CH373848A - Olfeuerungsautomat in einer Feuerungsanlage - Google Patents

Olfeuerungsautomat in einer Feuerungsanlage

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CH373848A
CH373848A CH8017459A CH8017459A CH373848A CH 373848 A CH373848 A CH 373848A CH 8017459 A CH8017459 A CH 8017459A CH 8017459 A CH8017459 A CH 8017459A CH 373848 A CH373848 A CH 373848A
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CH
Switzerland
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contact
oil burner
cam
cam roller
springs
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Application number
CH8017459A
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English (en)
Inventor
Kiss Franz
Original Assignee
Landis & Gyr Ag
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H19/00Switches operated by an operating part which is rotatable about a longitudinal axis thereof and which is acted upon directly by a solid body external to the switch, e.g. by a hand
    • H01H19/54Switches operated by an operating part which is rotatable about a longitudinal axis thereof and which is acted upon directly by a solid body external to the switch, e.g. by a hand the operating part having at least five or an unspecified number of operative positions
    • H01H19/60Angularly-movable actuating part carrying no contacts
    • H01H19/62Contacts actuated by radial cams

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  • Control Of Combustion (AREA)

Description


      Ölfeuerungsautomat        in    einer     Feuerungsanlage       Die Erfindung betrifft einen     Ölfeuerungsauto-          maten    in einer     Feuerungsanlage,    wie sie z. B. in Zen  tralheizungen Verwendung findet. Solche     Feuerungs-.     anlagen werden durch einen     Thermostatschalter    ge  regelt und weisen     einen        ölbrennermotor    und einen  Zündtransformator auf.  



  Es sind     ölfeuerungsautomaten        bekannt,    bei denen  ein Schaltprogramm durch eine     Nockenwalze    gesteu  ert wird, die aus einer Anzahl von einzeln neben  einander angeordneten     Nockenscheiben    besteht. Der  Antrieb der     Nockenwalze    erfolgt durch einen Elektro  motor. Nachteilig dabei ist das Erfordernis eines       Untersetzungsgetriebes    für den Elektromotor, wes  halb die Herstellungskosten und der Raumbedarf sol  cher     ölfeuerungsautomaten    verhältnismässig gross  sind.  



  Bei einem     ölfeuerungsautomaten    mit einem     Flam-          menüberwachungsrelais    und einer für den Ablauf  eines     Schaltprogrammes    erforderlichen Kontaktsteue  rung durch eine     Nockenwalze,    die aus einer Anzahl  nebeneinander angeordneten     Nockenscheiben    be  steht, in einer     Feuerungsanlage    mit     Thermostatschal-          ter,        Ölbrennermotor    und Zündtransformator ist der  geschilderte Nachteil dadurch vermieden,

   dass ein mit  einem Ende fest angeordnetes Bimetall und ein     Heiz-          widerstand    vorgesehen sind, wobei das freie Ende  des     Bimetalles    mit der     Nockenwalze    derart gekup  pelt ist, dass es bei Erwärmung durch den     Heiz-          widerstand    die     Nockenwalze    in der einen Richtung  und bei Abkühlung in der entgegengesetzten Rich  tung dreht, und dass weiter den von der Nocken  walze gesteuerten     Kontaktfedern    zwei Gruppen von       Nockenscheiben    zugeordnet sind,

   an deren eine  Gruppe die Kontaktfedern bei der Drehung der     Nok-          kenwalze    in der einen Richtung und an deren an  dere Gruppe die Kontaktfedern bei der entgegen  gesetzten Drehrichtung     anliegen.       Die Erfindung ist in einem Ausführungsbeispiel  anhand der nachstehenden Figuren näher veranschau  licht.

   Es zeigen:       Fig.l    eine als     ölfeuerungsautomat    ausgebildete  automatische Schalteinrichtung,       Fig.    1a ein zum     ölfeuerungsautomaten    gehören  des Steuerorgan,       Fig.2    eine vereinfachte Darstellung zur Erklä  rung der Wirkungsweise des     Ölfeuerungsautomaten     gemäss     Fig.l    mit einem elektrischen Schaltschema  der automatischen.     Feuerungsanlage    und       Fig.2a    ein Detail des     Ölfeuerungsautomaten    ge  mäss     Fig.    1 bzw. Teilausschnitt<B> A </B> nach     Fig.    2.

      In der     Fig.    1 ist mit 1 ein Bimetall angedeutet,  das von einem nicht dargestellten     Heizelement    zu  erhitzen -ist. Das     Bimetall    1 ist mit seinem unteren  Ende an einem seitlichen     Fortsatz    2 eines     U-förmi-          gen    Halters 3 befestigt, der von einem Gestell 4  getragen wird. An seinem oberen Ende     trägt    es eine  Gabel 5, in der eine Rolle 6 drehbar gelagert ist.

    Eine zur besseren Übersicht in der     Fig.    la getrennt  dargestellte     Nockenwalze    7 besteht aus einer Anzahl       Nockenscheiben    8, von denen aber die     Fig.    la nur  einige zeigt. Die Form dieser     Nockenscheiben    ist in  der     Fig.2    näher ausgeführt, die später noch erläu  tert wird. Die     Nockenwalze    7 weist eine axiale Boh  rung 9 auf, mit der sie auf die ebenfalls am Gestell  4 befestigte Welle 10 aufgesteckt und dabei mit dem  Bimetall gekuppelt wird, indem dessen Rolle 6       (Fig.    1) in eine zur Bohrung 9     parallele    Nut     6a    der.

         Nockenwalze    7 in nicht gezeigter Weise derart ein  greift, dass das Bimetall 1 bei Erwärmung die     Nok-          kenwalze    7 in der einen und bei Abkühlung in     der     entgegengesetzten Richtung dreht. An einem Ende  besitzt die     Nockenwalze    7 einen     Mitnehmer    11; sie      arbeitet mit     Kontaktfedern    12 bis 20 zusammen, die  beidseitig von ihr verteilt sind und deren Enden an  der jeder Kontaktfeder jeweils zugeordneten Nocken  scheibe anliegen. Neben den Kontaktfedern 12 bis  20 sind zwei weitere, 21, 22 vorgesehen, die aber  nicht von der     Nockenwalze    7 gesteuert werden.

