670.

    Das     Natriumsalz    des     1-Dehydro-9a-fluor-16a-methyl-          hydrocortison-21-hemi-tetrahydro-phthalates    gibt mit       methanolischem        Blautetrazol    und     doppeltnormaler     Natronlauge keine unmittelbare Blaufärbung.  



  In analoger Weise erhält man aus 1-Dehydro       9a-fluor-16a-methyl-hydrocortison-21-hemi-tetra-          hydro-phthalat    und     Diäthanolamin    das     Diäthanol-          aminsalz    des     1-Dehydro-9a-fluor-16a-methyl-hydro-          cortison-21-hemi-tetrahydro-phthalates.       <I>Beispiel 14</I>  4,09 g     1-Dehydro-6a-chlor-16a-methyl-hydro-          cortison    und 3,00 g     Tetrahydro-phthalsäure-anhydrid     werden in 30     em3        Pyridin    gelöst.

   Man erwärmt die  Lösung unter Stickstoff während 30 Minuten auf  dem siedenden Wasserbad, wonach eine Probe mit       Blautetrazol    und verdünnter Natronlauge in der  Kälte keine unmittelbar auftretende Blaufärbung  mehr gibt. Die abgekühlte Reaktionslösung wird in  Eiswasser eingetragen. Man säuert mit Eisessig an.  Nach Stehenlassen über Nacht wird das ausgefällte  Reaktionsprodukt     abgenutscht,    mit Wasser ausge  waschen und getrocknet. Die Ausbeute beträgt 4,7 g  an     1-Dehydro-6a-chlor-16a-methyl-hydrocortison-          21-hemi-tetrahydro-phthalat,    das mit     Blautetrazol     und verdünnter Natronlauge in der Kälte keine un  mittelbar auftretende Blaufärbung anzeigt.  



  Zur Herstellung des wasserlöslichen Natrium  salzes des     1-Dehydro-6a-chlor-16a-methyl-hydro-          cortison-21-hemi-tetrahydro-phthalates    werden 1,40 g  1-     Dehydro    - 6a -     chlor-16a-methyl-hydrocortison-21-          hemi-tetrahydro-phthalat    in 15     cm3    Feinsprit gelöst,  unter Eiskühlung mit 25     cm3        n/10    Natronlauge ver  setzt und     lyophilisiert.    Man erhält das     Natriumsalz     des     1-Dehydro-6a-chlor-16a-methyl-hydrocortison-          21-hemi-tetrahydro-phthalates    als weisses,

   amorphes  Pulver, das sehr leicht wasserlöslich ist und     mit          Blautetrazol    und verdünnter Natronlauge in der  Kälte keine unmittelbar auftretende Blaufärbung  zeigt.    In analoger Weise erhält man aus     1-Dehydro-6a-          fluor-16a-methyl-hydrocortison    und     Tetrahydro-          phthalsäure-anhydrid    in     Pyridin    das in     wässrigen          Alkalien    leicht     lösliche        1-Dehydro-6a-fluor-16a-          methyl-hydrocortison-21-hemi-tetrahydro-phthalat.     



  Nach derselben Arbeitsweise gewinnt man durch  Umsetzen von     Tetrahydro-phthalsäure-anhydrid    mit  1-     Dehydro    - 6a -     fluor-16ss-methyl-hydrocortison    das  1-     Dehydro    - 6a -     fluor-16ss-methyl-hydrocortison-21-          hemi-tetrahydro-phthalat    und daraus das in     Wasser     leicht lösliche     Natriumsalz    des     1-Dehydro-6a-fluor-          16/3    -     methyl    -     hydrocortison    - 21 -     hemi    -     tetrahydro        

  -          phthalates    und     mit        1-Dehydro-6a-chlor-16ss-methyl-          hydrocortison    das     1-Dehydro-6a-chlor-16ss-methyl-          hydrocortison-21-hemi-tetrahydro-phthalat    und     daraus     das in Wasser leicht lösliche     Natriumsalz    des     1-De-          hydro-6a-chlor-16ss-methyl-hydrocortison-21        hemi-          tetrahydro-phthalates,

      die mit     Blautetrazol    und ver  dünnter Natronlauge in der Kälte keine     unmittelbare     Blaufärbung zeigen.  



