Baukonstruktion Es ist im Bauwesen üblich, für gewisse Verputz arbeiten sogenannte Rabitzgeflechte zu verwenden. Der Zweck dieser Geflechte ist, an Stellen, an denen keine geeignete Unterlage für das Haften des Ver putzes vorhanden ist, sei es, dass eine solche Unter lage überhaupt fehlt, wie z. B. bei untergehängten Decken, oder sei es, dass die Unterlage für die Haf tung ungeeignet ist, wie z. B. bei Holzunterlagen, einen Verputzträger zu schaffen, an dem ein zäher Mörtel infolge seiner Konsistenz Halt findet.
Nach dem Erhärten des Verputzmörtels entsteht aus die sem und dem Geflecht ein bezüglich der Haltbarkeit undloder der Festigkeitseigenschaften gemeinsam wir xendes Material, ähnlich dem Stahlbeton. Es ist eine Anzahl derartiger Geflechte bekannt.
Es ist ferner eine Verputzträgerkonstruktion be kannt, bei welcher auf einem Gerüst aus verhältnis mässig dicken Stäben, die von Hand aneinander ge bunden oder ähnlich dem Baustahlgitter miteinander verschweisst sind, von Hand ein Drahtgeflecht auf gebunden oder durch Punktschweissen befestigt ist. Die Verwendung des Geflechtes in dieser Weise hat den Nachteil, dass beim Auftragen des Verputz mörtels von der Sichtseite her der Mörtel etwa 2 bis 5 cm tief in das Geflecht eindringt. Ein auf solchen Netzen hergestellter Verputz benötigt daher eine grö ssere Menge Mörtel.
Zu der nur 1-1 1,@ cm dicken Mörtelschicht auf der Sichtseite zählt hiebei noch eine etwa doppelt so dicke Schicht auf der Rückseite des Geflechtes. Dadurch ergibt sich ein doppelter Nach teil, und zwar erstens der erwähnte zu grosse Mörtel bedarf und zweitens ein zu grosses Eigengewicht der Verputzschicht. Da solche Verputzträgerkonstruk- tionen meist für untergehängte Decken verwendet werden, spielt ihr Eigengewicht eine besonders grosse Rolle.
Bekannt sind weiter Drahtnetze, die sich von ein fachen Drahtgeflechten dadurch unterscheiden, dass zum Zwecke der besseren Haftung und wegen .ge ringeren Mörtelbedarfs in den Kreuzungspunkten der Drähte des Netzes Lehmklötzchen aufgebrannt sind (Stauss-Ziegel-Gewebe). Solche Netze erfüllen zwar den Zweck der Mörtelersparnis, sind aber sehr teuer und in der Verwendung empfindlich, weil die ge brannten Lehmklötzchen leicht zerbrechen und das Netz dann zerfällt.
Die Erfindung betrifft eine Baukonstruktion mit zumindest einem gitterartigen Tragsystem, das einen flächigen, durchbrochenen Verputzträger trägt, und bezweckt, die aufgezeigten Nachteile zu vermeiden. Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass der Verputzträger auf der Aussenseite der einen Stab schar des Tragsystems befestigt ist und dass im Be reich der Berührungsfläche der beiden Stabscharen des Tragsystems eine für den Verputz undurchlässige Einlage angeordnet ist,
welche die Eindringtiefe des Verputzmaterials begrenzt.
In der Zeichnung ist die Baukonstruktion gemäss der Erfindung in einigen Ausführungsbeispielen dar gestellt.
Fig. 1 und 2 zeigen eine Ausführungsform der Baukonstruktion im Längsschnitt (Fig. 1) und im Querschnitt (Fig. 2).
Fig. 3 und 4 zeigen eine zweite Ausführungsforni der Baukonstruktion im Längsschnitt (Fig. 3) und im Querschnitt (Fig. 4).
Fig. 5 zeigt eine dritte Ausführungsform im Längs schnitt.
