CH372901A - Prallmühle mit pneumatischem Austrag für staubförmiges Mahlgut - Google Patents

Prallmühle mit pneumatischem Austrag für staubförmiges Mahlgut

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Publication number
CH372901A
CH372901A CH7308959A CH7308959A CH372901A CH 372901 A CH372901 A CH 372901A CH 7308959 A CH7308959 A CH 7308959A CH 7308959 A CH7308959 A CH 7308959A CH 372901 A CH372901 A CH 372901A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
rotor
impact
impact mill
grist
gap
Prior art date
Application number
CH7308959A
Other languages
English (en)
Inventor
Rolf Dipl Ing Jipp
Original Assignee
Hazemag Hartzerkleinerung
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Publication date
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Application filed by Hazemag Hartzerkleinerung filed Critical Hazemag Hartzerkleinerung
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C13/00Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills
    • B02C13/02Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills with horizontal rotor shaft
    • B02C13/06Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills with horizontal rotor shaft with beaters rigidly connected to the rotor
    • B02C13/09Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills with horizontal rotor shaft with beaters rigidly connected to the rotor and throwing the material against an anvil or impact plate

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)

Description


  Prellmühle mit pneumatischem Austrag für     staubförmiges    Mahlgut    Bei Prellmühlen ist es bekannt, den staubförmigen  Anteil des Mahlgutes durch einen pneumatischen  Austrag oben abzuziehen. Dieser staubförmige Anteil  des Mahlgutes beträgt regelmässig nur einen gerin  gen Bruchteil des gesamten von der Prellmühle er  zeugten Mahlgutes.  



  Die Erfindung bezieht sich auf Prellmühlen mit  mindestens einer Prellplatte und einem umlaufenden  Rotor mit Schlagorgan und einem pneumatischen  Austrag für staubförmiges Mahlgut.     ,Sie    bezweckt, die  Zerkleinerungsleistung der Prellmühle zu vergrössern,  insbesondere in dem Sinne, dass das aufgegebene  Mahlgut vollständig auf eine sehr kleine Maximal  körnung zerkleinert wird.  



  Gemäss der Erfindung ist im unteren Teil der  Mühle eine Zufuhr und oberhalb derselben ein Füh  rungsorgan für     Gebläsewind    derart angeordnet, dass  das Führungsorgan zusammen mit dem Rotor eine  von unten in den Spalt zwischen Rotor und     Prell-          platte    mündende Düse bildet, deren Luftstrom dem  vom Rotor bei seiner Rotation erzeugten Luftstrom  entgegenwirkt. Vorzugsweise ist die Anordnung so  getroffen, dass der Rotor mit einem weiteren     oberhalb     der Windzufuhr liegenden Führungsorgan für den       Gebläsewind    eine weitere Düse bildet, die in den  Spalt mündet, der vom Rotor und einem Führungs  organ für das Mahlgut gebildet wird.  



  Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der  Erfindung.  



       Fig.    1 zeigt eine Seitenansicht einer Prellmühle  gemäss der Erfindung.  



       Fig.2    zeigt einen Schnitt nach Linie     II-II    der       Fig.1.     



  In dem Gehäuse 1 einer     Prellmühle    ist ein Rotor  2 gelagert, der von einem Motor 3 in Richtung des  Pfeiles A angetrieben wird und an seinem Umfang    mit auswechselbaren Schlagleisten 4 versehen ist. An  einer Seite des Gehäuses 1 ist eine nach oben heraus  ragende     Aufgabeeinrichtung    5 für das zu zerklei  nernde Gut angebaut, in die das zu zerkleinernde Gut  durch ein Laufband 6 eingebracht wird. Das zu zer  kleinernde Gut fällt vom Laufband auf eine schräge  Plattform 7 und ein daran im wesentlichen anschlie  ssendes als Plattform 8 ausgebildetes Führungsorgan,  das bis auf einen kleinen Spalt 9 an den Kreis 10 reicht,  der von den Aussenkanten der Schlagleisten 4 be  schrieben wird.

