CH372805A - Zugvorrichtung für Vorhänge, Gardinen und dergleichen - Google Patents

Zugvorrichtung für Vorhänge, Gardinen und dergleichen

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CH372805A
CH372805A CH7364159A CH7364159A CH372805A CH 372805 A CH372805 A CH 372805A CH 7364159 A CH7364159 A CH 7364159A CH 7364159 A CH7364159 A CH 7364159A CH 372805 A CH372805 A CH 372805A
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CH
Switzerland
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curtain
switch
pulling device
threaded rod
motor
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Application number
CH7364159A
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English (en)
Inventor
Moesl Josef
Original Assignee
Berbalk Eleonore
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47HFURNISHINGS FOR WINDOWS OR DOORS
    • A47H5/00Devices for drawing draperies, curtains, or the like
    • A47H5/02Devices for opening and closing curtains
    • A47H5/06Devices with screw-threads on rods or spindles

Landscapes

  • Curtains And Furnishings For Windows Or Doors (AREA)

Description


  Zugvorrichtung     für    Vorhänge, Gardinen und dergleichen    Die Erfindung bezieht sich auf eine Zugvorrich  tung für Vorhänge, Gardinen und dergleichen, bei  der mit einer in einem längsgeschlitzten     Mantelrohr     untergebrachten drehbaren Gewindestange ein axial  geführtes, in das Gewinde eingreifendes Zwischen  stück die Verschiebung des Vorhanges oder derglei  chen bewirkt. Eine bekannte Zugvorrichtung dieser  Art weist eine Gewindestange mit gegenläufigen Ge  winden in einem Mantelrohr auf sowie Tragringe für  den Vorhang, die auf dem Mantelrohr aufgeschoben  sind und auf dessen Oberseite aufliegen. Das Mantel  rohr ist an seiner Oberseite mit einem Längsschlitz  versehen und an jedem der Tragringe sind Zapfen  befestigt, die durch den Längsschlitz hindurch in das  Gewinde der Stange eingreifen.

   Die Drehung der Ge  windespindel erfolgt durch     Schnurzug.    Diese Zugvor  richtung hat mehrfache Nachteile. Da die einzelnen  Tragringe auf dem Mantelrohr     aufliegen,    wird durch  die gleitende Reibung bei ihrer Verschiebung die Vor  hangbewegung erschwert. Die in das Gewinde eingrei  fenden Zapfen ergeben keinen zuverlässigen Eingriff,  insbesondere wenn es sich um leichte Vorhänge han  delt. Der Eingriff mehrfacher Zapfen in die Gewinde  stange nützt das Gewinde stark ab. Ausserdem ist eine  Abstützung des Rohres ausser an seinen Enden nur  an der Mittelstelle zwischen dem Rechts- und Links  gewinde möglich, da sonst die Verschiebung der Ringe  behindert wird.

   Daher ist diese Ausführung nur für  beschränkte Vorhanglängen verwendbar, damit eine  unzulässige     Durchbiegung    des unter der Vorhanglast  stehenden Rohres nicht     stattfindet.    Für einen eintei  ligen Vorhang ist natürlich die zulässige Länge dann  nur halb so gross wie bei einem zweiteiligen Vorhang  mit der gegenläufigen Gewindestange. Schliesslich ist  eine Verschiebung des Vorhanges von Hand aus etwa  bei beschädigtem     Schnurzug    oder ungenügendem Zap  feneingriff nicht möglich und die Aufbringung der    Ringe nur nach Abnahme der gesamten     Einrichtung     durchführbar. Die Gewindestange ist auch der Ver  schmutzung durch einfallenden Staub ausgesetzt, da  der Längsschlitz an der Oberseite des Rohres liegt.  



  Es ist ferner eine Zugvorrichtung zum Öffnen     und     Schliessen von     Gardinen    und dergleichen     bekannt,    die  aus einer     Walze    mit     Schnurtrommel    besteht, wobei  auf dem     Walzenmantel,    ausgehend von der Mitte,  rechts- und linksgängige Schraubengänge vorgesehen  sind, in denen sich mit den Gardinen verbundene Auf  hängeringe führen, die auf der Walze aufgeschoben  sind. Da die Ringe auf der Oberseite der     Walze    auf  liegen, ist durch die gleitende Reibung die Vorhang  bewegung schwerer als mit Laufrollen, die auf einer  Laufschiene abrollen.

