CH371715A - Vorrichtung zur Überführung einer Passierflagge in Signalstellung auf einem Schiff - Google Patents
Vorrichtung zur Überführung einer Passierflagge in Signalstellung auf einem SchiffInfo
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Description
Vorrichtung zur Überführung einer Passierflagge in Signalstellung auf einem Schiff Die Erfindung betriffst eine Vorrichtung zur überführung einer für die Binnens:chiffahrt vorge@ schriebenen Passierflagge in Signalstellung auf einem Schiff.
Durch die für die Binnenschiffahrt geltenden ge setzlichen Vorschriften ist u. a. bestimmt, dass ein auf der Backbordseite mit eigener Kraft zu Berg fahrendes Fahrzeug auf der Steuerbordseite, etwa im letzten Drittel derselben, eine blaue Passierflagge zu zeigen hat, die entgegenkommenden Fahrzeugen an zeigt,
dass das signalisierende Fahrzeug in Bergfahrt auf der Backbordseite begriffen ist.
Die in der Praxis bisher gebräuchlichen blauen Passierflaggen werden an einem unter etwa 450 auf Steuerbordseite herausgestellten Flaggenstock mit Hilfe von zwei Leinen aufgezogen. Die Flagge selbst besteht üblicherweise aus leichtem Textilstoff, meist aus sogenanntem Flaggenstoff, neuerdings auch aus einem leichten Kunststoffgewebe.
Derartige Flaggen sind in Luft- und Windströmungen leicht beweglich. Sie wickeln sich häufig um den Flaggenstock, so dass sie aus einiger Entfernung nicht mehr sichtbar sind. Eine in bisher üblicher Weise ausgebildete Pas sierflagge macht infolgedessen ständige Überwachung und erneute Bedienung nötig.
Erfindungsgemäss ist die Passierflagge um eine drehbar gelagerte Achse aufgewickelt, die durch Fe- derwirkung in dieser Stellung gehalten ist, wobei am freien Ende der aufgewickelten Passierflagge Zug leinen angeordnet sind, die über Führungen laufen, zum Zwecke,
die Passierflagge gegen die Wirkung der Federn der Aufwickelachse auszuziehen und in der Signalstellung festzulegen.
Zweckmässig werden die Halteleinen über den dem erwähnten Rahmen angeordnete Rollen oder ähnliche Führungen gelei tet, so dass jederzeit ein glattes, faltenfreies Aus ziehen der Flagge, auch bei Windeinwirkung, und eine klare Haltung derselben ohne Falten und Ver wicklungen gewährleistet ist.
Die unter Federwir- kung stehende Aufwickelaahse der Flagge kann an der oberen Kante des Rahmens oder auch an einer Seitenkante desselben angeordnet sein. Zweckmässig kann der Flaggenrahmen am Flaggenstock oder an einer auf den Flaggenstock aufgesteckiten Hülse ver stellbar, z.
B. in der Fläche der Flagge verschwenk- bar und durch geeignete Mittel, z. B. Flügelschrauben und dergleichen, feststellbar angeordnet sein.
Auch kann in Verbindung mit der Passierflagge der bisher übliche Flaggenstock durch eine unmittel- bar auf Deck oder in einer gewissen Höhe über Deck angeordnete drehbare Vertikalstütze ersetzt werden, die am oberen Ende einen ,horizontalen Ausleger trägt,
der über Steuerbord hinausragt und den erwähnten Rahmen für die ausziehbare, selbst tätig sich einrollende Flagge trägt.
Eine abgeänderte Ausführungsform der Erfin dung besteht darin, anstelle eines die ausgezogen, Flagge umgebenden Rahmens eine die aufgerollte Flagge tragende Achse als Ausleger am Flaggenstock anzuordnen und die Flagge selbst mit Hilfe zweier seitlich verlängerbarer, z.
B. teleskopartig auszieh barer Haltestäbe zu halten.
In der beiliegenden Zeichnung sind verschiedene Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes bei spielsweise dargestellt.
Fig. 1 zeigt schematisch die Anordnung einer Passierflagge in vorgeschnebner Weise in der Nähe des Steuerhauses, so dass sie vom Rudergast bedient werden kann.
Fig. 2 zeigt die erste Ausführungsform in An sicht.
