CH371715A - Vorrichtung zur Überführung einer Passierflagge in Signalstellung auf einem Schiff - Google Patents

Vorrichtung zur Überführung einer Passierflagge in Signalstellung auf einem Schiff

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CH371715A
CH371715A CH1333562A CH1333562A CH371715A CH 371715 A CH371715 A CH 371715A CH 1333562 A CH1333562 A CH 1333562A CH 1333562 A CH1333562 A CH 1333562A CH 371715 A CH371715 A CH 371715A
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Switzerland
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CH1333562A
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Boshoven Hans
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Boshoven Hans
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B45/00Arrangements or adaptations of signalling or lighting devices

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Ship Loading And Unloading (AREA)

Description


  Vorrichtung zur Überführung     einer    Passierflagge in     Signalstellung    auf einem Schiff    Die Erfindung     betriffst        eine        Vorrichtung    zur       überführung    einer für die     Binnens:chiffahrt        vorge@          schriebenen        Passierflagge    in     Signalstellung    auf einem       Schiff.     



       Durch    die für     die        Binnenschiffahrt    geltenden ge  setzlichen Vorschriften ist u. a.     bestimmt,        dass    ein  auf der Backbordseite mit     eigener    Kraft zu Berg  fahrendes Fahrzeug auf der     Steuerbordseite,    etwa im  letzten Drittel derselben, eine blaue     Passierflagge    zu  zeigen hat, die     entgegenkommenden        Fahrzeugen    an  zeigt,

   dass das     signalisierende        Fahrzeug        in        Bergfahrt     auf der     Backbordseite        begriffen    ist.  



  Die in der Praxis bisher     gebräuchlichen    blauen  Passierflaggen werden an einem unter etwa 450 auf       Steuerbordseite    herausgestellten     Flaggenstock        mit          Hilfe    von zwei     Leinen    aufgezogen. Die Flagge selbst  besteht üblicherweise aus leichtem     Textilstoff,    meist  aus sogenanntem Flaggenstoff, neuerdings     auch    aus  einem leichten Kunststoffgewebe.

   Derartige Flaggen  sind in Luft- und Windströmungen     leicht        beweglich.     Sie     wickeln    sich häufig um den     Flaggenstock,    so  dass sie aus     einiger        Entfernung        nicht        mehr        sichtbar     sind. Eine in bisher     üblicher    Weise ausgebildete Pas  sierflagge macht     infolgedessen    ständige     Überwachung     und erneute Bedienung nötig.  



       Erfindungsgemäss        ist    die     Passierflagge    um     eine     drehbar gelagerte Achse aufgewickelt, die     durch        Fe-          derwirkung    in     dieser    Stellung gehalten ist, wobei am  freien Ende der aufgewickelten     Passierflagge    Zug  leinen angeordnet sind, die über     Führungen    laufen,  zum Zwecke,

   die     Passierflagge    gegen die     Wirkung     der     Federn    der     Aufwickelachse        auszuziehen    und     in     der Signalstellung festzulegen.

       Zweckmässig    werden  die Halteleinen über den dem     erwähnten        Rahmen     angeordnete Rollen oder     ähnliche        Führungen    gelei  tet, so dass jederzeit     ein    glattes,     faltenfreies    Aus  ziehen der Flagge,     auch    bei Windeinwirkung, und         eine    klare     Haltung        derselben        ohne    Falten und Ver  wicklungen gewährleistet ist.

   Die unter     Federwir-          kung    stehende     Aufwickelaahse        der    Flagge     kann    an  der oberen     Kante    des Rahmens oder auch an     einer     Seitenkante     desselben    angeordnet     sein.        Zweckmässig          kann    der Flaggenrahmen am     Flaggenstock    oder     an     einer auf den     Flaggenstock        aufgesteckiten    Hülse ver  stellbar, z.

   B. in der     Fläche    der Flagge     verschwenk-          bar    und     durch    geeignete     Mittel,    z. B.     Flügelschrauben     und dergleichen, feststellbar     angeordnet    sein.  