   Ausserdem besteht der Nachteil,  dass die Gewindewalze ungeschützt und damit der  Verschmutzung ausgesetzt ist. Bei einer anderen,  ebenfalls gegen Verschmutzung der Gewindestange  nicht gesicherten bekannten Ausführung wird die Ge  windestange von einem Ring     umfasst,    der einen  Schrägschlitz zum     Eingriff    des Gewindes aufweist und  mit einer Hülse verbunden ist, die auf einem unter  halb der Gewindestange angeordneten Stab gleitet,  wobei an der Hülse Haken     zum    Aufhängen des Vor  hanges vorgesehen sind. Auch hier ist wieder durch  die gleitende Reibung der Hülse auf dem Stab der  Vorhang relativ schwer bewegbar und von Hand über  haupt nicht verschiebbar, sondern nur durch den       Schnurzug.     



  Es ist auch bekannt, den     Schnurzug    von Vor  hängen durch einen Elektromotor     zu    betätigen, wobei  Scheiben oder Trommeln zum Aufwickeln der Schnur  angeordnet sind, durch die diese Vorrichtung verhält  nismässig umfangreich und     kompliziert    wird und da  her zur     Anbringung    Facharbeiter erfordert; ausserdem  ist der allen     Schnurzügen    gemeinsame Nachteil zu  berücksichtigen, dass sich die Schnur abnützt und      reisst, in welchem Falle zur Auswechslung der Schnur  in der Regel wieder der Fachmann heranzuziehen ist.  



  Die Erfindung zielt darauf ab, die Nachteile der  bekannten Zugvorrichtungen zu vermeiden. Sie be  steht darin, dass das Mantelrohr     mit    einer Laufschiene  für     Vorhanglaufrollen    verbunden ist oder mit dieser  aus einem     Stück    besteht und dass auf der Gewinde  stange     mindestens    eine Laufmutter sitzt, die mit     einem     den Schlitz     im    Mantelrohr durchsetzenden Arm zur  Verbindung mit dem Vorhangende versehen ist, wo  bei der Antrieb der Gewindestange durch einen Elek  tromotor erfolgt.  



  In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des  Erfindungsgegenstandes dargestellt.     Fig.    1 zeigt die  erfindungsgemässe Zugvorrichtung im Zusammenbau  mit der Vorhangstange im Schnitt nach der     Linie        1-I     der     Fig.    2 und in     teilweise    abgebrochener Darstellung,       Fig.2    einen Querschnitt nach der Linie     II-II    der       Fig.    1,     Fig.    3 ein Schaltschema zur selbsttätigen Schal  tung des Antriebsmotors,     Fig.4    eine Ausführungs  form der Laufmutter in schaubildlicher Darstellung,       Fig.    5 und 6 zeigen einen Antrieb,

   bei dem die An  triebswellen der Gewindestangen und die Motorwelle  zueinander parallel angeordnet     sind,    im Schnitt nach  der Linie     V-V    in     Fig.    6 bzw. nach der Linie     VI-VI     in     Fig.    5, die     Fig.    7 und 8 einen Antrieb, bei welchem  die Antriebswellen für die Gewindestangen die Motor  welle kreuzen, im Schnitt nach der Linie     VII-VII    in       Fig.    8 und nach der Linie     VIII-VIII    in     Fig.    7,

       Fig.    9  ein abgeändertes Ausführungsbeispiel des Antriebes  nach den     Fig.    7 und 8 in teilweise dargestelltem  Schnitt,     Fig.    10 und 11 zeigen die Steuerung des  Schalters mit ortsfesten Anschlägen im Schnitt nach  der Linie     X-X    in     Fig.    11 bzw. nach der Linie     XI-XI     in     Fig.    10, und     Fig.    12 zeigt die     Steuerung    des Schal  ters mit verschiebbaren Anschlägen in schematischer  Darstellung.  



