CH373464A - Ringkern-Trockenstromwandler - Google Patents

Ringkern-Trockenstromwandler

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CH373464A
CH373464A CH7110359A CH7110359A CH373464A CH 373464 A CH373464 A CH 373464A CH 7110359 A CH7110359 A CH 7110359A CH 7110359 A CH7110359 A CH 7110359A CH 373464 A CH373464 A CH 373464A
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CH
Switzerland
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insulator
hollow ring
pot
cast
cup
Prior art date
Application number
CH7110359A
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English (en)
Inventor
Stauber Georg
Greger Vinzenz
Original Assignee
Siemens Ag
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F38/00Adaptations of transformers or inductances for specific applications or functions
    • H01F38/20Instruments transformers
    • H01F38/22Instruments transformers for single phase AC
    • H01F38/28Current transformers
    • H01F38/30Constructions

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Transformers For Measuring Instruments (AREA)

Description


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    Ringkern-Trockenstromwandler   Es sind    Ringkern-Trockenstromwandler   bekannt, die einen fugenlosen, aussen und innen mit einem leitenden Belag versehenen    Hohlringisolator,   z. B. aus Giessharz, aufweisen, der gewöhnlich als Ringkapsel bezeichnet wird, und in dessen Hohlraum sich der Ringkern mit der Sekundärwicklung des Wandlers befindet, und auf den aussen die Primärwicklung des    Wandlers   freiliegend aufgebracht ist. Es ist    bekannt,   solche Wandler an ihrem Verwendungsplatz frei anzuordnen oder    gewünschtenfalls   auch, zum Schutz gegen Berührung, in    einem   topfförmigen Isolator.

   Im letzteren Falle befindet sich in der Regel ein Luftabstand zwischen dem Wandler und der Wandung des topfförmigen Isolators. 



  Für den Betrieb mit höheren Spannungen ist es auch bekannt,    Ringkern-Trockenstromwandler   auf einem    Isolierstoffstützer   anzuordnen, und man bezeichnet diese Wandler dann als    Stützerkopfwandler.   Der    Stützer   dient dazu, den    Wandlerkopf,   insbesondere seine gewöhnlich an Hochspannung liegende Primärwicklung, in einer für die Isolierung ausreichenden Entfernung von der Befestigungsstelle des Wandlers, meist einer metallischen Grundplatte, zu halten, also gegenüber Erde zu isolieren. Die Höhe des    Stützers   muss um so grösser sein, je höher die Spannung ist.

   Die Gesamthöhe des Wandlers setzt sich aus der Höhe des    Stützers   und der Höhe des auf dem    Stützer   angeordneten    Wandlerkopfes   zusammen. 



  Die Erfindung zeigt einen    Ringkern-Trocken-      stromwündler,   der die gleichen Vorteile bietet wie der    Stützer   eines    Stützerkopfwandlers,   den genannten Nachteil einer Vergrösserung der Gesamtbauhöhe aber vermeidet.

   Erfindungsgemäss ist ein    Ringkern-Trockenstromwandler,   mit einem fugenlosen, aussen und innen mit einem elektrisch leitenden Belag    versehenen      Hohlringisolator,   in dessen Hohlraum sich der Ringkern mit der Sekundärwicklung des Wandlers befindet, und auf den aussen die Primärwicklung    freiliegend   aufgebracht ist, und wobei diese Teile im Inneren eines topfförmigen Isolators und, abgesehen vom Fuss des    Hohlringisolators,   mit Luftabstand von der Wandung des topfförmigen    Isolators   angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet,

   dass der leitende Aussenbelag des    Hohlringisolators   mit einem elektrisch leitenden Innenbelag des    topfförmigen      Iso-      lators   leitend verbunden ist. 



  An Hand einiger vorteilhafter Ausführungsbeispiele der    Erfindung   wird der Wandler noch näher erläutert. 



  In der    Fig.   1 ist ein Wandler links in Ansicht, rechts im Schnitt dargestellt; die    Fig.2      zeigt   den gleichen Wandler in einem Schnitt, der zum Schnitt der    Fig.   1 .senkrecht steht. 



