CH372923A - Aus Gleichlauf-, Leit- und Folgerät bestehende Einrichtung mit einem zwei Unterbrecher enthaltenden Regelkreis - Google Patents

Aus Gleichlauf-, Leit- und Folgerät bestehende Einrichtung mit einem zwei Unterbrecher enthaltenden Regelkreis

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CH372923A
CH372923A CH7246959A CH7246959A CH372923A CH 372923 A CH372923 A CH 372923A CH 7246959 A CH7246959 A CH 7246959A CH 7246959 A CH7246959 A CH 7246959A CH 372923 A CH372923 A CH 372923A
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CH7246959A
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Reinsch Herbert
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Bauer Eugen Gmbh
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B31/00Associated working of cameras or projectors with sound-recording or sound-reproducing means
    • G03B31/04Associated working of cameras or projectors with sound-recording or sound-reproducing means in which sound track is not on, but is synchronised with, a moving-picture film

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Description


  Aus Gleichlauf-,     Leit-    und Folgegerät bestehende     Einrichtung    mit einem zwei Unterbrecher  enthaltenden     Regelkreis       Die vorliegende Erfindung betrifft eine aus  Gleichlauf-,     Leit-    und Folgegerät bestehende Ein  richtung mit einem zwei Unterbrecher enthaltenden  Regelkreis, dessen Stromstärke die Geschwindig  keit eines     Folgegerätmotors,    insbesondere eines Ka  meramotors, entsprechend der Geschwindigkeit eines       Leitgerätmotors,    insbesondere eines     Tongerätmotors,     beeinflusst.  



  Wenn durch eine solche Einrichtung zwei ver  schiedene Geräte verbunden werden, die nicht weit  voneinander entfernt sind, so dass sie gemeinsam  beobachtet werden können, kann man häufig nach  dem Augenschein und dem Gehör feststellen, ob  die     Gleichlaufeinrichtung    wirksam ist oder nicht.  Wenn die Motoren ähnliche     Charakteristik    haben,  stellt sich gewöhnlich von selbst eine ähnliche Dreh  zahl der beiden Geräte ein, und die     Gleichlaufein-          richtung    arbeitet wie vorgesehen. Wenn die Geräte  aber ganz verschieden aufgebaut sind und z.

   B.     eines     von einem Elektromotor, das andere von einem  Federmotor angetrieben ist, so können stärkere  Unterschiede in der Drehzahl der Geräte auftreten,  die das Einwirken der     Gleichlaufeinrichtung    un  möglich machen. Das gilt insbesondere dann, wenn  die Geschwindigkeit des Folgegerätes nur mittel  bar beeinflusst wird, das heisst nicht unmittelbar durch  Regelung der seinem Motor zugeführten Energie,  und wenn die Einrichtung mit verschiedenen Folge  geräten zusammenarbeiten soll, die eine verschieden  starke Einwirkung der     Gleichlaufeinrichtung    ver  langen.

   Wenn nun noch die Geräte weiter vonein  ander entfernt benützt werden und ihre bewegten  Teile ganz oder teilweise verdeckt sind, so kann es  der Aufmerksamkeit des Bedienenden entgegen, dass  die     Gleichlaufeinrichtung    gar nicht wirksam ist, auch  wenn beide Geräte in Gang sind. Auf diese Weise    können Fehler oder Schäden hervorgerufen werden;  beispielsweise können einmalige Bild- und Tonauf  nahmen verlorengehen.  



  Diese Nachteile werden nach der     Erfindung    da  durch beseitigt, dass in den Regelkreis ein willkür  lich einstellbarer Widerstand und ein die Strom  stärke des Kreises anzeigendes Mittel eingeschaltet  sind.  



  Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in  der Zeichnung dargestellt. Sie zeigt in       Fig.    1 das Schaltbild, in       Fig.    2 eine Ansicht der miteinander verbundenen  Geräte.  



  Mit einem Magnettongerät 1     (Fig.    2) ist ein       Gleichlaufzusatz    2 verbunden. Das Tonband 3 des  Magnettongerätes ist über eine Rolle 4 des Zusatzes  geführt und treibt diese entsprechend der Geschwin  digkeit des Magnettongerätes     schlupffrei    an. Auf  derselben Achse 5 wie die Rolle 4 sitzt der Läufer 6  eines Unterbrechers 7     (Fig.    1), auf dessen Umfang  eine Anzahl von Kontaktflächen 8, getrennt durch  nichtleitende Zwischenräume, angebracht sind. Der  Zusatz 2 ist durch einen Anschluss 9 mit dem Strom  netz verbunden.  



