CH370177A - Vorrichtung zur Einstrahlung von Mikrowellenenergie, vorzugsweise für Kantenverleimung - Google Patents
Vorrichtung zur Einstrahlung von Mikrowellenenergie, vorzugsweise für KantenverleimungInfo
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Description
Vorrichtung zur Einstrahlung von MikroweHenenergie, vorzugsweise für Kantenverleimung Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung mit einem Strahler für die freie nicht leitungsgebundene Ein strahlung von Mikrowellenenergie, vorzugsweise für die Bestrahlung von im Verhältnis zur Wellenlänge schmalen Streifen eines Objektes, z. B. für Kanten- verleimung. Bei der Verarbeitung von Spanplatten, Sperrholz- platten usw. werden in der Möbelindustrie sehr häu fig Holzleisten um die Platten geleimt, sogenannte Umleimerkanten. Zur Verkürzung der Abbindezeiten für den Leim hat man bereits versucht, die Leimfuge durch Mikrowelleneinstrahlung zu erwärmen. Die bisher bekannten Strahler für diesen Zweck haben jedoch den Fehler, dass zu viel Hochfrequenzleistung in das Holz und zu wenig in die Leimfuge geht. Die Bedingung, dass der E-Vektor des Feldes in der Längsrichtung der Leimfuge liegen soll, ist vielfach nicht erf üllt. Die vorliegende Erfindung ist vorzugsweise für die Kantenverleimung mit Mikrowelllen gedacht, kann jedoch auch für andere Zwecke angewendet werden, bei denen ein im Verhältnis zur Wellenlänge schma- le,r Streifen des Objektes behandelt werden soll. Die Wellenlänge der verwendeten Mikrowellen wird so gewählt, dass die Eindringtiefe der Welle bei den grössten in Frage kommenden Holzstärken noch eine gleichmässige Durchwürrnung in der Tiefe der Leim fuge bewirkt. Die Erfindung wird anhand von Ausführungsbei spielen nachstehend erläutert: Für den Aufbau des Strahlers wird gemäss Fig. <B>1</B> ein Hohlleiter<B>1</B> mit vorzugsweise kreisförmigem Querschnitt mit oder ohne Längssteg verwendet, der an seinen Enden 2 kurzgeschlossen ist. Der Hohl leiter ist so bemessen, dass beider gewählten Genera- torfrequenz nur die magnetische Grundwelle (H1,- Welle) in ihm bestehen kann. Die Energie des Gene rators<B>3</B> wird z. B. durch einen etwa A14 in den Hoh#l- leiter hineinragenden Koppelstift 4 dem Hohlleiter zugeführt. Mit der Richtung des Koppelstiftes oder ,der Lage eines Längssteges ist die Richtung des Feld bildes und die Lage der dichtesten axialen Ströme in der Hohlleiterwand festgelegt. Quer zu. diesen werden die Schlitze<B>5</B> angebracht. Der Strahler ist mit meh reren, vorzugsweise mit vier Schlitzen versehen, wie aus Fig. <B>1</B> hervorgeht. Ihr kürzester Abstand zum Koppelsti,ft des Generators beträgt 3/4 der Rohrwellen länge #. Die auch bei A14 mögliche Anbringung von Schlitzen wird möglichst vermieden, um eine eindeu tige Ausbildung der Welle zu erreichen. Alle weiteren Schlitze sind jeweils 2/2 voneinander entfernt. Die Schlitze selbstsind alsgegen ihre Enden spitz zulau fende Schlitze ausgeführt, und zwar in der Art, dass jeder Schlitz genau über der Leimfuge seine grösste Breite von annähernd A14 hat und zu seinen Enden hin nach. Fig. 2 spitz verläuft. Die Länge der Schlitze soll etwas grösser als #/2 sein. In Fig. 2 stellt<B>6</B> eine Holzplatte dar und<B>7</B> die, Umleimerkante. Dazwi- #schen hegt die Leimfuge<B>8,</B> unter der ein metallischer Reflektor<B>9</B> angebracht ist, der bewirkt, dass noch mehr Hochfrequenzenergie in der Leimfuge wirksam wird. Anstatt der Reflektorplatte kann auch nach Fig. <B>3</B> ein zweiter Strahler gleicher Art verwendet werden, der in Längsrichtung des zu behandelnden Objektstreifens um A/4 (1/4 Rohrwellenlänge) ver setzt angebracht wird. Der zweite Strahler kann auch au-f eine andere Generatorfrequenz abgestimmt sein-. Merdurch wird gegenseitige Beeinflussung der HF- Generatoren vermieden undloder eine andere Ein- dringtiefe erzielt. Gegenüber den üblichen rechteckförmigen. Hohl leitern mit rechtwinkligen Schlitzen entstehen bei einem Strahler mit kreisförnügem Querschnitt und den erfindungsgemässen Schlitzen folgende Vorteile (siehe hierzu Fig. 2): Die Verteilung der HF-Leistung in der Tiefe der Leimfuge wird homogener bei grosser Breite der Schlitzmitte, denn das Feld direkt am Schlitz wird schwächer, in grösseren Entfernungen stärker gegen über dem Fall eines schmalen Schlitzes. Gleichzeitig wird der auf die Leimfuge entfallende Energieanteil grösser wegen der grösseren effektiven öffnung in der Schlitzmitte. Umgekehrt werden die HF-Verluste durch Strahlung in das Holz seitlich der Leimfuge geringer, weil seitwärts die Schlitzbreiten kleiner und die Abstände zwischen Schlitz und Holz grösser wer den.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH</B> Vorrichtung zur Einstrahlung von Mikrowellen energie, vorzugsweise für Kantenverleimung, mit einem Strahler, der aus einem an den beiden Enden kurzgeschlossenen Hohlleiter besteht, aus dem die HF-Energie mittels Schlitzen ausgekoppelt wird, da durch gekennzeichnet, dass gegen ihre Enden spitz zulaufende Schlitze an den Stellen der dichtesten axia len Ströme angebracht sind, deren maximale Breite etwa 2./4 und deren Länge grösser ist als 2/2. UNTERANSPRüCHE <B>1.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet,dass dem Strahler eine metallische Re- flektorplatte gegenübersteht, wobei zwischen Reflek tor und Strahler der Behandlungsraum sich befindet. 2. Vorrichtung nach Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass ein zweiter gleichartiger Strahler vorgesehen ist, der in Längsrichtung um 1/4 versetzt gegenüber dem ersten angebracht ist, so dass ihre Hohlleiterwände gegenseitig auch als Reflektoren wirken. <B>3.</B> Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Strahler mit einer anderen Generatorfrequenz arbeitet und auf diese ab gestimmt ist. 4.Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge der Schlitze etwa <B>10</B> bis 20 % grösser ist als 2./2. <B>5.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlleiter kreisförmigen Querschnitt besitzt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED27504A DE1085625B (de) | 1958-02-27 | 1958-02-27 | Mikrowellenstrahler, vorzugsweise fuer Kantenverleimung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH370177A true CH370177A (de) | 1963-06-30 |
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ID=7039290
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| CH6999459A CH370177A (de) | 1958-02-27 | 1959-02-24 | Vorrichtung zur Einstrahlung von Mikrowellenenergie, vorzugsweise für Kantenverleimung |
Country Status (2)
| Country | Link |
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| CH (1) | CH370177A (de) |
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Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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Also Published As
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