CH416362A - Eingelassenes Türschloss - Google Patents
Eingelassenes TürschlossInfo
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Description
Eingelassenes Türschloss Die Erfindung betrifft ein eingelassenes Tür- schloss mit einer in einem Längsgehäuse verschieb bar und unverdrehbar geführten Falle und mit min destens einer Nuss, die sich zentral ,durch ein Quer gehäuse erstreckt, an welchem mindestens ein zur Betätigung .der Nussdienender Handgriff .drehbar gelagert ist.
Der Erfindung liegt :die Aufgabe zugrunde, ein derartiges Türschloss so ,auszugestalten, dass die für das Anschlagen des Schlosses in einer Türe benötigte Zeit erheblich vermindert werden kann, wobei der Gebrauch von Schrauben ganz wegfallen soll und im Türflügel nur eine durchgehende Querbohrung und eine blinde Längsbohrung einzuarbeiten sind.
Das erfindungsgemässe Türschloss zeichnet sich dadurch laus, dass .das .aussen runde, m eine Bohrung des Türflügels eingelassene Quergehäuse von einem ebenfalls ,aussen runden, in .eine Bohrung ides Türflü gels eingelassenen Längsgehäuse quer .durchsetzt ist, wobei ,dieses letztere in Gewindebohrungen des Quergehäuses eingeschraubt ist.
Beiliegende Zeichnung stellt ein Ausführungsbei spiel des Erfindungsgegenstandes dar.
Fig. 1 ist ein Horizontalschnitt, Fig. 2 ist ein Vertikalschnitt in der Axialebene des Längsgehäuses, Fig. 3 ist ein Vertikalschnitt in der Axialebene. des Quergehäuses, die Fig. 4 und 5 sind Querschnitte nach der Linie IV-IV bzw.
V -V der Fig. 3, Fig. 6 ist eine perspektivische Ansicht der drei Teile der Riegelfalle und Fig. 7 zeigt eine Einzelheit der Lagerung eines Handgriffes im Querschnitt.
In der Zeichnung ist mit T :der Türflügel und mit R der Türnahmen angedeutet. In einer durchgehen- den Querbohrung des Türflügels sitzt der aussen zylindrische Körper 2 eines Quergehäuses. Dieser Körper hat zwei mit Innengewinde versehene Quer bohrungen 3, deren gemeinsame Achse in einem Ab stand über der Achse,diese.s Quergehäusekörpers ge legen ist.
Ein Längsgehäuse 4 ist in eine entspre chende Bohrung 5 des Türflügels T eingelassen. und hat ein Aussengewinde 6, welches müden Gewinde bohrungen 3 des Quergehäusekörpers 2 in Eingriff steht.
Neben diesem Aussengewinde 6 hat das Längs gehäuse 4 eine glatte zylindrische Aussenmantelflä- che 7, welche praktisch spielfrei in die Bohrung 5 passt; an seinem äusseren Endteil hat das Längsge häuse 4 ein Aussengewinde 8, welches in das Holz des Türflügels T eingreift; der Kerndurchmesser die ses Gewindes 8 ist gleich gross wieder Durchmesser der Mantelfläche 7 und die Steigung ist dieselbe wie jene des Gewindes 6 und der Gewindebohrungen 3.
Das Schliessblech besteht aus .einer Hülse 9 mit Aus sengewinde 10, welches in das Holz :des Türrahmens R eingreift.
Der Quergehäusekörper 2 hat an seinen beiden Enden kurze Innengewinde 11, 12 und zwischen die sen zwei Innenvorsprünge 13, deren, einander zuge wendete Flächen zu der Achse der beiden Gewinde- bohrungen, parallel sind.
Durch :diese Innenvor sprünge 13 erstrecken sich in :der zur Achse der Ge- windebohrungen 3 winkelrecht stehenden Axialebene des Que.rgehäusekörpers zwei enge Schraubendurch- lassbohrungen 14. In die Gewindebohrung 11 ist lose ein Haltering 15 eingeschoben und ist auch ein Ab- schlussring 16 eingeschraubt. In die Gewindebohrung 12 ist lose ein Abschlussring 17 eingeschoben.
