CH370797A - Verfahren zur Herstellung von neuen Hydrazin-Derivaten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neuen Hydrazin-Derivaten

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CH370797A
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hydrazine derivatives
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new hydrazine
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CH168663A
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Ernst Dr Jucker
Anton Dr Ebnoether
J Dr Lindenmann Adolf
Steiner Roy
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Sandoz Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10LFUELS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NATURAL GAS; SYNTHETIC NATURAL GAS OBTAINED BY PROCESSES NOT COVERED BY SUBCLASSES C10G OR C10K; LIQUIFIED PETROLEUM GAS; USE OF ADDITIVES TO FUELS OR FIRES; FIRE-LIGHTERS
    • C10L1/00Liquid carbonaceous fuels
    • C10L1/10Liquid carbonaceous fuels containing additives
    • C10L1/14Organic compounds
    • C10L1/22Organic compounds containing nitrogen
    • C10L1/226Organic compounds containing nitrogen containing at least one nitrogen-to-nitrogen bond, e.g. azo compounds, azides, hydrazines

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Description


  Verfahren zur Herstellung von neuen     Hydrazin-Derivaten       Die vorliegende Erfindung betrifft ein     Verfahren     zur Herstellung von neuen     Hyd'razin-Derivaten    der  Formel I,  
EMI0001.0004     
    worin A eine     Alkylengruppe,        R1        eine        acyl'ierte    pri  märe     Amino@gruppe    bedeuten     und        R,    und 11,3 für  eine niedere     Alkylgruppe        stehen.,    wobei die Gruppen  A, Rund     R3    zusammen mindestens 5 Kohlenstoff  atome     enthalten,

      welches dadurch     gekennzeichnet    ist,  dass man ein.     Säurehydrazid    mit einem     Halogenalkyl-          amin    der Formel     1I,     
EMI0001.0021     
         worin        Hal    für Chlor, Brom oder Jod\     stehst,        umsetzt.     Das erfindungsgemässe Verfahren     kann    wie folgt  ausgeführt werden:

       Ein        Säurehydrazid,    beispielsweise       Acetylhydrazin,    wird in wässeriger     Lösung    bei Zim  mertemperatur unter Rühren mit einem     Halogen-          alkylamin    der     Formel    Il, wie z. B.     ss-Diäthylamino-          äthylchlorid,    umgesetzt. Zur     Vervollständigung    der  Reaktion wird anschliessend noch     etwa    24 Stunden  bei Zimmertemperatur     weitergerührt.     



  Das     Kondensationsprodukt    wird nach     bekannten          Methoden    isoliert.  



  Die     erfindungsgemäss    hergestellten neuen     Hy-          drazin-Derivate    sind bei     Zimmertemperatur        kristallin       oder flüssig     ,und    lassen     5üch    im Vakuum     umersetzt          destillieren.    Es sind     basische        Verbindungen.,        di'e    mit       anorganischen        oder    organischen Säuren beständige,

    bei     Zimmertemperatur        kristallisierte        Salze    bilden.  Sie können auf     mannigfaltige    Art     verwendet    werden.       Sie        sind        wertvolle    Zwischenprodukte für die Herstel  lung von Medikamenten.

   Ihre     Umsetzung    mit reak  tionsfähigen mono- oder     d'isubstituierten        Malon-          säure-Derivaten    führt zu     3,5-Dioxo-pyrazolidin-Deri-          vaten,        :die    wertvolle Medikamente     sind:.    Sie wirken       antiphfogistisch    und können     in,    der Behandlung rheu  matischer     Erkrankungen    angewendet werden.

   Einige       Pyrazolidin-Derivate    übertreffen in ihrer Wirkung  das     Phenylbutazon    um ein     Mehrfaches.    Der     Umsatz     der     erfindungsgemäss        hergestellten    neuen     Hydrazine     mit     ss-Ketosäuren    oder     ihren        reaktionsfähigen    Deri  vaten     führt    zu neuen     Pyrazolon        5-Derivaten,    die eine       therapeutisch    verwertbare,

       antipyretische        und-        analge-          tische        Wirkung        besitzen    und dadurch     wertvolle        Medi-          kamente    darstellen.  



       Besonders        wichtig    für die     therapeutische        Verwen-          dung        aller    dieser Verbindungen ist,     d.'ass    sie     ee          basische        Gruppe    enthalten.

   Aus diesem Grund kön  nen sie mit     anorganischen    oder     organischen        Säuren          Salze        bilden,    die in Wasser     löslich        sind.    Dies erleich  tert einerseits     die        Resorption,    dieser     Medikamente    bei       peroraler    Medikation, ermöglicht aber anderseits auch  die     Herstellung        hochkonzentrnerter        Lösungen,

      die  in vielen     Fälfen    für     die        parenterale        Stosstherapie        un          entbehrlich        sind.     



  Die neuen     Hydrazin-Derivate        besitzen        indessen     auch selbst therapeutisch verwertbare     pharmakody-          namische        Eigenschaften,        :die    sie zu     wertvollen    Medi  kamenten machen. So zeichnen     sie    sich beispielsweise  durch     eine    starke     Monoamin-oxyd@ase-Hemmwirkung     aus.

             Schliesslich        sind    die erfindungsgemäss hergestell  ten     Hyd:razin-Derivate    auch als     Oxydations-Inhibito-          ren    von Treibstoffen für Otto-Motoren verwendbar,  indem sie die Lagerbeständigkeit der     Treibstoffe    be  trächtlich erhöhen..  



