CH370177A - Vorrichtung zur Einstrahlung von Mikrowellenenergie, vorzugsweise für Kantenverleimung - Google Patents

Vorrichtung zur Einstrahlung von Mikrowellenenergie, vorzugsweise für Kantenverleimung

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CH370177A
CH370177A CH6999459A CH6999459A CH370177A CH 370177 A CH370177 A CH 370177A CH 6999459 A CH6999459 A CH 6999459A CH 6999459 A CH6999459 A CH 6999459A CH 370177 A CH370177 A CH 370177A
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CH
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radiator
slots
waveguide
microwave energy
attached
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CH6999459A
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Werner Dipl Ing Karsten
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Miwag Mikrowellen Ag
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    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B6/00Heating by electric, magnetic or electromagnetic fields
    • H05B6/64Heating using microwaves
    • H05B6/78Arrangements for continuous movement of material
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27DWORKING VENEER OR PLYWOOD
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    • B27D5/003Other working of veneer or plywood specially adapted to veneer or plywood securing a veneer strip to a panel edge

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Description


  Vorrichtung zur Einstrahlung von     MikroweHenenergie,    vorzugsweise für     Kantenverleimung       Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung mit einem  Strahler für die freie nicht leitungsgebundene Ein  strahlung von Mikrowellenenergie, vorzugsweise für  die Bestrahlung von im Verhältnis zur Wellenlänge  schmalen Streifen eines Objektes, z. B. für     Kanten-          verleimung.     



  Bei der Verarbeitung von Spanplatten,     Sperrholz-          platten        usw.    werden in der Möbelindustrie sehr häu  fig Holzleisten um die Platten geleimt,     sogenannte          Umleimerkanten.    Zur Verkürzung der     Abbindezeiten     für den Leim hat man bereits versucht, die Leimfuge  durch Mikrowelleneinstrahlung zu erwärmen. Die  bisher bekannten Strahler für diesen Zweck haben  jedoch den Fehler,     dass    zu viel     Hochfrequenzleistung     in das Holz und zu wenig in die Leimfuge geht.

   Die  Bedingung,     dass    der     E-Vektor    des Feldes in der  Längsrichtung der Leimfuge liegen soll, ist vielfach  nicht     erf        üllt.     



  Die vorliegende Erfindung ist vorzugsweise für die       Kantenverleimung    mit     Mikrowelllen    gedacht, kann  jedoch auch für andere Zwecke angewendet werden,  bei denen ein im Verhältnis zur Wellenlänge     schma-          le,r    Streifen des Objektes behandelt werden soll. Die  Wellenlänge der verwendeten Mikrowellen wird so  gewählt,     dass    die     Eindringtiefe    der Welle bei den  grössten in Frage kommenden Holzstärken noch eine  gleichmässige     Durchwürrnung    in der Tiefe der Leim  fuge bewirkt.  



  Die Erfindung wird anhand von Ausführungsbei  spielen nachstehend erläutert:  Für den Aufbau des Strahlers wird gemäss     Fig.   <B>1</B>  ein Hohlleiter<B>1</B> mit vorzugsweise kreisförmigem  Querschnitt mit oder ohne Längssteg verwendet, der  an seinen Enden 2 kurzgeschlossen ist. Der Hohl  leiter ist so bemessen,     dass    beider gewählten     Genera-          torfrequenz    nur die magnetische Grundwelle (H1,-    Welle) in ihm bestehen kann. Die Energie des Gene  rators<B>3</B> wird z.

   B. durch einen etwa     A14    in den     Hoh#l-          leiter    hineinragenden Koppelstift 4 dem Hohlleiter       zugeführt.    Mit der Richtung des Koppelstiftes oder  ,der Lage eines Längssteges ist die Richtung des Feld  bildes und die Lage der dichtesten axialen Ströme in  der     Hohlleiterwand    festgelegt. Quer zu. diesen werden  die Schlitze<B>5</B> angebracht. Der Strahler ist mit meh  reren, vorzugsweise mit vier Schlitzen versehen, wie  aus     Fig.   <B>1</B> hervorgeht.

