CH373848A - Olfeuerungsautomat in einer Feuerungsanlage - Google Patents
Olfeuerungsautomat in einer FeuerungsanlageInfo
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- CH373848A CH373848A CH8017459A CH8017459A CH373848A CH 373848 A CH373848 A CH 373848A CH 8017459 A CH8017459 A CH 8017459A CH 8017459 A CH8017459 A CH 8017459A CH 373848 A CH373848 A CH 373848A
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Description
Ölfeuerungsautomat in einer Feuerungsanlage Die Erfindung betrifft einen Ölfeuerungsauto- maten in einer Feuerungsanlage, wie sie z. B. in Zen tralheizungen Verwendung findet. Solche Feuerungs-. anlagen werden durch einen Thermostatschalter ge regelt und weisen einen ölbrennermotor und einen Zündtransformator auf.
Es sind ölfeuerungsautomaten bekannt, bei denen ein Schaltprogramm durch eine Nockenwalze gesteu ert wird, die aus einer Anzahl von einzeln neben einander angeordneten Nockenscheiben besteht. Der Antrieb der Nockenwalze erfolgt durch einen Elektro motor. Nachteilig dabei ist das Erfordernis eines Untersetzungsgetriebes für den Elektromotor, wes halb die Herstellungskosten und der Raumbedarf sol cher ölfeuerungsautomaten verhältnismässig gross sind.
Bei einem ölfeuerungsautomaten mit einem Flam- menüberwachungsrelais und einer für den Ablauf eines Schaltprogrammes erforderlichen Kontaktsteue rung durch eine Nockenwalze, die aus einer Anzahl nebeneinander angeordneten Nockenscheiben be steht, in einer Feuerungsanlage mit Thermostatschal- ter, Ölbrennermotor und Zündtransformator ist der geschilderte Nachteil dadurch vermieden,
dass ein mit einem Ende fest angeordnetes Bimetall und ein Heiz- widerstand vorgesehen sind, wobei das freie Ende des Bimetalles mit der Nockenwalze derart gekup pelt ist, dass es bei Erwärmung durch den Heiz- widerstand die Nockenwalze in der einen Richtung und bei Abkühlung in der entgegengesetzten Rich tung dreht, und dass weiter den von der Nocken walze gesteuerten Kontaktfedern zwei Gruppen von Nockenscheiben zugeordnet sind,
an deren eine Gruppe die Kontaktfedern bei der Drehung der Nok- kenwalze in der einen Richtung und an deren an dere Gruppe die Kontaktfedern bei der entgegen gesetzten Drehrichtung anliegen. Die Erfindung ist in einem Ausführungsbeispiel anhand der nachstehenden Figuren näher veranschau licht.
Es zeigen: Fig.l eine als ölfeuerungsautomat ausgebildete automatische Schalteinrichtung, Fig. 1a ein zum ölfeuerungsautomaten gehören des Steuerorgan, Fig.2 eine vereinfachte Darstellung zur Erklä rung der Wirkungsweise des Ölfeuerungsautomaten gemäss Fig.l mit einem elektrischen Schaltschema der automatischen. Feuerungsanlage und Fig.2a ein Detail des Ölfeuerungsautomaten ge mäss Fig. 1 bzw. Teilausschnitt<B> A </B> nach Fig. 2.
In der Fig. 1 ist mit 1 ein Bimetall angedeutet, das von einem nicht dargestellten Heizelement zu erhitzen -ist. Das Bimetall 1 ist mit seinem unteren Ende an einem seitlichen Fortsatz 2 eines U-förmi- gen Halters 3 befestigt, der von einem Gestell 4 getragen wird. An seinem oberen Ende trägt es eine Gabel 5, in der eine Rolle 6 drehbar gelagert ist.
Eine zur besseren Übersicht in der Fig. la getrennt dargestellte Nockenwalze 7 besteht aus einer Anzahl Nockenscheiben 8, von denen aber die Fig. la nur einige zeigt. Die Form dieser Nockenscheiben ist in der Fig.2 näher ausgeführt, die später noch erläu tert wird. Die Nockenwalze 7 weist eine axiale Boh rung 9 auf, mit der sie auf die ebenfalls am Gestell 4 befestigte Welle 10 aufgesteckt und dabei mit dem Bimetall gekuppelt wird, indem dessen Rolle 6 (Fig. 1) in eine zur Bohrung 9 parallele Nut 6a der.
Nockenwalze 7 in nicht gezeigter Weise derart ein greift, dass das Bimetall 1 bei Erwärmung die Nok- kenwalze 7 in der einen und bei Abkühlung in der entgegengesetzten Richtung dreht. An einem Ende besitzt die Nockenwalze 7 einen Mitnehmer 11; sie arbeitet mit Kontaktfedern 12 bis 20 zusammen, die beidseitig von ihr verteilt sind und deren Enden an der jeder Kontaktfeder jeweils zugeordneten Nocken scheibe anliegen. Neben den Kontaktfedern 12 bis 20 sind zwei weitere, 21, 22 vorgesehen, die aber nicht von der Nockenwalze 7 gesteuert werden.
Die Kontaktfedern 12 bis 22, die durch Isolierstücke 23 einzeln. voneinander getrennt sind, bilden insgesamt vier Kontaktpartien, die an dem U-förmigen Halter 3 entsprechend befestigt sind.
Da die Kontaktfedern einander diametral gegenüberstehen, wird die von ihnen auf die Nockenwalze -7 ausgeübte Kraft zum Grossteil kompensiert und dadurch die Lagerreibung weitgehend vermindert. Am Gestell 4 ist noch ein Flammenüberwachungsrelais 24 angeordnet, dessen Kern 25 mit einem Anker 26 aus rechtwinklig gebo genem Blech zusammenarbeitet. Der Anker 26 ist um eine nicht gezeigte vertikale Achse drehbar und hat eine Ausnehmung 27, durch die sich zwei Zähne 28, 29 bilden. Am Anker 26 sind weiter zwei Sperr glieder in Form von Fingern 30, 31 angeordnet, die mit den Kontaktfedern 16 bzw. 20 zusammen wirken.
