CH370084A - Verfahren zur Herstellung von neuen N-heterocyclischen Verbindungen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von neuen N-heterocyclischen VerbindungenInfo
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Description
Verfahren zur Herstellung von neuen N-heterocyclischen Verbindungen Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von neuen N-heterocyclischen Ver bindungen mit wertvollen pharmakologischen Eigen schaften.
In einem aromatischen Ring monoalkylierte 10,11-Dihydro-5H-dibenzo(b,f)azepine und 5H-Di- benzo(b,f)azepine sowie Derivate derselben sind bisher nicht bekanntgeworden.
Es wurde nun gefun den, dass N-substituierte Derivate solcher Verbindun gen der Formel
EMI0001.0010
worin R einen Alkylrest mit 2-6 Kohlenstoffatomen, X die Äthylen- oder Vinylengruppe, Y einen Alky- lenrest mit 2-6 Kohlenstoffatomen, wovon 2-4. in der direkten Kette zwischen N und Am, und Am eine niedermolekulare Dialkylaminogruppe bedeuten, wobei auch einer der beiden Alkylreste von Am mit dem Alkylenrest Y,
oder beide Alkylreste unter sich direkt oder über ein Sauerstoffatom, eine Alkyl- imino-, Hydroxyalkylimino- oder Alkanoyloxyalkyl- iminogruppe verbunden sein können, wertvolle phar makologische Eigenschaften, insbesondere antialler- gische und sedative Wirksamkeit, besitzen und u. a. zur Behandlung von gewissen Formen von Geistes krankheiten, insbesondere Gemütsdepressionen, so wie zur Potenzierung der Wirkung anderer Arznei stoffe, insbesondere Narkotica, in Betracht kommen.
Quaternäre Ammoniumsalze, die sich von den vorstehend definierten tertiären Basen ableiten, wir ken als Ganglioplegica. Das erfindungsgemässe Verfahren zur Herstellung der neuen Verbindungen ist dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der Formel
EMI0001.0035
bis zur Abspaltung von einem Mol Kohlendioxyd erhitzt. Die Verbindungen der Formel II können ihrerseits z.
B. durch Einwirkenlassen von Phosgen auf eine Verbindung der Formel
EMI0001.0041
und Umsetzung des entstandenen 3-Alkyl-5-chloro- carbonyl-iminodibenzyls bzw. -iminostilbens mit einem Aminoalkohol der Formel HO-Y-Am IV hergestellt werden.
Durch Anlagerung von reaktionsfähigen Estern, insbesondere Halogeniden oder Sulfaten aliphatischer oder araliphatischer Alkohole, z.
B. von Methyl- jodid, Dimethylsulfat, Äthylbromid, Äthyljodid oder Benzylchlorid, können aus den tertiären Aminen der Formel I in üblicher Weise monoquatemäre Ammo- niumverbindungen gewonnen werden, wobei die Gruppe Am reagiert.
Mit anorganischen oder organischen Säuren, wie Salzsäure, Bromwasserstoffsäure, Schwefelsäure, Phosphorsäure, Methansulfonsäure, Äthandisulfonsäure, Essigsäure, Citronensäure, Äpfelsäure, Bernsteinsäure, Fumarsäure, Maleinsäure, Weinsäure, Benzoesäure und Phthalsäure bilden die tertiären Basen Salze, welche zum Teil wasserlöslich sind.
Im nachfolgenden Beispiel bedeuten Teile Ge wichtsteile, diese verhalten sich zu Volumteilen wie g zu cm3. Die Temperaturen sind in Celsiusgraden angegeben.
<I>Beispiel</I> 30 Teile 5-Chlorcarbonyl-3-n-propyl-imino-di- benzyl (hergestellt aus 3-n-Propyliminodibenzyl und Phosgen) in 50 Volumteilen abs. Benzol werden innerhalb einer Stunde zu 25 Teilen 3-Dimethyl- aminopropanol getropft. Nach dem Zutropfen wird das Reaktionsgemisch während 16 Stunden unter Rückfluss gekocht. Dann kühlt man es ab und zer setzt es mit Wasser.
Die benzolische Schicht wird abgetrennt, mit Wasser gründlich gewaschen und die basischen Anteile werden mit 2n Salzsäure ausgezo gen. Die saure Lösung wird mit Kaliumcarbonat- lösung alkalisch gestellt und ausgeäthert. Nach dem Trocknen wird das Lösungsmittel abdestilliert. Der Rückstand stellt das rohe 5-(y-Dimethylamino-carbo- propoxy)-3-n-propyl-iminodibenzyl dar.
30 Teile des obigen Rohproduktes werden etwa 6 Stunden in einem Ölbad auf 230-240 erhitzt, bis die Kohlendioxydentwicklung beendet ist. Hierauf destilliert man den Rückstand im Vakuum.
Das 5 - (y - dimethylamino - propyl) - 3 n - propyl- iminodibenzyl geht unter 0,001 mm Druck bei 142 bis 144 über.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von neuen N-hetero- cyclischen Verbindungen der Formel EMI0002.0049 worin R einen Alkylrest mit 2-6 Kohlenstoffatomen, X die Athylen- oder Vinylengruppe, Y einen Alky- lenrest mit 2-6 Kohlenstoffatomen, wovon 2-4 in der direkten Kette zwischen N und Am, und Am eine niedermolekulare Dialkylaminogruppe bedeuten, wobei auch einer der beiden Alkylreste von Am mit dem Alkylenrest Y,oder beide Alkylreste unter sich direkt oder über ein Sauerstoffatom, eine Alkyl- imino-, Hydroxyalkylimino- oder Alkanoyloxyalkyl- immogruppe verbunden sein können, dadurch ge kennzeichnet, dass man eine Verbindung der Formel EMI0002.0066 bis zur Abspaltung von einem Mol Kohlendioxyd erhitzt. UNTERANSPRUCH Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man die Verbindungen der Formel I in ihre Salze mit anorganischen oder organischen Säuren überführt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH744863A CH370084A (de) | 1958-12-06 | 1958-12-06 | Verfahren zur Herstellung von neuen N-heterocyclischen Verbindungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH744863A CH370084A (de) | 1958-12-06 | 1958-12-06 | Verfahren zur Herstellung von neuen N-heterocyclischen Verbindungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH370084A true CH370084A (de) | 1963-06-30 |
Family
ID=4325277
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH744863A CH370084A (de) | 1958-12-06 | 1958-12-06 | Verfahren zur Herstellung von neuen N-heterocyclischen Verbindungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH370084A (de) |
-
1958
- 1958-12-06 CH CH744863A patent/CH370084A/de unknown
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