CH373652A - An der Windschutzscheibe eines Automobils angeordneter Rückblickspiegel - Google Patents

An der Windschutzscheibe eines Automobils angeordneter Rückblickspiegel

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CH373652A
CH373652A CH7412459A CH7412459A CH373652A CH 373652 A CH373652 A CH 373652A CH 7412459 A CH7412459 A CH 7412459A CH 7412459 A CH7412459 A CH 7412459A CH 373652 A CH373652 A CH 373652A
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CH
Switzerland
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windshield
rearview mirror
fastening
fastening part
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Application number
CH7412459A
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English (en)
Inventor
Dennis Ryan Josef
Original Assignee
Libbey Owens Ford Glass Co
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    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • B60R1/02Rear-view mirror arrangements
    • B60R1/04Rear-view mirror arrangements mounted inside vehicle

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Description


  An der Windschutzscheibe eines Automobils angeordneter     Rückblickspiegel       Die Erfindung betrifft im allgemeinen Rückblick  spiegel, und zwar einen Spiegel, der direkt an der  Innenfläche der Windschutzscheibe eines Automo  bils angebracht ist.  



  Es hat sich als zweckmässig erwiesen, den Rück  blickspiegel, gewissermassen     infolge    der     modernen     Konstruktion des. Automobils und besonders wegen  der kürzlichen Zunahme der     Glasscheibenfläche    an  der Vorderseite des Kraftwagens, direkt an der Wind  schutzscheibe eines     Automobils    zu befestigen.

   Die  üblicherweise     verwendeten        Rückblickspiegel    haben  sich unter den genannten, durch die gegenwärtigen  Automobilkonstruktionen herbeigeführten Verhältnis  se hauptsächlich aus dem Grunde als unzufrieden  stellend erwiesen, dass übermässig lange Befestigungs  arme oder spiegeltragende Ausleger     erforderlich        sind,     um das reflektierende Spiegelelement in richtige  Blicklage vor den Wagenlenker zu bringen. Solche  Befestigungsmittel für den     Rückblickspiegel    sind sehr  empfindlich gegen Wagenerschütterungen und stören  daher die Stabilität des vom Spiegelelement reflek  tierten Bildes.

   Ferner erstrecken sich diese Befesti  gungsmittel vor der Windschutzscheibe nach unten  und beeinträchtigen die Sicht des Wagenlenkers in  einem sehr unerwünschten Masse.  



  Der     Rückblickspiegel    gemäss der Erfindung ist  dadurch gekennzeichnet, dass der Spiegel direkt an  der Innenfläche der Windschutzscheibe in einer Lage  zwischen letzterer und dem Fahrer befestigt ist, um  dem Fahrer eine unbehinderte Sicht auf die Strassen  verhältnisse hinter dem Automobil zu gewähren.  



  In der beiliegenden Zeichnung sind eine beispiels  weise     Ausführungsform    des. Erfindungsgegenstandes  und mehrere Varianten dargestellt. Es zeigen       Fig.    1 eine schaubildliche Darstellung eines direkt  an der Windschutzscheibe eines Automobils ange  brachten     Rückblickspiegelhalters,            Fig.    2 einen Schnitt nach der Linie 2-2 in     Fig.    1,       Fig.    3 einen Teilschnitt nach der Linie 3-3 in       Fig.    2,

         Fig.    4 eine     schaubildliche    Ansicht des     Grund-          teils    und des Halteteils vor dem     Zusammenfügen,          Fig.    5 eine Seitenansicht eines abgeänderten Aus  führungsbeispiels mit zusammengefügtem Grundteil  und Halteteil,       Fig.    6 eine Draufsicht auf     Fig.    5,       Fig.    7 eine schaubildliche Ansicht der in den     Fig.     5 und 6 gezeigten Abänderung, wobei die Teile vor  ihrem Zusammenfügen dargestellt sind.  



