CH370558A - Baukonstruktion - Google Patents

Baukonstruktion

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CH370558A
CH370558A CH5253657A CH5253657A CH370558A CH 370558 A CH370558 A CH 370558A CH 5253657 A CH5253657 A CH 5253657A CH 5253657 A CH5253657 A CH 5253657A CH 370558 A CH370558 A CH 370558A
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CH
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building construction
insert
plaster
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CH5253657A
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Josef Dr Ing Ritter
Wilhelm Dr Ing Boyer
Kuno Dipl Ing Eisenburger
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Evg Entwicklung Verwert Ges
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F13/00Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings
    • E04F13/02Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings of plastic materials hardening after applying, e.g. plaster
    • E04F13/04Bases for plaster

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Reinforcement Elements For Buildings (AREA)

Description


  Baukonstruktion    Es ist im Bauwesen üblich, für gewisse Verputz  arbeiten sogenannte     Rabitzgeflechte    zu     verwenden.     Der Zweck dieser Geflechte ist, an Stellen, an denen  keine geeignete Unterlage für das Haften des Ver  putzes vorhanden ist, sei es, dass eine solche Unter  lage überhaupt fehlt, wie z. B. bei untergehängten  Decken, oder sei es, dass die Unterlage für die Haf  tung ungeeignet ist, wie z. B. bei Holzunterlagen,  einen     Verputzträger    zu schaffen, an dem ein zäher  Mörtel infolge seiner Konsistenz Halt findet.

   Nach  dem Erhärten des     Verputzmörtels    entsteht aus die  sem und dem     Geflecht    ein bezüglich der Haltbarkeit       undloder    der Festigkeitseigenschaften gemeinsam wir  xendes Material, ähnlich dem Stahlbeton. Es ist eine  Anzahl derartiger Geflechte bekannt.  



  Es ist ferner eine     Verputzträgerkonstruktion    be  kannt, bei welcher auf einem Gerüst aus verhältnis  mässig dicken Stäben, die von Hand aneinander ge  bunden oder ähnlich dem     Baustahlgitter    miteinander  verschweisst sind, von Hand ein Drahtgeflecht auf  gebunden oder durch Punktschweissen befestigt ist.  Die Verwendung des     Geflechtes    in dieser Weise hat  den Nachteil, dass beim Auftragen des Verputz  mörtels von der Sichtseite her der Mörtel etwa 2 bis  5 cm tief in das Geflecht     eindringt.    Ein auf solchen  Netzen hergestellter Verputz benötigt daher eine grö  ssere Menge Mörtel.

   Zu der nur 1-1     1,@    cm dicken  Mörtelschicht auf der Sichtseite zählt     hiebei    noch eine  etwa doppelt so dicke Schicht auf der Rückseite des  Geflechtes. Dadurch ergibt sich ein doppelter Nach  teil, und zwar erstens der erwähnte zu grosse Mörtel  bedarf und zweitens ein zu grosses Eigengewicht der       Verputzschicht.    Da solche     Verputzträgerkonstruk-          tionen    meist für untergehängte Decken verwendet  werden, spielt ihr Eigengewicht eine besonders grosse  Rolle.

           Bekannt    sind weiter Drahtnetze, die sich von ein  fachen Drahtgeflechten dadurch unterscheiden, dass       zum    Zwecke der besseren Haftung und wegen .ge  ringeren Mörtelbedarfs in den Kreuzungspunkten der  Drähte des Netzes     Lehmklötzchen        aufgebrannt        sind          (Stauss-Ziegel-Gewebe).    Solche Netze erfüllen zwar  den Zweck der     Mörtelersparnis,        sind    aber sehr teuer  und in der Verwendung empfindlich, weil die ge  brannten     Lehmklötzchen    leicht zerbrechen und das  Netz dann zerfällt.  



  Die Erfindung     betrifft    eine Baukonstruktion mit  zumindest einem     gitterartigen    Tragsystem, das einen  flächigen, durchbrochenen     Verputzträger    trägt, und  bezweckt, die aufgezeigten Nachteile zu     vermeiden.     Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass  der     Verputzträger    auf der Aussenseite der     einen    Stab  schar des Tragsystems befestigt ist und dass im Be  reich der     Berührungsfläche    der beiden     Stabscharen     des Tragsystems eine für den     Verputz    undurchlässige  Einlage angeordnet ist,

   welche die     Eindringtiefe    des       Verputzmaterials    begrenzt.  



