CH373261A - Automatischer Belichtungsregler für photographische Kameras - Google Patents

Automatischer Belichtungsregler für photographische Kameras

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Publication number
CH373261A
CH373261A CH7658159A CH7658159A CH373261A CH 373261 A CH373261 A CH 373261A CH 7658159 A CH7658159 A CH 7658159A CH 7658159 A CH7658159 A CH 7658159A CH 373261 A CH373261 A CH 373261A
Authority
CH
Switzerland
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lever
motor
pointer
battery
contact
Prior art date
Application number
CH7658159A
Other languages
English (en)
Inventor
Waaske Heinz
Original Assignee
Wirgin Kamerawerk Geb
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Publication date
Application filed by Wirgin Kamerawerk Geb filed Critical Wirgin Kamerawerk Geb
Publication of CH373261A publication Critical patent/CH373261A/de

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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B7/00Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
    • G03B7/08Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device
    • G03B7/081Analogue circuits
    • G03B7/087Analogue circuits for control of both exposure time and aperture

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Details Of Cameras Including Film Mechanisms (AREA)

Description


  Automatischer Belichtungsregler für photographische Kameras    Gegenstand der Erfindung ist ein automatischer       Belichteungsregler    für photographische     Kameras,    bei  dem ein aus Batterien gespeister Elektromotor durch  ein; dem Zeiger eines elektrischen Belichtungsmessers       nachg;    führte     Steuervorrichtung    einen     Steller    für  Blende-     und/oder    Belichtungszeit nach beiden     Rich-          tungen    auf den einer     einges.tellten    Filmempfindlich  keit und der Objekthelligkeit     entsprechenden    Belich  tungswert regelt.

   Dieser     Steller    wird im     folgenden    der   gesteuerte     Steller     genannt.  



  Bei selbsttätigen     Belichtungsreglern    ist es erfor  derlich, dass der über ein Getriebe an den     Verschlul3     mechanisch angekuppelte Elektromotor in     Abhängig-          k;.it    vom Belichtungswert und der     eingestellten    Film  empfindlichkeit vor- und zurückläuft. Der     Drehsinn     und die Drehdauer sind hierbei allein durch die Stel  lung des     Messwerkzeigers    des Belichtungsmessers be  stimmt. Die bisher     bekannten    Verfahren lassen sieh       grundsätzlich    in zwei Gruppen einteilen.

   Bei der     einen     Gruppe wird der Drehsinn optisch über ein Zweiweg  system eingestellt, und zwar derart, dass der Zeiger       dzs        Belichtu:ngsm:essers    mit einer geeignet     ausgebil-          deten    Blende versehen ist, die je nach Stellung des  Zeigers einen der beiden Lichtwege öffnet und das       hindurchtretende    Licht, durch eine Photozelle in elek  trische Energie     umgewandelt,    ein Relais betätigt, das  dann die Drehbewegung des Motors einleitet und so  lange aufrechterhält, bis die Blende wieder geschlos  sen ist. Hierbei entspricht jedem Lichtweg ein  Drehsinn.

   Abgesehen davon, dass die am Zeiger an  gebrachte Blende an dass     Messwerk    erhebliche mecha  nische Anforderungen stellt, ist die     erforderliche     Duplizität aller     Übertragungsglieder    ein ganz     erheb-          licher    Nachteil,     weshalb    sich dieses Verfahren prak  tisch niemals durchsetzen     konnte.     



  Auch Ausführungen, bei denen der Zeiger des       Belichtungsmessers    bei seinem Ausschlag unmittelbar    die elektrische Verbindung zum     Motor        herstellt,    konn  ten nicht zum Erfolg führen, weil die Kraft des Zei  gers keinen ausreichenden Kontaktdruck ergibt.  



  Die andere     Verfahrensgruppe    vermeidet diese       Nachteile        dadurch,    dass der     Drehsinn    des Motors rein  elektrisch     fesegalegt    wird. Der Anschluss des Motors  an die Batterie erfolgt hierbei immer direkt     über    den  Zeiger des Belichtungsmessers, dessen Lage abgetastet  und auf den Verschluss übertragen wird.

