Lichtelektrischer Rauchmelder Die Erfindung betrifft einen lichtelektrischen Rauchmelder mit einem innerhalb einer Rauch kammer senkrecht verlaufenden Strahlengang zwi schen Lichtquelle und lichtelektrischem Leiter und einem sich nach unten erweiternden Rauchauffang- trichter.
Bei den bekannten Rauchmeldem dieser Art strömt der in dem am unteren Ende der Rauch kammer angebrachten Rauchauffangtrichter aufge fangene Rauch durch Löcher in die Rauchkammer, um am oberen Ende der Rauchkammer durch in deren Wandung vorgesehene Löcher wieder zu ent weichen. Der Nachteil dieser Konstruktion besteht darin, dass der Rauch, nachdem er durch die Löcher am unteren Ende der Rauchkammer in diese ein getreten ist, an der kalten Wandung der Rauchkam mer entlang nach oben kriecht und demzufolge den durch die Mitte der Rauchkammer verlaufenden Strahlengang nur wenig beeinträchtigt. Demzufolge spricht der Rauchmelder erst dann an, wenn be trächtliche Rauchmengen in die Rauchkammer ge langen.
Die Drosselung des Stromdurchganges durch den fotoelektrischen Leiter infolge der Schwächung der Lichtintensität des Strahlenganges durch den Rauch bewirkt über ein Relais die Auslösung eines Alarmsignals, bzw. das Intätigkeitsetzen von Regen vorhängen, Schliessen von Türen oder dergleichen erst dann, wenn der Brand bereits erheblich fort geschritten ist.
Der lichtelektrische Rauchmelder nach der Er findung ist frei von diesem Nachteil und erfindungs- gemäss dadurch gekennzeichnet, dass die Rauch kammer über einen Teil ihrer Länge aus konzen trisch zum Strahlengang angeordneten, ineinander- geschachtelten Rauchauffangtrichtern besteht.
Es ist zweckmässigerweise der untere Rand durchmesser jedes Rauchauffangtrichters grösser als derjenige des darunter angeordneten Auffangtrich ters, um das Aufsteigen des Rauches in die Schlitze zwischen den übereinander angeordneten Auffang trichtern zu erleichtern. Ferner ist vorteilhafterweise der untere Rand des obersten Rauchauffangtrichters schirmartig erweitert, um aus einem möglichst gros sen Bereich um den Schornstein herum den Rauch in die Schlitze des Schornsteins umzuleiten.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Rauchmelders nach der Erfindung schematisch dar gestellt. Es zeigen<B>:</B> Fig. <B>1</B> eine Ansicht des Rauchmelders mit Schalt kasten, Fig. 2 einen Vertikalschnitt durch den Rauch melder, in grösserem Masstab gezeichnet.
Im dargestellten, Echtelektrischen Rauchmelder ist senkrecht über dem Fotoleiter<B>1,</B> der vorteilhaft ein Fototransistor ist, die Lichtquelle 2 angeordnet. Der Strahlengang von der Lichtquelle 2 zum Foto leiter<B>1</B> verläuft durch eine<U>Rauchkammer</U><B>3,</B> in deren oberem Ende die Lichtquelle 2 angeordnet ist.
Der Fotoleiter<B>1</B> ist in einem waagerechten Rohr 4 angeordnet, nahe dessen Enden Schenkel eines Bügels<B>5</B> befestigt sind, der ein Gehäuse<B>6</B> für die Fassung der Lichtquelle 2 im erforderlichen Abstand vom Fotoleiter<B>1</B> hält.
Zwischen den Schenkeln des, Bügels ist die Rauchkammer<B>3</B> angeordnet, die vier ineinanderge- schachtelte kegelstumpfförmige Rauchauffangtrichter <B>7</B> aufweist. Diese bilden gestaffelte Schlitze. Die Durchmesser der unteren Ränder der einzelnen Auf fangtrichter sind verschieden gross, und zwar der art, dass der unterste Auffangtrichter den kleinsten und der oberste Auffangtrichter den grössten unteren Durchmesser hat. Der untere Rand des, obersten Auffangtrichters<B>7</B> ist noch durch einen schirmartigen Rand<B>8</B> erweitert. Die einzelnen Auffangtrichter <B>7</B> sind miteinander beispielsweise durch nicht darge stellte senkrechte Stehbleche verbunden.
