CH373339A - Bohrhammerstütze - Google Patents
BohrhammerstützeInfo
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- CH373339A CH373339A CH7424059A CH7424059A CH373339A CH 373339 A CH373339 A CH 373339A CH 7424059 A CH7424059 A CH 7424059A CH 7424059 A CH7424059 A CH 7424059A CH 373339 A CH373339 A CH 373339A
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-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21B—EARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
- E21B19/00—Handling rods, casings, tubes or the like outside the borehole, e.g. in the derrick; Apparatus for feeding the rods or cables
- E21B19/08—Apparatus for feeding the rods or cables; Apparatus for increasing or decreasing the pressure on the drilling tool; Apparatus for counterbalancing the weight of the rods
- E21B19/086—Apparatus for feeding the rods or cables; Apparatus for increasing or decreasing the pressure on the drilling tool; Apparatus for counterbalancing the weight of the rods with a fluid-actuated cylinder
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Description
Bohrhammerstütze Die Erfindung betrifft eine Bohrhammerstütze, die druckluftbeaufschlagte, teleskopartig ineinanderschieb- bare Zylinder und ein Steuerorgan aufweist, um die Stütze in die zurückgezogene entlüftete Stellung oder in die Arbeitslage zu bringen. Während des Bohrens kann die Stütze entsprechend dem Bohrfärtschritt bis zu ihrer grössten Länge ausgefahren werden.
Wenn das Bohrloch über dieses Mass tiefer gebohrt werden soll, müssen die Zylinder ineinander geschoben und die Stützenfüsse nachgesetzt werden, ehe weitergebohrt werden kann. Dieses Einfahren der Stützenzylinder wurde bisher meist vom Arbeiter von Hand aus vorge nommen. Es sind jedoch Hammerstützen bekannt, deren Zylinder durch die Pressluft eingefahren werden kann. Sie benötigen jedoch eine umfangreiche und sehr störanfällige Steuereinrichtung.
Der Gegenstand der Erfindung wird im folgenden an einem Ausführungsbeispiel erläutert. Die Fig. <B>1</B> zeigt die Bohrhammerstütze im Längsschnitt; die Fig. 2 <B>3</B> und 4 stellen Querschnitte durch verschiedene Stel lungen des Betätigungsknopfes dar.
Die Druckluft wird der Bohrhammerstütze durch die Bohrung im Anschlussnippel <B>1</B> zugeführt und ge langt durch die Bohrung 2 zum Regler<B>3.</B> Die im Regler wahlweise drosselbare Pressluft strömt durch die Boh rung 4 zu dem als Druckknopf ausgebildeten Schieber<B>5</B> im Kopfteil<B>6</B> der Stütze. In der Mantelfläche des Betä tigungsknopfes<B>5</B> befindet sich ein Ringraum<B>7,</B> der in der Ausgangsstellung des Knopfes mit dem Kanal 4 in Verbindung steht und die Pressluft zur Bohrung<B>8</B> leitet, von wo sie dem Zylinder<B>9</B> der Bohrhammerstütze über dem Kolben 12 zugeführt wird, der dadurch ausgefah ren wird.
Der Kopfteil<B>6</B> der Stütze ist mit dem Zylinder<B>9</B> verbunden und trägt den Zapfen<B>10</B> zur Aufnahme des Bohrhammers. In diesem Zylinder ist ein koaxiales Rohr<B>11</B> angeordnet, das ebenfalls im Kopfteil befestigt ist. Zwischen diesem Rohr und der Innenwand des Zylinders gleitet der Kolben 12, der mit einem Zylinder <B>13</B> verbunden ist, der anderseits den Stützenfuss 14 trägt. Zur besseren Führung der einzelnen Zylinder ist im Fuss 14 koaxial ein Rohr<B>15</B> befestigt, das mit geringem Spiel in dem Rohr<B>11</B> des Kopfteiles gleitet, wenn die Stütze ein- oder ausgefahren wird.