  <I>Beispiel 15</I>  3,90 g     1-Dehydro-9a-fluor-16a-methyl-cortison     werden mit 3,0 g     Tetrahydro-phthalsäure-anhydrid     in 30     eins        Pyridin    unter Stickstoff während 30 Mi  nuten auf siedendem Wasserbad erwärmt, wonach  eine Probe mit     Blautetrazol    und verdünnter Natron  lauge in der Kälte keine unmittelbar auftretende  Blaufärbung mehr zeigt. Die     abgekühlte    Reaktions  lösung wird in Eiswasser eingetragen, mit verdünnter  Essigsäure angesäuert und nach     Stehenlassen    über  Nacht     abgenutscht,    mit Wasser ausgewaschen und  getrocknet.

   Man erhält 5,2 g     1-Dehydro-9a-fluor-          16a-methyl-cortison-21-hemi-tetrahydro-phthalat,    das  mit     Blautetrazol    und verdünnter Natronlauge in der  Kälte keine unmittelbar auftretende     Blaufärbung    gibt.  



  Das wasserlösliche     Natriumsalz    des     1-Dehydro-          9a    -     fluor    -16a -     methyl    -     cortison-21-hemi-tetrahydro-          phthalates    wird gewonnen, indem man 2,7 g     1-De-          hydro    - 9a -     fluor-16a-methyl    -     cortison-21-hemi-tetra-          hydro-phthalat    in 50     cm3    Feinsprit löst und nach  Zugabe von 50 cm?,

       n/10    Natronlauge     lyophili-          siert.    Das     Natriumsalz    des     1-Dehydro-9a-fluor-16a-          methyl-cortison-21-hemi-tetrahydro-phthalates    gibt  mit     Blautetrazol    und verdünnter Natronlauge in der  Kälte keine unmittelbar auftretende Blaufärbung.  



       In    analoger Weise erhält man aus     1-Dehydro-9a-          fluor-16ss-methyl-cortison    und     Tetrahydro-phthal-          säure-anhydrid    in     Pyridin    das     1-Dehydro-9a-fluor-          16ss-methyl-cortison-21-hemi-tetrahydro-phthalat    und  daraus durch     Umsetzen    mit der äquivalenten Menge  Natronlauge in Feinsprit, gefolgt von     einer        Lyophi-          lisierung,

      das leicht wasserlösliche     Natriumsalz    des  1-     Dehydro    - 9a-     fluor-16ss-methyl        -cortison-21-hemi-          tetrahydro-phthalates.     



  <I>Beispiel 16</I>  3,92 g     1-Dehydro-9a-fluor-16ss-methyl-hydro-          cortison    und 3,0 g     Tetrahydro-phthalsäure-anhydrid     werden in 50     em3        Pyridin    gelöst und unter Stickstoff      während 30 Minuten auf 90-95  erwärmt. Zur Auf  arbeitung wird das abgekühlte Reaktionsgemisch auf  Eis ausgetragen und nach Ansäuern mit verdünnter  Essigsäure über Nacht stehengelassen. Anderntags       nutscht    man ab, wäscht mit Wasser nach und trock  net.

   Die Ausbeute beträgt 4,9 g     1-Dehydro-9a-fluor-          16ss        -methyl-hydrocortison-21-hemi-tetrahydro-phtha-          lat,    das mit     Blautetrazol    und verdünnter Natronlauge  in der Kälte keine unmittelbare Blaufärbung zeigt.  



  Zur Herstellung des wasserlöslichen Natrium  salzes des 1-     Dehydro    - 9a -     fluor-16ss-methyl-hydro-          cortison-21-hemi-tetrahydro-phthalates    werden 2,7 g       1-Dehydro    - 9a     -fluor-16ss-methyl-hydrocortison-21-          hemi-tetrahydro-phthalat    in 50     cm3    Feinsprit gelöst  und nach Zusatz von 50 cm?,     n[10    Natronlauge nach  bekannter Technik     lyophilisiert.    Man erhält 2,8 g       Natriumsalz    des     1-Dehydro-9a-fluor-16ss-methyl-          hydrocortison-21-hemi-tetrahydro-phthalates,

      das mit       Blautetrazol    und verdünnter Natronlauge in der  Kälte keine     unmittelbare    Blaufärbung anzeigt.    <I>Beispiel 17</I>  4,10 g     1-Dehydro-6a,9a-difluor-16a-methyl-hy-          drocortison    und 3,0 g     Tetrahydro    -     phthalsäure-          anhydrid    werden in 40     em3        Pyridin    gelöst und 30  Minuten unter Stickstoff auf 90-95  erwärmt.

