Eine Handbetätigung ermöglichende Rundbaurechenmaschine Eine Handbetätigung ermöglichende Rundbau rechenmaschinen mit Stufenverzahnungen und Kom- plementärverzahnungen zu diesen aufweisenden Staffelwalzen und mit um letztere im Kreise angeord neten Einstell-, Ilbertragungs- und Zählwerkglie- dern sind bereits bekannt. Unter Betätigung wird der zur Staffelwalzenbewegung führende Antrieb ver standen, während es sich bei der Lagenveränderung der Einstellglieder um Einstellbewegungen handelt.
Vorliegende Erfindung beruht auf der Erkennt nis, dass bei derartigen, eine Handbetätigung er möglichenden Rundbaurechenmaschinen auch das Bedürfnis auftritt, sie motorisch, insbesondere elek trisch, anzutreiben, so dass sich erfindungsgemäss aus gebildete, eine Handbetätigung ermöglichende Rund baurechenmaschinen mit einer eine Stufen- und eine Komplementärverzahnung zu dieser aufweisenden Staffelwalze und mit um diese im Kreise angeord neten Einstell-, Übertragungs- und Zählwerksgliedern durch einen motorischen Antrieb der Rechenma- schinenhauptwelle kennzeichnen,
der auf der zur Handkurbel entgegengesetzten Seite der Rundbau rechenmaschine vorgesehen ist. Neben Feder-, Schwungmassen-, Gewichtsantrieben oder dergleichen kommt hauptsächlich der Antrieb durch einen Elek tromotor in Betracht.
Durch die Erfindung entsteht der Vorteil, dass die Rechenmaschine sowohl von Hand als auch mo torisch angetrieben werden kann, und dass trotzdem sowohl der Hand- als auch der Motorantrieb von allen Seiten frei zugänglich und leicht zu bedienen sind.
Einzelheiten seien an Hand von Ausführungs beispielen beschrieben, deren erstes eine Rundbau rechenmaschine mit fest eingebautem, also nicht ab nehmbarem Elektroantrieb, bestehend aus Antriebs- aggregat mit Motor, Bremse. Getriebe und Kupp lung, sowie Energieaggregat mit Sammler und Auf ladegerät zeigt, die mit einer eine Stufenverzahnung und eine Komplementärverzahnung zu dieser auf weisenden Staffelwalze und mit im Kreise um letz tere angeordneten Einstell-, übertragungs- und Zähl werkgliedern ausgerüstet ist.
Derartige Rechenma schinen sind an sich bekannt, und es ist daher nur ein Teil der Staffelwalze mit der Maschinenhaupt welle veranschaulicht worden. Das zweite Ausfüh rungsbeispiel zeigt ein ortsbewegliches Anschluss gerät für den Elektroantrieb einer Rundbaurechen- maschine, während das dritte Ausführungsbeispiel einen als Tischuntersatzgerät ausgebildeten Elektro antrieb für eine Rundbaurechenmaschine, der bereits beschriebenen, bekannten Ausbildung darstellt.
Das vierte Ausführungsbeispiel geht wieder von dem zweiten Ausführungsbeispiel aus, und zeigt die An ordnung und Wirkungsweise eines die Zahl der Umdrehungen des Antriebsmotors vorbestimmenden Wählorganes. Im einzelnen gibt Fig. 1 den Längsschnitt durch eine elektrisch an getriebene Rundbaurechenmaschine mit eingebautem Energieaggregat, bestehend aus einer Akku-Zelle, einem Ladegerät zur Aufladung des Akkus mit Wechselstrom und einem eingebauten Antriebs aggregat mit Motor, Getriebe, Bremse und Kupp lung wieder. Das Energieaggregat ist, wie das Aus führungsbeispiel unmittelbar veranschaulicht, ständig mit der Rundbaurechenmaschine zusammengebaut.
Die Stromzufuhr zur Rechenmaschine erfolgt mittels dünner Kabel und Anschlussstecker.
Fig. 2 entspricht einem waagrechten Querschnitt nach Linie II-II der Fig. 1. Fig. 3 zeigt die abgeänderte Ausführungsform eines derartigen Antriebes, die es ermöglicht, Rund baurechenmaschinen, etwa nach den Österreichischen Patenten Nrn. 166581, 163380, 170445, 1675<B>1</B>1, 165669 und 192563, durch nachträgliches, einfaches Aufsetzen der Handrechenmaschine auf das Antriebs aggregat in eine elektrisch angetriebene Rechen maschine umzuwandeln, wobei die Möglichkeit des Handantriebes gewahrt bleiben soll.
Auch bei diesem Zusatzgerät kann das Energieaggregat, das wieder aus einem Akku und einem Wechselstromladegerät besteht, eingebaut oder als trennbare Einheit etwa in der Art, wie zu Fig. 1 beschrieben, ausgeführt sein.
Fig. 4 entspricht einem waagrechten Querschnitt nach Linie IV-IV der Fig. 3, Fig. 5 einem waagrechten Querschnitt nach Linie V-V der Fig. 3. Die Fig.6 und 7 zeigen zwei Seitenansichten auf einen Teil der Umsteuerungsvorrichtung in zwei um einen rechten Winkel verschiedenen Betrachtungs richtungen.
Fig.8 veranschaulicht die Kupplung der Ge triebewelle mit der Rechenmaschinenhauptachse im Aufriss, während Fig. 9 einem Grundriss entspricht.
Fig. 10 stellt den Längsschnitt durch ein elektri sches Antriebsaggregat in Form eines Tischunter satzes dar, der es ermöglicht, nach den obengenann ten Patenten ausgebildete Rundbaurechenmaschinen durch einfaches Aufsetzen auf den Tischuntersatz in eine elektrisch betriebene Tischmaschine umzu wandeln, wobei der Handantrieb ebenfalls bestehen bleibt.
Fig. 11 entspricht einem waagrechten Querschnitt nach Linie XI-XI der Fig. 10.
Fig. 12 entspricht einem senkrechten Querschnitt nach Linie XII-XII der Fig. 11.
Fig. 13 entspricht einem waagrechten Querschnitt nach Linie XIII-XIII der Fig. 12.