Fig. 3 zeigt ebenfalls in Ansicht eine abgeänderte Ausführungsform einer aus- und einrollbaren Pas- sierflagge. Fig. 4 zeigt ebenfalls in Ansicht eine weitere Ausführungsform mit taleskopartig ausziehbaren Sei tenstäben.
Fig. 5 zeigt das Bild eines Schiffs mit auf dem selben angebrachter Signalvorrichtung.
Fig. 6 zeigt eine besonders einfache Ausführung der Signalvorrichtung in Ansicht.
Fig. 7 zeigt die Vorrichtung gemäss. Fig. 6 in Draufsicht.
Im einzelnen bezeichnet in Fig. 1 das Bezugs zeichen 1 den Rumpf eines Schiffes gegen das Heck. Das Schiff fährt z. B. auf der Backbordseite des Kanals oder Flusses bergauf und muss infolgedessen die vom Gesetz vorgeschriebene blaue Passierflagge 2 zeigen, die an einem Flaggenstock 3 befestigt ist, der in der Nähe des schematisch angedeuteten Steuerhauses 4 unter etwa 45 ausgelegt ist.
Gemäss Fig. 2 ist auf dem Flaggenstock 3 eine Metallhülse 5 aufgesetzt, an der ein Arm 6 befestigt ist, an dessen vorderem Ende mittels eines Gelenks 7 ein z. B. aus einem Leichtmetallprofil bestehender vierseitiger Rahmen 8 angeschlossen ist.
Der Rah men lässt sich um das Gelenk 7 in seiner Ebene ver- schwenken und kann in gewünschter Stellung mittels einer Vers,tellvorrichtung, z. B. mittels einer Flügel schraube 9, festgestellt werden.
Der Rahmen 8 be sitzt im übrigen die durch die Schiffahrtsbestimmun- gen vorgeschriebene Grösse, so dass eine Flagge der Abmessungen von z. B. 1,20 m X 0,80 m innerhalb desselben gezeigt werden, kann.
Unterhalb des oberen Querstabes 10 des Rah mens ist eine drehbare Achse angeordnet, die an bei den Enden durch Blattfedern 11, 12 in solcher Rich tung gedreht wird, dass eine an der Achse befestigte Flagge 13 selbsttätig sich aufwickelt. An der freien Kante des Flaggentuches.
sind zwei Leinen 14, 15 befestigt, die über die an dem unteren Stab 16 des Rahmens 8 angebrachten Rollen 17, 18 laufen und sich etwa bei der Rolle 17 zu einer einzigen Zugleine 19 vereinigen.
Soll die Passierflagge gezeigt werden, so kann sie durch Ausziehen der Leine 19 in der Pfeilrichtung heruntergezogen und durch Befestigen der Zugleine 19 in der Signalstellung gehalten werden.
Gemäss Fig. 3 ist in. der Nähe des Steuerhauses 20 eine vertikale Säule 21 angeordnet, die an ihrem Fuss 22 drehbar gelagert ist und in beliebiger Dreh stellung festgestellt oder gesperrt werden kann. Die Säule 21 kann auch in ihrem oberen Teil nochmals z. B. durch eine am Steuerhaus 20 befestigte Lager hülse 23 geführt sein.
Zweckmässig kann die Säule 21 in ihrer Länge nach oben eingestellt werden. Am oberen Ende der Säule 21 ist starr mit ihr ein Quer arm 24 verbunden, an dessen Ende ein Rahmen 8 etwa der in Fig. 2 dargestellten Form und Abmes sungen angeschlossen ist.
Dieser Rahmen 8 trägt die aufrollbare Flagge mit ihren Zugleinen. Diese Teile sind in Fig. 3 mit den gleichen:
Bezugszeichen be zeichnet wie in Fig. 2. Gegebenenfalls kann der Rahmen 8 gemäss Fig. 3 auch mittels Lagerbuchsen 25, 26 auf dem Arm 24 angeordnet sein, so dass die Flagge, z.
B. mittels Stellschrauben 27, 28 in belie biger Stellung auf dem Lagerarm 24 festgestellt werden kann. Beim Signalisieren mittels der Passier flagge befindet sich dann der Rahmen 8 in der in Fig. 2 gezeigten vertikalen Stellung, während er im Bedarfsfall, z. B. wenn das Schiff eine niedrige Durchfahrthöhe, z.
