CH371606A - Vorrichtung zum fortlaufenden Abmessen von Schüttgut - Google Patents

Vorrichtung zum fortlaufenden Abmessen von Schüttgut

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CH371606A
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G53/00Conveying materials in bulk through troughs, pipes or tubes by floating the materials or by flow of gas, liquid or foam
    • B65G53/04Conveying materials in bulk pneumatically through pipes or tubes; Air slides
    • B65G53/16Gas pressure systems operating with fluidisation of the materials
    • B65G53/18Gas pressure systems operating with fluidisation of the materials through a porous wall
    • B65G53/22Gas pressure systems operating with fluidisation of the materials through a porous wall the systems comprising a reservoir, e.g. a bunker
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28CPREPARING CLAY; PRODUCING MIXTURES CONTAINING CLAY OR CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28C7/00Controlling the operation of apparatus for producing mixtures of clay or cement with other substances; Supplying or proportioning the ingredients for mixing clay or cement with other substances; Discharging the mixture
    • B28C7/04Supplying or proportioning the ingredients
    • B28C7/0454Volumetric measuring devices, e.g. for consecutively delivering predetermined volumes of ingredients
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Description


  
 



  Vorrichtung zum fortlaufenden Abmessen von Schüttgut
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum fortlaufenden Abmessen eines einen Materialzufuhrkanal durchfliessenden pulverförmigen Schüttgutes, insbesondere von Zementmehl, mit einer Wiegeeinrichtung zur Steuerung einer im Zufuhrkanal angeordneten, die Durchfluss öffnung regulierenden Dosiereinrichtung.



   Es sind bereits verschiedene Vorrichtungen zur fortlaufenden Abmessung von pulverförmigem   Schütt-    gut bekanntgeworden. Eine dieser bekannten Konstruktionen besteht darin, dass ein Vorratssilo auf der Unterseite durch eine leicht geneigte Wanne so weit abgeschlossen ist, dass nur ein Spalt freibleibt und ein Vibrator auf diese Wanne einwirkt, wodurch das Schüttgut herausrieselt. Andere bekannte Vorrichtungen haben ein den Vorratssilo unten bis auf einen Spalt abschliessendes Förderband, wobei   Än-    derungen der Fördermenge durch eine veränderbare Förderband-Geschwindigkeit oder durch veränderbare Spaltweite erreicht werden.

   Die Nachteile solcher Vorrichtungen liegen darin, dass sie nur für körniges und griesiges Schüttgut und nicht für die Beherrschung des Materialflusses bei pulverförmigem, mehligem Gut geeignet sind, da bei solchen einerseits die Möglichkeit der Brückenbildung und anderseits die Gefahr des     Durchschiessens)  >     besteht.



  Andere Vorrichtungen wiederum, welche zwar eine genauere Dosierung ermöglichen, eignen sich wohl für ganz geringe Mengen (Drogen), nicht jedoch für Leistungen von etwa 10-100 Tonnen pro Stunde.



  Wiederum andere Vorrichtungen, wie z. B. Dosier Förderschnecken oder Zellenräder in Verbindung mit Kübelwaagen sind zwar für feine Schüttgüter verwendet worden, weisen aber den wesentlichen Nachteil auf, dass sie entweder ein Durchschiessen nicht verhindern können oder einer starken Abnützung unterworfen sind und dadurch nach kurzer Zeit keine genügende Abdichtung mehr aufweisen. Es sind ferner schon als Förderorgan ausgebildete Wiegeeinrichtungen bekannt, welche als Wippe ausgebildet sind.



   Die Erfindung soll nun eine besonders vorteilhafte Vorrichtung zur fortlaufenden, sehr präzisen Abmessung von Schüttgut, insbesondere,   yon    Zementmehl, schaffen.



   Die Erfindung besteht darin, dass um die regulierbare Durchflussöffnung herum eine horizontal liegende Platte aus porösem Material angeordnet ist, auf welcher gegen die eine Seite das Schüttgut anliegt und deren entgegengesetzte Seite einen ringförmigen Belüftungskanal begrenzt, welcher mit einer Druckluftleitung in Verbindung steht.



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.



   Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt durch die Vorrichtung, und zwar durch den Materialzufuhrkanal mit dem Regulierorgan.



   Fig. 2 ist ein Querschnitt nach der Linie II-II in Fig. 1 und
Fig. 3 ist eine Ansicht der Vorrichtung in Richtung des Pfeiles B in Fig. 1 und teilweise ein Schnitt.



   Das zu dosierende Schüttgut wird in einem Silo 1 aufgespeichert, welcher durch einen Schieber 2 abgeschlossen werden kann. Im darunter befindlichen Materialzufuhrkanal 3 ist eine verhältnismässig enge zylindrische Öffnung 4 vorhanden, welche von unten her mittels eines Kegels 5 abschliessbar ist.



  Um die zylindrische Öffnung 4 herum ist ein ringförmiger Belüftungskanal 6 vorhanden, der nach oben durch eine horizontal liegende Platte 7 aus porösem Material abgeschlossen ist, beispielsweise aus einem keramischen Stoff oder sonstigem porenhaltigem Material, wobei die Porengrösse vorzugsweise kleiner als die Korngrösse des Schüttgutes ist.  



  Mittels einer Druckluftleitung 8 ist der Belüftungskanal 6 an eine Druckluftquelle angeschlossen.