       Fig.    8 einen Teilschnitt durch ein weiteres abge  ändertes Beispiel, wobei Teile weggebrochen sind,  um letzteres deutlicher zu zeigen,       Fig.    9 eine     schaubildliche    Darstellung einer wei  teren     Abänderung    des     Rückblickspiegelhalters,    wobei  die genannten beiden Teile zusammengefügt sind,       Fig.   <B>10'</B> eine Draufsicht auf     Fig.    9, und       Fig.    11 eine schaubildliche Ansicht der Abände  rung gemäss den     Fig.    9 und 10, wobei die Teile vor  ihrer Verbindung dargestellt sind.  



       Fig.    1 zeigt     ein    Automobil 20, an dessen gläser  nen Windschutzscheibe 21 der     Rückblickspiegel    22  angebracht ist. Der an der     Innenfläche    der Wind  schutzscheibe angeordnete     Rückblickspiegel    22 ge  währt dem     Fahrzeugführer    beste Sicht nach hinten  und ist     ferner    annähernd frei von unerwünschten     Vi-          brationen.    Der Spiegel 22 ist infolge seiner neuar  tigen     Ineinanderpassung    sowohl dauerhaft als auch  ökonomisch beim Einbau und Instandhalten.  



  Der     Rückblickspiegel    22     (Fig.    2 bis 4) besitzt im       allgemeinen    zwei lösbar     miteinander        verbundene    Tei  le,     nämlich    einen ersten     Teil    oder eine Grundplatte  23, die direkt an der Windschutzscheibe 21 befestigt  wird, und einen zweiten Teil oder Befestigungsteil 24,  welcher fest oder mindestens annähernd unbeweglich      am Grundteil oder an der Grundplatte 23 angebracht  ist.

   Der Befestigungsteil 24 trägt das eigentliche Re  flexionsmittel oder das     Rückblickspiegelelement    25  und den     Spiegelhalter    26, durch welchen das, Rück  blickspiegelelement 25 am Befestigungsteil 24 ange  bracht ist. Das     Rückblickspiegelelement    25 und des  sen     Halterarm    26 werden nur soweit beschrieben, als  es zum Verständnis des vorliegenden     Rückblickspie-          gels        erforderlich    ist.  



  Die Grundplatte 23 kann gemäss     Fig.    2 an der  inneren     Oberfläche    27 der Windschutzscheibe 21 un  ter Verwendung einer Folie oder Schicht 28 aus     Po-          lyvinylbutyralharz,    oder anderem passendem Harz,  oder Klebematerial entweder gleichzeitig mit oder  nach dem Herstellen der Windschutzscheibe befestigt  werden. Die     Folie    oder Schicht 28 kann zum Er  zielen einer festen oder elastischen Klebeverbindung  je nach     Erfordernis    gewählt werden.  



       Bezugnehmend    auf     Fig.    4 weist der vorzugsweise  aus einem Glasblock bestehende Grundteil 23     Tra-          pezform    auf, wobei die nichtparallelen Flächen 29  von der, mit Bezug auf den Innenraum des Autos,  inneren     Oberfläche    30     zur        äusseren    Oberfläche 31  der Platte 23 nach innen abgeschrägt oder verbrei  ternd verlaufen. Die Kanten 32, an denen die nicht  parallelen Flächen 29 mit der     Innenfläche    30     zusam-          menstossen,    sind     ferner    für einen später erklärten  Zweck abgerundet.

   Wie aus     Fig.    4 ersichtlich, ist die  Platte 23 normalerweise an der     Innenfläche    27 der  Windschutzscheibe 21     annähernd    in der Mitte der  selben so befestigt, dass die kürzere parallele Fläche  33 nach oben     zum    Autodach oder     zur    Oberkante der  Windschutzscheibe gerichtet ist, während sich die  längere parallele Fläche 34 unten erstreckt und der  unteren Kante dieser Scheibe     zugewandt    ist.  