Fig. 6 erläutert die Herstellung der Baukonstruk tion mit vorgespanntem Verputzträger.
Fig. 7 zeigt einen Schnitt durch eine Baukonstruk tion, deren Tragsystem Einbiegungen aufweist. Fig. 8 stellt eine ähnliche Baukonstruktion wie Fig. 7 dar, die an den Kuppen der Einbiegungen mit Verstärkungen versehen ist.
Fig. 9-13 zeigen schematische Querschnitte durch weitere Ausführungsformen der Baukonstruktion, die zur Herstellung von Wänden dient.
Fig. 14 zeigt perspektivisch und teilweise im Schnitt die Herstellung einer Wand mittels der Bau konstruktion nach Fig. 11.
Fig. 15 ist ein Querschnitt der Wand nach Fig. 14. Fig. 16 erläutert die Befestigung von schweren Gegenständen an einer unter Verwendung der Bau konstruktion errichteten Wand, und Fig. 17 zeigt schliesslich die Ausführung einer Tür- oder Fensteröffnung in einer Wand dieser Art. Die Baukonstruktion weist vor allem einen flächi gen, durchbrochenen Verputzträger a auf, der vor zugsweise aus einem engmaschigen Drahtnetz aus sich kreuzenden, geraden Drähten besteht, die an den Kreuzungspunkten miteinander verschweisst sind.
Die ses Drahtnetz ist auf der einen Seite eines gitter artigen Tragsystems b angeordnet, durch das in einem Abstand 1 vom Drahtnetz a eine für den Verputz undurchdringliche Einlage c sich erstreckt, welche die Eindringtiefe des Verputzmaterials begrenzt. Diese Einlage besteht vorzugsweise aus einer Folie, aus einem engmaschigen Netz, aus Papier, Fasergewebe (imprägniert oder roh) oder aus Kunststoff.
Das gitterartige Tragsystem b setzt sich bei dem Ausführungsbeispiel gemäss den Fig. 1 und 2 aus zur einen Seite der Einlage c im Abstand voneinander und parallel zur Ebene des Drahtnetzes a verlaufen den Schar von Längsstäben 2 und aus zur anderen Seite der Einlage c vorgesehenen Schar von Quer stäben 3 zusammen, auf denen das Drahtnetz a durch Löten, Punktschweissen oder dergleichen befestigt ist; auch die Querstäbe 3 verlaufen zueinander parallel; sie können wie die Längsstäbe 2 runden Querschnitt, aber auch, wie dargestellt, einen flachen Querschnitt haben. Die Dicke der Querstäbe beträgt zweckmässig 3-10 mm. Die Querstäbe 3 sind mit den Längsstäben 2 an den Kreuzungsstellen 4 verschweisst.
Zu diesem Zweck ist die Folie c an den Kreuzungsstellen mit Löchern 5 versehen, durch welche die Schweissung hindurchgreift. Die feste Verbindung der Längs- und Querstäbe 2, 3 kann aber auch vermittels der Ein lage c erfolgen, sofern diese aus Metall besteht, indem an jeder Kreuzungsstelle der Stäbe 2, 3 durchf Dop pelpunktschweissung der Stab 2 mit der metallischen Einlage c und diese gleichzeitig mit dem Stab 3 ver schweisst wird. Die Einlage ist in jedem Fall im Be reich der Berührungsfläche der beiden Stabscharen 2, 3 angeordnet.
Die vorstehend beschriebene Baukonstruktion ist bei Verwendung als Deckenkonstruktion im hohen Grade tragfest und biegesteif, da dann durch die Längsstäbe 2 eine Druckzone und durch die Längs drähte des parallel zur Ebene, der Längsstäbe 2 ver laufenden Drahtnetzes a eine Zugzone gebildet wird. Damit eine grössere Anzahl der Netzdrähte mit ihrem vollen Querschnitt an der Aufnahme von Biege kräften beteiligt wird, ist nur jeder zweite, gegebenen falls sogar nur jeder dritte Draht des Drahtnetzes mit dem Tragsystem verschweisst.