  In der Zeichnung ist die Baukonstruktion gemäss  der Erfindung in einigen Ausführungsbeispielen dar  gestellt.  



       Fig.    1 und 2 zeigen eine     Ausführungsform    der  Baukonstruktion im Längsschnitt     (Fig.    1) und im  Querschnitt     (Fig.    2).  



       Fig.    3 und 4 zeigen eine zweite     Ausführungsforni     der Baukonstruktion im Längsschnitt     (Fig.    3) und im  Querschnitt     (Fig.    4).  



       Fig.    5 zeigt eine dritte     Ausführungsform    im Längs  schnitt.  



       Fig.    6 erläutert die Herstellung der Baukonstruk  tion mit vorgespanntem     Verputzträger.     



       Fig.    7 zeigt einen     Schnitt    durch eine Baukonstruk  tion, deren Tragsystem     Einbiegungen    aufweist.           Fig.    8 stellt eine     ähnliche    Baukonstruktion wie       Fig.    7 dar,     die    an den Kuppen der Einbiegungen mit  Verstärkungen versehen ist.  



       Fig.    9-13 zeigen schematische Querschnitte durch  weitere     Ausführungsformen    der     Baukonstruktion,    die  zur Herstellung von Wänden dient.  



       Fig.    14 zeigt perspektivisch und teilweise im  Schnitt die Herstellung einer Wand mittels der Bau  konstruktion nach     Fig.    11.  



       Fig.    15 ist     ein    Querschnitt der Wand nach     Fig.    14.       Fig.    16 erläutert die Befestigung von schweren  Gegenständen an einer unter Verwendung der Bau  konstruktion errichteten Wand, und       Fig.    17 zeigt schliesslich die Ausführung einer  Tür- oder Fensteröffnung in einer Wand dieser Art.  Die Baukonstruktion weist vor allem einen flächi  gen, durchbrochenen     Verputzträger        a    auf, der vor  zugsweise aus einem engmaschigen Drahtnetz aus sich  kreuzenden, geraden Drähten besteht, die an den  Kreuzungspunkten miteinander verschweisst sind.

   Die  ses Drahtnetz ist auf der einen Seite     eines    gitter  artigen Tragsystems b angeordnet, durch das in einem  Abstand 1 vom     Drahtnetz    a eine für den     Verputz     undurchdringliche Einlage c sich erstreckt, welche die       Eindringtiefe    des     Verputzmaterials    begrenzt. Diese  Einlage besteht vorzugsweise aus einer     Folie,    aus  einem engmaschigen Netz, aus Papier, Fasergewebe       (imprägniert    oder roh) oder aus Kunststoff.  



  Das gitterartige Tragsystem b setzt sich bei dem  Ausführungsbeispiel gemäss den     Fig.    1 und 2 aus zur  einen Seite der Einlage c im Abstand voneinander  und parallel zur Ebene des Drahtnetzes a verlaufen  den Schar von Längsstäben 2 und aus zur anderen  Seite der     Einlage    c vorgesehenen Schar von Quer  stäben 3 zusammen, auf denen das Drahtnetz a durch  Löten, Punktschweissen oder dergleichen befestigt ist;  auch die Querstäbe 3 verlaufen zueinander     parallel;     sie können wie die Längsstäbe 2 runden Querschnitt,  aber auch, wie dargestellt, einen flachen     Querschnitt     haben. Die Dicke der Querstäbe beträgt zweckmässig  3-10 mm. Die Querstäbe 3 sind mit den Längsstäben  2 an den Kreuzungsstellen 4 verschweisst.

   Zu diesem  Zweck ist die Folie c an den Kreuzungsstellen mit  Löchern 5 versehen, durch welche die     Schweissung          hindurchgreift.    Die feste Verbindung der Längs- und  Querstäbe 2, 3 kann aber auch vermittels der Ein  lage c erfolgen, sofern diese aus Metall besteht, indem  an jeder     Kreuzungsstelle    der Stäbe 2, 3     durchf    Dop  pelpunktschweissung der Stab 2 mit der metallischen  Einlage c und diese gleichzeitig     mit    dem Stab 3 ver  schweisst wird. Die Einlage ist in jedem Fall im Be  reich der Berührungsfläche der beiden     Stabscharen     2, 3 angeordnet.  