Fig. 14 gibt einen senkrechten Winkelschnitt nach Linie XIV-XIV der Fig. 15 durch den Unterteil einer Rundbaurechenmaschine mit Wählschalter für die Zahl der Motorumdrehungen und mit einer eine Stufenverzahnung und eine Komplementärverzahnung zu dieser aufweisenden Staffelwalze sowie mit um letztere im Kreise angeordneten Einstell-, Übertra- gungs- und Zählwerkgliedern wieder, wobei jedoch die Staffelwalze und diese Glieder zeichnerisch nicht dargestellt worden sind.
Fig. 15 entspricht einem waagrechten Querschnitt nach Linie XV-XV der Fig. 14.
In den Fig. 1 und 2 ist 1 ein Handschalter für den Elektroantrieb der bereits näher beschriebenen Rundbaurechenmaschine.
Der Handschalter ist in axialer Richtung, nach beiden Richtungen, auf der Spindel 2 verschiebbar. Die Spindel 2 weist bei 3 eine zylindrische Verstär kung auf, die mit konischen Übergangsflächen auf beiden Seiten in den Spindelkörper 2 übergeht. Die konischen Flächen dienen einer in waagrechter Rich tung beweglichen Kugel 4 als Auflauffläch-zn. Im Schlitz 10 des Handschalters ist ein um die Achse 6 verschwenkbares Gabelstück 5 vorgesehen, das unter dem Einfluss einer Feder 7 steht, die es im Uhr zeigersinn zu verdrehen sucht.
Ein Achsstummel 11 weist eine Kerbe 12 auf, deren Grundfläche mit schrägen Übergangsflächen in den Achsstummelkör- per <B>11</B> übergeht. In der Kerbe 12 liegt ein Arm 13 des Nullpufferhebels 14 (Fig. 2). Der Achsstummel 11 ist mit dem Handschalter 1 fest verbunden und somit mit diesem axial verschiebbar. Nullpufferhebel 14 und Bremsnocke 17 sind mit einer Welle 15 ver bunden, die ihrerseits in der Lagerplatte 16 und in der Platine 18 drehbar gelagert ist.
Eine Bandfeder 19, die einerseits mittels des Haltezapfens 21 (Fig. 2) an der Platine 18 befestigt ist und anderseits die Bremsscheibe 20 umschlingt, ist so vorgespannt, dass sie in der Nullstellung der Staffelwalze 9, also in Ruhelage der Maschine, auf den Umfang der Brems scheibe 20 drückt und somit eine Bremswirkung auf die Motorantriebswelle 22, auf der die Bremsscheibe 20 unmittelbar angeordnet ist, ausübt. Der Elektro motor 23, der von dem Akkumulator 24 gespeist ist, ist an der Platine 18 aufgehängt. Er treibt mittels des Ritzels 25, das mit der Bremsscheibe 20 aus einem Stück besteht, das Zahnrad 26 an. Letzteres ist mit dem Zahnrad 28 auf einer gemeinsamen Welle 27 angeordnet, die ihrerseits in den Platinen 18 und 29 gelagert ist.
Zahnrad 28 treibt das Zahn rad 30 an, das auf der Hauptwelle 33 der Rechen maschine lose drehbar gelagert ist. Das Zahnrad 30 steht mit der Nullpufferscheibe 32 nur über das Ende 311 der Kupplungsfeder 31 in Verbindung, die einen abgesetzten zylindrischen Flansch der Null- pufferscheibe 32 umschlingt. Die Nullpufferscheibe 32 steht über einen Keilvorsprung 321 mit der Hauptwelle 33 der Rechenmaschine in Eingriff. Die im Motorstromkreis liegenden Kontakte 34, 35 (Fig. 2) schliessen bei gegenseitiger Berührung diesen (nichtgezeichneten) Motorstromkreis.
Die Nullpuffer rolle 37 wird durch die Feder 36 ständig an die Nullpufferscheibe 32 angedrückt. Letztere weist eine zurückspringende Nockenfläche 40 auf, die mit einem Übergang 38 zur zylindrischen Begrenzungsfläche der Nullpufferscheibe ausgerüstet ist. Die Nockenfläche 38 kann also die Rolle 37 und damit den Nullpuffer hebel 14 in eine Stellung drücken, in der sich die Kontakte 34, 35 berühren, so dass der Motorstrom kreis geschlossen wird. und der Motor umläuft.
An derseits öffnen sich die Kontakte nur in der Stel lung, in der die Rolle 37 an der Nockenfläche 40 anliegt, so dass der Elektromotor nur in dieser Stel lung der Nullpufferscheibe 32 ausgeschaltet ist.
Die Wirkungsweise der Einrichtungen nach den Fig. 1 und 2 ist folgende: Fig. 1 gibt die in Betracht kommenden Teile in der Additionsstellung der Rechenmaschine wieder, in der sich die Staffelwalze 9 in ihrer untersten Stel- Jung befindet. Soll die Rechenmaschine im additiven Sinne betätigt werden, so wird der Handschalter 1 nach unten gedrückt, so dass sich auch der mit ihm fest verbundene Achsstummel 11 nach unten bewegt.
Hierdurch drückt die sich in der Richtung nach oben an die Kerbe 12 ansetzende Schrägfläche gegen den Arm 13 des Nullpufferhebels und bewirkt da durch eine Verdrehung desselben und damit der Bremsnocke 17 in Richtung entgegengesetzt zum Uhrzeigersinn (siehe Fig.2), da beide Teile durch die Welle 15 fest verbunden sind. Diese Verdrehung führt zu drei verschiedenen Wirkungen. Zunächst hebt sich die Rolle 37 aus der Nockenfläche 38 heraus, so dass der Umlauf der Nullpufferscheibe 32 freigegeben wird.
Weiter drückt die Bremsnocke 17 das freie Ende der Bremsfeder 39 in Uhrzeiger richtung um die Maschinenhauptwelle 33 weg, so dass sich Bremsfeder 19 von der Bremsscheibe 20 abhebt, womit die Bremse gelöst wird. Schliesslich wird, nachdem bereits diese beiden Wirkungen ein getreten sind, die Kontaktfeder 34 im letzten Be wegungselement, da sie die Schwenkbewegung des Nullpufferhebels mitmacht, an die zweite Kontakt feder 35 angelegt, so dass der Motorstromkreis ge schlossen und die Rechenmaschine in Gang gesetzt ist.