   Die       Kontaktfedern    12 bis 22, die durch Isolierstücke 23       einzeln.    voneinander getrennt sind,     bilden    insgesamt  vier Kontaktpartien, die an dem     U-förmigen    Halter 3  entsprechend     befestigt    sind.

   Da die Kontaktfedern  einander diametral gegenüberstehen, wird die von  ihnen auf die     Nockenwalze    -7 ausgeübte Kraft zum  Grossteil kompensiert und dadurch die Lagerreibung  weitgehend     vermindert.    Am Gestell 4 ist noch ein       Flammenüberwachungsrelais    24 angeordnet, dessen  Kern 25 mit einem Anker 26 aus rechtwinklig gebo  genem Blech     zusammenarbeitet.    Der Anker 26 ist  um     eine    nicht gezeigte vertikale Achse drehbar und  hat eine     Ausnehmung    27, durch die sich zwei Zähne  28, 29 bilden. Am Anker 26 sind weiter zwei Sperr  glieder in Form von Fingern 30, 31 angeordnet,  die mit den Kontaktfedern 16 bzw. 20 zusammen  wirken.

   Die Kontaktfedern 15 und 22 sind auch mit  einem Stössel 32 zu betätigen, der von einem Knopf  33 aus bedient wird. Letzterer ist in der Wandung  des teilweise dargestellten Gehäuses 34, in dem der       Ölfeuerungsautomat    untergebracht ist, in Achsrich  tung verschiebbar gelagert. Neben den     Kontaktfedern     15, 22 betätigt der Stössel 32 über einen Schalter  35 auch den Anker 26.

   Die Vorrichtung 32, 33 ist  zur besseren Übersicht in der     Fig.    1 ganz oben ge  zeichnet, vorzugsweise wird sie jedoch so in die  Einrichtung eingebaut, dass der Stössel 32 die Kon  taktfeder 15 unterhalb ihres Kontaktes angreifen       kann.    Schliesslich sind am Gestell 4 noch ein Trans  formator 36 und ein parallel zu der     Relaiswicklung     geschalteter Kondensator 37 vorgesehen, die beide  zum     Flammenüberwachungskreis    der     Feuerungsan-          lage    gehören.  



  Anhand der     Fig.2    wird der     ölfeuerungsautomat     funktionsmässig näher erläutert. Hierin ist die     Nok-          kenwalze    7 schematisch angegeben, bestehend aus  den     Nockenscheiben    37 bis 54, die     einfachheitshalber     als     Vollrundscheiben    dargestellt sind und mit den       Kontaktfedern-    12 bis 20 zusammenarbeiten. Diese  Kontaktfedern sind zur besseren Übersicht alle in  einer Reihe nebeneinander dargestellt. Der     Mitnehmer     11 dient, wie nachstehend erläutert wird, zur Axial  verschiebung- der     Nockenwalze    7.

   Wie ersichtlich,  sind den Kontaktfedern 12 bis 20 jeweils zwei  Gruppen von     Nockenscheiben    zugeordnet, und zwar  für jede Drehrichtung     der        Nockenwalze    eine Gruppe.  Ihre     Zusammenarbeit    mit den     Nockenscheiben    ist  durch die strichpunktierten Wirklinien veranschau  licht. Die für diese Zusammenarbeit erforderliche       Umfangsform    der     Nockenscheiben    ist     in    der     Fig.    2,  unterhalb der     Nockenwalze    7,     ausschnittsweise    ab  gebildet.

   Hierbei ist die     Umfangsform    der Nocken  scheibengruppen 37 bis 45     jeweils    mit Vollinien,       diejenigen    der     Nockenscheibengruppen    46 bis 54    mit gestrichelten Linien angegeben. Eine besondere  Ausbildung hat die     Nockenscheibe    40, wie die     Fig.    2a  zeigt. Sie weist einen Nocken 76 auf, der die Lauf  bahn der     Nockenscheibe    49 für einen Teil ihres Um  fanges überdeckt.

   Die Laufbahn 77 dieses Nockens  76, auf der die Kontaktfeder 15 gleitet, ist doppelt  so breit wie die Laufbahn der übrigen     Nockenschei-          ben.    An der Unterseite hat der Nocken 76     eine     Steuerkante 78. Die     Nockenscheibe    -53 weist eben  falls eine Steuerkante 75 auf. In beiden Fällen ver  laufen die Steuerkanten 75, 78 schräg zur Achse  der     Nockenwalze    7. Die Winkellinien 56, 57, 58  und 59 zeigen die Lage der     Nockenwalze    7 wäh  rend des Betriebes der     Feuerungsanlage    (Betriebs  zustand).

   Entsprechend dazu zeigen die Winkellinien  60, 61, 62 und 63 die Winkelstellung der Walze     zum     Zeitpunkt des Entstehens der     Brennerflamme.    -Die  Steuerung der Kontaktfedern 16, 20 bzw. der     Nok-          kenwalze    7 durch das     Flammenüberwachungsrelais     24 ist mit den Wirklinien 64, 65 schematisch ange  deutet.

   Der Druckknopf 33 dient zum Betätigen der  Kontaktfedern 15 und 22, die zusammen     einen    Stör  schalterkontakt bilden, über den die Speisung der       Feuerungsanlage    vom Versorgungsnetz     erfolgt,    sowie  zur Betätigung des Ankers 26, wie dies durch die       Wirklinie    66 angedeutet ist. Mit den Kontakten sind  ein Heizwiderstand 67, dem ein     Vorschaltwiderstand     68 vorgeschaltet ist, ein Zündtransformator 69, ein       Ülbrennermotor    70, eine Störsignallampe 71 und  ein     Thermostatschalter    72 verbunden. Das Versor  gungsnetz ist an den Klemmen 73, 74 angeschlos  sen.

   Die Schaltkonfiguration im Darstellungsfalle ist  jene vor Anlauf der     Feuerungsanlage.     



