CH371074A - Einrichtung zum Zu- oder Abführen von Bändern bzw. Profilen an Pressen, Stanzen oder dergleichen Bearbeitungsmaschinen - Google Patents

Einrichtung zum Zu- oder Abführen von Bändern bzw. Profilen an Pressen, Stanzen oder dergleichen Bearbeitungsmaschinen

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CH371074A
CH371074A CH7515359A CH7515359A CH371074A CH 371074 A CH371074 A CH 371074A CH 7515359 A CH7515359 A CH 7515359A CH 7515359 A CH7515359 A CH 7515359A CH 371074 A CH371074 A CH 371074A
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CH
Switzerland
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rollers
machines
profiles
presses
feeding
Prior art date
Application number
CH7515359A
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English (en)
Inventor
Heinrich Dr Maekelt
Original Assignee
Kieserling & Albrecht
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D43/00Feeding, positioning or storing devices combined with, or arranged in, or specially adapted for use in connection with, apparatus for working or processing sheet metal, metal tubes or metal profiles; Associations therewith of cutting devices
    • B21D43/02Advancing work in relation to the stroke of the die or tool
    • B21D43/04Advancing work in relation to the stroke of the die or tool by means in mechanical engagement with the work
    • B21D43/08Advancing work in relation to the stroke of the die or tool by means in mechanical engagement with the work by rollers
    • B21D43/09Advancing work in relation to the stroke of the die or tool by means in mechanical engagement with the work by rollers by one or more pairs of rollers for feeding sheet or strip material

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Advancing Webs (AREA)

Description


  Einrichtung zum Zu- oder Abführen von Bändern     bzw.    Profilen an Pressen,  Stanzen oder dergleichen Bearbeitungsmaschinen    Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung       it    einem oder mehreren angetriebenen Walzen  paaren zum Zu- oder Abführen von Bändern     bzw.     Profilen an Pressen, Stanzen oder dergleichen Bear  beitungsmaschinen mit Klemmitteln oder Anschlägen  zum Festlegen des Bearbeitungsguts.  



  Derartige Einrichtungen werden Pressen, Stanzen  oder dergleichen Bearbeitungsmaschinen vor- oder  nachgeschaltet, um beispielsweise     auszustlanzende     Blechbänder im Takt der Presse schrittweise weiter  zuschieben     bzw.    an das     Stanzgitter    abzuführen.  



  Wenn hohe     Vorschubgenauigkeit    erforderlich. ist,  beispielsweise bei Folgeschnitten, dann werden prak  tisch die vom     Verschu-bgefät    mit jedem Schritt vor  zuschiebenden Bandlängen grösser als erforderlich ge  wählt und die     Genauigkeiten    durch Anordnung von  Anschlägen, Fangstiften oder     Seitenschneidern,    her  beigeführt.  



  Immer jedoch arbeitete die Einrichtung, gesteuert  vom Antrieb der Presse, schrittweise. Diese Schritt  steuerung bedingt beispielsweise elektrische Ein- und  Ausschaltung,     Kurvensteucrung,        Kupplungsschaltung     oder dergleichen. Bei der notwendigen Einstellung  der     Vorschublängen    in verhältnismässig grossem Be  reich, neben der Anpassung der Taktzeiten. an die<B>je-</B>  weilige Hubzahl der Presse, sind', die gesamten     Steuer-          und    Einstelleinrichtungen,     fürein        Vorschubgeiät,    das  im Schritt arbeitet, kompliziert, und aus vielen Ele  menten aufgebaut.  



  Gemäss der Erfindung sind die vorerwähnten  Nachteile dadurch beseitigt,     dass    auf einer der     Wal,-          zenwellen    eine bei     überlast    ausrückende und bei Nor  mallast wieder     einrückendt    Kupplung vorgesehen ist,  deren Antrieb stetig über ein stufenlos einstellbares  Getriebe, unabhängig vom Getriebe der     B#earbei-          tungsmaschine,    erfolgt.    Anhand eines in der Zeichnung dargestellten Aus  führungsbeispiels wird die Erfindung näher     erfäutert.     