Die Kontaktfedern 15 und 22 sind auch mit einem Stössel 32 zu betätigen, der von einem Knopf 33 aus bedient wird. Letzterer ist in der Wandung des teilweise dargestellten Gehäuses 34, in dem der Ölfeuerungsautomat untergebracht ist, in Achsrich tung verschiebbar gelagert. Neben den Kontaktfedern 15, 22 betätigt der Stössel 32 über einen Schalter 35 auch den Anker 26.
Die Vorrichtung 32, 33 ist zur besseren Übersicht in der Fig. 1 ganz oben ge zeichnet, vorzugsweise wird sie jedoch so in die Einrichtung eingebaut, dass der Stössel 32 die Kon taktfeder 15 unterhalb ihres Kontaktes angreifen kann. Schliesslich sind am Gestell 4 noch ein Trans formator 36 und ein parallel zu der Relaiswicklung geschalteter Kondensator 37 vorgesehen, die beide zum Flammenüberwachungskreis der Feuerungsan- lage gehören.
Anhand der Fig.2 wird der ölfeuerungsautomat funktionsmässig näher erläutert. Hierin ist die Nok- kenwalze 7 schematisch angegeben, bestehend aus den Nockenscheiben 37 bis 54, die einfachheitshalber als Vollrundscheiben dargestellt sind und mit den Kontaktfedern- 12 bis 20 zusammenarbeiten. Diese Kontaktfedern sind zur besseren Übersicht alle in einer Reihe nebeneinander dargestellt. Der Mitnehmer 11 dient, wie nachstehend erläutert wird, zur Axial verschiebung- der Nockenwalze 7.
Wie ersichtlich, sind den Kontaktfedern 12 bis 20 jeweils zwei Gruppen von Nockenscheiben zugeordnet, und zwar für jede Drehrichtung der Nockenwalze eine Gruppe. Ihre Zusammenarbeit mit den Nockenscheiben ist durch die strichpunktierten Wirklinien veranschau licht. Die für diese Zusammenarbeit erforderliche Umfangsform der Nockenscheiben ist in der Fig. 2, unterhalb der Nockenwalze 7, ausschnittsweise ab gebildet.
Hierbei ist die Umfangsform der Nocken scheibengruppen 37 bis 45 jeweils mit Vollinien, diejenigen der Nockenscheibengruppen 46 bis 54 mit gestrichelten Linien angegeben. Eine besondere Ausbildung hat die Nockenscheibe 40, wie die Fig. 2a zeigt. Sie weist einen Nocken 76 auf, der die Lauf bahn der Nockenscheibe 49 für einen Teil ihres Um fanges überdeckt.
Die Laufbahn 77 dieses Nockens 76, auf der die Kontaktfeder 15 gleitet, ist doppelt so breit wie die Laufbahn der übrigen Nockenschei- ben. An der Unterseite hat der Nocken 76 eine Steuerkante 78. Die Nockenscheibe -53 weist eben falls eine Steuerkante 75 auf. In beiden Fällen ver laufen die Steuerkanten 75, 78 schräg zur Achse der Nockenwalze 7. Die Winkellinien 56, 57, 58 und 59 zeigen die Lage der Nockenwalze 7 wäh rend des Betriebes der Feuerungsanlage (Betriebs zustand).
Entsprechend dazu zeigen die Winkellinien 60, 61, 62 und 63 die Winkelstellung der Walze zum Zeitpunkt des Entstehens der Brennerflamme. -Die Steuerung der Kontaktfedern 16, 20 bzw. der Nok- kenwalze 7 durch das Flammenüberwachungsrelais 24 ist mit den Wirklinien 64, 65 schematisch ange deutet.
Der Druckknopf 33 dient zum Betätigen der Kontaktfedern 15 und 22, die zusammen einen Stör schalterkontakt bilden, über den die Speisung der Feuerungsanlage vom Versorgungsnetz erfolgt, sowie zur Betätigung des Ankers 26, wie dies durch die Wirklinie 66 angedeutet ist. Mit den Kontakten sind ein Heizwiderstand 67, dem ein Vorschaltwiderstand 68 vorgeschaltet ist, ein Zündtransformator 69, ein Ülbrennermotor 70, eine Störsignallampe 71 und ein Thermostatschalter 72 verbunden. Das Versor gungsnetz ist an den Klemmen 73, 74 angeschlos sen.
Die Schaltkonfiguration im Darstellungsfalle ist jene vor Anlauf der Feuerungsanlage.
Die Wirkungsweise ist folgende: Bei Wärmebedarf schliesst der Thermostatschal- ter 72 seine Kontakte, wodurch der Heizwiderstand 67 und der Vorschaltwiderstand 68 an Spannung liegen. Die Speisung des Heizwiderstandes 67 ge schieht hierbei über -den Kontakt 16, 17, den Ther- mostatschalter 72 und den Störschalterkontakt 15, 22. Das Bimetall 1 wird erhitzt und dreht bei seinem Durchbiegen über die Rolle 6 die Nockenwalze 7.
Bedingt durch die Form der Nockenscheiben 38, 39 fallen die Kontaktfedern 13, 14 des Zündtrans- formatorkontaktes von den Nocken ab und schlie ssen diesen Kontakt. Gleichzeitig drückt die Nocken scheibe 37 die Kontaktfedern 12 an die bereits ge schlossenen Kontaktfedern 13, 14, so dass nun alle drei Kontaktfedern 12, 13 und 14 in leitender Ver bindung stehen.