  Die Wirkungsweise ist folgende:  Bei Wärmebedarf schliesst der     Thermostatschal-          ter    72 seine Kontakte, wodurch der     Heizwiderstand     67 und der     Vorschaltwiderstand    68 an Spannung  liegen. Die Speisung des     Heizwiderstandes    67 ge  schieht     hierbei    über -den Kontakt 16, 17, den     Ther-          mostatschalter    72 und den     Störschalterkontakt    15,  22. Das Bimetall 1 wird erhitzt und dreht bei seinem  Durchbiegen über die Rolle 6 die     Nockenwalze    7.

    Bedingt durch die Form der     Nockenscheiben    38,  39 fallen die Kontaktfedern 13, 14 des     Zündtrans-          formatorkontaktes    von den Nocken ab und schlie  ssen diesen Kontakt. Gleichzeitig drückt die Nocken  scheibe 37 die Kontaktfedern 12 an die bereits ge  schlossenen Kontaktfedern 13, 14, so dass nun alle  drei Kontaktfedern 12, 13 und 14 in leitender Ver  bindung stehen.

   Dadurch wird einerseits der Vor  schaltwiderstand 68 kurzgeschlossen - Kontaktfedern  12, 13 - anderseits der Zündtransformator 69 an       ,Spannung    gelegt - Kontaktfedern 13, 14 -     (Vor-          züridung).    Da der Heizwiderstand 67 nunmehr an  der vollen Netzspannung     liegt,    wird das Bimetall 1  rascher erhitzt. Gegeben durch die     Kurvenform    der       Nockenscheiben    37, 38 und 39 bewegen sich die  Kontaktfedern 12, 13 und 14 zwar weiter von der  Achse der     Nockenwalze    7 weg, jedoch parallel zu  einander, so dass die Kontakte 12, 13, 14 geschlos-      sen bleiben.

   Dasselbe geschieht mit den Kontakt  federn 16, 17, 18, die einen Umschalter bilden; der  Kontakt 16, 17 bleibt geschlossen, der Kontakt 17,  18 offen. Etwas später fällt die     Kontaktfeder    19  von der Kante der     Nockenscheibe    44 ab, der Öl  brennermotorkontakt 19, 20     schliesst    und der Öl  brennermotor 70 wird eingeschaltet. Entsteht die  Flamme, so wird das     Flammenüberwachungsrelais     24 erregt und zieht den Anker 26 an. Der Finger 30  kann dabei aber den Kontakt 16, 17 nicht öffnen,  da die Kontaktfeder 16, zusammen mit den Kontakt  federn 17, 18 - wie vorstehend ausgeführt - inzwi  schen genügend weit von ihm abgebogen wurde, so  dass er daran keinen Angriffspunkt mehr findet.

   Der  Finger 31 hingegen verriegelt     die        Kontaktfeder    20,  so dass der Kontakt 19, 20 auch dann geschlossen  bleibt, wenn sich die Kontaktfeder 20, bedingt durch  die Form der     Nockenscheibe    45, wieder von der  Kontaktfeder 19     abbewegen    würde. Da die Nocken  walze ferner in eine solche Stellung gekommen ist,  in der die beiden Enden des Mistnehmers 11 vor den  Zähnen 28, 29 des     Ankers    26 stehen, bewirkt das  Ansprechen des     Flammenüberwachungsrelais    ausser  dem noch, dass die     Nockenwalze    7, über den Mit  nehmer 11, durch das Ausschwenken der Zähne 28,  29 in axialer Richtung verschoben wird.

   Die Kontakt  federn 12 bis 20 werden dadurch auf die     Nocken-          scheibengruppe    46 bis 54 geschoben, deren Um  fangsform mit den gestrichelten Kurventeilen dar  gestellt worden ist. Diese     Axialverschiebung    ergibt  folgendes: Die Kontakte 12, 13 und 16, 17 werden  geöffnet. Der Kontakt 19, 20 bleibt geschlossen, da,  wie beschrieben, der Finger 31 den Kontakt 20 in  seiner Lage sperrt, der Kontakt 17, 18 wird geschlos  sen, die Speisung des Heizwiderstandes 67 erfolgt  nun über den     ölbrennermotorkontakt    19, 20, der       Vorschaltwiderstand    68 ist wieder im Heizstromkreis.

    Da die Laufbahn 77 des Nockens 76 der Nocken  scheibe 40 doppelt so breit ist wie die Kontaktfeder  15, bleibt diese bei der     Axialverschiebung    der     Nok-          kenwalze    auf derselben Bahn. Der Kontakt 15, 22  bleibt daher geschlossen. Da bei der neuen Schalt  stellung dem     Heizwiderstand    67 wieder der Wider  stand 68 vorgeschaltet ist, kühlt sich das Bimetall 1  nun so weit ab, bis es seine neue, der reduzierten       Heizleistung    zugeordnete Gleichgewichtstemperatur  erreicht hat. Während dieser Abkühlung dreht sich  die     Nockenwalze    rückläufig.

   Die     Kontaktfedern    glei  ten nunmehr entlang den gestrichelt dargestellten  Laufbahnen, ausgenommen der     Kontaktfeder    15,  die entlang derselben Laufbahn 77 gleitet. Nach eini  ger Zeit fällt die Kontaktfeder 13 von der Kante der       Nockenscheibe    47 ab und öffnet den Kontakt 13, 14  des     Zündtransformators    69, der dadurch spannungs  los wird. Die Nachzündung, das heisst die. Zündung  vom Zündtransformator her, nachdem das     Brennstoff-          Luft-Gemisch    bereits entzündet ist, wird dadurch  ausgeschaltet.

   Die     Nockenwalze    7     dreht    sich noch  etwas weiter und kommt schliesslich     in    der mit 56  bezeichneten Betriebslage zum Stillstand.    Erlischt die     Brennerflamme,    fällt der Anker 26  ab, der     mit    diesem verbundene Finger 31     entsperrt     die Kontaktfeder 20, die daraufhin den Ölbrenner  motorkontakt 19, 20 öffnet und den     ölbrennermotor     70 ausschaltet. Der     Heizwiderstand    67     wird    span  nungslos, das Bimetall 1 kühlt sich weiter ab.

