DE1273473B - Zufuehrvorrichtung - Google Patents

Zufuehrvorrichtung

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DE1273473B
DE1273473B DEM65050A DEM0065050A DE1273473B DE 1273473 B DE1273473 B DE 1273473B DE M65050 A DEM65050 A DE M65050A DE M0065050 A DEM0065050 A DE M0065050A DE 1273473 B DE1273473 B DE 1273473B
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DE
Germany
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slide
drive
output shaft
pinion
transmission gear
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Pending
Application number
DEM65050A
Other languages
English (en)
Inventor
Erwin Schwarz
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METALLWAREN U MASCHINENFABRIK
Original Assignee
METALLWAREN U MASCHINENFABRIK
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Publication date
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Publication of DE1273473B publication Critical patent/DE1273473B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D43/00Feeding, positioning or storing devices combined with, or arranged in, or specially adapted for use in connection with, apparatus for working or processing sheet metal, metal tubes or metal profiles; Associations therewith of cutting devices
    • B21D43/02Advancing work in relation to the stroke of the die or tool
    • B21D43/04Advancing work in relation to the stroke of the die or tool by means in mechanical engagement with the work

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Zuführvorrichtung Die Erfindung bezieht sich auf eine Zuführvorrichtung mit einem Schieber, dessen Hin- und Herbewegung von der Auf- und Abbewegung eines Maschinenstößels abgeleitet ist, indem eine mit dem Maschinenstößel bewegungsgekuppelte Antriebszahnstange schieberantriebsseitig über ein frei drehbar auf einer die Abtriebswelle darstellenden Lagerachse gelagertes Ritzel mit einem übersetzungsgetriebe zusammenwirkt, von dem aus die Antriebsbewegung auf den Schieber übertragen wird, sowie mit Mitteln, die einen Stillstand des Schiebers bei Weiterlauf des Antriebs gestatten.
  • Eine bekannte Vorrichtung dieser Art (französische Patentschrift 846 904) besitzt für diese Zwecke am Stößel einen Zapfen und an der Antriebszahnstange ein Langloch. Die Mittel, die hier einen Stillstand des Schiebers bei Weiterlauf des Antriebs gestatten, ergeben in höchst unerwünschter Weise starke Schläge zu Beginn des Vor- und Rückhubes. Zunächst setzt sich der Stößel aus dem Stillstand in Bewegung. Erst wenn der Stößel eine ziemliche Geschwindigkeit erreicht hat, gelangt der Zapfen des Stößels an das Stirnende des Langloches der Antriebszahnstange, um diese mitzunehmen. Auf diese Weise entsteht jedesmal ein für die Maschine und die Zuführvorrichtung höchst nachteiliger Schlag im Antrieb. Umgekehrt geschieht das gleiche beim Rückhub. Auch dort trifft der Stößelzapfen mit beträchtlicher Wucht an das gegenüberliegende Stirnende des Langloches der Antriebzahnstange.
  • Genauso arbeitet eine weitere bekannte Vorrichtung (USA.-Patentschrift 2929485). Dort sind auf einem Gewindeschaft der Antriebszahnstange zwei Paar Anschläge in Gestalt von Muttern und Kontermuttern vorgesehen. Auch hier bewegt sich der Stößel mit einem an ihm sitzenden Winkel zunächst ein Stück abwärts, ehe der Winkel gegen das untere Mutternpaar trifft. Der Winkel hat also beim Auftreffen auf die Muttern bereits eine beträchtliche Geschwindigkeit. Es entsteht demzufolge ein heftiger Schlag auf die Zahnstange und den gesamten nachgeschalteten Schieberantrieb. Das gleiche geschieht beim Rückhub mit umgekehrtem Vorzeichen, indem dann der Winkel mit Wucht gegen das obere Mutternpaar stößt. Eine solche Beanspruchung der Zuführvorrichtung an einer Presse ist höchst abträglich.