CH372407A - Verfahren zur Erzeugung tiefblauer bis schwarzer Färbungen auf Textilfasern aus aromatischen Polyestern - Google Patents

Verfahren zur Erzeugung tiefblauer bis schwarzer Färbungen auf Textilfasern aus aromatischen Polyestern

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CH372407A
CH372407A CH8059559A CH8059559A CH372407A CH 372407 A CH372407 A CH 372407A CH 8059559 A CH8059559 A CH 8059559A CH 8059559 A CH8059559 A CH 8059559A CH 372407 A CH372407 A CH 372407A
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Walter Dr Wunder
Karl-Heinz Dr Gehringer
Erich Dr Lehmann
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Bayer Ag
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  Verfahren zur Erzeugung     tiefblauer    bis schwarzer Färbungen auf     Textilfasern     aus aromatischen Polyestern    Es ist     bekannt,    dass man auf Gebilden aus aroma  tischen Polyestern durch     ,gemeinsames        Aufbringen     von     Azokomponenten    und     Diazokomponenten    und  nachfolgende     Diazotierung    und Kupplung wasser  unlösliche     Azofarbstoffe    erzeugen kann.

   So erhält  man nach dem Verfahren der Deutschen Patent  schrift Nr. 1026723 blauschwarze Färbungen unter  Verwendung von u. a.     1-(2',3'-Oxynaphthoylamino)-          2-methoxybenzol    als     Azokomponente    und 4     Amino-          2,2',5,5'-tetramethoxy-1,1'-azobenzol    oder     1-Amino-          2,5-dime-thoxybenzolazo-(4,1')-naphthalin    als     Diazo-          komponente,

      indem man diese gemeinsam oder nach  einander aus alkalischer Lösung oder Suspension  unter gleichzeitiger Erniedrigung des     pH-Wertes    auf  Fasermaterial aufbringt und     anschliessend    die     Diazo-          komponente    bei Temperaturen um 80      diazotiert    und  kuppelt.  



  Es wurde nun gefunden, dass man unter Um  gehung der für .die anwendungstechnische Praxis un  günstigen     Diazotierung    bei hoher Temperatur auf  Textilfasern aus aromatischen Polyestern, insbesondere       Polyäthylenterephthalaten,    kräftige dunkelblaue bis  schwarze Färbungen mit wasserunlöslichen     Azofaxb-          stoffen    dadurch erzeugen kann, dass man     Diazo-          aminoverbindungen    der Formel  
EMI0001.0030     
    worin R und     Ri    Reste der Benzol- oder Naphthalin  reihe bedeuten,     R2    und     R3    für     Alkyl-,        Cycloalkyl-,

            Aralkyl-    oder     Arylgruppen    ohne     hydrophile        Substi-          tuenten    stehen oder unter Ausbildung eines     heterocy-          clischen    Ringes miteinander verknüpft sind,     X1    und       X3        Wasserstoff,        Alkyl-,        Alkoxy-,        Aroylamino-,        Nitro-,          Nitrilo-,        Sulfonamidgruppen    oder Halogen,     X2    Was  serstoff,

       Allcyl-,        Alkoxy-,        Aroylamino-,        Nitro-,        Nitrilo-,          Sulfonamidgruppen,    Halogen oder den Rest  
EMI0001.0059     
    und     Y1    und     Y2    Wasserstoff,     Alkyl-,        Alkoxy-,        Aroyl-          amino-    oder     Sulfonamidgruppen    bedeuten, aus     wäss-          rigem    Medium     :

  gemeinsam    oder nacheinander mit Eis  farbenkupplungskomponenten ohne freie     Carbon-          säuregru.ppen    auf die zu färbenden     Textilfasern    auf  bringt und     anschliessend    die Farbstoffe in Gegenwart  aromatischer     Carbonsäuren        entwickelt.       Als aromatische Polyester kommen vor allem  Polyester aus aromatischen     Dicarbonsäuren    oder  einem funktionellen Derivat derselben, beispielsweise  einem     aliphatischen,        cycloaliphatischen    oder aroma  tischen Ester oder Halbester,

   einem     Säurehalogenid     oder einem Ammonium- oder     Aminsalz    und einem  Glykol der Formel     HO-(CH,).-OH,    wobei n grösser  als 1, aber nicht :grösser als 10 ist, in Frage.      Die     Azokomponenten    gelangen zweckmässig in  neutraler, saurer oder schwach alkalischer Suspension  oder gegebenenfalls in Lösung, die     Diazoaminover-          bindungen    in neutraler und vorzugsweise schwach  alkalischer Suspension, z. B. bei     pH    7-9, bevorzugt  7,5-8,5 zur Anwendung. Bevorzugt werden die Kom  ponenten bei Temperaturen von 90 bis 130  auf  das Material aufgebracht.

