CH371407A - Einrichtung zur annähernden Konstanthaltung der Kettenspannung bei Webstühlen - Google Patents

Einrichtung zur annähernden Konstanthaltung der Kettenspannung bei Webstühlen

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CH371407A
CH371407A CH5627358A CH5627358A CH371407A CH 371407 A CH371407 A CH 371407A CH 5627358 A CH5627358 A CH 5627358A CH 5627358 A CH5627358 A CH 5627358A CH 371407 A CH371407 A CH 371407A
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Switzerland
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tension
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CH5627358A
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Zmatlik Josef
Jisa Miloslav
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Zmatlik Josef
Jisa Miloslav
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D49/00Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
    • D03D49/04Control of the tension in warp or cloth
    • D03D49/06Warp let-off mechanisms

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description


  Einrichtung zur annähernden     Konstanthaltung    der     Kettenspannung    bei Webstühlen    Die Erfindung     bezieht    sich auf eine Einrichtung  zur annähernden     Konstanthaltung    der Kettenspan  nung bei     Webstühlen,    welche ausserdem     eÄne    weit  gehende     Verringerung    der Reibung der Keafäden in  den     Litzen    bewirkt.  



  Bei den     bekannten    Webstühlen ist eine annähernd       konstante    Spannung der     Kettfäden    nicht     gewährlei-          stet    und diese sind einer bedeutenden     Beanspruchung     durch die sich relativ stark ändernde Spannung und  durch Reibung unterworfen.  



  Die bisherigen Verhältnisse beim Webvorgang  bei allen bekannten     Webstuhlkonstruktionen    kenn  zeichnen sich     durch    eine relativ starke Änderung der  Spannung der     Kettfäden    bei der Fachbildung und  eine gleichzeitige grosse Reibung der Kette in den       Litzenösen.    Dies ist die     Ursache    einer     bedeutenden     Anzahl von     Kettfädenbrüchen    und für eine häufige  Stillsetzung des     Webstuhles.    Manche Materialien  können aus diesem Grunde industriell nur     schwer     verarbeitet werden.

   Ausserdem sind     diese        bekannten     Verhältnisse bei dem bisherigen     Verfahren    zur Bil  dung des Faches ein     Hindernis    bei der Verwendung  von hohen     Webstuhlgeschwindigkeiten,        einer    mini  malen     Kraft    für den Schussanschlag und Sicherung  einer genügenden Reinheit und Grösse des Faches.  Sie behindern ferner die     Konstruktion    von Web  stühlen mit minimalen Ausmassen und dadurch auch  mit minimalem     Energieverbrauch    bei     maximalem          wirtschaftlichem    Wirkungsgrad.  



  Es sind zwar bereits Anordnungen bekannt ge  worden, bei denen     die    Streichbäume um     eine    gemein  same Achse je     nach    der Grösse der     jeweils        in    den  einzelnen     Fadenreihen    beim     Fachwechsel    auftreten  den Spannung geschwungen oder bei welchen beweg  liche     Litzenführungen    benützt werden, die den Aus  gleich der     Kettfadenspannu.ngen    herbeiführen sollen.

      Es ist jedoch mit     ihnen    nur     unter        bestimmten    Vor  aussetzungen, keinesfalls aber bei     rasch    laufenden       Maschinen,    eine     befriedigende        Wirkung    zu     erzielen,     weil     keine    konstante     Entfernung    zwischen dem Ge  weberand     und    dem Streichbaum     eingehalten    wird.

         Notwendigerweise    führt dies durch den Einfluss     dy-          namischer    Kräfte und der Trägheit der beteiligten       Bestandteile    zu     Spannungsschwankungen    sowie       Schlüpfen    und Reiben der     Kettfäden,    so dass zumin  dest     ein        schneller        Betrieb    der     Maschine        nicht        mög-          lich    ist.  



  Diese Nachteile werden durch die     erfindungsge-          mässe        Einrichtung    beseitigt, die     dadurch        gekennzeich-          net    ist, dass die     Ausgleichsstäbe,    über     welche    die       Kettfäden    der     einzelnen        Schäfte    geführt sind,

   in nach       Evolventen    zur     Oberfläche    des Streichbaumes ver  laufenden     Führungen        geführt        und    drehbar gelagert  sowie im     Sinne        einer    Spannung der     Kettfäden    vor  belastet sind, derart,

   dass die     Verschiebung        jedes     einzelnen     Kettfadens    in den Litzen auf den Ketten  vorschub beschränkt     ist.        Gleichzeitig    ist     jegliche    Ver  schiebung der Fäden auf den     Führungskörpern        bei     der Fachbildung     ausgeschlossen.       Die     Zeichnungen    veranschaulichen     ein        Ausfüh-          rungsbeispiel    der     erfindungsgemässen        Einrichtung.     