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Zuführvorrichtung der eingangs erwähnten Gattung zu schaffen, bei welcher diese unangenehmen Schläge oder Stöße vermieden sind. Erreicht ist dieses Ziel erfindungsgemäß in vorteilhafter Weise dadurch, daß das Ritzel als Kupplungsscheibe einer Rutschkupplung ausgebildet ist, indem die in einer Radialebene liegende Stirnfläche eines mit dem Ritzel eine einstückige Baueinheit bildenden Flansches einen Friktionsbelag aufweist, der mit einem axial hiervor angeordneten, auf Mitnahme mit der Abtriebswelle gekuppelten Gegenkupplungsscheibe zusammenwirkt, und daß ferner die Abtriebswelle ein drehfest mit ihr gekuppeltes, die Abtriebsbewegung auf den durch Anschläge hubbegrenzten Schieber übertragendes Übersetzungsrad trägt, welches als das übersetzungsgetriebe über ein Gegenrad eine Antriebskurbel treibt, an .der ein mit dem Schieber verbundener Lenker angelenkt ist.
  • In das Übersetzungsgetriebe ist also raumsparend eine Rutschkupplung unmittelbar eingebaut, die die bisher bekannten Stöße vermeidet. Eine Rutschkupplung kennt verständlicherweise keine Stöße. Sie spricht sofort bei Beginn der Hubbewegung sanft und unverzögert an, ohne daß auch nur der leiseste Stoß auf den Schieberantrieb gelangt. Die eingebaute Rutschkupplung nimmt aber auch am Schiebervorschub-Ende ebenso sanft und stoßfrei den etwaigen Mehrhub des Stößels auf.
  • Alle im Hauptanspruch beanspruchten Merkmale sind somit zur Erreichung des Zieles des Erfindungsgegenstandes notwendig. Demgemäß wird nur für die Vereinigung der Merkmale Schutz begehrt.
  • Die Verwendung von Rutschkupplungen ist bei Zuführvorrichtungen anderer Gattung in anderer Ausbildung und Anordnung als Mittel zur Ermöglichung eines Weiterlaufes des Antriebes bei stillstehendem Vorschub an sich bekannt (deutsche Patentschrift 1126 830). In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes wiedergegeben; und zwar zeigt F P g. 1 eine schematische Seitenansicht der Zuführvorrichtung und F i g. 2 .einen Schnitt durch die Kupplung der Vorrichtung nach F i g. 1.
  • Der Maschinenstößel 10 ist in der angegebenen Pfeilrichtung - F i g. 1 - heb- und senkbar angetrieben. Mit dem Stößel 10 verbunden ist eine Antriebsstange 11, 12, deren oberer Teil 11 mit dem Unterteil 12 lösbar gekuppelt ist. Dabei ist der Unterteil 12 auf Teilen seiner Länge als Zahnstange ausgebildet, die mit einem Ritzel 13 zusammenwirkt, das frei drehbar auf einer die Abtriebswelle darstellenden Lagerachse 14 gelagert und als Kupplungsscheibe 15 ausgebildet ist, indem ein an dem Ritzel vorgesehener Flansch 15 auf seiner Stirnfläche einen Friktionsbelag 16 trägt, der mit einer Gegenscheibe 17 zusammenwirkt, die ihrerseits über Keile 18 drehfest mit der Abtriebswelle 14 verbunden ist. Durch einstellbare Federn 19 ist die Gegenscheibe 17 axial federnd einstellbar, so daß die Teile 15, 16 und 17 eine Rutschkupplung bilden.
  • Bei 20 ist diese Abtriebswelle 14 innerhalb des Antriebsgehäuses gelagert und trägt ferner am Ende ein Zahnrad 21, das als Übersetzungsrad dient. Von diesem Rad 21 wird die Abtriebsbewegung auf ein Gegenrad 22 weitergegeben und von hier aus auf eine Kurbel 23, an der bei 24 ein Lenker 25 angelenkt ist, der bei 26 eine Verbindung mit dem Schieber 27 herstellt. Dieser Schieber 27 ist durch Anschläge 28 und 29 hubbegrenzt.