  Die vorstehend beschriebene Baukonstruktion ist  bei Verwendung als Deckenkonstruktion im hohen  Grade tragfest und biegesteif, da dann durch die  Längsstäbe 2 eine Druckzone und durch die Längs  drähte des parallel zur     Ebene,    der Längsstäbe 2 ver  laufenden     Drahtnetzes    a eine Zugzone gebildet wird.  Damit eine grössere     Anzahl    der Netzdrähte mit ihrem    vollen Querschnitt an der Aufnahme von Biege  kräften beteiligt wird, ist nur jeder     zweite,    gegebenen  falls sogar nur jeder dritte Draht des Drahtnetzes  mit dem Tragsystem verschweisst.  



  Die Tragfähigkeit der beschriebenen Baukonstruk  tion     kann    nicht nur durch grösseren     Materialaufwand     bei den Netzdrähten und Längsstäben verstärkt, son  dern auch durch den Abstand dieser zwei Glieder,  das heisst z. B. durch die Höhe der Querstäbe, be  einflusst werden.

   Es ist jedenfalls mit der Baukonstruk  tion auf wirtschaftliche Weise möglich, Spannweiten  von 1 m und mehr ohne Aufhängung zu überbrücken;  dies wird erstens durch die     Steifigkeit    der Baukon  struktion und zweitens dadurch ermöglicht, dass sich  hinter dem Netz a bzw. dem Streckmetall keine     dik-          kere        Mörtelschicht    bilden kann, welche die Belastung  der Baukonstruktion ungünstig beeinflussen würde.  



  In den     Fig.    3 und 4 ist eine als Decke dienende  Baukonstruktion gezeigt, bei der die Längsstäbe 2  des Tragsystems mit einer Hilfskonstruktion d ver  bunden sind, durch welche der Abstand zwischen der  in dieser Hilfskonstruktion liegenden Druckzone und  der durch die Längsstäbe des Netzes a gebildeten  Zugzone der Baukonstruktion vergrössert und damit  die Tragfähigkeit erhöht wird. Die     Hilfstragkonstruk-          tion    besteht aus im Abstand von den Längsstäben 2  angeordneten weiteren Längsstäben 7, die mit den       Längsstäben    2 durch Stege 8 aus Draht, Blech oder  dergleichen verbunden sind.

   Bei dem gezeichneten  Ausführungsbeispiel werden die<U>Stege</U> durch einen       zickzackförmig    gebogenen Stab gebildet, der sich zwi  schen den Stäben 2, 7 erstreckt und abwechselnd mit  seinen Scheitelstellen an den Stäben 2 und 7 an  geschweisst ist. Die sonstige Bauweise der Baukon  struktion nach den     Fig.    3 und 4 ist die gleiche wie  die gemäss den     Fig.    1 und 2; die gleichen Bauteile  sind mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel gemäss     Fig.    5 sind  zwei Baukonstruktionen gemäss     Fig.    1 durch eine       Hilfstragkonstruktion    d' zu einer symmetrischen Bau  konstruktion verbunden, die an beiden Seiten je  einen Putzträger a bzw.     a'    in Form eines geschweissten  Drahtnetzes oder Streckmetalls aufweist. Diese bei  den Netze liegen zufolge der     Hilfstragkonstruktion    d'  in einem grösseren Abstand voneinander. Symme  trische Baukonstruktionen der vorstehend beschrie  benen Art können z. B. als     Leichtbauwände    verwen  det werden.  



  Zur Beeinflussung der Tragfähigkeit der beschrie  benen Baukonstruktion können auch noch andere  Massnahmen angewendet werden, so z. B. die Anord  nung der Längsstäbe 2 in einem anderen gegenseitigen  Abstand als die Querstäbe 3 oder z. B. die Mass  nahme, dass die Drähte des Drahtnetzes in beiden  Richtungen verschiedene Entfernungen voneinander       und;oder    verschiedene Drahtstärken     aufweisen.     



  Zum     Schutz    gegen korrodierende Einflüsse kann  insbesondere von den bezüglich der Einlage     putz-          seitig    liegenden Teilen der Baukonstruktion zumin  dest das Drahtnetz einen metallischen Überzug, z. B.      durch     Verzinkung,    oder einen Überzug aus nicht  metallischen Stoffen, z. B. aus     bituminösen    oder auf       Kunststoffbasis    beruhenden     Stoffen,    erhalten, wobei  der Überzug vorzugsweise im Tauchverfahren her  gestellt wird.  



