CH372413A - Olfeuerungsautomat mit thermisch gesteuertem Schaltprogramm - Google Patents

Olfeuerungsautomat mit thermisch gesteuertem Schaltprogramm

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CH372413A
CH372413A CH8017259A CH8017259A CH372413A CH 372413 A CH372413 A CH 372413A CH 8017259 A CH8017259 A CH 8017259A CH 8017259 A CH8017259 A CH 8017259A CH 372413 A CH372413 A CH 372413A
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CH
Switzerland
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switching
lever
contact
switch
oil burner
Prior art date
Application number
CH8017259A
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English (en)
Inventor
Kiss Franz
Original Assignee
Landis & Gyr Ag
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23NREGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
    • F23N5/00Systems for controlling combustion
    • F23N5/20Systems for controlling combustion with a time program acting through electrical means, e.g. using time-delay relays
    • F23N5/206Systems for controlling combustion with a time program acting through electrical means, e.g. using time-delay relays using electrical or electromechanical means
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23NREGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
    • F23N2239/00Fuels
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Control Of Combustion (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
    Ölfeuerungsautomat   mit thermisch gesteuertem Schaltprogramm Die Erfindung betrifft einen    Ölfeuerungsauto-      maten,   das heisst eine automatische Schalteinrichtung für ölbeheizte    Feuerungsanlagen,   z. B. für Zentralheizungen. Eine bekannte Schalteinrichtung dieser Art steuert den Ablauf eines    Schaltprogrammes   bei der Inbetriebsetzung einer    Ölfeuerungsanlage   mittels eines    Bimetallelementes.   Sie schaltet die    Feuerungs-      anlage   bei nicht rechtzeitig erfolgender Zündung des    Brennstoff-Luft-Gemisches   bzw. nach ungewolltem Erlöschen der Flamme und erfolgloser Wiederholung des Zündversuches selbsttätig ab. 



  Das    Bimetallelement   in diesem    Ölfeuerungsauto-      maten   wird bei der Inbetriebsetzung der    Ölfeuerungs-      anlage   elektrisch aufgeheizt. An seinem freien Ende trägt es drei Einstellschrauben, die bei    Durchbiegung   des Bimetalls der Reihe nach einen ersten Kippschalter für den Zündtransformator, einen zweiten für den    ölbrennermotor   und bei Ausbleiben der    Bren-      nerflamme   einen dritten, den sogenannten Störschalter, betätigen. Dieser bekannte    ölfeuerungsautomat   hat den Nachteil, dass bei Fremdlicht die Anlage nicht blockiert wird.

   Wenn der    Thermostatschalter   die Ölfeuerung einschaltet, wird das Schaltprogramm, ungeachtet des Vorhandenseins von Fremdlicht normal abgewickelt und die Anlage in Betrieb gesetzt. Erlischt die    Brennerflamme,   so erfolgt weiter keine Abschaltung mit nachfolgender Wiederholung des    Zünd-      versuches,   da das    Flammenüberwachungsrelais   unter Einfluss des Fremdlichtes erregt bleibt und so Normalbetrieb vortäuscht.

   Die bekannte Einrichtung ist also nicht    fremdlichtsicher.   Will man bei Fremdlicht nicht nur den Ablauf des ganzen Schaltprogramms verhindern, sondern auch die Einschaltung der    Feue-      rungsanlage   überhaupt vermeiden, so stellt sich folgende Aufgabe: Während der Inbetriebsetzung der    Ölfeuerungs-      anlage,   das heisst bei der Abwicklung des Einschalt-    programms,   ist der    ölbrennermotor   von dem Programmschalter zu steuern.