  Auch kann in     Verbindung    mit der     Passierflagge     der bisher übliche     Flaggenstock        durch        eine        unmittel-          bar    auf     Deck    oder in     einer        gewissen    Höhe über  Deck     angeordnete    drehbare     Vertikalstütze        ersetzt     werden, die am oberen     Ende    einen     ,horizontalen          Ausleger    trägt,

   der über Steuerbord     hinausragt    und  den erwähnten Rahmen für     die    ausziehbare, selbst  tätig sich einrollende Flagge trägt.  



       Eine    abgeänderte     Ausführungsform    der Erfin  dung besteht darin, anstelle     eines        die        ausgezogen,     Flagge umgebenden     Rahmens        eine    die aufgerollte  Flagge     tragende    Achse als Ausleger am     Flaggenstock          anzuordnen    und die Flagge selbst mit     Hilfe        zweier          seitlich        verlängerbarer,    z.

   B.     teleskopartig    auszieh  barer Haltestäbe zu     halten.     



  In der     beiliegenden        Zeichnung        sind    verschiedene       Ausführungsformen    des     Erfindungsgegenstandes    bei  spielsweise     dargestellt.     



       Fig.    1     zeigt        schematisch    die     Anordnung        einer          Passierflagge        in        vorgeschnebner        Weise        in        der    Nähe  des Steuerhauses, so dass sie vom Rudergast bedient  werden     kann.     



       Fig.    2 zeigt die     erste        Ausführungsform    in An  sicht.  



       Fig.    3 zeigt     ebenfalls    in     Ansicht        eine        abgeänderte          Ausführungsform        einer    aus- und     einrollbaren        Pas-          sierflagge.              Fig.    4 zeigt     ebenfalls    in     Ansicht        eine    weitere  Ausführungsform mit     taleskopartig        ausziehbaren    Sei  tenstäben.  



       Fig.    5 zeigt das Bild eines     Schiffs        mit    auf dem  selben angebrachter     Signalvorrichtung.     



       Fig.    6 zeigt     eine    besonders einfache Ausführung  der     Signalvorrichtung        in        Ansicht.     



       Fig.    7 zeigt die Vorrichtung     gemäss.        Fig.    6 in  Draufsicht.  



  Im     einzelnen    bezeichnet in     Fig.    1 das Bezugs  zeichen 1 den Rumpf     eines        Schiffes    gegen das Heck.  Das     Schiff        fährt    z. B. auf der Backbordseite des  Kanals oder Flusses bergauf und muss infolgedessen  die vom Gesetz vorgeschriebene blaue     Passierflagge     2 zeigen, die an     einem        Flaggenstock    3 befestigt ist,  der in der     Nähe    des     schematisch    angedeuteten  Steuerhauses 4 unter     etwa        45     ausgelegt     ist.     



       Gemäss        Fig.    2     ist    auf dem     Flaggenstock    3 eine  Metallhülse 5 aufgesetzt, an der ein Arm 6     befestigt     ist, an dessen vorderem Ende     mittels        eines        Gelenks    7  ein z. B. aus     einem    Leichtmetallprofil bestehender       vierseitiger        Rahmen    8     angeschlossen    ist.

   Der Rah  men lässt     sich    um das Gelenk 7     in    seiner Ebene     ver-          schwenken    und     kann    in     gewünschter        Stellung        mittels     einer     Vers,tellvorrichtung,    z. B.     mittels        einer    Flügel  schraube 9,     festgestellt    werden.

   Der     Rahmen    8 be  sitzt im übrigen die durch die     Schiffahrtsbestimmun-          gen    vorgeschriebene     Grösse,    so dass eine Flagge der  Abmessungen von z. B. 1,20 m X 0,80 m innerhalb       desselben        gezeigt        werden,    kann.  



  Unterhalb des oberen     Querstabes    10 des Rah  mens ist eine drehbare Achse angeordnet, die an bei  den Enden durch     Blattfedern    11, 12 in     solcher    Rich  tung gedreht     wird,    dass     eine    an der     Achse        befestigte     Flagge 13     selbsttätig    sich     aufwickelt.    An der freien  Kante des Flaggentuches.

   sind     zwei        Leinen    14, 15       befestigt,    die über die an dem unteren Stab 16 des  Rahmens 8 angebrachten Rollen 17, 18 laufen und  sich etwa bei der Rolle 17 zu einer einzigen Zugleine  19 vereinigen.  