   Oberhalb des Rotors 2 sind zwei  Prellplatten 11 und 12 angebracht, die um Zapfen 13  bzw. 14 schwenkbar sind und durch Halter 15 bzw.  16 in einem solchen Mindestabstand von dem vor  genannten     Kreis    10 gehalten werden, dass ihre Vor  derkanten mit den auf diesem Kreis 10 umlaufen  den Aussenkanten der Schlagleisten 4 einen schmalen  Spalt 9' bzw. 9" bilden. Der Abstand kann beispiels  weise bei einer Prellplatte, deren Rotor 1000 mm  Durchmesser hat, 15 mm betragen.  



  Der untere Teil 19 des Gehäuses ist auf     einer     Seite mit einem Rohrstutzen 21 für den Anschluss  eines     Druckluftrohres    oder eines Gebläses versehen.  Die in der Zeichnung dargestellten kräftigen Platten  23, 24, 25, 26 sind dazu eingebaut, um     andere        Teile     der Vorrichtung gegen aufprallendes Mahlgut zu       schützen.     



  Um die Gasströmung möglichst verlustfrei zu ge  stalten, sind Leitbleche 16' so angeordnet, dass die  Gasführung zu dem Spalt 9 und dem Spalt 9", der  zwischen dem Rotor 2 und der Prellplatte 12 ge  bildet wird, düsenförmig verengt     wird.        Der    Luftstrom  durch diese Düse wirkt dem durch den Rotor er  zeugten Luftstrom entgegen. Diese Leitbleche 16'  können gegebenenfalls auch einen Teil der Gehäuse  wand bilden.

        Durch die     Prallplatten    11 und die Platte 8 wird  zusammen mit dem Rotor 2 und den Seitenwänden  der     Prallmühle    ein Raum 17 begrenzt, der oben  einerseits in den     Aufgaberaum    5 und anderseits in  ein Rohr 18 mündet, das an der Saugleitung ange  schlossen ist und als pneumatischer Austrag für den  staubförmigen     Mahlgutanteil    dient.  



  Unterhalb des Rotors 2 ist das Gehäuse zu einem  Konus 19 verengt und am Ende mit einem Austrag  20 für solches Gut versehen, das durch die Prall  mühle nicht zerkleinert worden ist, sei es, dass es  überhaupt nicht geeignet ist, um durch die Prall  mühle zerkleinert zu werden,     sei    es, dass es sich um  den Anteil des Mahlgutes handelt, der so gross ge  blieben ist, dass er nicht pneumatisch ausgetragen  wurde.  



  Die Wirkungsweise der     Prallmühle    ist folgende:  Der Rotor 2 läuft mit grosser Geschwindigkeit, bei  spielsweise 30     mlsek    Umfangsgeschwindigkeit um,  während der     Prallmühle    über das Laufband 6 laufend  zu mahlendes Gut, beispielsweise Kalksteine,  Schlacke, Klinker und     dergleichen,    zugeführt wird.  In den Stutzen 21 wird Druckluft eingeblasen und  an das Rohr 18 ein Gebläse angesetzt, das einen  Unterdruck erzeugt.  



  Das aufgegebene Mahlgut wird durch die Schlag  leisten 4 gegen die     Prallplatte    11 geschleudert. So  weit es dabei genügend feinkörnig zerkleinert wird,  wird es durch den pneumatischen Austrag 18 aus  getragen. Das noch nicht so weit zerkleinerte Mahl  gut     fliegt    von der     Prallplatte    11 wieder zurück gegen  den Rotor oder eine Schlagleiste 4 des Rotors oder  gegen die Platte 8; es wird jedenfalls wieder in den  Weg der Schlagleisten 4 gebracht und erneut gegen  die     Prallplatte    11 geschleudert. Soweit das Mahlgut  durch den Spalt 9'     hindurchgerät,    gelangt es in den  Raum 22, der von den     Prallplatten    11 und 12 be  grenzt wird.