Zwei sich durch die Bohrungen 14 der Innenvorsprünge 13 erstreckende Schrauben 18 durchsetzen auch ent sprechend angeordnete Bohrlöcher des Halteringes 15 und greifen in blinde Gewindelöcher des Ab schlussringes 17 ein; der Haltering 15 stützt sich. da bei an den Innenvorsprüngen 13 ab und der Ab schlussring 17 stützt sich an ;der äusseren Stirnfläche des Gehäusekörpers 2 bei der Gewindebohrung 12 ab.
Ein Handgriff 19 ist drehbar im Abschlussring 16 gelagert und dadurch an !diesem in Axialrichtung festgehalten, dass ein Teil 20 (s. auch Fig. 7) unter der Wirkung einer Feder 21 sowohl in eine Innen- ringnut 22 :des Abschlussringes 16 wie auch in eine Aussenringnut 23 des Handgriffes 19 eingreift;
bei der Montage ist der Schnappteil 20 ganz in die Aus- senringnut 23 einzudrücken, :damit er am Abschluss ring 16 vorbei eingeschoben werden kann; nach ferti gem Einschieben schnappt .er unter der Wirkung der Feder 21 in die Innennut 22;
ist eine Demontage er forderlich, so wird ein schlankes Instrument durch die Bohrung 24 :des Halteringes eingeführt und mit :diesem Instrument auf den Schnappteil 20 gedrückt bis er aus ,der Nut 22 ausgefahren ist, worauf :der Handgriff 19 entfernt werden kann..
Der Handgriff 19 hat eine zentrale Blindbohrung 25, in welcher zu hinterst eine Feder 26 eingesetzt ist und in welcher der Schaftteil 27a einer Nuss 27 an sich drehbar und verschiebbar gelagert ist; dieser Schaftteil hat aber eine Längsnut 28, in welche ein. Stift 29 eingreift, welcher sich durch ein Querloch des. Handgriffes 19 erstreckt; somit ist diese Nuss 27 drehfest mit :dem Handgriff 19 verbunden.
In einem Querloch des Handgriffes 19 ist ein radialer Bolzen 30 fest eingesetzt, welcher in eine Ausnehmun;g 31 der Haltescheibe 15 eingreift (Fig. 5)., so :dass die Drehung dieses Handgriffes 19 und dieser Nuss 27 auf .annähernd 180 begrenzt ist.
Im Abschlussring 17 ist ein Handgriff 32 :drehbar gelagert und ,dadurch axial festgehalten, dass sein in nerster Endteil einen aufgepressten Ring 33 trägt, :der an der Innenseite des Abschlussrings 17 anliegt.
Der Handgriff 32 ist mit einem radialen Bölzchen 34 aus gerüstet, das mit einer Aussparung 35 im Abschluss- ring 17 zusammenarbeitet, um die Drehung des Handgriffes 32 auf annähernd 90 zu beschränken. Der. Handgriff 32 hat eine zentrale Bohrung 36, die nach .aussen stufenförmig erweitert ist.
Im weiteren, äusseren Teil :dieser Bohrung<B>36</B> sitzt das Gehäuse 37 eines Zylinderschlosses, welches durch Schrauben 38 festgehalten ist. Der nichtdargestellte, Zylinder dieses Zylinderschlosses bekannter Blauart besteht aus einem Stück mit einer Nuss 39, deren Schaftteil 39a sich durch :den engeren Teil der zentralen Bohrung 36 .des Handgriffes 32 hindurch erstreckt.
Bei wegge nommenem Schlüssel kann :dieser Zylinder in bezug auf das Gehäuse 37 :die eine oder andere von zwei um 90 gegeneinander versetzten. Winkellagen ein nehmen.
In dem inneren Endteil des Längsgehäuses 4 ist ein Federteller 40 eingeschraubt, an welchem sich eine Druckfeder 41 abstützt. Diese hat das Bestreben, eine Riegelfalle nach. aussen, also in Schliesslage, zu drücken.
Diese Riegelfalle ist aus den :drei Teilen 42, 43 und 44 zusammengesetzt, wobei die Teile 42 und 43 bajonettartig miteinander verbunden sind zur Er möglichung der Verwendung des Schlosses, sowohl für rechts- wie für linksangeschlagene Türen.
Der äussere Riegelfallenteil 43 kann in zwei um 180 um die Längsachse gegeneinander versetzten Lagen mit den Teilen 43 und 44 verbunden werden; die durch einen Querstift 45 miteinander verbundenen Teile 4.3 und 44 sind in: bezug auf :den Teil 42 verschiebbar, damit !der äussere Fallente:il 43 beim Einschnappen lassen in das Schliessblech 9 einfahren kann, ohne dass der mit den Nüssen 27 und 39 zusammenwir kende. Teil 42 bewegt wird. Bei diesem, Einfahren wird eine Druckfeder, 46 zusammengedrückt, die zwi schen den Teilen 42 und 43 wirkt.