   Nach Erscheinen der    Brennerflamme   soll die Steuerung des    Brennermotors   vom    Flammenüberwachungsrelais   übernommen werden, ohne dass der Programmschalter noch Einfluss auf den Schaltzustand des    Brennermotors   ausüben kann. Ist also die    Steuerung   des Motors vorher nicht vom Programmschalter aus geschehen, darf sie in weiterer Folge auch nicht vom    Flammenüberwachungsrelais   aus erfolgen, das heisst die Steuerung durch den Programmschalter soll der Steuerung durch das Flammenrelais immer vorangehen.    Ferner   hat das    Flam-      menüberwachungsrelais   bei Fremdlicht eine Inbetriebsetzung der    ölfeuerungsanlage   zu verhindern.

   Diese Aufgabe ist bei einigen bekannten    Ölfeuerungs-      automaten   gelöst. Der Aufwand dieser Geräte ist jedoch verhältnismässig gross, so dass ihre Anschaffung für kleine Ölfeuerungen unwirtschaftlich ist. Ein weiterer Nachteil der eingangs erwähnten bekannten Einrichtung ist, dass, falls nach einem gescheiterten Zündversuch die Anlage in Störstellung gegangen ist, bei direkt darauffolgenden    Wiedereinschal-      tungsversuchen   jedesmal der    Zündtransformator   und der    ölbrennermotor   eingeschaltet werden. Das Bimetall braucht nämlich eine gewisse Zeit, um sich abzukühlen, bevor es den    Zündtransformator-   und den    Brennermotorkontakt   ausschaltet. 



  Die Erfindung betrifft nun einen    Ölfeuerungs-      automaten   mit    thermisch   gesteuertem Schaltprogramm und    Flammenüberwachungsrelais,   der die erwähnten Nachteile nicht aufweist. Erfindungsgemäss ist dies dadurch erreicht, dass ein Stufen aufweisender, federnd gelagerten Steuernocken und ein von diesem in seinen Stufen arretierter    Schalthebel   sowie ein von einem    Heizelement   zu erhitzendes Schaltbimetall vorgesehen sind, welches beim Durchbiegen den Steuernocken    mitnimmt,

     wobei der Schalthebel 

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 in    aufeinanderfolgenden   Schritten in die jeweilige der    Steuerung   des Zündtransformators und des    Ölbren-      nermotors   zugeordnete Stufe    springt   und dabei einen Kontakt mit einer vorgespannten und einer nicht vorgespannten Kontaktfeder zur Einschaltung des    Zündtransformators   und einen Kontakt zur Einschaltung des    ölbrennermotors   schliesst, und dass nach erfolgter Zündung das    Flammenüberwachungsrelais   beim Anziehen eines seiner Anker bildenden    Kipp-      hebels   sowohl einen Kontakt öffnet, wodurch das Heizelement abgeschaltet wird,

   als auch die nicht    vorgespannte   Kontaktfeder des Zündkontaktes von der ihm zugehörigen,    vorgespannten   Kontaktfeder abdrückt, wobei die vorgespannte Kontaktfeder der nicht vorgespannten folgend den Zündkontakt geschlossen hält, bis der in der betreffenden Stufe des federnd gelagerten Steuernockens eingeschnappte Schalthebel unter    Einfluss   des abkühlenden Schaltbimetalls entgegen der magnetischen Anziehung des Relaiskernes vom letzteren abgezogen wird und die vorgespannte Kontaktfeder von der nicht vorgespannten löst und der Kipphebel weiter nach Abwicklung des Schaltprogramms den Schalthebel verriegelt, so dass während des Betriebes Steuerung des Ölbrennermotors vom    Flammenüberwachungsrelais   vorgenommen wird, das vor Abwicklung des Schaltprogramms den Schalthebel freilässt,

   und dass ein    Störschalte-      mechanismus   vorgesehen ist, der aus einem einseitig in einem Drehpunkt    gelagerten   Störhebel besteht, welcher mit seinem freien Ende in einer Aussparung einer Zunge liegt, die an einem mit dem Schaltbimetall verbundenen    Fortsatz   federnd ausschwenkbar    gelagert   ist und die bei Nichtzündung mit dem    Fortsatz   in Bewegung gesetzt und nach einem durch einen Einstellknopf bestimmten Zeitablauf im Zusammenwirken mit dem Störhebel so weit ausgeschwenkt wird, bis ihr oberes Ende seine    Widerlage   an einem exzentrisch drehbaren Organ hat und in weiterer Folge dem Störhebel seine Unterlage entzieht, so dass dieser abfällt und einen    Störschaltkontakt   betätigt,

   der die    ölfeuerungsanlage   vom Versorgungsnetz trennt. 