B. unter einer Brücke, passieren muss, heruntergeklappt werden kann.
Gemäss Fig. 4 ist an dem Flaggenstock 29 ein Rahmen 30, 31 von verhältnismässig geringer Höhe befestigt. Unterhalb des oberen Querstabes 30 die ses Rahmens ist die Flaggenachse mit der aufgeroll ten Flagge 32 angeordnet.
Zu beiden Seiten der Flaggenachse mit der aufgerollten Flagge 32 sind im Schnitt dargestellte, teleskopartig ausziehbare Seiten stäbe 33, 34 angeordnet, die durch in den einzelnen Teleskopgli,edern angeordnete Federn insbesondere Druckfedern 35, 36 in den für den linken Stab dar gestellten verlängerten Zustand überführt werden. Die Unterkante 37 der Flagge ist mit den Enden 38 bzw. 39 der Seitenteleskopstäbe verbunden.
An die sen Enden 38, 39 sind ferner Zugleinen 40, 41 an geordnet, die durch die: Teleskopstäbe nach oben hindurchgehen, und, nachdem sie über Rollen 42, 43 geführt sind, sich in einer einzigen Zugleine 44 ver einigen.
Soll die Passierflagge: gezeigt werden, so wird durch Lösen und Nachlassen der Zugleine 44 das selbsttätige Ausscihieben der Teleskopstäbe 33, 34 und damit die Überführung der Passierflagge in die Signalstellung bewirkt. Andererseits können durch entsprechenden Zug an der Leine 44 die Teleskop stäbe gegen die Federwirkung zurückgezogen, und es kann die Signalflagge mittels nicht gezeigter Fe dern aufgerollt werden.
Die beschriebene Einrichtung kann mannigfach abgeändert und ausgestaltet werden.
Der wesentliche Gedanke bleibt in jedem Falle die LUberführung einer um eine drehbare Achse auf gerollten Passierflagge durch Ausziehen gegen Fe derwirkung in die Signalstellung und das selbsttätige Wiederaufrollen der Passierflagge, sobald die Halte organe gelöst werden.
Mit Vorteil kann eine selbsttätig aufrollbare Pas- sierflagge auch für Nachtsignale derart ausgestaltet werden, dass sie im ganzen oder an einzelnen Stellen mit selbstleuchtenden oder stark reflektierenden Flä chen versehen wird, so dass die ausgespannte Pas- sierflagge das Licht der Scheinwerfer entgegenkom- mender Schiffe,
oder anderer Lichtquellen stark re flektiert und dadurch auch aus weiter Entfernung als Signalflagge kenntlich wird. Eine solche selbstleuch- tend,e oder stark reflektierende Ausgestaltung der Flagge kann z. B. durch Imprägnierung des Flaggen tuches oder .einzelner Flächenteile desselben mit wetterbeständiger Leuchtfarbe oder auch durch Ein flechten von stark reflektierenden, z. B. metallischen Fäden oder dergleichen in das Flaggentuch erfolgen.
Eine ähnliche Wirkung könnte bei den bisher übli- chen frei beweglichen Passierflaggen nicht erzielt werden, weil bei diesen das Flaggentuch, wie be schrieben unter der Windeinwirkung ständig in an dere Stellung gebracht oder sogar um den Flaggen stock gewickelt werde.
Eine konstruktive Abänderung der erläuterten Haltung der Passierflagge kann z. B. darin bestehen, dass der in Fig. 2 dargestellte Rahmen 8 nach unten offen gestaltet wird, so dass also der mit 16 bezeich nete Rahmenteil fortfällt. Die Rollen 18 können in diesem Falle z. B. am obere.
Querarm 10 des Rah mens angeordnet sein, und es kann die Zugleine 15 um eine am unteren Ende des freien Vertikalarms des Rahmens angeordnete Rolle nach oben umge leitet und über die nunmehr oben angeordneten Rol len 18 herumgeführt werden, um mit der Zugleine 19 vereinigt zu werden.
Ferner kann z. B. die Hülse 5 am Flaggenstock um einen gewissen Winkel, z. B. um etwa 450, schwenkbar angeordnet sein, so dass der Wind mit dem nunmehr in diesem Masse schwenkbar angeord neten Rahmen spielen kann, ohne dass die im Rahmen ausgespannte Flagge dadurch beeinträchtigt wird und sich etwa verwickeln könnte.
Gemäss Fig. 5 bezeichnet das Bezugszeichen 45 den Körper eines Schiffs, das in einem Kanal oder Flusslauf 46 in der Nähe des linken Ufers stromauf schwimmt. Das Schiff zeigt steuerbord eine Aus- weichflagge der Signalvorrichtung.