  Die Netzspannung ist über einen Übertrager 10  an die Eckpunkte eines     Zweiweg-Gleichrichters    11  gelegt. An dessen positiven Pol ist ein     willkürlich     einstellbarer Widerstand 12 angeschlossen, dessen  wirksame Grösse mit Hilfe eines Handgriffes 13 ver  ändert werden kann.  



  Von diesem Widerstand führt eine Leitung 14  zu einem Schleifring 15 des Läufers 6, der mit den  Kontaktflächen 8 verbunden ist. Auf dem Umfang  des Läufers 6 schleifen zwei Kontakte 16 und 17.  Diese sind über     Steckverbindungen    18 mit     Hilfe    eines      Kabels 19 mit zwei Kontakten 20, 21 verbunden, die  sich in einer Kamera 22 befinden.  



  Diese Kamera ist von einem Federmotor 23 an  getrieben. Auf einer mit dem Laufwerk der Kamera  verbundenen Welle 24 ist eine     Nockenscheibe    25  untergebracht, die einen hin und her gehenden Kon  takt 26 bewegt. Dieser berührt je nach der Stellung  der     Nockenscheibe    25 im Wechsel einen der Kon  takte 20, 21, bildet also zusammen mit diesen einen  Unterbrecher 27.  



  Der Kontakt 26 ist mit einem Startkontakt 28  verbunden, der mit dem Auslöser 29 der Kamera 22  zusammenwirkt. Von diesem Startkontakt führt eine  Leitung 30     zu    einem     Bremsmagneten    31, der einer  Scheibe 32 zugeordnet ist, die sich auf einer eben  falls mit dem Laufwerk der Kamera verbundenen  Welle 33 befindet. Der Bremsmagnet 31 ist über  das Kabel 19 und eine der Steckverbindungen 18  durch eine Leitung 34 mit dem negativen Pol des       Zweiwegegleichrichters   <B>11</B> verbunden. Eine Abzwei  gung 35     führt    von dem Startkontakt 28 durch eine  der Steckverbindungen 18 zu einer Leitung 36, die  über eine Signallampe 37 an die Leitung 34 ange  schlossen ist.

   Parallel zu dieser Signallampe ist ein  Kondensator 38 zwischen die Leitungen 36 und 34  geschaltet.  



  Wenn mit der dargestellten Einrichtung synchron  Bild und Ton für einen Film aufgenommen werden  sollen, so setzt man zunächst das Tongerät 1 in  Gang. Betätigt man den Auslöser 29, so beginnt die  Kamera 22, angetrieben von dem Federmotor 23, zu  laufen und nimmt die gewünschte Szene auf. Gleich  zeitig mit dem Drücken des Auslösers werden der  Startkontakt 28 und damit der Regelkreis über den  Gleichrichter 11, die Unterbrecher 7 und 27 und  den Bremsmagneten 31 geschlossen.  



  Je nach der Drehzahl des Unterbrechers 7 erhält  im Wechsel einer der Kontakte 16 oder 17 und damit  einer der Kontakte 20 und 21 Spannung. Liegt die  Drehzahl der     Nockenscheibe    25 in einem der Dreh  zahl des Unterbrechers 7 entsprechenden Bereich   das heisst, dass sie mit Rücksicht auf das Verhältnis  der     Zahl    der in den Unterbrechern bewegten Kon  takte sechsmal so gross als diese ist - so wird je  nach dem Phasenunterschied in der Kontaktgabe bei  der Unterbrecher im Regelkreis ein Strom von grö  sserer oder kleinerer mittlerer Stärke     fliessen,    der  sich aus     einzelnen,

      verhältnismässig kurzen Impulsen       zusammensetzt.    Dieser Strom bremst mit Hilfe des  Bremsmagneten 31 die Scheibe 32 mehr oderweniger  kräftig. Die Impulse werden dabei mit     Hilfe    des     Kon-          densators    38 so weit gedämpft, dass in dem Brems  magnet     ein    gleichmässiger Strom     fliesst,    dessen Stärke  etwa dem     Mittelwert    der zugeleiteten Impulse ent  spricht.  



  Der Federmotor 23 der Kamera 22 ist so bemes  sen, dass er die Kamera etwas schneller anzutreiben  sucht, als es der     Gleichlaufdrehzahl    entspricht.  Dadurch wird die Überdeckung der Kontaktzeiten  der Unterbrecher 7 und 27     vermehrt    und die Scheibe    32 stärker abgebremst. Das Laufwerk der Kamera  stellt sich daher auf einen stabilen Betriebszustand  ein, bei dem eine bestimmte Überdeckung der ge  nannten Kontakte und damit der Gleichlauf der Ge  räte aufrechterhalten werden.  



  Die Wirksamkeit dieser Einrichtung lässt sich  daran erkennen, dass die Signallampe 37 gleichmässig  entsprechend dem durch den Bremsmagnet 31 flie  ssenden Strom aufleuchtet.  