Bleibt der Handschalter 1 nach unten ange drückt, so bleiben auch der Achsstummel 11 und die Kerbe 12 in ihrer untern Lage, so dass Nullpuffer- hebel 14 und Bremsnocke 17 nicht zurückschwenken können. Die Bewegungsfreiheit der Nullpufferscheibe 32 bleibt erhalten, die Bremse bleibt gelöst, und die Kontakte 34, 35 bleiben geschlossen. Das bedeutet also ein ständiges Weiterlaufen der Maschine, bis der Handschalter 1 in die Ausgangsstellung zurückverlegt wird.
In diesem Falle nimmt die Kerbe 12 wieder die in Fig. 1 gezeichnete Stellung ein, so dass dem Arm 13 der Weg für eine Verschwenkung um die Achse 15 im Uhrzeigersinn freigegeben ist. Die Ver- schwenkung selbst erfolgt jedoch erst dann, wenn die Nullpufferscheibe 32 so weit verdreht ist, dass Rolle 37 wieder an der Nockengrundfläche 40 an liegt. Dadurch weicht der Bremsnocken 17 vor dem Ende der Bremsfeder 39 zurück, so dass die Brems feder die Bewegung der umlaufenden Teile abbremst.
Durch diese Vorbremsung wird erreicht, dass die An triebsbewegung verzögert wird und somit der noch verbleibende Rest der Bewegungsenergie durch Auf laufen der Rolle 37 auf die Raste 38 gänzlich aufge zehrt werden kann.
Die Kraftübertragung von der Motorwelle 22 zur Rechenmaschinenhauptwelle 33 erfolgte dabei wäh rend der Tätigkeit des Motors über das Ritzel 25 auf Stirnrad 26, weiter über Welle 27 auf Stirnrad 28 und von hier aus auf Stirnrad 30. Da das abge bogene Ende 311 der Kupplungsfeder 31 in das Zahnrad 30 eingehängt war, nahm die Kupplungs feder 31 die Nullpufferscheibe 32 und damit die Ma schinenwelle 33 über Keil 321 mit, wenn sich Zahn rad 30 im Uhrzeigersinn verdrehte.
Trotzdem konnte die Rechenmaschine auch von Hand betätigt werden. Denn würde die Maschinen hauptwelle 33 unter Einwirkung der nichtgezeichne ten Handkurbel im Uhrzeigersinn verdreht, so liegt keine Verdrehung des Zahnrades 30 vor, die zu einem Zusammenziehen der Windungen der Feder 31 und damit zu einem festen Umschlingen der Null pufferscheibe 32 hätte führen können. Es läuft also bei Handbetätigung der Maschinenhauptwelle 33 die Nullpufferscheibe 32 leer mit, ohne ihre Bewegung auf das Zahnrad 30 zu übertragen.
Sollen dagegen Subtraktionen durchgeführt wer den, so wird der Handschalter 1 aus der in Fig. 1 gezeigten Mittelstellung nach oben gedrückt. Da durch läuft Kugel 4 auf die untere Schrägfläche der zylindrischen Verstärkung 3 des Spindelkörpers 2 auf, so dass die Kugel eine radial nach innen ge richtete Bewegung ausführt. Dadurch drückt sie auf das Gabelstück 5, das somit eine Verschwenkungs- bewegung in Richtung gegen den Uhrzeigersinn aus führt.
Dadurch gerät die Nase 8 der Staffelwalze 9 in die vom Gabelstück 5 gebildete Gabel, so dass durch die jetzt folgende, weitere Aufwärtsbewegung des Handschalters 1 die Staffelwalze 9 mitgenommen wird und in ihre obere Lage gelangt. Wenn die Kugel 4 den Verstellweg längs der zylindrischen Verstär kung 3 durchgeführt hat, wird sie über die obere, konische Übergangsfläche des Teils 3 durch Wirkung der Feder 7 zurückgedrückt, so dass das Gabelstück in eine Lage kommt, in der seine Gabel die Staffel walzennase 8 freigegeben hat. In diesem Zeitpunkt ist jedoch die Aufwärtsbewegung des Handschalters 1 noch nicht beendet.
Wird sie weitergeführt, so kommt Arm 13 unter die Wirkung der untern Ab schrägung der Kerbe 12 im Achsstummel 11, so dass die bereits beschriebene Verschwenkungsbewegung des Nullpufferhebels 14 entgegengesetzt zum Uhr zeigersinn auftritt. Dadurch wird die Nullpuffer scheibe 32 freigegeben, die Bremse gelöst und zum Schluss die Kontaktberührung 34, 35 erzeugt, so dass der Motor 23 anläuft und den gewünschten Rech nungsvorgang durchführt. Der Motor 23 bleibt wie der so lange in Tätigkeit, wie Handschalter 1 nach oben gedrückt ist.
Bei Rückführung des Handschal ters in die Ausgangslage erfolgt wieder Stillstand der Maschine in der Weise, wie es für die Additionsstel lung der Staffelwalze bereits dargelegt worden war.
Über das Aufladegerät 41 wird der Akkumulator 24 bei Bedarf durch Anschluss des Gerätes an das Lichtnetz über die Kontaktbüchsen 42 aufgeladen.
Um zu verhüten, dass bei Handbetätigung der Rechenmaschine die Kontakte 34, 35 über die Teile 33, 321, 32, 38, 37 geschlossen werden, so dass Mo tor 23 anläuft, wird das in Fig. 2 strichpunktiert dar gestellte Isolierplättchen 341, das über den Knopf 342 in einem peripheren Schlitz 343 des Sockelrandes 344 verschiebbar ist, bei Handbetrieb in eine Stel lung verlegt, in der es die innere Begrenzungsfläche des Kontaktes 35 überdeckt, so dass auch bei durch die Fläche 38 in Richtung entgegengesetzt zum Uhr zeigersinn ausgeschwenkter Rolle 37 Kontakt 34 keinen Stromschluss durch Anlage am Gegenkontakt 35 herstellen kann.
Das könnte auch durch periphere Beweglichkeit des Kontaktes 35 im Sockelrand 344 erreicht werden, wenn man es nicht vorzieht, der artige Verstellungen in selbsttätiger Abhängigkeit vom Handschalter 1 oder von der nichtgezeichneten Antriebskurbel der Staffelwalze 9 zu erzeugen.
Eine zweite Ausführungsform ist in den Fig. 3 bis 9 veranschaulicht. Auch hier ist wieder ein Handschalter 43 vorgesehen, der in seiner untern Stellung zur selbsttätigen Durchführung von Addi tionsvorgängen, in der obern Stellung zur selbsttäti gen Durchführung von Subtraktionsvorgängen führt, wobei bekanntlich diese Rechenmaschinen so aus gebildet sind, dass dadurch auch Multiplikationen, Divisionen, Potenzierungen und Radizierungen durch geführt werden können.