Etwas ober halb der Lichtquelle 2 ist der zylindrische Teil der Rauchkammer<B>3</B> mit einem nach aussen umgebo genen Rand<B>9</B> versehen, so dass zwischen diesem und dem darüber angeordneten Gehäuse<B>6</B> ein Ring schlitz gebildet ist.
Mit dem Rauchmelder verbunden ist durch das Kabel<B>10</B> ein Schaltkasten<B>11,</B> in dem ein Trafo, ein Gleichtrichter, ein Relais und ein Potentiometer untergebracht sind. Ausserdem kann im Schaltkasten auch ein Alarmgerät vorgesehen sein. Stecker 12 er möglichen den Anschluss weiterer Alarinanlagen, Regenvorhänge u. dgl. Das Potentiometer zur Ein stellung der Empfindlichkeit des Rauchmelders ist durch einen Drehknopf<B>13</B> zu verstellen.
Der Anschluss der Lichtquelle 2 ist von dem Rohr 4 aus durch einen rohrförmigen Schenkel des Bügels verlegt.
Ist der Rauchmelder eingeschaltet, so brennt ständig die Lichtquelle 2 und sendet Lichtstrahlen auf den Fotoleiter<B>1</B> entlang der Mittelachse der Rauchkammer und deren Auffangtrichter<B>7.</B> Ensteht bei Entwicklung eines Brandes Rauch und gelangt dieser in die Nähe des Rauchmelders, so wird er durch die Auffangtrichter<B>7</B> und durch den Schirm <B>8</B> des obersten Auffangtrichters in die Schlitze zwi schen denselben geleitet und gelangt in den Strahlen gang der Lichtquelle 2. Er steigt in der Rauchkam mer auf und tritt durch den Ringschlitz unterhalb des Gehäuses<B>6</B> wieder aus der Rauchkammer aus.
Diese Konzentration des Rauches im Strahlengang der Lichtquelle wird noch durch den Schornsteinzug, unterstützte der durch die Erwärmung der Luft in der Rauchkammer durch die Lichtquelle erzeugt wird. Der Rauch im Strahlengang verringert die Lichtwirkung auf den Fotoleiter<B>1,</B> so dass schliess- lieh der Stromdurchgang durch den Fotoleiter ge drosselt und durch ein Relais die Alarmanlage oder dergleichen betätigt wird. Die ineinander geschach telten Auffangtrichter bewirken neben der guten Rauchzuführung in den Strahlengang noch eine weit gehende Abschirmung gegen Tageslicht oder die Raumbeleuchtung, so dass fremde Lichteinflüsse die Wirkung des Fotoleiters nicht beeinträchtigen können.
Der dargestellte und beschriebene Rauchmelder weist den Vorteil auf, dass der Rauch in verschie denen Höhenschichten in die Ringspalte zwischen den Auffangtrichtern eintritt und von diesen zur Mitte in den Strahlengang gelenkt wird. Der aus den oberen Schlitzen zwischen den Auffangtrich tern austretende Rauch kann nicht an einer kalten Wandung wie bei der eingangs erwähnten bekannten Konstruktion nach oben kriechen, sondern wirbelt zur Mitte in den Strahlengang.
Der jeweils aus dem oberen Ringschlitz eines unteren Auffangtrichters nach der Mitte zu austretende Rauch wird durch den aus dem Ringschlitz des darüber angeordneten Auf fangtrichters austretenden Rauch wieder zur Mitte gewirbelt, so dass die Verdunkelung des Strahlen ganges schon bei geringem Rauchanfall verhältnis- mässig gross ist und demzufolge der Rauchmelder bereits bei geringer Rauchentwicklung anspricht.