   Die       Nockenwalze    dreht sich daher noch weiter in Rich  tung des gestrichelt angedeuteten Pfeiles, bis die  schräg zur Achse der     Nockenwalze    verlaufende  Steuerkante 75 der     Nockenscheiibe    53 gegen den       Stift    55 der Kontaktfeder 19 anläuft. Dadurch er  folgt abermals eine     Axialverschiebung    der Nocken  walze 7, bis die     Kontaktfedern    wieder auf den Bah  nen der     Nockenscheibengruppe    37 bis 45     aufliegen.     Zufolge dieser     Axialverschnebung    öffnet der Kontakt  17, 18 und es schliesst der Kontakt 16, 17.

   Die  Schaltstellung ist     nunmehr    dieselbe wie     anfangs    be  schrieben und es kann nun ein weiterer     Zündver-          such    erfolgen, wenn der     Thermostatschalter    72 von  neuem geschlossen wird bzw. noch geschlossen ist.  



  Setzt jedoch die Zündung des     Brennstoff-Luft-          Gemisches    nicht rechtzeitig ein, erfolgt auch keine       Axialverschiebung    der     Nockenwalze    7 und die Kon  taktfedern 12 bis 20 bleiben auf den     Nockenschei-          ben    37 bis 45     liegen.    Nachdem der Heizwiderstand  67, der Zündtransformator 69 und der Ölbrenner  motor 70     eingeschaltet    sind, fällt     die    Kontaktfeder  15     schliesslich    von dem Nocken der Scheibe 40 ab,  wodurch der     Störschalterkontakt    15, 22 geöffnet und  der Kontakt 15, 21 geschlossen wird.

   Die     Feuerungs-          anlage    wird vom Versorgungsnetz abgeschaltet und  der     Störsignalstromkreis    mit der Störsignallampe 71  geschlossen,     die    nun die !Störung anzeigt.

   Die     Nok-          kenwalze    dreht sich     infolge    der Abkühlung des nun  mehr ungeheizten     Bimetalles    1     in    umgekehrter Rich  tung, so dass die Steuerkante 78 des Nockens 76  der     Nockenscheibe    40 gegen die Kontaktfeder 15  stösst und nun erst die     Nockenwalze    in     axialer    Rich  tung verschoben wird, so dass die     Kontaktfedern    12  bis 20 auf die Bahnen der     Nockenscheibengruppe    46  bis 54 zu     liegen    kommen.

   Dadurch werden der Öl  brennermotorkontakt 19, 20,     die    Kontakte 16, 17  und 12, 13 geöffnet, und der Kontakt 17, 18 wird  geschlossen. Beim Weiterdrehen der     Nockenwalze     stösst die Kontaktfeder 19 gegen die Steuerkante 75  der     Nockenscheibe    53, so dass die     Nockenwalze    axial  wieder     in        ihre    Ausgangslage zurückgeschoben wird.  Die Kontaktfedern 12 bis 20     liegen    nunmehr wieder  an den     Nockenscheiben    der Gruppe 37 bis 45 an.  Zufolge dieser     Axialverschiebung    wird der Kontakt  17, 18 wieder geöffnet und der Kontakt 16, 17 ge  schlossen.

   Die Kontakte des     ölfeuerungsautomaten     stehen, ausgenommen Kontakt 15, 22, wieder in ihrer  Ausgangsposition. Eine Wiedereinschaltung der An  lage durch den     Thermostaten    72 kann jedoch nicht  erfolgen, solange die Kontaktfeder 15 nicht wieder  zurückgelegt ist. Dies geschieht     mit-    dem Druck  knopf 33, der die Kontaktfeder 15 wieder auf die  Bahn 77 der     Nockenschenbe    40 zurückbringt. Diese  Rückstellung     kann    jedoch erst     zustande        kommen,         wenn die     Nockenscheibe    49 genügend weit zurück  gedreht ist, um die Kontaktfeder 15 wieder an den  Nöcken 76 legen zu können.

   Dadurch ist die Sicher  heit gegeben, dass eine Wiedereinschaltung der An  lage von Hand erst nach einer gewissen Wartezeit       möglich    wird. Da mit dem     Druckknopf    33 gleich  zeitig die Kontaktfeder 22 in der gleichen Richtung  wie die Kontaktfeder 15 mitbewegt wird, ist dafür  gesorgt, dass innerhalb der Wartezeit auch keine vor  übergehende Einschaltung der Anlage durch     Drük-          ken    auf den Knopf 33 erfolgen kann.  



  Beim Auftreten von     Fremdlucht,    das heisst Licht,  das nicht von der     Brennerflamme    herrührt, das auf  das lichtempfindliche Element des     Flammenüber-          wachungskreises    fällt, kann die Anlage nicht an  sprechen, denn in diesem Fall zieht das Flammen  überwachungsrelais 24 den Anker 26 an, .so dass  die Kontaktfeder 16 durch den Finger 30 von der  Kontaktfeder 17     abbewegt    wird. Die Heizung für  das Bimetall 1 kann daher nicht eingeschaltet wer  den und die. Abwicklung des Schaltprogramms bleibt  aus.

   Die Anlage ist     fremdlichtsicher    und der     Ölbren-          nermotor    bleibt demnach bei Nichtzündung auch  dann ausgeschaltet, wenn Fremdlicht das Vorhan  densein     einer        Brennerflamme    vortäuscht.  



  Wie aus dem bisher Ausgeführten ersehen wer  den     kann,    ist der     im    Heizkreis des     Bimetalles    vor  gesehene     Vorschaltwiderstand    68 für den eigent  lichen Ablauf des Schaltprogramms ohne Belang.

         Seine    funktionsmässige Bedeutung wird jedoch aus  folgender     überlegung    klar:  Während ohne ihn das     Bimetall        vollständig    ab  kühlen und in die der jeweiligen Umgebungstempera  tur angepasste Ausgangslage zurückbiegen würde,  biegt es sich in     vorliegendem    Fall nur so weit zurück,  wie es die durch den     Vorschaltwiderstand    68 be  dingte, reduzierte     Heizleistung    erfordert. Das Bimetall  ist somit dauernd vorgeheizt.

   Ohne diese Dauer  vorheizung könnte nämlich     ein    neues Schaltprogramm       sofort    eingeleitet werden, wenn die     Brennerflamme          erlischt    und das Bimetall bereits gänzlich abgekühlt  ist.

