CH373128A - Verfahren zur Herstellung von Kerzen aus Öl oder niedrigschmelzenden Fetten - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Kerzen aus Öl oder niedrigschmelzenden FettenInfo
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Description
Verfahren zur Herstellung von Kerzen aus Öl odür niedrigschmelzenden Fetten Es sind Verfahren bekannt, nach denen Kerzen aus niedrigschmelzenden Fetten, z. B. gehärteten Pflanzenölen, mit einer aus durchsichtiger Kunststoff- folie bestehenden Umhüllung hergestellt werden. Die Herstellung geschieht manuell und ist kostspielig und umständlich. Die Kunststoffhüllen sind an ihren Nahtstellen geklebt und die Ränder des Unter- und Oberteils zur Verstärkung umgebördelt. Durch man gelhafte Ausführung bei der Herstellung sowie auf dem Transport und bei Inbetriebnahme der Kerzen entstehen oft Undichtigkeiten, durch die erhebliche Mengen der niedriger schmelzenden Bestandteile des Brennstoffes ausfliessen. Als Verschluss der Kunst stoffhüllen dient ein Stülpdeckel aus demselben Fo- lienmaterial, aus dem die Umhüllung hergestellt wird. Steigt die Temperatur über den Schmelzpunkt der für diese Kerzen verwendeten Fette (etwa 36 C), z. B. im Sommer, so verflüssigt sich der Brennstoff, und da auch der Stülpdeckel bei diesen Folien packungen nicht flüssigkeitsdicht ist, kann der ge samte Brennstoff auslaufen. Da die Kerzen liegend verpackt werden, findet ausserdem beim Schmelzen des Fettes eine Dochtverlagerung statt. Sinkt die Tem peratur unter 36 C, so wird der Brennstoff zwar wieder fest, jedoch ist der Docht nun exzentrisch gelagert. So kommt es vor, dass die Kerzenflamme die Kunststoffhülle durchbrennt. Weiterhin ist eine Kunststoffleuchthülle für ker zenartige Dauerbrenner bekannt, die becherförmig aus einem Stück, jedoch ohne Verschluss, hergestellt wird, in die der aus Paraffin bestehende Dauerbrenner hineingestellt wird. Diese Leuchthülle ist für niedrig schmelzende Fette naturgemäss unvorteilhaft, wenn sie mit dem Inhalt transportiert werden muss. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren, nach dem Kerzen aus Öl oder niedrig schmelzenden Fetten mit einer durchsichtigen Um- hüllung aus Kunststoff - vorzugsweise Polyvinyl- chlorid - mit Schraubverschluss hergestellt werden. Im folgenden ist an Hand der Zeichnung ein Aus führungsbeispiel dieses Verfahrens beschrieben. Im Querspritzkopf eines Extruders wird ein Kunststoffschlauch erzeugt, dem in axialer Rich tung ein Kerzendocht zugeführt wird, der in bekannter Weise durch eine Seele aus niedrigschmelzendem Me tall oder Kunststoff versteift ist. Der Kunststoff schlauch wandert mit dem in seiner Achse befind lichen Docht in eine Hohlkörperblasanlage, wo er zu einem Behälter 1 mit Schraubverschlussöffnung 2 von der in Fig. 1 gezeigten Ausbildung verformt und gleichzeitig der Docht 4 in der Mitte des Behälter bodens eingeschmolzen und dann mit dem Be hälter von dem unverformten Kunststoffschlauch ab getrennt wird. Hierauf wird das in Fig. 5 gezeigte Blechplättchen 8 auf den Docht 4 aufgebracht und auf den Behälterboden fallen gelassen. Das Blech plättchen 8 dient als Schutz gegen das Durchbrennen des Behälterbodens. Um den Docht 4 beim Trans port der Kerze in seiner zentrischen Lage zu halten, wird das in den Fig. 3 und 4 gezeigte Dochthalte- plättchen 5, 6 auf den Wulst 3 im Hals des Behälters 1 aufgelegt und der Docht 4 in den Schlitz 7 des Dochthalteplättchens 5, 6 in leicht gespanntem Zu stand eingeklemmt. Der nächste Verfahrensschritt ist das Füllen der Kerzenhülle. Bisher wurden Kerzenhüllen mit ge schmolzenem Fett gefüllt und benötigten auf Grund der schlechten Wärmeleitfähigkeit von Fett mehrere Stunden zur Abkühlung. Der hierbei entstehende Erstarrungslunker musste noch ein zweites Mal auf gefüllt werden, was sich - abgesehen von der langen Abkühlungszeit - sehr nachteilig auf die Fertigung auswirkt. Es wurde nun gefunden, dass man das Fett noch bei Zimmertemperatur in giessfähigem Zustand halten kann, wenn man es nach dem