CH371105A - Verfahren zur Herstellung von halogenierten 4-Phenoxybenzaldehyden - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von halogenierten 4-Phenoxybenzaldehyden

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CH371105A
CH371105A CH6589358A CH6589358A CH371105A CH 371105 A CH371105 A CH 371105A CH 6589358 A CH6589358 A CH 6589358A CH 6589358 A CH6589358 A CH 6589358A CH 371105 A CH371105 A CH 371105A
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methoxy
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CH6589358A
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Walter Prof Dr Siedel
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Hoechst Ag
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C47/00Compounds having —CHO groups
    • C07C47/52Compounds having —CHO groups bound to carbon atoms of six—membered aromatic rings
    • C07C47/55Compounds having —CHO groups bound to carbon atoms of six—membered aromatic rings containing halogen

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Description


  
 



  Verfahren zur Herstellung von halogenierten 4-Phenoxybenzaldehyden
Die Darstellung von 4-(4'-Methoxy-phenoxy)3,5-dijod-benzaldehyd wurde erstmals von C. R.



  Harington und G. Barger im Biochem. Journal 21 (1927), S. 178, beschrieben. Die Synthese erfolgt in der Weise, dass die Nitrogruppe in 4-(4'-Methoxy  phenoxy) - 3,5 - dijod-nitrobenzol    zur Aminogruppe reduziert, diazotiert und die Diazoniumgruppe gegen die Nitrilgruppe ausgetauscht wird. Dann wird die Nitrilgruppe nach der Methode von Stephen mit in   chlorwasserstoffhaltigem    Äther gelöstem   Zinn-I 1-    chlorid in die Aldehydgruppe überführt. Da dieses   Verfahren    nur schlechte Ausbeuten ergibt, hat es nicht an Versuchen gefehlt, bessere Darstellungsmethoden zu finden. Nach einer in J. Chem. Soc.



     1949,    Suppl., Seite 185, angegebanen Synthese wird der gewünschte Aldehyd durch Zersetzung des   p    Toluol-sulfonylhydrazides der 4-(4'-Methoxy-phen  oxy)-3 ,5-dijod-benzoesäure    hergestellt. Die Ausbeuten sind jedoch auch hierbei nicht besser. Chalmers und Mitarbeiter haben in J. Am.   Chem.    Soc 78 (1956), Seite 2434, die Herstellung von 4-(4'-Meth   oxy-phenoxy)-3 -jod - benzaldehyd, 4-(4'-Methoxy-3'-      jod-phenoxy)-3 -jod-benzaldehyd    und 4-(4'-Methoxy  phenoxy)-3-jod-5-brom-benzaldehyd    nach der oben angegebenen Reaktionsfolge von C. R. Harington vorgeschlagen. Auch in diesem Falle sind die Ausbeuten unbefriedigend. J.

   Roche und Mitarbeiter beschreiben in Comptes Rendus 244 (1957), Seite 1507, die Darstellung von 4-(4'-Methoxy-phenoxy)  3 -jod-benzaldehyd,    ausgehend von 4-(4'-Methoxyphenoxy)-3-nitro-benzaldehyd ; durch Reduktion der Nitrogruppe mit Zinn-II-chlorid wird der entsprechende Aminoaldehyd erhalten und dieser über die Diazoniumverbindung in   4-(4'-Methoxy-phenoxy)-3 -    jod-benzaldehyd überführt. Bei der Nacharbeitung liessen sich die angegebenen Ausbeuten nicht bestätigen. Es wurde nun gefunden, dass man halogenierte 4-Phenoxy-benzaldehyde der Formel
EMI1.1     
 worin   Rt    die Hydroxy-, Methoxy- oder Acetylaminogruppe, R2 und R3 Wasserstoff, niedrigmolekulare Alkylgruppen oder Halogen und R4 Wasserstoff oder Chlor, Brom bzw.

   Jod und Hal Chlor, Brom oder Jod bedeutet, in ausgezeichneter Ausbeute erhält, wenn man substituierte 4-Phenoxy-benzaldehyde der Formel
EMI1.2     
 durch Behandlung mit Glykolen in die entsprechenden Acetale überführt, die Nitrogruppe dieser Verbindungen mit katalytisch aktiviertem Wasserstoff zur Aminogruppe reduziert, in den erhaltenen Verbindungen die Aminogruppe über die entsprechende Diazoniumverbindung gegen Halogen austauscht und die Acetalgruppe mit Hilfe von Mineralsäuren wieder abspaltet.