Diese Ausweich flagge 47 ist an dem waagrechten Arm 48 eines senkrecht auf dem Deck stehenden Mastes 49 dreh bar angeordnet, so dass die Flagge 47 in der in Fig. 5 gezeigten Lage nach oben geschwenkt, oder auch, wenn die Raumverhältnisse, z. B. eine enge Durchfahrt unter einer Brücke, es erfordert, in der punktierten Stellung nach unten geschwenkt gezeigt werden kann.
Die Flagge selbst besitzt nach Fig. 6 und 7 einen horizontalen Arm 50, der z. B. rohrförmig gestaltet ist, so dass er auf den horizontalen Arm 48 auf geschoben und durch eine Schraube 51 oder derglei chen in gewünschter Lage festgestellt werden kann. Der Arm 50 ist mit 2 Querarmen 52, 53 versehen, zwischen denen die Flagge, wenn sie gezeigt werden soll, vorgezogen wird. Die Flagge 54 selbst ist um eine Stab 55 gewickelt, der in den am Träger 50 angebrachten kurzen Querarmen 56, 57 drehbar ge lagert ist.
Der Stab 55 steht unter dem Einfluss ge eigneter Federn, z. B. Blattfedern oder Spiralfedern, die bestrebt sind, ihn so zu drehen, dass die gezeigte Flagge sich selbsttätig wieder aufrollt.
Die Federn sind, da sie in ihrer Art an sich be kannt sind, in der Zeichnung nicht besonders darge stellt. Die Flagge wird beim Aufziehen zwischen dem drehbaren Stab 55 und einem fest mit den Armen 52, 53 verbundenen Querstab 58 durchgezogen. Das Aufziehen der Flagge erfolgt mit Hilfe von an den Enden der Aussenkanten der Flagge angreifenden Schnüren 59, 60, die über Rollen 61, 62 geführt werden, welche an den Enden der Querarme 52, 53 angeordnet sind.
Die Schnüre laufen dann weiter über eine Rolle 63 sowie über die Doppelarme 64, 65, um sich in der Schlaufe 66 zu vereinigen.
Um einen etwa auf die in Signalstellung ausge zogene Flagge entfallenden übermässigen Winddruck selbsttätig zu kompensieren., kann in dem Aufsteck ende 67 des Trägers 50 ein: Ausweichschlytz 68, z. B.
in V-Form angeordnet sein, durch den ein kleiner, am horizontalen Trägerarm 48 sitzender stiftartiger Vorsprung 69 durchgreift. Falls die Fläche der Flagge unter erheblichem Winddruck steht,
ermög licht ihr die Führung dieses. Stifts in der V-förmigen Aussparung eine Ausweichdrehung um einen gewis sen Winkel, z. B. um etwa 450 nach der einen oder nach der anderen Seite.
Die beschriebenen. Ausführungsformen sind nur Beispiele, die mannigfach im Rahmen der Erfindung, insbesondere unter Variationen der konstruktiven Ausbildung der Einzelteile, abgeändert werden können.
Die Ausbildung und Anbringung der Signalflagge im Schiffskörper gemäss Fig. 5 bis 7 bietet noch den besonderen Vorteil, dass die Signalflagge vollständig im Profil des Fahrzeugs also in einem wenn auch nur kleinen Abstand von der Bordwand gehalten werden kann,
so dass eine Beschädigung der Signalflagge nicht eintreten kann, auch wenn zwei Schiffe dicht aneinander vorbeifahren.
In der Praxis hat sich gezeigt, dass als Material für die Signalflagge 54 nicht nur das bisher übliche normale Flaggentuch sich eignet, sondern dass man an Stelle desselben mit grossem Vorteil biegsame, nicht poröse und frostunempfindliche Kunststoff- folien, z.
B. eine aus Kuns.tharzfasern .hergestellte Polyamidchloridverbindung, die mit einer Ultramid- faser beschichtet ist, verwenden kann. Die Vorteile einer solchen Ausbildung der Flagge beruhen,
abge- sehen von der besonderen Stärke und Widerstands- fähigkeit des Materials, auf ihre gesteigerte Brauch barkeit unter allen Witterungsverhältnissen, beson ders im Winter. Ein gewöhnliches Flaggentuch. ver eist, wenn es z. B. von Regen durchnässt wird, so dass es im aufgerollten Zustand sich :nicht mehr ab rollen lässt.