Die Tragfähigkeit der beschriebenen Baukonstruk tion kann nicht nur durch grösseren Materialaufwand bei den Netzdrähten und Längsstäben verstärkt, son dern auch durch den Abstand dieser zwei Glieder, das heisst z. B. durch die Höhe der Querstäbe, be einflusst werden.
Es ist jedenfalls mit der Baukonstruk tion auf wirtschaftliche Weise möglich, Spannweiten von 1 m und mehr ohne Aufhängung zu überbrücken; dies wird erstens durch die Steifigkeit der Baukon struktion und zweitens dadurch ermöglicht, dass sich hinter dem Netz a bzw. dem Streckmetall keine dik- kere Mörtelschicht bilden kann, welche die Belastung der Baukonstruktion ungünstig beeinflussen würde.
In den Fig. 3 und 4 ist eine als Decke dienende Baukonstruktion gezeigt, bei der die Längsstäbe 2 des Tragsystems mit einer Hilfskonstruktion d ver bunden sind, durch welche der Abstand zwischen der in dieser Hilfskonstruktion liegenden Druckzone und der durch die Längsstäbe des Netzes a gebildeten Zugzone der Baukonstruktion vergrössert und damit die Tragfähigkeit erhöht wird. Die Hilfstragkonstruk- tion besteht aus im Abstand von den Längsstäben 2 angeordneten weiteren Längsstäben 7, die mit den Längsstäben 2 durch Stege 8 aus Draht, Blech oder dergleichen verbunden sind.
Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel werden die<U>Stege</U> durch einen zickzackförmig gebogenen Stab gebildet, der sich zwi schen den Stäben 2, 7 erstreckt und abwechselnd mit seinen Scheitelstellen an den Stäben 2 und 7 an geschweisst ist. Die sonstige Bauweise der Baukon struktion nach den Fig. 3 und 4 ist die gleiche wie die gemäss den Fig. 1 und 2; die gleichen Bauteile sind mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet.
Bei dem Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 5 sind zwei Baukonstruktionen gemäss Fig. 1 durch eine Hilfstragkonstruktion d' zu einer symmetrischen Bau konstruktion verbunden, die an beiden Seiten je einen Putzträger a bzw. a' in Form eines geschweissten Drahtnetzes oder Streckmetalls aufweist. Diese bei den Netze liegen zufolge der Hilfstragkonstruktion d' in einem grösseren Abstand voneinander. Symme trische Baukonstruktionen der vorstehend beschrie benen Art können z. B. als Leichtbauwände verwen det werden.
Zur Beeinflussung der Tragfähigkeit der beschrie benen Baukonstruktion können auch noch andere Massnahmen angewendet werden, so z. B. die Anord nung der Längsstäbe 2 in einem anderen gegenseitigen Abstand als die Querstäbe 3 oder z. B. die Mass nahme, dass die Drähte des Drahtnetzes in beiden Richtungen verschiedene Entfernungen voneinander und;oder verschiedene Drahtstärken aufweisen.
Zum Schutz gegen korrodierende Einflüsse kann insbesondere von den bezüglich der Einlage putz- seitig liegenden Teilen der Baukonstruktion zumin dest das Drahtnetz einen metallischen Überzug, z. B. durch Verzinkung, oder einen Überzug aus nicht metallischen Stoffen, z. B. aus bituminösen oder auf Kunststoffbasis beruhenden Stoffen, erhalten, wobei der Überzug vorzugsweise im Tauchverfahren her gestellt wird.