  Soll die     Passierflagge        gezeigt    werden, so kann sie  durch     Ausziehen    der Leine 19 in der     Pfeilrichtung          heruntergezogen    und     durch    Befestigen der Zugleine  19 in der     Signalstellung    gehalten werden.  



  Gemäss     Fig.    3 ist     in.    der Nähe     des    Steuerhauses  20 eine     vertikale    Säule 21 angeordnet, die     an    ihrem  Fuss 22 drehbar gelagert ist und in beliebiger Dreh  stellung festgestellt oder     gesperrt    werden     kann.    Die  Säule 21     kann    auch in ihrem oberen     Teil        nochmals     z. B. durch     eine    am Steuerhaus 20 befestigte Lager  hülse 23 geführt sein.

   Zweckmässig kann die Säule  21     in        ihrer    Länge nach oben     eingestellt    werden. Am  oberen Ende der Säule 21 ist     starr        mit        ihr        ein    Quer  arm 24 verbunden, an dessen Ende     ein    Rahmen 8  etwa der     in        Fig.    2 dargestellten     Form    und Abmes  sungen     angeschlossen    ist.

       Dieser    Rahmen 8 trägt die       aufrollbare    Flagge mit     ihren        Zugleinen.    Diese     Teile     sind     in        Fig.    3 mit den     gleichen:

      Bezugszeichen be  zeichnet wie     in        Fig.    2.     Gegebenenfalls    kann der  Rahmen 8 gemäss     Fig.    3     auch        mittels        Lagerbuchsen       25, 26 auf dem Arm 24 angeordnet     sein,    so     dass    die       Flagge,    z.

   B.     mittels        Stellschrauben    27, 28     in    belie  biger Stellung auf dem Lagerarm 24     festgestellt     werden     kann.    Beim     Signalisieren        mittels    der Passier  flagge befindet sich dann der     Rahmen    8 in der in       Fig.    2     gezeigten        vertikalen    Stellung, während er im       Bedarfsfall,    z. B.     wenn    das Schiff     eine    niedrige  Durchfahrthöhe, z.

   B. unter einer Brücke, passieren  muss,     heruntergeklappt        werden        kann.     



  Gemäss     Fig.    4 ist an dem     Flaggenstock    29 ein       Rahmen    30, 31 von     verhältnismässig        geringer    Höhe  befestigt. Unterhalb des oberen Querstabes 30 die  ses Rahmens ist die     Flaggenachse    mit der aufgeroll  ten Flagge 32 angeordnet.

   Zu beiden Seiten der       Flaggenachse    mit der aufgerollten Flagge 32 sind im       Schnitt    dargestellte,     teleskopartig    ausziehbare Seiten  stäbe 33, 34 angeordnet, die durch in den     einzelnen          Teleskopgli,edern        angeordnete    Federn     insbesondere     Druckfedern 35, 36 in den für den linken Stab dar  gestellten verlängerten Zustand überführt werden.  Die Unterkante 37 der Flagge ist mit den Enden 38  bzw. 39 der     Seitenteleskopstäbe    verbunden.

   An die  sen Enden 38, 39 sind ferner     Zugleinen    40, 41 an  geordnet, die durch     die:        Teleskopstäbe    nach     oben     hindurchgehen, und, nachdem sie über Rollen 42, 43       geführt    sind, sich in einer     einzigen        Zugleine    44 ver  einigen.  



  Soll die     Passierflagge:    gezeigt werden, so wird  durch Lösen und Nachlassen der     Zugleine    44 das  selbsttätige     Ausscihieben    der     Teleskopstäbe    33, 34       und    damit die Überführung der     Passierflagge    in die  Signalstellung bewirkt. Andererseits     können    durch       entsprechenden    Zug an der Leine 44 die Teleskop  stäbe gegen die Federwirkung zurückgezogen, und  es     kann    die     Signalflagge    mittels     nicht    gezeigter Fe  dern aufgerollt werden.  



  Die beschriebene Einrichtung kann     mannigfach     abgeändert und ausgestaltet werden.  



  Der     wesentliche    Gedanke bleibt in jedem Falle  die     LUberführung        einer    um     eine        drehbare    Achse auf  gerollten     Passierflagge    durch Ausziehen gegen Fe  derwirkung in die Signalstellung und das selbsttätige       Wiederaufrollen    der     Passierflagge,    sobald die Halte  organe gelöst werden.  