Dagegen sind die beschriebenen Flaggen bei honen Kältegrade unempfindlich und unverän- derlich. Wenn eine solche Flagge nass wird und im aufgerollten Zustand gefriert, so splittert beim Auf ziehen der Flagge das angefrorene Eis wie Glas ab, so dass die Flagge sich in diesem Zustand mühelos aufziehen lässt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Vorrichtung zur Überführung einer für die Bin- nensahiffahrt vorgeschriebenen Passierflagge in Si gnalstellung auf einem Schiff, dadurch gekennzeich- net, dass die Passierflagge um eine drehbar gelagerte Achse aufgewickelt ist,die durch Federwirkung in dieser Stellung gehalten ist, wobei am freien Ende der aufgewickelten Passierflagge Zugleinen angeord net sind, die über Führungen laufen, zum Zwecke, die Passierflagge gegen die Wirkung der Federn der Aufwickelachse auszuziehen und in der Signalstel lung festzulegen. UNTERANSPRÜCHE 1.Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die drehbar gelagerte Aufwik- kelachse der Passierflagge in,einem Rahmen parallel mit .einem Rahmenstab angeordnet ist und am un teren Rahmenstab Führungsrollen für die am freien Ende der Passierflagge angeordneten Zugleinen vor gesehen sind. 2.Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (8) der Passier- flagge an einem Flaggenstock schwenkbar und fest stellbar angeordnet ist.3. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Flaggenstock durch eine in der Nähe des Steuerhauses angeordnete, an ihrem Fussende drehbar gelagerte Vertikalsäule (21) ge bildet ist, an deren oberem Ende ein Horizontalaus leger (24) angeordnet ist, der den auf ihm schwenk bar und feststellbar angeordneten Rahmen (8)mit der Rollenflagge trägt. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zu beiden Seiten der auf einer Achse aufwickelbaren Flagge (32) teleskopartig aus ziehbare Seitenstäbe (33, 34) angeordnet sind,deren ausgestreckte Stellung durch innerhalb der Teleskop- glieder angeordnete Zugleinen (40, 41) bewirkt wird, wobei das freie Ende der Flagge (32) mit den Enden (38, 39) der Teleskopstäbe verbunden ist und von diesen Enden aus Zugleinen (40, 41) durch die Tele- skopstäbe verlaufen, die über Rollen (42, 43) geführt sind, um sich in einer gemeinsamen Zugleine (44)zu vereinigen. 5. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Signalflagge in Verbindung mit einem waagrechten Arm (50) aufrollbar und ausziehbar angeordnet ist, wobei der Arm (50) mit dem horizontalen Arm (48) des Flaggenstocks (49) verbunden ist, so dass die Flagge (47) sowohl in nach oben geschwenkter Stellung wie auch in einer um 180o gedrehten Stellung nach unten hängend gezeigt werden kann. 6.Vorrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass parallel mit dem Arm (50) ein Stab (55) drehbar gelagert ist, auf dem die Flagge (54) aufgewickelt ist, während das Ausziehen der Flagge zwischen dem Träger (50) und einem Quer stab (58) mit Hilfe von an den Enden der Flagge eingreifenden Zugschnüren (59, 60) entgegen einer Federkraft erfolgt, die über Rollen (61, 62) laufen, welche an den Enden der die Flagge im ausgezo genen Zustand seitlich umrahmenden Querstäbe (52, 53) des Trägers sitzen, von denen aus die Zugleine (60) über eine Rolle (63) läuft, worauf beide Zug leinen über eine Doppelrolle (64, 65)geführt werden. 7. Vorrichtung nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufsteckhülse (67) des Trägers (50) mit einem V-förmigen Ausweichschlitz (68) versehen ist, in dem ein mit dem horizontalen Arm (48) des Flaggenstocks verbundener Stift (69) derart geführt ist, dass die Flagge unter Winddruck stehend eine Ausweichbewegung um einen Winkel von etwa 45,1 ausführen kann. B.Vorrichtung nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (50) unter Feder wirkung steht, die ihn von dem horizontalen Arm (48) des Flaggenstocks abdrängt, so dass der Stab (69) immer an der äussersten Stelle des Führungs schlitzes (68) gehalten ist. 9. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Flagge aus einem bieg samen, nicht porösen, frostunempfindlichen Kunst stoff besteht.
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