  Nach     Fig.    1 ist an den Seitenteilen 1, 2 der Vor  hangstange ein Antriebsmotor 3 bzw. eine Lager  büchse 4     befestigt.    Der Achsstummel 5 des Motors  ist mit einem     Vierkantloch    versehen, in das     das    eine  Ende einer Gewindestange 6 mittels einer aufsteck  baren Hülse 7, die einen     Vierkantdorn    8 aufweist,  eingreift, um auf Drehung mitgenommen zu werden.  Das andere Stangenende 9 der Gewindestange lagert  in der Lagerbüchse 4. Die Gewindestange besteht aus  einem Rundstab 10, auf welchem     zur    Bildung des Ge  windes eine     schraubenlinienförmige    Drahtspirale 11       aufgesetzt    ist.

   Bei zweiteiligen Vorhängen,     die    gegen  die Mitte schliessen, wie im vorliegenden Beispiel, sind  die Gewinde gegenläufig angeordnet, so dass jedes  Gewinde von einem Stangenende bis zur Mitte reicht.  Um die variable Länge des Vorhanges zu veranschau  lichen, ist die Zugvorrichtung abgebrochen dargestellt.  



  Die Gewindestange 6 ist von einem Mantelrohr  12 umgeben, das einen Längsschlitz 16 aufweist und  in einen Steg 13 mit Flansch 14 übergeht, wobei der  Flansch die Laufschiene für die Laufrollen 15 bildet.  Die Verbindung des     Mantelrohres    mit     einer    Lauf-    schiene ermöglicht die Verwendung von Laufrollen,  z. B. der üblichen Rollhaken mit deren Vorteilen wie       insbesonders    der leichten     Verschiebbarkeit    des Vor  hanges und der einfachen und raschen Möglichkeit  der Aufbringung der     Rollhaken,    ohne einen Teil der  Zugvorrichtung ausbauen zu müssen.

   Das Mantelrohr  kann in der Vorhangstange mit den gleichen Mitteln,  z.     B.    mit Winkeln 40 und Befestigungsklammern 141,  gehalten werden wie die bisher üblichen Laufschienen.  



  Der Längsschlitz 16 ist an der der Laufschiene 14  zugekehrten Unterseite des Mantelrohres 12 vorge  sehen, wodurch die Gewindestange gegen Verschmut  zung besser gesichert ist als durch das bekannte Man  telrohr, bei dem der     Schlitz    an der Oberseite des Man  telrohres vorgesehen ist.  



  Zur Abstützung langer Gewindestangen 6 für       zweiteilige    Vorhänge kann in der Stangenmitte eine  Lagerhülse 17 angeordnet sein, an welche die Ge  winde anschliessen. Auf der Gewindestange sind  Laufmuttern 18, 19 vorgesehen, die sich mit den an  ihnen befestigten Enden 20, 21 der Vorhangteile 22,  23 bei rotierender Gewindestange zum Schliessen des  Vorhanges gegen die Mitte und zum     Vorhangöffnen     gegen die Enden der Vorhangstange bewegen. Durch  die Verwendung einer Laufmutter wird ein verläss  licher Eingriff und damit die Zuverlässigkeit der Vor  hangbewegung gewährleistet.  



  Damit die Vorhangteile sich im zugezogenen Zu  stande überdecken können, sind die den Längsschlitz  16 des Mantelrohres 12 durchsetzenden Arme 24, 25  der Laufmuttern 18, 19, die über den Laufflansch 14  reichen, gekröpft ausgeführt, damit sie einander über  greifen können. An den Armen 24, 25 sind die inne  ren Vorhangenden 20, 21 befestigt.  



  Der den Längsschlitz im Mantelrohr durchset  zende Befestigungsarm 24 bzw. 25 für das Vorhang  ende ist an der Laufmutter 18 bzw. 19 lösbar be  festigt. Durch Lösung dieser Verbindung ist es mög  lich, den Vorhang von Hand zu verschieben, wenn  etwa der Motorantrieb ausfallen sollte.  



  Die äusseren Vorhangenden 27, 28 sind einerseits  am Teil 2 der Vorhangstange und     anderseits    mit dem  Zapfen 29 eines im Motorgehäuse untergebrachten  Umschalters verbunden, z. B. an Haken 30 an diesem  befestigt. Zur Befestigung am Teil 2 der Vorhang  stange dient der Haken 31.  



  Die     axiale    Führung der Laufmutter erfolgt durch  den Zug des an ihr aufgehängten Vorhangendes bzw.  durch den von den Armen 24, 25 durchsetzten Längs  schlitz 16 des Mantelrohres 12.  