  Die Erfindung wird anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. 



  Es zeigen:    Fig.   1 eine Schalteinrichtung zur Steuerung und Überwachung einer Ölfeuerung,    Fig.2   ein Detail der    Einrichtung   gemäss der    Fig.   l 'und    Fig.3   einen Schaltungszustand der Einrichtung vor ihrer Inbetriebsetzung. 



  Der    Aufbau   der Schalteinrichtung ist aus    Fig.   1 und 2 ersichtlich: An einem Schaltbimetall 1 ist ein Träger 2 befestigt, der ein Heizelement 3 zum Erhitzen des Schaltbimetalls 1 trägt. Als    Heizelement   könnte ebensogut auch eine direkt auf dem Schaltbimetall be- festigte Heizwicklung verwendet werden. Am unteren Ende ist das Schaltbimetall über einen wärmeisolierenden Körper 4 mit einem Kompensationsbimetall 5 gekoppelt, das über einen Arm 6 am Gestell 7 befestigt ist. Eine Einstellschraube 8 dient zur Einstellung der gewünschten Lage des Schaltbimetalls 1, an dessen oberem Ende ein    Fortsatz   9 befestigt ist, der eine Zunge 10 trägt. Diese ist auf einer Achse 11 durch eine Feder 12, z.

   B. eine Blattfeder, federnd schwenkbar gelagert, die einerseits an der Zunge 10 und anderseits am    Fortsatz   9 befestigt ist. Am Fortsatz 9 ist noch ein exzentrisch drehbares Organ 13 angeordnet, das mit einem Einstellknopf 14 in bezug auf die Zunge 10 eingestellt werden kann. Gegen den    Fortsatz   9 stützt sich unter Druck einer Blattfeder 15 eine Einstellschraube 16 ab. Die Blattfeder 15 trägt an ihrem oberen Ende einen stufenförmig ausgebildeten Steuernocken 17 mit einer Aussparung 18. Mit dem Steuernocken 17 arbeitet ein um den Drehpunkt 19 schwenkbarer Schalthebel 20 zusammen. Dieser trägt zwei drehbar angeordnete    Kontaktsteuerschei-      ben   21, 47, von denen in der    Fig.   1 nur die vordere, 21, sichtbar ist, sowie eine    Rückstellrolle   22.

   Ein ebenfalls um den Drehpunkt 19 schwenkbarer, einseitig gelagerter Störschalthebel 24 liegt mit seinem freien Ende in einer Aussparung 25 der Zunge 10 und ist mit einem Schaltarm 26 starr verbunden. Am Gestell 7 ist ferner ein    Flammendetektorrelais   mit einer Relaisspule 27 und einem Relaiskern 28 angeordnet. Der Anker des    Flammendetektorrelais   wird von einem Kipphebel 29 gebildet, der um den Drehpunkt 30 schwenkbar gelagert und an welchem eine drehbare    Kontaktsteuerrolle   31 angeordnet ist. In seiner Verlängerung trägt der Kipphebel 29 einen Sperrhebel 32, dessen freies, abgewinkeltes Ende bei erregtem    Flammendetektorrelais   in einer Aussparung 33 des    Fortsatzes   9 liegt.