Das Längsgehäuse 4 hat an, seiner Innenseite aus der ganzen Länge (mit Ausnahmedes den Federteller 40 .aufnehmenden. In nengewindes) den aus Fig. 3 ersichtlichen Innenquer schnitt mit zwei einander gegenüberliegenden Flach seiten, zu :denen die .aus Fig. 6 ersichtlichen Flachsei ten .der Riegelfallenteile 42 und 43 passen, so dass die Riegelfalle im Längsgehäuse 4 verschiebbar, aber nicht drehbar gelagert ist.
Der innere Riegelfallenteil 42 hat die übliche Querausnehmung <I>42a,</I> in welcher die Nussarme 27b bzw. 39b arbeiten; diese Ausnehmun,g 42a hat zudem einen Teil, in welchem sich anlässlich des schon er- wähnten Zurückverschiebens der Riegelfallenteile 43 und 44 in bezug auf den Riegelfallenteil 42 entgegen ,der,
Wirkung der Feder 46 der zylindersegmentför- mige Kopf :des Riegelfallenteils 44 bewegen kann. Die einander zugewendeten Stirnflächen 47 der Nuss- arme <I>27b,</I> 39<I>b</I> sind im Querschnitt, wie aus Fig 1 ersichtlich, annähernd V-förmig ausgebildet, so :dass .die Nussarme immer dann, wenn sie aufeinander aus gerichtet sind, formschlüssig aneinander gekuppelt sind.
Das oben beschriebene Türschloss arbeitet wie folgt: In den Fig. 1-5 nehmen die beweglichen Teile ihre Mittellage ein; die Riegelfalle 42, 43, 44 befindet sich in Schliesslage ohne aber verriegelt zu sein. Um die Türe zu öffnen, kann einfach der eine oder der andere der Handgriffe 19, 32 entgegen dem Uhrzei gersinn (Fig. 2) gedreht werden;
hierbei werden die mit ihren Stirnflächen 47 miteinander gekuppelten Nussarme 27b .und 39b im gleichen Sinne gedreht, wobei sie auf den Riegelfallenteil 42 einwirken und die Riegelfalle zurückziehen.
Es kann auch :der Handgriff 19 von der vorer wähnten, dargestellten Mittellage ausgehend um 90 entgegen dem Uhrzeigersinn (Fig. 2) gedreht werden;
der Nussarm 27b ist dann horizontal gegenden Rie- gelfallenteil 44 gestellt, die ganze Riegelfalle also in Schliesslage verriegelt. Bei einer solchen Drehung kann die Nuss 39 nicht folgen,
weil erstens der im Handgriff 32 steckende Bolzen 34 .am oberen Ende der Aussparung 35 des Abschlussringes 17 anliegt und zweitens weil bei herausgezogenem Schlüssel der Handgriff 32 .durch das Zylinderschloss fest mit der Nuss 39 verbunden ist.
Um nun. das Schloss wieder zu entriegeln. kann entweder der Handgriff 19 samt der Nuss 27 in die Mittellage zurückgedreht werden oder es kann wie folge vorgegangen werden:
In das Zylinderschloss wird der Schlüssel eingesteckt und mit diesem die Nuss 39 um 90 , entgegen dem Uhr- zeigersinn (Fig. 2 und 4) gedreht. Am Ende dieser Drehung sind die Nussarme durch ihre Stirnflächen 47 wieder formschlüssig aneinandergekuppelt und es kann mit dem Schlüssel die Nuss 39 samt der ange kuppelten Nuss 27 in die Mittellage zurückgedreht werden;
anschliessend kann entweder mit dem Schlüssel oder nach Herausziehen desselben mit dem Handgriff 32 die Nuss 39 samt der angekuppelten Nuss 27 weiter im Uhrzeigerdrehsinn (Fig. 2, 4 und 5) um 90 gedreht werden, um die Riegelfalle zu rückzuziehen.
