CH371473A - Steuerungsvorrichtung an Seilförderanlage, insbesondere für den Bremsvorgang - Google Patents

Steuerungsvorrichtung an Seilförderanlage, insbesondere für den Bremsvorgang

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CH371473A
CH371473A CH7293759A CH7293759A CH371473A CH 371473 A CH371473 A CH 371473A CH 7293759 A CH7293759 A CH 7293759A CH 7293759 A CH7293759 A CH 7293759A CH 371473 A CH371473 A CH 371473A
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CH
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rope
insert
dependent
magnetizable
cable
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CH7293759A
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Anton Dipl-Ing Dr Neth
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Neth Anton Dipl Ing Dr
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61HBRAKES OR OTHER RETARDING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR RAIL VEHICLES; ARRANGEMENT OR DISPOSITION THEREOF IN RAIL VEHICLES
    • B61H9/00Brakes characterised by, or modified for, their application to special railway systems or purposes
    • B61H9/02Brakes characterised by, or modified for, their application to special railway systems or purposes for aerial, e.g. rope, railways

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ropes Or Cables (AREA)

Description


  Steuerungsvorrichtung an     Seilförderanlage,    insbesondere     für    den     Bremsvorgang       Die beim Fahrbetrieb von Seilförderanlagen ein  zuhaltenden Verzögerungswerte dürfen vorgeschrie  bene - durch die Konstruktion bedingte - Höchst  werte nicht überschreiten, da sonst mit dem Auftre  ten von Schwingungen der Seile, dem     Pendeln    der  Gehänge und mit     überlastungen    der Antriebsein  richtung zu rechnen ist, die Förderanlage und För  dergut gefährden können. Der Bremsvorgang beim  Einfahren in die Station muss deshalb rechtzeitig ein  geleitet werden, um bei Einhaltung der vorgeschrie  benen Verzögerung ein     unfallfreies    Einfahren zu ge  währleisten.

   Anderseits soll im Interesse einer hohen  Förderleistung der Bremsvorgang nicht zu früh ein  geleitet werden. Man hat - um die offensichtlichen  Nachteile der rein manuellen Steuerung zu vermei  den - mehrfach versucht, den Bremsvorgang auto  matisch zu steuern. Es sind Einrichtungen bekannt,  die die Steuerung der Einfahrtbremsung von der  Bewegung der Fahrgastkabine oder dem Lastgehänge  ableiten. Bei dieser Gruppe von Einrichtungen wird  beim Überfahren eines Fixpunktes durch das Ge  hänge auf     mechanischem    oder photoelektrischem  Wege ein Steuerimpuls ausgelöst, der die Bremsein  richtungen in Funktion setzt. Auch radioaktive Strah  lenquellen in Verbindung mit geeigneten strahlen  empfindlichen Schaltorganen sind für die geschilder  ten Steuerungsaufgaben bereits verwendet worden.

    Bei bekannten Einrichtungen dieser Art sind Strah  lenquelle und Strahlenindikator raumfest so ange  ordnet, dass das     durchfahrende    Fördergehänge eine  Unterbrechung des Strahlenganges hervorruft und da  durch den Schaltvorgang einleitet. Wegen des erfor  derlichen grossen Abstandes von Strahlenquelle und  Strahlenindikator müssen Strahlenquellen mit hohen  Strahlenintensitäten     Verwendung        finden,    weshalb  sich diese Einrichtungen wegen der     gesundheitlichen       Strahlengefahr vor allem bei Personenförderanlagen  verbieten.  



  Bei einer etwas abgeänderten Anordnung wird  eine Strahlenquelle an der Kabine oder am Last  gehänge angebracht, deren Strahlung beim Vorbei  fahren an dem     ortsfesten,        strahlenempfindlichen     Schaltorgan einen Schaltimpuls auslöst, der den  Bremsvorgang einleitet. Bei diesen Einrichtungen ist  sogar     mit    einer erhöhten Strahlengefahr bei Per  sonenförderung zu rechnen, da die Strahlenwirkun  gen während der gesamten Förderzeit auftreten.  



  Alle bekannten Einrichtungen, bei denen die  Steuerung von der Bewegung der Personenkabine  oder dem Lastgehänge abgeleitet wird, benötigen  einen Fixpunkt auf der Fahrtstrecke, dessen Entfer  nung von der Station durch den erforderlichen Brems  weg gegeben ist. Bei den meisten     Seilförderanlagen     stösst die     Anbringung    derartiger Einrichtungen des  halb auf grosse Schwierigkeiten, vor allem bei Luft  seilbahnen. Man hat aus diesem Grunde Radarein  richtungen vorgeschlagen, bei denen Reflexions  erscheinungen     elektromagnetischer    Wellen an der       rahrgestellkabine    selbst oder an geeigneten     Re-          flexionsschirmen    zur Steuerung ausgenützt werden.