Die vorliegende Baukonstruktion hat grosse Steif heit. Infolge dieser Steifheit ist es möglich, sie z. B. zur Herstellung einer aufgehängten Decke in Räumen zu verwenden. Da sie sich auf verhältnismässig grosse Spannweiten selbst trägt, kann sie nur in einzelnen Punkten an der eigentlich tragenden Decke auf gehängt werden. Da nur wenige Aufhängepunkte not wendig sind, besteht die Möglichkeit, diese Aufhän gung elastisch oder sonstwie nachgiebig durchzufüh ren, so dass Schallwellenübertragungen von der eigent lich tragenden Decke auf diese aus der Baukonstruk tion bestehende Decke nur über die stark dämpfende Aufhängung erfolgen.
Durch diese Massnahme wird auf einfache Weise ein akustischer (schalldämmender) Effekt gewährleistet, der im Bauwesen sehr gesucht wird.
Die Biegesteifigkeit der beschriebenen Baukon struktion kann durch eine Vorspannung des Verputz- trägers noch wesentlich erhöht werden. Fig. 6 zeigt schematisch den Herstellungsvorgang einer solchen Baukonstruktion mit vorgespanntem Verputzträger.
Mit b ist das Tragsystem bezeichnet, das sich beim Herstellungsvorgang im gebogenen Zustand be findet. Auf der Konkavseite des gebogenen Trag systems wird der Verputzträger a befestigt, vorzugs weise aufgeschweisst. Durch Zurückbiegen des Trag systems b samt dem daran befestigten Verputzträger a in Richtung der Pfeile P in die Ebene E wird in dem Verputzträger a die erforderliche Vorspannung erzeugt.
Bei der in Fig. 7 dargestellten Baukonstruktion weist das mit der undurchlässigen Folie c versehene, gitterartige Tragsystem 2, 3 in regelmässigen Abstän den dellenförmige Einbiegungen f auf und wird an den Einbiegungsstellen durch den Verputzträger a ebenflächig überbrückt.
Fig. 8 zeigt im Querschnitt eine Versteifung der Baukonstruktion nach Fig. 7 durch aufgeschweisste Gitter- oder Streckmetallstrei- fen. Das Tragsystem 2, 3 mit der Folie c ist nämlich in den Bereichen der Einbiegungen f durch auf den Stäben des Tragsystems aufgeschweisste Gitter- oder Streckmetallstreifen 6 verstärkt. Der Verputzträger a überbrückt auch in diesem Falle die Einbiegungen ebenflächig.
Die Fig. 9-13 veranschaulichen Baukonstruktio nen, die zur Herstellung von Wänden dienen, wobei das Tragsystem samt Folie in diesen Figuren je weils nur schematisch durch eine einzige, stark aus gezogene Linie und der Ve.rputzträger durch eine dünne gestrichelte Linie angedeutet worden ist. Ge mäss Fig. 9 ist ein Tragsystem e mit scharfkantigen Einbiegungen f versehen, welche ein ebenes Trag system e' berühren und an den Berührungspunkten g mit diesem verbunden, vorzugsweise verschweisst sind.
Gemäss Fig. 10 sind beide Tragsysteme e mit ein ander zugekehrten, gegeneinander versetzten Ein biegungen f versehen und an den Berührungspunkten g dieser Einbiegungen mit dem jeweils gegenüber liegenden Tragsystem an dieses angeschweisst.
Bei der bevorzugten Ausführungsform, welche in Fig. 11 dargestellt ist, weisen die beiden im Abstand d1 voneinander angeordneten Tragsysteme e symme trisch gegeneinandergerichtete Einbiegungen f auf und die gegenseitigen Berührungspunkte g dieser Einbiegungen sind miteinander verschweisst.
Die Einbiegungen in den Tragsystemen können verschiedenartigen Verlauf haben. Bei der Ausfüh rungsform nach Fig. 12 sind die Einbiegungen f so gestaltet, dass die Aussenflächen der Tragsysteme zwischen den Schweisspunkten g bogenförmig ver laufen.