   Als Ausgangsstoffe können nach dem Verfahren gemäss der Erfindung beispielsweise herangezogen werden:     4-(4'-Methoxy-phenoxy)-3 -nitro-benzaldehyd,
4-(4'-Methoxy-phenoxy)-3 -jod-5-nitro-benz-    aldehyd,    4-(4'-Methoxy-3 '-jod-phenoxy)3 -nitro-benz-    aldehyd,    4-(4'-Methoxy-3'jod-phenoxy)-3-nitro-5 jod-    benzaldehyd,    4-(4'-Methoxy-3'-methyl-phenoxy)-3-nitro-    benzaldehyd,
4-(4'-Methoxy-3'-methyl-phenoxy)-3 -jod-5 nitro-benzaldehyd,
4-(4'-Methoxy-3',   5'-dimethyl-phenoxy)-3 -nitro-    benzaldehyd,    4-(4'-Methoxy-3', 5'-dimethyl-phenoxy)-3 jod-   
5-nitro-benzaldehyd,    4-(4'-Methoxy-3', 5'-dijod-phenoxy)-3-nitro-    benzaldehyd,    4-(4'-Methoxy-3',5'-dijod-phenoxy)-3-jod-5-    nitro-benzaldehyd,

      4-(4'-Oxy-phenoxy)-3-nitro-benzaldehyd    und   
4-(4'-Acetylamino-phenoxy) -3-nitro-benzaldehyd.   



   Anstelle der Jodverbindungen können ebenso die entsprechenden Chlor- oder Bromverbindungen verwendet werden.



   Die vorstehend genannten, als Ausgangsstoffe verwendeten Aldehyde können beispielsweise durch Umsetzung von Aldehyden der Formel
EMI2.1     
 worin R für Halogen oder die Hydroxygruppe steht, mit entsprechend substituierten Phenolen der Formel
EMI2.2     
 erhalten werden.



   Zweckmässig wird dann wie folgt verfahren: Die so gewonnenen Ausgangsstoffe werden nach den für diese Reaktion üblichen Methoden mit Äthylenglykol oder Propylenglykolen unter Entfernung des bei der Umsetzung frei werdenden Wassers behandelt.



   Statt wie üblich das Acetal des   1,3-Propylen-    glykols herzustellen, kann ebenso auch das Acetal des   1,2-Propylenglykols    hergestellt werden. Die Glykolacetale besitzen vor den anderen Acetalen, die sich beispielsweise von niedrigmolekularen aliphatischen Alkoholen ableiten, den Vorteil, dass sie auf Grund ihrer guten Kristallisationsfähigkeit leicht zu handhaben sind.



   Die so erhaltenen Acetale werden in einem niedrigmolekularen aliphatischen bzw. cyclischen Äther, wie Tetrahydrofuran oder Dioxan, gelöst und unter Zusatz von Raney-Nickel als Katalysator unter Wasserstoff geschüttelt. Nach beendeter Reduktion wird vom Katalysator abgetrennt und das Lösungsmittel verdampft. Die gebildete Aminoverbindung kristallisiert nach Zusatz von wenig Diäthyläther oder Methanol aus. Die Ausbeuten liegen zwischen 80 und   90 ovo    der Theorie.



   Bei der energischen Reduktion mit katalytisch angeregtem Wasserstoff bleiben alle übrigen   Substi-    tuenten im Molekül ausser der Nitrogruppe vollkommen unbeeinflusst. Diese Tatsache ist als überraschend anzusehen; insbesondere musste man annehmen, dass in den aromatischen Kernen gebundenes Halogen bei der Reduktion eliminiert würde.