   Die Ab  tastung erfolgt     meisit    so, dass unterhalb des     Messwerk-          zeigers    zwei über eine schmale isolierende Brücke       miteinander    verbundene     Kreisringsegmente    aus lei  tendem Material drehbar angeordnet sind, wobei jedes  Segment an die Enden der Wicklung des Wende  motors     angeschlossen    ist. Der     Mittelabgriff    der Motor  wicklung ist mit dem einen     Batteriepol,    der     Mess-          werkzeigcr    mit dem anderen Batteriepol     elektrisch    ver  bunden.

   Der     Messwerkzeiger        gleitet    unter elektrischer  Kontaktgabe über die Segmente, die mechanisch mit  dem Verschluss gekuppelt sind, so dass ihre Lage immer  den     öffnungszustanddes    Verschlusses bestimmt,     wäh-          rend    der     Belichtungswert    vom Zeigerausschlag ange  geben wird.

   Bei angeschlossener Batterie dreht sich  nun der Motor, und zwar     jeweils        in    der Richtung, die  durch die Stellung des     Messwerkzei,gers    im     linken    oder  rechten Segment     gekennzeichnet    ist, so lange, bis das  durch den Motor     angetriebene    Segment so weit unter  dem Zeiger weggewandert ist, dass sich dieser auf der       isolierenden    Brücke     befindet    und den Stromkreis  unterbricht.

   Besonders     nachteilig    bei diesen     Verfahren     ist das     mechanische        Schleifen    des     Messwerkzeigers     über die     Segmentstücke,    und     zwar    um so mehr als das       Schleifen    noch unter elektrischer Kontaktgabe statt  finden     muss.     



  Etwas     verringert    konnte dieser Nachteil dadurch  werden,     d@ass    der     Messwerkzeiger    über den     Kontakt-          segmenten    schwebend angeordnet und nur kurzzeitig      durch einen periodisch gesteuerten     Fallbügel    zur Kon  taktgabe auf die Segmente     aufgedrückt    wurde. Trotz  dem bleiben die mechanischen Anforderungen an das       Messwerk    erheblich.  



  Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass der Be  lichtungswert nur so lange eingestellt bleibt, als das  Objektiv auf das aufzunehmende Objekt gerichtet ist.  Dies     isst    beispielsweise besonders dann unangenehm,  wenn für Schnappschüsse bei     ,gleichbleibender    Be  leuchtung die Kamera zwar weggelegt wird, aber voll  aufnahmebereit in kürzester     Zeit    zur Verfügung ste  hen soll, wie dies bei     Sportaufnahmen    der Fall ist.

    Ausserdem ist ein Wendemotor     erforderlich,    der mit  zwei     gleichen    gegenläufigen Wicklungen ausgelegt ist,       wodurch        eine    grössere Dimensionierung nicht nur des  Motors sondern gleichzeitig auch der     Batterie    er  forderlich:     wird.    Das bedingt ein höheres Gewicht und  vor allem auch eine kürzere Lebensdauer     der    Batte  rien, beides sind unerwünschte Effekte.  



  Bei allen diesen     Verfahren    muss natürlich auch  die     Filmempfindlichkeit        berücksichtigt    und ausserdem       Vorkehrungen    getroffen werden für den Fall, dass  Beleuchtungsverhältnisse vorkommen, bei denen die       Endstellungen    der     Einstellorgane    zusammen mit der       eingestellten    Filmempfindlichkeit einen zu hohen     oder     zu niedrigen Belichtungswert ergeben.

   Die nicht aus  reichenden     Endstellungen    können optisch oder aku  stisch oder auch mechanisch durch     Arretierung    des       Auslöseknopfes    angezeigt und durch Verändern der  eingestellten Filmempfindlichkeit behoben werden.  Das     Einstellen    der     Filmempfindlichkeit    sowie die  Anzeige der     Verächluss-Endstellungen    ist von Fall zu  Fall     verschieden    und richtet sich fast ausschliesslich  nach dem angewandten Regelprinzip,     wodurch    alle  Vor- bzw. Nachteile des gesamten Verfahrens sich  auf die des Reglers allein erstrecken.  