   Die  abgekühlte Reaktionslösung wird auf Eis und Wasser  aufgetragen, mit Essigsäure     angesäuert,    nach mehr  stündigem Stehen, zweckmässig über Nacht,     abge-          nutscht,    mit Wasser ausgewaschen und getrocknet.  Man erhält 5,1 g     1-Dehydro-6a,9a-difluor-16a-me-          thyl-hydrocortison-21-hemi-tetrahydro-phthalat,    das  mit     Blautetrazol    und verdünnter Natronlauge in der  Kälte keine unmittelbare Blaufärbung zeigt.  



  Zur Herstellung des wasserlöslichen Natrium  salzes des     1-Dehydro-6a,9a-difluor-16a-methyl-hy-          drocortison-21-hemi-tetrahydro-phthalates    wird das       1-Dehydro-6a,9a-difluor-16a-methyl-hydrocortison-          21-hemi-tetrahydro-phthalat    in     Feinsprit    gelöst und  nach Zugabe von einem Äquivalent Natronlauge       lyophilisiert.    Das erhaltene     Natriumsalz    des     1-De-          hydro    -     6a,

  9a    -     difluor-16a-methyl    -     hydrocortison-21-          hemi-tetrahydro-phthalates    gibt mit     Blautetrazol    und  verdünnter Natronlauge in der Kälte keine unmittel  bare Blaufärbung.  



  In analoger Weise erhält man aus     1-Dehydro-          6a,9a-difluor-16ss-methyl-hydrocortison    und Tetra  hydro-phthalsäure-anhydrid das 1-Dehydro-6a,9a-di       fluor-16ss-methyl-hydrocortison-21-hemi-tetrahydro-          phthalat    und daraus nach Umsetzen mit einem Äqui  valent Natronlauge und     Lyophilisieren    das in     Wasser     leicht lösliche     Natriumsalz    des 1-Dehydro-6a,9a       difluor-16-methyl=hydrocortison-21-hemi-tetrahydro-          phthalates,

      das mit     Blautetrazol    und verdünnter Na  tronlauge in der Kälte keine     unmittelbare    Blau  färbung gibt.  



  Nach derselben Arbeitsweise erhält man durch  Umsetzen von     Tetrahydro-phthalsäure-anhydrid    mit  1-     Dehydro    -     6a,9a    -     difluor-16a-methyl-cortison    das  1-     Dehydro    -     6a,9a    -     difluor   <I>-16a</I> methyl-cortison-21-         hemi-tetrahydro-phthalat    und daraus das in Wasser  leicht lösliche     Natriumsalz    des 1-     Dehydro   <I>-</I>     6a,

  9a-          fluor-16cc7methyl-cortison-21-hemi        -tetrahydro-phtha-          lates    und mit 1 -     Dehydro-6a,9a-difluor-16ss-methyl-          cortison    das 1     -Dehydro-6a,9a-difluor-16ss-methyl-          cortison-21-hemi-tetrahydro-phthalat    und daraus das  in Wasser leicht lösliche     Natriumsalz    des 1-Dehydro       6a,9a-difluor-16ss-methyl-cortison-21-hemi-tetrahydro-          phthalates,    die mit     Blautetrazol    und verdünnter Na  tronlauge in der Kälte keine unmittelbare Blau  färbung geben.  



  Analog den obigen Angaben gewinnt man ferner  aus     Tetrahydrophthalsäure-anhydrid    und       6a,9a-Difluor-16a-methyl-,          6a,9a-Dichlor-16a-methyl-,          6a,9a-Difluor-16ss-methyl-,          6a,9a-Dichlor-16ss-methyl-cortison    und     -hydro-          cortison    die Halbester der     Tetrahydrophthalsäure    so  wie daraus die entsprechenden wasserlöslichen       Mononatriumsalze    der     21-Hemi-tetrahydro-phthalate     des     6a,9a-Difluor-16a-methyl-cortisons,     des     6a,9a-Dichlor-16a-methyl-cortisons,

       des     6a,9a-Difluor-16ss-methyl-cortisons,     des     6a,9a-Dichlor-16ss-methyl-cortisons,     des     6a,9a-Difluor-16a-methyl-hydrocortisons,     des     6a,9a-Dichlor-16a-methyl-hydrocortisons,     des     6a,9a-Difluor-16ss-methyl-hydrocortisons    und  des     6a,9a-Dichlor-16ss-methyl-hydrocortisons,     die mit     Blautetrazol    und verdünnter Natronlauge in  der Kälte keine unmittelbare Blaufärbung zeigen.