  Die beiden Figuren zeigen zunächst eine an sich bekannte Ausbildung eines    Wandlerkopfes      mit   dem ringförmigen Eisenkern 1, der beispielsweise ein gewickelter    Bandringkern   ist, mit der Primärwicklung 2 und mit der Sekundärwicklung 3. Der Eisenkern und die Sekundärwicklung 3 befinden sich innerhalb der den    Hohlringisolator   bildenden Ringkapsel 4; die Primärwicklung 2 ist auf die Ringkapsel aufgewickelt. 



  Der Topfisolator 5 hat angenähert die Form eines Hohlzylinders. Er steht auf einer Grundplatte 6. Der aus den Teilen 1 bis 4 bestehende    Wandlerkopf   ist aber nicht auf einen    Stützer   aufgesetzt, sondern im Inneren des Topfisolators 5 freistehend angeordnet. Hierzu hat der Topfisolator, wie es besonders aus der    Fig.   1 ersichtlich ist, einen etwas eingezogenen    rin"      förmigen   Boden, in den der Boden der Ringkapsel 4    dielektrisch   dicht und mechanisch fest eingelassen ist. 



  Die Wandung der    Ringkapsel   4 ist in bekannter Weise innen mit einem leitenden Belag 7 und aussen mit einem leitenden Belag 8 versehen. Der 'leitende 

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 Belag 7 ist beispielsweise eine Metallkapsel; sie hat nach unten einen    stiel-   bzw.    rohrförmigen      Fortsatz   9, durch den die    Anschlussenden   der Sekundärwicklung 3 zu einem    Anschluss-Klemmenstück   10 herausgeführt sind. Der Belag 8 kann als metallischer überzug ausgebildet sein. Zwischen dem Belag 8 und der Primärwicklung 2 kann eine Isolierschicht eingefügt sein, die in der Zeichnung nicht dargestellt ist.

   Auch der Topfisolator 5 ist mit einem leitenden Belag versehen, der mit 11 bezeichnet ist und vorteilhaft ebenfalls als eine standfeste Metallschale ausgebildet sein kann. Der Belag 11 geht in den Belag 8 leitend über. Die Enden 12 der Primärwicklung sind an dem dem Boden abgewandten Ende des Topfisolators herausgeführt, in der Zeichnung also am oberen Ende des Topfisolators. Zwischen den Wicklungsenden 12, die an Hochspannung liegen, und der Grundplatte 6 liegt die volle Höhe des Topfisolators 5. Der Wandler selbst dagegen, mit allen seinen Bestandteilen und gegebenenfalls sonstigen Ein- und Anbauteilen, steht spannungsgeschützt sowie auch berührungsgeschützt im Inneren des Topfisolators. 



  Die Ringkapsel und der Topfisolator können an sich aus beliebigem Isoliermaterial bestehen, beispielsweise aus Porzellan. Besonders vorteilhaft ist es aber, diese beiden Teile aus einem Giessharz herzustellen, das also, wie z. B. die    Epoxydharze,   ohne stoffliche Ausscheidungen    aushärtet.   Statt reinen Giessharzes kann auch ein    Giessharzgemisch   verwendet werden, insbesondere also Giessharz mit billigeren Füllstoffen, wie z. B. Quarzmehl. Bei der Herstellung der beiden Isolierkörper 4 und 5 aus einem Giessharz oder    Giessharzgemisch   wird so vorgegangen, dass zuerst die Ringkapsel 4 allein für sich gegossen wird, und dass danach, aber noch vor dem völligen Aushärten der Ringkapsel, der Topfisolator an die Ringkapsel angegossen wird.

   Da sich flüssiges Giessharz, das an einem schon erhärteten    Giessharzkörper   angegossen wird, mit diesem Körper fugenlos zu einem einzigen Gesamtkörper verbindet, wie es an sich bekannt ist, so    tritt   dies auch beim vorgenannten Angiessen des Topfisolators an die vorgefertigte Ringkapsel ein. Diese Verbindung wird durch das Schrumpfen des Giessharzes des Topfisolators beim Erhärten noch unterstützt. Die standfesten Metallschalen 11 können beim Giessen des Topfisolators gleich als innere Wandung der Giessform verwendet werden.