   Ein von Hand zu bedienender Schwenkhebel 34, der ebenfalls im Drehpunkt 19 drehbar gelagert ist, weist einen Schaltarm 35 auf. Der Schwenkhebel 34 wird durch eine Schraubenfeder 36 in der gezeichneten Lage gehalten. Die vordere    Kontaktsteuerscheibe   21 arbeitet über einen Schaltstift 23 mit einer Kontaktfeder 37 zusammen, während die Schaltarme 26 bzw. 35 auf die Kontaktfedern 39 bzw. 40 einwirken, wobei die Kontaktfeder 37 zusammen mit einer Kontaktfeder 38 den Kontakt für den    ölbrennermotor   betätigt und die beiden Kontaktfedern 39, 40 mit einer Kontaktfeder 41 einen Störschalter bilden, der im Störfalle die Vorrichtung vom Versorgungsnetz abschaltet und die Störeinrichtung einschaltet.

   Denkt man sich die vordere Kontaktpartie weg, so sieht man die in der    Fig.   2 dargestellte hintere Kontaktpartie, die Kontaktfedern 42, 43 und 44, 45 aufweist. Die beiden ersten bilden den Flammenkontakt, der über einen Schaltstift 48 von der    Kontaktsteuerrolle   31 des Kipphebels 29 betätigt wird. Die beiden letzteren bilden den Zündkontakt, dessen eine Kontaktfeder 44 mit einem    Schaltstift   46 von der hinteren    Kontaktsteuerscheibe   47 am Schalthebel 20 und dessen andere Kontakt- 

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    feder   45 mit einem Schaltstift 49 - über einen von der    Kontaktsteuerrolle   31 gesteuerten Schaltstift 48 betätigt wird. Zur Inbetriebnahme der beschriebenen Vorrichtung ist nun folgendes Schaltprogramm erforderlich: 1.

   Einschalten des Zündtransformators. 



  2. Einige Zeit nach dem Einschalten des    Zünd-      transformators   -    Vorzündzeit   genannt - ist der    Ölbrennermotor   einzuschalten. 



  3. a) Bei erfolgter Zündung: Ausschalten des    Zünd-      transformators   einige Zeit nachdem sich das    Brennstoff-Luft-Gemisch   entzündet hat (Nachzündung). 



  b) Bei nicht erfolgter Zündung: Nach der sogenannten Überbrückungszeit ist der Zündversuch zu beenden und die    Ölfeuerungsanlage   vom Netz abzuschalten unter gleichzeitiger Auslösung eines akustischen oder optischen Störsignals. 



  Erlischt die    Brennerflamme   während des Betriebes, so ist der    Brennermotor   sofort abzuschalten, und die Anlage soll wieder in die Ausgangsstellung zurückkehren, um darauf einen weiteren Zündungsversuch zu machen.    Erfolgt   keine Zündung, so ist die    ölfeuerungsanlage   vom Netz zu trennen und der    Betriebsunterbruch   durch Auslösung des bereits oben erwähnten Störsignals kennbar zu machen. Eine Wiedereinschaltung soll hierauf erst nach einer bestimmten Zeit, die zur    Durchspülung   des    Feuerungsraumes   ausreicht, wieder möglich sein. 



  Die Schaltung der Kontakte ist im elektrischen Schaltschema der    Fig.   3 dargestellt, unter Verwendung der gleichen Bezugszeichen für entsprechende Teile wie in den    Fig.   1 und 2. Der Zündtransformator ist mit 50 und der    ölbrennermotor   mit 51 benannt, während eine Störsignallampe mit 52 und ein    Thermostatschalter   mit 53 bezeichnet, und Anschlüsse des Versorgungsnetzes mit 54, 55 angegeben sind. Die Zusammenarbeit der    Kontaktsteuerscheiben   21, 47 mit den Kontaktfedern 37, 44 ist im Schaltschema durch die strichpunktierte Wirklinie 56 und diejenige der    Kontaktsteuerrolle   31 mit den Kontaktfedern 43 und 45 durch die Wirklinie 57 schematisch dargestellt. 