   Die Dauer des Schaltprogramms müsste aber  dann ungebührlich lange     gewählt    werden, bevor     eine     weitere Zündung     erfolgen    könnte, um die Möglich  keit einer zwischenzeitlichen Spülung des Ofenrau  mes zu haben.     Die    verhältnismässig lange Zeitdauer,  die der Ablauf des     Schaltprogrammes    aber dazu er  fordern würde, macht sich nun bei jedem     Anlauf     der     Feuerungsanlage    als unliebsame Verzögerung in  der Wärmezufuhr zu dem zu heizenden Raum be  merkbar.

   Demgegenüber wird mit der     Dauervor-          heizung    des     Bimetalles    1 über den     Vorschaltwider-          stand    68 erreicht, dass nach Erlöschen der     Flamme     das Schaltprogramm erst     wieder    nach     Abkühlung    des       Bimetalles    und Zurückbiegen in seine Ausgangslage  eingeleitet werden kann.

   Diese Zeitspanne genügt,  den Ofenraum zu spülen und es braucht dafür im  Schaltprogramm     selbt    keine Zeit aufgewendet zu wer  den, so dass die Zeitdauer, die der Ablauf des Schalt-         programms    nun bedingt, nur aus der Summe der  zeitlichen Folge, die jeweils für die     einzelnen    Schalt  schritte erforderlich ist, resultiert.  



  Das kurze Einschalten des     Vorschaltwidestandes     68 in Reihe mit dem Heizwiderstand 67, beim An  lauf, ist nur eine Durchgangsprüfung. Würde er näm  lich bei der Abwicklung des Schaltprogramms kurz  geschlossen sein und erst später mit dem     Heizwider-          stand    67 in Reihe geschaltet werden, so würde die       Feuerungsanlage    bei einer Unterbrechung im Vor  schaltwiderstand nicht in Betrieb kommen.  



  Beim     beschriebenen        ölfeuerungsautomaten    kann  das Einschalten des Zündtransformators und des Öl  brennermotors durch geringfügige bauliche Verände  rungen einzelner Schaltorgane sowohl während des       Aufheizens    des     Bimetalles    als auch während des       Abkühlens    erfolgen. Letzteres hat den Vorteil, dass  die     Programmzeiten,    wie z. B. Vor- und Nachzün  dung, von     möglichen    Schwankungen der Netzspan  nung unabhängig sind.

   Zu diesem Zweck sind die       Nockenscheiben,    die während des     Aufheizens    des       Bimetalles    mit den Kontaktfedern 12 bis 20 zusam  menarbeiten, derart ausgebildet, dass der     Zündtrans-          formator-    und     ölbrennermotorkontakt    ihren Schalt  zustand beibehalten. An der     Nockenwalze    ist dann  weiter eine schräg zu ihrer     Ache    verlaufende Steuer  kante vorgesehen, gegen die ein fest angeordnetes  Organ, z.

   B. eine der Kontaktfedern, stösst, um die       Nockenwalze    7     axial    zu verschieben, so dass die  Kontaktfedern dadurch auf die zweite der beiden  ihnen je zugeordneten     Nockenscheiben    zu liegen kom  men.

   Die     mit    den Kontaktfedern des Kontaktes, der  die     Aufheizung    des     Bimetalles    steuert, zusammen  arbeitenden     Nockenscheiben    sind dabei derart aus  gebildet, dass die     Aufheizung    bei der     Axialverschie-          bung    teilweise     (Vorschaltwiderstand    68 in Reihe mit       Heizwiderstand    67) oder vollständig (ohne bzw. mit  kurzgeschlossenem.     Vorschaltwiderstand    68) ausge  schaltet wird.

   Während des darauffolgenden     Abküh-          lens    des     Bimetalles    wird der     Zündtransformator     und     ölbrennermotor        eingeschaltet.    Wie bei dem be  schriebenen Ausführungsbeispiel ist auch     hierbei    am  Anker 26 ein Sperrglied vorgesehen, das den Öl  brennermotorkontakt verriegelt.

   Die während des Be  triebes mit den Kontaktfedern des     Ölbrennermotor-          kontaktes    zusammenarbeitenden     Nockenschenben    sind  wiederum so ausgebildet, dass der     Ölbrennermotor-          kontakt    bei Abreissen der     Brennerflamme    sofort ge  öffnet und der     ölbrennermotor    ausgeschaltet wird.

    Auch hierbei ist ein     Störschalterkontakt    vorgesehen,  dessen eine Kontaktfeder 15 mit der     Nockenwalze          zusammenarbeitet.    Die Störschaltung arbeitet in der  Weise, dass eine zweite der Kontaktfeder 15 zuge  ordnete     Nockenscheibe    mit einer Abfallkante ver  sehen ist,. über die bei Nichtzündung die Kontakt  feder 15 abfällt und sich dabei von der anderen       abbewegt,    wodurch der     Störschalterkontakt    geöffnet  wird.

   Die     Nockenwalze    weist     ferner,    wie bei dem  beschriebenen Ausführungsbeispiel, eine schräg zu  ihrer Achse verlaufende Steuerkante auf, gegen die      bei Nichtzündung ein fest angeordnetes Organ stösst  und     eine    axiale Rückverschiebung der     Nockenwalze     bewirkt, so dass die Kontaktfedern wieder auf     ihre          ursprüngliche        Nockenscheibengruppe    zu liegen kom  men. Die     Fremdlichtsicherheit    ist dadurch gewähr  leistet, dass am Anker 26 ein Finger 30 vorgesehen  ist, der die Kontaktfeder 16 von der Kontaktfeder  17     abbewegt    und so ein Einschalten der Heizung  verhindert.