    <I>Beispiel 18</I>  4,27 g     1-Dehydro-9a-fluor-6a-chlor-16a-methyl-          hydrocortison    und 3,0 g     Tetrahydro-phthalsäure-          anhydrid    werden in 50     cm3        Pyridin    unter Stickstoff  während 30 Minuten auf dem siedenden Wasserbad  erwärmt. Das abgekühlte Reaktionsgemisch trägt  man auf Eiswasser aus und     säuert    das Ganze mit  verdünnter Essigsäure aus. Nach Stehenlassen über  Nacht wird das Reaktionsprodukt abgesaugt, mit  Wasser ausgewaschen und getrocknet.

   Die Ausbeute  beträgt 5,2 g     1-Dehydro-9a-fluor-6a-chlor-16a-me-          thyl-hydrocortison-21-hemi-tetrahydro-phthalat,    das  mit     Blautetrazol    und verdünnter Natronlauge in der  Kälte keine unmittelbare Blaufärbung gibt.  



  Zur Herstellung des wasserlöslichen Natrium  salzes des     1-Dehydro-9a-fluor-6a-chlor-16a-methyl-          hydrocortison-21-hemi-tetrahydro-phthalates    werden  2,8 g     1-Dehydro-9a-fluor-6a-chlor-16a-methyl-hydro-          cortison-21-hemi-tetrahydro-phthalat    in 50 cm?, Fein  sprit gelöst und nach Zusatz von 50 cm, n,110 Na  tronlauge nach bekannter Technik     lyophilisiert.    Man  erhält 2,8g     Natriumsalz    des     1-Dehydro-9a-fluor-6a-          chlor-16a-methyl    -     hydrocortison-21-hemi-tetrahydro-          phthalates,

      das mit     Blautetrazol    und verdünnter Na  tronlauge in der Kälte keine unmittelbare Blau  färbung gibt.  



  In analoger Weise erhält man aus     1-Dehydro-9a-          fluor-6a-chlor-16ss-methyl-hydrocortison    und Tetra-           hydrophthalsäure-anhydrid    das     1-Dehydro-9a-fluor-          6a    - chlor -16ss -     methyl-hydrocortison-21-hemi-tetra-          hydro-phthalat    und daraus durch Umsetzen mit  einem Äquivalent Natronlauge und     Lyophilisieren     das in Wasser leicht lösliche     Natriumsalz    des     1-De-          hydro-9a-fluor-6a-chlor    -16ss -     methyl-hydrocortison-          

  21-hemi-tetrahydro-phthalates,    das mit     Blautetrazol     und verdünnter Natronlauge in der Kälte keine un  mittelbare Blaufärbung gibt.  



  Entsprechend den obigen Angaben gewinnt man  aus     Tetrahydro-phthalsäure-anhydrid    und       6a-Chlor-9a-fluor-16a-methyl-,          6rc-Chlor-9a-fluor-16ss-methyl-cortison    und     -hy-          drocortison    die     21-Hemi-tetrahydro-phthalate    und  die wasserlöslichen     Natriumsalze    der     21-Hemi-tetra-          hydro-phthalate       des     6a-Chlor-9a-fluor-16a-methyl-cortisons,     des     6a-Chlor-9a-fluor-16ss-methyl-cortisons,

       des     6a-Chlor-9a-fluor-16a-methyl-hydrocortisons       und  des     6a-Chlor-9a-fluor-16ss-methyl-hydrocortisons;     die erhaltenen Produkte geben mit     Blautetrazol    und  verdünnter Natronlauge.in der Kälte keine unmittel  bare Blaufärbung.  



  <I>Beispiel 19</I>  4,08 g     6a-Chlor-16a-methyl-cortison    und 3,00 g       Tetrahydro-phthalsäure-anhydrid    werden in 35     cm3          Pyridin    gelöst und unter     Stickstoff    während 30 Minu  ten auf dem siedenden Wasserbad erwärmt, wonach  eine Probe der Reaktionslösung mit     Blautetrazol    und  verdünnter Natronlauge in der Kälte im     Gegensatz     zum nicht veresterten     Steroid    keine unmittelbare Blau  färbung mehr zeigt. Die abgekühlte Reaktionslösung  wird in Eiswasser ausgetragen.

   Man säuert mit Eis  essig an, und nach Stehenlassen über Nacht wird  das ausgefällte Reaktionsprodukt     abgenutscht,    mit  Wasser ausgewaschen und getrocknet. Die Ausbeute  beträgt 4,5 g an     6a-Chlor-16a-methyl-cortison-21-          hemi-tetrahydro-phthalat,    das mit     Blautetrazol    und  verdünnter Natronlauge in der Kälte keine unmittel  bar auftretende Blaufärbung mehr zeigt.  