Wird Handschalter 43 nach unten gedrückt, so läuft die Nase 44 desselben auf die untere Schräg fläche der im Kipphebel 45 befindlichen Kerbe 46 auf und erteilt dem Kipphebel eine Drehbewegung im Uhrzeigersinn um seine Achse 47. Hierdurch wird zunächst die obere Nase 48 gegen die Schraube 49 des Nullpuffers 50 gedrückt, so dass der Null puffer 50 aus seiner Rast so herausgehoben wird, wie dies in Fig. 2 bei 38, 40 veranschaulicht wurde.
Anderseits wird durch diese Verschwenkung des Kipphebels 45 die Nase 451 desselben (siehe Fig. 3) radial nach innen bewegt, so dass sie, wie Fig. 5 deut licher erkennen lässt, in ein Maul eindringt, das von den Enden 531 und 532 der Bremsfeder 53 gebildet wird. Diese Enden 531 und 532 werden also ausein- andergepresst und dadurch die Bremsscheibe 54, um die die Bremsfeder gelegt ist, freigegeben. Bei weiter fortschreitender Verschwenkung des Kipphebels 45 wird Kontakt 56 (siehe Fig. 3) an den Kontakthebel 57 angelegt, so dass der Stromkreis für den Elektro motor 23 geschlossen wird.
Das ist so lange der Fall, bis der Handschalter 43 in die Ausgangsstellung zu rückgebracht wird. Trotzdem sich die Nase 44 nach oben bewegt, bleibt der Kipphebel 45 unter dem Einfluss der Feder 58, die ihn in Uhrzeigerrichtung verschwenkt hat, in der Einschaltlage für den Motor, in der sich Kontakt 56 und Kontakthebel 57 be rühren.
Erst wenn der Nullpufferhebel 50 die der Nockenfläche 40 in Fig. 2 entsprechende Grundfläche der Nullpufferscheibe 51 erreicht hat, vermag die nichtgezeichnete, stärkere Nullpufferfeder die Feder kraft der Andrückfeder 58 zu überwinden, so dass Kipphebel 45 in seine Ausgangsstellung zurück gedrückt wird. Erst jetzt öffnen sich Kontakt 56 und Kontakthebel 57. Weiter wird die Nase 451 des Kipphebels 45 aus dem Maul 531, 532 der Feder 53 herausgezogen, so dass diese in ihre Bremsstel lung übergeht.
Das bedeutet, dass die Maschine da durch vorgebremst und die noch verbleibende Be wegungsenergie durch Auflaufen der Nullpufferrolle 37 auf die Nullpufferraste 38 (siehe Fig. 2) gänzlich aufgezehrt wird und somit die Staffelwalze in ihrer Nullpufferstellung stehenbleibt. Subtraktionen der Rechenmaschine werden unter dem Einfluss des in eine obere Stellung verlegten Handschalters 43 durchgeführt. Hierzu ist ein über tragungshebel 72 vorgesehen, der den auf- und ab wärts gerichteten Bewegungen des Handschalters 43 folgt. Dieser Hebel 72 ist in den Fig. 6 und 7 ver grössert und im einzelnen dargestellt.
Man erkennt, dass er eine einseitig liegende, parallelepipedische Ausnehmung 73, die beispielsweise durch Ausfrä- sung hergestellt sein kann, aufweist. In dieser Aus- nehmung 73 liegen die Blattfedern 59 und 60, die an dem Kipparm 61 befestigt sind, in der neutralen Mittelstellung des Handschalters 43 so an, dass die obere Blattfeder 59 die obere Begrenzung der Aus- nehmung 73 und die untere Blattfeder 60 die untere Begrenzungsfläche der Ausnehmung 73 gerade be rührt.
Die Blattfedern 59 und 60 sind so dimensio niert, dass sie die vom Übertragungshebel 72 ausge übten, zur Höhenverstellung der Staffelwalze 71 er forderlichen Kräfte auf die Rechenmaschinenhaupt- welle 70 zu übertragen vermögen. Wird also Hand schalter 43, der mit dem Übertragungshebel 72 über den Stift 77 fest verbunden ist, nach oben bewegt, so nimmt der Übertragungshebel 72 den Kipparm 61 über die Feder 60 mit, ohne dass sich diese Feder nennenswert deformiert. Kipparm 61 ist über den Stift 63 (siehe Fig. 4) mit einem Kupplungsstück 64 fest verbunden. Dieses Kupplungsstück ist in den Fig. 8 und 9 genauer dargestellt.
Man erkennt, dass es in seinem obern Teil federnde Stifte 65 besitzt, die einen Schlitz 66 mit konischem Einlauf 67 bilden, der in eine kreisförmige Ausnehmung 68 übergeht. In mit der Rechenmaschine gekuppeltem Zustand nimmt diese kreisförmige, federnd ausweichende Aus- nehmung 68 den Mitnehmerstift 69 auf, der mit der Rechenmaschinenhauptwelle 70 fest verbunden ist.
Das Einkuppeln erfolgt also einfach durch Aufschie ben der Rechenmaschine auf das Antriebsgerät, wo bei sich Mitnehmerstift 69 über den Einlauf 67 in die kreisförmige Ausnehmung 68 schiebt, in der er durch die Federwirkung der Stifte 65 im einge schnappten Zustand gehalten wird. Durch einfaches Herausziehen der Rechenmaschine aus dem Antriebs gerät kann die Kupplung wieder gelöst werden.
Da die Bewegung des Handschaltes 43 über den Verstellweg hinaus, der zur Staffelwalzenverschie- bung in die obere Lage, in der sie gegen einen nicht gezeichneten Anschlag anläuft, fortgesetzt werden kann, ist Übertragungshebel 72 in der in den Fig. 6 und 7 gezeigten, nachgiebigen Weise mit dem Kipp- arm 61, der in der obern Staffelwalzenstellung eben falls seine obere Lage erreicht hat, verbunden.