   In diesem Raum wiederholt sich das  Spiel, bis alles     Material    oder doch fast alles Mate  rial so fein zerkleinert ist, dass es pneumatisch aus  getragen wird. Teile des Mahlgutes die ihrer Art  nach überhaupt nicht     zerkleinerbar    sind, z. B. Metall  stücke, können durch die Spalten 9' und 9" zwischen  den     Prallplatten    11 und 12 einerseits und dem Kreis  10 anderseits     hindurchtreten,    weil die     Prallplatten     <B>11</B> und 12 beim Auftreffen solcher Teile auf die  Vorderkanten der     Prallplatten    die Spalten kurzzeitig  vergrössern.  



  Die     Pressluftzuleitung    21 wird man je nach den  Verhältnissen anordnen,     beispielsweise    wird man sie    in manchen Fällen unmittelbar neben dem Rotor,  also in     Fig.    2 etwa an der linken Seite des Gehäuses  in der Höhe des Rotors anordnen.  



  Die Führung 16' auf der linken Seite der Zeich  nung der     Fig.2    kann auch, wie bei 16" gestrichelt  angedeutet, am freien Ende der     Prallplatte    12 be  festigt sein.  



  Die beschriebene Vorrichtung ermöglicht es, das  Mahlgut in der Schleuderkammer längere Zeit um  herzuwirbeln, damit es ausser der Zerkleinerung auch  intensiv chemische oder physikalische Einwirkungen  durch in die Schleuderkammer geblasenes Gas er  leidet, beispielsweise getrocknet, erhitzt oder gekühlt  wird, oder chemisch verändert wird.  



  Unter der Einwirkung der Luftströmung durch  den Spalt 9" und 9 wird das aufgegebene Mahlgut  in den Räumen 17 und 22 oberhalb des Rotors ge  halten und von den Schlagorganen des Rotors so  lange gegen die     Prallplatte    oder die     Prallplatten    ge  schleudert, bis es pneumatisch ausgetragen werden  kann. Hierbei unterliegt es sehr lange den physikali  schen oder chemischen Einwirkungen des durchge  leiteten Gases.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Prallmühle mit mindestens einer Prallplatte und einem um eine waagrechte Achse umlaufenden Ro tor mit Schlagorganen sowie einem pneumatischen Austrag für staubförmiges Mahlgut oberhalb des Rotors, dadurch gekennzeichnet, dass im unteren Teil der Mühle eine Zufuhr (21) und oberhalb derselben ein Führungsorgan (16') für Gebläsewind derart an geordnet ist, dass es zusammen mit dem Rotor (2) eine von unten in den Spalt (9") zwischen Rotor (2) und Prallplatte (12) mündende Düse bildet, deren Luftstrom dem vom Rotor (2) bei seiner Rotation erzeugten Luftstrom entgegenwirkt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Prallmühle nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Rotor (2) mit einem weiteren oberhalb der Windzufuhr (21) liegenden Führungs organ (16@ für den Gebläsewind eine weitere Düse bildet, die in den Spalt (9) mündet, der vom Rotor (2) und einem Führungsorgan (8) für das Mahlgut gebildet wird. 2. Prallmühle nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Führungsorgan (16") am freien Ende der Prallplatte (12) angebracht ist.
CH7308959A 1958-05-13 1959-05-11 Prallmühle mit pneumatischem Austrag für staubförmiges Mahlgut CH372901A (de)

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DEH33263A DE1106152B (de) 1958-05-13 1958-05-13 Prallmuehle mit pneumatischem Austrag

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CH372901A true CH372901A (de) 1963-10-31

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CH7308959A CH372901A (de) 1958-05-13 1959-05-11 Prallmühle mit pneumatischem Austrag für staubförmiges Mahlgut

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