Dadurch wird einerseits der Vor schaltwiderstand 68 kurzgeschlossen - Kontaktfedern 12, 13 - anderseits der Zündtransformator 69 an ,Spannung gelegt - Kontaktfedern 13, 14 - (Vor- züridung). Da der Heizwiderstand 67 nunmehr an der vollen Netzspannung liegt, wird das Bimetall 1 rascher erhitzt. Gegeben durch die Kurvenform der Nockenscheiben 37, 38 und 39 bewegen sich die Kontaktfedern 12, 13 und 14 zwar weiter von der Achse der Nockenwalze 7 weg, jedoch parallel zu einander, so dass die Kontakte 12, 13, 14 geschlos- sen bleiben.
Dasselbe geschieht mit den Kontakt federn 16, 17, 18, die einen Umschalter bilden; der Kontakt 16, 17 bleibt geschlossen, der Kontakt 17, 18 offen. Etwas später fällt die Kontaktfeder 19 von der Kante der Nockenscheibe 44 ab, der Öl brennermotorkontakt 19, 20 schliesst und der Öl brennermotor 70 wird eingeschaltet. Entsteht die Flamme, so wird das Flammenüberwachungsrelais 24 erregt und zieht den Anker 26 an. Der Finger 30 kann dabei aber den Kontakt 16, 17 nicht öffnen, da die Kontaktfeder 16, zusammen mit den Kontakt federn 17, 18 - wie vorstehend ausgeführt - inzwi schen genügend weit von ihm abgebogen wurde, so dass er daran keinen Angriffspunkt mehr findet.
Der Finger 31 hingegen verriegelt die Kontaktfeder 20, so dass der Kontakt 19, 20 auch dann geschlossen bleibt, wenn sich die Kontaktfeder 20, bedingt durch die Form der Nockenscheibe 45, wieder von der Kontaktfeder 19 abbewegen würde. Da die Nocken walze ferner in eine solche Stellung gekommen ist, in der die beiden Enden des Mistnehmers 11 vor den Zähnen 28, 29 des Ankers 26 stehen, bewirkt das Ansprechen des Flammenüberwachungsrelais ausser dem noch, dass die Nockenwalze 7, über den Mit nehmer 11, durch das Ausschwenken der Zähne 28, 29 in axialer Richtung verschoben wird.
Die Kontakt federn 12 bis 20 werden dadurch auf die Nocken- scheibengruppe 46 bis 54 geschoben, deren Um fangsform mit den gestrichelten Kurventeilen dar gestellt worden ist. Diese Axialverschiebung ergibt folgendes: Die Kontakte 12, 13 und 16, 17 werden geöffnet. Der Kontakt 19, 20 bleibt geschlossen, da, wie beschrieben, der Finger 31 den Kontakt 20 in seiner Lage sperrt, der Kontakt 17, 18 wird geschlos sen, die Speisung des Heizwiderstandes 67 erfolgt nun über den ölbrennermotorkontakt 19, 20, der Vorschaltwiderstand 68 ist wieder im Heizstromkreis.
Da die Laufbahn 77 des Nockens 76 der Nocken scheibe 40 doppelt so breit ist wie die Kontaktfeder 15, bleibt diese bei der Axialverschiebung der Nok- kenwalze auf derselben Bahn. Der Kontakt 15, 22 bleibt daher geschlossen. Da bei der neuen Schalt stellung dem Heizwiderstand 67 wieder der Wider stand 68 vorgeschaltet ist, kühlt sich das Bimetall 1 nun so weit ab, bis es seine neue, der reduzierten Heizleistung zugeordnete Gleichgewichtstemperatur erreicht hat. Während dieser Abkühlung dreht sich die Nockenwalze rückläufig.
Die Kontaktfedern glei ten nunmehr entlang den gestrichelt dargestellten Laufbahnen, ausgenommen der Kontaktfeder 15, die entlang derselben Laufbahn 77 gleitet. Nach eini ger Zeit fällt die Kontaktfeder 13 von der Kante der Nockenscheibe 47 ab und öffnet den Kontakt 13, 14 des Zündtransformators 69, der dadurch spannungs los wird. Die Nachzündung, das heisst die. Zündung vom Zündtransformator her, nachdem das Brennstoff- Luft-Gemisch bereits entzündet ist, wird dadurch ausgeschaltet.
Die Nockenwalze 7 dreht sich noch etwas weiter und kommt schliesslich in der mit 56 bezeichneten Betriebslage zum Stillstand. Erlischt die Brennerflamme, fällt der Anker 26 ab, der mit diesem verbundene Finger 31 entsperrt die Kontaktfeder 20, die daraufhin den Ölbrenner motorkontakt 19, 20 öffnet und den ölbrennermotor 70 ausschaltet. Der Heizwiderstand 67 wird span nungslos, das Bimetall 1 kühlt sich weiter ab.
Die Nockenwalze dreht sich daher noch weiter in Rich tung des gestrichelt angedeuteten Pfeiles, bis die schräg zur Achse der Nockenwalze verlaufende Steuerkante 75 der Nockenscheiibe 53 gegen den Stift 55 der Kontaktfeder 19 anläuft. Dadurch er folgt abermals eine Axialverschiebung der Nocken walze 7, bis die Kontaktfedern wieder auf den Bah nen der Nockenscheibengruppe 37 bis 45 aufliegen. Zufolge dieser Axialverschnebung öffnet der Kontakt 17, 18 und es schliesst der Kontakt 16, 17.
Die Schaltstellung ist nunmehr dieselbe wie anfangs be schrieben und es kann nun ein weiterer Zündver- such erfolgen, wenn der Thermostatschalter 72 von neuem geschlossen wird bzw. noch geschlossen ist.
