CH372947A - Zylinderaggregat in einem Sicherheitsschloss - Google Patents

Zylinderaggregat in einem Sicherheitsschloss

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CH372947A
CH372947A CH7491659A CH7491659A CH372947A CH 372947 A CH372947 A CH 372947A CH 7491659 A CH7491659 A CH 7491659A CH 7491659 A CH7491659 A CH 7491659A CH 372947 A CH372947 A CH 372947A
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cylinder
bolts
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inner cylinder
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CH7491659A
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Keller Ernst
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Keller Ernst
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B27/00Cylinder locks or other locks with tumbler pins or balls that are set by pushing the key in

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  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description


  Zylinderaggregat     in    einem     Sicherheitsschloss       Die Erfindung     betrifft    ein Zylinderaggregat in  einem Sicherheitsschloss, mit einem inneren Zylin  der, der exzentrisch in einem äusseren Zylinder ge  lagert ist, wobei     Bolzen    und denselben zugeordnete,  unter Federwirkung stehende     Gegenbolzen    in zur  Achse des inneren Zylinders radialen Bohrungen ver  schiebbar angeordnet sind und nur bei richtiger Ver  schiebungslage sämtlicher     Bolzenpaare    eine Drehung  des inneren Zylinders gestatten, wobei diese Ver  schiebungslage mittels eines Schlüssels bewirkt wer  den kann, der in eine     Schlüsselführung    einzuführen  ist,

   in welche verjüngte Enden der     Bolzen    hinein  ragen.  



  Die Erfindung bezweckt, die Sicherheit des  Schlosses zu erhöhen. Das Zylinderaggregat nach  der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass die  Spitzen der verjüngten Enden von in je einer ge  meinsamen     Radialebene    liegenden     Bolzen    in der  Sperrlage gleich weit in die     Schlüsselführung    hinein  ragen.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des  Erfindungsgegenstandes dargestellt.     Es    sind       Fig.    1 ein Längsschnitt durch     ein        Sicherheits-          schloss-Zylinderaggregat        gemäss,    der Linie     I-1    von       Fig.    2, und       Fig.    2 ein Querschnitt gemäss der Linie     II-II     von     Fig.    1.  



  Das dargestellte Zylinderaggregat weist einen  inneren Zylinder 1 auf, der exzentrisch in einem  äusseren Zylinder 2 gelagert ist, der seinerseits von  einer mit ihm koaxialen Hülse 3 umschlossen wird.  In drei     Radialebenen    El,     EZ    und     E3    des inneren Zy  linders 1 sind je vier radiale Bohrungen 4 vorge  sehen, die innen in eine     axial    gerichtete Schlüssel  führung 5 münden, deren Querschnitt sich aus zwei  symmetrischen Trapezen zusammensetzt.

   In jeder  der Bohrungen 4 ist ein     Bolzen    6 angeordnet, der    einen Kopf 7 aufweist, der     in    der dargestellten Sperr  lage auf einer Schulter 8 der     Bohrung    4     aufliegt.     Der     Bolzen    6 weist     ferner    an seinem dem Kopf ent  gegengesetzten Ende     seines    Schaftes 9 einen Kegel  10 auf.

   Die Spitzen 11 der Kegel 10 der in den       Radialebenen    Ei und     E2        liegenden        Bolzen    6, die auf  den Seitenebenen 12 bzw. 13 der     Schlüsselführung     5 senkrecht stehen (siehe     Fig.    2), liegen in der Sperr  lage in der Achse 14 des     inneren        Zylinders    1. Die  Spitzen 11' der Kegel 10 der in der     Radialebene        E3          liegenden        Bolzen    6 haben in der Sperrlage alle den  gleichen Abstand von der Achse 14.

   Es ist ersicht  lich, dass somit     in    der Sperrlage alle     Bolzen    6 jeder  Reihe, d. h. je in einer gemeinsamen     Radialebene          liegende        Balzen,    gleich weit in die     Schlüsselführung          hineinragen.     



  Die     Stirnfläche    15 des Kopfes 7 eines jeden Bol  zen 6 ist     zylindersektorförmig    abgerundet, wobei der  Radius der konvexen     Zylindersektorfläche    15 gleich  dem Radius des inneren     Zylinders    1 ist. Auf der  konvexen     Stirnfläche    15 ruht eine konkave Stirn  fläche gleicher Form eines     Gegenbolzens    16, der in  einer radialen Bohrung 17 des äusseren Zylinders 2  geführt ist, die     in    der Sperrlage mit der radialen  Bohrung 4 in Flucht liegt.

   Der     Gegenbolzen    16  weist auf der dem     Bolzen    6 entgegengesetzten Seite       eine        Ausnehmung    18 auf,     in    welcher     eine    Druck  feder 19 aufgenommen ist, die andererseits an der  Hülse 3 abgestützt ist. Die     Ausnehmung    18 ist vor  zugsweise so gross, dass beim Zusammendrücken  der Feder 19 dieselbe     ganz    in ihr Platz hat.  