Es ist auch möglich, mit dem in das Zylinder- schloss eingesteckten Schlüssel die Nuss 39 samt der angekuppelten Nuss 27 um 90 entgegen dem Uhr zeigersinn (Fig. 2) zu drehen, um .die Riegelfalle in Schliesslage zu verriegeln.
Wird dann der Schlüssel herusgezogen, so kann durch Drehung des Hand griffes 19 im Uhrzeigersinn,die Nuss 39 nur bis in die Mittellage zurückge-d'reht werden; bei dieser Drehung ist nämlich der Handgriff :durch das Zylinderschloss drehfest mit der Nuss 39 verbunden und schlägt zu letzt der im Handgriff 32 festsitzende Bolzen 34 am unteren Ende der Aussparung 35 an.
Die Riegelfalle ist nun wohl entriegelt, kann aber nicht zurückgezo gen werden, weil bei einer weiteren Drehung des Handgriffes 19 im Uhrzeigersinn die Nuss 27 sich von der gegen Weiterdrehung gehinderten Nuss 39 abkuppelt und der Riegelfallenteil 42 mit dem ge- krümmten Teil seiner Aussparung 42a am Nussarm 39b anzuliegen kommt.
Ein Zurückziehen der Rie gelfalle ist dann also nur durch Drehender Nuss 39 mit Hilfe des in das Zylinderschloss eingesteckten Schlüssels möglich.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Eingelassenes Türschloss mit einer in einem Längsgehäuse verschiebbar und unverdrehb:ar ge führten Falle und mit mindestens einer Nuss, die sich zentral durch ein Quergehäuse erstreckt, an welchem mindestens ein zur Betätigung der Nuss dienender Handgriff drehbar .gelagert ist, dadurch gekennzeich net, dass ,das aussen runde, in eine Bohrung des Tür flügels eingelassene Quergehäuse von einem ebenfalls aussen runden, in eine Bohrung des Türflügels einge- lassenen Längsgehäuse quer durchsetzt ist,wobei dieses letztere in Gewindebohrungen des Quergehäu ses eingeschraubt ist. UNTERANSPRffCHE 1. Eingelassenes Türschloss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse der Quer bohrungen und somit des Längsgehäuses in einem Abstand von .der gemeinsamen Achse der Nuss (bzw. der Nüsse) und des Quergehäuses .gelegen ist.2. Eingelassenes Türschloss nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der neben dem Quergehäuse gelegene Teil des Längsgehäuses eine glattwandige zylindrische Man telfläche hat und der äussere Endteil des Längsge häuses ein Aussengewinde trägt, dessen Kerndurch messer gleich gross ist wie der Durchmesser dieser Mantelfläche und dessen Steigung gleich gross ist wie jene der Gewinde der Schraubverbindung zwischen den beiden Gehäusen.3. Eingelassenes Türschloss nach Patentanspruch, mit zwei Handgriffen, :dadurch gekennzeichnet, dass das Quergehäuse zusammengesetzt ist aus einem die Querbohrungen besitzenden Gehäusekörper (2) mit einander diametral gegenüber liegenden, zwischen sich das Längsgehäuse durchlassenden und mit Schraubendurchlassbohrungen versehenen Innenvor sprüngen., einem in einem Endteil des Gehäusekör pers eingeschobenen ersten Abschlussring (17), der einen der Handgriffe lagere und exzentrische, blinde Gewindebohrlöcher hat,einem in den .anderen End teil des Gehäusekörpers eingeschobenen, durch die Schraub;durchlassbohrungen durchsetzende Schrau ben (18) mit dem ersten Abschlussring verbundenen, an .den Innenvorsprüngen aufliegenden Haltering (15) und einem zweiten, in .diesen anderen Endteil einge schraubten Abschlussring (16), der -den anderen Handgriff lagert. 4..Eingelassenes Türschloss nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass .die im innen unrun- den Längsgehäuse (4) geführte Falle zwei bajonett- verschlussartig miteinander verbundene, entgegen dem Widerstand einer Feder (46) zur Ermöglichung .des Einschnappenlassens gegeneinander verschieb bare Teile aufweist, von denen der äussere (43)zur wahlweisen Ermöglichung der Verwendung des Schlosses für rechts- und für linksangeschlagene Türen in zwei um 1:80 um die Längsachse versetzten Lagen .am anderen Teil (42) anbringbar ist, der eine Querdurchbrechun,g (42a) hat, in. welcher der Arm der Nuss arbeitet.
Priority Applications (3)
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Publications (1)
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