CH370085A - Verfahren zur Herstellung von neuen N-heterocyclischen Verbindungen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neuen N-heterocyclischen Verbindungen

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CH370085A
CH370085A CH744963A CH744963A CH370085A CH 370085 A CH370085 A CH 370085A CH 744963 A CH744963 A CH 744963A CH 744963 A CH744963 A CH 744963A CH 370085 A CH370085 A CH 370085A
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CH
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acid
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new
compounds
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CH744963A
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Walter Dr Schindler
Henri Dr Dietrich
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Geigy Ag J R
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  Verfahren zur Herstellung von neuen     N-heterocyclischen        Verbindungen       Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren  zur Herstellung von neuen     N-heterocyclischen        Ver-          bindung-.n    mit wertvollen pharmakologischen Eigen  schaften.  



  In einen aromatischen Ring     monoalkylierte          10,11-Dihydro-5H-dibenzo(b,f)azepine    und     SH-Di-          benzo(b,f)azepine    sowie Derivate derselben sind  bisher nicht bekanntgeworden.

   Es wurde nun gefun  den, dass     N-substituierte    Derivate solcher Verbindun  gen der     Formel     
EMI0001.0012     
    worin R einen     Alkylrest    mit 2-6     Kohlenstoffatomen,     X die Äthylen- oder     Vinylengruppe,    Y einen     Alky-          lenrest    mit 2-6     Kohlenstoffatomen,    wovon     2-4    in  der direkten Kette zwischen N und Am, und Am  eine niedermolekulare     Dialkylaminogruppe    bedeuten,  wobei beide     Alkylreste    von Am auch unter sich  direkt oder über ein Sauerstoffatom,

   eine     Alkyl-          imino-,        Hydroxyalkylimino-    oder     Alkanoyloxyalkyl-          iminogruppe    verbunden sein können, wertvolle phar  makologische Eigenschaften, insbesondere antialler  gische und sedative Wirksamkeit, besitzen und u. a.  zur     Behandlung    von gewissen Formen von Geistes  krankheiten, insbesondere Gemütsdepressionen, so  wie zur Potenzierung der Wirkung anderer Arznei  stoffe, insbesondere von     Narkotica,    in Betracht  kommen.  



       Quaternäre        Ammoniumsalze,    die sich von den  vorstehend definierten tertiären Basen ableiten,  wirken als     Ganglioplegica.       Das erfindungsgemässe Verfahren zur Herstellung  der neuen Verbindungen ist dadurch gekennzeichnet,       dass    man einen reaktionsfähigen Ester einer Ver  bindung der Formel  
EMI0001.0033     
    insbesondere ein     Halogenid,    mit einem sekundären  Amin der Formel       Am-H        III     umsetzt.  



  Die Umsetzung kann beispielsweise bei mässig  hoher Temperatur von z. B. 80-120  in einem     inerten     Lösungsmittel, wie z. B. einem     niedermolekularen          Alkanol    oder     Alkanon,    erfolgen, wobei zweckmässig  ein     überschuss    des umzusetzenden Amins als säure  bindendes Mittel     verwendet    wird. Je nach dem Siede  punkt des verwendeten Amins und des Lösungsmit  tels, sowie der benötigten Reaktionstemperatur ist  die Umsetzung gegebenenfalls im geschlossenen Ge  fäss durchzuführen.  



  Zu reaktionsfähigen Estern von Verbindungen  der Formel     II    kann man beispielsweise durch Um  setzung von     Alkalimetallverbindungen    von     Imino-          dibenzyl-    bzw.

       Iminostilbenverbindungen    der     Formel     
EMI0001.0049     
      mit     Alkylenoxyden    und     Umsetzung    der erhaltenen       Hydroxyalkylderivate    mit anorganischen Säurehalo  geniden,     Methansulfonsäurechlorid    oder     Arylsulfon-          säurechloriden,    wobei     5-Halogenalkyl-iminodibenzyle,          5-Arylsulfonyloxyalkyl-iminodibenzyle    bzw. die ent  sprechenden     Iminostilbenderivate    erhalten werden,  gelangen.

   Diese können beispielsweise mit     Dimethyl-          amin,        Methyläthylamin,        Diäthylamin,        Di-n-butyl-          amin,        Pyrrolidin,        Piperidin,        Morpholin,        4-Methyl-          piperazin    oder     4-Acetoxyäthyl-piperazin    umgesetzt  werden.  



  Durch Anlagerung von reaktionsfähigen Estern,  insbesondere Halogeniden oder     Sulfaten        aliphatischer     oder     araliphatischer    Alkohole, z. B.     Methyljodid,          Dimethylsulfat,        Äthylbromid,        Äthyljodid    oder     Benzyl-          chlorid,    können aus den tertiären Aminen der For  mel I in üblicher Weise     monoquaternäre        Ammo-          niumverbindungen    hergestellt werden, wobei die  Gruppe Am reagiert.  



  Mit anorganischen oder organischen Säuren,  wie     Salzsäure,        Bromwasserstoffsäure,    Schwefelsäure,  Phosphorsäure,     Methansulfonsäure,        Äthandisulfon-          säure,    Essigsäure,     Citronensäure,        Äpfelsäure,    Bern  steinsäure,     Fumarsäure,        Maleinsäure,    Weinsäure,       Benzoesäure    und     Phthalsäure    bilden die tertiären  Basen     Salze,    welche zum Teil wasserlöslich sind.  



  Im nachfolgenden Beispiel bedeuten     Teile    Ge  wichtsteile, diese verhalten sich zu     Volumteilen    wie g  zu cm-. Die Temperaturen sind in Celsiusgraden an  gegeben.  



  <I>Beispiel</I>  Eine Lösung von 15 Teilen     3-Äthyl-5-(ss-chlor-          äthyl)-iminodibenzyl    in 100     Volumteilen        abs.    Benzol  wird mit 8 Teilen     Pyrrolidin    versetzt und 12 Stunden  am     Rückfluss    gekocht. Nach dem Abkühlen wird die       benzolische    Lösung gründlich mit Wasser gewaschen,  getrocknet und eingedampft. Zum Rückstand gibt  man die berechnete Menge     abs.    alkoholische Salz  säure, wobei das Hydrochlorid des     3-Athyl-5-(ss-          pyrrolidino-äthyl)-iminodibenzyls    auskristallisiert.

   Es       kann        aus     umkristallisiert werden und       schmilzt    dann bei 156-158 .

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von neuen N-hetero- cyclischen Verbindungen der Formel EMI0002.0063 worin R einen Alkylrest mit 2-6 Kohlenstoffatomen, X die Äthylen- oder Vinylengruppe, Y einen Alky- lenrest mit 2-6 Kohlenstoffatomen, wovon 2-4 in der direkten Kette zwischen N und Am, und Am eine niedermolekulare Dialkylaminogruppe bedeuten, wobei beide Alkylreste von Am auch unter sich direkt oder über ein Sauerstoffatom,
    eine Alkyl- imino-, Hydroxyalkylimino- oder Alkanoyloxyalkyl- iminogruppe verbunden sein können, dadurch gekenn zeichnet, dass man einen reaktionsfähigen Ester einer Verbindung der Formel EMI0002.0079 mit einem sekundären Amin der Formel Am-H III umsetzt. UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als reaktionsfähigen Ester einer Verbindung der Formel II ein Halogenid ver wendet. 2.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Verbindungen der For mel I in ihre Salze mit anorganischen oder organi schen Säuren überführt.
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