Wird also diese Aufwärtsbewegung des Handschalters 43 fortgesetzt, so weicht nunmehr Blattfeder 60 federnd aus, während sich Blattfeder 59 von der obern Be grenzungsfläche der Ausnehmung 73 abhebt. Dieser weitere Verstellweg des Handschalters 43 wird zur Freigabe der Nullpufferscheibe 51, zur Lösung der Bremse und zum Schliessen der Kontakte bei 56, 57 in der bereits mehrfach dargestellten Weise benutzt. Bei diesen Bewegungen läuft also Nase 44 auf die obere, schräge Übergangsfläche der Kerbe 46 auf, so dass es zu der bereits beschriebenen Verschwenkung des Kipphebels 45 mit den angegeb-.nen Einzelwir kungen kommt.
Als Stromquelle ist wieder ein Akkumulator 75 vorgesehen, der mittels des Aufladegerätes 74 auf geladen werden kann, wobei der Anschluss für das Netz bei 76 vorgesehen ist.
Es liegt natürlich nicht im Wesen dieser Aus führungsbeispiele, dass Akkumulator und Ladegerät in demselben Raum untergebracht sind, in dem sich die Antriebsmotoren befinden. Beide Teile könnten auch gesondert, etwa in einem brieftaschenartigen Umschlag, aufbewahrt und lediglich durch die Kabel mit dem Elektromotor verbunden sein. Auch ist es nicht erforderlich, das Ladegerät ständig mitzufüh ren, sondern dieses kann wiederum getrennt ausge bildet und somit für sich allein aufbewahrt werden, da es keiner ständigen Mitführung bedarf.
Das Kupplungsstück 64 kann in der gleichen Weise an das Antriebsgetriebe angeschlossen sein, wie in den Fig. 1 und 2 Nullpufferscheibe 32 über eine Kupplungsfeder 31 an das Zahnrad 30 ange schlossen ist, so dass in Verbindung mit den Teilen 341 bis 343 (Fig. 2) eine Handbetätigung der Re chenmaschine möglich ist.
Die Fig. 10 bis 13 veranschaulichen schliesslich eine Ausführungsform, bei der die Antriebsmittel in einem Untersatzgerät untergebracht sind, das auf einem Tisch anzuordnen ist, womit die Möglichkeit besteht, die an sich ortsbewegliche und tragbare Re chenmaschine als Tischrechenmaschine benutzen zu können.
An die Stelle des einzigen Handschalters sind nunmehr gesonderte Drucktasten 78 und 79 für Additionen und Subtraktionen getreten. Die als Handschalter Anwendung findenden Tasten 78 und 79 sind mit Tasthebeln 80 bzw. 81 verbunden, die um Achsen 82 bzw. 83 verschwenkbar sind. In Fig. 10 ist dabei die Additionsstellung der Staffel walze 71 veranschaulicht worden, in der sie somit an einem untern Anschlag anliegt.
Durch Herunter drücken der für die Addition vorgesehenen Taste 78 erfährt Tasthebel 80 eine Verdrehung um die Achse 82, so dass die Ausgleichsfeder 85, welche die Axial verschiebung zur Umsteuerung der Staffelwalze auf Addition über den mit der Umschaltwelle 84 fest verbundenen Bund 86 durchzuführen hat, nach oben nachgibt, da die Umschaltwelle 84 sich zusammen mit der Staffelwalze am untern Anschlag befindet und somit keine weitere, nach unten gerichtete Be wegung auszuführen vermag. Die Ausgleichfeder 85 liegt in einer Aussparung 801 des Tasthebels 80, durch welche auch der Bund 86 durchgeführt ist.
Eine Schwenkklinke 87 (vgl. auch Fig. 12) liegt in der Ausnehmung 88, und sie ist um die Achse 89 verschwenkbar. Ihre obere Begrenzungsfläche läuft in eine Nase 90 aus, die an die Schraube 91 des Nullpufferhebels stösst und diese bei Verschwenkun- gen um die Achse 89 im Uhrzeigersinn wegdrückt, so dass der Nullpufferhebel in der bereits mehrfach dargestellten und beschriebenen Weise aus einer nockenartigen Ausnehmung der Nullpufferscheibe herausgehoben wird.
Die untere Begrenzungsfläche der Schwenkklinke 87 läuft in einem fingerförmigen Fortsatz 92 aus, der bei Verschwenkungen um die Achse 89 im Uhrzeigersinn die Bremsfeder 93 ab hebt, wie dies aus Fig. 13 zu erkennen ist. Die Schwenkklinke 87 besitzt ausserdem eine Ausneh- mung 96, so dass eine untere Gleitbahn 94 und eine obere Gleitbahn 95 gebildet werden, an denen die Tasthebel 80, 81, die durch die Ausnehmung 96 durchgeführt sind, anliegen.
Wird also der Addi- tionstasthebel 80 nach unten gedrückt, so führt seine untere Begrenzungsfläche 97, die an der Gleit bahn 94 der Schwenkklinke anliegt, zu einer Ver- schwenkungsbewegung der Klinke 87 im Uhrzeiger sinn. Dadurch hebt die Nase 90 über die Nullpuffer schraube 91 den Nullpuffer 99 aus der Rast 106 (siehe Fig. 11). Gleichzeitig hebt der Fingerfortsatz 92 die Bremsfeder 93 von der Bremsscheibe 100 ab, so dass diese freigegeben ist.
Die Kontaktfeder 103, die im Motorstromkreis liegt, befindet sich auf dem Nullpufferhebel 104, und sie wird durch die Null pufferschwenkung selbsttätig an den Kontakt 105 gedrückt, so dass der Motorstromkreis geschlossen und die Rechenmaschine in Gang gesetzt ist. Bleibt die Additionstaste 78 niedergedrückt, so läuft die Maschine ständig weiter. Wird die Taste dagegen los gelassen, so springt sie unter Wirkung der Aus gleichsfeder 85 in ihre ursprüngliche Lage zurück.
Dadurch wird der Einfluss der Schrägfläche 97 des Tasthebels 80 auf die Gleitbahn 94 der Klinke 87 aufgehoben, und diese wird für eine Verschwen- kung im Uhrzeigersinn um die Achse 89 freigegeben; sie kann die Schwenkbewegung jedoch deshalb nicht ausführen, weil die Zugfeder 102 dies verhindert. Erst wenn die Nullpufferrolle 99 die Grundfläche 107 der Nullpufferscheibe berührt, wird durch die Kontaktfeder 103 der Motorstromkreis unterbrochen.
Gleichzeitig wird die Schwenkklinke 87 infolge der grösseren Kraft der Nullpufferfeder entgegen der Wir kung der Zugfeder 102 durch die Nullpufferschraube 91 zurückgedrückt und damit die Verschwenkung der Klinke 87 in -Richtung entgegengesetzt zum Uhr zeigersinn verursacht. Die Folge dieser Schwenkung ist die Freigabe der Bremsfeder 93.