Schmelzen unter dauerndem Rühren abkühlt, so dass nur die Bildung von Mikrokristallen möglich ist. Die mit einem dünn flüssigen Brei vergleichbare Masse kann - wenn das Rühren nicht unterbrochen wird - stundenlang in giessfähigem Zustand gehalten werden. Nach dem Ausgiessen in die vorbereiteten Kerzen behälter 1 werden diese 10 bis 15 Minuten erschüt terungsfrei stehengelassen, worauf das Fett lunker- frei und ohne Volumenkontraktion erstarrt. Hier auf wird der in Fig. 2 gezeigte Schraubverschluss 10 aus Kunstharz, Polystyrol oder einem anderen ge eigneten ölfesten Kunststoff aufgeschraubt. Die Ker zen können nun verpackt und transportiert werden, ohne hierbei eine nachteilige Veränderung zu er fahren. Ein weiterer Vorteil der Kerzenhüllen ist die voll kommene Dichtheit des Schraubverschlusses, da die konisch ausgeführte Dichtungsnut 11 desselben den Rand des Behälterstutzens auf beiden Seiten erfasst. Hierdurch ist es möglich, auch bei Zimmertemperatur flüssige Brennstoffe zu verwenden. Nach Abschrauben des Deckels und Entfernen der Dochthalterung kann die Kerze angezündet werden. Sollte bei Spezialausführungen verschiedener Typen von Querspritzköpfen keine Möglichkeit be stehen, den Docht in den Schlauch miteinzuführen, so kann derselbe nachträglich in einer zentrischen Bohrung im Behälterboden eingebracht werden. Eine weitere Ausführungsform ist eine dochtlose Kerzenhülle mit Öl als Brennstoff, bei der ein mit einem Blechfuss versehener Docht erst vor Inbetrieb nahme der Kerze in die Hülle hineingestellt wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Kerzen aus Öl oder niedrigschmelzenden Fetten mit einer durchsich- tigen Umhüllung aus Kunststoff und einem Schraub verschluss, dadurch gekennzeichnet, dass man im Querspritzkopf eines Extruders einen ölfesten Kunst stoffschlauch erzeugt, der einer Hohlkörperblasanlage zugeführt wird, wo er zu einem Behälter mit einer Schraubverschlussöffnung verformt wird, und dass dann der Behälter von dem unverformten Kunststoff schlauch abgetrennt,danach mit Fett oder Öl ge füllt und mit einer Schraubkappe verschlossen wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man in den Kunststoffschlauch in axialer Richtung einen versteiften Kerzendocht ein führt, der in der Hohlkörperblasanlage in der Mitte des Behälterbodens eingeschmolzen wird, wonach ein kreisrundes Blechplättchen mit einer zentrischen Bohrung auf den Docht aufgezogen und auf den Behälterboden fallen gelassen wird, und weiterhin einem im Behälterstutzen befindlichen Wulst ein Dochthalteplättchen aufgelegt und der Docht in ge spanntem Zustand in einen Schlitz dieses Plättchens eingeklemmt wird.2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das niedrigschmelzende Fett ge schmolzen, unter .dauerndem Rühren auf Raum temperatur abgekühlt und so in den Behälter ein gefüllt wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass ein versteifter Docht nach der Herstellung des Behälters durch ein zentrisches Loch im Behälterboden eingeführt wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch unter Verwen dung einer Füllung aus Öl, dadurch gekennzeichnet, dass ein an einem Bodenplättchen befestigter Docht nach Herstellung und Füllung des Behälters in die sen hineingestellt wird.
Applications Claiming Priority (1)
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| DE1958D0029207 DE1065969B (de) | 1958-10-24 | 1958-10-24 | Verfahren zur Herstellung von Kerzen aus Öl oder niedrig schmelzenden Fetten |
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| CH7952359A CH373128A (de) | 1958-10-24 | 1959-10-16 | Verfahren zur Herstellung von Kerzen aus Öl oder niedrigschmelzenden Fetten |
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Cited By (1)
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| US3565280A (en) * | 1968-04-09 | 1971-02-23 | Sobrefina Sa | Packaging containers |
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| DE1065969B (de) | 1959-09-24 |
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