Die Druckluft, durch die der Kolben 12 und damit der Fussteil 14 ausgefahren wird, drückt die unter dem Kolben befindliche Luft zusammen. Diese Luft, die sich zwischen dem Zylinder<B>9</B> und dem mit dem Kolben verbundenen Zylinder<B>13</B> befindet, wird durch die<B>Öff-</B> nung<B>16</B> in den Raum zwischen dem Zylinder<B>13</B> und dem Kopfrohr<B>11</B> ausgestossen. Von dort strömt diese Luft zwischen den beiden koaxialen Rohren<B>11, 15</B> in den Raum<B>17</B> im Kopfteil und gelangt durch die Boh rung<B>18,</B> entlang der Einfräsung <B>19</B> im Druckknopf<B>5</B> und zwischen den Windungen der Feder 20 in die Druckknopfbohrung 21 und durch die Öffnung 22 in der Deckplatte<B>23</B> ins Freie.
Zum Einfahren des Stützenzylinders <B>13</B> (Fig. <B>3),</B> um die Stütze nachzusetzen oder den Bohrer aus dem Bohr loch zu ziehen, wird der Druckknopf<B>5</B> bis zum An schlag an der Hülse 24 und auch die Hülse selbst bis zum Anschlag an der Deckplatte<B>23</B> eingedrückt. Hier bei wird nicht nur die Feder 20 mit der geringeren Spannung, sondern auch die Feder<B>25</B> mit der grösseren Spannung zusammengedrückt.
Bei dieser Stellung des Druckknopfes verbindet die Ringnut<B>7</B> in der Mantel fläche des Knopfes<B>5</B> den Kanal<B>26</B> mit dem Kanal<B>18,</B> so dass die Pressluft durch diese Kanäle zur Bohrung<B>17</B> und entlang des Ringraumes zwischen den beiden ko axialen Rohren<B>11, 15</B> unter den Kolben 12 gelangt und damit den Kolben in die Stellung gemäss Fig. <B>1</B> drückt. Die über dem Kolben vorhandene und durch das Ein fahren des Kolbens verdrängte Luft strömt gleichzeitig durch den Kanal<B>8</B> und die Bohrung<B>27</B> in die axiale Bohrung 21 des Druckknopfes und durch die Bohrung 22 in der Deckplatte<B>23</B> ins Freie.
Mitunter ist es von Vorteil, sämtliche Räume der Bohrhammerstütze druckfrei zu machen (Fig. 4), z.B. um den Bohrer, der sich im Bohrloch verklemmt hat, freizubekommen. Dies wird dadurch erreicht, dass der Druckknopf nur bis zum Anschlag des Knopfes<B>5</B> an der Federhülse 24 eingedrückt wird. In dieser Stellung ist keiner der Druckluftkanäle 4,<B>26</B> mit den Stützen- kanälen verbunden, während die Stützenkanäle mit der Aussenluft in Verbindung stehen, so dass die Zylinder räume druckfrei sind.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH</B> Bohrhammerstütze, die druckluftbeaufschlagte, te- leskopartig ineinanderschiebbare Zylinder und ein Steuerorgan aufweist, um die Stütze in die zurückgezo gene entlüftete Stellung oder in die Arbeitslage zu brin gen, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerorgan aus einem mit einem Ende aus einer Zylinderbohrung her ausragenden, von Hand betätigbaren, zylindrischen Schieber<B>(5)</B> besteht, der mit einer Axialbohrung (21) und Kanälen<B>(7, 27)</B> versehen ist und unter der Einwir kung zweier Federn (20,<B>25)</B> steht,wobei in die Zylin derbohrung mit diesen Kanälen zusammenarbeitende Bohrungen (4,<B>8)</B> zum Einlassen von Druckluft auf der einen Seite eines Kolbens (12) zum Zweck des Ausfah rens der Stütze und Bohrungen<B>(18, 26)</B> zum Einlassen von Druckluft auf der anderen Seite des Kolbens zum Einfahren der Stütze münden, und wobei jeweils die nicht beaufschlagten Bohrungen mit einer Austritts öffnung (22) in Verbindung stehen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT431758A AT230825B (de) | 1958-06-20 | 1958-06-20 | Bohrhammerstütze |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH373339A true CH373339A (de) | 1963-11-30 |
Family
ID=3562418
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH7424059A CH373339A (de) | 1958-06-20 | 1959-06-10 | Bohrhammerstütze |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT230825B (de) |
| CH (1) | CH373339A (de) |
-
1958
- 1958-06-20 AT AT431758A patent/AT230825B/de active
-
1959
- 1959-06-10 CH CH7424059A patent/CH373339A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT230825B (de) | 1963-12-30 |
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