CH372335A - Aus Konsolen und Stahlrohrrosten bestehende Gepäckablage für Eisenbahnpersonenwagen, Omnibusse und dergleichen - Google Patents
Aus Konsolen und Stahlrohrrosten bestehende Gepäckablage für Eisenbahnpersonenwagen, Omnibusse und dergleichenInfo
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Description
Aus Konsolen und Stahlrohrrosten bestehende Gepäckablage für Eisenbahnpersonenwagen, Omnibusse und dergleichen Die Erfindung betrifft eine aus Konsolen und Stahlrohrrosten bestehende Gepäckablage für Eisen bahnpersonenwagen, Omnibusse und dergleichen. Bei den bisher bekannten Gepäckablagen für Fahr zeuge bestehen die Konsolen aus Aluminium, wobei die Einsteckrohre der Stahlrohrroste durch Schraub verbindungen befestigt sind. Diese Gepäckablagen in Gemischtbauweise sind in Herstellung und Mon tage kostspielig, während ihre Stabilität zu wün schen übriglässt. Ausserdem müssen diese Gepäck ablagen bei den in gewissen Zeitabständen erforder lichen Aufarbeitungen demontiert und Konsole und Stahlrohrroste getrennt werden, da die Konsolen poliert und eloxiert, die Stahlrohrroste dagegen lak- kiertwerden müssen. Diese Aufarbeitungen machen aber bekanntlich bei der Gemischtbauweise erheb liche Schwierigkeiten und sind sehr kostspielig. Auch treten leicht beim Einstecken der Stahlrohre in die Rohrstutzen der Leichtmetallkonsolen Beschädigun gen der Lackschicht auf, was Korrosionserscheinun gen an diesen Stellen zur Folge hat. Diese Übelstände werden durch die Erfindung beseitigt; diese besteht darin, dass an Ansatzrohr stutzen der aus Stahlblech bestehenden Konsolen je ein Rohrstück angeschweisst ist, wobei in jedem Rohrstück ein Einsteckrohr des Stahlrohrrostes ge lagert ist und jedes Rohrstück durch ein eingeführ tes oder aufgeschobenes und durch Umbördelung, Knick oder Schweissen an ihm befestigtes Verstär kungsrohr verstärkt ist. Diese Ausbildung der Ge päckablage vermeidet die komplizierten Befestigungs mittel zwischen den Konsolen und den Einsteck- rohren der Stahlrohrroste und zeichnet sich infolge der Leichtigkeit und Festigkeit des Stahlbleches durch besondere Stabilität, leichtes Gewicht und Billigkeit aus, wobei auch die Montage sehr ein- fach ist. Bei den erforderlichen Aufarbeitungen sind keine Demontagen erforderlich, denn die komplette Ablage kann als solche mit Stahlkugeln gestrahlt und einbrennlackiert werden. Auf diese Weise sind die Aufarbeitungskosten auf einen Bruchteil der bisherigen herabgesetzt. Korrosionserscheinungen auf Grund elektrochemischer Vorgänge können bei der erfindungsgemässen Gepäckablage nicht auftre ten. In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 einen Teil einer Gepäckablage in Vorder ansicht, Fig. 2 eine Draufsicht auf die Gepäckablage, Fig.3 eine Konsole in Seitenansicht, Fig.4-9 Teile von besonderen Ausführungs formen der Konsolen und ihrer Lager für die Ein steckrohre der Stahlrohrroste im Schnitt und in grö sserem Massstab. Die hinteren Längsrohre 1 der Stahlrohrroste 2 werden in bekannter Weise in die Öffnungen 3 der Konsolen 4 eingeführt und dort befestigt. Die an den Enden umgebogenen vorderen Längsrohre 5 (Fig. 1) der Stahlroste 2 dagegen werden in Ansatz- rohrstutzen 6 der Konsolen 4 eingesteckt und befe stigt. Die Konsolen als solche und diese, Teile von Lagern für die Einsteckrohre 5 bildenden Ansatz rohrstutzen 6 sind in folgender Weise gestaltet: Die Konsolen 4 bestehen aus Stahlblech und sind im Zieh- oder Pressverfahren in einem Arbeits gang hergestellt. Dadurch zeichnen sich diese Kon solen durch leichtes Gewicht und grosse Stabilität aus. An die Ansatzrohrstutzen 6 ist je ein Rohrstück 7 angeschweisst, wobei jeder Ansatzrohrstutzen 6 zusammen mit dem daran angeschweissten Rohr- stück 7 ein Lager für das eine Einsteckrohr 5 bildet, welches Lager jedoch durch ein normalerweise ein geschobenes Verstärkungsrohrstück 8 verstärkt ist. Bei dem Ausführungsbeispiel nach der Fig.4 ist das Verstärkungsrohr 8 auf der Innenseite durch Anliegen an dem Längsrohr 1 festgestellt, auf der Aussenseite dagegen durch die Umbördelung 9 des angeschweissten Rohrstückes 7, die das Ende des Verstärkungsrohres 8 umfasst. Auf diese Weise ist bei dem Ausführungsbeispiel nach der Fig.4 ein stabiles Lager für die Einsteckrohre 5 der Stahl rohrroste geschaffen. Bei dem