   Bei Temperaturen     bis    zu  100' ist es     vorteilhaft,    die für Polyesterfärbung ge  bräuchlichen     Hilfsmittel,    beispielsweise     Trichlor-          benzol,        Dichlorbenzol,        Diphenyl,        Diphenyläther,    Ester  aromatischer     Carbonsäuren    oder     Oxycarbonsäuren     zuzugeben.

   Zur Verhinderung einer vorzeitigen Spal  tung     Tier        Diaminoverbindungen    ist es weiterhin zweck  mässig, Puffersubstanzen, wie     Dinatrium-,        Trinatrium-          phosphat    u. a., den Färbebädern zuzusetzen.  



  Die Entwicklung der Farbstoffe, das heisst die  Kupplung der durch Aufspaltung der mono- oder       bis-Diazoaminoverbindung    entstehenden     Diazoverbin-          dungen    mit den     Eisfarbenkupplungskomponenten,     kann in gleichem oder     frischem    Bade durch eine  Behandlung mit     wässrigen    Lösungen oder Suspensio  nen von aromatischen     Carbonsäuren,    vorzugsweise  bei Temperaturen von 90-130 C, erfolgen.  



       Als        Azokomponenten    eignen sich für das Ver  fahren die aus der     Eisfarbentechnik    bekannten  Kupplungskomponenten ohne freie     Carbonsäuregrup-          pen,    wie     Arylamide    der       2-Oxynaphthalin-3-carbonsäure,          2-Oxycarbazol-3-carbonsäure,          Acetessigsäurearylamid,          Diphenylenoxyd-3-oxy-2-carbonsäure,          2-Oxyanthracen-3-carbonsäure    u. a.  



  Geeignete     Diazokomponenten    für die Herstellung  der     Diazoaminoverbindungen    sind beispielsweise       4-Amino-2,5-dimethoxy-4'-nitro-1,1'-azobenzol,          4-Amino-2,5-dimethoxy-2',6'-dichlor-4'-nitro-          1,1'-azobenzol,          2-Amino-4-methoxy-5-methyl-2'-chlor-4'-nitro-          1,1'-azobenzol,          4-Amino-2-methyl-5-methoxy-3'-nitro-4'-methyl-          1,1'-azobenzol,          4-Amino-naphthalin-1,1'-azo-2'-äthoxy-benzol,          4-Amino-2,3'-dimethyl-1,1'-azobenzol,          4-Amino-3,2'-dimethyl-1,

  1'-azobenzol.     Bei Anwendung von     bis-Diazoaminoverbindun-          gen,    die sich von entsprechenden     Diaminoazoverbin-          dungen    ableiten, werden im Vergleich mit den     mono-          Diazoaminoverbindungen    zuweilen noch leichter tiefe  Schwarz- und     Marineblautöne    mit sehr guten Subli  mier- und     Lichtechtheitseigenschaften    erhalten.  



  Für die Entwicklung der Farbstoffe, das heisst  für die Säurespaltung der mono- oder     bis-Diazo-          aminoverbindungen,    eignen sich insbesondere solche  aromatischen     Carbonsäuren,    die ein gutes Ziehver  mögen für aromatische Polyester besitzen, beispiels  weise Benzol- oder     Naphthalincarbonsäuren,    die  durch     Alkyl-    und/oder     Oxygruppen    und/oder Halo  genatome substituiert sein können, wie     Benzoesäure,            Salicylsäure,        o-Kresotinsäure,        p-Chlorbenzoesäure,          Naphthoesäure-(1),

          Phthalsäure,        p-Toluylsäure    oder  Kombinationen derselben.  