   Die auf diese Weise erhaltenen Aminoacetale werden in Gegenwart von Mineralsäuren oder von niedrigmolekularen aliphatischen Carbonsäuren, wie Essigsäure, mit Nitriten, beispielsweise Natriumnitrit,   Äthylnitrit    oder Butylnitrit, diazotiert. Die so erhaltenen Diazoniumsalze werden nun zum Zwecke des Austausches der Diazoniumgruppe gegen Halogen weiter umgesetzt. Im Falle, dass ein Austausch gegen Jod vorgenommen werden soll, werden die Diazoniumsalze in Gegenwart von inerten Lösungsmitteln, vorzugsweise Chloroform oder Methylenchlorid, mit einer wässrigen Jod-jodkaliumlösung umgesetzt und das überschüssige Jod nach beendeter Reaktion, vorteilhaft mit Natriumhydrogensulfit, reduziert.

   Wird die   Diazoniumgmppe    anstelle von Jod durch Chlor oder Brom ausgetauscht, so gibt man anstatt der Jodjodkaliumlösung eine Lösung von Kupfer-l-chlorid in Kaliumchlorid bzw. von Kupfer-l-bromid in Kaliumbromid zu. In den   letzt-    genannten Fällen erübrigt sich nach beendeter Reaktion eine Reduktion von überschüssigem Halogen, da das Kupferion überschüssiges Halogen komplex zu binden vermag. Zur Aufarbeitung des Reaktionsgemisches gibt man Wasser zu, trennt die organische Phase ab und verdampft das Lösungsmittel.



  Der sirupöse Rückstand, der das entsprechende halo  gemerte      4-Phenoxy-benzaldlehydglykolacetal    darstellt, kann ohne weitere Reinigung weiterverarbeitet werden, indem der Rückstand mit konzentrierten Mineralsäuren, vorzugsweise Salzsäure, durchknetet wird.



  Bei dieser Verfahrensmassnahme erfolgt die Spaltung der   Acetalgruppierung;    der gebildete freie Aldehyd kristallisiert rasch aus.



   Die beschriebenen Reaktionsstufen sind ebenso wie die vorhergehende Reduktion der Nitrogruppe als eigenartig anzusehen, da es auf Grund des Standes der Technik nicht zu erwarten war, dass die Acetalgruppe bis zur letzten Verfahrensstufe intakt bleibt, obwohl schon bei der Diazotierung mit Säuren gearbeitet wird. In Anbetracht der bekannten Empfindlichkeit der Acetale gegen Säuren war nicht zu erwarten, dass die Acetalgruppierung bis zur letzten Stufe für die Umsetzung   erhakenbleiben    würde.



  Von besonderer Bedeutung ist, dass Acetale weitaus besser kristallisieren als die entsprechenden Verbindungen mit freier Aldehydgruppe. Die gewünschten Verfahrenserzeugnisse können somit auf einfache   Weise, in guten Ausbeuten und in grosser Reinheit erhalten werden.



   Die Verfahrenserzeugnisse stellen wertvolle Zwischenprodukte zur Gewinnung von Heilmitteln dar.



  Beispielsweise sind sie zur Herstellung von halogenhaltigen   Thyrozimtsäuren, -propionsäuren, -essigsäu-      ren, -mandelsäuren    und -brenztraubensäuren, die sich durch bemerkenswerte Wirkungen auf den Kohlenhydratstoffwechsel und den Cholesterinstoffwechsel auszeichnen, geeignet. Darüber hinaus haben die erwähnten Thyrobrenztraubensäuren eine coronargefässerweiternde Wirkung.



   Beispiel 1
4-(4'-Methoxy-phenoxy)-3-jod-benzaldehyd a) Eine Mischung von 110 g 4-(4'-Methoxyphenoxy)-3-nitro-benzaldehyd, 300   cm3    Glykol, 700   cm3    Benzol und 4 g Toluolsulfonsäure wird in einer Apparatur, die mit einem Wasserabscheider ausgerüstet ist, 41/2 Stunden zum Sieden erhitzt. Anschliessend wird gekühlt und mit Wasser verdünnt.