  Mit Vorteil kann eine selbsttätig     aufrollbare        Pas-          sierflagge    auch für     Nachtsignale    derart ausgestaltet  werden, dass sie im ganzen     oder        an        einzelnen    Stellen  mit selbstleuchtenden oder stark reflektierenden Flä  chen versehen wird, so     dass    die     ausgespannte        Pas-          sierflagge    das Licht der Scheinwerfer     entgegenkom-          mender    Schiffe,

   oder anderer     Lichtquellen    stark re  flektiert und dadurch auch aus weiter Entfernung als  Signalflagge     kenntlich    wird. Eine solche     selbstleuch-          tend,e    oder stark reflektierende Ausgestaltung der  Flagge kann z. B. durch     Imprägnierung    des Flaggen  tuches oder .einzelner     Flächenteile    desselben mit  wetterbeständiger Leuchtfarbe oder auch durch Ein  flechten von stark reflektierenden, z. B. metallischen       Fäden    oder dergleichen in das Flaggentuch erfolgen.

         Eine        ähnliche        Wirkung    könnte bei den bisher übli-           chen    frei     beweglichen    Passierflaggen nicht erzielt  werden, weil bei diesen das Flaggentuch, wie be  schrieben unter der Windeinwirkung ständig     in    an  dere Stellung     gebracht    oder sogar um den Flaggen  stock gewickelt werde.  



  Eine konstruktive     Abänderung    der erläuterten       Haltung    der     Passierflagge        kann    z. B. darin bestehen,  dass der in     Fig.    2 dargestellte Rahmen 8     nach    unten  offen     gestaltet    wird, so dass also der mit 16 bezeich  nete     Rahmenteil        fortfällt.    Die     Rollen    18 können     in     diesem Falle z. B. am obere.

   Querarm 10     des    Rah  mens angeordnet sein,     und    es kann die Zugleine 15  um eine am unteren Ende des freien     Vertikalarms     des Rahmens angeordnete     Rolle        nach    oben umge  leitet und über die nunmehr oben angeordneten Rol  len 18     herumgeführt    werden, um mit der Zugleine  19 vereinigt zu     werden.     



  Ferner kann z. B. die Hülse 5 am     Flaggenstock     um einen gewissen Winkel, z. B. um etwa 450,  schwenkbar angeordnet     sein,    so dass der Wind mit  dem nunmehr     in    diesem Masse schwenkbar angeord  neten Rahmen   spielen   kann,     ohne    dass die im  Rahmen ausgespannte Flagge dadurch beeinträchtigt  wird und sich etwa verwickeln könnte.  



  Gemäss     Fig.    5     bezeichnet    das     Bezugszeichen    45  den Körper     eines        Schiffs,    das     in        einem    Kanal oder  Flusslauf 46 in der Nähe     des    linken Ufers stromauf  schwimmt. Das Schiff zeigt steuerbord eine     Aus-          weichflagge    der Signalvorrichtung.

   Diese Ausweich  flagge 47 ist an dem waagrechten Arm 48 eines  senkrecht auf dem Deck stehenden Mastes 49 dreh  bar angeordnet, so dass die Flagge 47 in der     in          Fig.    5 gezeigten Lage     nach    oben     geschwenkt,    oder  auch, wenn die Raumverhältnisse, z. B.     eine    enge  Durchfahrt     unter    einer Brücke, es erfordert,     in    der  punktierten Stellung nach unten geschwenkt gezeigt  werden     kann.     



  Die Flagge selbst besitzt nach     Fig.    6 und 7 einen  horizontalen Arm 50, der z. B.     rohrförmig        gestaltet     ist, so dass er auf den horizontalen Arm 48 auf  geschoben und durch eine Schraube 51 oder derglei  chen in     gewünschter    Lage festgestellt werden     kann.     Der Arm 50 ist mit 2 Querarmen 52, 53 versehen,  zwischen denen die Flagge,     wenn    sie     gezeigt        werden     soll, vorgezogen wird. Die Flagge 54 selbst     ist    um  eine Stab 55 gewickelt, der in den am Träger 50  angebrachten kurzen     Querarmen    56, 57 drehbar ge  lagert ist.