  Wie aus     Fig.    1 ersichtlich ist, sind die Schäfte 9  der     Bolzen    6     einer    Reihe alle gleich lang und ebenso  die Kegel 10, während die Köpfe 7 verschieden lang  sind. Die     Gegenbolzen    16     sind    ebenfalls verschie  den     lang,    aber derart, dass je die Summe der Länge  von Bolzen 6 und zugehörigem     Gegenbolzen    16      einer Reihe konstant     ist.    Die meisten Gegenbolzen  16 greifen wie     üblich    in der Schliesslage in die Boh  rungen 4 des inneren Zylinders 1 ein.

   In jeder Reihe  von Bolzen und     Gegenbolzen    ist aber ein Gegen  bolzen<B>16,</B> vorhanden, bei dem dies nicht der Fall  ist und dessen zugehöriger Bolzen<B>6,</B> mit seiner kon  vexen     Stirnfläche   <B>150</B> in dieser Lage mit der Aus  senfläche des inneren Zylinders 1 bündig ist.  



  Das innere, in     Fig.    1 nicht dargestellte Ende des  inneren Zylinders 1 ist beispielsweise mit einem oder  mehreren radialen Zähnen versehen, die unmittel  bar mit dem ebenfalls nicht dargestellten Riegel des  Sicherheitsschlosses in     Eingriff    stehen, während das  innere Ende des äusseren Zylinders 2 mit dem Ge  häuse des Schlosses fest verbunden ist, wie dies z. B.  im Schweizerpatent     Nr    338375 dargestellt ist. Der  innere Zylinder 1 kann aber auch durch irgend einen  anderen Mechanismus mit dem Riegel des Schlosses  in Wirkungsverbindung stehen, derart, dass bei sei  ner Drehung gegenüber dem äusseren Zylinder 2  der Riegel in die Schliess- bzw. in die Öffnungslage  gebracht werden kann.

   Um diese Drehung zu bewir  ken, muss ein Schlüssel benützt werden, dessen  Querschnitt demjenigen der     Schlüsselführung    5 ent  spricht und der auf seinen zwei Seitenflächen, die in  der     Einstecklage    den     Seitenflächen    12 und 13 der       Schlüsselführung    5 gegenüber     liegen,    mit Rastlö  chern versehen ist, die den     Bolzenspitzen    11 gegen  überliegen und gerade so tief     sind,    dass die Stirn  flächen 15 der Köpfe 7 der betreffenden     Bolzen    6       mit    der Aussenfläche des inneren Zylinders 1 bündig  sind.  



  Der Schlüssel muss     ferner    auf seiner Schmalseite,  die den in der     Radialebene    E3     liegenden        Bolzen    6  gegenüberliegt, mit Kerben versehen sein, deren  Tiefe ebenfalls so bemessen sein muss, dass in der       Einstecklage    des Schlüssels auch die Stirnflächen 15  der Köpfe 7 dieser     Bolzen    mit der     Aussenfläche    des  Zylinders 1 bündig sind.  



  Die Rastlöcher und die Kerben des Schlüssels  haben Tiefen, die in üblicher Weise je einem Wert  der folgenden Reihe entsprechen : 0,1 - 0,5   0,9 - 1,3 mm.  



  Gegenüber bekannten Zylinderaggregaten weist  das dargestellte Aggregat den wichtigen Vorteil auf,  dass die Herstellung von     Nachschlüsseln        ausseror-          dentlich        erschwert    ist. Bei den üblichen Aggregaten  sind nicht die Köpfe 7 der     Bolzen    6 sondern deren       Schäfte    9 verschieden lang. Infolgedessen stehen die  Spitzen 11 der Kegel 10 verschieden weit in die       Schlüsselführung    5 vor.

   Da ausserdem alle Gegen  bolzen 16 gleich lang sind, kann man mittels hier  nicht näher zu erläuternder Tastwerkzeuge     verhält-          nismässig    leicht feststellen, wie weit die     Bolzen    6  und damit auch die     Gegenbolzen    16, aus der Ruhe  lage nach aussen gedrängt werden müssen, um in  die Öffnungslage zu kommen.

   Da auch leicht fest  stellbar ist, in welchem axialen     Abstand    die     Bolzen          hintereinander    liegen, bzw. von der vorderen     öff-          nung    der     Schlüsselführung        entfernt    sind,     kann    man    dann entsprechende Rastlöcher in ein in die Schlüs  selführung passendes Profilstück bohren. Bei dem  dargestellten Aggregat ist das Feststellen der erfor  derlichen Rastloch- bzw.     Kerbentiefe    dagegen prak  tisch unmöglich.

   Ferner sind bei den üblichen Ag  gregaten die     Stirnflächen    der Gegenbolzen 16 eben,  wie in     Fig.    2 bei 16\ gestrichelt angedeutet ist, statt  die gleiche Form wie die Stirnflächen der Bolzen  6 zu haben. Es ergibt sich daher ein Spiel s zwi  schen den Rändern der einander nur in der Mitte  berührenden Stirnflächen des     Gegenbolzens    und des       Bolzenkopfes.    Dieses Spiel hat bei dem üblichen  Radius des inneren Zylinders 1 einen Betrag von  0,2 mm.

