CH372379A - Vorschaltgerät für elektrische Entladungslampen - Google Patents
Vorschaltgerät für elektrische EntladungslampenInfo
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01F—MAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
- H01F38/00—Adaptations of transformers or inductances for specific applications or functions
- H01F38/08—High-leakage transformers or inductances
- H01F38/10—Ballasts, e.g. for discharge lamps
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Description
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Vorschaltgerät für elektrische Entladungslampen Die Erfindung betrifft ein Vorschaltgerät für elektrische Entladungslampen, insbesondere Fluores- zenzröhren, mit einem Spulenkern, auf dem mindestens eine Spulenwicklung angeordnet ist, und mit zwei ausserhalb dieser Wicklung parallel zum Spulenkern verlaufenden Seitenkernen, welche durch ein Gehäuse umschlossen sind, das diese Wicklung und diese Kerne zusammenhält. Die Erfindung bezweckt, auf einfache Art die magnetische Streuung zwischen dem Spulenkern und den Seitenkernen zu vermindern und dadurch die Induktanz der Spule oder der Spulen zu erhöhen.
Dies wird gemäss der Erfindung dadurch erreicht, dass zwischen dem Spulenkern und jedem der Seitenkerne mindestens ein U-förmig gebogenes, ferromagnetisches Blech vorgesehen ist, das auf die Spulenwicklung geschoben ist und dessen Steg den Luftspalt zwischen dem Spulenkern und dem betreffenden Seitenkern an einem Spulenende überbrückt.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es ist: Fig. 1 eine schaubildliche Darstellung einer Ausführungsform des Vorschaltgerätes, Fig.2 ein Querschnitt durch das Gerät gemäss der Linie II-II von Fig. 1, Fig. 3 ein Längsschnitt gemäss der Linie III-III von Fig. 2, unter Weglassung einiger Einzelheiten, und Fig. 4 ein der Fig. 3 entsprechender Längsschnitt für eine zweite Ausführungsform.
Das Vorschaltgerät nach Fig. 1 bis 3 weist eine Spulenwicklung 1 auf, die auf einem Spulenkern 2 angebracht ist, der aus aufeinandergeschichteten Eisenblechen besteht. Parallel zum Spulenkern 2 verlaufen zwei Seitenkerne 3. Die Wicklung 1 und die Kerne 2, 3 werden von einem zweiteiligen Blechgehäuse 4, 5 umschlossen und zusammengehalten. Die beiden Gehäuseteile 4 und 5 bestehen aus Blech und sind, z. B. durch Punktschweissen, fest miteinander verbunden. Eine Klemmleiste 6 mit sechs Anschlussklemmen 7 wird durch umgebogene Lappen 8 des Gehäuseteils 5 in seiner Lage gesichert.
Die Klemmen 7 dienen in bekannter Weise zum Anschluss der Spulenwicklung 1, der Zuführungsleitungen und einer gegebenenfalls in das Vorschalt- gerät einbaubaren, nicht dargestellten Startvorrichtung.
Zwischen dem Spulenkern 2 und einem jeden der beiden Seitenkerne 3 ist je ein U-förmig gebogenes Eisenblech 9 angeordnet, das auf die Spulenwicklung 1 aufgeschoben ist. Der eine Schenkel 9a eines jeden gebogenen Bleches 9 liegt am Spulenkern 2 und der andere Schenkel 9b an einem der Seitenkerne 3 an, während der Steg 9c den Luftspalt zwischen dem betreffenden Seitenkern und dem Spulenkern an einem Stirnende der Kerne überbrückt.
Durch diese fabrikatorisch sehr einfache Massnahme wird die magnetische Streuung an einem Spulenende erheblich herabgesetzt, und somit die Induktanz der Spule erhöht, im Vergleich zu bekannten Vorschalt- geräten, bei denen eine solche Massnahme nicht vorgesehen ist, z. B. bei dem im schweizerischen Patent Nr. 318320 desselben Anmelders beschriebenen Gerät. Bei gleicher Induktanz kann man durch die Verwendung der gebogenen Bleche die Kerne kürzer oder schlanker und somit das ganze Gerät kleiner machen.