Setzt jedoch die Zündung des Brennstoff-Luft- Gemisches nicht rechtzeitig ein, erfolgt auch keine Axialverschiebung der Nockenwalze 7 und die Kon taktfedern 12 bis 20 bleiben auf den Nockenschei- ben 37 bis 45 liegen. Nachdem der Heizwiderstand 67, der Zündtransformator 69 und der Ölbrenner motor 70 eingeschaltet sind, fällt die Kontaktfeder 15 schliesslich von dem Nocken der Scheibe 40 ab, wodurch der Störschalterkontakt 15, 22 geöffnet und der Kontakt 15, 21 geschlossen wird.
Die Feuerungs- anlage wird vom Versorgungsnetz abgeschaltet und der Störsignalstromkreis mit der Störsignallampe 71 geschlossen, die nun die !Störung anzeigt.
Die Nok- kenwalze dreht sich infolge der Abkühlung des nun mehr ungeheizten Bimetalles 1 in umgekehrter Rich tung, so dass die Steuerkante 78 des Nockens 76 der Nockenscheibe 40 gegen die Kontaktfeder 15 stösst und nun erst die Nockenwalze in axialer Rich tung verschoben wird, so dass die Kontaktfedern 12 bis 20 auf die Bahnen der Nockenscheibengruppe 46 bis 54 zu liegen kommen.
Dadurch werden der Öl brennermotorkontakt 19, 20, die Kontakte 16, 17 und 12, 13 geöffnet, und der Kontakt 17, 18 wird geschlossen. Beim Weiterdrehen der Nockenwalze stösst die Kontaktfeder 19 gegen die Steuerkante 75 der Nockenscheibe 53, so dass die Nockenwalze axial wieder in ihre Ausgangslage zurückgeschoben wird. Die Kontaktfedern 12 bis 20 liegen nunmehr wieder an den Nockenscheiben der Gruppe 37 bis 45 an. Zufolge dieser Axialverschiebung wird der Kontakt 17, 18 wieder geöffnet und der Kontakt 16, 17 ge schlossen.
Die Kontakte des ölfeuerungsautomaten stehen, ausgenommen Kontakt 15, 22, wieder in ihrer Ausgangsposition. Eine Wiedereinschaltung der An lage durch den Thermostaten 72 kann jedoch nicht erfolgen, solange die Kontaktfeder 15 nicht wieder zurückgelegt ist. Dies geschieht mit- dem Druck knopf 33, der die Kontaktfeder 15 wieder auf die Bahn 77 der Nockenschenbe 40 zurückbringt. Diese Rückstellung kann jedoch erst zustande kommen, wenn die Nockenscheibe 49 genügend weit zurück gedreht ist, um die Kontaktfeder 15 wieder an den Nöcken 76 legen zu können.
Dadurch ist die Sicher heit gegeben, dass eine Wiedereinschaltung der An lage von Hand erst nach einer gewissen Wartezeit möglich wird. Da mit dem Druckknopf 33 gleich zeitig die Kontaktfeder 22 in der gleichen Richtung wie die Kontaktfeder 15 mitbewegt wird, ist dafür gesorgt, dass innerhalb der Wartezeit auch keine vor übergehende Einschaltung der Anlage durch Drük- ken auf den Knopf 33 erfolgen kann.
Beim Auftreten von Fremdlucht, das heisst Licht, das nicht von der Brennerflamme herrührt, das auf das lichtempfindliche Element des Flammenüber- wachungskreises fällt, kann die Anlage nicht an sprechen, denn in diesem Fall zieht das Flammen überwachungsrelais 24 den Anker 26 an, .so dass die Kontaktfeder 16 durch den Finger 30 von der Kontaktfeder 17 abbewegt wird. Die Heizung für das Bimetall 1 kann daher nicht eingeschaltet wer den und die. Abwicklung des Schaltprogramms bleibt aus.
Die Anlage ist fremdlichtsicher und der Ölbren- nermotor bleibt demnach bei Nichtzündung auch dann ausgeschaltet, wenn Fremdlicht das Vorhan densein einer Brennerflamme vortäuscht.
Wie aus dem bisher Ausgeführten ersehen wer den kann, ist der im Heizkreis des Bimetalles vor gesehene Vorschaltwiderstand 68 für den eigent lichen Ablauf des Schaltprogramms ohne Belang.
Seine funktionsmässige Bedeutung wird jedoch aus folgender überlegung klar: Während ohne ihn das Bimetall vollständig ab kühlen und in die der jeweiligen Umgebungstempera tur angepasste Ausgangslage zurückbiegen würde, biegt es sich in vorliegendem Fall nur so weit zurück, wie es die durch den Vorschaltwiderstand 68 be dingte, reduzierte Heizleistung erfordert. Das Bimetall ist somit dauernd vorgeheizt.
Ohne diese Dauer vorheizung könnte nämlich ein neues Schaltprogramm sofort eingeleitet werden, wenn die Brennerflamme erlischt und das Bimetall bereits gänzlich abgekühlt ist.
Die Dauer des Schaltprogramms müsste aber dann ungebührlich lange gewählt werden, bevor eine weitere Zündung erfolgen könnte, um die Möglich keit einer zwischenzeitlichen Spülung des Ofenrau mes zu haben. Die verhältnismässig lange Zeitdauer, die der Ablauf des Schaltprogrammes aber dazu er fordern würde, macht sich nun bei jedem Anlauf der Feuerungsanlage als unliebsame Verzögerung in der Wärmezufuhr zu dem zu heizenden Raum be merkbar.
Demgegenüber wird mit der Dauervor- heizung des Bimetalles 1 über den Vorschaltwider- stand 68 erreicht, dass nach Erlöschen der Flamme das Schaltprogramm erst wieder nach Abkühlung des Bimetalles und Zurückbiegen in seine Ausgangslage eingeleitet werden kann.