  Als     Dispergiermittel,    die den Ausgangskompo  nenten     bzw.    die im Verlaufe des Färbeverfahrens zu  gesetzt werden, eignen sich die handelsüblichen Pro  dukte, wie     Sulfitcelluloseablaugeprodukte,    Kondensa  tionsprodukte aus höheren Alkoholen und Äthylen  oxyd, Seifen,     Polyglykoläther    aromatischer     Fettsäure-          amide,    Kondensationsprodukte aus aromatischen       Sulfosäuren    oder Kombinationen von diesen.  



  Der Vorteil des erfindungsgemässen Verfahrens  gegenüber den bisher bekannten und in der Praxis  eingesetzten Verfahren zum Färben von Gebilden aus  aromatischen Polyestern liegt in der Vermeidung der       Diazotierung    auf der Faser. Infolge der Anwendung  höherer     Diazotieru:ngstemperaturen    (etwa     80-85 )     und der Entwicklung     nitroser    Gase sind unangenehme  und gesundheitsschädliche Beeinträchtigungen des  Färbepersonals nicht immer vermeidbar.

   In der deut  schen Patentschrift Nr. 1000338 ist zwar schon vor  geschlagen worden, Polyester zu färben, indem man  nacheinander eine beliebige     Azokomponente    und  spezielle     Diazoaminoverbindungen    mit     N-Methyl-N-          /3-oxäthylamin    als Stabilisator     aufbringt.    Ferner ist  aus der französischen     Patentschrift    Nr.

   1021901 ein       Verfahren    zum Färben und Bedrucken synthetischer  Polymerer mit     Hilfe    von     Diazoaminoverbindungen     und Kupplungskomponenten bekannt, das jedoch  ohne Einwirkung aromatischer     Carbonsäuren    zur Ent  wicklung der Färbungen und     Druck    arbeitet. Nach  beiden genannten     Verfahren    lassen sich jedoch die  tief blauen bis schwarzen Farbtöne, die man nach  dem erfindungsgemässen Verfahren erhält, nicht errei  chen.  



  <I>Beispiel 1</I>  1 g der     Diazoaminoverbindun.g    aus     diazotiertem          4-Amino-2,5-dimethoxy-4 -nitro-1,1'-azobenzol    und       Diäthylamin    sowie 1 g     1-(2',3'-Oxynaphthoylamino)-          4-chlorbenzol    werden in ein Bad von 1 Liter 40'  warmen Wassers, das 1 g eines Kondensationspro  duktes eines höheren Alkohols mit     Athylenoxyd,     ausserdem 1 g     Dinatriumphosphat,    5 g wasserfreies       Natriumsulfat    und 5 g     o-Dichlorbenzol    enthält, unter  gutem Rühren eingetragen.  



  In dieses Bad geht man mit 25 g Gewebe aus       Polyäthylenterephthalat    ein und erhöht laufend die       Temperatur    des Färbebades innerhalb 20 Minuten  auf 100 . Bei dieser Temperatur behandelt man die  Ware 60 bis 90 Minuten. Anschliessend wird das  Material in einem frischen,     wässrigen    Bad, das 10 g/1       Salicylsäu@re    enthält, 20 Minuten bei 100  entwickelt.  



  Zur Verbesserung der Reibechtheit wird dann bei  50-100  mit 3 ml Natronlauge 38      Be,    2 g     Natrium-          hydrosulfit    und 0,5 g eines     Polyglykoläthers    eines  aromatischen     Fettsäureamids    im Liter Wasser 10 bis  20 Minuten nachbehandelt und gespült.  



  Man erhält eine schwarze Färbung mit guten  Echtheitseigenschaften.      <I>Beispiel 2</I>       Polyäthylenterephthalat-Faser    in Form von       Stranggarn    wird     im    Flottenverhältnis 1:40     eine     Stunde bei 105-130  in einem Bade behandelt, das  im Liter 1 g der     Diazoaminoverbindung    aus     diano-          tiertem        4-Amino-2,5-dimethoxy-2',6'-dichlor-4'-nitro-          1,1'-azobenzol    und     N-Äthyl-cyclohexylamin    sowie  1 g     2-(2',3'-Oxynaphthoylamino)

  -naphthalin    in gut       dispergierter    Form enthält. Der Flotte wird weiterhin  1 g     Trinatriumphosphat        zugesetzt.     



  Nach dem Färben erfolgt die Entwicklung mit  10 g/1     o-Kresotinsäure    auf frischem Bade     bei    100        während    30 Minuten. Gegebenenfalls kann die Säure  entwicklung auch bei 105-130  durchgeführt werden.  Man erhält eine dunkelblaue Färbung.  