       Fig.    1 zeigt einen Schnitt durch das Fach, die       Schäfte,        Ausgleichsstäbe    und den Streichbaum;       Fig.    2     veranschaulicht    dasselbe wie     in        Fig.    1, je  doch bei geänderter Schaftstellung;         Fig.    3     veranschaulicht    den     Rahmen    zur     Lage-          rung        eines    Schaftes und die Betätigung des zu diesem  Schaft gehörigen     Ausgleichsstabes.     



  Die     Schäfte    1, 2     (Fig.    1, 2)     sind        mit    Litzen 1b,  2b versehen, die die Gestalt     eines    Kreisabschnittes  aufweisen und     in        ihrer    Mitte mit Ösen 1c, 2c ver-      sahen sind.

   Der Mittelpunkt der die Litzen der bei  den     Schäfte    bildenden     Kreisabschnitte        befindet        sich     an der Stelle 3b,     welche        durch    den     angeschlagenen     Schuss gebildet wird, der zuletzt     in    das durch     Kett          fäden    4 und 5 gebildete Fach     eingetragen    wurde.

   Die       Keafäden    4, 5 werden um drehbare     Ausgleichsstäbe     6, 7, die in einer nicht     detailliert    gezeichneten Füh  rung in der Gestalt von     Evolventen    8, 9     bezüglich    des  Streichbaumes 10 gelagert     sind,    und um den dreh  baren Streichbaum 10     herumgeführt.            Fig.    3 veranschaulicht den Rahmen 11 des Schaf  tes 1, welcher Rahmen auf einem Zapfen 12 drehbar  gelagert und durch eine Zugstange 13 angetrieben  wird, welch     letztere    an eine     beliebige        bekannte,

          eine     Hin- und     Herbewegung    ausführende     Antriebsvorrich-          tung    angeschlossen ist. Am Rahmen 11 ist ein Zapfen  14 gelagert,     dessen        Mittelpunkt    sich auf der     Verbin-          dungslinie    der Mittelpunkte der Ösen der Litzen 1b  befindet. Am Zapfen 14 ist ein Lager 15 angeordnet,  welches von einem um den Ausgleichsstab 6 herum  geführten und an den Umfang des Lagers 10b des  Streichbaumes 10 angeschlossenen     Stahlband    16 fest  umschlungen ist.

   Dieser Umfang     fluchtet        axial        mit     dem Umfang des Streichbaumes 10, der mit seinem  Zapfen 10c in diesem Lager drehbar gelagert ist. An  dem Zapfen 6b des Ausgleichsstabes 6 ist die Öse  einer Zugfeder 17 aufgesetzt, die mit ihrem andern  Ende an dem     Maschinenrahmen        gelagert    ist und den  Ausgleichsstab in der     Richtung    des     Pfeiles    A zieht.

      Die     beschriebene    Vorrichtung arbeitet     folgender-          massen:    Der Rahmen 11 des     Schaftes    1     (Fig.    3)  wird durch die eine Hin- und     Herbewegung    ausfüh  rende Zugstange 13 derart angetrieben, dass die  durch den Schaft 1 getragenen Litzen     1b        abwechselnd     die in     Fig.    1 und 2 dargestellten Endstellungen ein  nehmen. Der durch die Feder 17 gezogene Aus  gleichsstab 6 wird dabei durch das Stahlband 16 be  herrscht, so dass sich seine Achse entlang der     Evol-          vente    8 bewegt.

      Der Antrieb der im Schaft 2 gelagerten Litzen 2b  und die     Beherrschung        des    Ausgleichsstabes 7 sind  ganz ähnlich wie der     beschriebene    Antrieb     des    Schaf  tes 1 und die Betätigung     des        Ausgleichsstabes    6.

      Beim Wechsel des     Faches    bewegen     sich    die Lit  zen 1b,     2b,    die Fäden 4, 5 und die     Ausgleichsstäbe     7, 8 aus der in     Fig.    1     gezeichneten    Stellung zuerst in  die in     Fig.    2     strichliert    angedeutete Lage und gehen  schliesslich in die in     Fig.    2 mit vollen     Linien    gezeich  neten Stellungen über.  