Weiter führt das Auflaufen der Nullpufferrolle 99 auf die Rast 106 zwischen der Grundfläche 107 und dem zylindrischen Umfang der Nullpufferscheibe zum Stillstand des Antriebes und der Rechenmaschine in der nächst folgenden Nullstellung der Staffelwalze.
Wird zur Durchführung von Subtraktionen die Drucktaste 79 betätigt, so wird der zugehörige Tastenhebel 81 um die Drehachse 83 geschwenkt, wobei sich der hintere Teil des Tastenhebels 81, in dem sich die Ausgleichsfeder 108 befindet, mit die ser nach oben bewegt. Die Ausgleichsfeder 108 nimmt dabei den Bund 86, der mit der Umsteue- rungswelle 84 verbunden ist, bis zur Anlage an den Anschlag, der die obere Staffelwalzenlage bestimmt, mit und führt auf diese Weise deren Umsteuerung auf Subtraktionen durch. Nach dieser Bewegung liegt die Schrägfläche 98 des Tastenhebels 81, wie Fig. 12 zeigt, an der Gleitbahn 95 der Schwenkklinke 87 an.
Die Weiterverschwenkung des Tastenhebels 81 im Uhrzeigersinn um seine Drehachse 83 wird durch Nachgeben der Ausgleichfeder 108 bewirkt, trotzdem Bund 86 auf Anschlag steht und sich in der Richtung nach oben nicht weiter bewegen kann. Die Weiterbewegung führt über die Flächen 95 und 98 zu einer Verschwenkung der Schwenkklinke 87 im Uhrzeigersinn um die Achse 98, so dass nunmehr wieder die Wirkungen ausgelöst werden, die bereits für den Additionsvorgang beschrieben worden sind. Solange die Taste 79 gedrückt ist, führt die Ma schine weitere Subtraktionen aus.
Beim Loslassen der Taste wird die Maschine in der gleichen Weise angehalten, wie dies bereits für die Additions vorgänge erläutert worden ist. Im Sockel des Ge rätes sind wieder Batterien, Sammler und Auflade- geräte für netzunabhängigen Betrieb oder Transfor matoren und Gleichrichter für Netzbetrieb unter gebracht.
Die Kraftübertragung vom Motor auf die Re chenmaschinenhauptwelle 70 erfolgt in der gleichen Weise, wie dies bereits in den übrigen Figuren er läutert worden ist.
In den Fig. 14 und 15 ist mit a der im Strom kreis des Antriebsmotors im Unterteil der Rechen maschine liegende Handschalter bezeichnet, der in seinem obern, stegförmigen Teil als Zahnstange b ausgebildet ist, welche in das auf der Achse c gela gerte Zahnrad d eingreift. Dieses steht im Eingriff mit einem Zahnrad<I>e,</I> das auf Achse f gelagert ist.
Zahnrad e weist einen daumenartig ausgebildeten Zahn g auf, der in eine Ausnehmung h einer Kupp lungswelle i, welche eine im Unterteil der Rechen maschine liegende Verlängerung der Hauptwelle der selben ist, eingreift; aus diesem Grunde kann auch die Kupplungswelle i als Rechenmaschinenhäuptwelle angesprochen werden.
Bei Betätigung des Hand schalters a nach oben wird Zahnrad e über Zahnrad d im Uhrzeigersinn gedreht, wobei der daumenartige Zahn g an eine die Ausnehmung h oben begrenzende Schrägfläche<I>k</I> der Ausnehmung <I>h</I> zur Anlage kommt und die Kupplungswelle i der ebenfalls nicht ge zeichneten Rechenmaschinenhauptwelle in axialer Richtung nach oben drückt, bis die Staffelwalze, die über Kupplungs- und Hauptwellen oder sonstwie an getrieben ist, in ihrer obern Stellung einrastet.
Da jedoch der daumenartige Zahn g in dieser obern Stellung der Kupplungswelle i an der obern Kante der Schrägfläche k vorbeigeführt werden kann, ist es möglich, den Handschalter a in Richtung nach oben weiter zu bewegen, so dass die Auslösung der wei teren Funktionen des Handschalters a gewährleistet ist. Bei dieser Weiterbewegung des Handschalters a nach oben bleibt die Kupplungswelle i vom weiter bewegten Handschalter völlig unbeeinflusst, und sie kann sich also vollkommen frei drehen.
Entsprechende Vorgänge spielen sich bei der Umschaltung mit abwärts bewegtem Handschalter a ab. Die übertragung der Handschalterbewegung wurde deshalb über die zwei Zahnräder d und e geleitet, um den bei Rundbaurechenmaschinen üblichen Bewegungssinn (Additionsstellung unten, Subtraktionsstellung oben) beibehalten zu können.
Eine Wählscheibe L ist an ihrem Umfang zum Teil mit einer Rändelung m und zum Teil mit Schalt zähnen n versehen. Sie ist ausserdem mit einer Num mernrolle o über die Büchse p fest verbunden, und das Ganze ist auf der Achse q drehbar gelagert. Ein gefederter Bolzen r dringt mit seinem kugeligen Ende in Rastsenkungen s, je nach Stellung der Num mernrolle o und Wählscheibe, ein.
Die Rastsenkun gen s, von denen die erste tiefer als die andern ist und einen Zentriwinkel von 90,' einschliesst, während die restlichen neun Rastsenkungen jedoch unter sich gleichartig ausgebildet sind und einen Zentriwinkel von 120 einschliessen, somit flacher sind, befinden sich in der obern Stirnfläche der Nummernrolle o. In letzterer ist ausserdem ein Mitnehmer t angeord net, der eine Sperrvorrichtung für den Handschalter <I>a</I> in Form einer Rastklinke<I>u</I> (Fig. 15) um ihre Drehachse, die durch die Achse v gegeben ist, ver drehen kann.
Der vordere Teil w der Rastklinke u liegt in verschwenktem Zustand in einem der beiden Rastschlitze<I>x,</I> die im Handschalter<I>a</I> angeordnet sind, so dass letzterer auf diese Weise in einer be stimmten Lage gesperrt werden kann. Ein Bolzen y ist im Zahnrad z angeordnet, wobei der herausra gende Teil axial bis zur Hälfte abgeschliffen ist. Dieser Bolzen kommt bei jeder Drehung, welche das Zahnrad z ausführt, einmal mit einem Schaltzahn n der Wählscheibe 1 in Eingriff und kann diese somit um einen bestimmten Winkel verdrehen.