Diese Zeitspanne genügt, den Ofenraum zu spülen und es braucht dafür im Schaltprogramm selbt keine Zeit aufgewendet zu wer den, so dass die Zeitdauer, die der Ablauf des Schalt- programms nun bedingt, nur aus der Summe der zeitlichen Folge, die jeweils für die einzelnen Schalt schritte erforderlich ist, resultiert.
Das kurze Einschalten des Vorschaltwidestandes 68 in Reihe mit dem Heizwiderstand 67, beim An lauf, ist nur eine Durchgangsprüfung. Würde er näm lich bei der Abwicklung des Schaltprogramms kurz geschlossen sein und erst später mit dem Heizwider- stand 67 in Reihe geschaltet werden, so würde die Feuerungsanlage bei einer Unterbrechung im Vor schaltwiderstand nicht in Betrieb kommen.
Beim beschriebenen ölfeuerungsautomaten kann das Einschalten des Zündtransformators und des Öl brennermotors durch geringfügige bauliche Verände rungen einzelner Schaltorgane sowohl während des Aufheizens des Bimetalles als auch während des Abkühlens erfolgen. Letzteres hat den Vorteil, dass die Programmzeiten, wie z. B. Vor- und Nachzün dung, von möglichen Schwankungen der Netzspan nung unabhängig sind.
Zu diesem Zweck sind die Nockenscheiben, die während des Aufheizens des Bimetalles mit den Kontaktfedern 12 bis 20 zusam menarbeiten, derart ausgebildet, dass der Zündtrans- formator- und ölbrennermotorkontakt ihren Schalt zustand beibehalten. An der Nockenwalze ist dann weiter eine schräg zu ihrer Ache verlaufende Steuer kante vorgesehen, gegen die ein fest angeordnetes Organ, z.
B. eine der Kontaktfedern, stösst, um die Nockenwalze 7 axial zu verschieben, so dass die Kontaktfedern dadurch auf die zweite der beiden ihnen je zugeordneten Nockenscheiben zu liegen kom men.
Die mit den Kontaktfedern des Kontaktes, der die Aufheizung des Bimetalles steuert, zusammen arbeitenden Nockenscheiben sind dabei derart aus gebildet, dass die Aufheizung bei der Axialverschie- bung teilweise (Vorschaltwiderstand 68 in Reihe mit Heizwiderstand 67) oder vollständig (ohne bzw. mit kurzgeschlossenem. Vorschaltwiderstand 68) ausge schaltet wird.
Während des darauffolgenden Abküh- lens des Bimetalles wird der Zündtransformator und ölbrennermotor eingeschaltet. Wie bei dem be schriebenen Ausführungsbeispiel ist auch hierbei am Anker 26 ein Sperrglied vorgesehen, das den Öl brennermotorkontakt verriegelt.
Die während des Be triebes mit den Kontaktfedern des Ölbrennermotor- kontaktes zusammenarbeitenden Nockenschenben sind wiederum so ausgebildet, dass der Ölbrennermotor- kontakt bei Abreissen der Brennerflamme sofort ge öffnet und der ölbrennermotor ausgeschaltet wird.
Auch hierbei ist ein Störschalterkontakt vorgesehen, dessen eine Kontaktfeder 15 mit der Nockenwalze zusammenarbeitet. Die Störschaltung arbeitet in der Weise, dass eine zweite der Kontaktfeder 15 zuge ordnete Nockenscheibe mit einer Abfallkante ver sehen ist,. über die bei Nichtzündung die Kontakt feder 15 abfällt und sich dabei von der anderen abbewegt, wodurch der Störschalterkontakt geöffnet wird.
Die Nockenwalze weist ferner, wie bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel, eine schräg zu ihrer Achse verlaufende Steuerkante auf, gegen die bei Nichtzündung ein fest angeordnetes Organ stösst und eine axiale Rückverschiebung der Nockenwalze bewirkt, so dass die Kontaktfedern wieder auf ihre ursprüngliche Nockenscheibengruppe zu liegen kom men. Die Fremdlichtsicherheit ist dadurch gewähr leistet, dass am Anker 26 ein Finger 30 vorgesehen ist, der die Kontaktfeder 16 von der Kontaktfeder 17 abbewegt und so ein Einschalten der Heizung verhindert.
Es soll noch erwähnt werden, dass die Axialver- schiebung der Nockenwalze 7 nicht nur mit Hilfe der Kontaktfeder 15 herbeigeführt zu werden braucht, sondern es kann vielmehr auch eine separate, mit der Nockenwalze verbundene Scheibe mit zwei Steuerkanten - für jede Drehrichtung der Nocken walze eine - verwendet werden, die mit einem fest angeordneten Organ in Form eines Stiftes oder der gleichen zusammenarbeiten.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Ölfeuerungsautomat mit einem Flammenüberwa- chungsrelais und einer für den Ablauf eines Schalt programms erforderlichen Kontaktsteuerung durch eine Nockenwalze, die aus einer Anzahl nebenein ander angeordneten Nockenscheiben besteht, in einer Feuerungsanlage mit Thermostatschalter, Ölbrenner motor und Zündtransformator, dadurch gekennzeich net, dass ein mit einem Ende fest angeordnetes Bimetall (1) und ein Heizwiderstand.(67) vorgesehen sind, wobei das freie Ende des Bimetalles (1) mit der Nockenwalze (7) derart gekuppelt ist, dass es bei Erwärmung durch den Heizwiderstand die Nocken walze (7) in der einen Richtung und bei Abkühlung in der entgegengesetzten Richtung dreht, und dass weiter den von der Nockenwalze gesteuerten Kon taktfedern (12 bis 20) zwei Gruppen von Nocken scheiben (37 bis 45 und 46 bis 54) zugeordnet sind, an deren eine Gruppe (37 bis 45) die Kontaktfedern bei der Drehung der Nockenwalze in der einen Rich tung und an deren andere Gruppe (46 bis 54)die Kontaktfedern bei der entgegengesetzten Drehrich tung anliegen. UNTERANSPRÜCHE 1. Ölfeuerungsautomat nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass an der Nockenwalze (7) ein Mitnehmer (11) vorgesehen ist, über den beim Ansprechen des Flammenüberwachungsrelais (24) nach Erscheinen der Brennerflamme der Anker (26) des Relais (24) die Nockenwalze (7) axial verschiebt, wodurch die an dieser anliegenden Kontaktfedern (12 bis 20)von der einen (37 bis 45) auf die an dere (46 bis 54) der beiden ihnen zugeordneten Nok- kenscheibengruppen aufzuliegen kommen. 