  Die vorliegende Baukonstruktion hat grosse Steif  heit. Infolge dieser Steifheit ist es     möglich,    sie z. B.  zur Herstellung einer aufgehängten Decke in Räumen  zu     verwenden.    Da sie sich auf verhältnismässig grosse  Spannweiten selbst trägt, kann sie nur in einzelnen  Punkten an der eigentlich tragenden Decke auf  gehängt werden. Da nur wenige Aufhängepunkte not  wendig sind, besteht die Möglichkeit, diese Aufhän  gung elastisch oder     sonstwie    nachgiebig durchzufüh  ren, so dass     Schallwellenübertragungen    von der eigent  lich tragenden Decke auf diese aus der Baukonstruk  tion bestehende Decke nur über die stark dämpfende  Aufhängung erfolgen.

   Durch diese Massnahme wird  auf einfache Weise ein akustischer (schalldämmender)  Effekt gewährleistet, der im Bauwesen sehr gesucht  wird.  



  Die     Biegesteifigkeit    der beschriebenen Baukon  struktion kann durch eine     Vorspannung    des     Verputz-          trägers    noch wesentlich erhöht werden.     Fig.    6 zeigt  schematisch den Herstellungsvorgang einer solchen  Baukonstruktion mit vorgespanntem     Verputzträger.     



  Mit b ist das Tragsystem bezeichnet, das sich  beim Herstellungsvorgang im gebogenen Zustand be  findet. Auf der     Konkavseite    des gebogenen Trag  systems wird der     Verputzträger    a befestigt, vorzugs  weise aufgeschweisst. Durch Zurückbiegen des Trag  systems b samt dem daran befestigten     Verputzträger     a in Richtung der Pfeile P in die Ebene E wird in  dem     Verputzträger    a die erforderliche     Vorspannung     erzeugt.  



  Bei der in     Fig.    7 dargestellten Baukonstruktion  weist das mit der undurchlässigen Folie c versehene,  gitterartige Tragsystem 2, 3 in regelmässigen Abstän  den     dellenförmige    Einbiegungen     f    auf und wird an  den     Einbiegungsstellen    durch den     Verputzträger        a          ebenflächig    überbrückt.

       Fig.    8 zeigt im     Querschnitt     eine Versteifung der Baukonstruktion nach     Fig.    7  durch aufgeschweisste Gitter- oder     Streckmetallstrei-          fen.    Das Tragsystem 2, 3 mit der Folie c ist nämlich  in den Bereichen der Einbiegungen     f    durch auf den  Stäben des Tragsystems aufgeschweisste Gitter- oder       Streckmetallstreifen    6 verstärkt. Der     Verputzträger    a  überbrückt auch in diesem Falle die Einbiegungen       ebenflächig.     



  Die     Fig.    9-13 veranschaulichen Baukonstruktio  nen, die zur Herstellung von Wänden dienen, wobei  das Tragsystem samt Folie in diesen Figuren je  weils nur schematisch durch eine einzige, stark aus  gezogene Linie und der     Ve.rputzträger    durch eine  dünne gestrichelte Linie angedeutet worden ist. Ge  mäss     Fig.    9 ist ein Tragsystem e mit     scharfkantigen     Einbiegungen     f    versehen, welche ein ebenes Trag  system e'     berühren    und an den     Berührungspunkten    g  mit diesem verbunden, vorzugsweise verschweisst sind.

      Gemäss     Fig.    10 sind beide Tragsysteme e     mit    ein  ander zugekehrten, gegeneinander versetzten Ein  biegungen     f    versehen und an den     Berührungspunkten     g dieser Einbiegungen mit dem jeweils gegenüber  liegenden Tragsystem     an    dieses     angeschweisst.     



  Bei der     bevorzugten        Ausführungsform,    welche in       Fig.    11 dargestellt ist, weisen die beiden im Abstand       d1    voneinander angeordneten Tragsysteme e symme  trisch     gegeneinandergerichtete    Einbiegungen     f    auf       und    die gegenseitigen     Berührungspunkte    g     dieser          Einbiegungen    sind     miteinander    verschweisst.  



  Die Einbiegungen in den Tragsystemen     können     verschiedenartigen Verlauf haben. Bei der Ausfüh  rungsform nach     Fig.    12 sind die Einbiegungen     f    so  gestaltet, dass die     Aussenflächen    der Tragsysteme  zwischen den     Schweisspunkten    g     bogenförmig    ver  laufen.  