    



  Es soll noch erwähnt werden, dass die     Axialver-          schiebung    der     Nockenwalze    7 nicht nur mit     Hilfe     der Kontaktfeder 15 herbeigeführt zu werden braucht,  sondern es kann     vielmehr    auch     eine    separate,     mit     der     Nockenwalze    verbundene Scheibe mit zwei  Steuerkanten - für jede Drehrichtung der Nocken  walze eine -     verwendet    werden, die mit einem fest  angeordneten Organ in     Form    eines Stiftes oder der  gleichen zusammenarbeiten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Ölfeuerungsautomat mit einem Flammenüberwa- chungsrelais und einer für den Ablauf eines Schalt programms erforderlichen Kontaktsteuerung durch eine Nockenwalze, die aus einer Anzahl nebenein ander angeordneten Nockenscheiben besteht, in einer Feuerungsanlage mit Thermostatschalter, Ölbrenner motor und Zündtransformator, dadurch gekennzeich net, dass ein mit einem Ende fest angeordnetes Bimetall (1) und ein Heizwiderstand.
    (67) vorgesehen sind, wobei das freie Ende des Bimetalles (1) mit der Nockenwalze (7) derart gekuppelt ist, dass es bei Erwärmung durch den Heizwiderstand die Nocken walze (7) in der einen Richtung und bei Abkühlung in der entgegengesetzten Richtung dreht, und dass weiter den von der Nockenwalze gesteuerten Kon taktfedern (12 bis 20) zwei Gruppen von Nocken scheiben (37 bis 45 und 46 bis 54) zugeordnet sind, an deren eine Gruppe (37 bis 45) die Kontaktfedern bei der Drehung der Nockenwalze in der einen Rich tung und an deren andere Gruppe (46 bis 54)
    die Kontaktfedern bei der entgegengesetzten Drehrich tung anliegen. UNTERANSPRÜCHE 1. Ölfeuerungsautomat nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass an der Nockenwalze (7) ein Mitnehmer (11) vorgesehen ist, über den beim Ansprechen des Flammenüberwachungsrelais (24) nach Erscheinen der Brennerflamme der Anker (26) des Relais (24) die Nockenwalze (7) axial verschiebt, wodurch die an dieser anliegenden Kontaktfedern (12 bis 20)
    von der einen (37 bis 45) auf die an dere (46 bis 54) der beiden ihnen zugeordneten Nok- kenscheibengruppen aufzuliegen kommen. 2. Ölfeuerungsautomat nach Patentaxpspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Steuerung der Beheizung des Bimetalles (1) Kontakt federn (16, 17 bzw. 12, 13) vorgesehen sind, die bei der Axialverschiebung der Nockenwalze (7) nach Erscheinen der Brennerflamme die Beheizung zumin dest teilweise ausschalten.
    3. Ölfeuerungsautomat nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass in Reihe mit dem Heizelement (67) ein Vorschaltwider- stand"(68) liegt, dem ein Überbrückungskontakt (12, 13) zur Steuerung der Beheizung des Bimetalles (1) parallel geschaltet ist, dessen Kontaktfedern (12, 13) während des Anlaufs der Feuerungsanlage mit Nok- kenscheiben (37 bzw.
    38) zusammenarbeiten, die derart ausgebildet sind, dass der Kontakt (12, 13) geschlossen ist, während des Betriebes der Feue- rungsanlage aber mit Nockenscheiben (46, 47) zu sammenarbeiten, die derart ausgebildet sind, dass der Kontakt (12, 13) geöffnet bleibt.
    '4. Ölfeuerungsautomat nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Nockenscheiben (37, 38), mit denen die Kontaktfedern des dem Vorschaltwiderstand (68) parallelgeschalteten Kontaktes (12, 13) zusammenarbeiten, derart ausge bildet sind, dass letzterer (12, 13) während des An laufs der Feuerungsanlage, vor der Einschaltung des Zündtransformators (69), kurz geöffnet ist.
    5. Ölfeuerungsautomat nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein Zündtransformator- kontakt (13,14) und ein ölbrennermotorkontakt (19, 20) vorgesehen sind und die Nockenwalze (7) Nok- kenscheiben (38, 39 und 44, 45) aufweist, die wäh rend des Aufheizens des Bimetalles (1) mit den Kontaktfedern (13, 14 bzw.
    19, 20) des Zündtrans- formatorkontaktes (13, 14) und des Ölbrennermo- torkontaktes (19, 20) zusammenarbeiten und derart ausgebildet sind, dass säe dabei den Zündtransfor- mator (69) und ölbrennermotor (70) durch Schlie ssen ihrer Kontakte (13, 14 bzw. 19, 20) einschalten.
    6. Ölfeuerungsautomat nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 3, 4 und 5, dadurch ge- kennzeichnet, dass ein Umschalter (16, 17, 18) vor gesehen ist, dessen mittlere Kontaktfeder (17) mit dem Heizwiderstand (67) .verbunden äst, während von dessen äusseren Kontaktfedern (16, 18) die eine (16) unmittelbar und die andere über den Ölbren- nermotorkontakt (19, 20) mit dem Thermostat- schalter (72) verbunden ist und die Nockenwalze (7) Nockenscheiben (41, 42, 43) aufweist,
    die während des Aufheäzens mit den Kontaktfedern (16, 17, 18) des Umschalters zusammenarbeiten und derart aus gebildet sind, dass der von der mittleren Kontakt feder (17) und der unmittelbar an den Thermostat schalter (72) angeschlossenen Kontaktfeder (16) ge bildete erste Kontakt (16, 17) geschlossen und der von der mittleren Kontaktfeder (17) und der über den ölbrennermotorkontakt (19, 20) an den Thermo- statschalter (72) angeschlossenen Kontaktfedern (18) gebildete zweite Kontakt (17, 18) offen ist,
    wobei die nach der Axäalverschiebung mit dem Umschalter (16, 17 18) zusammenarbeitenden Nockenscheiben (50, 51, 52) derart ausgebildet sind, dass der erste Kontakt (16, 17) offen und-der zweite Kontakt (17, 18) geschlossen ist.