  Der Befestigungsteil 24 ist     passenderweise    aus  Metall und vorzugsweise ein Gusstück, kann aber  auch aus     Kunststoff    oder jedem zweckmässigen Me  tall in gegossener, geformter oder maschinell bearbei  teter Art hergestellt sein. Der     Spiegelbefestigungsteil     24 hat eine geformte Aussparung 35 von     annähernd     der gleichen     trapezförmigen    Gestaltung und Grösse  wie die Konturen der Platte 23.

   Die Aussparung 35  wird gebildet, indem ein Teil der Endteile 36 des  Befestigungselementes 24 zum Herstellen von     V-för-          migen    Schlitzen 37 entfernt wird, welche schräge,  innere     Lagerflächen    38 an den Endteilen 36 aufwei  sen, die an der Aussparung 35 angrenzen. Jede der  Flächen 38 verläuft abgeschrägt, oder sich mit Bezug  auf die Windschutzscheibe nach einwärts verjüngend  und zwar unter dem gleichen Winkel wie die nicht  parallelen Flächen 29 der Platte 23.

   Wenn der Be  festigungsteil 24 von der Platte 23 gleitend aufge  nommen wird, legen     s-ch    daher die Flächen 38 an  die nichtparallelen Flächen 29 an, wobei beide Flä  chen 38 und 29 den gleichen     Schrägungswinkel    be  sitzen und so geformt sind, dass sie, wie oben be  schrieben, parallel zueinander verlaufen, wenn der       Rückblickspiegel    22 montiert ist. Die V-förmigen  Nuten 37 greifen somit, wie aus     Fig.    3 ersichtlich,    über die nichtparallelen Flächen 29 oder umklam  mern letztere, wenn der Befestigungsteil über die  Grundplatte 23 nach unten gedrückt wird, so dass  die Flächen 29 und 38 in     ineinanderpassender    Be  rührung gehalten bleiben.

   Diese     ineinandergreifende     Verbindung entfernt fast alles Oszillieren, bzw. längs  weises oder seitliches Bewegen der Grundplatte 23  oder des     Spiegelbefestigungsteiles    relativ zueinander,  wenn die genannten Teile zur Bildung des ortsfesten       Rückblickspiegels    22     zusammengefügt    werden. Es  hat sich als     wünschenswert    erwiesen, die Kante 32,  wie erwähnt, abzurunden, um jedes Absplittern des  Teils 23 an oder längs den Kanten 32 zu verhindern,  wo ein grosser Teil der Beanspruchung der Kanten  lagerung normalerweise erfolgen würde.

   Passender  thermoplastischer Klebstoff könnte auch entweder in  der jeweils zwischen den Flächen 29 und 38 vorhan  denen Öffnung, die durch die abgerundeten Kanten  29 bei 32 frei liegt, an der auswärts gerichteten Ober  fläche 39 des Teils 24, oder an der     einwärtsgerich-          teten,    gegenüberliegenden Oberfläche 30 der Platte  23 aufgetragen werden, um zwecks     Verhinderns    von       Vibration        zwischen    diesen Teilen eine feste Verbin  dung der beiden Teile vorzusehen.  



  Es ist somit ersichtlich, dass ein     Spiegelbefesti-          gungsteil    24, welcher das     Rückblickspiegelelement    25  trägt und eine Aussparung 35 aufweist, aus seiner in       Fig.    4 gezeigten Lage an dem     zweiten,    vorher an der  Windschutzscheibe 21 befestigten Teil 23     herabge-          schoben    und am Teil 23 verkeilt werden kann, um  den in     Fig.    2     dargestellten        Rückblickspiegel    22 zu bil  den.

   Der Befestigungsteil 24 kann mit einer eine Ge  windebohrung aufweisenden Nabe 40     zur    Aufnahme  einer Stange 41 mit Aussengewinde versehen sein,  welche am Befestigungsteil 24 durch eine Sperrmut  ter 42 fest angebracht wird. Am andern Ende der  Stange 41 kann das reflektierende Spiegelelement  25 in     irgendeiner    passenden Weise angebracht sein,  und da diese Welle gegen das Glas selbst nicht an  liegt, kann sie aus jedem gewünschten Material her  gestellt sein, so beispielsweise aus Metall, Aluminium,  Kunststoff, usw. Selbstverständlich kann jedes pas  sende Haltemittel 26 in jeder gewünschten Form be  nutzt werden, um das Spiegelelement 25 mit dem Be  festigungsteil 24 zu verbinden.