In Fig. 13 ist eine Ausführung .dargestellt, die der in Fig. 11 dargestellten ähnlich ist, bei der aber die Verschweissung der beiden Tragsysteme e nicht an den Kuppen der Einbiegungen f, sondern an einem Schenkel der gegenüberstehenden Einbiegungen aus geführt ist. Hierdurch ist eine Verminderung der Dicke d2 der gesamten Baukonstruktion gegenüber der Dicke dl in Fig. 11 möglich.
In den Fig. 14 und 15 ist ein mittels der Bau konstruktion nach Fig. 11 hergestelltes Wandelement in perspektivischer Ansicht bzw. im Querschnitt ge nauer herausgezeichnet. In diesen Figuren sind mit <I>b, b'</I> die beiden gitterartigen Tragsysteme mit den Längsstäben 2 bzw. 2' und den. Querstäben 3 bzw. 3' bezeichnet. j sind die dellenartigen Einbiegungen der beiden Tragsysteme, die einander in den Punkten g berühren und an diesen Punkten miteinander ver schweisst sind.
Wie im unteren Teil der Fig. 14 und im Querschnitt nach Fig. 15 erkennbar ist, ist an der Aussenseite der einen Stabschar jedes der gitter- artigen Tragsysteme ein die Einbiegungen überbrük- kender netzartiger Verputzträger a bzw.
a' befestigt, und zwar vorzugsweise durch Verschweissung von Drähten mit den Querstäben 3, wobei nur jeder zweite, dritte oder weitere Netzdraht punktförmig angeschweisst ist. In der Berührungsfläche zwischen den beiden Stabsc'haren 2, 3 bzw. 2', 3' der Trag systeme<I>b, b'</I> ist eine für den Verputz undurchlässige Einlage<I>c bzw.</I> c' angeordnet, welche die Eindringtiefe des Verputzes begrenzt.
Diese Einlage kamt zur bes seren Wärmeisolation durch eine Aluminiumfolie ge bildet werden. Es ist aber auch möglich, in den Zwi schenräumen h zwischen den beiden Tragsystemen wärmeisolierendes Material einzufüllen oder z. B.
eine Aluminiumfolie, vorzugsweise in Form einer Knitterfolie, anzuordnen. Auf den Aussenseiten des so gebildeten Wandelementes wird der Verputz j aufgetragen, welcher die zwischen den Einbiegungen f und den überbrückenden Verputzträgern a gebildeten Hohlräume ausfüllt.
Der Einbau des beschriebenen Wandelementes kann beispielsweise so erfolgen, dass an die Decke und an den Fussboden eine z. B. aus U-förmig ge- bogenem Blech hergestellte Führungsleiste genagelt wird, welche das Wandelement festhält.
Sollen längere Wände hergestellt werden, als der normalen Länge des Wandelementes entspricht, so können mehrere Wandelemente ohne Schwierigkeit aneinandergereiht werden.
Zur Befestigung schwerer Gegenstände, z. B. von Waschbecken k, Heisswasserspeicher und dergleichen, an der Wand werden, wie dies Fig. 16 zeigt, an der Befestigungsstelle die durch die beiden Trag systeme<I>e</I> gebildeten Hohlräume<I>h</I> des Wand elementes mit Festmaterial, z. B. mit Mörtel oder Beton, ausgefüllt, so dass eine Massivwand entsteht, in welcher die von der Wand zu tragenden Gegen stände verankert werden können.
In ähnlicher Weise werden auch bei Tür- und Fensteröffnungen in im Wandelement gemäss Fig. 17 die durch die Ausschnitte angeschnittenen Hohlräume h zwischen den Tragsystemen e mit Festmaterial oder Beton ausgefüllt.
Die Einbiegungen f können in horizontaler und/ oder vertikaler Richtung verlaufen. In den durch die Einbiegungen gebildeten Hohlräumen h zwischen den beiden miteinander verbundenen Tragsystemen e können Leitungsinstallationen für Wasser, Gas und Elektrizität angeordnet werden.