  Zur Entfernung der Toluolsulfonsäure wird noch einmal mit 2n-Alkalilauge ausgeschüttelt. Von der wässrigen Phase wird abgetrennt und das Benzol unter vermindertem Druck abdestilliert. Der Rückstand kristallisiert alsbald. Nach Zusatz von Methanol wird abgesaugt. Es werden 125 g 4-(4'-Meth  oxy-phenoxy)- 3-nitro-benzaldehyd-glykolacetal    vom Schmelzpunkt   900 C    erhalten. b) 125 g 4-(4'-Methoxy-phenoxy)-3-nitro-benzaldehyd-glykolacetal werden in 1000   cm3    einer Mischung gleicher Volumteile Tetrahydrofuran und Methanol nach Zusatz von Raney-Nickel unter Wasserstoff geschüttelt. Nach   2¸    Stunden ist die Reduktion beendet. Vom Katalysator wird abgesaugt und das Lösungsmittel verdampft. Der Rückstand wird in wenig Methanol gelöst und mit Diäthyläther versetzt.

   Die Verbindung kristallisiert aus und wird anschliessend abgesaugt. Es werden 95 g 4-(4'-Meth  oxy-phenoxy)-3-amino-benzaldehyd-glykolacetal    vom Schmelzpunkt 620 C erhalten. c) Unter Kühlung und Rühren werden zwischen   +    10   und 50 C    langsam 10 g Natriumnitrit in 75 cm konzentrierter Schwefelsäure eingetragen.



  Nach Zugabe von 125   cm3      95 /oiger    Essigsäure von gleicher Temperatur wird eine Lösung von 4-(4' Methoxy-phenoxy)-3-amino-benzaldehyd-glykolacetal in 150 cm3 Methylenchlorid zugetropft. Nach 15 Minuten wird die Kühlung entfernt und weitere 30 Minuten bei Raumtemperatur gerührt. Die so erhaltene Diazoniumsalzlösung wird in eine gut geschüttelte Mischung von 26 g Jod, 30 g Kaliumjodid, 30 g Harnstoff in 1000   cm3    Wasser und 500   cm3    Chloroform eingetragen. Nach   2t/2    Stunden ist die Reaktion beendet. Mit wässriger Natriumhydrogensulfitlösung wird das überschüssige Jod reduziert und die Chloroformlösung abgetrennt. Anschliessend wird noch zweimal mit Wasser durchgeschüttelt und das Chloroform verdampft.

   Der Rückstand kristallisiert nach Versetzen mit wenig konzentrierter Salzsäure.



  Nach Zusatz von Methanol wird abgesaugt. Aus   950/obiger    Essigsäure umkristallisiert, werden 17,4 g   4-(4' -Methoxy -phenoxy)-3- jod-benzaldehyd    vom Schmelzpunkt   84  C    erhalten. Das Rohprodukt kann auch durch Destillation rein erhalten werden:   KP. 232-2340C.   



   Beispiel 2   
4-(4'-Methoxy-3'-jod-phenoxy)-3 -jod-benzaldehyd    a) 70 g   4-(4'-Methoxy-3'-jod-phenoxy)-3-nitro-    benzaldehyd-glykolacetal vom Schmelzpunkt   132  C    (erhalten entsprechend der im Beispiel 1 angegebenen Vorschrift) werden in 600 ml Tetrahydrofuran gelöst und nach Zusatz von Raney-Nickel unter Wasserstoff geschüttelt. Nach zwei Stunden ist die Reduktion beendet. Vom Katalysator wird abfiltriert und anschliessend das Lösungsmittel verdampft. Der Rückstand wird mit Methanol versetzt. Nach einigem Stehen kristallisieren 62 g   4-(4'-Methoxy-3 -jod-      phenoxy)-3-amino -benzaldehyd-glykolacetal    vom Schmelzpunkt   68  C    aus.

   Die Substanz hält hartnäckig Lösungsmittel fest. b) Unter Rühren und Kühlung werden in eine Mischung von 435   cm3      906/obiger    Essigsäure und 200   cm3    2n-Salzsäure 62 g   4-(4'-Methoxy-3'-jod-      phenoxy)-3 -amino-benzaldehyd-glykolacetal    eingetragen. Bei einer   +      5"C    nicht übersteigenden Temperatur lässt man eine Lösung von 16 g Natriumnitrit in 55   cm3    Wasser zutropfen. Nach   11/2stün-    digem Rühren bei Raumtemperatur ist die Reaktion beendet.

   Die erhaltene Diazoniumsalzlösung lässt man unter gutem Schütteln zu einer Mischung von 44 g Kaliumjodid, 59 g Jod, 22 g Harnstoff in 1100   cm3    Wasser und 660   cm3    Chloroform zulaufen. Nach 21/2 Stunden ist die Reaktion beendet.