  Die aufgezeigten Nachteile     dier    bekannten Belich  tungsregler werden nach der Erfindung dadurch be  seitigt,     dass    der Zeiger des Belichtungsmessers in  seiner     Messstellung    durch eine     Arretiervorrichtung     festgehalten und dann bei     Auslösung    eines mecha  nischen     Regelantriebes    in     Abhängigkeit    von der Rela  tivstellung des     Messwerkzeigers    und eines seine Lage  mit dem gesteuerten Steller ändernden     Nachstelihvbels     der     Motor    in einer     solchen    Richtung     anläuft,

      dass der       Steller    über ein     Einwe-ggelziebe    entsprechend dem an  gezeigten     Belichtungswert    eingestellt wird.  



  In der Zeichnung ist ein     Ausführungsbeispiel    der  Erfindung schematisch dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt den mechanischen Aufbau des Belich  tungsreglers in der     Messstellung    beim     Regelbeginn.          Fig.    2 und 2a zergen die Kontakthebel in der Stel  lung bei Regelende, und       Fig.    3 die elektrische Schaltung des     Reglers    in der       Stellung        in    .der ersten     Phase    nach Freigabe des     Regel-          vorganges.     



  In den Fing. 1, 2a und 2b bedeutet 1 den Zeiger  des     Belichtungsmessers,    von dem in der     Zeichnung     nur die Spitze zu sehen ist und der durch eine Arre-         tiervorrichtung,    die über die Taste 1.7 betätigt werden  kann,     festgeklemmt    wird. 4a und 4b sind zwei spiegel  bildlich gleiche     Tasthebel,    die um eine gemeinsame  isolierende Achse 7 achsgleich mit der     Messwerkachse     drehbar angeordnet sind.

   Die an ihren Enden mit       Kontaktspitzen    5a, 5b und Nasen 14a, 14b versehenen  beiden     Tasthebel    4a und 4b können durch die Regler  taste 16 und einen Hebel 15 bis zu einer     maximalen     Spreizung, die durch die beiden     Anschläge    8a und 8b  begrenzt ist,     auseinand@ergedrückt    werden.

   Aus der       Spreizstellung    heraus werden beide     Tasthebel    4a und  4b durch eine Feder 9 aufeinander     zubewegt.       Auf der     Grundplatte    3 ist neben dem     Messwerk,     jedoch symmetrisch zu den Anschlägen 8a und 8b,  ein zweiarmiger Hebel gelagert,     und    zwar derart, dass  er durch den am Ende seines langen Armes 11 befind  lichen Stift 12 von den     Tasthebe.ln   <I>4a</I> bzw.<I>4b</I> mit  genommen werden     kann.        Sein    kurzer Hebelarm 13  liegt federnd an eine Ausgleichskurve 19 an, welche  mit der Achse eines Zahnrades 18 fest verbunden  ist.

   Das Zahnrad 18 greift in eine Zahnstange 20,  die über das Getriebe 21 von einem Motor 2 bewegt  wird. Da das Getriebe 20, 21 mit dem zu steuernden       Einstellorgan    des     Verschlusses    6 gekuppelt ist, gibt  die Lage des     Nachstellhebels    11, 12, 13 immer die  gerade vorliegende Einstellung dieses     Einstellers    6a  an, wobei die Ausgleichskurve 19 dafür sorgt, dass  die     Einstellungen    am     Messwerk    und am Verschluss  kongruieren.

   Zwischen dem Getriebe 21 und diesem       Steller    ist weiterhin in bekannter Weise eine Einstel  lungsvorrichtung 29 für die     Filmempfindlichkeit    über  Zahnräder     eingeschaltet.    Diese ist mit einem Zahnrad  versehen, dessen Zähne 30 dem Gesamtumfang der       einstellbaren    Filmempfindlichkeit mit ausreichender       Feinunterteilung,    z. B. drei Zähne je Einheit, ent  spricht.

   Bei der     Einstellung        wird    das Zahnrad 30 ge  mäss der gewünschten     Filmempfindlichkeit    in eine  Raste 28 eingerastet, wobei auch das mit dem ge  steuerten     Steller    6a direkt     gekuppelte    Zahnrad 27,  das mit einem Schaltstift 26 versehen ist,     mitgedreht     wird. Durch den Schaltstift 26 wird die Zunge 23  eines Auflaufschalters 22 so     betätigt,        dass    vom Ruhe  kontakt 25 auf den Arbeitskontakt 24 umgeschaltet  wird, sobald der     gesteuerte    Steller 6a in seine End  lage gekommen ist.