Gegenüber bekannten streuungsarmen Transformatoren, bei denen die Wicklung durch zwei Fenster der Bleche hindurchgeht, besteht der Vorteil, dass die Bleche rechteckig sind und daher ohne Abfall und ohne Stanzwerkzeuge einfach zugeschnitten werden können.
Um die Streuung noch weiter zu vermindern bzw. die Induktanz noch weiter zu erhöhen, sind bei der
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Ausführungsform nach Fig.4 zwischen jedem der Seitenkerne 3 und dem Spulenkern 2 je zwei U- förmig gebogene Eisenbleche 9 vorgesehen, die aus entgegengesetzten Richtungen über die Spulenwick- lung 1 geschoben sind, so dass die Stege 9c die Luftspalte an beiden Enden der Kerne überbrücken.
Dabei erstrecken sich die Schenkel 9a und 9b der Bleche 9 praktisch längs der ganzen Länge der Kerne 2 und 3, wobei jeweils ein Schenkel (9a oder 9b) eines Bleches 9 an einem Kern (2 oder 3) und der andere Schenkel an einem Schenkel des gegenüberliegenden Bleches anliegt.
Die Schenkel gegenüberliegender Bleche 9 brauchen sich nicht zu überlappen, wie im Falle von Fig. 4. Die Schenkel 9a und 9b können z. B. nur halb so lang sein wie die Kerne 2 und 3, so dass die freien Enden der Schenkel gegenüberliegender Bleche 9 bei der Mitte der Kerne 2, 3 aufeinanderstossen.
Die Summe der Längen der Schenkel gegenüberliegender Bleche 9 kann aber auch kleiner als die Länge der Kerne 2 und 3 sein. Auf dem Spulenkern könnten auch mehrere Spulenwicklungen vorgesehen sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Vorschaltgerät für elektrische Entladungslampen, insbesondere Fluoreszenzröhren, mit einem Spulen- kern, auf dem mindestens eine Spulenwicklung (1) angeordnet ist, und mit zwei ausserhalb dieser Wicklung parallel zum Spulenkern verlaufenden Seitenkernen, welche durch ein Gehäuse (4, S) umschlossen sind, das diese Wicklung und diese Kerne zusammen- hält, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Spulenkern (2) und jedem der Seitenkerne (3) mindestens ein U-förmig gebogenes, ferromagnetisches Blech (9) vorgesehen ist, das auf die Spulenwick- lung (1) geschoben ist und dessen Steg (9c)den Luftspalt zwischen dem Spulenkern und dem betreffenden Seitenkern an einem Spulenende überbrückt. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Spulenkern (2) und jedem der Seitenkerne (3) nur ein U-förmig gebogenes, ferromagnetisches Blech vorgesehen ist (Fig. 3). 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Spulenkern (2) und jedem der Seitenkerne (3) zwei einander gegenüberliegende, U-förmig gebogene, ferromagnetische Bleche (9) vorgesehen sind, deren Stege (9c) den genannten Luftspalt an entgegengesetzten Spulenenden überbrücken (Fig. 4). 3.Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schenkel (9a, 9b) der gebogenen Bleche (9) sich mindestens angenähert längs der ganzen Länge der Kerne (2, 3) erstrecken, wobei jeder Schenkel eines dieser gebogenen Bleche entweder an einem Kern oder an einem Schenkel des gegenüberliegenden gebogenen Bleches anliegt (Fig. 4). 4. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Summe der Längen der Schenkel gegenüberliegender, gebogener Bleche höchstens so gross ist wie die Länge der Kerne.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH7695759A CH372379A (de) | 1959-08-14 | 1959-08-14 | Vorschaltgerät für elektrische Entladungslampen |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| CH7695759A CH372379A (de) | 1959-08-14 | 1959-08-14 | Vorschaltgerät für elektrische Entladungslampen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH372379A true CH372379A (de) | 1963-10-15 |
Family
ID=4535289
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH7695759A CH372379A (de) | 1959-08-14 | 1959-08-14 | Vorschaltgerät für elektrische Entladungslampen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH372379A (de) |
-
1959
- 1959-08-14 CH CH7695759A patent/CH372379A/de unknown
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