CH372811A - Fahrbare Hebevorrichtung für Lasten - Google Patents

Fahrbare Hebevorrichtung für Lasten

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CH372811A
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CH
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lifting
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CH7545459A
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Nagel Herbert
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Nagel Herbert
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66FHOISTING, LIFTING, HAULING OR PUSHING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. DEVICES WHICH APPLY A LIFTING OR PUSHING FORCE DIRECTLY TO THE SURFACE OF A LOAD
    • B66F7/00Lifting frames, e.g. for lifting vehicles; Platform lifts
    • B66F7/02Lifting frames, e.g. for lifting vehicles; Platform lifts with platforms suspended from ropes, cables, or chains or screws and movable along pillars
    • B66F7/04Lifting frames, e.g. for lifting vehicles; Platform lifts with platforms suspended from ropes, cables, or chains or screws and movable along pillars hydraulically or pneumatically operated

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Loading Or Unloading Of Vehicles (AREA)

Description


  Fahrbare     Hebevorrichtung    für Lasten    Es gibt fahrbare Lastenaufzüge und Verladevor  richtungen, welche eine Plattform besitzen, die ein  seitig in ein oder zwei Schienen geführt wird. Diese  Schienen werden, ebenso wie die Plattform für die  Lasten durch Längsträger abgestützt, welche beim  Fahren verhältnismässig hoch über dem Boden zu  liegen kommen, was durch die Tragkraft der Vorrich  tung sowie die Aufhängung der Räder und durch die  erforderliche Bodenfreiheit bedingt ist. Bei den be  kannten Vorrichtungen wird die Plattform für die zu  hebenden Lasten auf diese Längsträger abgesetzt.

   Die  bekannten Einrichtungen haben den Nachteil, dass  zum Auffahren auf diese Plattform besondere     Hilfs-          mittel,    nämlich lange Auffahrtsbleche notwendig sind,  welche den Höhenunterschied zwischen der eigent  lichen Plattform und dem Boden ausgleichen. Wenn  Lastwagen, Waggons, Rampen usw. beladen werden  müssen, so werden hierfür vor allem     Pallethubwagen     und sogenannte     Pallets    verwendet. Die kleinen Räder  dieser Hubwagen haben den Vorzug, dass die Hub  plattform nahezu bis auf den Boden abgesenkt werden  kann.  



  Es ist aber auch bekannt, die Lasten mit soge  nannten selbstfahrenden Gabelstaplern zu verladen,  bei welchen der Gabelstapler mit der Last direkt auf  die Hubplattform auffährt, von dieser angehoben wird  und oben wieder abfährt. Diese Art des     Verladens     wird z. B. bei Waggons oder bei Verladen auf LKWs  angewandt. Der Nachteil dieser bekannten Verladeart  liegt darin, dass bei den schweren Lasten grosse Drücke  auf die     Plattformtragarme    sowie auf die Plattform  führung ausgeübt werden, wodurch insbesondere bei  einseitig geführter Plattform eine sehr grosse Reibung  auftritt und ein viel grösserer Kräfteaufwand zum He  ben der Last erforderlich ist.  



  Mit der erfindungsgemässen fahrbaren Hebevor  richtung für Lasten können diese Nachteile bekannter    Einrichtungen vermieden werden, und es     kann    durch  eine z. B. zweiseitig geführte Plattformaufhängung ein  statischer Ausgleich erreicht sein, welcher eine ein  seitige Säulenbeanspruchung und     damit    schädliche  Reibung in den Führungssäulen vermeidet.  



  Die fahrbare Hebevorrichtung für Lasten, die aus  einem Fahrgestell mit horizontalen Trägern besteht,  auf welchem senkrechte Führungssäulen montiert  sind, zwischen denen eine Plattform durch eine me  chanische, hydraulische, pneumatische oder elektrische  Hubvorrichtung heb- und     absenkbar    angeordnet ist,  kennzeichnet sich erfindungsgemäss darin, dass zwecks       Absenkbarkeit    der Plattform bis auf den Boden der  unterhalb der Plattform     befindliche    Raum von Quer  streben des Fahrgestelles frei gehalten ist, und dass  zum gleichmässigen Heben und Senken der Plattform  formschlüssig wirkende, an der Plattform angeordnete  Mittel mit den Führungssäulen in Eingriff sind.  