  Die Färbung kann wie im Beispiel 1     beschrieben     reduktiv nachbehandelt werden.  



  <I>Beispiel 3</I>       Polyäthylenterephthalat-Gewebe    wird im Flotten  verhältnis 1 : 40 mit 0,75<B>g</B>/1 der     Diazoaminoverbin-          dung    aus     dianotiertem    4-Amino-2,5-dimethoxy-4'-         nitro-1,1'-azobenzol    und     Dimethylamin    sowie 1 g/1       1-(2',3'-Oxynaphthoylamino)-benzol    wie in Beispiel 1  beschrieben gefärbt.  



  Die     Entwicklung    erfolgt jedoch im .gleichen Bade  nach     Zusatz    von 15 g/1     Benzoesäure    während 30 bis  40 Minuten bei 100 . Nach der Fertigstellung durch       reduktives    Seifen erhält man eine schwarze     Färbung     mit guten Echtheitseigenschaften.  



  <I>Beispiel 4</I>       Polyäthylenterephthalat-Gewebe    wird analog Bei  spiel 1 mit der     Diazoaminoverbindung    aus diano  tiertem     4-Amino-2,5-dimethoxy-4'-nitro-2'-dimethyl-          sulfonamino-1,1'-azobenzol    und     Dimethylamin    und       1-:(2'-Oxynaphthocarbazol-3'-carboyl-amino)-2-methyl-          4-methoxybenzol    gefärbt. Man erhält eine Grün  schwarzfärbung mit guten Echtheitseigenschaften.  



  Färbt man in an sich gleicher Weise wie in den  Beispielen 1-4 angegeben, jedoch unter Verwendung  der in der folgenden Tabelle     aufgeführten    Kompo  nenten, so erzielt man     ebenfalls    Färbungen mit sehr  guten Echtheitseigenschaften.

    
EMI0003.0040     
  
    Diazoaminoverbindung <SEP> aus <SEP> einem <SEP> der <SEP> Farbton <SEP> der
<tb>  genannten <SEP> sekundären <SEP> Amine <SEP> und <SEP> Azokomponente <SEP> Färbung <SEP> auf
<tb>  dianotiertem <SEP> Polyäthylentere  phthalatgewebe
<tb>  4-Amino-2,5-dimethoxy-4'-nitro- <SEP> 1-(2',3'-Oxynaphthoylamino)-benzol <SEP> Schwarz
<tb>  1,1'-azobenzol
<tb>  desgl. <SEP> 1-(2',3'-Oxynaphthoylamino)-2-methoxybenzol <SEP> Blauschwarz
<tb>  desgl. <SEP> 2-(2',3'-Oxynaphthoylamino)-naphthalin <SEP> Schwarz
<tb>  desgl. <SEP> 1-(2',3'-Oxynaphthoylamino)-4-chlorbenzol <SEP> Schwarz
<tb>  desgl. <SEP> 1-(2',3'-Oxynaphthoylamino)-4-methoxybenzol <SEP> Schwarz
<tb>  desgl. <SEP> 1-(2'-Oxycarb,azol-3'-carboylamino)- <SEP> Schwarzviolett
<tb>  4-methylbenzol
<tb>  desgl. <SEP> 1-(2',3'-Oxynaphthoylamino)-2-methyl- <SEP> Blauschwarz
<tb>  4-methoxybenzol
<tb>  desgl.

   <SEP> 2-(2',3'-Oxynaphthoylamino)-naphthalin <SEP> Schwarz
<tb>  desgl. <SEP> 1-(2',3'-Oxynaphthoylamino)-2,4-dimethoxy- <SEP> Schwarz
<tb>  5-chlorbenzol
<tb>  desgl. <SEP> 1-(3'-Oxydiphenylenoxyd-2'-carboylamino)- <SEP> Schwarzbraun
<tb>  2,5-dimethoxybenzol
<tb>  desgl. <SEP> 1-(2'-Oxy-naphthocarbazol-3'-carboylamino)- <SEP> Braunschwarz
<tb>  2-me@thyl-4-methoxybenzol
<tb>  4-Amino-2,5-diinethoxy-2',6'-dichlor- <SEP> 1-(2',3'-Oxynaphthoylamino)Benzol <SEP> Dunkelblau
<tb>  4'-nitro-1,1-azobenzol
<tb>  desgl. <SEP> 1-(2',3'-Oxynaphthoylamino)-2-methoxybenzol <SEP> Dunkelblau
<tb>  desgl.