   Der Stab 55 steht unter dem     Einfluss    ge  eigneter Federn, z. B. Blattfedern oder Spiralfedern,  die bestrebt sind, ihn so zu drehen,     dass    die gezeigte  Flagge sich selbsttätig     wieder    aufrollt.  



  Die Federn sind, da sie in ihrer Art an sich be  kannt sind, in der     Zeichnung    nicht     besonders    darge  stellt. Die Flagge wird beim     Aufziehen    zwischen dem  drehbaren Stab 55 und einem fest mit den Armen  52, 53 verbundenen Querstab 58 durchgezogen. Das  Aufziehen der Flagge     erfolgt    mit     Hilfe    von an den  Enden der     Aussenkanten    der Flagge     angreifenden     Schnüren 59, 60, die über Rollen 61, 62 geführt  werden,     welche    an den Enden der     Querarme    52, 53    angeordnet sind.

   Die Schnüre laufen dann     weiter        über     eine Rolle 63 sowie über die     Doppelarme    64, 65,  um     sich    in der Schlaufe 66 zu     vereinigen.     



  Um einen etwa auf die     in        Signalstellung    ausge  zogene Flagge     entfallenden    übermässigen Winddruck  selbsttätig zu     kompensieren.,    kann in dem Aufsteck  ende 67 des Trägers 50     ein:        Ausweichschlytz    68, z. B.

         in        V-Form    angeordnet     sein,    durch den     ein        kleiner,     am     horizontalen    Trägerarm 48     sitzender        stiftartiger     Vorsprung 69     durchgreift.    Falls die Fläche der  Flagge     unter    erheblichem     Winddruck    steht,

   ermög  licht ihr die Führung     dieses.        Stifts    in der     V-förmigen          Aussparung        eine    Ausweichdrehung um     einen    gewis  sen     Winkel,    z. B. um etwa 450     nach    der     einen    oder  nach der anderen Seite.  



  Die     beschriebenen.        Ausführungsformen    sind nur  Beispiele, die     mannigfach        im        Rahmen    der     Erfindung,          insbesondere        unter        Variationen    der     konstruktiven          Ausbildung    der     Einzelteile,        abgeändert        werden          können.     



  Die Ausbildung und     Anbringung    der Signalflagge  im     Schiffskörper    gemäss     Fig.    5 bis 7 bietet     noch    den  besonderen     Vorteil,        dass    die     Signalflagge        vollständig     im Profil des Fahrzeugs     also        in    einem     wenn    auch nur  kleinen Abstand von der Bordwand gehalten werden  kann,

   so     dass    eine     Beschädigung    der     Signalflagge          nicht        eintreten    kann, auch     wenn    zwei     Schiffe        dicht          aneinander        vorbeifahren.     



  In der     Praxis    hat sich gezeigt, dass als Material  für die Signalflagge 54     nicht    nur das     bisher        übliche     normale     Flaggentuch    sich eignet,     sondern        dass    man  an Stelle desselben     mit    grossem Vorteil biegsame,       nicht    poröse und     frostunempfindliche        Kunststoff-          folien,    z.

   B. eine aus     Kuns.tharzfasern        .hergestellte          Polyamidchloridverbindung,    die     mit    einer     Ultramid-          faser        beschichtet    ist, verwenden     kann.    Die     Vorteile          einer        solchen        Ausbildung    der Flagge     beruhen,

          abge-          sehen    von der besonderen Stärke     und        Widerstands-          fähigkeit    des     Materials,    auf ihre gesteigerte Brauch  barkeit unter allen     Witterungsverhältnissen,    beson  ders im Winter.     Ein        gewöhnliches        Flaggentuch.    ver  eist,     wenn    es z. B. von Regen     durchnässt    wird, so  dass es im aufgerollten Zustand     sich        :nicht        mehr    ab  rollen lässt.

