CH371074A - Einrichtung zum Zu- oder Abführen von Bändern bzw. Profilen an Pressen, Stanzen oder dergleichen Bearbeitungsmaschinen - Google Patents
Einrichtung zum Zu- oder Abführen von Bändern bzw. Profilen an Pressen, Stanzen oder dergleichen BearbeitungsmaschinenInfo
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Description
Einrichtung zum Zu- oder Abführen von Bändern bzw. Profilen an Pressen, Stanzen oder dergleichen Bearbeitungsmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung it einem oder mehreren angetriebenen Walzen paaren zum Zu- oder Abführen von Bändern bzw. Profilen an Pressen, Stanzen oder dergleichen Bear beitungsmaschinen mit Klemmitteln oder Anschlägen zum Festlegen des Bearbeitungsguts. Derartige Einrichtungen werden Pressen, Stanzen oder dergleichen Bearbeitungsmaschinen vor- oder nachgeschaltet, um beispielsweise auszustlanzende Blechbänder im Takt der Presse schrittweise weiter zuschieben bzw. an das Stanzgitter abzuführen. Wenn hohe Vorschubgenauigkeit erforderlich. ist, beispielsweise bei Folgeschnitten, dann werden prak tisch die vom Verschu-bgefät mit jedem Schritt vor zuschiebenden Bandlängen grösser als erforderlich ge wählt und die Genauigkeiten durch Anordnung von Anschlägen, Fangstiften oder Seitenschneidern, her beigeführt. Immer jedoch arbeitete die Einrichtung, gesteuert vom Antrieb der Presse, schrittweise. Diese Schritt steuerung bedingt beispielsweise elektrische Ein- und Ausschaltung, Kurvensteucrung, Kupplungsschaltung oder dergleichen. Bei der notwendigen Einstellung der Vorschublängen in verhältnismässig grossem Be reich, neben der Anpassung der Taktzeiten. an die<B>je-</B> weilige Hubzahl der Presse, sind', die gesamten Steuer- und Einstelleinrichtungen, fürein Vorschubgeiät, das im Schritt arbeitet, kompliziert, und aus vielen Ele menten aufgebaut. Gemäss der Erfindung sind die vorerwähnten Nachteile dadurch beseitigt, dass auf einer der Wal,- zenwellen eine bei überlast ausrückende und bei Nor mallast wieder einrückendt Kupplung vorgesehen ist, deren Antrieb stetig über ein stufenlos einstellbares Getriebe, unabhängig vom Getriebe der B#earbei- tungsmaschine, erfolgt. Anhand eines in der Zeichnung dargestellten Aus führungsbeispiels wird die Erfindung näher erfäutert. Mit<B>1</B> ist, beispielsweise in das Stanzwerkzeug einer Presse vorzuschiebendies Blechband bezeichnet. Seine Mitnahme erfolgt durch die griffigen Kunst stoffmäntel 2 und<B>3</B> der beiden Walzen 4 und<B>5.</B> Eine der Walzen, z. B. die obere 4, ist bekannterweise in den, in, senk-rechter Ebene beweglich gelagerten Lagern <B>6</B> und<B>7</B> angeordnet. Die Lager<B>6</B> und<B>7</B> stehen unter dem Druck von Federn<B>8</B> und<B>9,</B> die durch Stell schrauben<B>10</B> und<B>11</B> gegen den Rahmen 12 gespannt werden. Dieser Rahmen ist mit zwei festen Lagern<B>13</B> und 14 für die unter-- Walze<B>5</B> versehen. Auf den verlängerten Zapfen der Walzen<B>5</B> und 4 sind die Zahnräder<B>15</B> und<B>16</B> angeordnet, die zur übertra- gungder Walzendrehbewegung dienen. Der Antrieb erfolgt über eine Rutschkupplung, die aus einer Keilriemenscheibe<B>17,</B> die auf dem rech ten Zapfen der Walze<B>5</B> frei drehbar gelagert ist, zwei mit Reibbelag versehen-en Kupplungsscheiben <B>18,</B> die mit dem Zapfen der Walze<B>5</B> verbunden sind und einer vorgespannten Feder<B>19</B> besteht. Die Rie menscheibe<B>17</B> nimmt gewöhnlich die beiden Kupp- Iungsscheiben, <B>18,</B> infolge des Drucks der Feder<B>19,</B> mit, so dass die Walze<B>5,</B> und, Über das Zahnradpaar <B><I>15,</I> 16,</B> auch die Walze 4 in Drehung versetzt werden. An dem Rahmen 12 ist einstufenlos einstellbares Getriebe 20 mit Flanschmotor 21, der für einen unab hängig vom Getriebe der Bcarbeitungsmaschine er folgenden stetigen, Antrieb der Rutschkupplung sorgt, angebaut. Das Getriebe 20 besitzt auf der Abtriebs- seite eine Triebscheibe 22, deren Drehungdurch einen Keilriemen<B>23</B> auf die Riernenscheibe <B>17</B> der Rutsch kupplung übertragen wird. Um die Höhenlage des zwischen den Walzen 4 und<B>5</B> bzw. deren, Kunststoffmänteln 2 und<B>3</B> durch- laufenden Blechbandes<B>1</B> in bezug auf die jeweilige Werkzeugebene einrichten, zu können, ist der Rahmen 12 in einem zweiten Rahmen<B>25</B> höhenversteillbar und durch Stellschrauben<B>26</B> und<B>27</B> daran angeklemmt. Der Rahmen<B>25</B> wird seinerseits am Pressentisch be festigt. Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende: Es sei beispielsweise angenommen, dass bei einer Umdrehung von<B>3600</B> einer Pressen-, Kurbel- odIer Exzenterwelle für den Transport des Blechbandes<B>1</B> die dem Drehwinkel 2401> entsprechende Zeit t ver fügbar ist, während bei den, übrigen 120" das Blechband zum Zwecke der Bearbeitung durch den niedergehenden Pressenstössel etwa mittels Anschlä gen oder Klemmitteln im Werkzeug festgehalten wird, - Für eine bestimmte Vorschublänge s des Blech bandes<B>1</B> muss die Drehzahl des stufenlosen Getriebes 20 am Handrad 24 so eingestellt werden, dass die Umfangsgeschwindigkeit an den Kunststoffmünteln 2 und<B>3</B> der Walzen 4 und<B>5</B> mindestens gleich sIt ist. Damit wird erreicht, dass das Blechband.<B>1</B> wäh rend der dem Drehwinkel 2400 entsprechenden Zeit t jedesmal um die gewünschte Vorschublänge s in Richtung auf das Pressenwerkzeug vorläuft. Dort trifft es auf ein z. B. durch den niedergehenden, Pres- senstössel gesteuertes Anschlagorgan oder Klemmittel, wodurch, der weitere Vorschub während der Übrigen 1201' einer Umdrehung der Kurbelwelle. verhindert wird, so,dass das Band- im Stillstand, durch das Werk zeug bearbeitet wird. Dabei werden zugleich die Walzen 4 und<B>5</B> mit den, Kunststoffmänteln 2 und<B>3</B> abgebremst, von denen das Blechband<B>1</B> zufolge des durch die Federn<B>8</B> und<B>9</B> an den Lagerstellen<B>6</B> und <B>7</B> der Walze 4 hervorgerufenen Reihungsdruckssonst mitgenommen wird-. Die Bremswirkung überträgt sich auch auf die Kupplungsscheiben<B>18</B> der Rutschkupp lung, so dass die fortgesetzt durchlaufende Keilriemen- schzibe, <B>17</B> unter Überwindung des Drucks der Feder <B>19</B> an den Scheiben<B>18</B> vorbeirutscht. Das Rutschen dauert z. B. während des 120(1#-Kurbel-Drehwink#el- Bereichesdes Bandstillstandes an. Erst, wenn danach das Blechband<B>1</B> von den Anschlägen oder Klemm- mitteln freigegeben wird, hört das Rutschen auf und das Blechband<B>1</B> bewegt sich wieder mit der ein- gestellten Geschwindigkeit um die Vorschublänge s weiter. Die Verwendung von griffigen Kunststoff mänteln hat den Vorteil, dass man durch die damit gegebenen hohen Reibungswerte mit entsprechend geringem Drehmoment an der Kupplung auskommt, was deren Funktion günstig beeinflusst. Bei besonders dünnen Bändern ist selbstverständ,- lieh, zwischen der Emführvorrichtung und der Arbeits maschine, eine Führung vorgesehen, die ein Aus- knicken der Bänder durch den Walzenschub verhin dert. Müssen Profile ein- bzw. ausgeführt werden, so werden die Walzen gegen entsprechend geformte Pro filwalzen ausgetauscht. Es wäre auch möglich, mehr als ein angetriebenes Walzenpaar vorzusehen. Dank der besonderen Ausbildung der beschrie benen Einrichtung fallen alle bisher notwendigen störungsanfälligen Steuer- und Schaltelemente weg, wodurch sich eine unbedingt betriebssichere Ein-rich- tung ergibt.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH</B> Einrichtung mit einem oder mehreren angetrie benen Walzenpaaren zum Zu- oder Abführen von Bändern bzw. Profilen an Pressen, Stanzen oder der gleichen Beaiibeitungsmaschinen mit Klemmitteln oder Anschlägen zum Festlegen des Bandes bzw. Profiles, dadurch, gekennzeichnet, dass auf einer der Walzenwellen eine bei Überlast ausrückende und bei Normallast wieder einrückende Kupplung<B>(17, 18,</B> <B>19)</B> vorgesehen ist, deren Antrieb stetig über ein stufenloseinstellbares Getriebe (20), unabhängig vom Getriebe der Bearbeitungsmaschine, erfolgt.UNTERANSPRüCHE <B>1.</B> Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass als Kupplung eine Rutschkupplung vorgesehen ist. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, !dass die Walzen (4,<B>5)</B> mit -einem grif figen Kunststoffmantel (2 bzw. <B>3)</B> versehen sind. <B>3.</B> Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnit, dass jeweils eine der Walzen gegen die Wirkkraft eines federnden Mittels<B>(8, 9)</B> höhenver stellbar gelagert ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| CH371074A true CH371074A (de) | 1963-08-15 |
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Family Applications (1)
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| CH7515359A CH371074A (de) | 1958-07-15 | 1959-06-30 | Einrichtung zum Zu- oder Abführen von Bändern bzw. Profilen an Pressen, Stanzen oder dergleichen Bearbeitungsmaschinen |
Country Status (2)
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