Soll die Staffelwalze der Rechenmaschine eine bestimmte Anzahl Umdrehungen ausführen, beispiels weise drei Umläufe, so wird die Wählscheibe 1 mit dem Finger im Uhrzeigersinn verdreht, bis im Fenster A des Unterteils der Rechenmaschine die Zahl 39 erscheint, wobei die Rändelung m ein nicht beabsich tigtes Gleiten des Fingers auf der Wählscheibe er schweren soll. Durch diese Drehung wird auch die mit der Wählscheibe 1 fest verbundene Nummern rolle o verdreht, so dass einerseits jeweils eine Zahl der auf ihrem Umfang vorgesehenen Zahlenskala im Fenster A nacheinander sichtbar wird und anderseits Rastbolzen r die erste, tiefe Raste verlässt und nach einander von einer Rastsenkung in die andere springt.
Erscheint im Fenster A die gewünschte Zahl 3 , so heisst das, dass die Wählscheibe um drei Rast senkungen s und somit auch um drei Schaltzähne n im Uhrzeigersinn verdreht worden ist. An dieser Ver drehung im Uhrzeigersinn nimmt Mitnehmer t teil, das heisst, er entfernt sich von der Rastklinke u, so dass diese unter dem Einfluss der Zugfeder B das Bestreben hat, sich entgegen dem Uhrzeigersinn um ihre Achse v zu verdrehen; sie wird jedoch an dieser Verdrehung gehindert, solange ihr vorderer Teil w an der Flanke des Handschalters a anliegt. Wird nun der Handschalter a zur Betätigung der Rechen maschine nach unten oder oben bewegt, so nehmen die Rastschlitze x ihrerseits an dieser Bewegung teil.
In der Endstellung des Handschalters a (oberer oder unterer Anschlag der Staffelwalze) liegt einer der Rastschlitze x, unabhängig von der jeweiligen Bewe gungsrichtung nach oben oder unten, vor der Rast klinke u, so dass diese nunmehr unter dem Einfluss der Zugfeder<I>B</I> in den Rastschlitz<I>x</I> hineingeschwenkt wird. Durch die gleiche Bewegung des Handschalters nach oben oder unten ist die Rolle C, die mit Schwenkklinke D verbunden ist, auf der Schrägfläche E aufgelaufen, wobei der von der Nullpufferscheibe F herrührende, starke Federdruck überwunden und letztere in Fig. 14 nach rechts bewegt worden ist.
Schwenkklinke D steht also in Richtung entgegen gesetzt zum Uhrzeigersinn unter Federdruck, wo durch Rolle C in jeder Betätigungsstellung des Hand schalters a stetig an die Schrägfläche E gedrückt ist, so dass durch Auftreten einer senkrecht gerichteten Kraftkomponente Handschalter a in seine Ausgangs stellung zurückgedrückt wird, sofern er durch die Rastklinke u nicht daran gehindert ist. Handschalter a ist jedoch daran gehindert, solange sich der vordere Teil w der Rastklinke u in einem Rastschlitz x be findet. Bei dieser Lage der Rastklinke u in einem Rastschlitz x ist der motorische Antrieb der Rechen maschine in Tätigkeit. Somit dreht sich auch das Zahnrad 4, welches die gleiche Umdrehungszahl wie die Staffelwalze hat.
Mit dem Zahnrad z bewegt sich der Bolzen y, der dadurch bei jeder Umdrehung mit einem Schaltzahn re der Wählscheibe 1 in Eingriff kommt und somit letztere um einen bestimmten, der Teilung der auf der Nummernrolle aufgebrachten Zahlen bzw. der Rasten entsprechenden Winkel ver dreht. Bei der dritten Schaltung des Bolzens y auf den Schaltzahn n (im Zahlenbeispiel 3 ist es die letzte Schaltung) kommt der Mitnehmer t in die Lage, in der er in den Rücksprung G der Rastklinke rc einläuft und letztere durch Verdrehung im Uhrzeiger sinn um die Achse v aus dem jeweiligen Rastschlitz x des Handschalters a herausdrückt.
Dadurch wird Handschalter a frei, und er springt selbsttätig in seine Ausgangslage (Ausschaltstellung) zurück, womit oben beschriebene Funktionen zur Ausserbetrieb- setzung der Maschine eingeleitet werden. Zu diesen gehört auch die Abbremsung der umlaufenden Teile der Maschine. Diese Bremseinrichtung ist bei K,<I>H, 1</I> zu erkennen. Durch die letzte Schaltung des Bolzens y gerät der Raststift r in die letzte, tiefste Rastsenkung s, welche die Aufgabe hat, die Rastklinke u über den Mitnehmer <I>t</I> entgegen dem Federzug der Feder<I>B</I> in der ausgeklinkten Lage zu halten.
Die oben beschriebenen Maschinen beruhen auf der zusätzlichen Erkenntnis, dass im Falle eines Elektroantriebes der Rechenmaschine weitere Auf- gaben auftreten, denen genügt werden muss, wenn der motorische Antrieb der Rechenmaschine mit Er folg verwirklicht werden soll.
Durch die Anwendung eines Elektroantriebes für die Rechenmaschine treten also Aufgaben auf, denen zweckmässig in vorteilhafter Weise dadurch genügt wird, dass zunächst zwischen einem Hand schalter für den die Rechenmaschine antreibenden Elektromotor und in Abhängigkeit von diesem be wegten, im Stromkreis des Motors liegenden Kon takten Einrichtungen vorgesehen sind, die zu einer Stillsetzung des Elektromotors nur in der Staffel walzennullstellung führen.
Weiter können derartige Rechenmaschinen eine vorzugsweise in selbsttätiger Abhängigkeit von den erwähnten Mitteln betätigte bzw. freigegebene Bremsanordnung für umlaufende Antriebsteile aufweisen, die in Verbindung mit der zuerst genannten Massnahme dazu führt, dass die auf den Betätigungszeitpunkt des Handschalters für den Elektromotor unmittelbar folgende Staffelwalzen nullstellung verwirklicht wird.