Building construction It is common in the building industry to use so-called Rabitz braids for certain plastering work. The purpose of these braids is to plaster in places where there is no suitable base for the adhesion of the Ver, be it that such a document is missing at all, such. B. with suspended ceilings, or be it that the pad for the Haf device is unsuitable, such. B. with wooden bases to create a plaster base on which a tough mortar is held due to its consistency.
After the plastering mortar has hardened, a material similar to reinforced concrete is created from this and the mesh in terms of durability and / or strength properties. A number of such braids are known.
There is also a plaster support structure be known, in which on a frame of relatively moderately thick rods, which are tied together by hand or similar to the structural steel mesh, a wire mesh is bound by hand or attached by spot welding. Using the mesh in this way has the disadvantage that when the plastering mortar is applied from the visible side, the mortar penetrates about 2 to 5 cm deep into the mesh. A plaster made on such nets therefore requires a larger amount of mortar.
The mortar layer on the visible side, which is only 1-1.1. @ Cm thick, includes a layer that is about twice as thick on the back of the mesh. This results in a double disadvantage, first of all the above-mentioned too large mortar requirement and secondly too large a dead weight of the plaster layer. Since such plaster support structures are mostly used for suspended ceilings, their own weight plays a particularly important role.
Also known are wire nets that differ from simple wire meshes in that for the purpose of better adhesion and because of .ge ringeren mortar requirements in the intersection of the wires of the network, clay blocks are burned (stauss brick fabric). Although such networks fulfill the purpose of saving mortar, they are very expensive and sensitive to use because the burnt clay blocks easily break and the network then crumbles.
The invention relates to a building structure with at least one lattice-like support system which carries a flat, perforated plaster base, and aims to avoid the disadvantages indicated. According to the invention, this is achieved in that the plaster support is attached to the outside of the one rod coulter of the support system and that an insert impervious to the plaster is arranged in the area of the contact surface of the two rod sections of the support system,
which limits the penetration depth of the plastering material.
In the drawing, the construction according to the invention is shown in some embodiments.
Fig. 1 and 2 show an embodiment of the construction in longitudinal section (Fig. 1) and in cross section (Fig. 2).
Fig. 3 and 4 show a second Ausführungsforni the construction in longitudinal section (Fig. 3) and in cross section (Fig. 4).
Fig. 5 shows a third embodiment in longitudinal section.
Fig. 6 explains the production of the Bau Konstruk tion with prestressed plaster base.
Fig. 7 shows a section through a Bau Konstruk tion whose support system has bends. FIG. 8 shows a construction similar to FIG. 7, which is provided with reinforcements at the crests of the bends.
FIGS. 9-13 show schematic cross-sections through further embodiments of the building structure which is used to produce walls.
Fig. 14 shows in perspective and partially in section the production of a wall by means of the construction according to FIG. 11.
Fig. 15 is a cross-section of the wall of Fig. 14. Fig. 16 illustrates the attachment of heavy objects to a wall constructed using the building construction, and finally Fig. 17 shows the implementation of a door or window opening in a wall of this type The building structure has above all a flat, perforated plaster base a, which preferably consists of a close-meshed wire network of crossing, straight wires that are welded together at the crossing points.
This wire mesh is arranged on one side of a grid-like support system b, through which at a distance 1 from the wire mesh a an impenetrable for plastering insert c extends, which limits the depth of penetration of the plastering material. This insert preferably consists of a film, of a close-meshed net, of paper, fiber fabric (impregnated or raw) or of plastic.
In the embodiment according to FIGS. 1 and 2, the grid-like support system b consists of the group of longitudinal rods 2 and of the other side of the insert c at a distance from one another and parallel to the plane of the wire mesh a Cross bars 3 together, on which the wire mesh a is attached by soldering, spot welding or the like; the cross bars 3 also run parallel to one another; like the longitudinal bars 2, they can have a round cross-section, but also, as shown, have a flat cross-section. The thickness of the cross bars is expediently 3-10 mm. The cross bars 3 are welded to the longitudinal bars 2 at the crossing points 4.