  Die Arbeitsweise der Schaltvorrichtung ist nun folgende: Vor der Inbetriebsetzung ist die Schaltstellung so, wie in der    Fig.   3 gezeichnet. Der Schalthebel 20 befindet sich dann in der in der    Fig.   1 gestrichelt gezeichneten Ausgangslage, wobei er unter Druck der durch die Scheibe 47 vorgespannten und von der Kontaktfeder 45 abgehobenen Kontaktfeder 44 des Zündungskontaktes 44, 45 gegen die Unterseite des Steuernockens 17 anliegt. Die Kontakte für den    Ölbrennermotor   und den Zündtransformator sind noch geöffnet, wie dies für den    Ölbrennermotor-Kon-      takt   37, 38 in der    Fig.   1 gestrichelt dargestellt ist.

   Unterschreitet nun die Temperatur eines von der    Feuerungsanlage   beheizten Systems einen eingestellten Wert, so schliesst der    Thermostatschalter   53 seinen Kontakt, und das Heizelement 3 wird an Spannung gelegt und erwärmt das Schaltbimetall 1, das sich dabei nach rechts ausbiegt, wobei es über die Einstellschraube 16 den am oberen Ende der Blattfeder 15 befestigten Steuernocken 17    mitnimmt.   Nach    einiger   Zeit hat sich der Steuernocken 17 aus der gestrichelt gezeichneten Lage heraus so weit nach rechts bewegt, dass der Schalthebel 20 unter Druck der    Kontaktfeder   44 in die Aussparung 18 des Steuernockens springt. Der Zündungskontakt 44, 45 wird nun geschlossen und der Zündtransformator 50 an das Versorgungsnetz gelegt.

   Da der    Kontaktabstand   beim Ölbrennermotor-Kontakt 37, 38 grösser ist als beim Zündungskontakt 44, 45, bleibt ersterer noch geöffnet (Vorzündung). Bei weiterem Durchbiegen des Schaltbimetalls 1 springt der Schalthebel 20 schliesslich aus der Aussparung 18 heraus, bis er mit seinem linken Ende an den Relaiskern 28 anschlägt. Nun wird erst der Kontakt 37, 38 geschlossen und der    ölbrennermotor   51 in Betrieb gesetzt. Sobald das    Brennstoff-Luft-      Gemisch   gezündet hat, wird das Flammendetektorrelais 27, 28 erregt und zieht den Kipphebel 29 an. Die    Kontaktsteuerrolle   31 öffnet    daraufhin   über den Schaltstift 48 den Flammenkontakt 42, 43 und schaltet das    Heizelement   3 vom    Versorgungsnetz   ab.

   Gleichzeitig bewegt sich das freie, abgewinkelte Ende des Sperrhebels 32 in die Aussparung 33 und verriegelt den    Fortsatz   9 und damit auch das Schaltbimetall 1, wodurch ein weiteres Ausbiegen des oberen Endes des Schaltbimetalls 1    mit   dem Fortsatz 9 verhindert wird. Ist das Schaltbimetall entsprechend dimensioniert, so dass es sich nach Abschaltung des Heizelementes nicht mehr so weit durchbiegt, dass eine Auslösung erfolgt, kann der Sperrhebel 32 fortfallen. überdies verriegelt der angezogene Kipphebel 29 mit seinem am Relaiskern 28 aufliegenden verlängerten Teil auch den Schalthebel 20. Der Kontakt 37, 38 des    ölbrennermotors   bleibt daher geschlossen, wird aber nunmehr vom Flammen- überwachungsrelais 27, 28 gesteuert.

   Die Kontaktsteuerrolle 31 betätigt neben dem Flammenkontakt 42, 43 über die Schaltstifte 48, 49 auch die Kontaktfeder 45 des Zündkontaktes, der jedoch vorerst noch geschlossen bleibt (Nachzündung), da die vorgespannte Kontaktfeder 44 der Kontaktfeder 45 in ihrer Bewegung folgt. Das Schaltbimetall kühlt sich inzwischen ab und nimmt bei seiner Rückwärtsbewegung über den    Fortsatz   9 und die    Rückstellrolle   22 den Schalthebel 20 mit.