Weiter kann der elek trische Antrieb an die Rechenmaschinenhauptwelle über eine Kupplung anschliessbar sein, die, etwa durch Anordnung einer einseitig befestigten Wickel feder oder durch Ausbildung als Magnetkupplung, beim Motorumlauf selbsttätig in die Kupplungsstel lung übergeht, während sie bei Handbetrieb die Ent- kupplungslage einnimmt.
Dabei ist dafür zu sorgen, dass möglichst ein einziger Handschalter sämtliche für den Betrieb der Rechenmaschine erforderlichen Steuerbewegungen, wie Umschaltung auf Addition oder Subtraktion, Auslösung der die Staffelwalzen- nullstellung erzwingenden Vorrichtungen, Freigabe der Bremse und Schliessung der Kontakte in der er forderlichen Reihenfolge vornimmt.
Um dabei zu baulich befriedigenden Ergebnissen zu kommen, gibt es eine Reihe von Möglichkeiten, etwa die, Antriebsmotor, Stromquelle, Schalt- und Übertragungseinrichtungen in einem an den Rechen maschinenkörper vorzugsweise axial anschliessbaren und mit dem Rechenmaschinenkörper ortsbeweg lichen Anschlussstück unterzubringen.
Eine derartige Ausbildung der Rechenmaschine hat den Vorteil, dass bei Ausbildung der Stromquelle als Batterie oder Sammler (Akkumulator) die derartige Rundbau rechenmaschinen auszeichnende gedrungene Bau weise, die beispielsweise zur Unterbringungsmöglich keit in einer Aktentasche oder auch schon der Tasche eines Bekleidungsstückes führt, erhalten bleibt, wäh rend man anderseits durch Auflademöglichkeit der artiger Sammler mittels vorübergehenden Anschlusses des Gerätes an ein elektrisches Netz für ständige Be triebsbereitschaft des Elektroantriebes sorgen kann. Daher können diese Teile ständig mit der Rechen maschine verbunden bleiben; sie können aber auch als Anbau- bzw.
Ergänzungsteile (Baukastenprinzip) ausgebildet, das heisst, mit der Rechenmaschine ver bind- bzw. von ihr trennbar sein, wobei wiederum verschiedene Möglichkeiten ihrer Beförderung be stehen; entweder bewahrt man das vorteilhaft auf- ladbare Energieaggregat in einer besonderen Schutzhülse, das vorteihaft als flache Dose ausge bildet ist, auf oder man bringt Rechenmaschine und Energieaggregat gemeinsam unter bzw. befördert sie gemeinsam.
Es besteht aber ebenso die Möglichkeit, Antriebsmotor, Stromquelle oder mindestens An schlüsse für diese sowie Schalt- und übertragungs- einrichtungen in einem als Tischuntersatz ausgebilde ten Anschlussgerät für die Rechenmaschine unterzu bringen. Schliesslich kann die Rechenmaschine zum Anschluss an beide Geräte ausgebildet werden, so dass sie wahlweise für Handbetrieb, für tragbaren und für stationären, motorischen Betrieb verwendbar wird.
Beim Antrieb durch Elektromotoren folgen die Umdrehungen der Staffelwalze so schnell aufeinander dass das Ohr nicht imstande ist, die Aufeinanderfolge der Staffelwalzenumdrehungen zu überwachen, so dass die Gefahr einer zu späten Betätigung des Hand schalters besteht, mittels dessen der Motor ein- und ausgeschaltet wird, der zum Antrieb der Rechen maschinenhauptwelle dient.
Ausgehend von dieser Erkenntnis ist in der eine Handbetätigung ermöglichenden Rundbaurechen- maschinen der oben erwähnten Art und Ausbildung vorteilhaft ein die Zahl der Umdrehungen des An triebsmotors vorbestimmendes Wählorgan vorgesehen. Diesem können die verschiedensten Ausbildungen gegeben werden.
Eine besonders einfache Ausbildung desselben besteht in der Anordnung einer den Handschalter für den Antriebsmotor der Rechen maschine in der Betätigungsstellung haltenden Sperr vorrichtung, die ihn zur Durchführung seiner selbst tätigen Rückführungsbewegung in die Ausschaltstel lung freigibt, sobald das vorzugsweise als Wähl scheibe ausgeführte Wählorgan unter dem Einfluss der Umdrehungen des Antriebsmotors in seine Null stellung zurückgeschaltet ist und hierbei die Sperr vorrichtung in die Freigabestellung für den Hand schalter bringt. Vorteilhaft ist mit der Wählscheibe eine Anzeigevorrichtung für die vorgewählte Zahl der Umdrehungen des Antriebsmotors verbunden,
vorzugsweise in Form einer am Umfang eine Zahlenskala tragenden Trommel.
Bei einer derartigen Ausbildung der Rechen maschine ist weiter Rücksicht darauf zu nehmen, dass die Staffelwalze mittels des Handschalters, bevor er in die Endstellung gelangt, in der er die Auslösung einer die Staffelwalzennullstellung sichernden Ein richtung, die Freigabe einer Bremse und die Betäti gung von Kontakten im Motorstromkreis in vorbe stimmter Reihenfolge vornimmt, in die jeweils beab sichtigte Additions- oder Subtraktionsstellung ge bracht wird. Derartige Massnahmen sind bereits oben vorgeschlagen worden.
Um dabei eine Abbremsung der Rechenmaschinenhauptwelle zu vermeiden, kann ein Teil des Handschalters als Zahnstange ausgebil det sein, in die das Antriebsritzel eines Getriebes eingreift, das mit einem vorzugsweise als Verlänge rung eines Ritzelzahnes ausgebildeten Daumen in eine zweckmässig durch Schrägflächen begrenzte Aus- nehmung der Maschinenhauptwelle derart eingreift, dass nach Umschaltung der Rechenmaschine auf die jeweils gewünschte Additions- oder Subtraktionsstel lung der Staffelwalze Daumen,
Getriebe und damit der Handschalter freigegeben werden, so dass mittels Durchführung der Schaltbewegung des Handschalters Auslösung der die Staffelwalzennullstellung sichern den Einrichtung, Freigabe der Bremse und Betäti gung der Kontakte im Motorstromkreis durchgeführt werden können.
Es liegt im Wesen der Erfindung, dass sie in ge genüber den Ausführungsbeispielen mannigfach ab gewandelter Weise verwirklicht werden kann, da es nur darauf ankommt, den Antriebsmotor nach einer wählbaren Zahl von Umdrehungen stillzusetzen.