For this purpose, the film c is provided with holes 5 at the crossing points through which the weld extends. The fixed connection of the longitudinal and transverse rods 2, 3 can also be done by means of a layer c, provided that it is made of metal, by double-point welding the rod 2 with the metallic insert c and this at the same time at each intersection of the rods 2, 3 is welded to the rod 3 ver. The insert is in any case in the rich Be the contact surface of the two bar shares 2, 3 arranged.
The construction described above is when used as a ceiling structure to a high degree load-bearing and rigid, since then through the longitudinal rods 2 a pressure zone and through the longitudinal wires of the parallel to the plane, the longitudinal rods 2 ver running wire mesh a a tensile zone is formed. So that a larger number of the net wires with their full cross-section is involved in the absorption of bending forces, only every second, if necessary even every third wire of the wire network is welded to the support system.
The load-bearing capacity of the construction construction described can not only be reinforced by the greater use of materials for the net wires and longitudinal bars, but also by the distance between these two members, that is, for. B. be influenced by the height of the cross bars.
In any case, it is possible with the construction in an economical way to bridge spans of 1 m and more without suspension; this is made possible firstly by the rigidity of the building construction and secondly by the fact that no thick mortar layer can form behind the mesh a or the expanded metal, which would adversely affect the load on the building construction.
3 and 4, a building construction serving as a ceiling is shown in which the longitudinal bars 2 of the support system are connected to an auxiliary structure d, through which the distance between the pressure zone lying in this auxiliary structure and that formed by the longitudinal bars of the network a The tension zone of the building structure is enlarged and the load-bearing capacity is increased. The auxiliary support structure consists of further longitudinal bars 7, which are arranged at a distance from the longitudinal bars 2 and which are connected to the longitudinal bars 2 by webs 8 made of wire, sheet metal or the like.
In the illustrated embodiment, the <U> webs </U> are formed by a zigzag curved rod which extends between the rods 2, 7 and is welded alternately with its apex points on the rods 2 and 7. The other construction of the Baukon construction according to FIGS. 3 and 4 is the same as that according to FIGS. 1 and 2; the same components are denoted by the same reference numerals.
In the embodiment according to FIG. 5, two structures according to FIG. 1 are connected by an auxiliary support structure d 'to form a symmetrical building structure, which has a plaster base a and a' in the form of a welded wire mesh or expanded metal on both sides. According to the auxiliary support structure d ', these with the nets are at a greater distance from one another. Symmetrical constructions of the type described above can z. B. be used as lightweight walls.
Other measures can also be used to influence the load-bearing capacity of the building structure described, such. B. the Anord voltage of the longitudinal bars 2 at a different mutual distance than the cross bars 3 or z. B. the measure that the wires of the wire mesh in both directions different distances from each other and; or have different wire thicknesses.
To protect against corrosive influences, at least the wire mesh, in particular of the parts of the building structure on the plaster side with respect to the insert, can have a metallic coating, e.g. B. by galvanizing, or a coating of non-metallic materials, e.g. B. from bituminous or plastic-based materials obtained, the coating is preferably made in the immersion process ago.
The present building structure has great rigidity. As a result of this rigidity, it is possible to use them e.g. B. to use for the production of a suspended ceiling in rooms. Since it supports itself over a relatively large span, it can only be hung in individual points on the actually load-bearing ceiling. Since only a few suspension points are necessary, it is possible to carry out this suspension in an elastic or otherwise flexible manner, so that sound wave transmissions from the actual load-bearing ceiling to the ceiling made of the building structure only take place via the strongly damping suspension.
This measure ensures an acoustic (sound-absorbing) effect in a simple manner, which is very much sought after in construction.
The bending stiffness of the construction structure described can be increased significantly by prestressing the plaster base. Fig. 6 shows schematically the manufacturing process of such a construction with a prestressed plaster base.