  Mit<B>1</B> ist, beispielsweise in das     Stanzwerkzeug     einer Presse     vorzuschiebendies    Blechband bezeichnet.  Seine Mitnahme erfolgt durch die griffigen Kunst  stoffmäntel 2 und<B>3</B> der beiden Walzen 4 und<B>5.</B> Eine  der Walzen, z. B. die obere 4, ist     bekannterweise    in  den, in,     senk-rechter    Ebene beweglich gelagerten Lagern  <B>6</B> und<B>7</B> angeordnet. Die Lager<B>6</B> und<B>7</B> stehen unter  dem Druck von Federn<B>8</B> und<B>9,</B> die durch Stell  schrauben<B>10</B> und<B>11</B> gegen den Rahmen 12 gespannt  werden. Dieser Rahmen ist mit zwei festen Lagern<B>13</B>  und 14 für die unter-- Walze<B>5</B> versehen.

   Auf den  verlängerten Zapfen der Walzen<B>5</B> und 4 sind die  Zahnräder<B>15</B> und<B>16</B> angeordnet, die zur     übertra-          gungder        Walzendrehbewegung    dienen.  



  Der Antrieb erfolgt über eine Rutschkupplung,  die aus einer Keilriemenscheibe<B>17,</B> die auf dem rech  ten Zapfen der Walze<B>5</B> frei drehbar gelagert ist,  zwei mit Reibbelag     versehen-en        Kupplungsscheiben     <B>18,</B> die mit dem Zapfen der Walze<B>5</B> verbunden sind  und einer vorgespannten Feder<B>19</B> besteht. Die Rie  menscheibe<B>17</B> nimmt gewöhnlich die beiden     Kupp-          Iungsscheiben,   <B>18,</B> infolge des Drucks der Feder<B>19,</B>  mit, so     dass    die Walze<B>5,</B> und, Über das Zahnradpaar  <B><I>15,</I> 16,</B> auch die Walze 4 in Drehung versetzt werden.  



  An dem Rahmen 12 ist einstufenlos einstellbares  Getriebe 20 mit     Flanschmotor    21, der für einen unab  hängig vom Getriebe der     Bcarbeitungsmaschine    er  folgenden stetigen, Antrieb der Rutschkupplung sorgt,  angebaut. Das Getriebe 20 besitzt auf der     Abtriebs-          seite    eine Triebscheibe 22, deren     Drehungdurch    einen  Keilriemen<B>23</B> auf die     Riernenscheibe   <B>17</B> der Rutsch  kupplung übertragen wird.  



  Um die Höhenlage des zwischen den Walzen 4  und<B>5</B>     bzw.    deren, Kunststoffmänteln 2 und<B>3</B> durch-      laufenden Blechbandes<B>1</B> in     bezug    auf die jeweilige  Werkzeugebene einrichten, zu können, ist der Rahmen  12 in einem zweiten Rahmen<B>25</B>     höhenversteillbar    und  durch Stellschrauben<B>26</B> und<B>27</B> daran     angeklemmt.     Der Rahmen<B>25</B> wird seinerseits am     Pressentisch    be  festigt.  



  Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende:  Es sei beispielsweise angenommen,     dass    bei einer  Umdrehung von<B>3600</B> einer Pressen-, Kurbel-     odIer          Exzenterwelle    für den Transport des Blechbandes<B>1</B>  die dem Drehwinkel     2401>    entsprechende Zeit t ver  fügbar ist, während bei den, übrigen 120" das  Blechband zum Zwecke der Bearbeitung durch den  niedergehenden     Pressenstössel    etwa mittels Anschlä  gen oder Klemmitteln im Werkzeug festgehalten     wird,

  -          Für    eine bestimmte     Vorschublänge    s des Blech  bandes<B>1</B>     muss    die Drehzahl des stufenlosen Getriebes  20 am Handrad 24 so eingestellt werden,     dass    die  Umfangsgeschwindigkeit an den     Kunststoffmünteln    2  und<B>3</B> der Walzen 4 und<B>5</B> mindestens gleich     sIt    ist.  



  Damit wird erreicht,     dass    das Blechband.<B>1</B> wäh  rend der dem Drehwinkel 2400 entsprechenden Zeit  t     jedesmal    um die gewünschte     Vorschublänge    s in  Richtung auf das     Pressenwerkzeug    vorläuft. Dort  trifft es auf ein z. B. durch den niedergehenden,     Pres-          senstössel    gesteuertes Anschlagorgan oder Klemmittel,  wodurch, der weitere Vorschub während der Übrigen  1201' einer Umdrehung der Kurbelwelle. verhindert  wird,     so,dass    das Band- im Stillstand, durch das Werk  zeug bearbeitet wird.