  In     Fig.    13 ist eine Ausführung     .dargestellt,    die der       in        Fig.    11 dargestellten     ähnlich    ist, bei der aber die       Verschweissung    der beiden Tragsysteme e nicht an  den Kuppen der Einbiegungen     f,    sondern an einem  Schenkel der gegenüberstehenden     Einbiegungen    aus  geführt ist. Hierdurch ist     eine        Verminderung    der  Dicke     d2    der gesamten     Baukonstruktion    gegenüber  der Dicke     dl    in     Fig.    11 möglich.  



  In den     Fig.    14 und 15 ist ein mittels der Bau  konstruktion nach     Fig.    11 hergestelltes Wandelement  in perspektivischer Ansicht bzw. im Querschnitt ge  nauer     herausgezeichnet.    In diesen Figuren sind mit  <I>b, b'</I> die beiden gitterartigen Tragsysteme mit den  Längsstäben 2 bzw. 2' und     den.    Querstäben 3 bzw. 3'  bezeichnet. j sind die     dellenartigen    Einbiegungen der  beiden Tragsysteme, die einander in den Punkten g  berühren und an diesen Punkten miteinander ver  schweisst sind.

   Wie im unteren     Teil    der     Fig.    14 und  im     Querschnitt    nach     Fig.    15 erkennbar ist, ist an  der Aussenseite der einen     Stabschar    jedes der     gitter-          artigen    Tragsysteme ein die Einbiegungen     überbrük-          kender        netzartiger        Verputzträger    a bzw.

   a' befestigt,  und     zwar    vorzugsweise durch     Verschweissung    von  Drähten mit den Querstäben 3, wobei nur jeder       zweite,    dritte oder weitere Netzdraht punktförmig  angeschweisst ist. In der     Berührungsfläche        zwischen     den beiden     Stabsc'haren    2, 3     bzw.    2', 3' der Trag  systeme<I>b, b'</I> ist eine für den     Verputz        undurchlässige     Einlage<I>c bzw.</I>     c'    angeordnet, welche die     Eindringtiefe     des Verputzes begrenzt.

   Diese     Einlage        kamt    zur bes  seren     Wärmeisolation    durch eine     Aluminiumfolie    ge  bildet werden. Es ist aber auch möglich, in den Zwi  schenräumen h zwischen den beiden Tragsystemen       wärmeisolierendes    Material     einzufüllen    oder z. B.

    eine Aluminiumfolie, vorzugsweise     in        Form    einer       Knitterfolie,        anzuordnen.    Auf den Aussenseiten des  so     gebildeten    Wandelementes wird der     Verputz    j  aufgetragen, welcher die zwischen den Einbiegungen     f     und den überbrückenden     Verputzträgern    a gebildeten       Hohlräume    ausfüllt.  



  Der Einbau des beschriebenen Wandelementes  kann beispielsweise so     erfolgen,    dass an die Decke  und an den Fussboden eine z. B. aus     U-förmig    ge-           bogenem    Blech hergestellte Führungsleiste genagelt  wird, welche das Wandelement festhält.  



  Sollen längere     Wände    hergestellt werden, als der  normalen     Länge    des Wandelementes entspricht, so  können mehrere Wandelemente ohne Schwierigkeit       aneinandergereiht    werden.  



  Zur Befestigung schwerer Gegenstände, z. B. von  Waschbecken k, Heisswasserspeicher und dergleichen,  an der Wand werden, wie dies     Fig.    16 zeigt, an  der Befestigungsstelle die durch die beiden Trag  systeme<I>e</I> gebildeten Hohlräume<I>h</I> des Wand  elementes mit Festmaterial, z. B. mit Mörtel oder  Beton, ausgefüllt, so dass eine     Massivwand    entsteht,  in welcher die von der Wand zu tragenden Gegen  stände     verankert    werden können.  



  In ähnlicher Weise werden auch bei Tür- und  Fensteröffnungen in im Wandelement gemäss     Fig.    17  die durch die Ausschnitte angeschnittenen Hohlräume  h zwischen den Tragsystemen e mit Festmaterial oder  Beton ausgefüllt.  