   Das     Spiegelhaltemit-          tel    26 kann zum Beispiel ganz unabhängig ausge  bildet und durch irgendein passendes Mittel, wie  Schrauben, am Befestigungsteil 24 befestigt sein.  



  Der vorstehend beschriebene     Rückblickspiegel    22,  welcher das     Rückblickspiegelelement    25 für ein Au  tomobil mit einer Windschutzscheibe verbinden kann,  weist somit eine Glasplatte 23 und einen Metallteil  24 auf, welche durch die Keilwirkung und das     zu-          sammenarbeitende        Ineinandergreifen    der beiden Teile  in oben beschriebener Weise leicht miteinander ver  bunden werden.  



  Der vorliegende     Rückblickspiegel    22 besitzt ein       Spiegelhaltemittel,    das im wesentlichen aus     zwei    Tei  len besteht, von denen der eine Teil (d. h. die Grund  platte 23) an der Windschutzscheibe ungefähr     zur         Zeit von deren Herstellung angebracht werden kann,  während der andere Teil (d. h. der Befestigungsteil  24) dem erstgenannten Teil zu einem späteren Zeit  punkt zugeordnet werden kann. Der Glasblock 23  oder der erste Teil kann durch eine verbindende  Zwischenschicht an der Windschutzscheibe ange  bracht werden.  



  Ferner weist die Platte 23 eine ziemlich geringe  Dicke auf, so dass sie sich nicht merklich von der       Oberfläche    der Windschutzscheibe abhebt. Wenn je  doch eine aus einem einzigen Stück bestehende  Anordnung an der Windschutzscheibe befestigt wird  und wenn eine solche Montierung einen spiegeltragen  den     Block    einschliesst, von dem ein beträchtlicher  Teil ziemlich weit von der Scheibenoberfläche, wor  an er befestigt ist,     abragt,    dann würde sich ein sehr       schwerwiegender    Nachteil ergeben.

   Dieser     abragen-          de        Vorsprungsteil    würde zur Folge haben, dass der  Versand von Windschutzscheiben, im Vergleich mit  der gegenwärtig     versendbaren    Anzahl von üblichen  Windschutzscheiben, beträchtlich erschwert würde.  Das würde     eine    sehr     unerwünschte    Einschränkung  bedeuten und das Handhaben von solchen Wind  schutzscheiben erschweren ; dieser Nachteil ist je  doch beim Verwenden der oben beschriebenen, neu  artigen Befestigungsweise mit zwei Komponenten  nicht vorhanden.

   Da die relativ dünne Platte 23 nur  einen geringen Vorsprung aus der Ebene der Wind  schutzscheibe     bildet,    so ergibt sich daraus keine merk  liche Verringerung in der Anzahl der in einem Kar  ton oder Träger     unterbringbaren    Windschutzscheiben,  verglichen mit der Anzahl der gegenwärtig unter  bringbaren Scheiben.  



  Ein weiterer wichtiger Vorteil des, beschriebenen       Rückblickspiegels    besteht in der Normalisierung von  dessen Befestigungskomponenten, insbesondere der  Grundplatte 23. Da der Befestigungsteil 24 an seiner  Oberfläche 39 eine Verzierung oder ein autoidenti  fizierendes Abzeichen eingeschrieben oder angebracht  haben kann, so ist es infolge der Normalisierung der       Grösse    und der Lage der Teile 23 und 24, deren       Abzeichentyp    an der Oberfläche 39 erscheint, nicht  nötig, die Windschutzscheiben nach Autotypen zu  trennen oder zu klassifizieren.