   Einige Zeit nach der Bildung einer Flamme hat sich das Schaltbimetall 1 so weit abgekühlt, dass es wieder seine Ausgangslage einnimmt und dabei so auf die    Rückstellrolle   22 einwirkt, dass über diese eine Kraft auf den Schalthebel 20 übertragen wird, die grösser ist als die magnetische Anziehungskraft des Relaiskernes 28, so dass der Schalthebel 20 von diesem so weit abgehoben wird, dass er an den seinen weiteren Schwenkweg sperrenden Kipphebel 29 anschlägt. Dieser Teilschwenkweg s, den er dabei    zurücklegt,   genügt aber, 

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 um über die    Kontaktsteuerrolle   21, die Kontaktfeder 44 von der Kontaktfeder 45    zu   lösen, wodurch der Zündtransformator ausgeschaltet wird. 



  Erscheint die    Brennerflamme   nicht, bleibt der Sperrhebel 32 in der gezeichneten Stellung, und das Heizelement 3 bleibt eingeschaltet, das Schaltbimetall 1 biege sich weiter durch und bewegt dabei den mit ihm verbundenen    Fortsatz   9 in Biegerichtung mit. Die Zunge 10 ist vorerst noch mit dem Störhebel 24 lose verbunden, der sie, da er durch Reibung in ihrer Aussparung 25 gehalten wird, so weit ausschwenkt, bis das obere Zungenende völlig zum Exzenter 13 hingeschwenkt worden ist und an diesem seine    Widerlage   findet.

   Da die Zunge nunmehr der Tendenz des Störschalthebels 24, sie noch weiter auszuschwenken, nicht mehr Folge leisten kann, anderseits mit dem    Fortsatz   9 immer mehr vom Schaltstörhebel 24 entfernt wird, rutscht dieser schliesslich aus seiner Stütze und fällt auf den Schaltarm 35 des Schwenkhebels 34. Da die Kontaktfeder 39 ebenfalls unter    Vorspannung   steht, folgt sie dem am Hebel 24 befestigten Schaltarm 26, der Störschalter öffnet den Kontakt 39, 40, die    Ölfeuerungsanlage   wird vom Netz abgetrennt, anderseits schliesst er aber den Kontakt 39-41, wodurch die Störlampe 52 aufleuchtet.

   Die gewünschte Zeitspanne vom Einschalten des    Brennermotors   bis zur Betätigung des Störschalters ist, wie vorstehend schon angeführt, durch Verdrehen des Exzenters 13 einzustellen    (überbrückungs-   oder Sicherheitszeit). Sie kann der Grösse jeder    Ölfeue-      rungsanlage   leicht angepasst werden. Durch Öffnen des Störschalters ist die ganze Anlage, ausgenommen der Störlampe 52, vom Versorgungsnetz abgeschaltet, und die    Schaltvorrichtung   stellt sich wieder in die Ausgangslage    zurück.   Die Wiedereinschaltung kann durch Drücken auf den Schwenkhebel 34 erfolgen, wodurch das obere Ende des Schaltarmes 35 angehoben wird und den Störschalthebel 24 wieder in die Aussparung 25 der Zunge 10 legt.

   Das ist jedoch erst nach einer gewissen    Wartezeit   möglich, da das Schaltbimetall 1 so weit abgekühlt sein muss, bis der Fortsatz 9 die Zunge 10 wieder in den Bereich des Störschalthebels 24 zurückgebracht hat. Um zu verhindern, dass bei Einschaltversuchen der Störschalter durch den Schaltarm 26 geschlossen wird, nimmt der Schaltarm 35 jeweils die Kontaktfeder 40 mit. Innerhalb der Wartezeit kann das    Heizelement   3 also nicht eingeschaltet werden, wodurch eine Inbetriebnahme des Zündtransformators und des Ölbrennermotors ausgeschlossen ist. 