   Dabei werden zugleich die  Walzen 4 und<B>5</B> mit den, Kunststoffmänteln 2 und<B>3</B>  abgebremst, von denen das Blechband<B>1</B> zufolge des  durch die Federn<B>8</B> und<B>9</B> an den Lagerstellen<B>6</B> und  <B>7</B> der Walze 4 hervorgerufenen     Reihungsdruckssonst     mitgenommen wird-. Die Bremswirkung überträgt sich  auch auf die Kupplungsscheiben<B>18</B> der Rutschkupp  lung, so     dass    die fortgesetzt durchlaufende     Keilriemen-          schzibe,   <B>17</B> unter Überwindung des Drucks der Feder  <B>19</B> an den Scheiben<B>18</B>     vorbeirutscht.    Das Rutschen  dauert z.

   B. während des     120(1#-Kurbel-Drehwink#el-          Bereichesdes    Bandstillstandes an. Erst, wenn danach  das Blechband<B>1</B> von den Anschlägen oder     Klemm-          mitteln    freigegeben wird, hört das Rutschen auf und  das Blechband<B>1</B> bewegt sich wieder mit der ein-    gestellten Geschwindigkeit um die     Vorschublänge    s  weiter. Die Verwendung von griffigen Kunststoff  mänteln hat den Vorteil,     dass    man durch die damit  gegebenen hohen Reibungswerte mit entsprechend  geringem Drehmoment an der Kupplung auskommt,  was deren Funktion günstig     beeinflusst.     



  Bei besonders dünnen Bändern ist     selbstverständ,-          lieh,    zwischen der     Emführvorrichtung    und der Arbeits  maschine, eine Führung vorgesehen, die ein     Aus-          knicken    der Bänder durch den Walzenschub verhin  dert.  



  Müssen Profile ein-     bzw.    ausgeführt werden, so  werden die Walzen gegen entsprechend geformte Pro  filwalzen ausgetauscht. Es wäre auch möglich, mehr  als ein angetriebenes Walzenpaar vorzusehen.  



  Dank der besonderen Ausbildung der beschrie  benen Einrichtung fallen alle bisher notwendigen       störungsanfälligen    Steuer- und Schaltelemente weg,  wodurch sich eine unbedingt betriebssichere     Ein-rich-          tung    ergibt.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Einrichtung mit einem oder mehreren angetrie benen Walzenpaaren zum Zu- oder Abführen von Bändern bzw. Profilen an Pressen, Stanzen oder der gleichen Beaiibeitungsmaschinen mit Klemmitteln oder Anschlägen zum Festlegen des Bandes bzw. Profiles, dadurch, gekennzeichnet, dass auf einer der Walzenwellen eine bei Überlast ausrückende und bei Normallast wieder einrückende Kupplung<B>(17, 18,</B> <B>19)</B> vorgesehen ist, deren Antrieb stetig über ein stufenloseinstellbares Getriebe (20), unabhängig vom Getriebe der Bearbeitungsmaschine, erfolgt.
    UNTERANSPRüCHE <B>1.</B> Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass als Kupplung eine Rutschkupplung vorgesehen ist. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, !dass die Walzen (4,<B>5)</B> mit -einem grif figen Kunststoffmantel (2 bzw. <B>3)</B> versehen sind. <B>3.</B> Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnit, dass jeweils eine der Walzen gegen die Wirkkraft eines federnden Mittels<B>(8, 9)</B> höhenver stellbar gelagert ist.
CH7515359A 1958-07-15 1959-06-30 Einrichtung zum Zu- oder Abführen von Bändern bzw. Profilen an Pressen, Stanzen oder dergleichen Bearbeitungsmaschinen CH371074A (de)

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DEK35306A DE1126830B (de) 1958-07-15 1958-07-15 Vorrichtung zum schrittweisen Zu- und Abfuehren von Blechbaendern bzw. -profilen an Pressen, Stanzen oder dergleichen Bearbeitungsmaschinen

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CH371074A true CH371074A (de) 1963-08-15

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DE1126830B (de) 1962-04-05

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