   Die: Batterie 10 kann aus.     Kleinst-          elementen    aufgebaut sein     und    ist im Kameragehäuse  oder auch ausserhalb desselben     untergebracht.     



  Im     Schaltschema    gemäss der     Fig.    3 sind lediglich  die an     elektrische    Leitungen angeschlossenen mecha  nischen Teile eingezeichnet. Die     Anschlussleitungen     sind folgende:  Der Minuspol der Batterie 10 liegt über eine  Leitung 31 am     Nachführhebel    11 und parallel dazu  über eine     Leitung    32 an dem einen     Begrenzungsan-          schlag    8a.

   Der Pluspol der Batterie ist durch die  Leitung 33 mit der Zunge 23 des Auflaufschalters 22  verbunden, dessen Ruhekontakt 25 über die Leitung  34 am     Messwerkzeiger    1 und dessen Arbeitskontakt  24 über Leitung 35 am anderen Begrenzungsanschlag      8b angeschlossen ist. Der     Tas:thebei    4a liegt über  Leitung 36, und der     Tasthebel    4b über Leitung 37  an den Eingangsklemmen des Elektromotors 2.  



  Wird nun nach     Einstellung    der erforderlichen  Filmempfindlichkeit an der Vorrichtung 29 bei der  auf das aufzunehmende Objekt gerichteten Kamera  die     Reglertaste    16 in Richtung c verschoben, so sprei  zen unter Wirkung des Hebels 15 beide     Tasthebel    4a  und 4b bis zu den     Anschlägen    8a, 8b auseinander  und gleichzeitig wird der Zeiger 1 des Belichtungs  messers durch die Druckplatte 17 aus der     Arretierung     gelöst.

   Dies ist die     Messstellung,    die sich dadurch aus  zeichnet, dass der Minuspol der Batterie 10 einmal  blind am     Nachführhebel    11 liegt und zum anderen  über die Leitung 32, dem Begrenzungsschalter 8a,  der Kontaktspitze 5a des     Tasthebels    4a über Leitung  36 an der in der Zeichnung rechten Eingangsklemme  des Motors 2.     D.-,r    Pluspol liegt über die Leitung 33,  den Ruhekontakt 23 bis 25 und über die Leitung  34 gleichfalls blind am     freibeweglichen        Messwerk-          zeiger    1.

   Die nach der Zeichnung linke Eingangs  klemme des Motors 2 ist stromlos, da sie über die  Leitung 37 und die Kontaktspitze 5b des     Tasthebels     4b an dem Begrenzungsanschlag 8b anliegt, hier aber  die Verbindung     zu    Ende ist, denn der     Tasthebel    4b  sitzt ja auf der     isolierenden    Achse 7, und der Nach  führhebel 11 berührt den     Tasthebel    4b nicht. Der  Elektromotor 2 steht demnach nicht unter Strom und  bleibt in Ruhe.

   Vom Verschluss 6 aus gesehen, kann  man die beiden     Bewegungsrichtungen    des     Einstell-          getriebes    als Aufwärtsbewegung im Sinne steigender,  die andere als Abwärtsbewegung im Sinne fallender       Verschlusszeiten    bezeichnen. Die Aufwärtsbewegung  erfolgt, wenn der lange Arm des     Nachführhebels    11  in der dem     Tasthebel    46 zuzuordnenden     Weghälfte     liegt und der     Mcsswerkzeiger    zwischen Hebel 4a und       Nachführhebel    11 liegt     (Fig.    3).

   Im Falle dieser Stel  lung geschieht nun folgendes: Nach Loslassen der  Taste 16 federt die Druckplatte 17 in ihre Ausgangs  stellung zurück und arretiert den     Msswerkzeiger    1.    Die beiden     Tasthebe:l   <I>4a</I> und<I>4b</I> bewegen sich       aufgrund    der Federkraft 9 aufeinander zu, wobei die  beiden Kontaktstellen 8a bis 5a und 8b bis 5b unter  brochen werden,     und        zwar    bewegen sie sich so lange  selbständig, bis der eine     Tasthebel    4a,

   im vorliegenden  Fall also auf den     Messwerkzeiger    1 und der andere       Tasthebel    4b auf den     Kontaktstift    12 des     Nac'hführ-          hebels    11 aufläuft. Der     Tasthebel    4a bleibt fortan in       Ruhe.,    da ja der     Messwerkzeiger    1 arretiert ist. Der       Tasthebel    4b kann sich nur noch zusammen mit dem       Nachführhebel    11 weiterbewegen. In d     iesem    Moment  tritt aber eine elektrische Umschaltung ein.