  Zum Zuziehen der Vorhangteile wird der An  triebsmotor über einen nicht dargestellten Schalter,  der z. B. neben der Tür angeordnet ist, geschaltet und  die Gewindestange 6 in Drehung versetzt. Dabei be  wegen sich die Laufmuttern 18, 19 gegen die Stan  genmitte in die in     Fig.    1 dargestellte Lage, in der  sich die Arme 24, 25 der Mutter übergreifen, damit  sieh die     Vorhangteile    überdecken.

   Nahe der     Endstel-          lung        der        Mutter    18 ist der     Vorhangteil    22     schon    so      gespannt, dass er den     Umschalterzapfen    29, an wel  chem er am Haken 30 angehängt ist, herauszieht, wo  durch der Motor umgeschaltet wird. Gleichzeitig wird  der Schaltknopf des Motors losgelassen und dadurch  der Motor abgestellt.  



  Zum Aufziehen des Vorhanges wird wieder ein  geschaltet; der Motor beginnt nun zufolge der schon  durchgeführten Umschaltung in umgekehrter Rich  tung zu laufen, bis der     Umschalterzapfen    29 von den       aneinandergeschobenen    Laufrollen 15, die vom Arm  24 gegen den Schaltzapfen 29 verschoben werden,  zurückgedrückt wird, so dass wieder umgeschaltet  wird. Es kann natürlich die Abschaltung des Motors  statt nach auch vor der jeweiligen Umschaltung er  folgen, da in letzterem Falle die Umschaltung dann  kurz nach der Einschaltung des Motors eintreten wird.  Das Abschalten des Motors, also die Abstellung der  Vorhangbewegung, kann auch selbsttätig durch den  Umschalter 29 vorgenommen werden, wenn die Vor  hangteile eine ihrer Endstellungen erreicht haben.

    Nach     Fig.    3 ist zu diesem Zweck der Zapfen 29 des  Motorumschalters mit einem Schleifkontakt 38 ver  sehen, der über Kontakte B',<B><I>C</I></B> gleitet, die mit den  Kontakten B, C des Schalters 39 in Verbindung ste  hen. Durch Drehung des Schalters 39 in die darge  stellte Schaltstellung, bei der die Kontakte<I>A, B</I> ver  bunden sind, schliessen sich die Vorhangteile und  der mit dem Motorumschalter verbundene Vorhang  teil zieht den Zapfen 29 heraus, wodurch der Kontakt  38 nach<B>C</B> verschoben und dadurch die Verbindung  zwischen B' und 38 unterbrochen wird; der Motor  wird dabei ausgeschaltet, da trotz der Kontaktverbin  dung C'-38 die Stromleitung zufolge der Schalterstel  lung     A-B    bei     A-C    unterbrochen ist.

   Erst beim Um  schalten des Schalters in die Stellung     A-C    erhält der  Motor Strom und der Vorhang geht auf. Im aufge  zogenen Zustand schiebt die dem Motor benachbarte  Laufmutter über die Laufrollen den Zapfen 29 zu  rück, so dass die Stromverbindung C'-38 zum Motor  bei gleichzeitiger Herstellung der Verbindung B'-38  unterbrochen ist und durch Betätigen des Schalters in  die dargestellte Lage wieder das Schliessen der Vor  hänge erfolgen kann.  



  Eine bevorzugte Ausführung einer Laufmutter ist  in     Fig.    4 dargestellt. Der gekröpfte Arm 25 ist mit  einer den Flansch 14 umgreifenden Lasche 33 ver  sehen und mittels einer Schraube 34 an einem mit der  Laufmutter fest verbundenen und durch den Schlitz  des Mantelrohres gehenden Steg 35 befestigt. Das un  ter dem Laufflansch 14 liegende Ende des Armes 25  hängt an Rollen 36, die in am Arm befestigten Win  keln 37 lagern und zu beiden Seiten des Steges 13 auf  dem Flansch 14 laufen. Diese Rollen schieben auch  beim Aufziehen des Vorhanges die Laufrollen 15, an  welchen die Vorhangteile angehängt sind, vor sich  her. Durch Herausschrauben der Schraube 34 wird  der Vorhangteil von der Laufmutter getrennt, so dass  der Vorhang von Hand verschoben werden kann,  wenn z. B. ein Stromausfall oder ein Motordefekt  eintritt.