  Zur Herstellung des wasserlöslichen Natrium  salzes des     6a-Chlor    -16a -     methyl-cortison-21-hemi-          tetrahydro-phthalates    werden 1,40 g     6a-Chlor-16a-          methyl    -     cortison    - 21-     hemi    -     tetrahydro    -     phthalat    in  20     cm33    Feinsprit gelöst, unter Kühlung mit 25     cm33     n;

  10 Natronlauge versetzt und     lyophilisiert.    Man er  hält das     Natriumsalz    des     6a-Chlor-16a-methyl-          cortison-21-hemi-tetrahydro-phthalates,    das leicht  wasserlöslich ist und mit     Blautetrazol    und verdünnter  Natronlauge in der Kälte keine unmittelbare Blau  färbung zeigt.  



  Nach derselben Weise erhält man durch Um  setzen von     Tetrahydro-phthalsäure-anhydrid    mit       6a-Fluor-16a-methyl-cortison    das       6a-Fluor-16a-methyl-cortison-21-hemi-tetra-          hydro-phthalat     und daraus das in Wasser leicht lösliche Natrium  salz des         6a-Fluor-16a-methyl-cortison-21-hemi-tetra-          hydro-phthalates,

      mit     6a-Chlor-16ss-methyl-          cortison    das       6a-Chlor-16ss-methyl-cortison-21-hemi-tetra-          hydro-phthalat     und daraus das in Wasser leicht lösliche Natrium  salz des       6a-Chlor-16ss-methyl-cortison-21-hemi-tetra-          hydro-phthalates,

          mit        6a-Fluor-16ss-methyl-          cortison    das       6a-Fluor-16ss-methyl-cortison-21-hemi-tetra-          hydro-phthalat     und     daraus    das in Wasser leicht lösliche Natrium  salz des       6a-Fluor-16ss-methyl-cortison-21-hemi-tetra-          hydro-phthalates,

      mit     6a-Chlor-16a-methyl-          hydrocortison    das       6a-Chlor-16a-methyl-hydrocortison-21-hemi-          tetrahydro-phthalat     und daraus das in Wasser lösliche     Diäthanolamin-          salz    des       6a-Chlor-16a-methyl-hydrocortison-21-hemi-          tetrahydro-phthalates,

      mit     6a-Fluor-16a-          methyl-hydrocortison    das       6a-Fluor-16a-methyl-hydrocortison-21-hemi-          tetrahydro-phthalat     und daraus das in Wasser lösliche     Natriumsalz    des       6a-Fluor-16a-methyl-hydrocortison-21-hemi-          tetrahydro-phthalates,

      mit     6a-Chlor-16ss-          methyl-hydrocortison    das       6a-Chlor-16ss-methyl-hydrocortison-21-hemi-          tetrahydro-phthalat     und daraus das in Wasser lösliche     Triäthanolamin-          salz    des       6a-Chlor-16ss-methyl-hydrocortison-21-hemi-          tetrahydro-phthalates    und mit     6a-Fluor-16ss-          methyl-hydrocortison    das       6a-Fluor-16ss-methyl-hydrocortison-21-hemi-          tetrahydro-phthalat     und daraus das in Wasser lösliche     Natriumsalz    des    <RTI  

   ID="0007.0103">   6a-Fluor-16ss-methyl-hydrocortison-21-hemi-          tetrahydro-phthalates;     die erhaltenen Halbester der     Tetrahydro-phthalsäure     und die entsprechenden wasserlöslichen     Salze    geben  mit     Blautetrazol    und verdünnter Natronlauge in der  Kälte keine unmittelbare Blaufärbung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von neuen Estern, dadurch gekennzeichnet, dass man im Ring A un gesättigte 3,20-Dioxo-21-hydroxy-pregnane oder ihre funktionellen 21-Derivate mit Tetrahydrophthalsäure der Formel EMI0007.0111 oder ihren reaktionsfähigen funktionellen Derivaten umsetzt. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man erhaltene 21-Hemitetrahydro- phthalate in ihre Salze überführt. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man das 21 - Hemitetrahydro- phthalat von 1-Dehydro-cortison herstellt. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man das 21 - Hemitetrahydro- phthalat von 1-Dehydro-hydrocortison herstellt.
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