   Dieses Spiel bewirkt,     dass.    Rastlöcher, die  beim richtigen Schlüssel eine Tiefe von 0,1 und  0,5 mm haben, beim Nachschlüssel durch Rastlöcher  mit einer     mittleren    Tiefe von 0,3 mm ersetzt werden  können ; ferner genügt es, Rastlöcher mit einer mitt  leren Tiefe von 1,1     mm    zu bohren, um sowohl  Löcher von 0,9 als auch Löcher von 1,3 mm Tiefe  zu ersetzen, was die Herstellung des Nachschlüssels  sehr erleichtert. Da bei dem beschriebenen Aggregat  das Spiel S wegfällt, müssen die Rastlöcher ganz ge  nau auf die richtige Tiefe gebohrt werden.

   Besonders  wichtig ist es in diesem     Zusammenhange    auch, dass  einzelne, durch Messwerkzeuge nicht feststellbare       Bolzen    6 in der Ruhelage mit der Aussenfläche des  inneren Zylinders 1 bündig sind.  



  Ein weiterer     Vorteil    des dargestellten Zylinder  aggregates liegt darin, dass die     Schlüsselführung    5,  wie aus     Fig.    2     ersichtlich    ist, allseitig vom inneren  Zylinder 1 umschlossen ist, während sie bei üblichen  Aggregaten als Schlitz von der Seite her in den Zy  linder 1 eingefräst ist. Der dargestellte Zylinder 1  ist viel solider als die geschlitzten Zylinder und     aus-          serdem    kann in die Schlüsselführung eindringender  Schmutz oder dergleichen beim Drehen des inneren  Zylinders nicht auf die Stirnflächen der     Gegenbolzen     16 und durch das Spiel der Gegenbolzen in ihren  Bohrungen 17 zu den Federn 19 gelangen.

   Ein Ver  schmutzen der     Federn    19 bewirkt aber mit der Zeit  eine Verminderung der Federwirkung, was auch eine  Schwächung der Sicherheit des Schlosses zur Folge  hat.  



  Es sei noch bemerkt, dass die     aufeinanderlie-          genden    Stirnflächen der Gegenbolzen und     Bolzen-          köpfe    auch als sphärische Kalotten mit dem Radius  des inneren Zylinders ausgebildet werden können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Zylinderaggregat in einem Sicherheitsschloss, mit einem inneren Zylinder (1), der exzentrisch in einem äusseren Zylinder (2) gelagert ist, wobei Bolzen (6) und denselben zugeordnete, unter Federwirkung ste hende Gegenbolzen (16) in zur Achse des inneren Zylinders radialen Bohrungen verschiebbar ange ordnet sind und nur bei richtiger Verschiebungslage sämtlicher Bolzenpaare (6, 16) eine Drehung des inneren Zylinders gestatten, wobei diese Verschie bungslage mittels eines Schlüssels, bewirkt werden kann, der in eine Schlüsselführung (5) einzuführen ist, in welche verjüngte Enden (10) der Bolzen (6) hineinragen, dadurch gekennzeichnet, dass die Spitzen (11)
    der verjüngten Enden (10) von in je einer ge meinsamen Radialebene (El ; E2 ; E3) liegenden Bol zen (6) in der Sperrlage gleich weit in die Schlüssel führung hineinragen. UNTERANSPRÜCHE 1. Zylirlderaggrega4 nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die in je einer gemein samen Radialebene (El ; E:; ; E3) liegenden Bolzen (6) gleich lange Schäfte (9) und verschieden lange Köpfe (7) aufweisen.
    2. Zylinderaggregat nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die in je einer gemein samen Radialebene (El; <B>E2;</B> E3) liegenden Gegen bolzen (16) verschieden lang sind. 3. Zylinderaggregat nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die Summe der Längen eines Kopfes (7) und eines zugeordneten Gegenbol zens (16) bei den in einer gemeinsamen Radial ebene liegenden Bolzenpaaren (6, 16) gleich ist. 4.
    Zylinderaggregat nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Stirnfläche (150) des Kopfes (7) mindestens eines Bolzens (60) in der Sperrlage mit der Aussenfläche des inneren Zylin- ders (1) bündig ist. 5. Zylinderaggregat nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der Gegenbolzen (16) eine konkave Stirnfläche aufweist, die auf einer kon vexen Stirnfläche (15) gleicher Form eines Bolzen- kopfes (7) aufliegt. 6.
    Zylinderaggregat nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass. die genannten Stirn flächen zylindersektorförmig sind mit einem Radius, der gleich dem Radiust des inneren Zylinders (1) ist. 7. Zylinderaggregat nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass die genannten Stirn flächen kugelkalottenförmig sind, mit einem Radius, der gleich dem Radius des inneren Zylinders (1) ist. B.
    Zylinderaggregat nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Gegenbolzen (16) mit Ausnehmungen (18) zur Aufnahme von auf sie einwirkenden Federn (19) aufweisen. 9. Zylinderaggregat nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Schlüsselführung (5) allseitig vom inneren Zylinder (1) umschlossen ist.
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