CH372867A - Rechenrad - Google Patents

Rechenrad

Info

Publication number
CH372867A
CH372867A CH7733059A CH7733059A CH372867A CH 372867 A CH372867 A CH 372867A CH 7733059 A CH7733059 A CH 7733059A CH 7733059 A CH7733059 A CH 7733059A CH 372867 A CH372867 A CH 372867A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
rotation
calculating wheel
prong
calculating
directed
Prior art date
Application number
CH7733059A
Other languages
English (en)
Inventor
Lely Cornelis Van Der
Lely Ary Van Der
Original Assignee
Lely Nv C Van Der
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Lely Nv C Van Der filed Critical Lely Nv C Van Der
Publication of CH372867A publication Critical patent/CH372867A/de

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D80/00Parts or details of, or accessories for, haymakers
    • A01D80/02Tines; Attachment of tines

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)
  • Transplanting Machines (AREA)

Description


  



  Rechenrad
Die Erfindung bezieht sich auf ein Rechenrad   f#r    eine Vorrichtung zur Bearbeitung am Boden liegenden Erntegutes oder ähnlichen Materials, welches Rad am Umfang mit einer Anzahl nachgiebiger Zinke. versehen ist, wobei jede Zinke, von ihrem   Befe-      stigungspunkt    am Rechenrad in der Drehrichtung gesehen, gegenüber einer durch den Befestigungspunkt gelegten Radialen einen nach vorne gerichteten Teil hat, der in einen im Drehsinn nach hinten gerichteten Teil übergeht.



   Bekannte Vorrichtungen, bei denen die Rechenräder vorerwähnter Art Anwendung finden, werden   f#r    verschiedene Bearbeitungen des Erntegutes wie z. B. Rechen, Schwadwenden, Wenden, oder Schwadbreiten benutzt. Die Rechenräder müssen also fur alle Bearbeitungen geeignet sein, obgleich die an ein Rechenrad gestellten Anforderungen für eine bestimmte Arbeit manchmal stark von denen   f#r    eine andere Bearbeitung des am Boden   liegenden Erntv    gutes abweichen können. Es kann somit vorkommen,   da#    eine Vorrichtung, die z. B. für zwei verschiedlene Bearbeitungen des am Boden lie, genden Erntegutes gut geeignet ist, bei einer dieser Bearbeitungen, z. B. beim Rechen, günstigere Resultate ergibt als bei der zweiten   Bearbeitung, d.    h. beispielsweise beim Wenden.



   Die Erfindung bezweckt, ein Rechenrad zu schaffen, das für eine Vorrichtung zur Bearbeitung am Boden   n liegenden    Erntegutes geeignet ist, und welches die Eigenschaft hat, dass es sich zu allen vorerwähnten Bearbeitungen gut eignet. Gemäss der Erfindung ist ein   Rechenrad eingangs erw#hnter    Art derart ausgebildet, dass die Zinke einen bogenförmigen Teil aufweist, wobei die Länge des Bogens mindestens die   H#lfte    der Gesamtlänge der Zinke beträgt.



   Die Erfindung wird an Hand einer Zeichnung eines Ausführungsbeispiels näher erläutert.



   Fig.   1    ist eine Vorderansicht eines Rechenrades nach der Erfindung, wobei nur ein Teil der Zinken dargestellt ist.



   Fig. 2 zeigt einen vergrösserten Schnitt längs der Linie II--II der Fig. 1.



   Das gezeichnete Rechenrad nach der Erfindung, das durch seine Berührung mit dem Boden in Drehung versetzt wird, ist auf einer Achse   1    frei drehbar angebracht und besitzt eine Nabe 2, die mit einem scheibenförmigen Teil 3 versehen ist, in dem sich in gleichen Abständen von der   r Mittellinie    der Nabe und   d in gegenseitig gleichen Zwischenabst#nden    sechs Bohrungen befinden. Eine Scheibe 4, deren Aussenrand abgebogen ist, ist um die Nabe 2 und an dem scheibenförmigen Teil 3 angebracht und hat sechs Löcher, welche   den Bohrungen des scheiben-    förmigen Teiles 3 entsprechen.