   Jetzt liegt  nämlich der Minuspol der Batterie 10 über dem Nach  stellhebel 11 und seinem Kontaktstift 12 und weiter  über dem     Tasthebel        4-b    und die Leitung 37 an der in  der Zeichnung linken     Eingangsklemme    :des Motors 2,  während     .der    mit dem     Messwerkzeiger    verbundene  Pluspol über dem     Tasthebel    4a und die Leitung 36  an der in der Zeichnung rechten Motorklemme     liegt.       Damit ist der Motor     eingeschaltet    und bewegt sich bei  der gerade     vorliegenden        Pelung:

          links    minus, rechts  plus, in Pfeilrichtung A im Sinne :der  Aufwärtsbewe  gung . Durch den Motor 2 wird aber auch der Nach  stellhebel 11 zusammen mit dem anliegenden     Tast-          hebel    4b so lange im     Uhrze.igersinn        gedreht,    bis dieser  Hebel auf den     Tasthebel    4a aufläuft.

   In     :dieser        Stel-          lung    wird der Stromkreis     unterbrochen,    der Motor  bleibt stehen und der gesteuerte     Steller    6a ist nun  mehr     eingestellt.    Die an     dieser    Stelle     stattfindende     Stromunterbrechung kann z.

   B. dadurch     hergestellt     werden, dass sich die beiden     Tasthebel    4a, 4b nur an  den Nasen 14a und 14b berühren können.     Ein        Kurz-          schluss    an dieser     Stelle        wird    durch     Anordnung        einer          geeigneten    Isolierung vermieden, wobei diese Isolie  rung breiter als der     Messwerkzeiger    sein     und    über  diesem liegen muss.

       Die        Ta.sthebe1   <I>4a, 4b</I> sind nun so       ausgestaltet,    dass an der Stelle des     Mitneh        merstiftes    12  bei     zusammengeschobenen        Hebeln    eine freie Öffnung  bleibt, die grösser isst als der     Durchmesser    des Stiftes  12.

   Es kommt dann     zunächst    der     Tas:thebel    4b zur  Ruhe, während sich :der     Nachstellhebel    11,     da    er sich  noch weiterbewegt, vom     Tasthebel    4b löst     und    so  den     Stromkreis    an der Stelle 4b bis 12     unterbricht.     



  Bei einer      Abwärtsbewegung     liegt     der        Messwerk-          zeiger    1 zwischen dem     Tasthebel    4a und dem Nach  stellhebel 11. Beim Schliessen der beiden     Tasthebel     <I>4a, 4b</I> läuft ,der Hebel<I>4a</I> auf den     Mitneh        .merstift    12  und schliesst damit über     Leitung    36 die rechte Motor  klemme an den Minuspol der Batterie, während der       Tasthebel    4b über den     Messwerkzeiger    1 die     linke     Motorklemme an den Minuspol anlegt.

   Die     Polung     ist     nunmehr    umgekehrt und der Motor dreht sich     in     Richtung des Pfeiles B, so     dass    d -er gesteuerte     S:beller     6a in Richtung     niedrigerer    Einstellwerte bewegt     wird,     und zwar wieder so lange, bis die dem Belichtungs  wert entsprechende Stellung erreicht ist.  



  In den     Sonderfällen,    in denen die     BeleuchWngs-          stärke        grösser    ist, als     der    durch     die        eingestellte        Film-          empfindlichkeit    und der bei den     Endstellungen    am  Verschluss gegebene     Belichtungswert,        treten        weitere     Umschaltungen auf:

   Befindet     sich    bei     laufendem     Motor :der Verschluss 6 in     Aufwärtsbewegung,    so dreht  sich mit ihm auch das Zahnrad 27 mit dem     Kontakt-          stift    26.