   <SEP> 2-(2',3'-Oxynaphthoylamino)-naphthahn <SEP> Blauschwarz       
EMI0004.0001     
  
    Diazoaminoverbindung <SEP> aus <SEP> einem <SEP> der <SEP> Farbton <SEP> der
<tb>  genannten <SEP> sekundären <SEP> Amine <SEP> und <SEP> Azokomponente <SEP> Färbung <SEP> auf
<tb>  diazotiertem <SEP> Polyäthylentere  phthalatgewebe
<tb>  4-Amino-2,5-dimethoxy-2',6'-dichlor- <SEP> 1-(2',3'-Oxynaphthoylamino)-4-chlorbenzol <SEP> Dunkelblau
<tb>  4'-nitro-1,1-azobenzol
<tb>  desgl. <SEP> 1-(2',3'-Oxynaphthoylamino)-4-methoxybenzol <SEP> Dunkelblau
<tb>  desgl. <SEP> 1-(2'-Oxy-carbazol-3'-carboylamino)- <SEP> Schwarzviolett
<tb>  4-chlorbenzol
<tb>  desgl. <SEP> 1-(2',3'-Oxynaphthoylamino)-2-methyl- <SEP> Dunkelblau
<tb>  4-methoxybenzol
<tb>  desgl. <SEP> 1-(2',3'-Oxynaphthoylamino)-naphthalin <SEP> Dunkelblau
<tb>  desgl.

   <SEP> 1-(2',3'-Oxynaphthoylamino)-2,4-dimethoxy- <SEP> Dunkelblau
<tb>  5-chlorbenzol
<tb>  desgl. <SEP> 1-(3'-Oxy-diphenylenoxyd-2'-carboylamino)- <SEP> Schwarzbraun
<tb>  2,5-dimethoxy-benzol
<tb>  desgl. <SEP> 1-(2'-Oxy-anthracen-3'-carboyl-amino)- <SEP> Schwarzgrün
<tb>  2-methylbenzol
<tb>  desgl. <SEP> 1-(2'-Oxy-naphthocarbazol-3'-carboylamino)- <SEP> Grünschwarz
<tb>  2-methyl-4-methoxybenzol
<tb>  4-Amino-2-methyl-5-methoxy-3'-nitro- <SEP> 1-(2',3'-Oxynaphthoylamino)-4-methoxybenzol <SEP> Dunkelviolett
<tb>  4'-methyl-1,1'-azobenzol
<tb>  desgl. <SEP> 1-(2',3'-Oxynaphthoylamino)-2-methyl- <SEP> Dunkelviolett
<tb>  4-methoxybenzol
<tb>  desgl. <SEP> 1-(2',3'-Oxynaphthoylamino)-2,4-dimethoxy- <SEP> Dunkelviolett
<tb>  5-chlorbenzol
<tb>  desgl. <SEP> 1-(2'-Oxy-anthracen-3'-carboylamino)- <SEP> Schwarzgrün
<tb>  2-methylbenzol
<tb>  desgl.

   <SEP> 1-(2'-Oxy-naphthocarbazol-3'-carboylamino)- <SEP> Schwarzgrün
<tb>  2-methyl-4-methoxybenzol
<tb>  4-Amino-2,5-dimethoxy-4'-nitro-2'-(N- <SEP> 1-(2',3'-Oxynaphthoylamino)-benzol <SEP> Schwarzgrün
<tb>  dimethyl-sulfonamido)-1,1'-azobenzol
<tb>  desgl. <SEP> 1-(2',3'-Oxynaphthoylamino)-2-methoxybenzol <SEP> Schwarzgrün
<tb>  . <SEP> desgl. <SEP> 2-(2',3'-Oxynaphthoylamino)-naphthalin <SEP> Schwarzgrün
<tb>  desgl. <SEP> 1-(2',3'-Oxynaphthoylamino)-4-chlorbenzol <SEP> Schwarzgrün
<tb>  desgl. <SEP> 1-(2',3'-Oxynaphthoylamino)-4-methoxybenzol <SEP> Grünschwarz
<tb>  desgl. <SEP> 1-(2'-Oxy-carbazol-3'-carboylamino)- <SEP> Schwarzkorinth
<tb>  4-chlorbenzal
<tb>  desgl. <SEP> 1-(2',3'-Oxynaphthoylamino)-2-methyl- <SEP> Schwarzgrün
<tb>  4-methoxybenzol
<tb>  desgl. <SEP> 1-(2',3'-Oxynaphthoylamino)-2,4-dimethoxy- <SEP> Schwarzgrün
<tb>  5-chlorbenzol
<tb>  desgl.