  Da an den     Gleichlaufzusatz    2 verschiedenartige  oder mit verschieden starken Motoren ausgerüstete  Kameras angeschlossen werden können, ist es mög  lich, dass die Stärke der Bremsung nicht ausreicht,  um die Kamera im Gleichlauf zu halten. Bremst der  Magnet 31 zu stark, so kann die Kamera ebenfalls  ausser Tritt fallen. Ebenso geht der Gleichlauf ver  loren, wenn der Energievorrat des Federmotors  erschöpft ist und die Geschwindigkeit der Kamera  unter den gewünschten Wert sinkt. Der mittlere Strom  im Regelkreis ist in diesen Fällen nicht mehr gleich,  sondern schwankt in kürzeren oder längeren Zeit  abständen zwischen 0 und einem Höchstwert.

   Diese  Schwankungen lassen die Signallampe 37 im gleichen  Rhythmus     aufleuchten.    Der Bedienende erkennt daran  sofort, dass der Gleichlauf gestört ist und kann Ab  hilfe schaffen.  



  Wenn die Kamera nahezu abgelaufen ist - was  sich aus der zurückliegenden Aufnahmedauer und  auch dem Geräusch erkennen lässt - braucht sie nur  frisch aufgezogen werden, und die     Gleichlaufeinrich-          tung    arbeitet wieder.  



  Ist die Bremsung zu schwach oder zu stark, so  hat der Aufnehmende die Möglichkeit, mit Hilfe des  Handgriffes 13 den Widerstand 12 so lange zu ver  ändern, bis die Lampe 37 wieder gleichmässig brennt,  also die Bremswirkung die richtige Grösse hat und  der Gleichlauf zwischen den Geräten wieder her  gestellt ist. Dieser Widerstand muss insbesondere ein  gestellt werden, wenn eine Kamera erstmalig mit  dem     Gleichlaufzusatz    zusammenarbeiten soll.  



  Es ist auch möglich, statt der Signallampe 37 eine  Signallampe 39 unmittelbar in der Leitung 34 anzu  bringen, insbesondere, wenn die Lampe selbst mit  einer gewissen Trägheit arbeitet. Statt der Lampen  können auch die Stromstärke anzeigende Messgeräte  verwendet werden, die insbesondere mit     Dämpfungs-          mitteln    versehen sind, welche aus den verhältnismässig  kurzen Impulsen des im Regelkreis fliessenden Stro  mes eine mittlere Stromstärke abzuleiten und anzu  zeigen erlauben.  



  Die beschriebene Einrichtung kann auch so aus  gestaltet werden, dass erst bei Betätigung des Start  kontaktes 28 das Tongerät 1 mit     Hilfe    einer an sich  bekannten     Fernbedienungseinrichtung    in Gang ge  setzt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Aus Gleichlauf-, Leit- und Folgegerät bestehende Einrichtung mit einem zwei Unterbrecher enthalten den Regelkreis, dessen Stromstärke die Geschwin digkeit eines Folgegerätmotors mittelbar entsprechend der Geschwindigkeit eines Leitgerätmotors beeinflusst, dadurch gekennzeichnet, dass in den Regelkreis ein willkürlich einstellbarer Widerstand (12) und ein die Stromstärke des Kreises anzeigendes Mittel (37, 39) eingeschaltet sind. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass dem die Stromstärke anzeigenden Mittel (37) Glättungsmittel (38) zugeordnet sind, so dass bei rasch wechselnder Stromstärke ein mittlerer Wert angezeigt wird. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass als die Stromstärke anzeigendes Mittel eine Glühlampe (37) vorgesehen ist, deren Helligkeit im Bereich der vorkommenden Strom stärkeänderungen schwankt. 3. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das die Stromstärke anzeigende Mittel (39) unmittelbar in einen den Gesamtstrom des Regelkreises führenden Leiter (34) eingeschaltet ist. 4.
    Einrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in den Regelkreis ein die Ge schwindigkeit des Folgemotors (23) bestimmender Bremsmagnet (31) und parallel zu diesem ein Kon densator und das Anzeigemittel geschaltet sind. 5.
    Einrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Anzeigemittel (37) zusam men mit einem der Unterbrecher (7) und dem Wider stand (12) in einem Bauelement (2) vereinigt und lediglich durch ein lösbares Kabel (19) mit einem im Folgegerät (22) befindlichen Bremsmagnet (31) und dem zweiten Unterbrecher (27) verbunden sind.
CH7246959A 1958-05-20 1959-04-23 Aus Gleichlauf-, Leit- und Folgerät bestehende Einrichtung mit einem zwei Unterbrecher enthaltenden Regelkreis CH372923A (de)

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