    7. Ölfeuerungsautomat nach Patentanspruch und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass am Anker (26) des Flammenüberwachungsrelais (24) ein Finger (31) vorgesehen ist, der beim Ansprechen des Flammenüberwachungsrelais nach Erscheineia der Brennerflamme den ölbrennermotorkontakt (19, 20) verriegelt und so- am Öffnen hindert, und dass die nach der Axialverschiebung der Nockenwalze (7) mit den Kontaktfedern (19, 20)
    des Ölbrennermotorkon- taktes (19, 20) zusammenarbeitenden Nockenscheiben (53 bzw. 54) derart ausgebildet sind, dass sich der beim Abfallen des Ankers (26) des Flammenüber- wachungsrelais (24) vom Sperrglied freigegebene Ölbrennermotorkontakt öffnet und den Ölbrenner motor (70) abschaltet.
    B. Ölfeuerungsautomat nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass an der Nockenwalze (7) eine schräg zu ihrer Achse ver laufende Steuerkante (75) vorgesehen ist, die derart angeordnet ist, dass ein fest angeordnetes Organ (19) nach der durch das Abfallen des Ankers (26) des Flammenüberwachungsrelais (24) bedingten Abküh lung des Bimetalles (1) gegen sie stösst, um eine Axialverschiebung der Nockenwalze (7) in die Aus gangslage zu bewirken. , 9.
    Ölfeuerungsautomat nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein Störschalterkontakt (15, 22) vorgesehen ist, über den die Speisung der Feuerungsanlage vom Versorgungsnetz erfolgt und eine der Kontaktfedern (15) dieses Kontaktes wäh rend des Anlaufs mit einer Nockenscheibe (40) zu sammenarbeitet, die derart ausgebildet ist, dass sich beim Ausbleiben der Axialverschiebung der Nocken walze (7) wegen nicht erfolgter Zündung der Stör schalterkontakt (15, 22) öffnet und einen Kontakt (15, 21) schliesst, durch den die Störung angezeigt wird.
    10. Ölfeuerungsautomat nach Patentanspruch und Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass an der Nockenwalze (7) eine schräg zu ihrer Achse ver laufende Steuerkante (78) vorgesehen ist, die derart angeordnet ist, dass ein fest angeordnetes Organ (15) bei der durch das Öffnen des Störschalterkontaktes (15, 22) bedingten Abkühlung des Bimetalles (1) gegen die Steuerkante stösst, um eine Axialverschie- bung der Nockenwalze (7) .zu bewirken.
    11. Ölfeuerungsautomat nach Patentanspruch und Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass an der während des Anlaufs mitdemStörschalterkontakt (15, 22) zusammenarbeitenden Nockenscheibe (40) eine Steuerkante (78) vorgesehen ist und die mit die ser Nockenscheibe (40) zusammenarbeitende Kon taktfeder (15) des Störschalterkontaktes (15, 22) die Axialverschiebung der Nockenwalze (7) bewirkt.
    12. Ölfeuerungsautomat nach Patentanspruch und Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein Störsignalstromkreis (15, 21, 71) und eine Kontakt feder (21) vorgesehen sind, und die mit der Kontakt feder (15) des Störschalters (15, 22) zusammenarbei tende Nockenscheibe (40) derart ausgebildet ist, dass sich bei .nicht erfolgter Zündung die Kontaktfeder (15) nach Öffnen des Störschalters (15, 22) gegen die Kontaktfeder (21) legt und so beide Kontakt federn (15, 21) einen Kontakt zur Betätigung des Störsignalstromkreises bilden.
    13. Ölfeuerungsautomat nach Patentanspruch und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass am Anker (26) des Flammenüberwachungsrelais (24) ein Finger (30) vorgesehen ist, der beim Ansprechen des Flammenüberwachungsrelais auf Fremdlicht die äussere Kontaktfeder (16) des ersten Kontaktes (16, 17) des Umschalters (16, 17, 18) von der mitteren Kontaktfeder (17) abbewegt und den ersten Kontakt (16, 17) geöffnet hält.
    14. Ölfeuerungsautomat nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die mit der Nockenwalze (7) zusammenarbeiten den Kontaktfedern (12 bis 20) an einander diametral gegenüberliegenden Stellen der Nockenwalze anliegen.
    15. Ölfeuerungsautomat nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein Zündtransformator- kontakt (13, 14), ein ölbrennermotorkontakt (19, 20) und ein Kontakt zur Steuerung der Beheizung des Bimetalles (1) vorgesehen sind und die während des Aufheizens des Bimetalles mit den Kontakt federn (12 bis 20) zusammenarbeitende Nocken scheibengruppe (37 bis 45) derart ausgebildet ist,
    dass der Zündtransformator- und ölbrennermotorkontakt ihren Schaltzustand beibehalten und dass an der Nok- kenwalze (7) eine schräg zu ihrer Achse verlaufende Steuerkante vorgesehen ist, gegen die ein fest an geordnetes Organ stösst, um eine Axialverschiebung der Nockenwalze (7) zu bewirken, wobei die Kon taktfedern auf die zweite der beiden ihnen je zu geordneten Nockenscheibengruppe (46 bis 54) ge langen,
    und die nunmehr mit den Umschaltfedern des Kontaktes zur Steuerung der Beheizung des Bimetal- les zusammenarbeitenden Nockenscheiben derart aus gebildet sind, dass diese Beheizung bei der Axial verschiebung zumindest teilweise ausgeschaltet wird und die mit den Kontaktfedern (13, 14 bzw. 19, 20) des Zündtransformators- und Ölbrennermotorkon- taktes nach der Axialverschiebung zusammenarbei tenden Nockenscheiben (47, 48 bzw.
    53, 54) derart ausgebildet sind, dass während des Abkühlens. des Bimetalles der Zündtransformatorkontakt (13, 14) und der Ölbrennermotorkontakt (19, 20) dngeschal- tet werden.
    16. Ölfeuerungsautomat nach Patentanspruch und Unteranspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass am Anker (26) des Flammenüberwachungsrelais (24) ein Finger (31) vorgesehen ist, der beim Ansprechen des Flammenüberwachungsrelais nach Erscheinen der Brennerflamme den ölbrennermotorkontakt (19, 20) verriegelt und ihn so am Öffnen hindert und die während des Betriebes mit den Kontaktfedern (19, 20) des ölbrennermotorkontaktes zusammenarbeiten den Nockenscheiben (44, 45 bzw.
