CH372685A - Verfahren zur Herstellung des neuen Pentyl-(2)-hydrazins - Google Patents

Verfahren zur Herstellung des neuen Pentyl-(2)-hydrazins

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CH372685A
CH372685A CH244663A CH244663A CH372685A CH 372685 A CH372685 A CH 372685A CH 244663 A CH244663 A CH 244663A CH 244663 A CH244663 A CH 244663A CH 372685 A CH372685 A CH 372685A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
acid
pentyl
hydroxylamine
hydrazine
preparation
Prior art date
Application number
CH244663A
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English (en)
Inventor
Jean Dr Druey
Paul Dr Schmidt
Kurt Dr Eichenberger
Max Dr Wilhelm
Original Assignee
Ciba Geigy
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C243/00Compounds containing chains of nitrogen atoms singly-bound to each other, e.g. hydrazines, triazanes

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Acyclic And Carbocyclic Compounds In Medicinal Compositions (AREA)

Description


  



  Verfahren zur Herstellung des neuen Pentyl- (2)-hydrazins
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von   Pentyl-(2)-hydrazin    der Formel
EMI1.1     

Die neue Verbindung besitzt eine wertvolle   zen ;      tralerregende    Wirkung mit aussergewöhnlicher Verteilung der zentralen Angriffspunkte. Sie kann daher zur Steigerung zentraler Funktionen, wie z. B. bei zentralen Depressionszuständen, Verwendung finden.



   Das erfindungsgemässe Verfahren zu, r Herstellung der neuen Verbindung ist dadurch gekennzeichnet, dass man   2-Amino-pentan    mit einem reaktionsfähigen Ester von Hydroxylamin, wie   Hydroxylamin-0-sulfon-      säure oder Chloramin,    kondensiert.



   F r das genannte Verfahren lassen sich auch solche Derivate der Ausgangsstoffe verwenden, die sich unter den Reaktionsbedingungen zu den genannten Ausgangsstoffen umwandeln.



   Die neue Verbindung bildet Salze mit   anorga-    nischen oder organischen Säuren. Als salzbildende Säuren kommen beispielsweise in Frage :   Halogen-    wasserstoffsäuren, Schwefelsäure, Phosphorsäure, SalpetersÏure, PerchlorsÏure ; aliphatische,   alicyclFische,    aromatische oder   heterocyelische Carbon-oder Sul-      fonsäuren,    wie Ameisen-,   Essig-,      Propion-,    Oxal-,   Bernstein-,      Glykol-,    Milch-, ¯pfel-, Wein-,   Zitronen-,    Ascorbin-, Oxymalein-,   Dioxymalein-oder    Brenz  traubensäure    ;

     Phenylessig-,    Benzoe-,   p-Aminobenzoe-,      Anthranil-,      p-Oxybenzoe-,    Salicyl-oder   p-Amino-      sallcylsäure    ;   Methansulfon-,      Athansulfon-,    Oxy  äthansulfon-, Athylensulfonsäure    ; Toluolsulfon-, NaphthalinsulfonsÏuren oder SulfanilsÏure. Erhaltene Salze können in an sich bekannter Weise in die freien Basen verwandelt werden.



   Das neue   Alkylhydrazin,    seine Salze   odex ent-    sprechende Gemische können z. B. in Form pharma  zeutischer    Präparate Verwendung finden. Diese enthalten die   genannten Verbindungen, z.    B. in Mi  schung    mit einem f r die enterale oder parenterale Applikation geeigneten pharmazeutischen organischen oder anorganischen Trägermaterial.



   Im nachfolgenden Beispiel sind die Temperaturen in Celsiusgraden angegeben.



   Beispiel
Ein Gemisch von 150cm3Wasser, 46gPentyl (2)-amin und 9, 2 Kaliumhydroxyd erwärmt man untar Rühren zum Sieden und tropft innerhalb von 30 Minuten 9, 5 g Hydroxylamin-O-sulfonsÏure, gel¯st in 50 cm3 Wasser, zu. Das Reaktionsgemisch dampft man hierauf zur Hälfte ein, versetzt mit 10 cm3   10-n.    Natronlauge und extrahiert mehrmals mit Aber. Das nach dem Trocknen und Eindampfen der Lösung verbleibende   61    fraktioniert man, wobei das   gebildete Pentyl-(2)-hyrazin    bei 56 bis 60 /11 mm übergeht.  