2. Ölfeuerungsautomat nach Patentaxpspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Steuerung der Beheizung des Bimetalles (1) Kontakt federn (16, 17 bzw. 12, 13) vorgesehen sind, die bei der Axialverschiebung der Nockenwalze (7) nach Erscheinen der Brennerflamme die Beheizung zumin dest teilweise ausschalten.3. Ölfeuerungsautomat nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass in Reihe mit dem Heizelement (67) ein Vorschaltwider- stand"(68) liegt, dem ein Überbrückungskontakt (12, 13) zur Steuerung der Beheizung des Bimetalles (1) parallel geschaltet ist, dessen Kontaktfedern (12, 13) während des Anlaufs der Feuerungsanlage mit Nok- kenscheiben (37 bzw.38) zusammenarbeiten, die derart ausgebildet sind, dass der Kontakt (12, 13) geschlossen ist, während des Betriebes der Feue- rungsanlage aber mit Nockenscheiben (46, 47) zu sammenarbeiten, die derart ausgebildet sind, dass der Kontakt (12, 13) geöffnet bleibt.'4. Ölfeuerungsautomat nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Nockenscheiben (37, 38), mit denen die Kontaktfedern des dem Vorschaltwiderstand (68) parallelgeschalteten Kontaktes (12, 13) zusammenarbeiten, derart ausge bildet sind, dass letzterer (12, 13) während des An laufs der Feuerungsanlage, vor der Einschaltung des Zündtransformators (69), kurz geöffnet ist.5. Ölfeuerungsautomat nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein Zündtransformator- kontakt (13,14) und ein ölbrennermotorkontakt (19, 20) vorgesehen sind und die Nockenwalze (7) Nok- kenscheiben (38, 39 und 44, 45) aufweist, die wäh rend des Aufheizens des Bimetalles (1) mit den Kontaktfedern (13, 14 bzw.19, 20) des Zündtrans- formatorkontaktes (13, 14) und des Ölbrennermo- torkontaktes (19, 20) zusammenarbeiten und derart ausgebildet sind, dass säe dabei den Zündtransfor- mator (69) und ölbrennermotor (70) durch Schlie ssen ihrer Kontakte (13, 14 bzw. 19, 20) einschalten.6. Ölfeuerungsautomat nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 3, 4 und 5, dadurch ge- kennzeichnet, dass ein Umschalter (16, 17, 18) vor gesehen ist, dessen mittlere Kontaktfeder (17) mit dem Heizwiderstand (67) .verbunden äst, während von dessen äusseren Kontaktfedern (16, 18) die eine (16) unmittelbar und die andere über den Ölbren- nermotorkontakt (19, 20) mit dem Thermostat- schalter (72) verbunden ist und die Nockenwalze (7) Nockenscheiben (41, 42, 43) aufweist,die während des Aufheäzens mit den Kontaktfedern (16, 17, 18) des Umschalters zusammenarbeiten und derart aus gebildet sind, dass der von der mittleren Kontakt feder (17) und der unmittelbar an den Thermostat schalter (72) angeschlossenen Kontaktfeder (16) ge bildete erste Kontakt (16, 17) geschlossen und der von der mittleren Kontaktfeder (17) und der über den ölbrennermotorkontakt (19, 20) an den Thermo- statschalter (72) angeschlossenen Kontaktfedern (18) gebildete zweite Kontakt (17, 18) offen ist,wobei die nach der Axäalverschiebung mit dem Umschalter (16, 17 18) zusammenarbeitenden Nockenscheiben (50, 51, 52) derart ausgebildet sind, dass der erste Kontakt (16, 17) offen und-der zweite Kontakt (17, 18) geschlossen ist.7. Ölfeuerungsautomat nach Patentanspruch und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass am Anker (26) des Flammenüberwachungsrelais (24) ein Finger (31) vorgesehen ist, der beim Ansprechen des Flammenüberwachungsrelais nach Erscheineia der Brennerflamme den ölbrennermotorkontakt (19, 20) verriegelt und so- am Öffnen hindert, und dass die nach der Axialverschiebung der Nockenwalze (7) mit den Kontaktfedern (19, 20)des Ölbrennermotorkon- taktes (19, 20) zusammenarbeitenden Nockenscheiben (53 bzw. 54) derart ausgebildet sind, dass sich der beim Abfallen des Ankers (26) des Flammenüber- wachungsrelais (24) vom Sperrglied freigegebene Ölbrennermotorkontakt öffnet und den Ölbrenner motor (70) abschaltet.B. Ölfeuerungsautomat nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass an der Nockenwalze (7) eine schräg zu ihrer Achse ver laufende Steuerkante (75) vorgesehen ist, die derart angeordnet ist, dass ein fest angeordnetes Organ (19) nach der durch das Abfallen des Ankers (26) des Flammenüberwachungsrelais (24) bedingten Abküh lung des Bimetalles (1) gegen sie stösst, um eine Axialverschiebung der Nockenwalze (7) in die Aus gangslage zu bewirken. , 9.