    53, 54) derart aus gebildet sind, dass sich der beim Abfallen des An kers (26) vom Finger (31) freigegebene Ölbrenner- motorkontakt öffnet und den ölbrennermotor (70) abschaltet. 17.
    Ölfeuerungsautomat nach Patentanspruch und Unteranspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass ein Störschalterkontakt (15, 22) vorgesehen ist, über den die Speisung der Feuerungsanlage vom Versorgungs netz erfolgt und eine der Kontaktfedern (15) dieses Kontaktes mit der Nockenwalze (7) zusammenarbei tet, wobei die zweite (49) der beiden, dieser Kontakt feder (15) zugeordneten Nockenscheiben (40, 49) mit einer Abfallkante versehen ist, durch die bei nicht erfolgter Zündung der Störschalterkontakt (15, 22) geöffnet wird.
    18. Ölfeuerungsautomat nach Patentanspruch und Unteranspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Nockenwalze (7) eine schräg zu ihrer Achse ver laufende Steuerkante aufweist, und ein fest angeord netes Organ an der Kontaktfeder (15) vorgesehen ist, derart, dass es beim Stossen gegen die Steuerkante eine axiale Rückverschiebung der Nockenwalze (7) bewirkt, bei der die mit der Nockenwalze zusammen arbeitenden Kontaktfedern (12 bis 20) wieder auf die erste (37 bis 45) der beiden ihnen zugeordneten ' Nockenscheibengruppen gelangen.
    19. Ölfeuerungsautomat nach Patentanspruch und Unteranspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass in Reihe mit dem Heizwiderstand (67) ein Kontakt (16, 17) vorgesehen ist, der bei der Axialverschie- bung geöffnet wird und am Anker (26) des Flam- menüberwachungsrelais (24) ein Finger (30) vorge sehen ist, der beim Ansprechen des Flammenüber- wachungsrel.ais auf Fremdlicht die Kontaktfedern (16, 17) dieses Kontaktes. (16, 17) voneinander ab bewegt und so den Kontakt (16, 17) geöffnet hält.
    20. Ölfeuerungsautomat nach Patentanspruch und Unteranspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass zur Steuerung der Beheizung des BimetaIles (1) Kontakt federn (16, 17 bzw. 12, 13) vorgesehen sind, die bei der Axialverschiebung der Nockenwalze (7) die Beheizung mindestens teilweise ausschalten.
    21. Ölfeuerungsautomat nach Patentanspruch und Unteransprüchen 19 und 20, dadurch gekennzeichnet, dass der in Reihe mit dem Heizelement (67) ange ordnete Kontakt (16, 17) zur Steuerung der Behei- zung des Bimetalles (1) vorgesehen ist und bei der Axialverschiebung geöffnet wird, wodurch die Be- heizung vollständig, ausschaltet, und an der Nocken walze (7) ein Mitnehmer (11) vorgesehen ist, über den beim Ansprechen des Flammenüberwachungs- relais (24)
    nach Erscheinen der Brennerflamme der Anker (26) des Relais (24) die Nockenwalze (7) axial zurückverschiebt, wodurch die an ihr anliegen den Kontaktfedern (12 bis 20) wieder auf die erste (37 bis 45) der beiden ihnen zugeordneten Nocken scheibengruppen gelangen.
    22. Ölfeuerungsautomat nach Patentanspruch und Unteranspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass in Reihe mit dem Heizwiderstand (67) ein Vorschalt- widerstand (68) vorgesehen ist, dem der Kontakt (12, 13) zur Steuerung der Beheizung des Bimetalles (1) parallel geschaltet ist und die den Kontaktfedern (12, 13) dieses Kontaktes (12, 13) nach. der Axial verschiebung zugeordneten Nockenscheiben (46 bzw. 47) derart ausgebildet sind, dass der Kontakt (12, 13) geöffnet äst.
    23. Ölfeuerungsautomat nach Patentanspruch und Unteranspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Nockenscheiben (37, 38), mit denen die "Kontakt federn (12, 13) des dem Vorschaltwiderstand (68) parallel geschalteten Kontaktes (12, 13) während des Aufheizens des Bimetalles (1) zusammenarbeiten, der art ausgebildet sind, dass letzterer (12, 13) kurz ge öffnet ist.
    24. Ölfeuerungsautomat nach Patentanspruch und Unteransprüchen 15 und 22, dadurch gekennzeich net, dass ein Umschalter (16, 17, 18) vorgesehen ist, dessen mittlere Kontaktfeder (17) mit dem Heiz- widerstand (67) verbunden ist, während von dessen äusseren Kontaktfedern (16, 18) die eine (16) un mittelbar und die andere (18) über den Ölbrenner motorkontakt (19, 20) mit dem Thermostatschalter (72) verbunden ist, und dass die den Kontaktfedern (16, 17, 18) des Umschalters zugeordneten Nocken scheiben (41, 42, 43 bzw.
    50, 51, 52) derart aus gebildet sind, dass der von der mittleren Kontaktfeder (17) und der unmittelbar an den Thermostatschalter (72) angeschlossenen Kontaktfeder (16) gebildete erste Kontakt (16, 17) vor der Einschaltung des Ölbrennermotors (70) geschlossen und der von der mittleren Kontaktfeder (17) und der über den Ölbren- nermotorkontakt (19, 20) an den Thermostatschalter angeschlossenen Kontaktfeder (18) gebildete zweite Kontakt (17, 18) offen äst und gleichzeitig mit der Einschaltung des ölbrennermotorkontaktes (19,
    20) der erste Kontakt (16, 17) geöffnet und der zweite (17, 18) geschlossen wird. 25. Ölfeuerungsautomat nach Patentanspruch und Unteranspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass ein Störsignalstromkreis (15, 21, 71) und eine Kontakt feder (21) vorgesehen sind, und dass die während eines Zündversuches mit der Kontaktfeder (15) des Störschalters (15, 22) zusammenarbeitende Nocken scheibe (49) derart ausgebildet ist, dass bei nicht erfolgter Zündung die letztere Kontaktfeder (15) sich beim Öffnen des Störschalters (15, 22) gegen die erstere (21) legt und beide Kontaktfedern (15, 21)
    einen Kontakt zur Betätigung des Störsägnalstrom- kreises bilden.
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