   <SEP> 1-(2'-Oxy-naphthocarbazol-3'-carboylamino)- <SEP> ' <SEP> Grünschwarz
<tb>  2-methyl-4-methoxybenzol       
EMI0005.0001     
  
    Diazoaminoverbindung <SEP> aus <SEP> einem <SEP> der <SEP> Farbton <SEP> der <SEP> genannten <SEP> sekundären <SEP> Amine <SEP> und <SEP> Azokomponente <SEP> Färbung <SEP> auf
<tb>  diazotiertem <SEP> Polyäthylentere  phthalatgewebe
<tb>  4-Amino-naphthalin-1,1'-azo- <SEP> I-(2',3'-Oxynaphthoylamino)=benzol <SEP> Dunkelblau
<tb>  2'-äthoxybenzol
<tb>  desgl. <SEP> 1-(2',3'-Oxynaphthoylamino)-2-methoxybenzol <SEP> Dunkelblau
<tb>  desgl. <SEP> 2-(2',3'-Oxynaphthoylamino)-naphthalin <SEP> Blauschwarz
<tb>  desgl. <SEP> 1-(2',3'-Oxynaphthoylamino)-4-chlorbenzol <SEP> Dunkelblau
<tb>  desgl. <SEP> 1-(2',3'-Oxynaphthoylamino)-4-methoxybenzol <SEP> Blauschwarz
<tb>  desgl.

   <SEP> 1-(2'-Oxycarbazol-3'-carboylamino)- <SEP> Schwarzviolett
<tb>  4-chlorbenzol
<tb>  desgl. <SEP> 1-(2',3'-Oxynaphthoylamino)-2-methyl- <SEP> Dunkelblau
<tb>  4-methoxybenzol
<tb>  desgl. <SEP> 1-(2',3'-Oxynaphthoylamino)-naphthalin <SEP> Dunkelblau
<tb>  desgl. <SEP> 1-(2',3'-Oxynaphthoylamino)-2,4-dimethoxy- <SEP> Dunkelblau
<tb>  5-chlorbenzol
<tb>  desgl.

   <SEP> 1-(2'-Oxy-naphthocarbazol-3'-carboylamino)- <SEP> Schwarzoliv
<tb>  2-methyl-4-methoxybenzol       <I>Beispiel 5</I>    1 g der     Bis-diazoaminoverbindung    aus 1 Äquiva  lent     tetrazotiertem        4-Aminonaphthalin-1,1'-azo-4'-          aminobenzol    und 2 Äquivalenten     Dimethylamin    sowie  2 g     1-(2',3'-Oxynaphthoylamino)-benzol    werden in  ein Bad von 1 Liter 40  C warmen Wassers, das 1 g  eines Kondensationsproduktes eines höheren Alkohols  mit     Äthylenoxyd,    ausserdem 1 g     Dinatriumphosphat     und 5 g     o-Dichlorbenzol    enthält,

   unter     gutem    Rühren  eingetragen.  



  In dieses Bad gibt man 25 g     Stranggarn    aus     Poly-          äthylenterephthalat    ein und erhöht die Temperatur  des Färbebades innerhalb 20 Minuten auf 100  C.  Bei dieser Temperatur behandelt man die Ware 60  bis 90     Minuten.    Anschliessend wird das Material auf  einem frischen     wässrigen    Bad, das 10 g     Salicylsäure     im Liter enthält, 20-30 Minuten bei     1000'C    ent  wickelt.  



  Zur Verbesserung der Reibechtheit behandelt man  die gefärbte Ware in einem Bad, das 3 ml Natron  lauge (38"     B6),    2 g     Natriumhydrosulfit    und 0,5 g     eines     Kondensationsproduktes eines     höhermolekularen        ali-          phatischen    Amins mit     Äthylenoxyd    im Liter enthält,  während 10-20 Minuten bei 50-100  C nach.  