   Der Kegel 5 sitzt etwa koaxial zur Längsachse des Gehäuses 9 und wird von einer Stange 10 getragen, welche in einer Führung beweglich gehalten ist, so dass also die Öffnung 4 durch den Kegel 5 mehr oder weniger geöffnet respektive geschlossen werden kann, in dem der Kegel einen mehr oder weniger grossen Spalt freigibt. Die Stange 10 ist mittels eines Gelenkes 11 mit einem Stosshebel 12 verbunden, welcher von einer Welle 13 als Drehachse verschwenkbar getragen ist. Diese Welle 13 wirkt mit der einen Kupplungshälfte einer elektromagnetischen Kupplung 14 (Fig. 2) zusammen. Die Drehung dieser Welle 13 erfolgt durch ein elektrohydraulisches Antriebsaggregat 15 (Fig. 3), dessen Stössel 16 dabei über einen Steuerhebel 17 und Gelenkglieder 18, 19, 20 mit der Welle 13 in Verbindung steht.

   Die in Fig. 3 dargestellte Lage der Teile entspricht der Öffnungsstellung des Kegels; die Schliessstellung des Stössels 16, das heisst dessen unterste Lage ist strichpunktiert angedeutet. Mit dem auf der Welle 13 sitzenden Hebel 21 wirkt eine Schliessfeder 22 zusammen, die derart ausgebildet und dimensioniert ist, dass sie in der Lage ist, beim Auskuppeln der elektromagnetischen Kupplung 14 also im stromlosen Zustand - die notwendige Schliesskraft für die Schliessbewegung des Kegels 5 aufzubringen, um dadurch beim Ausserbetriebsetzen der Anlage und bei allfälligen Störungen in der Stromzufuhr einen sofortigen Abschluss der weiteren Materialzufuhr zu bewirken.



   Das Gehäuse 9 ist mit einem Schauglas 23   yer-    sehen, durch welches der Materialfluss in Richtung der Pfeile A beobachtet werden kann.



   Unterhalb des Gehäuses 9 befindet sich eine mit    einem : Förderband versehene Wippe. Diese Wippe    ist um ein Stützlager herum schwenkbar, wobei eine horizontale Lage der Wippe angestrebt wird, bei der also die linke und die rechte Wippenseite miteinander im Gleichgewicht sind. Ein Elektromotor treibt das Förderband an.



   Mit der Wippe ist eine Steuereinrichtung verbunden, welche je nach dem Wippenausschlag das Antriebsaggregat 15 beeinflusst.



   Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Das trockene, pulverförmige Schüttgut, beispielsweise Rohmehl für die Zementfabrikation, Portland Zement, Kohlestaub, Getreidemehl usw., fliesst vom Silo 1 durch die Öffnung 4 hindurch und gelangt in kontinuierlichem Fluss auf das Förderband der Wippe. Die Menge des durch die Öffnung 4 hindurchfliessenden Materials wird durch die Lage des Kegels 5 bestimmt, der mehr oder weniger in die Öffnung 4 hineinragt. Damit oberhalb der Öffnung 4 im Schüttgut keine Brückenbildung entstehen kann, welcher den fortlaufenden Materialfluss hemmen oder gar unterbrechen könnte, erfolgt eine Auflockerung, die in ihrer Wirkung sogar einer Verflüssigung ähnlich sein kann, durch die poröse, mit feinen Löchern versehene Platte 7, wodurch eine laufende Bewegung des Schüttgutes infolge der bei der Luftanschlussöffnung eingeführten Druckluft eintritt.



   Die Wippe ist dann im Gleichgewicht, das heisst in ihrer waagrechten Lage, wenn die zufliessende und durch das Förderband kontinuierlich abtransportierte Menge von Schüttgut in Übereinstimmung mit der gewünschten, eingestellten Nennleistung ist.



  Falls die zugeführte Materialmenge zu gering ist, neigt sich die Wippe nach der einen Seite. Dies bewirkt nun, dass das Antriebsaggregat 15 in dem Sinne beeinflusst wird, dass der Stössel 16 über die Zwischenglieder 17 bis 20 den Ventilkegel 5 nach unten bewegt und dadurch eine grössere Materialmenge pro Zeiteinheit durch die Öffnung 4 hindurchfliessen lässt. Sobald sich nun infolge des grö sseren Materialzuflusses die Wippe gegen ihre Horizontallage hin bewegt, verbleibt der Kegel in der zuletzt eingenommenen Lage. Auf diese Weise kann eine sehr genaue Einregulierung auf die gewünschte Nennleistung erfolgen.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum fortlaufenden Abmessen eines einen Materialzufuhrkanal durchfliessenden pulverförmigen Schüttgutes, insbesondere von Zementmehl, mit einer Wiegeeinrichtung zur Steuerung einer im Zufuhrkanal angeordneten, die Durchfluss öffnung regulierenden Dosiereinrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass um die regulierbare Durchflussöffnung (4) herum eine horizontal liegende Platte aus porösem Material angeordnet ist, auf welcher gegen die eine Seite das Schüttgut anliegt und deren entgegengesetzte Seite einen ringförmigen Belüftungskanal (6) begrenzt, welcher mit einer Druckluftleitung in Verbindung steht.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte aus einem kerami schen Stoff besteht.
    2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Porengrösse der Platte kleiner ist als die Korngrösse des Schüttgutes.
    3. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchfluss öffnung durch einen axial verstellbaren, unterhalb der Platte angeordneten Kegel veränderbar ist.
CH6691858A 1958-12-04 1958-12-04 Vorrichtung zum fortlaufenden Abmessen von Schüttgut CH371606A (de)

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CH6691858A CH371606A (de) 1958-12-04 1958-12-04 Vorrichtung zum fortlaufenden Abmessen von Schüttgut
DE1959R0019498 DE1805581U (de) 1958-12-04 1959-12-03 Vorrichtung zum auflockern und zur abgabe von schuettguetern.

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