   Dagegen     sind    die     beschriebenen    Flaggen  bei     honen        Kältegrade        unempfindlich    und     unverän-          derlich.    Wenn eine solche Flagge     nass        wird    und im  aufgerollten     Zustand        gefriert,    so     splittert    beim Auf  ziehen der Flagge das     angefrorene        Eis    wie Glas ab,  so dass die Flagge sich in diesem Zustand mühelos  aufziehen     lässt.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zur Überführung einer für die Bin- nensahiffahrt vorgeschriebenen Passierflagge in Si gnalstellung auf einem Schiff, dadurch gekennzeich- net, dass die Passierflagge um eine drehbar gelagerte Achse aufgewickelt ist,
    die durch Federwirkung in dieser Stellung gehalten ist, wobei am freien Ende der aufgewickelten Passierflagge Zugleinen angeord net sind, die über Führungen laufen, zum Zwecke, die Passierflagge gegen die Wirkung der Federn der Aufwickelachse auszuziehen und in der Signalstel lung festzulegen. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die drehbar gelagerte Aufwik- kelachse der Passierflagge in,
    einem Rahmen parallel mit .einem Rahmenstab angeordnet ist und am un teren Rahmenstab Führungsrollen für die am freien Ende der Passierflagge angeordneten Zugleinen vor gesehen sind. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (8) der Passier- flagge an einem Flaggenstock schwenkbar und fest stellbar angeordnet ist.
    3. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Flaggenstock durch eine in der Nähe des Steuerhauses angeordnete, an ihrem Fussende drehbar gelagerte Vertikalsäule (21) ge bildet ist, an deren oberem Ende ein Horizontalaus leger (24) angeordnet ist, der den auf ihm schwenk bar und feststellbar angeordneten Rahmen (8)
    mit der Rollenflagge trägt. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zu beiden Seiten der auf einer Achse aufwickelbaren Flagge (32) teleskopartig aus ziehbare Seitenstäbe (33, 34) angeordnet sind,
    deren ausgestreckte Stellung durch innerhalb der Teleskop- glieder angeordnete Zugleinen (40, 41) bewirkt wird, wobei das freie Ende der Flagge (32) mit den Enden (38, 39) der Teleskopstäbe verbunden ist und von diesen Enden aus Zugleinen (40, 41) durch die Tele- skopstäbe verlaufen, die über Rollen (42, 43) geführt sind, um sich in einer gemeinsamen Zugleine (44)
    zu vereinigen. 5. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Signalflagge in Verbindung mit einem waagrechten Arm (50) aufrollbar und ausziehbar angeordnet ist, wobei der Arm (50) mit dem horizontalen Arm (48) des Flaggenstocks (49) verbunden ist, so dass die Flagge (47) sowohl in nach oben geschwenkter Stellung wie auch in einer um 180o gedrehten Stellung nach unten hängend gezeigt werden kann. 6.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass parallel mit dem Arm (50) ein Stab (55) drehbar gelagert ist, auf dem die Flagge (54) aufgewickelt ist, während das Ausziehen der Flagge zwischen dem Träger (50) und einem Quer stab (58) mit Hilfe von an den Enden der Flagge eingreifenden Zugschnüren (59, 60) entgegen einer Federkraft erfolgt, die über Rollen (61, 62) laufen, welche an den Enden der die Flagge im ausgezo genen Zustand seitlich umrahmenden Querstäbe (52, 53) des Trägers sitzen, von denen aus die Zugleine (60) über eine Rolle (63) läuft, worauf beide Zug leinen über eine Doppelrolle (64, 65)
    geführt werden. 7. Vorrichtung nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufsteckhülse (67) des Trägers (50) mit einem V-förmigen Ausweichschlitz (68) versehen ist, in dem ein mit dem horizontalen Arm (48) des Flaggenstocks verbundener Stift (69) derart geführt ist, dass die Flagge unter Winddruck stehend eine Ausweichbewegung um einen Winkel von etwa 45,1 ausführen kann. B.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (50) unter Feder wirkung steht, die ihn von dem horizontalen Arm (48) des Flaggenstocks abdrängt, so dass der Stab (69) immer an der äussersten Stelle des Führungs schlitzes (68) gehalten ist. 9. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Flagge aus einem bieg samen, nicht porösen, frostunempfindlichen Kunst stoff besteht.
CH1333562A 1961-11-17 1962-11-13 Vorrichtung zur Überführung einer Passierflagge in Signalstellung auf einem Schiff CH371715A (de)

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