  Man erhält eine tiefe Schwarzfärbung mit sehr  guter Wasch-, Sublimier- und Lichtechtheit.    <I>Beispiel 6</I>         Polyäthylenterephthalatware    in Form von Gewebe  wird     im    Flottenverhältnis 1 :40 1 Stunde bei 105  bis 130  C in einem Bad behandelt, das     im    Liter 1 g  der im Beispiel 5 beschriebenen     Bis-diazoaminover-          bindung    sowie 2 g 1-(2',3'-Oxynaphthoylamino)-2,4-         dimethoxy-5-chlorbenzol        in    gut     dispergierter        Form     und 1 g     Trinatriumphosphat    enthält.

   Nach dem Fär  ben erfolgt die Entwicklung mit 10 g/1     Salicylsäure     auf frischem Bad bei 100  C während 30     Minuten.     Gegebenenfalls kann die Säureentwicklung bei 105  bis 130  C durchgeführt werden.  



  Die Färbung kann zur Verbesserung der Reib  echtheit, wie im Beispiel 5 beschrieben, nachbehandelt  werden.  



  Man erhält ein kräftiges Marineblau von ausge  zeichneten     Echtheitseigenschaften.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zur Erzeugung tiefblauer bis schwarzer Färbungen mit wasserunlöslichen Azofarbstoffen auf Textilfasern aus aromatischen Polyestern, insbeson dere Polyäthylenterephthalaten, dadurch gekennzeich net, dass man Diazoaminoverbindungen der Formel EMI0005.0045 worin R und R1 Reste der Benzol- oder Naphthalin- reihe bedeuten, R, und R3 für Alkyl-, Cycloalkyl-,
    Aralkyl- oder Arylgruppen ohne hydrophile Substi- tuenten stehen oder unter Ausbildung eines hetero- cyclischen Ringes miteinander verknüpft sind, X1 und X3 Wasserstoff, Alkyl-, Alkoxy-, Aroylamino-, Nitro-, Nitrilo-, Sulfonamidgruppen oder Halogen, X2 Was- serstoff,
    Alkyl-, Alkoxy-, Aroylamino-, Nitro-, Nitrilo-, Sulfonamidgruppen, Halogen oder den Rest EMI0006.0008 und Y1 und Y.., Wasserstoff, Alkyl- Alkoxy-, Aroyl- amino- oder Sulfonamidgruppen bedeuten,
    aus wäss- rigem Medium gemeinsam oder nacheinander mit Eis farbenkupplungskomponenten ohne freie Carbon- säuregruppen auf die zu färbenden Textilfasern auf bringt und anschliessend die Farbstoffe in Gegenwart aromatischer Carbonsäuren entwickelt. UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgangskomponenten bei Temperaturen von 90-l30 auf das zu färbende Mate rial aufgebracht werden.
    2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Farbstoffe bei Temperaturen von 90-l30 entwickelt werden. 3. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass zur Entwicklung der Farbstoffe solche Benzol- oder Naphthalincarbonsäuren verwen det werden, die durch Alkyl- und/oder Oxygruppen und/oder Halogenatome substituiert sein können. 4. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass eine Diazoaminoverbindung der Formel EMI0006.0032 verwendet wird. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass eine Diazoaminoverbindung der Formel EMI0006.0035 verwendet wird. 6. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass eine Diazoaminoverbindung der Formel EMI0006.0038 verwendet wird. 7. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass eine Diazoaminoverbindung der Formel EMI0006.0040 verwendet wird. B. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Diazoaminoverbindung der Formel EMI0007.0003 verwendet wird.
    PATENTANSPRUCH 11 Polyesterfasern, insbesondere Polyäthylentere- phthalatfasern, gefärbt nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch 1. Entgegengehaltene Schrift- und Bildwerke <I>Deutsche Patentschrift Nr. 1000338</I> <I>Französische</I> Patentschri <I>f t</I> Nr.1021901
CH8059559A 1958-11-28 1959-11-13 Verfahren zur Erzeugung tiefblauer bis schwarzer Färbungen auf Textilfasern aus aromatischen Polyestern CH372407A (de)

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