  Ist jedoch der Zündversuch erfolgreich verlaufen und erlischt während des Betriebes die    Bren-      nerflamme,   so fällt der Anker 29 ab. Der nunmehr freigegebene Schalthebel 20 bewegt sich darauf, unter Einwirkung des Schaltbimetalls 1 auf die    Rückstell-      rolle   22, in die Ausgangslage zurück, wonach automatisch ein neuer Zündversuch eingeleitet wird.

   Dieser und die    Abschaltung   verlaufen in derselben Folge wie oben bereits beschrieben wurde, wenn die    Bren-      nerflamme   nicht oder nicht rechtzeitig    erscheint.   Vor- teilhaft ist, dass das Abfallen des Ankers 29 nach dem Erlöschen der Flamme sehr rasch geschieht, was dadurch gegeben ist, dass das vorher bereits abgekühlte Schaltbimetall über die    Rückstellrolle   22 und den Schalthebel 20 während des Betriebes bereits eine entsprechende Kraft auf den Kipphebel 29 ausübt, die versucht, diesen vom Relaisanker abzuheben. Dies ist von besonderem Vorteil bei    Ölfeuerungen,   bei denen die Ofenwand noch verhältnismässig lange Zeit mit relativ grosser Intensität    nachglüht.   



  Beim Vorhandensein von    Fremdlicht   zieht das Flammenrelais 27, 28 den Kipphebel 29 an, wodurch der Flammenkontakt 42, 43 geöffnet wird. Die Ölfeuerungsanlage kann dadurch nicht in Betrieb gesetzt werden. Das Ansprechen des Relais 27, 28 beeinflusst hierbei jedoch nicht den Schaltzustand des    Brennermotors   51, da der Schalthebel 20 in Ausgangslage ausserhalb der Bahn des Kipphebels 29 liegt. Der    Brennermotor   bleibt also ausgeschaltet.

   Der beschriebene    ölfeuerungsautomat   verhindert bei Fremdlicht somit eine Inbetriebnahme der    Ölfeue-      rung.   Die eingangs erwähnten Aufgaben, die übernahme der Steuerung des    ölbrennermotors   durch das    Flammenüberwachungsrelais   erst nach vorangegangener Steuerung dieses Motors durch thermisch über das Schaltbimetall 1 betätigte Kontakte sowie die Nichtinbetriebsetzung des    Ölbrennermotors   bei Fremdlicht sind somit bei dem vorstehend beschriebenen    ölfeuerungsautomaten   gelöst. Sehr vorteilhaft ist weiter, dass die Schaltvorrichtung nur wenig Raum bedarf. Es ist klar, dass die vom Steuernocken 17 bestimmten Programmintervalle durch geeignete Formgebung der Schaltstufen festgelegt werden können.