   Die Verbindungsfläche zwischen den Teilen 4 und 5 ist vor dem Angiessen des Teiles 5    vorteil-      hafterweise   eine    Zylinderfläche,   wie es in den    Fig.   1 und 2 angenommen ist; an sich kann sie jedoch auch andere Form haben, beispielsweise eine gerillte Form oder auch einen z. B. elliptischen Querschnitt. Beim Giessen der Ringkapsel kann diese an ihrem    stiel-      förmigen      Fortsatz   9 festgehalten werden, womit in einfacher Weise eine genaue Zentrierung der    Ring-      kapsel   und der an ihr befestigten Teile in der Gussmasse erreicht werden kann.

   Metallische Anschluss- und Befestigungsteile für die Primär- und Sekundärleiter können in den aus Giessharz bestehenden Isolierkörper gleich mit eingegossen werden. Hierdurch können besondere Klemmstücke aus Isolierstoff erspart werden. In das untere Ende des Topfisolators können auch Befestigungsteile für den Fuss des Wandlers, beispielsweise also für die Grundplatte 6 der Zeichnung, mit eingegossen werden. 



  Das obere Ende des Topfisolators kann    ge-      wünschtenfalls   abgedeckt werden. In der Zeichnung ist hierfür die Kappe 13 aus Isolierstoff, beispielsweise    Pressstoff,   vorgesehen. Eine solche    Isolierstoffkappe   dient gleichzeitig auch als Schutz gegen Berührung der Primärwicklung. An sich kann die Kappe aber auch aus Metall bestehen. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel dient die Kappe 13 gleichzeitig noch zur Aufnahme eines Halbleiters oder Kathodenfallableiters 14, der zur Überbrückung der Primärwicklung als    Stossspannungsschutz   vorgesehen werden kann. 



  Der Wandler bietet die    Vorteile   einer frei angeordneten Primärwicklung bei denkbar kleinster Bauhöhe, die nur durch die je nach der Primärspannung erforderliche Höhe des Topfisolators bedingt ist. Von besonderem    Vorteil   ist der Wandler für höhere Reihenspannungen. 



  Anstelle der in den    Fig.   1 und 2 dargestellten Ausführungsformen kann der Wandler auch    mannib   fache andere Gestalt erhalten, sofern nur die Bedingung erfüllt ist, dass der    Wandlerkopf   frei im Inneren des Topfisolators angeordnet ist. Einige solche Abwandlungsmöglichkeiten sind in den    Fig.   3 bis 8 skizzenhaft gezeigt. Die Einzelteile dieser Beispiele sind mit den gleichen Bezugszeichen versehen wie die entsprechenden Teile der    Fig.   1 und 2. Die Beispiele unterscheiden sich insbesondere durch die Raumform der Ringkapsel 4 und des Topfisolators 5 und hiermit auch durch die Lage ihrer Verbindungsfläche.

   Die    Fig.   6 bis 8 zeigen, dass der Topfisolator über das Fussende der Ringkapsel hinaus verlängert werden kann, falls die erforderliche    Topfhöhe   grösser ist als die Bauhöhe des Wandlers. Stattdessen oder zusätzlich kann jedoch der Topfisolator 5 auch über das obere Ende des Wandlers hinaus verlängert werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Ringkern - Trockenstromwandler, mit einem fugenlosen, aussen und innen mit einem elektrisch leitenden Belag versehenen Hohlringisolator, in dessen Hohlraum sich der Ringkern mit der Sekundärwicklung des Wandlers befindet, und auf den aussen die Primärwicklung freiliegend aufgebracht ist, und wobei diese Teile im Inneren eines topfförmigen Isolators und, abgesehen vom Fuss des Hohlringisolators, mit Luftabstand von der Wandung des topfförmigen Iso- lators angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass der leitende Aussenbelag (8) des Hohlringisolators (4) <Desc/Clms Page number 3> mit einem elektrisch leitenden Innenbelag (11) des topfförmigen Isolators (5) leitend verbunden ist.
    1I. Verfahren zur Herstellung eines Wandlers nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass zunächst der Hohlringisolator allein für sich gegossen wird, und dass danach, aber noch vor dem völligen Aushärten des Hohlringisolators, der Topfisolator an den Hohlringisolator angegossen wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Wandler nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl der Hohlringisolator als auch der Topfisolator aus Giessharz besteht. 2. Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl der Hohlringisolator als auch der Topfisolator aus Giessharz gegossen wird.
CH7110359A 1958-04-05 1959-03-23 Ringkern-Trockenstromwandler CH373464A (de)

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