      Die Ausbildung der Zugvorrichtung für einen ein  teiligen Vorhang mit einem in gleicher     Richtung     durchlaufenden Gewinde kann     sinngemäss    wie bei der  beschriebenen Vorrichtung für die zweiteiligen Vor  hänge erfolgen.  



  Im Rahmen der Erfindung können naturgemäss  verschiedene Abänderungen vorgenommen werden,  z. B. kann der Befestigungsarm der Laufmutter ver  stellbar angeordnet oder auswechselbar sein, um das  Ausmass der     überdeckung    der Vorhangenden zu ver  ändern; es kann ferner der Umschalter 29 getrennt  vom Motorgehäuse vorgesehen werden.  



  Die ganze Einrichtung einschliesslich des Motor  gehäuses bis auf die Laufschiene kann auch unter  Putz gelegt werden. Zu diesem Zweck kann das Man  telrohr 12 um die Längsachse der Gewindestange 6       verdrehbar    sein, damit das Motorgehäuse in seiner  Stellung unabhängig von der Lage des     Mantelrohres     und damit der Laufschiene ist, also bei der Verlegung  unter Putz nach abwärts verdreht werden kann, damit  der vorher nach abwärts gerichtete grössere Gehäuse  teil nunmehr nach oben zu liegen kommt. Das Ge  winde der Stange 6 kann verschiedene Steigung  haben, um die     Geschwindigkeit    der Vorhangbewe  gung dem Bedarf anpassen zu können.

   Zum Beispiel  wird bei gegenläufigen Gewinden dem einen Gewinde  eine grössere Steigung als dem anderen gegeben, wenn  dessen Vorhangteil kürzer ist als der dem anderen  Gewinde zugeordnete zweite Vorhangteil, so dass trotz  gleichzeitiger Drehbewegung der beiden gegenläufigen  Gewinde verschiedene Vorhangwege zurückgelegt  werden. Wenn das Gewinde aus einem schrauben  linienförmig gewundenen Draht 11 besteht, der auf  einem runden Stab aufgeschoben ist, kann durch Aus  einander- oder Zusammenschieben des Drahtes die  Gewindesteigung geändert werden.  



  Gemäss einer weiteren Ausgestaltung der Zugvor  richtung nach der Erfindung wird die Anordnung von  zwei Vorhängen, die unabhängig voneinander zu  bzw. ausgezogen werden können, ermöglicht, wobei  zwei Gewindestangen hintereinander angeordnet und  durch einen gemeinsamen Motor wahlweise     antreib-          bar    sind. Eine solche Ausführung zeigen die     Fig.    5  und 6. Die nicht dargestellten Gewindestangen stecken  mit ihren einen Enden in Hülsen 41, 42, die im Ge  häuse 43 des Antriebes nebeneinander gelagert sind.  Die Hülsen sind mit     Zahnrädern    44, 47 verbunden,  die über Zahnräder 45, 46 bzw. 48, 49 und über eine  Zahnradkupplung 50     antreibbar    sind.

   Das eine Zahn  rad 51 der Kupplung kämmt     dauernd    mit einem auf  der Welle 54 des Motors 55 sitzenden Zahnrad 56.  Das zweite Zahnrad 52 der Kupplung steht je nach  Lage der auf einer Welle 53 verschiebbaren Kupplung  mit     einem    der Zahnräder 46, 49 in Eingriff. Die Ver  schiebung der Kupplung erfolgt durch einen Hebel 57,  auf welchen eine Feder 58 und ein Elektromagnet 59  einwirken. Die Feder drückt den Hebel vom Magnet  ab und hält die Kupplung in der Stellung, in der das  Kupplungsrad 52 mit dem Zahnrad 49 kämmt. Bei  geschlossenem Stromkreis zieht der Magnet den Hebel      gegen die Wirkung der Feder an, die Kupplung wird  verschoben und das Zahnrad 52 kommt mit dem  Zahnrad 46 in Eingriff.  