  Da die Ausgleichsstäbe 6, 7 drehbar sind und die  Ösen     1c,    2c der Litzen     1b,   <I>2b</I>     sich    in Kreisbögen  bewegen, deren     Mittelpunkte    an der Stelle 3b der  entstehenden Ware 3 liegen,     und    die Achsen der  Ausgleichsstäbe 6, 7 sich entlang der     Evolventen    8,  9 bewegen, die     einem        mit    dem     Querschnittumriss    des       Streichbaumm    10 identischen Kreis angehören, findet  bei der Fachbildung an den     Berührungsstellen    der    Fäden 4, 5 mit den Litzen     1b,

     <I>2b</I> und Ausgleichs  stäben 6, 7 keine gegenseitige Verschiebung statt.  Die Länge der Fäden 4, 5 zwischen den Berührungs  stellen der Fäden und den Litzen sowie dem Streich  baum bleibt annähernd konstant, was dadurch ge  währleistet wird, dass die Lage der     Ausgleichsstäbe     6, 7 von den Rahmen der Schäfte 1, 2 durch Stahl  bänder bestimmt wird, die in jedem Augenblick eine  mit der Lage der in dem betreffenden Schaft einge  fädelten Fäden identische Stellung einnehmen. Infol  gedessen bleibt auch die Spannung aller Fäden stets  annähernd     konstant.     



  Beim Weben von Mehrschuss- oder Schlauchge  weben können zwei oder mehrere Fächer übereinan  der gebildet werden.     So    z. B. bei     zweischüssigen    Tep  pichgeweben bilden beim Eintragen der Muster  schüsse die über dem oberen Schuss     abbindenden     Fäden das obere Fach und die unter dem unteren  Schuss abbindenden Fäden das untere Fach, während  die Füllkette und die unter dem oberen oder über  dem unteren Schuss abbindenden     Fäden    .in der Fach  mitte bleiben.    Die Ausführung der Schäfte 1, 2 der Schaftrah  men, sowie die Betätigung der     Ausgleichsstäbe    6, 7  können in konstruktiver Hinseicht auf zahlreiche an  dere Arten vorgenommen werden.

   Alle Anordnun  gen, deren Zweck es ist, zu gewährleisten,     dass    sich  die     Litzenösen    derart bewegen,     dass    der momentane  Mittelpunkt der     Krümmung    der von der Öse zurück  gelegten Bahn mit der Stelle des Einwebens des  Schusses identisch ist, müssen als eine bloss konstruk  tive Änderung der erläuterten     Vorrichtung        gemäss     der Erfindung betrachtet werden. Auch müssen alle  Anordnungen der Betätigung der Ausgleichsstäbe als  blosse konstruktive Änderungen gegenüber dem     be-          schriebenen    Beispiel betrachtet werden.

   Als Beispiel  einer solchen Anordnung kann eine     Ausführung    an  geführt werden, bei welcher der Ausgleichsstab hy  draulisch betätigt wird, oder     eine    Ausführung, bei  welcher das Stahlband 16 oder andere Betätigungs  organe des     Ausgleichsstabes    6     völlig    weggelassen  sind, und die annähernd konstante     Fadenspannung     nur durch die Kraft der Feder 17 oder einer     andern,     auf den     Ausgleichsstab    6 einwirkenden, z. B. pneu  matischen Vorrichtung, aufrechterhalten wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zur annähernden Konstanthaltung der Kettenspannung bei Webstühlen, dadurch ge kennzeichnet, dass die Ausgleichsstäbe (6, 7), über welche die Kettfäden (4, 5) der einzelnen Schäfte (1, 2) geführt sind, in nach Evolventen zur Oberfläche des Streichbaumes (10) verlaufenden Führungen ge führt und drehbar gelagert sowie im Sinne einer Spannung der Keafäden vorbelastet sind, derart,
    dass die Verschiebung jedes einzelnen Kettfadens in den Litzen (1b, 2b) auf den Kettenvorschub be schränkt ist. UNTERANSPRUCH Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass jedem der Ausgleichsstäbe (6, 7) mindestens ein Stahlband (16) zugeordnet ist, wel ches einerends am zugehörigen Schaft (1, 2) an einer Stelle befestigt ist,
    die mit der Reihe der Durchtritts- stellen der Kettfäden durch die Litzen (1b, 2b) die ses Schaftes fluchtet, und dass das Stahlband andern ends zu einem beim Streichbaum (10) gelegenen Teil (10b) geführt und an dessen, mit dem Streichbaum- umfang axial fluchtenden Umfang befestigt ist, so dass das Stahlband (16)
    parallel zur Kette zwischen Streichbaum und Schaft verläuft, wobei jeder der Ausgleichsstäbe (6, 7) von einem Zugorgan (17) be lastet und dadurch in dauernder Berührung mit dem zugehörigen Stahlband gehalten ist.
CH5627358A 1957-02-26 1958-02-25 Einrichtung zur annähernden Konstanthaltung der Kettenspannung bei Webstühlen CH371407A (de)

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