       Vorteilhaft    ist in der Plattform eine Welle mit       Zahnrädern    drehbar gelagert, welche in Zahnstangen  der Führungssäulen oder andere formschlüssige Mit  tel, die die Führungssäulen aufweisen können, ein  greifen.  



  Für die Herstellung des Überganges von der Hub  plattform z. B. auf einen zu belastenden Lastkraft  wagen können eine oder mehrere am hinteren Ende  der Plattform angeordnete höhenveränderbare Füh  rungen vorgesehen sein, an welchen ein     überladeblech     beim Auf- und     Abwärtsheben    der Plattform in an  gekippter Lage     entlanggleitet    und die es schliesslich  in der vorbestimmten Endlage unterstützen. Bei be  kannten derartigen     Einrichtungen    muss dieses über  fahrtsblech von Hand umgelegt werden oder wird  durch Federdruck umgelegt.

   Das Umlegen von Hand  ist ausserordentlich schwierig und muss meistens von  zwei Arbeitern vorgenommen werden, während bei  den federbelasteten     Umlegeblechen    dieses Blech in-      folge der auftretenden Federkraft schlagartig auf den  Lastkraftwagenboden aufschlägt, wodurch viel Lärm  verursacht wird und ausserdem die beteiligten Arbeiter  auf dem Lastkraftwagen unmittelbar gefährdet sind.  Die     erwähnten    höhenverstellbaren Führungen können  für das     überladeblech    eine     Gleitführung    bilden, durch  welche das Blech stossfrei in die     Überladestellung    ge  kippt wird.

   Die Höhenveränderbarkeit dieser Füh  rungen ermöglicht, dass der selbsttätige Kippvorgang  des     überladebleches    je nach der Ladehöhe des Kraft  fahrzeuges eingestellt werden kann.  



       Vorteilhaft    bestehen die Führungen aus Teleskop  rohren, bei welchen das oberste     Teleskoprohrstück     mit einem     Gleitbolzen    oder einer Gleitrolle versehen  ist, über welche das     I7berfahrtsblech    geräuschlos und  ohne aufzuschlagen in die     überfahrtlage    kippen kann.  



  Vom Gegenstand der Erfindung ist in der Zeich  nung ein Ausführungsbeispiel dargestellt.  



       Fig.    1 ist eine Seitenansicht der Hebevorrichtung,       Fig.    2 eine Frontansicht bei zum Teil anderer  Ausbildung.  



       Fig.    3 ist ein Teilschnitt der     Fig.    2, welcher die  Anordnung der Mittel an der Plattform für deren       Formschluss    mit den Säulen darstellt.  



       Fig.4    zeigt in einem Teilausschnitt die Form  schlussmittel zwischen Plattform und Führungssäulen  im Grundriss.  



       Fig.5    ist eine Seitenansicht einer in der Höhe  veränderbaren Führung für das     überladeblech    gemäss       Fig.    2.  



  Die in     Fig.    1 schematisch dargestellte Hebevor  richtung besteht aus einem Fahrgestell 1, welches aus       horizontalen    Rohr- oder Profileisenträgern gebildet  ist. Auf diesem Grundrahmen befinden sich zwei  senkrechte Tragsäulen 2, 2', zwischen denen die Platt  form 3 in horizontaler Lage heb- und senkbar an  geordnet ist. Auf dem Tragrahmen 1 befinden sich  zwei hydraulische oder pneumatische     Hubzylinder-          Kolben-Aggregate    4, 4' oder     Hubspindeln,    welche  von Hand oder durch elektromotorische Kraft ange  trieben werden. Auf den Huborganen dieser Vorrich  tungen 4, 4' befinden sich Räder 5, 5', über welche  je eine Kette 6, 6' geführt wird.

   Diese Ketten sind  einerseits am Tragrahmen 1 und anderseits an der  Plattform 3 befestigt. Durch Anheben der Huborgane  wird über die Ketten 6, 6' die Plattform 3 gehoben.  An den senkrechten Tragsäulen 2, 2' sind Schienen 7,  7' angebracht, in welchen die     Plattform    3 je mittels       übereinanderliegenden    Rollen 11, 11' vertikal     geführt     wird. Anstelle der Schienen 7 kann auch jede Trag  säule 2 mit einem Schlitz versehen werden, in wel  chem Plattformelemente zur Führung der     Plattform     laufen können.  