With b the support system is referred to, which is found in the bent state during the manufacturing process. The plaster base a is attached to the concave side of the curved support system, preferably welded on. By bending back the support system b together with the plastering support a attached to it in the direction of the arrows P in the plane E, the required prestress is generated in the plastering support a.
In the construction shown in Fig. 7, the lattice-like support system 2, 3 provided with the impermeable film c at regular intervals on the dent-shaped bends f and is bridged flat at the bend points by the plaster base a.
FIG. 8 shows, in cross section, a reinforcement of the building structure according to FIG. 7 by means of welded-on lattice or expanded metal strips. The support system 2, 3 with the film c is namely reinforced in the areas of the bends f by lattice or expanded metal strips 6 welded onto the bars of the support system. The plaster base a bridges the bends evenly in this case.
Fig. 9-13 illustrate Bau Konstruktio NEN, which are used for the production of walls, the support system including film in these figures only schematically indicated by a single, strongly drawn line and the Ve.rputzträger by a thin dashed line . According to FIG. 9, a support system e is provided with sharp-edged bends f which touch a planar support system e 'and are connected to the latter at the points of contact g, preferably welded.
According to FIG. 10, both support systems e are provided with bends f facing one another, offset from one another, and welded to the respective opposite support system at the points of contact g of these bends.
In the preferred embodiment, which is shown in FIG. 11, the two support systems e arranged at a distance d1 from one another have symmetrically oppositely directed bends f and the mutual contact points g of these bends are welded together.
The bends in the support systems can have different courses. In the embodiment according to FIG. 12, the bends f are designed so that the outer surfaces of the support systems between the welding points g are curved.
FIG. 13 shows an embodiment which is similar to that shown in FIG. 11, but in which the welding of the two support systems e is not performed on the crests of the bends f, but on one leg of the opposite bends. This makes it possible to reduce the thickness d2 of the entire building structure compared to the thickness d1 in FIG. 11.
14 and 15, a wall element produced by means of the construction according to FIG. 11 is drawn out more precisely in a perspective view or in cross section. In these figures, <I> b, b '</I> denote the two lattice-like support systems with the longitudinal bars 2 and 2' and the. Cross bars 3 and 3 'respectively. j are the dent-like bends in the two support systems that touch each other at points g and are welded together at these points.
As can be seen in the lower part of FIG. 14 and in the cross-section according to FIG. 15, on the outside of the one set of rods of each of the grid-like support systems there is a net-like plaster support a or
a ', preferably by welding wires to the cross bars 3, only every second, third or further mesh wire being point-welded. In the contact area between the two bar shares 2, 3 or 2 ', 3' of the support systems <I> b, b '</I> there is an insert <I> c or </I> that is impermeable to plastering c 'arranged, which limits the depth of penetration of the plaster.
This insert was formed by an aluminum foil for better thermal insulation. But it is also possible to fill in the inter mediate spaces between the two support systems or heat insulating material z. B.
to arrange an aluminum foil, preferably in the form of a creased foil. The plaster j, which fills the cavities formed between the bends f and the bridging plaster supports a, is applied to the outside of the wall element formed in this way.
The installation of the wall element described can be done, for example, so that a z. B. made of U-shaped bent sheet metal guide bar is nailed, which holds the wall element.
If longer walls are to be made than the normal length of the wall element, several wall elements can be lined up without difficulty.
For fastening heavy objects, e.g. B. of sink k, hot water storage tank and the like, on the wall, as shown in FIG. 16, the cavities formed by the two support systems <I> h </I> des at the fastening point Wall element with solid material, e.g. B. with mortar or concrete, so that a solid wall is created in which the objects to be supported by the wall can be anchored.
Similarly, in the case of door and window openings in the wall element according to FIG. 17, the cavities h cut through the cutouts between the support systems e are filled with solid material or concrete.
The bends f can run in the horizontal and / or vertical direction. Line installations for water, gas and electricity can be arranged in the cavities h formed by the bends between the two supporting systems e connected to one another.