CH456765A - Drosselspule, insbesondere Vorschaltdrosselspule für Gasentladungsröhren - Google Patents
Drosselspule, insbesondere Vorschaltdrosselspule für GasentladungsröhrenInfo
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- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01F—MAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
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Description
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Drosselspule, insbesondere Vorschaltdrosselspule für Gasentladungsröhren Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Drosselspule, insbesondere eine Vorschaltdrosselspule für Gasentladungsmöhren, welche einen stabförmigen Kern, eine auf diesem Kern angeordnete Spule und ein Magnetjoch aufweist.
In letzter Zeit haben Drosselspulen wegen ihrer einfachen Herstellung, wegen der abfallosen Anfertigung des Kernes und Joches, sowie wegen der guten Wärmeabfuhr au der Spule und dank des unmittelbaren Anliegens der Blechpakete des Magnetjoches an der Spule weite Verbreitung gefunden.
Allerdings ist zur Gewährleistung des Durchganges das magnetischen Flusses durch die Stirn- und Radialspalten zwischen dem Kern und dem Joch, deren Grösse von der Form der Spule bestimmt wird, eine verhältnis- mässig grosse Anzahl Amperewindungen notwendig, was zu einer Zunahme des Gewichtes der aktiven Werkstoffe führt.
Bekannt sind Vorschaltdrosselspulen für Gasentladungsröhren geworden, bei denen die Magnetbleche des Magnetjoches und die des Magnetkerns unter Verwendung von Bauelementen aus einem die magnetische Leitfähigkeit zwischen dem Kern und dem Joch erhöhenden Magrietdielektrikum, z. B. unter Verwendung von Ringen aus ferromagnetischem Material, die an den Stirnseiten der Drosselspulen angebracht werden, zusammengebaut sind.
Unter Magnetdielektrikum soll hier ein elektrisch isolierender Stoff, in dem ein ferromagnetisches Material eingeschlossen ist, verstanden werden.
Die genannten Konstruktionen von Vorschaltdrosselspulen, die einen Kern, bzw. ein Joch aus Magnetblech aufweisen, dessen Bauelemente zur Erhöhung der magnetischen Leitfähigkeit zwischen dem Kern und dem Joch aus einem Magnetdielektrikum hergestellt sind, stellen einen geschlossenen Magnetkreis dar, in dem zur Erhaltung der Linearität der Strom-Spannungs- Kennlinie ein Luftspalt vorgesehen sein muss, an dessen exakte Herstellung infolge der Notwendigkeit, die Drosselspulenwerte mit denen der Gasentladungslampe ab- zustimmen, sehr hohe Anforderungen gestellt werden, was die Herstellung der Spule kompliziert macht und diese verteuert.
Der Erfindung ist die Aufgabe zugrunde gelegt, eine Drosselspule zu entwickeln, die sich durch eine einfache Konstruktion und einen geringen Aufwand an aktiven Werkstoffen auszeichnet.
Erfindungsgemäss ist die Drosselspule dadurch gekennzeichnet, dass das Magnetjoch Stahlblechteile und diese Stahlblechteile mit dem Kern verbindende Stirnteile umfasst, welche Stirnteile aus einem elektrisch isolierenden, Teilchen aus einem ferromagnetischen Material enthaltenden Bindemittel bestehen, wobei die Konzentration der ferromagnetischen Teilchen im Bindemittel so gewählt ist, dass die Geradlinigkeit der Strom-Spannungscharakteristik der Drosselspule gewährleistet ist.
Das Magnetdielektrikum enthält also eine Menge an Teilen ferromagnetischen Werkstoffes, wodurch im Volumen des Magnetdielektrikums elementare, nicht magnetische Zwischenräume entstehen, die die Linearität der Strom-Spannungseharakteristik der Drosselspule sichern.
Mit dem Bau der erfindungsgemässen Drosselspule erübrigt sieh der bei bekannten Drosselspulen vorhan- derne Luftspalt.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand -der beigelegten Zeichnungen erläutert. Es zeigt: Fig. 1 eine Drosselspule im Frontalabschnitt und Fig. 2 eine Seitenansicht der Drosselspule nach Fig. 1.