    Wegen nicht vermeidbarer Störreflexionen an den  Drahtseilen haben sich die Radareinrichtungen nicht  bewährt.  



  Bei einer zweiten Gruppe der     Steuerungseinrich-          tungen    leiten diese den gewünschten Schaltvorgang  von der Antriebsscheibe des Zug- oder Förderseiles  ab. Wegen des unvermeidlichen Seilschlupfes ergeben  sich im Laufe der Betriebszeit erhebliche Fehler, die  die Betriebssicherheit in Frage stellen können.  



  Es ist ferner vorgeschlagen worden, in das Zug  seil eine Einlage eines geeignet geformten Metall  stückes zu geben, die eine     örtliche        Verdickung    des      Seiles hervorruft. Beim Vorbeilaufen dieser     Verdik-          kungsstelle    an einem mechanisch-elektrischen Schal  ter, der im Stationsgebäude angebracht ist, wird der  Schaltvorgang eingeleitet. Der Hauptnachteil dieser  Einrichtung liegt in der Gefährdung des Drahtseiles,  da sich im Bereich der Verdickungsstelle im Betrieb  erhöhte mechanische Beanspruchungen der Seildrähte  durch Rollen und Seilscheiben ergeben, die die Le  bensdauer der Seile erheblich herabsetzen können.  



  Die erfindungsgemässe Steuerungsvorrichtung an  Seilförderanlage, insbesondere für den Bremsvorgang,  bezweckt, die     genannten    Nachteile der bekannten       Einrichtungen    zu     vermeiden    und besteht aus einem  im Innern des Förderseiles angeordneten     magneti-          sierbaren    oder magnetischen Teil zur Erzeugung  eines magnetischen Streufeldes an dieser Seilstelle,  in Verbindung mit einer ortsfest angeordneten, den  Seilquerschnitt ganz oder teilweise umschliessenden  Induktionsspule.

   Falls der Teil aus einer Einlage aus  magnetisierbarem Material besteht, ist zweckmässig  eine ebenfalls ortsfeste Einrichtung zur Magnetisie  rung des gesamten Seiles, die aus einem     stromdurch-          flossenen    Solenoid, einem Elektromagneten oder  einem Permanentmagneten bestehen kann, vorgese  hen.  



  In Ausnahmefällen kann an Stelle der     magneti-          sierbaren    Einlage eine permanente magnetische Ein  lage Verwendung finden, wobei naturgemäss die  Einrichtung zur Magnetisierung des Seiles überflüs  sig ist.  



  Die     Kraftlinien    des erzeugten Streufeldes ver  mögen bei     Wahl    einer genügend grossen magneti  schen Erregung die äusseren Bereiche des Drahtseiles  zu durchdringen.  



  Beim Vorbeilaufen der in der geschilderten  Weise, z. B. mittels einer magnetischen Einlage, prä  parierten Seilstelle durch die Induktionsspule, ent  steht durch das von der magnetischen Einlage im  Seil ausgehende magnetische Streufeld in der Induk  tionsspule ein elektrischer Impuls, der - gegebenen  falls nach entsprechender Verstärkung - ein Relais  betätigen kann, das seinerseits zur Steuerung, z. B.  des Bremsvorganges, dient.  



  Die magnetische oder magnetisierbare Einlage  kann zwischen den Drähten oder im Inneren der  Hanfseele des Seiles Platz finden. Das Seil kann nach  dem Einbringen wieder     vollkommen    einwandfrei ver  schliessbar sein, ohne eine Verdickung oder sonstige  Beschädigung zu erfahren.  



  Die Stelle, an der man zum Beispiel die Einlage  in das Seil einbringt, wird zum Beispiel für die  Steuerung des Bremsvorganges so gewählt, dass un  ter Einhaltung der zugelassenen Verzögerungswerte  die     Seilförderanlage    genau in der Station zum Still  stand kommt. Bei einer Fahrgeschwindigkeit von  beispielsweise 8 m/s und einer zulässigen Verzöge  rung von 0,25 m/s2 ist die Einlage demnach 128 m  vor der Fahrgastkabine in das Zugseil einzusetzen,  wenn die Induktionsspule im Stationsgebäude an  geordnet ist.    Um eine mechanische Beschädigung des Seiles  durch eine Einlage zu vermeiden, wird mit Vorteil  eine     flexible    Einlage verwendet, etwa ein Bündel  Drähte aus magnetisierbarem Material.  



  Zweckmässig wird als Material für die Einlage  ein solches mit hoher magnetischer Permeabilität       verwendet,    etwa aus einer an sich bekannten Eisen  kobaltlegierung. Man erzielt damit stärkere magne  tische Streufelder und damit höhere elektrische Im  pulse.  