  • Die Arbeitsweise der Vorrichtung versteht sich wie folgt. Wird beispielsweise der Maschinenstößel 10 nach oben bewegt, führt der Schieber 27 über das Getriebe 21 bis 26 gesteuert seinen Vorschubhub aus, .der jedoch durch den Anschlag 28 begrenzt wird. Zu diesem Zeitpunkt ist aber der eigentliche Stößelhub der Maschine noch nicht beendet, so daß der Überhub von der Rutschkupplung 15,16,17 aufgenommen wird. Ist nun die volle Hubhöhe des Stößels 10 erreicht, so daß der Niedergangshub wieder beginnt, wird unmittelbar zu Beginn des Stößelniederganges die Rutschkupplung 15,16,17 in der Gegenrichtung mitgenommen, so daß der Schieber 27 uriverzögert zurückgeht, bis er am Anschlag 29 zur Begrenzung des Rückhubes anschlägt. Der Resthub des Stößels 10 wird wieder von der Rutschkupplung 15, 16, 17 aufgenommen. Die Rutschkupplung 15, 16, 17, die hier zur Aufnahme eines Überhubes benutzt wird, bewirkt eine Bewegung des Schiebers 27 nur im Bereiche zwischen seinen Schieberanschlägen 28, 29, während sämtlicher Überhub -des Stößels 10 den Schieber 27 nicht beeinflussen kann. Es wird hier also mit baulich einfachen aber besonders wirkungsvollen Mitteln eine zuverlässig arbeitende überhubausgleichsvorrichtung geschaffen.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Zuführvorrichtung mit einem Schieber, dessen Hin- und Herbewegung von der Auf- und Abbewegung eines Maschinenstößels abgeleitet ist, indem eine mit dem Maschinenstößel bewegungsgekuppelte Antriebszahnstange schieberantriebsseitig über ein frei drehbar auf einer die Abtriebswelle darstellenden Lagerachse gelagertes Ritzel mit einem Übersetzungsgetriebe zusammenwirkt, von dem aus die Antriebsbewegung auf den Schieber übertragen wird, sowie mit Mitteln, die einen Stillstand des Schiebers bei Weiterlauf des Antriebs gestatten, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß das Ritzel (13) als Kupplungsscheibe (15) einer Rutschkupplung (15, 16, 17) ausgebildet ist, indem die in einer Radialebene liegende Stirnfläche eines mit dem Ritzel eine einstückige Baueinheit bildenden Flansches (15) einen Friktionsbelag (16) aufweist, der mit einem axial hiervor angeordneten, auf Mitnahme mit der Abtriebswelle (14) gekuppelten Gegenkupplungsscheibe (17) zusammenwirkt, und daß ferner die Abtriebswelle (14) ein drehfest mit ihr gekuppeltes, die Abtriebsbewegung auf den durch Anschläge (28, 29) hubbegrenzten Schieber (27) übertragendes Übersetzungsrad (21) trägt, welches als das Übersetzungsgetriebe (21, 22) über ein Gegenrad (22) eine Antriebskurbel (23) treibt, an der ein mit dem Schieber verbundener Lenker (25) angelenkt ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenkupplungsscheibe (17) durch Federn, z. B. durch eine Tellerfedersäule (19), axial federnd einstellbar ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1126 830; französische Patentschrift Nr. 846 904; USA.-Patentschrift Nr. 2 929 485.
DEM65050A 1964-08-14 1965-04-29 Zufuehrvorrichtung Pending DE1273473B (de)

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AT1273473X 1964-08-14

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DEM65050A Pending DE1273473B (de) 1964-08-14 1965-04-29 Zufuehrvorrichtung

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR846904A (fr) * 1938-07-25 1939-09-28 Gardy Particip App Dispositif automatique d'avancement de la pièce à travailler dans un bloc à colonnes
US2929485A (en) * 1957-12-02 1960-03-22 Bernard J Wallis Transfer device
DE1126830B (de) * 1958-07-15 1962-04-05 Kieserling & Albrecht Vorrichtung zum schrittweisen Zu- und Abfuehren von Blechbaendern bzw. -profilen an Pressen, Stanzen oder dergleichen Bearbeitungsmaschinen

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR846904A (fr) * 1938-07-25 1939-09-28 Gardy Particip App Dispositif automatique d'avancement de la pièce à travailler dans un bloc à colonnes
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DE1126830B (de) * 1958-07-15 1962-04-05 Kieserling & Albrecht Vorrichtung zum schrittweisen Zu- und Abfuehren von Blechbaendern bzw. -profilen an Pressen, Stanzen oder dergleichen Bearbeitungsmaschinen

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