Die in den Fig. 1 und 2 darges@teHte Drosselspule mit einem urverketteten magnetischen Kreis weist einen Kern 1 und eine auf diesen Kern 1 angeordnete Spule 2 auf.
iDie Spule 2 ist mit einem aus vier Paketen gebilde- ten Magnetjoch 3 umgeschlossen, wobei jedes Paket aus übereinander :liegenden, rechteckigen streifenförmigen Stahllamellen besteht.
Die Drosselspule ist ferner mittels zwei Stirnteilen 4
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seitlich abgeschlossen. Diese Stirnteile 4 sind aus einem elektrisch isolierenden Bindestoff hergestellt, in dem Teilchen aus einem ferromagnetischen Material eingesprengt sind.
Der Kern 1 und das Magnetjoch 3 werden durch die Stirnteile 4 praktisch ohne Spalt verbunden.
Die Drosselspule ist schliesslich in einem Mantel 5 eingeschlossen.
Die Verwendung eines Magnetdielektrikums mit 35-55 Vol. -% ferromagnetischer Elemente für die Herstellung der Stirnteile ermöglicht die zirka zweifache Verminderung des magnetischen Spaltwilderstandes, wobei die geforderte Linearität der Stromspannungskennlinie der Drossel erhalten bleibt.
Ausserdem wird die Herstellung der Drosselspule mit vorgegebener Charakteristik dadurch vereinfacht, dass die Veränderung der Menge der ferromagnetischen Elemente im Bereich von 10 % die Impedanz der Drossel nicht über die zulässige Grenzwerte ansteigen lässt; deshalb ist eine genaue Kontrolle der Menge und der Konzentration der ferromagnetischen Elemente nicht erforderlich. Die Drossellspule mit einem unverketteten magnetischen Kreis kann auch in Autostreutransformatoren zur Konzentrierung der Streuflüsse in bestimmte Teile des magnetischen Kreises verwendet werden.
Die vorgelegte Drosselspule ermöglicht es, den Auf- wand an aktiven Werkstoffan gegenüber jenem bei Drosselspulen mit unverketbetem Magnetjoch aber ohne Magnetdielektngam um 20 % zu verringern.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Drosselspule, insbesondere Vorschaltdrosselspule für Gasentladungsröhmen, welche einen stabförmigen Kern, eine auf diesem Kern angeordnete Spule und ein Magnet- joch aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das Magnet- joch Stahlblechteile (3) und diese Stahlblechteile mit dem Kern verbindende Stirnteile (4) umfasst, welche Stirteie aus einem elektrisch isolierenden, Teilchen aus einem ferromagnetischen Material enthaltenden Binde- mvtel bestehen, wobei die Konzentration der ferro- magnetischen Teilchen im Bindemittel so gewählt ist, dass die Geradlingkeit der Strom-Spannungscharakteri- stik der Drosselspule gewährleistet ist.UNTERANSPRÜCHE 1. Drosselspule nach Patentanspruch, dadurch ge- kennizeichnet, dass das ferromagaetisdhe Material 35 bis 55 % des Gesamtvolumens der Stirnteile bildet. 2. Drosselspule nach Patentanspruch oder Unter- anspruch 1, dadurchgekennzeichnet, dass die Teilchen eine Grösse von 1-10 mms aufweisen und dass die den Kein und die Spule umschliessenden Stahlblechteile aus vier Paketen bestehen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1632764A CH456765A (de) | 1964-12-17 | 1964-12-17 | Drosselspule, insbesondere Vorschaltdrosselspule für Gasentladungsröhren |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1632764A CH456765A (de) | 1964-12-17 | 1964-12-17 | Drosselspule, insbesondere Vorschaltdrosselspule für Gasentladungsröhren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH456765A true CH456765A (de) | 1968-07-31 |
Family
ID=4416345
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1632764A CH456765A (de) | 1964-12-17 | 1964-12-17 | Drosselspule, insbesondere Vorschaltdrosselspule für Gasentladungsröhren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH456765A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2953800C2 (de) * | 1979-08-30 | 1986-02-13 | Šurygin, Sergej Jakovlevič | Elektrische Maschine mit Gaskühlung |
-
1964
- 1964-12-17 CH CH1632764A patent/CH456765A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2953800C2 (de) * | 1979-08-30 | 1986-02-13 | Šurygin, Sergej Jakovlevič | Elektrische Maschine mit Gaskühlung |
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