   PATENTANSPRUCH
Verfahren zur Herstellung von Pentyl-   (2)-hydrazin,    dadurch gekennzeichnet, dass man 2-Amino-pentan mit einem reaktionsfähigen Ester von Hydroxylamin n kondensiert.



      UNTERANSPRUCHE       1.    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man   2-Amino-pentan    mit   Hydroxyl-    

**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.



Claims (1)

  1. **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **.
    Verfahren zur Herstellung des neuen Pentyl- (2)-hydrazins Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von Pentyl-(2)-hydrazin der Formel EMI1.1 Die neue Verbindung besitzt eine wertvolle zen ; tralerregende Wirkung mit aussergewöhnlicher Verteilung der zentralen Angriffspunkte. Sie kann daher zur Steigerung zentraler Funktionen, wie z. B. bei zentralen Depressionszuständen, Verwendung finden.
    Das erfindungsgemässe Verfahren zu, r Herstellung der neuen Verbindung ist dadurch gekennzeichnet, dass man 2-Amino-pentan mit einem reaktionsfähigen Ester von Hydroxylamin, wie Hydroxylamin-0-sulfon- säure oder Chloramin, kondensiert.
    F r das genannte Verfahren lassen sich auch solche Derivate der Ausgangsstoffe verwenden, die sich unter den Reaktionsbedingungen zu den genannten Ausgangsstoffen umwandeln.
    Die neue Verbindung bildet Salze mit anorga- nischen oder organischen Säuren. Als salzbildende Säuren kommen beispielsweise in Frage : Halogen- wasserstoffsäuren, Schwefelsäure, Phosphorsäure, SalpetersÏure, PerchlorsÏure ; aliphatische, alicyclFische, aromatische oder heterocyelische Carbon-oder Sul- fonsäuren, wie Ameisen-, Essig-, Propion-, Oxal-, Bernstein-, Glykol-, Milch-, ¯pfel-, Wein-, Zitronen-, Ascorbin-, Oxymalein-, Dioxymalein-oder Brenz traubensäure ;
    Phenylessig-, Benzoe-, p-Aminobenzoe-, Anthranil-, p-Oxybenzoe-, Salicyl-oder p-Amino- sallcylsäure ; Methansulfon-, Athansulfon-, Oxy äthansulfon-, Athylensulfonsäure ; Toluolsulfon-, NaphthalinsulfonsÏuren oder SulfanilsÏure. Erhaltene Salze können in an sich bekannter Weise in die freien Basen verwandelt werden.
    Das neue Alkylhydrazin, seine Salze odex ent- sprechende Gemische können z. B. in Form pharma zeutischer Präparate Verwendung finden. Diese enthalten die genannten Verbindungen, z. B. in Mi schung mit einem f r die enterale oder parenterale Applikation geeigneten pharmazeutischen organischen oder anorganischen Trägermaterial.
    Im nachfolgenden Beispiel sind die Temperaturen in Celsiusgraden angegeben.
    Beispiel Ein Gemisch von 150cm3Wasser, 46gPentyl (2)-amin und 9, 2 Kaliumhydroxyd erwärmt man untar Rühren zum Sieden und tropft innerhalb von 30 Minuten 9, 5 g Hydroxylamin-O-sulfonsÏure, gel¯st in 50 cm3 Wasser, zu. Das Reaktionsgemisch dampft man hierauf zur Hälfte ein, versetzt mit 10 cm3 10-n. Natronlauge und extrahiert mehrmals mit Aber. Das nach dem Trocknen und Eindampfen der Lösung verbleibende 61 fraktioniert man, wobei das gebildete Pentyl-(2)-hyrazin bei 56 bis 60 /11 mm übergeht.
    PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Pentyl- (2)-hydrazin, dadurch gekennzeichnet, dass man 2-Amino-pentan mit einem reaktionsfähigen Ester von Hydroxylamin n kondensiert.
    UNTERANSPRUCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man 2-Amino-pentan mit Hydroxyl- amin-O-sulfonsäure oder mit Chloramin konden- si, art.
    2. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da¯ man die erhaltene Base in ihre Säureadditionssalze überführt.
    3. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man erhaltene Säureadditionssalze in die freie Base berf hrt.
CH244663A 1958-06-25 1958-06-25 Verfahren zur Herstellung des neuen Pentyl-(2)-hydrazins CH372685A (de)

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