   Dies ist ein wichtiger  Gesichtspunkt, da, wenn zum Beispiel die verschie  denen Modelle durch unterschiedliche Entwürfe iden  tifiziert werden sollen, und alle diese Modelle die  selbe Klasse Windschutzscheiben benutzen, dann auch  alle Windschutzscheiben den gleichen Block 23 daran  angebracht haben könnten und es nicht erforderlich  wäre, die Windschutzscheiben separat aufzubewahren,  um sicher zu gehen, dass die richtige Windschutz  scheibe mit dem richtigen Abzeichen am passenden  Automobilmodell angebracht wird. Diese Normali  sierung der Befestigungskomponenten bietet daher  wichtige Vorteile für einen     Automobilfabrikanten,    der  eine Anzahl unterschiedlicher Modelle herausbringt  und dabei wünscht, jedem Modell durch Verwendung  eines Spiegelkennzeichens ein besonderes Merkmal  zu erteilen.

   Es ist klar, dass die erwähnten Abzeichen    jedem, der sich dem Wagen nähert, ohne weiteres  sichtbar würden, da die Grundplatte. 23, sowie die  klebend verbindende Zwischenschicht 28, durchsich  tig sind.  



       Ein    weiterer wichtiger Vorteil des beschriebenen       Rückblickspiegels    besteht darin, dass keine     Bolzen,     Schrauben oder Metallteile gegen die Windschutz  scheibe     anliegen.    Auch das bei Beschädigung des  Spiegels auftretende Ersatzproblem wird sehr verein  facht, da keine     Metallteile    vorhanden sind, die unbe  weglich in oder an der Grundplatte 23 oder an der  Windschutzscheibe angebracht sind. Sollte das Spie  gelelement 25 beschädigt werden, dann braucht der  Befestigungsteil 24 nur gehoben oder aus, der Grund  platte 23     herausgeschoben    und dann eine vollstän  dige, neue Einheit     eingesetzt    zu werden.

   Wenn da  gegen     ein    aus einem Stück bestehender Spiegel be  nützt wird und dabei der das Spiegelelement 25 tra  gende Block 24 fest an der Windschutzscheibe ange  bracht ist, und dann das Spiegelelement 25 beschä  digt wird, so würde es eine beträchtliche Zeit und  viel Auslagen     erfordern,    um die gesamte Einheit zu  ersetzen, und es; könnte sich sogar als notwendig er  weisen, die ganze Windschutzscheibe 21 auszuwech  seln.  



       Fig.    8 zeigt eine abgeänderte     Ausführungsform     der     Rückblickspiegelbefestigung,    bei welcher die nach  aussen gerichtete     Oberfläche    31 der Grundplatte 23  gekrümmt ist, um der Kontur einer gebogenen Wind  schutzscheibe zu folgen, so dass maximale Wählbar  keit für die an der Windschutzscheibe vorhandene  Lage der Grundplatte 23 gewährt wird.

   Diese Tat  sache ist von grösster Bedeutung, da es bei der  ständigen Modelländerung der Krümmung der Wind  schutzscheibe erforderlich werden kann, den Rück  blickspiegel an einer ausgesprochen gekrümmten  Windschutzscheibe     anzubringen.    Wie aus     Fig.    8 er  sichtlich, weist die Oberfläche 43 der     Grundplatte    23  gewölbte Kontur auf, um sich annähernd der Wöl  bung der Oberfläche 44 der Windschutzscheibe 21  anzupassen.  



  Die     Fig.    5, 6 und 7 zeigen eine Abänderung der  in den     Fig.    1 bis 4 dargestellten Befestigungsart, wo  bei konkave Nuten 45 in den     nichtparallelen,    schrä  gen Oberflächen 46 (die den zuvor beschriebenen  Oberflächen 29 entsprechen) der Platte 47 (ähnlich  der Grundplatte 23) eingeformt oder ausgefräst wur  den.