   Ihr kürzester Abstand zum       Koppelsti,ft    des     Generators    beträgt 3/4 der Rohrwellen  länge     #.    Die auch bei A14 mögliche     Anbringung    von  Schlitzen wird möglichst vermieden, um eine eindeu  tige Ausbildung der Welle zu erreichen. Alle weiteren  Schlitze sind jeweils 2/2 voneinander entfernt. Die  Schlitze     selbstsind        alsgegen    ihre Enden spitz zulau  fende Schlitze ausgeführt, und zwar in der Art,     dass     jeder Schlitz genau über der Leimfuge seine grösste  Breite von annähernd     A14    hat und zu seinen Enden  hin nach.     Fig.    2 spitz verläuft.

   Die Länge der Schlitze  soll etwas grösser als     #/2    sein. In     Fig.    2 stellt<B>6</B> eine  Holzplatte dar und<B>7</B> die,     Umleimerkante.        Dazwi-          #schen    hegt die Leimfuge<B>8,</B> unter der ein metallischer  Reflektor<B>9</B> angebracht ist, der bewirkt,     dass    noch  mehr     Hochfrequenzenergie    in der Leimfuge wirksam  wird. Anstatt der     Reflektorplatte    kann auch nach       Fig.   <B>3</B> ein zweiter Strahler gleicher Art verwendet  werden, der in Längsrichtung des zu behandelnden  Objektstreifens um A/4 (1/4 Rohrwellenlänge) ver  setzt angebracht wird.

   Der zweite Strahler kann auch       au-f    eine andere     Generatorfrequenz    abgestimmt sein-.       Merdurch    wird gegenseitige Beeinflussung der     HF-          Generatoren    vermieden     undloder    eine andere     Ein-          dringtiefe    erzielt.  



  Gegenüber den üblichen     rechteckförmigen.    Hohl  leitern mit rechtwinkligen Schlitzen entstehen bei  einem Strahler mit     kreisförnügem    Querschnitt und      den erfindungsgemässen Schlitzen folgende Vorteile  (siehe hierzu     Fig.    2):  Die Verteilung der     HF-Leistung    in der Tiefe der  Leimfuge wird homogener bei grosser Breite der  Schlitzmitte, denn das Feld direkt am Schlitz wird  schwächer, in grösseren Entfernungen stärker gegen  über dem Fall eines schmalen Schlitzes. Gleichzeitig  wird der auf die Leimfuge entfallende Energieanteil  grösser wegen der grösseren effektiven     öffnung    in der  Schlitzmitte.

   Umgekehrt werden die     HF-Verluste     durch Strahlung in das Holz seitlich der Leimfuge  geringer, weil seitwärts die Schlitzbreiten kleiner und  die Abstände zwischen Schlitz und Holz grösser wer  den.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Vorrichtung zur Einstrahlung von Mikrowellen energie, vorzugsweise für Kantenverleimung, mit einem Strahler, der aus einem an den beiden Enden kurzgeschlossenen Hohlleiter besteht, aus dem die HF-Energie mittels Schlitzen ausgekoppelt wird, da durch gekennzeichnet, dass gegen ihre Enden spitz zulaufende Schlitze an den Stellen der dichtesten axia len Ströme angebracht sind, deren maximale Breite etwa 2./4 und deren Länge grösser ist als 2/2. UNTERANSPRüCHE <B>1.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet,
    dass dem Strahler eine metallische Re- flektorplatte gegenübersteht, wobei zwischen Reflek tor und Strahler der Behandlungsraum sich befindet. 2. Vorrichtung nach Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass ein zweiter gleichartiger Strahler vorgesehen ist, der in Längsrichtung um 1/4 versetzt gegenüber dem ersten angebracht ist, so dass ihre Hohlleiterwände gegenseitig auch als Reflektoren wirken. <B>3.</B> Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Strahler mit einer anderen Generatorfrequenz arbeitet und auf diese ab gestimmt ist. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge der Schlitze etwa <B>10</B> bis 20 % grösser ist als 2./2. <B>5.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlleiter kreisförmigen Querschnitt besitzt.
CH6999459A 1958-02-27 1959-02-24 Vorrichtung zur Einstrahlung von Mikrowellenenergie, vorzugsweise für Kantenverleimung CH370177A (de)

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