CH370369A - Druckmittelanlage mit einer zur Versorgung mehrerer Motoren dienenden Pumpe - Google Patents
Druckmittelanlage mit einer zur Versorgung mehrerer Motoren dienenden PumpeInfo
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Description
Druckmittelanlage mit einer zur Versorgung mehrerer Motoren dienenden Pumpe Die Erfindung bezieht sich auf eine Druckmittel anlage, in der eine einzige, mit wechselnder Drehzahl einer Arbeitsmaschine betriebene Förderpumpe meh rere Hilfsmotoren, insbesondere hydraulische An triebsmotoren der Lichtmaschine, des Luftpressers und des Lüfters eines Lastkraftwagens, versorgt.
Werden dieHilfsmotoren an eine derartig angetriebene Pumpe angeschlossen, so erhalten sie je infolge der wechselnden Förderleistung der Pumpe entsprechend unterschiedliche Druckmittelmengen. Sie laufen also ebenfalls je mit entsprechend unterschiedlicher Dreh zahl.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, trotz der wechselnden Pumpendrehzahl ohne Ver teuerung der Anlage bei einem Teil der Hilfsmotoren eine weniger stark wechselnde Betriebsdrehzahl zu erzielen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass im Leitungssystem zwischen der Pumpe und den Hilfsmotoren ein Regelventil angeordnet ist, das aus der Gesamtfördermenge der Pumpe einen weniger stark als diese Menge ändernden Anteil einem oder mehreren der Hilfsmotoren, die darüber hinausgehende, veränderliche Restmenge oder einen veränderlichen Teil derselben dem oder den anderen Hilfsmotoren zuteilt. Dadurch kann man den prak tisch auftretenden Forderungen besser gerecht wer den als beim bisherigen Ausbau der Anlagen.
Eine solche Anlage bringt in einem Lastkraftwagen oder in einem Omnibus beispielsweise den Vorteil, dass für die Hilfsmotoren der Lichtmaschine und des Luftpressers infolge relativ wenig ändernder Dreh zahl und also auch relativ wenig ändernder .Leistung kleinere Einheiten verwendet werden können und trotzdem für den Antrieb aller Hilfsmotoren, z. B.
der Lichtmaschine, Luftpresser und Lüfter, nur eine Druckmittelpumpe erforderlich ist. In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung eine Druckmittelanlage eines Lastkraftwagens schematisch dargestellt.
Eine Hydraulik-Pumpe 1, z. B. eine Zahnrad pumpe, ist mit zwei Leitungen 2 und 3 an einen Öl- vorratsbehälter 7 angeschlossen. Die Leitung 2 ist mit einer Drosselstelle 4 konstanten Querschnitts versehen, während in die Leitung 3 eine hinsichtlich ihres Durchlassquerschnitts veränderbare Drossel stelle 5 eingefügt ist.
Der Durchlassquerschnitt der Drosselstelle 5 wird von einem nicht dargestellten Thermostaten nach der Temperatur des Kühlwassers einer die Pumpe 1 antreibenden, nicht dargestellten Verbrennungskraftmaschine eingestellt, die auch das Fahrzeug antreibt.
Von der Pumpe 1 geht eine Leitung 8 zu einem Mengenregelventil 9, an das eine Leitung 10 ange- schlössen ist, die über eine Leitung 11 zu einem, einen nicht dargestellten Luftpresser antreibenden Hilfsmotor 14 und über eine, eine Drosselstelle 15 aufweisende Leitung 16 zu einem, eine ebenfalls nicht dargestellte Lichtmaschine antreibenden Hilfs motor 17 führt.
An das Regelventil 9 ist .noch eine Leitung 18 angeschlossen, die zu einem Hilfsmotor 2.0 für einen ebenfalls nicht dargestellten Lüfter für den Kühlwasserumlauf der Antriebsmaschine führt. Von den Motoren 14, 17 und 20 gehen Leitungen 24, 25, 26 zu einer gemeinsamen Rücklaufleitung 28, die in den Vorratsbehälter 7 mündet. In einer die Leitungen 8 und 28 verbindenden Leitung 29 liegt ein zum Rücklauf 28 öffnendes Überdruckventil 30.
Wird die Pumpe 1 der Anlage durch die nicht dargestellte Verbrennungskraftmaschine angetrieben, so saugt sie Öl aus dem Vorratsbehälter 7 an. Sie erhält dabei über die Leitung 2 eine nicht so stark wie dieDrehzahl derVerbrennungsmaschine ändernde Menge, die der zum Antrieb des Hilfsmotors 17 für die Lichtmaschine und des Hilfsmotors 14 für den Luftpresser erforderlichen Menge entspricht und durch die Saugdrossel 4 begrenzt ist.
Ausserdem fliesst zur Pumpe 1 über die Leitung 3 eine von dem jeweiligen Durchflussquerschnitt der Drossel 5, d. h. von der Temperatur des Kühlwassers der Verbren nungsmaschine, abhängige Menge zum Antrieb des Hilfsmotors 20 für den Lüfter.