  Bei dem Antrieb nach den     Fig.    7 und 8 ist auf der  Welle 54 des Motors 55 eine Schnecke 60 angeordnet,  die jeweils     mit    einem der Zahnräder 61, 62 kämmt,  die auf den Antriebswellen 63, 64 für die Hülsen 41,  42 verschiebbar gelagert sind. An den Enden eines  um eine Achse 65     verschwenkbaren    zweiarmigen He  bels 66 sind Gabeln 67, 68     angelenkt,    die die Naben  72, 73 der Zahnräder 61, 62 umgreifen. Durch     Ver-          schwenken    des Hebels 66 wird das eine oder andere  der Zahnräder 61, 62 mit der Schnecke in     Eingriff     gebracht.

   Die     Eingriffsstellung    des Rades 61 wird  von einer Zugfeder 69 gehalten, die andere von einem  Elektromagnet 70 bei Schliessung seines Stromkreises,  wobei dieser einen Verbindungshebel 71 anzieht, der  an dem Schwenkhebel 66     angelenkt    ist und diesen bei  seinem Anzug entgegen der Kraft der Feder 69     ver-          schwenkt.     



  Bei dem Antrieb mit kreuzenden Wellen nach       Fig.9    greifen in die Schnecke 60 des Motors 55  Schneckenräder 74, 75 ein. Zwischen diesen und den  Hülsen 41, 42 sind auf deren Antriebswellen 76, 77  Kupplungen 78, 79 vorgesehen, die von einem um  eine Achse 80 schwenkbaren Hebel 81 abwechselnd  ein- bzw.     ausrückbar    sind. Er steht unter der stän  digen Einwirkung einer Feder 83, wodurch die Kupp  lung 78 eingerückt ist und die Hülse 41 angetrieben  wird. Der Antrieb der Hülse 42 erfolgt durch die Aus  rückung der Kupplung 78 und Einrückung der Kupp  lung 79. Dies wird durch einen Elektromagnet 82  bewirkt, der die Federkraft     überwindet    und den Hebel  beim Anzug     verschwenkt.     



  In den     Fig.    8 und 9 sind mit 84 Schnecken be  zeichnet, die zum Antrieb von nicht     dargestellten        Aus-          und    Einschaltern dienen.  



  Der Antrieb nach den     Fig.    10 und 11 dient     zum     Auf- bzw. Zuziehen von zwei Vorhängen. Die An  triebswellen 91, 92 der Hülsen 93, 94, in welche die  nicht dargestellten Gewindestangen     einsteckbar    sind,  werden über Zahnräder 95, 96 und eine Schnecke 97  vom Motor 98 angetrieben. Die Zahnräder sind mit  einer nicht gezeichneten     Ausrückvorrichtung    auf den  Wellen 91, 92 zu verschieben, so dass entweder die  eine oder die andere Hülse bzw. Gewindestange     an-          treibbar    ist.  



  Auf den Antriebswellen sind Schnecken 99, 100  vorgesehen, die mit auf Gewindespindeln 102, 103  angeordneten Schneckenrädern 104, 105 kämmen  (das Schneckenrad 105 ist zur     Sichtbarmachung    des  dahinter liegenden Mechanismus in der     Fig.    11 nicht  dargestellt). Die Gewindespindeln werden synchron  mit den Gewindestangen vom Motor 98 angetrieben  und weisen eine untersetzte Steigung oder eine klei  nere Steigung als die Gewindestangen auf, so dass die  axial geführten Muttern 106, 107 in der gleichen Zeit,  die zum Öffnen oder Schliessen des Vorhanges not  wendig ist, auf den Gewindespindeln ablaufen.

   Auf  den Muttern     sind    Um- und Ausschalter 108,<B>109</B> an-    geordnet, deren Bodenplatten<B>110,</B> 111 in Führungs  leisten 112, 113 eingreifen, wodurch die Muttern  axial geführt werden. Die Wege der Muttern können  durch     einstell-    und feststellbare Anschläge 114 be  grenzt und so den Vorhangbreiten angepasst werden.  Die Umschaltung erfolgt, wenn die Hebel 115 der  Schalter auf einen der Anschläge anschlagen und in  die andere Schaltstellung umgelegt werden.  