  Nun wird überschüssiges Jod mit wässriger Natriumhydrogensulfitlösung reduziert, die Chloroformlösung abgetrennt und noch zweimal mit Wasser durchgeschüttelt. Nach dem Verdampfen des Lösungsmittels wird der sirupöse Rückstand mit konzentrierter Salzsäure verrieben. Dabei kristallisiert der gewünschte Aldehyd aus. Nach Zusatz von Methanol wird abgesaugt und mit Äthylacetat gewaschen. Auf diese Weise werden 32 g   4-(4'-Methoxy-3'-jod-phen-      oxy)-3-jod-benzaldehyd    vom Schmelzpunkt 1490 C erhalten.



   Beispiel 3    4-(4'-Methoxy-phenoxy)-3 ,5-dijod-benzaldehyd    a) 96 g   4-(4'-Methoxy-phenoxy)-3 -jod-5-nitro-    benzaldehyd-glykolacetal vom Schmelzpunkt   1070 C    (erhalten entsprechend der im Beispiel 1 angegebenen Vorschrift) werden in 1000   cm3    einer Mischung gleicher Volumteile Tetrahydrofuran und Methanol gelöst, mit Raney-Nickel versetzt und unter Wasserstoff geschüttelt. Nach beendeter Hydrierung wird vom Katalysator abgesaugt, das Lösungsmittel verdampft und der Rückstand aus Tetrachlorkohlenstoff umkristallisiert.

   Man erhält 82 g   4-(4'-Methoxy-       phenoxy) -3 - jod -5- amino-benzaldehyd-glykolacetal    vom Schmelzpunkt   127     C.    b)    Unter Rühren und Kühlung wird zu einer Lösung von 29 g   4-(4'-Methoxy-phenoxy)-3 -jod-5-    amino-benzaldehyd-glykolacetal in 200   cm3    95prozentiger Essigsäure und 90   cm3    2n-Salzsäure bei einer   +      10     C nicht übersteigenden Temperatur eine Lösung von 7,5 g Natriumnitrit in 25   cm3    Wasser zutropfen gelassen. Nach 30 Minuten ist die Reaktion beendet.

   Die so erhaltene Diazoniumsalzlösung wird unter gutem Schütteln zu einem Gemisch von 20 g Kaliumjodid, 27 g Jod und 10 g Harnstoff in 800   cm3    Wasser und 150   cm3    Chloroform zugegeben. Nach   1¸stündigem    Rühren wird überschüssiges Jod mit wässriger Natriumhydrogensulfitlösung reduziert, die Chloroformschicht abgetrennt und einmal mit 100 cm3 Wasser ausgeschüttelt. Anschliessend wird das Chloroform abdestilliert und der Rückstand unter Zugabe von konzentrierter Salzsäure aus   95 /niger    Essigsäure umkristallisiert. Es werden 23 g   4-(4'-Methoxy-phenoxy) -3, 5-dijod-benzaldehyd    vom Schmelzpunkt   122  C    erhalten.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von halogenierten 4 Phenoxy-benzaldehyden der Formel EMI4.1 worin RJ die Hydroxy-, Methoxy- oder Acetylaminogruppe, R2 und R3 Wasserstoff, niedrigmolekulare Alkylgruppen oder Halogen und R4 Wasserstoff oder Chlor, Brom bzw. Jod und Hal Chlor, Brom oder Jod bedeutet, dadurch gekennzeichnet, dass man substituierte 4-Phenoxy-benzaldehyde der Formel EMI4.2 durch Behandlung mit Glykolen in die entsprechenden Acetale überführt, die Nitrogruppe dieser Verbindungen mit katalytisch aktiviertem Wasserstoff zur Aminogruppe reduziert, in den erhaltenen Verbindungen die Aminogruppe über die entsprechende Diazoniumverbindung gegen Halogen austauscht und die Acetalgruppe mit Hilfe von Mineralsäuren wieder abspaltet.
CH6589358A 1957-11-08 1958-11-06 Verfahren zur Herstellung von halogenierten 4-Phenoxybenzaldehyden CH371105A (de)

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