  Um ein ungleichmässiges Heben und Verklemmen  der Plattform zu     verhindern,    ist die Plattform 3 mit  zwei Ketten- oder Zahnrädern 8, 8' versehen, welche       auf    einer drehbaren Welle 9 sitzen. Diese Räder grei  fen formschlüssig in je eine Kette bzw. Zahnstange 10  an den Tragsäulen ein.    Das Auffahren der Last auf die Plattform ge  schieht über ein nach oben bewegliches Blech 12,  während das Abfahren über das Blech 13 erfolgt. Das  Blech 12 bleibt beim Heben der Plattform immer  in seiner horizontalen Lage liegen, während das über  ladeblech 13 bei jedem Hub- und Senkvorgang vom       Beladefahrzeug    abgehoben werden muss und wird.  



  Um das Abheben von Hand zu vermeiden, ist der  Tragrahmen 1 mit einer oder gemäss der Zeichnung  mit zwei in der Höhe veränderbaren Führungen 14,  14' versehen. Diese Führungen besitzen am obersten  Teil je eine Rolle 15. Je nach Ladehöhe werden die  Rollen 15 in der Höhe verstellt und durch einen Fest  stellknebel oder Stift 16 in der gewünschten Lage ge  halten. Das     überladeblech    13 gleitet dann beim  Heben der Plattform an den Führungen 14 entlang  und kippt beim Erreichen der Rollen unter der Wir  kung seines Eigengewichtes über die Rollen 15 in die  horizontale Lage auf den Rollen. Beim Senken der  Plattform wiederholt sich dieser Vorgang in entgegen  gesetzter Weise.

   Durch die seitlich angeordneten Trag  säulen 2, 2', Schienen 7, 7' und den     Fahrgestellträger     1, bei welchen sich im Raum unterhalb der Plattform  3 keine Querverbindung des Fahrgestelles befindet,  kann die Plattform 3 direkt bis auf den Boden ge  senkt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Fahrbare Hebevorrichtung für Lasten, bestehend aus einem Fahrgestell mit horizontalen Trägern, auf welchem senkrechte Führungssäulen montiert sind, zwischen denen eine Plattform durch eine mecha nische, hydraulische, pneumatische oder elektrische Hubvorrichtung heb- und absenkbar angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Absenkbarkeit der Plattform (3) bis auf den Boden der unterhalb der Plattform (3) befindliche Raum von Querstreben des Fahrgestelles frei gehalten ist, und dass zum gleich mässigen Heben und Senken der Plattform (3) form schlüssig wirkende, an der Plattform angeordnete Mit tel (8, 9, 8') mit den Führungssäulen (2, 2') in Ein griff sind. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Hebevorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in der Plattform (3) eine Welle (9) mit Zahnrädern (8, 8') drehbar gelagert ist, wel che in Zahnstangen (10, 10') der Führungssäulen (2, 2') eingreifen. 2.
    Hebevorrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dem hin teren Ende der Plattform (3) eine oder mehrere höhenveränderbare Führungen (14) zugeordnet sind, so dass das 1Jberladeblech (13) beim Auf- und Ab wärtsheben der Plattform (3) in an diese angekippter Lage den Führungen entlanggleitet und beim Errei chen der gewünschten Höhenlage über die auf ent sprechende Höhe eingestellten Führungen kippt und in der Endlage von diesen unterstützt ist. 3.
    Hebevorrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Führungen (14) Teleskoprohre (14a, 14b, 14e) vorgesehen sind und jeweils das oberste Teleskop rohrstück (14c) mit einer Gleitrolle (15) versehen ist. 4. Hebevorrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Träger (1, 1') als Ölbehälter ausgebildete Rohre sind, die mit den Zylindern von als Hubvorrichtung vorgesehenen Zylinder-Kolben-Aggregaten (4, 4') wie auch mit deren Leckölleitungen verbunden sind. 5.
    Hebevorrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass mit der Plattform (3) je zwei übereinanderliegende Führungsrollen (11) starr verbunden sind, welche in mit den Führungssäulen (2, 2') verbundenen Schienen (7') geführt sind. 6. Hebevorrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die senkrechten Führungssäulen (2, 2') nach oben zu ohne Querverbindung freistehend angeordnet sind, derart, dass das Ladegut ohne Behinderung auf- und abgeladen werden kann.
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