   Durch die Löcher in dem   scheibenförmi. gsn Teil.    3 und der Scheibe 4 sind   Bolze ! n 6 hingefühurt, auf    denen auf der Seite des scheibenförmigen Teiles 3 Muttern 7 befestigt sind, so dass die Scheibe 4 an der Naibe   2    befestigt werden kann. Am Umfang der Scheibe 4 befinden sich in   gleichen gegenr-    seitigen Abständen und in gleichen Abständen von der Mittellinie der Nabe eine gerade Anzahl von,   L#chern    8. Eine Anzahl von Segmenten 9, die mit je zwei Löchern   vers. ehen    sind, welche zwei benachbarten Löchern 8 der Scheibe 4 entsprechen, befinden sich nahe dem Umfang der Scheibe 4.

   Die Segmente 9 sind mit der Scheibe durch Bolzen 10 verbunden, welche durch die Löcher in den Segmenten 9 und die Löcher 8 am Umfang der Scheibe 4   hingeführt    sind und auf denen auf der Seite der Scheibe 4 Muttern 11 angebracht sind. Zwischen den Segmenten 9 und der Scheibe 4 sind die Enden 12 von Feder  staMdrähten    13 eingeschoben, welche mittels der Bol zen 10 und der Muttern 11 dazwischen fes. tgeklemmt werden. Die Enden 12 der   Federstahldlrähte sind      dsrart gekrümmt, dass    sie um einen der Bolzen 10   herumgreifen.    Die Drähte 13 liegen annähernd tan  gential gegenüber    der Scheibe 4 und sind an der Stelle 14 durch die Öffnungen in einer Felge 15 hindurchgeführt.

   Unmittelbar ausserhalb der Felge 15 ist der Draht an der Stelle 16 gegenüber dem Draht 14 unter einem Winkel abgebogen, der in diesem Ausführungsbeispiel etwa 90  beträgt. Von der Stelle 16 ab geht der Draht in die eigentliche Zinke über, die gegenüber der Radialen 17 durch das Loch in der Felge 15 in der Drehrichtung V gesehen, einen nach vorne gerichteten Teil 18 besitzt, der durch einen bogenförmigen Teil 19 in einen in der Drehrichtung nach hinten gerichteten Teil 20 übergeht, so dass, wenn die Zinken in der Drehrichtung nach oben bewegt werden, das Material von den Zinken abfallen kann.



   Der bogenförmige Teil der Zinke liegt also derart, dass gegen die Drehrichtung V des Rechenrades gesehen, man die konvexe Seite der betreffenden Zinke erblickt. Der bogenförmige Teil 19 hat eine Länge, die gemäss der Erfindung gleich gross oder grösser ist als die Hälfte der Gesamtlänge der Zinke, d. h. der Teile 18,19 und 20. In dem   Ausführungs-    beispiel ist die Länge des bogenförmigen Teiles 19 etwa   6/lo    der Gesamtlänge der Zinke. Vorzugsweise ist dieser bogenförmige Teil kleiner als   8110 der    Länge der Zinke.



   Die Tangenten 21 und 22 an den Enden des bogenförmigen Teiles 19, also an der Stelle, wo der Bogen in die Teile 18 und 20 übergeht, schliessen untereinander einen Winkel   A    ein, der zwischen den Grenzen 60 und 90  liegt ; in dem   Ausführungsbei-    spiel beträgt er   759.    Vorzugsweise sind die Teile 18 und 20 derart gerichtet, dass sie in Richtung der erwähnten Tangenten verlaufen.