  In den     nachfolgernden    Beispielen sind die Tem  peraturen     in    Celsiusgraden     angegeben.       <I>Beispiel 1</I>  Zu einer Lösung von 9,6 g     Acetylhydrazin    in  120     cm3    Wasser     lässt    man unter     Rühren    bei     einer     Temperatur von 18-20  innert 20 Min. 29,5 g     2-Di-          äthylamino-isohexylchlorid        zutropfen.        Anschliessend     wird das     Reaktionsgemisch    während 100 Std.

   bei       Zimmertemperatur        weitergerührt.    Gegen Ende der       Reaktionszeit    hat sich die Emulsion in     eine    klare  Lösung     umgewandelt.    Die Reaktionslösung wird     mit     Pottasche     gesättigt    und     mit    total 350     cm3    Chloro  form     extrahiert.    Nach Trocknen der     vereinigten          Chloroformauszüge    über     Magnesiumsulfat    wird das  Chloroform im Hochvakuum     abgedampft    und     d--r     Rückstand 

  im Hochvakuum     fraktioniert,    wobei das       1-(2'-Diäthylammo-isohexyl-1')-2-acetylhydrazi'n    zwi  schen 125-130  bei 0,08 mm     Hg    übergeht.     n1    =  1,4668.  



  <I>Beispiel 2</I>  Zu einer Emulsion von 3,05g     Acetylhyd'razin     und 4,97 g     Triäthylamin    in 20     cm3        abs.        Benzol    lässt  man unter     Rühren    bei einer Temperatur von l8-20        innert    15     Min.        eine    Lösung von 9,

  4 g     2-Diäthyl-          amino-iso        exylchlorid    in 20     cm3        abs.        Benzol        zutrop-          fen.    Anschliessend wird das Reaktionsgemisch noch  3 Tage bei 40      gerührt.    Nach Abkühlen wird vom  ausgeschiedenen     Triäthylamin    -     hydrochlorid        abfil-          triert,    das Filtrat mit total 30     cm3    wässeriger, gesät  tigter     Sodal'ösung    gewaschen,

   die     Benzollösung    über       Magnesiumsulfat        getrocknet    und das Benzol im Va  kuum abgedampft. Der Rückstand wird im Hoch  vakuum fraktioniert, wobei das     1-(2'-Diäthylamino-          isohexyl-1')-2-acetyl@hydrazin    zwischen 125-129  bei  0,09 mm     H-    übergeht.

   Bei nochmaliger     Reindestilla-          tion    zeigt die Verbindung einen Siedepunkt von<B>119</B>  bis 120  bei 0,03 mm     Hg.       <I>Beispiel 3</I>  Zu einer Lösung von 6,6 g     Acetylhydrazin    in  40 cm- Wasser lässt man     unter    Rühren bei einer       Temperatur    von 18-20      innert    15 Min. 12,0 g     fl-Di-          äthylamino-äthylchlorid        zutropfen,    wobei sich das  Reaktionsgemisch trübt. Nach Entfernen der Küh  lung tritt leichte Erwärmung ein, und es entsteht  eine klare Lösung.

   Zur Beendigung der Reaktion    wird noch 24 Std. bei Zimmertemperatur weiter  gerührt. Darauf wird die Reaktionslösung unter star  kem Kühlen mit Pottasche gesättigt und mit total  175     cm3    Chloroform extrahiert. Nach Trocknen der       vereinigten        Chloroformextrakte    über     Magnesiumsul-          fat    wird das Chloroform im Vakuum entfernt und  der Rückstand     im    Hochvakuum     destilliert,    wobei das       1-(ss-Diäthylamino-äthyl)-2-ace@tylhydrazin    zwischen  120-122  bei 0,02 mm     Hg    als farbloses Öl über  geht.     nD    - 1,4699.  



  Zur weiteren Charakterisierung wird das saure       Naphthalin-1,5-disuIfonat    hergestellt.     Smp.    248 bis  249  (Zerr.) nach     Umkristal#lisieren:    aus Wasser.'  Methanol.  



  <I>Beispiel 4</I>  28,4 g     Dimethylamino-isopropylchlorid    und 33,4 g       Benzoylhydrazin    in 230 cm- Wasser werden 52 Std.  bei     20-23         gerührt,    wobei     allmählich        vollständ        -ige     Lösung eintritt. Die     Reaktionslösung    wird mit     Ka-          liumcarbonat        alkalisch    gemacht und mit Chloroform  ausgeschüttelt. Der     Chloroformauszug    wird über Ma  gnesiumsulfat getrocknet und eingedampft.

   Darauf  wird der ölige     Rückstand    in 150     em3    Methanol ge  löst und in diese Lösung unter guter Kühlung Chlor  wasserstoff bis zur stark kongosauren Reaktion     ein-          geleitet.    Beim     Animpfen    kristallisiert das 1-(Dime       thylamino-isopropyl)-2-benzoylhydrazin-dihydrochlo-          rid    aus und' wird aus     Methanol    umkristallisiert.     Smp.     210-220      (Zers.).  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von neuen Hydrazin- Derivaten der Formel I, EMI0002.0117 worin A eine Alkylengruppe, R1 eine, acylierte pri märe Aminogruppe bedeuten und R, und R3 für eine niedere Alkylgruppe stehen, wobei die Gruppen A, R2 und R3 zusammen mindestens 5 Kohlenstoffatome enthalten,
    dadurch gekennzeichnet, dass man ein ent- sprechendes Säurehydrazid mit einem Halogenalkyl- amin der Formel II, EMI0002.0138 worin Hal für Chlor, Brom oder Jod steht, umsetzt.
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