  Die Induktionsspule ist vorzugsweise als soge  nante Differentialspule ausgebildet mit zwei räumlich  etwas versetzten, im entgegengesetzten Windungssinn  gewickelten Windungsgruppen, die in Serie geschaltet  sind. Der Vorteil einer solchen Differentialspule liegt  darin, dass sie auf äussere magnetische Felder nicht  anspricht und Impulse mit einer bestimmten Rich  tung erzeugt.  



  Die grösste Empfindlichkeit der Differentialspule  erhält man, wenn der Abstand der beiden im Gegen  sinn gewickelten Windungsgruppen gleich dem Spu  lenradius gewählt wird. Form und Höhe des in der  Spule entstehenden Impulses hängt ausser von der  Seilgeschwindigkeit auch noch von der Länge der  magnetischen oder magnetisierbaren Einlage ab. Die  höchsten Impulse erhält man, wenn die Länge der  Einlage gleich dem Abstand der beiden Windungs  gruppen der Differentialspule gewählt wird. Es wird  daher als Ausführungsbeispiel vorgeschlagen, die  Länge der magnetischen oder magnetisierbaren Ein  lage, den Abstand der beiden Windungsgruppen der  Differentialspule und den Spulenradius gleich gross       zu    machen.  



  Der Hauptvorteil der beschriebenen Streuungs  vorrichtung liegt in der Möglichkeit der sehr genauen  Einstellung des Zeitpunktes des Beginnes, z. B. des  Bremsvorganges der Seilförderanlage. Dies ist be  deutsam sowohl im Hinblick auf die Sicherheit als  auch im Hinblick auf die Erzielung höchster     För-          derleistungen.    Der eingestellte Zeitpunkt ist vollkom  men unabhängig von etwaigen     Schlupferscheinungen     im Betrieb.  



  Ferner sind Strahlengefährdungen - auch bei  Personenbeförderung - nicht vorhanden. Fixpunkte  auf der Fahrtstrecke zur     Anbringung    von Schaltein  richtungen und ähnlichem sind nicht erforderlich.  Die Gefahr von Beschädigungen des Seiles durch  Einbringen von Metallstücken, die ein örtliches Ruf  weiten erzielen sollen, besteht nicht.  



  Eine entsprechende Steuerungsvorrichtung kann  mit Vorteil bei Seilbahnen mit Umlaufbetrieb zur  Erzeugung von Impulsen zur Kennzeichnung von       Spleissstellen    benützt sein. Es ist. damit auf sichere  Weise möglich, das Einkuppeln der Gehänge an den       Spleissstellen    des Förderseiles zu vermeiden. Betriebs  störungen durch fehlerhaftes Einkuppeln und Seil  beschädigungen können hiermit ausgeschaltet werden.  Eine besondere magnetische oder     magnetisierbare     Einlage im Seil kann wegfallen, indem zum Beispiel      die im Seil steckenden Litzenenden des Spleisses an  ihre Stelle treten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Steuerungsvorrichtung an Seilförderanlage, ins besondere für den Bremsvorgang, gekennzeichnet durch einen magnetischen oder magnetisierbaren Teil im Innern des Förderseiles zur Erzeugung eines magnetischen Streufeldes an dieser Seilstelle, in Ver bindung mit einer ortsfest angeordneten, den Seil querschnitt mindestens teilweise umschliessenden In duktionsspule, wobei der beim Vorbeilaufen der Seilstelle an der Induktionsspule mit dem magneti schen Feld in dieser erzeugte Impuls den gewünsch ten Vorgang auslöst. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, mit einer magnetisierbaren Einlage im Seilinnern, gekenn zeichnet durch eine ortsfeste Einrichtung zur Ma gnetisierung des Seiles. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzeugung des magneti schen Streufeldes ein Permanentmagnet im Seil innern vorgesehen ist. 3. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die magnetisierbare Einlage flexibel ausgebildet ist. 4. Vorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlage die Form eines Drahtbündels hat. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Induktionsspule eine Dif ferentialspule verwendet ist, die aus zwei Windungs gruppen mit entgegengesetztem Windungssinn be steht, die räumlich gegeneinander versetzt und elek trisch in Serie geschaltet sind.
    6. Vorrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet., dass der Abstand der beiden Win dungsgruppen der Differentialspule gleich dem Spu lenradius ist. 7. Vorrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge einer magnetisier- baren Einlage gleich dem Abstand der beiden Win dungsgruppen der Differentialinduktionsspule ist. B. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, an Um laufseilbahnen, wobei die Impulserzeugung zur An zeige von Spleissstellen des Förderseiles dient, da durch gekennzeichnet, dass als magnetisierbarer Teil bei jeder Spleissstelle die im Seil befindlichen Spleiss enden Verwendung finden.
CH7293759A 1958-05-06 1959-05-05 Steuerungsvorrichtung an Seilförderanlage, insbesondere für den Bremsvorgang CH371473A (de)

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