   Diese Intervalle sind beispielsweise dadurch einstellbar zu machen, dass im    Steuernocken   17 verstellbare Stifte angeordnet sind, deren vorstehende Enden eine Treppe bilden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Ölfeuerungsautomat mit thermisch gesteuertem Schaltprogramm und Flammenüberwachungsrelais, dadurch gekennzeichnet, dass ein Stufen aufweisender, federnd gelagerter Steuernocken (17) und ein von diesem in seinen Stufen arretierter Schalthebel (20) sowie ein von einem Heizelement (3) zu erhitzendes Schaltbimetall (1) vorgesehen sind, welches beim Durchbiegen den Steuernocken (17) mitnimmt, wobei der Schalthebel (20) in aufeinanderfolgenden Schritten in die jeweilige der Steuerung des Zündtransformators (50) und des Ölbrennermotors (51) zugeordnete Stufe springt und dabei einen Kontakt (44, 45) mit einer vorgespannten (44) und einer nicht vorgespannten Kontaktfeder (45) zur Einschaltung des Zünd- transformators (50) und einen Kontakt (37, 38)
    zur Einschaltung des ölbrennermotors (51) schliesst, und dass nach erfolgter Zündung das Flammenüberwa- chungsrelais (27, 28) beim Anziehen eines seinen Anker bildenden Kipphebels (29) sowohl einen Kontakt (42, 43) öffnet, wodurch das Heizelement (3) <Desc/Clms Page number 5> abgeschaltet wird, als auch die nicht vorgespannte Kontaktfeder (45) des Zündkontaktes (44, 45) von der ihm zugehörigen, vorgespannten Kontaktfeder (44) abdrückt, wobei die vorgespannte Kontaktfeder der nicht vorgespannten folgend den Zündkontakt (44, 45) geschlossen hält, bis der in der betreffenden Stufe des federnd gelagerten Steuernockens (17) eingeschnappte Schalthebel (20) unter Einfluss des abkühlenden Schaltbimetalls (1)
    entgegen der magnetischen Anziehung des Relaiskernes (28) vom letzteren abgezogen wird und die vorgespannte Kontaktfeder von der nicht vorgespannten löst und der Kipphebel (29) weiter nach Abwicklung des Schaltprogrammes den Schalthebel (20) verriegelt, so dass während des Betriebes die Steuerung des Ölbrennermotors (51) vom Flammenüberwachungsrelais (27, 28) vorgenommen wird, das vor Abwicklung des Schaltprogrammes den Schalthebel freilässt, und dass ein Störschaltemechanismus vorgesehen ist, der aus einem einseitig in einem Drehpunkt gelagerten Störhebel (24) besteht, welcher mit seinem freien Ende in einer Aussparung (25) einer Zunge (10) liegt, die an einem mit dem Schaltbimetall (1) verbundenen Fortsatz (9)
    federnd ausschwenkbar gelagert ist und die bei Nichtzündung mit dem Fortsatz (9) in Bewegung gesetzt und nach einem durch einen Einstellknopf bestimmten Zeitablauf im Zusammenwirken mit dem Störhebel so weit ausgeschwenkt wird, bis ihr oberes Ende seine Widerlage an einem exzentrisch drehbaren Organ (13) hat und in weiterer Folge dem Störhebel (24) seine Unterlage entzieht, so dass dieser abfällt und einen Störschaltkontakt (39, 40) betätigt, der die ölfeuerungsanlage vom Versorgungsnetz trennt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Ölfeuerungsautomat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalthebel (20) unter Druck der Kontaktfeder (37, 44) der von ihm betätigten Kontakte (37, 38, 44, 45) in die Stufen (18) des Steuernockens (17) springt. 2. Ölfeuerungsautomat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass am Schaltbimetall-Fort- satz (9) ein, um eine senkrecht zu seiner Bewegungsrichtung stehende Achse, exzentrisch drehbares Organ (13) vorgesehen ist, gegen das bei Nichtzündung, nach einer bestimmten von seiner verstellbaren Winkellage abhängigen Zeit, nach dem Einschalten des Ölbrennermotors (51) die Zunge (10)
    des Störschalt- mechanismus stösst und den Störschalthebel zum Abfallen bringt. 3. Ölfeuerungsautomat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass am Anker (29) des Flam- menüberwachungsrelais (27, 28) ein Sperrhebel (32) angebracht ist, der bei angezogenem Anker das Schaltbimetall (1) verriegelt. 4. Ölfeuerungsautomat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kipphebel (29) und der Schalthebel (20) um verschiedene Drehpunkte (19, 30) derart schwenkbar sind, dass der Schwenkhebel (20) in der Ausgangsstellung ausserhalb der Bahn des Kipphebels (29) liegt und bei Abwicklung des Einschaltprogrammes in dessen Bahn zu liegen kommt.
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