Ölfeuerungsautomat nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein Störschalterkontakt (15, 22) vorgesehen ist, über den die Speisung der Feuerungsanlage vom Versorgungsnetz erfolgt und eine der Kontaktfedern (15) dieses Kontaktes wäh rend des Anlaufs mit einer Nockenscheibe (40) zu sammenarbeitet, die derart ausgebildet ist, dass sich beim Ausbleiben der Axialverschiebung der Nocken walze (7) wegen nicht erfolgter Zündung der Stör schalterkontakt (15, 22) öffnet und einen Kontakt (15, 21) schliesst, durch den die Störung angezeigt wird.10. Ölfeuerungsautomat nach Patentanspruch und Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass an der Nockenwalze (7) eine schräg zu ihrer Achse ver laufende Steuerkante (78) vorgesehen ist, die derart angeordnet ist, dass ein fest angeordnetes Organ (15) bei der durch das Öffnen des Störschalterkontaktes (15, 22) bedingten Abkühlung des Bimetalles (1) gegen die Steuerkante stösst, um eine Axialverschie- bung der Nockenwalze (7) .zu bewirken.11. Ölfeuerungsautomat nach Patentanspruch und Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass an der während des Anlaufs mitdemStörschalterkontakt (15, 22) zusammenarbeitenden Nockenscheibe (40) eine Steuerkante (78) vorgesehen ist und die mit die ser Nockenscheibe (40) zusammenarbeitende Kon taktfeder (15) des Störschalterkontaktes (15, 22) die Axialverschiebung der Nockenwalze (7) bewirkt.12. Ölfeuerungsautomat nach Patentanspruch und Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein Störsignalstromkreis (15, 21, 71) und eine Kontakt feder (21) vorgesehen sind, und die mit der Kontakt feder (15) des Störschalters (15, 22) zusammenarbei tende Nockenscheibe (40) derart ausgebildet ist, dass sich bei .nicht erfolgter Zündung die Kontaktfeder (15) nach Öffnen des Störschalters (15, 22) gegen die Kontaktfeder (21) legt und so beide Kontakt federn (15, 21) einen Kontakt zur Betätigung des Störsignalstromkreises bilden.13. Ölfeuerungsautomat nach Patentanspruch und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass am Anker (26) des Flammenüberwachungsrelais (24) ein Finger (30) vorgesehen ist, der beim Ansprechen des Flammenüberwachungsrelais auf Fremdlicht die äussere Kontaktfeder (16) des ersten Kontaktes (16, 17) des Umschalters (16, 17, 18) von der mitteren Kontaktfeder (17) abbewegt und den ersten Kontakt (16, 17) geöffnet hält.14. Ölfeuerungsautomat nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die mit der Nockenwalze (7) zusammenarbeiten den Kontaktfedern (12 bis 20) an einander diametral gegenüberliegenden Stellen der Nockenwalze anliegen.15. Ölfeuerungsautomat nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein Zündtransformator- kontakt (13, 14), ein ölbrennermotorkontakt (19, 20) und ein Kontakt zur Steuerung der Beheizung des Bimetalles (1) vorgesehen sind und die während des Aufheizens des Bimetalles mit den Kontakt federn (12 bis 20) zusammenarbeitende Nocken scheibengruppe (37 bis 45) derart ausgebildet ist,dass der Zündtransformator- und ölbrennermotorkontakt ihren Schaltzustand beibehalten und dass an der Nok- kenwalze (7) eine schräg zu ihrer Achse verlaufende Steuerkante vorgesehen ist, gegen die ein fest an geordnetes Organ stösst, um eine Axialverschiebung der Nockenwalze (7) zu bewirken, wobei die Kon taktfedern auf die zweite der beiden ihnen je zu geordneten Nockenscheibengruppe (46 bis 54) ge langen,und die nunmehr mit den Umschaltfedern des Kontaktes zur Steuerung der Beheizung des Bimetal- les zusammenarbeitenden Nockenscheiben derart aus gebildet sind, dass diese Beheizung bei der Axial verschiebung zumindest teilweise ausgeschaltet wird und die mit den Kontaktfedern (13, 14 bzw. 19, 20) des Zündtransformators- und Ölbrennermotorkon- taktes nach der Axialverschiebung zusammenarbei tenden Nockenscheiben (47, 48 bzw.53, 54) derart ausgebildet sind, dass während des Abkühlens. des Bimetalles der Zündtransformatorkontakt (13, 14) und der Ölbrennermotorkontakt (19, 20) dngeschal- tet werden.16. Ölfeuerungsautomat nach Patentanspruch und Unteranspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass am Anker (26) des Flammenüberwachungsrelais (24) ein Finger (31) vorgesehen ist, der beim Ansprechen des Flammenüberwachungsrelais nach Erscheinen der Brennerflamme den ölbrennermotorkontakt (19, 20) verriegelt und ihn so am Öffnen hindert und die während des Betriebes mit den Kontaktfedern (19, 20) des ölbrennermotorkontaktes zusammenarbeiten den Nockenscheiben (44, 45 bzw.53, 54) derart aus gebildet sind, dass sich der beim Abfallen des An kers (26) vom Finger (31) freigegebene Ölbrenner- motorkontakt öffnet und den ölbrennermotor (70) abschaltet. 17.Ölfeuerungsautomat nach Patentanspruch und Unteranspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass ein Störschalterkontakt (15, 22) vorgesehen ist, über den die Speisung der Feuerungsanlage vom Versorgungs netz erfolgt und eine der Kontaktfedern (15) dieses Kontaktes mit der Nockenwalze (7) zusammenarbei tet, wobei die zweite (49) der beiden, dieser Kontakt feder (15) zugeordneten Nockenscheiben (40, 49) mit einer Abfallkante versehen ist, durch die bei nicht erfolgter Zündung der Störschalterkontakt (15, 22) geöffnet wird.18. Ölfeuerungsautomat nach Patentanspruch und Unteranspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Nockenwalze (7) eine schräg zu ihrer Achse ver laufende Steuerkante aufweist, und ein fest angeord netes Organ an der Kontaktfeder (15) vorgesehen ist, derart, dass es