   Dieser Stift hat nun     bezüglich    der Zunge 23  eine solche Stellung, dass er beim Erreichen der     End-          stellung    des     Einstellorgans    6a die Zunge 23     berührt.     Da jedoch im Regler 3 die Endstellung noch nicht  erreicht ist, läuft     der    Motor 2     weiter    und mit ihm  auch das Zahnrad 27 mit dem Stift 26, so dass der  Ruhekontakt 24 bis 25     unterbrochen    und der     Arbeits-,          kontakt    23 bis 24 geschlossen wird.

   In diesem Augen  blick wird der Pluspol über Leitung 35 an den An  schlag 8b gelegt und endet     hier    zunächst     blind,    da ja  der     Tasthebel    4b unterwegs ist, das heisst der Motor  stromkreis wird unterbrochen.

   An diesen Arbeits  kontakt kann     zusätzlich    ein     optisches    oder     akustisches          Signal    angeschlossen     und/oder    durch eine elektro  magnetische     Vorrichtung    der     Auslöseknopf        blockiert         werden, so dass das Erreichen der     Verschlussends-tel-          lung    genügend auffallend gemeldet wird.  



  Wird nun die Regeltaste 16     erneut    betätigt, so  legen sich beide Testhebel<I>4a</I> und<I>4b</I> wieder an die       Anschläge    8a und 8b. Am Anschlag 8a liegt der       Minuspol,    der nun über die Kontaktspitze 5a und die  Leitung 36 an die rechte Motorklemme gelegt ist. Am  Anschlag 8b liegt aber wegen der     Arbeibskontaktst,l-          lung    23 bis 24 der Pluspol, der nunmehr über die  Spitze 5b und die Leitung 37 an die linke Motor  klemme angeschlossen ist.

   Der Motorstromkreis ist  wider geschlossen, aber im     umgekehrten    Sinne, so  dass ein Rücklauf stattfindet, der so lange anhält, bis  der Arbeitskontakt 23 bis 24 getrennt und der Ruhe  kontakt 23 bis 25 im Auflaufschalter 22 geschlossen  wird. Nach Einstellen einer niedrigeren Filmempfind  lichkeit wiederholt sich dann der     Einstellvorgang     selbsttätig.  



  Der technische Fortschritt der     Erfindung        gegen-          über    den     bisher        bekanntten    Anordnungen liegt vor  wiegend darin, dass keinerlei besondere Anforde  rungen an das     Messwerk    gestellt werden,     d:ass    normale       Kleinstmotoren    mit geringem Gewicht und kleinsten  Abmessungen verwendet und auch die Leistung und  damit Gewicht und Grösse der Batterien reduziert  werden kann. Ausserdem ist die Zahl der     übertra-          gungs:gl_ieder    kleiner als bei     bekannten    Verfahren.