   Ein Rechenrad, das auf diese Weise mit   nach-    giebigen Zinken versehen ist, hat die Eigenschaft, dass es sich besonders gut für alle Bearbeitungsarten des am Boden liegenden Erntegutes eignet, z. B. zum Rechen und Schwadwenden und auch zum Wenden und Breitwenden des am Boden liegenden Erntegutes.



   Es hat sich gezeigt, dass zum Rechen und zum Schwadwenden des Erntegutes das Rechenrad nach der Erfindung nahezu die gleichen Kapazitäten wie die bestehenden Rechenräder hat. Dabei ergibt das Rechenrad nach der Erfindung sehr günstige Resultate beim Wenden, was dadurch gesichert wird, dass die Zinke eine Gestalt aufweist, die ihr eine grosse Nachgiebigkeit verleiht und die dafür sorgt, dass   unmittel-    bar vor dem Augenblick, in dem die Zinke das Material abgibt, dieses Material noch einer Bewegung unterworfen wird, durch welche es sehr locker auf den Boden fallen kann.



   Auch beim Schwadbreiten des in Schwaden am Boden   liegenden Emtegutes tritt    eine ähnlich günstige Wirkung auf.



   Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform ergibt sich, wenn der bogenförmige Teil 19 kreisbogenförmig gestaltet ist, wobei die Mitte dieses Kreisbogens, in der   Drebrichtung gesehen, nahe    der Radialen 17 liegt, welche durch das Loch in der Felge 15 der zugehörenden Zinke geht. Bei dieser Ausführungsform liegt die Mitte des Bogens gerade auf dem Radius. Es ist von Bedeutung, dass der in der Drehrichtung nach vorne gerichtete Teil und der in der Drehrichtung nach hinten gerichtete Teil im wesentlichen gleiche Länge haben, obgleich es erwünscht sein kann, dass der in der Drehrichtung nach hinten gerichtete Teil 20 kürzer ist als der in der Drehrichtung nach vorne gerichtete Teil 18.



   Der in der Drehrichtung V nach hinten gerichtete Teil 20 liegt vorzugsweise nahe der Radialen 17 durch das zugehörige Loch in der   Felge 15 oder    in einem geringen Abstand vor diesem, in der Drehrichtung gesehen.



   Obgleich bei dem vorstehend geschilderten Ausführungsbeispiel die Zinken um je eine Drehachse drehbar sind, die durch die Drähte 13 gebildet werden, die gleichzeitig als Speichen für die Felge 15 wirksam sind, lässt sich sehr gut eine   Konstruk-    tion herstellen, bei welcher die Zinken nicht um Drehachsen drehbar sind. In einer solchen   Ausfüh-    rungsform wird die Felge durch eine Anzahl wohl oder nicht nachgiebiger Speichen an dem zentralen Teil des Rechenrades befestigt, während die Zinken an sich an dem Umfang der Felge befestigt werden.



  Die Befestigung der Zinken an der Felge kann auf an sich bekannte Weise stattfinden.