beim Stossen gegen die Steuerkante eine axiale Rückverschiebung der Nockenwalze (7) bewirkt, bei der die mit der Nockenwalze zusammen arbeitenden Kontaktfedern (12 bis 20) wieder auf die erste (37 bis 45) der beiden ihnen zugeordneten ' Nockenscheibengruppen gelangen.19. Ölfeuerungsautomat nach Patentanspruch und Unteranspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass in Reihe mit dem Heizwiderstand (67) ein Kontakt (16, 17) vorgesehen ist, der bei der Axialverschie- bung geöffnet wird und am Anker (26) des Flam- menüberwachungsrelais (24) ein Finger (30) vorge sehen ist, der beim Ansprechen des Flammenüber- wachungsrel.ais auf Fremdlicht die Kontaktfedern (16, 17) dieses Kontaktes. (16, 17) voneinander ab bewegt und so den Kontakt (16, 17) geöffnet hält.20. Ölfeuerungsautomat nach Patentanspruch und Unteranspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass zur Steuerung der Beheizung des BimetaIles (1) Kontakt federn (16, 17 bzw. 12, 13) vorgesehen sind, die bei der Axialverschiebung der Nockenwalze (7) die Beheizung mindestens teilweise ausschalten.21. Ölfeuerungsautomat nach Patentanspruch und Unteransprüchen 19 und 20, dadurch gekennzeichnet, dass der in Reihe mit dem Heizelement (67) ange ordnete Kontakt (16, 17) zur Steuerung der Behei- zung des Bimetalles (1) vorgesehen ist und bei der Axialverschiebung geöffnet wird, wodurch die Be- heizung vollständig, ausschaltet, und an der Nocken walze (7) ein Mitnehmer (11) vorgesehen ist, über den beim Ansprechen des Flammenüberwachungs- relais (24)nach Erscheinen der Brennerflamme der Anker (26) des Relais (24) die Nockenwalze (7) axial zurückverschiebt, wodurch die an ihr anliegen den Kontaktfedern (12 bis 20) wieder auf die erste (37 bis 45) der beiden ihnen zugeordneten Nocken scheibengruppen gelangen.22. Ölfeuerungsautomat nach Patentanspruch und Unteranspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass in Reihe mit dem Heizwiderstand (67) ein Vorschalt- widerstand (68) vorgesehen ist, dem der Kontakt (12, 13) zur Steuerung der Beheizung des Bimetalles (1) parallel geschaltet ist und die den Kontaktfedern (12, 13) dieses Kontaktes (12, 13) nach. der Axial verschiebung zugeordneten Nockenscheiben (46 bzw. 47) derart ausgebildet sind, dass der Kontakt (12, 13) geöffnet äst.23. Ölfeuerungsautomat nach Patentanspruch und Unteranspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Nockenscheiben (37, 38), mit denen die "Kontakt federn (12, 13) des dem Vorschaltwiderstand (68) parallel geschalteten Kontaktes (12, 13) während des Aufheizens des Bimetalles (1) zusammenarbeiten, der art ausgebildet sind, dass letzterer (12, 13) kurz ge öffnet ist.24. Ölfeuerungsautomat nach Patentanspruch und Unteransprüchen 15 und 22, dadurch gekennzeich net, dass ein Umschalter (16, 17, 18) vorgesehen ist, dessen mittlere Kontaktfeder (17) mit dem Heiz- widerstand (67) verbunden ist, während von dessen äusseren Kontaktfedern (16, 18) die eine (16) un mittelbar und die andere (18) über den Ölbrenner motorkontakt (19, 20) mit dem Thermostatschalter (72) verbunden ist, und dass die den Kontaktfedern (16, 17, 18) des Umschalters zugeordneten Nocken scheiben (41, 42, 43 bzw.50, 51, 52) derart aus gebildet sind, dass der von der mittleren Kontaktfeder (17) und der unmittelbar an den Thermostatschalter (72) angeschlossenen Kontaktfeder (16) gebildete erste Kontakt (16, 17) vor der Einschaltung des Ölbrennermotors (70) geschlossen und der von der mittleren Kontaktfeder (17) und der über den Ölbren- nermotorkontakt (19, 20) an den Thermostatschalter angeschlossenen Kontaktfeder (18) gebildete zweite Kontakt (17, 18) offen äst und gleichzeitig mit der Einschaltung des ölbrennermotorkontaktes (19,20) der erste Kontakt (16, 17) geöffnet und der zweite (17, 18) geschlossen wird. 25. Ölfeuerungsautomat nach Patentanspruch und Unteranspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass ein Störsignalstromkreis (15, 21, 71) und eine Kontakt feder (21) vorgesehen sind, und dass die während eines Zündversuches mit der Kontaktfeder (15) des Störschalters (15, 22) zusammenarbeitende Nocken scheibe (49) derart ausgebildet ist, dass bei nicht erfolgter Zündung die letztere Kontaktfeder (15) sich beim Öffnen des Störschalters (15, 22) gegen die erstere (21) legt und beide Kontaktfedern (15, 21)einen Kontakt zur Betätigung des Störsägnalstrom- kreises bilden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH8017459A CH373848A (de) | 1959-11-03 | 1959-11-03 | Olfeuerungsautomat in einer Feuerungsanlage |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH8017459A CH373848A (de) | 1959-11-03 | 1959-11-03 | Olfeuerungsautomat in einer Feuerungsanlage |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH373848A true CH373848A (de) | 1963-12-15 |
Family
ID=4537704
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH8017459A CH373848A (de) | 1959-11-03 | 1959-11-03 | Olfeuerungsautomat in einer Feuerungsanlage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH373848A (de) |
-
1959
- 1959-11-03 CH CH8017459A patent/CH373848A/de unknown
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