Ausführungsbeispiel nach der Fig. 5 ist das angeschweisste Rohrstück 7 mit dem Knick 10 versehen und hierdurch das Verstärkungsrohr 8 am Aussenende festgestellt. In dieses so gebildete Lager ist das Einsteckrohr 5 eingeführt. Bei dem Ausführungsbeispiel nach der Fig.6 ist an dem umgebördelten Ansatzrohrstutzen 6 wie der das Rohrstück 7 angeschweisst und das Ver stärkungsrohr 8 eingefügt, welches an dem beson ders dafür vorgesehenen oberen Rückwandteil 11 der Konsole angeschweisst ist. Der Rückwandteil 11 ist unten mit einer Abwinklung 12 an der Vorder wand der Konsole 4 angeschweisst, während er oben mit den Verstärkungen 13 für das obere Schrauben loch 14 verbunden ist. Die Verstärkungen 13 sind auf beiden Seiten des Schraubenloches 14 ange bracht. Ein unterer Rückwandteil 21, mit dem die Ver stärkungen 13 des unteren Schraubenloches verbun den sind, ist, wie Fig.4 zeigt, an seinem unteren Ende zu einem Mantelhaken 20 geformt. Die Ausführungsbeispiele nach den Fig. 7-9 be treffen weitere Formen von Konsolen und die Aus bildung der Lager für die Einsteckrohre, bei welchen die Konsolen in ihrer Längsmittelebene in zwei Hälften unterteilt sind und durch eine Schweiss naht 15 miteinander verbunden sind (Fig.7a). Bei dem Ausführungsbeispiel nach der Fig.7 ist der Ansatzrohrstutzen 6 mit einem Knick 16 ,ver sehen und um das Stück 17 verlängert. Auf diesen verlängerten Teil ist das Rohrstück 7 aufgesetzt und im Knick 16 am Ansatzrohrstutzen angeschweisst. Das Rohrstück 7 umfasst mit einem Knick 18 das Verlängerungsstück 17. Das Verstärkungsrohr 8 ist hier von innen eingefügt und findet seinen äusseren Halt in dem Knick 16, an welchen es mit einem entsprechenden Knick anliegt. Auf diese Weise ist ein sehr stabiles Lager für die Einsteckrohre ge schaffen. Das Ausführungsbeispiel nach der Fig.8 unter scheidet sich von dem vorhergehenden dadurch, dass an dem Verlängerungsstück 17 des Ansatzrohrstut- zens 6 das Rohrstück 7 angeschweisst ist, so dass nunmehr dieses gerade verlaufen kann. Bei dem Ausführungsbeispiel nach der Fig.9 ist an dem Ansatzrohrstutzen 6 das Rohrstück 7 ange schweisst und über beide das Verstärkungsrohr 8 übergeschoben und mit dem Ansatzrohrstutzen 6 verschweisst. Diese Ausführungen zeigen, dass sich die Erfin dung auf mannigfache Weise verwirklichen lässt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Aus Konsolen und Stahlrohrrosten bestehende Gepäckablage für Eisenbahnpersonenwagen, Omni busse und dergleichen, dadurch gekennzeichnet, dass an Ansatzrohrstutzen (6) der aus Stahlblech beste henden Konsolen (4) je ein Rohrstück (7) ange schweisst ist, wobei in jedem Rohrstück (7) ein Einsteckrohr (5) des Stahlrohrrostes (2) gelagert ist und jedes Rohrstück (7) durch ein eingeführtes oder aufgeschobenes und durch Umbördelung, Knick oder Schweissen an ihm befestigtes Verstärkungsrohr (8) verstärkt ist. UNTERANSPRÜCHE 1.Gepäckablage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Verstärkungsrohr (8) mit dem Innenende an einem Längsrohr (1) des Stahl rohrrostes (2) und mit dem Aussenende an einem Knick (10) des Rohrstückes (7) anliegt. 2. Gepäckablage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Verstärkungsrohr (8) an einem Rückwandteil (11) der Konsolen (4) ange schweisst ist, welcher Wandteil (11) mit dem einen Ende über eine Abwinklung (12) an der Vorder wand der Konsole (4) angeschweisst und mit dem anderen Ende mit einer am Ansatzrohrstutzen (6) angeschweissten Schraubenlochverstärkung (13) ver bunden ist. 3.Gepäckablage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein unterer Rückwandteil (21), mit dem die Verstärkungen (13) des unteren Schrau benloches verbunden sind, unten mit einem Man telhaken (20) aus einem Stück geformt ist. 4. Gepäckablage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Konsolen je aus zwei durch die Längsmittelebene der Konsole unterteilten und durch eine Schweissnaht (15) verschweissten Hälften bestehen und dass die Ansatzrohrstutzen (6) verlän gert ausgebildet sind. 5. Gepäckablage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Verstärkungsrohr (8) mit einem Knick an einem Knick (16) des Ansatzrohr stutzens (6) anliegt.
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Publications (1)
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