  In     Fig.    12 sind der Schalter 116 ortsfest und die  auf einer verschiebbar gelagerten und z. B. durch Fe  dern in ihrer Lage gehaltenen Leiste 117 angeord  neten Anschläge 118, 119 bewegbar. Die Leiste 117  weist noch zwei Muttern 120, 121 auf, in welche  durch die Gehäusewände 122, 123     geführte    Schrau  benspindeln 124, 125     einschraubbar    sind, die als An  schläge für die auf der eine untersetzte Steigung auf  weisenden Gewindespindel 126 axial geführte Mutter  127 dienen. Wenn einer der Anschläge, z. B. der An  schlag 118, gegen den Schalterarm drückt, wird das  rechte Kontaktpaar unterbrochen und das linke Kon  taktpaar eingeschaltet. Der Motorschalter hat zwei  Schaltstellungen, nämlich für den Rechts- und den  Linkslauf des Motors.

   Durch Unterbrechung des rech  ten Kontaktpaares des Schalters 116 wird der Strom  kreis, der durch den Schaltkontakt für Rechtslauf  geht, unterbrochen. Die Einschaltung des Stromkrei  ses durch das linke Kontaktpaar des Schalters 119  bleibt so lange unterbrochen, bis der Motorschalter  in die Schaltstellung für Linkslauf umgeschaltet wird.  



  Der Motorschalter kann ausser den angeführten  Schaltstellungen für den Rechts- und Linkslauf auch  noch eine dazwischenliegende Ausschaltstellung auf  weisen, so dass der Vorhang in jeder gewünschten  Zwischenstellung stillgesetzt und von dieser wahlweise  nach einer der beiden Richtungen auf- bzw. zuge  zogen werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Zugvorrichtung für Vorhänge, Gardinen und der gleichen, bei der mit einer in einem längsgeschlitzten Mantelrohr untergebrachten drehbaren Gewindestange ein axial geführtes, in das Gewinde eingreifendes Zwischenstück die Verschiebung des Vorhanges oder dergleichen bewirkt, dadurch gekennzeichnet, dass das Mantelrohr (12) mit einer Laufschiene (14) für Vor hanglaufrollen (15) verbunden ist oder mit dieser aus einem Stück besteht und dass auf der Gewindestange (6) mindestens eine Laufmutter (18 bzw. 19) sitzt, die mit einem den Schlitz (16) im Mantelrohr durch setzenden Arm (24 bzw. 25) zur Verbindung mit dem Vorhangende versehen ist, wobei der Antrieb der Ge windestange durch einen Elektromotor (3) erfolgt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Zugvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Mantelrohr in einen Steg (13) mit Flansch (14) übergeht, der die Laufschiene für Rollhaken bildet. 2. Zugvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewindestange aus einem runden Stab (10) mit aufgesetztem, schraubenlinien- förmig gewundenem Draht (11) besteht, der zur Ver änderung der Gewindesteigung zusammenschiebbar oder auseinanderziehbar ist. 3.
    Zugvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch _ gekennzeichnet, dass der Umschalter (29) des Motor antriebes im Bereich der Laufschiene (14) liegt und das Vorhangende (27, 28) am Umschalter befestigt ist, um die Umschaltung bei aufgezogenem Vorhang durch die auf den Schaltarm (29) drückenden zusam mengeschobenen Laufrollen (15) bzw. nach dem Zu ziehen durch den Zug des zugezogenen Vorhanges am Umschalter zu bewirken. 4.
    Zugvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf einer vom Elektromotor (55) antreibbaren Gewindespindel (102 bzw. 103) mit im Verhältnis zur Gewindestange (6) kleinerer Steigung eine axial geführte Mutter (106 bzw. 107) sitzt, die mit einstellbaren Endanschlägen (114) entsprechend den Vorhangendstellungen zusammenarbeitet, um den Um- und Ausschalter (108, 109) zu betätigen. 5. Zugvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Gewindestangen (6) hinter einander angeordnet und durch einen gemeinsamen Motor (55, 98) wahlweise antreibbar sind.
CH7364159A 1958-05-28 1959-05-27 Zugvorrichtung für Vorhänge, Gardinen und dergleichen CH372805A (de)

Applications Claiming Priority (3)

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WO1986007110A1 (fr) * 1985-05-23 1986-12-04 Labarthe Benoit De Dispositif pour recouvrir ou decouvrir une surface au moyen d'une couverture
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