Das angesaugte Öl wird von der Pumpe 1 in die Leitung 8 gegen das Mengenregelventil 9 gedrückt. Dieses zweigt die für den Antrieb der Motoren 14 und 17 benötigte, relativ wenig ändernde ölmenge zur Leitung 10 ab und lässt die Restmenge in die Leitung 18 fliessen. Die in der Leitung 10 befind liche Menge wird in Abhängigkeit von dem Wider stand der Drosselstelle 15 in der Leitung 16 auf die Leitungen 11 und 16 verteilt. Die Drehzahl des an die Leitung 18 angeschlossenen Motors 20 richtet sich nach der für seinen Antrieb übrig bleibenden Restmenge.
Von den Auslässen der Hilfsmotoren fliesst das Öl durch die Leitungen 24 bis 26 zur ge meinsamen Rücklaufleitung und damit in den Vor ratsbehälter. Fördert die Pumpe 1 je mehr Öl als vom Mengenregelventil 9 und den nachgeschalteten Hilfsmotoren aufgenommen wird, so fliesst die über menge über das Überdruckventil 30 ebenfalls in die gemeinsame Rückleitung 28 ab.
Die Grösse der Pumpe 1 ist von der zum An trieb der Motoren 14 und 17 erforderlichen Druck mittelmenge unter Beachtung des Drehzahlbereichs der Verbrennungskraftmaschine sowie der für den Antrieb von Motor 20 erforderlichen Menge be stimmt. Bei niedriger Drehzahl der Verbrennungs- maschine wird ein Lüfterantrieb erfahrungsgemäss nicht benötigt, so dass in diesem Bereich für die Aus legung der Pumpe 1 nur der Bedarf der anderen Hilfsmotoren ausschlaggebend ist.
Anstelle der Leitung 2 mit der konstanten Dros selstelle 4 und der Leitung 3 mit der veränderten Drosselstelle 5 kann zwischen der Pumpe 1 und dem Vorratsbehälter 7 auch nur eine Leitung mit einer einzigen Saugdrossel angeordnet werden. Diese Dros sel muss dann auf die für die Motoren 14 und 17 notwendige Menge eingestellt und zusätzlich ent sprechend der Temperatur des Kühlwassers veränder bar sein.
Können Luftpresser und Lichtmaschine ne beneinander angeordnet werden, so genügt ein Hilfs motor 14 oder 17 für beide Geräte, die in diesem Fall über ein mechanisches Getriebe vom gemein samen Hilfsmotor aus angetrieben werden können. Unter einem hydraulischen Antriebs- oder Hilfs motor soll auch eine hydraulische Lenkeinrichtung verstanden werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Druckmittelanlage, in der eine einzige, mit wech selnder Drehzahl einer Arbeitsmaschine betriebene Förderpumpe mehrere Hilfsmotoren der Arbeitsma schine, insbesondere hydraulische Antriebsmotoren der Lichtmaschine, des Luftpressers und des Lüfters eines Lastkraftwagens versorgt, dadurch gekenn zeichnet, dass im Leitungssystem zwischen der Pumpe und den Hilfsmotoren ein Regelventil angeordnet ist, das aus der Fördermenge der Pumpe einen weniger stark als diese Menge ändernden Anteil einem oder mehreren der Hilfsmotoren und die darüber hinaus gehende,veränderliche Restmenge oder einen ver änderlichen Teil derselben dem oder den anderen Hilfsmotoren zuteilt. UNTERANSPRüCHE 1. Druckmittelanlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zwischen die Pumpe und den Druckmittelvorratsbehälter der Anlage min destens eine hinsichtlich ihres Durchgangsquerschnitts veränderbare Drosselstelle geschaltet ist.2. Drucknuttelanlage nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der Drosselstellenquer- schnitt abhängig von derTemperatur einer die Pumpe antreibenden Kraftmaschine veränderbar ist.3. Druckmittelanlage nach Patentanspruch, für Fahrzeuge mit Antrieb durch Brennkraftmaschine, dadurch gekennzeichnet, dass die Pumpe die Hilfs motoren der Lichtmaschine und des Luftpressers mit relativ wenig ändernder und den Hilfsmotor des Lüf ters zur Kühlung der Brennkraftmaschine mit wenig stens einem Teil der restlichen Fördermenge versorgt,und dass eine Drosselstelle vor der Pumpe von einer Grundeinstellung aus für den Leistungsbedarf des Lüfters nach der Temperatur der Fahrzeug-Antriebs- maschine geregelt wird.4. Druckmittelanlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Rücklaufleitungen der Hilfsmotoren und eine an die Pumpendruckleitung vor dem Mengenregelventil angeschlossene überlauf- leitung an eine gemeinsame Rückleitung zum Vor ratsbehälter angeschlossen sind.
Applications Claiming Priority (1)
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