  Die Einbiegungen     f    können in horizontaler und/  oder vertikaler Richtung verlaufen. In den durch die  Einbiegungen gebildeten Hohlräumen h zwischen den  beiden miteinander verbundenen Tragsystemen e  können Leitungsinstallationen für Wasser, Gas und       Elektrizität    angeordnet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Baukonstruktion mit zumindest einem gitterarti gen Tragsystem, das einen flächigen, durchbrochenen Verputzträger trägt, dadurch gekennzeichnet, dass der Verputzträger (a) auf der Aussenseite der einen Stab schar (3) des Tragsystems (b) befestigt ist und dass im Bereich der Berührungsfläche der beiden Stab scharen (2, 3) des Tragsystems eine für den Verputz undurchlässige Einlage (c) angeordnet ist, welche die Eindringtiefe des Verputzmaterials begrenzt. UNTERANSPRüCHE 1.
    Baukonstruktion nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die an den beiden Seiten der Einlage (e) angeordneten Längs- und Querstäbe (2, 3) des Tragsystems (b) an den Kreuzungspunkten (4) miteinander durch Öffnungen (5) in der Einlage hin durch fest verbunden sind. z. Baukonstruktion nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die an den beiden Seiten der Einlage (c) angeordneten Längs- und Querstäbe (2, 3) des Tragsystems (b) an den Kreuzungspunkten (4) vermittels der Einlage (c) miteinander verbunden sind.
    3. Baukonstruktion nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Stabscharen (2, 3) des Tragsystems durch Schweissung miteinander ver bunden sind. 4. Baukonstruktion nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die auf der einen Seite der Ein lage (c) liegenden Stäbe (2) des Tragsystems (b) einen anderen gegenseitigen Abstand haben als die Stäbe (3) auf der anderen Seite der Einlage. 5. Baukonstruktion nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Stäbe (2) auf der einen Seite der Einlage (e) mit Teilen einer Hilfstragkonstruktion (d, d') verbunden sind.
    6. Baukonstruktion nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Verputzträger (a) aus einem Drahtnetz besteht. 7. Baukonstruktion nach Patentanspruch und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Drahtnetz aus miteinander verschweissten, gekreuzten Drahtscharen besteht. B. Baukonstruktion nach Patentanspruch und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass nur einzelne Drähte des den flächigen Verputzträger (a) bildenden Drahtnetzes mit dem Tragsystem (b) ver schweisst sind. 9. Baukonstruktion nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der durchbrochene Verputz träger (a) aus Streckmetall besteht. 10.
    Baukonstruktion nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zumindest der flächige Verputzträger (a) mit einem Schutzüberzug gegen Korrosion versehen ist. 11. Baukonstruktion nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sie mit nachgiebigen An schlusskörpern zum Anschliessen an eine andere Bau konstruktion ausgestattet ist. 12. Baukonstruktion nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der auf dem Tragsystem befestigte Verputzträger (a) zumindest in einer der beiden Richtungen seiner Flächenerstreckung vor gespannt ist. 13.
    Baukonstruktion nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Tragsystem (2, 3) einschliesslich der Einlage (e) in einer oder zwei Rich tungen Einbiegungen (f) aufweist, wogegen der Ver- putzträger (a) ebenflächig ausgebildet ist und die Ein biegungen (f) überbrückt. 14. Baukonstruktion nach Patentanspruch und Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Einbiegung (f) ein Verstärkungsstreifen (6) aufgeschweisst ist. 15.
    Baukonstruktion nach Patentanspruch und Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass je zwei von Stabscharen gebildete Tragsysteme (e, e'), von denen mindestens eines Einbiegungen (f) auf weist, miteinander derart zu einer Einheit verbunden sind, dass sich die Verputzträger (a) auf beiden Aussenseiten befinden (Fig. 9-13). 16. Baukonstruktion nach Unteranspruch 15, da durch gekennzeichnet, dass beide Tragsysteme<I>(e, e')</I> Einbiegungen (f) aufweisen, die gegeneinander ver setzt sind (Fig. 10).
    17. Baukonstruktion nach Unteranspruch 15, da durch gekennzeichnet, dass beide Tragsysteme (e, e') Einbiegungen (f) aufweisen und dass die Scheitel punkte der Einbiegungen einander gegenüberliegen und miteinander verschweisst sind (Fig. 11). 18.
    Baukonstruktion nach Unteranspruch: 15, da durch gekennzeichnet, dass beide Tragsysteme (e, e') Einbiegungen (f) aufweisen, dass die Einbiegungen (f) derart gegeneinander versetzt sind, dass sie sich mit den Schenkeln berühren, und dass sie an denn Berührungsstellen miteinander verschweisst sind (Fig. 13).
CH5253657A 1956-11-16 1957-11-11 Baukonstruktion CH370558A (de)

Applications Claiming Priority (3)

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