   Die Zinken sind vorzugsweise je derart an der Felge befestigt, dass diese Befestigung eine nachgiebige Ausweichung der Zinken erlaubt. Es ist ausserdem möglich, jeweils zwei Zinken aus einem einzigen Stück Material herzustellen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Rechenrad, das am Umfang mit einer Anzahl nachgiebiger Zinken versehen ist, wobei jede Zinke, von ihrem Befestigungspunkt am Rechenrad gegen über der durch den Befestigungspunkt der Zinke gelegten Radialen in der Drehrichtung gesehen, ernsn nach vorne gerichteten Teil hat, der in einen in der Drehrichtung nach hinten gerichteten Teil übergeht, dadurch gekennzeichnet, dal3 die Zinke einen bogenförmigen Teil aufweist, wobei die Länge des Bogens mindestens die Hälfte der Gesamtlänge der Zinke beträgt.
    UNTERANSPRUCHE 1. Rechenrad nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der bogenförmige Teil (19) an den Enden in den in der Drehrichtung nach vorne und den in der Drehrichtung nach hinten gerichteten Teil (18 bzw. 20) übergeht, und dal3 beide Teile (18 und 20) sich in der Richtung der Tangenten an die Enden des bogenförmigen Teiles erstrecken.
    2. Rechenrad nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der bogenförmige Teil (19) sich wenigstens annähernd gemäss einem Kreisenbogen erstreckt, dessen Mitte in der Drehrichtung nahe oder auf der Radialen (17) durch den Befestigungspunkt der Zinke am Rechenrad liegt.
    3. Rechenrad nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Ende des in der Drehrichtung nach hinten gerichteten Teiles (20) in der Drehrichtung nahe der Radialen (17) durch den Befestigungspunkt der Zinke an dem Rechenrad liegt.
    4. Rechenrad nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der in der Drehrichtung nach vorne gerichtete Teil (18) mit einer am Rechenrad sich abstützenden Drehachse verbunden ist, wodurch die Zinke im Betrieb in axialer Richtung gegenüber dem Rechenrad ausweichen kann.
    5. Rechenrad nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Tangenten (21 und 22) an den Enden des Bogens (19) einen Winkel miteinander einschliessen, der zwischen 60 und 90O beträgt.
    6. Rechenrad nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der in der Drehrichtung nach vorne gerichtete Teil (18) und der in der Drehrichtung nach hinben gerichtete Teil (20) wenigstens annähernd gleiche Länge haben.
CH7733059A 1958-09-23 1959-08-24 Rechenrad CH372867A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL231605 1958-09-23

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH372867A true CH372867A (de) 1963-10-31

Family

ID=19751358

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH7733059A CH372867A (de) 1958-09-23 1959-08-24 Rechenrad

Country Status (3)

Country Link
BE (1) BE582443A (de)
CH (1) CH372867A (de)
GB (1) GB918269A (de)

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN114342667B (zh) * 2022-01-26 2023-01-31 河北北方学院 一种牧草高效翻晒机

Also Published As

Publication number Publication date
GB918269A (en) 1963-02-13
BE582443A (nl) 1959-12-31

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1187056B (de) Heumaschine
DE1782908C3 (de) Zinkenkraisel für Kreiselheuwerbungsmaschinen
CH372867A (de) Rechenrad
AT217758B (de) Rechenrad
DE1482083C3 (de) Rechrad
AT247066B (de) Vorrichtung zur Bearbeitung von am Boden liegendem Erntegut
DE939474C (de) Rechenrad mit federnden Zinken fuer einen Rechen mit seitlicher Abfuehrung des Gutes, einen Schwadwender oder ein anderes Heuerntegeraet
AT209098B (de) Rechenrad
AT214195B (de) Rechenrad
AT222410B (de) Rad zur Bearbeitung von auf einer Fläche liegendem Gut
DE1060175B (de) Rechenrad
AT201335B (de)
CH429280A (de) Vorrichtung zur Bearbeitung am Boden liegenden Erntegutes
CH368654A (de) Rechenrad
AT207609B (de) Zinkenrad für eine Acker-oder Gartenbaumaschine
DE1806773U (de) Rechenrad.
DE1482767C (de) Rechrad
DE604091C (de) Kartoffelerntemaschine mit hinter dem Schar umlaufender Siebtrommel
DE1110936B (de) Sternrad
AT232777B (de) Rechenrad für Landmaschinen
CH369313A (de) Am Umfang mit nachgiebigen Zinken versehenes Rechenrad
DE2124342A1 (de) Aufnehmer für auf dem Boden liegendes Erntegut
AT229622B (de) Werkzeugglied zur Bearbeitung von am Boden liegendem Material
AT224963B (de) Vorrichtung zum Bearbeiten von am Boden liegendem Erntegut
AT228547B (de) Egge oder Kultivator