    Durch die Arretierung des     Messwerkzeigers    wird auch  den besonderen Fällen Rechnung getragen, in denen  bei gleichbleibender Belichtung die Kamera für meh  rere in Abständen     aufeinanderfolgende    Aufnahmen  in kürzester Zeit     schussfertig    zur Verfügung stehen  soll.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Automatischer Belichtungsregler für photogra phische Kameras, bei dem ein aus Batterien gespeister Elektromotor durch eine dem Zeiger eines elektri schen Belichtungsmessers nachgeführte Steuervorrich tung einen Steller für Blende- und/oder Belichtungs zeit nach beiden Richtungen auf den einer eingestell ten Filmempfindlichkeit und der Objekthelligkeit entsprechenden Belichtungswert regelt, dadurch ge kennzeichnet, dass der Zeiger (1) des Belichtungs messers in seiner Messstellung durch eine Arretier- vorrichtung (17)
    festgehalten und dass dann bei Aus lösung eines mechanischen Regelantriebes (3) in Ab hängigkeit von der Relativsitellung des. Messwerk- zeigers (1) und eines seine Lage mit dem gesteuerten Steller ändernden Nachstellhebels (11), der Motor (2) in einer solchen Richtung anläuft, dassdieser Steller über ein Einweggetriebe entsprechend dem angezeig ten Belichtungswert eingestellt wird. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Automatischer Belichltungsregler nach Patent- anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwei spiegel bildlich gleiche Testhebel<I>(4a, 4b),</I> von denen jeder mit einer Eingangsklemme des Motors (2) elektrisch verbunden ist, auf einer gemeinsamen Achse (7), je doch voneinander isoliert, derart regelbar angeordnet sind, dass sie aus einer durch Anschläge<I>(8a, 8b)</I> f fixierten maximalen Spreizstellung unter Wirkung einer Feder (9) aufeinander zu bewegt werden, wobei der dem arretierten und mit dem einen Pol der einen als Stromquelle dienenden Batterie (10)
    elektrisch verbundenen Messwerkzeiger (1) zunächst liegende Testhebel (4b) durch Auflaufen auf diesen den elek trischen Anschluss dieses Poles an den Motor (2) her stellt und der andere Testhebel (4a) auf seinem Wege auf den Mitnehmerstift (12) am freien Ende des mit dem anderen Pol der Batterie (10) verbundenen Nach stellhebels (11) auftrifft, dessen anderer Hebelarm (13) über ein Zahnrad (18) und eine Zahnstange (20) mit dem Getriebe (21) mechanisch gekuppelt ist, so dass nun der Motor (2) unter Strom liegt, der das Getriebe (21) im richtigen Sinne so lange dreht, bis der Tasthe@bel (4a)
    zusammen mit dem Nachführ- hebel (11) an d, -n am Messzeiger (1) Test hebel (4b) aufläuft, wobei beim Auftreffen beider Testhebel (4a, 4b) aufeinander der Stromkreis unter brochen wird und somit der Motor (2) stehentleibt.
    2. Automatischer Belichtungsregler nach Unter anspruch l , .dadurch gekennzeichnet, dass die Sprei zung der beiden Testhebel <I>(4a, 4b)</I> durch einen Hebel (15) erfolgt, der von der den Regelantrieb freigeben den Taste (16) betätigt wird, wobei durch Loslassen derselben die Batterie (10) angeschlossen und der Messwerkzeiger (1) über die Zeigerarretierung (17) in seiner Messstel'lung arretiert wird. 3.
    Automatischer Belichtungs-regler nach Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass :die mecha nische Kupplung des Nachstellhebels (11, 13) über ein Zahnrad (18), eine Zahnstange (20) mit dem Getriebe (21) über eine Ausgleichskurve (19), die am Zahnrad (18) befestigt ist, erfolgt. 4. Automatischer Belichtungsregler nach den Unteransprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet..
    dass die zum essw;,rkzeger (1) führende Leitung (33) über einen Umschalter (22) geführt ist, der von einem durch den gesteuerten Steller bewegten Schaltstift (26) betätigt wird, und in dem bei ausreichender Beleuch- tung und in Ruhelage ein Ruhekontakt (25) geschlos sen gehalten und der Messwe,rkzeiger (1) mit einem Pol der Batterie (1.0) verbunden bleibt, während bei Beleuchtungsverhältnissen, bei denen der gesteuerte Steller eine dem Belichtungswert entsprechende Stel lung nicht mehr erreichen kann, der Schaltstift (26) in der Endstellung des Stellers einen Arbeitskontakt (24)
    schliesst, der ein akustisches oder optisches Signal auslöst, oder den Auslöseknopf der Kamera über einen Magnettrieb sperrt. 5. Automatischer Belichtungsregler nach Unter anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Arbeits kontakt (24) des an einem Batteriepol angeschlossenen Umschalters (22) mit dem Anschlag (8b) des Reglers (3) elektrisch verbunden ist, während der andere An schlag (8a) zusätzlich an dem anderen Pol der Batterie (10) liegt und die beiden Tas@thebel (4a, 4b) mit Kontaktspitzen (5a, 5b) versehen sind, so dass, wenn die Endstellung des gesteuerten Stellers err-icht ist,
    bei erneutem Betätigen der Reglertaste (16) der Motor (2) durch Kontaktgabe der Tasthebel (4a, 4b) mit den Anschlägen (8a, 8b) umgepolt wird und so lange zurückläuft, bis im Auflaufschalter (22) der Arbeits- kontakt (24) unterbrochen und der Ruhekontakt (25) wieder geschlossen wird.
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