   Der dem beschriebenen Befestigungsteil 24 ent  sprechende Teil 48 besitzt passende Wülste, Rippen  oder Leitvorsprünge 49, welche in den Nuten 45 auf  genommen werden können,     wenn    der     Befestigungs,     teil 48 an der Grundplatte angelegt und nach unten  geschoben wird, um schliesslich in der gleichen Weise  wie beim Beispiel gemäss den     Fig.    2 bis 4 die in     Fig.     6 dargestellte Lage einzunehmen.  



       Bezugnehmend    auf     Fig.    5 ist ersichtlich, dass die  obere Oberfläche 50 des Befestigungsteiles 48 und  die obere     Oberfläche    der Grundplatte 47 nach dem  Zusammenfügen dieser beiden Teile annähernd in der  gleichen horizontalen Ebene liegen würden. Das wäre      übrigens auch der Fall für die Oberflächen 52 und  53 der Teile 23 und 24 gemäss den     Fig.    2 bis 4.  Sowohl im Ausführungsbeispiel gemäss den     Fig.    2  bis 4 als auch im Beispiel nach den     Fig.    5 bis 7 ist  somit eine Befestigung gebildet, welche beim Betrach  ten von der Vorderseite ein angenehmes Aussehen  aufweist.

   Es ist jedoch selbstverständlich, dass beim  Erfordernis irgendeiner anderen Form, oder eines  anderen Konturenverlaufs die allgemeinen Dimen  sionen der Teile 23 und 24 sowie der Teile 47 und  48 gemäss den Notwendigkeiten des Modellentwur  fes, der Scheibenkontur und der konstruktiven Fes  tigkeit abgeändert werden können, solange nur die  grundlegende     Keilverbindung    zwischen den beiden  beschriebenen Teilen unverändert aufrechterhalten  bleibt.  



  Die in     Fig.    7 dargestellte Grundplatte 47 weist  bei 54 an beiden Seiten der nichtparallelen Flächen  46 eine Ausfräsung zur Bildung eines Befestigungs  vorsprunges 55 auf. Die Oberfläche 56 des     Fortsatzes     55, welcher der Windschutzscheibe 21 zugewandt ist  und den Zwischenbelag aus einer verbindenden Kle  beschicht 28     tatsächlich    berührt, ist daher relativ zur  Kantenfläche 46 erhöht. Ein     Fortsatz    55 ist oft er  wünscht,     wenn    eine Wölbung, wie in     Fig.    8 darge  stellt, benötigt wird, da der     Rückblickspiegel    an ei  ner in der Windschutzscheibe vorhandenen Krüm  mung angebracht werden soll.

   Ist eine solche Wöl  bung jedoch nicht erforderlich, so könnte man ohne  die Ausfräsung 54 auskommen und die Kanten  fläche 46 könnte, mit Ausnahme der Nuten 45, von  der Innenfläche 58 zur Aussenfläche 56 eine gerad  linige Verjüngung aufweisen.     Eine    solche Konstruk  tion könnte auch beim Ausführungsbeispiel gemäss       Fig.    1 bis 4 angewandt und der     Fortsatz    59 an der  Grundplatte 23 weggelassen werden.  



  Es ist somit eine aus zwei Komponenten oder  Teilen bestehende Spiegelbefestigung geschaffen, bei  welcher die erste Komponente     anfänglich    direkt an  der Windschutzscheibe anmontiert werden kann,  während die zweite, das reflektierende Spiegelele  ment tragende Komponente verschiebbar von der  erstgenannten Komponente aufgenommen werden       kann.    Diese beiden Komponenten greifen ineinander,  um eine Spiegelbefestigung mit aller erforderlichen       Strukturfestigkeit    zu     schaffen,    welche gleichzeitig  noch     grösstmöglichste    Billigkeit bei der Herstellung,  beim Einbau, bei der Wartung und bei einem mög  lichen Ersatz     gewährt,

      und ausserdem eine wirksame  Sicht durch den     Rückblickspiegel    vorsieht.  



  Einen wichtigen Umstand bei der Wahl des für  die     Grundplatte    zu verwendenden Materials bildet  die Notwendigkeit, dass der Ausdehnungskoeffizient  solcher Materialien beim Verwenden von nicht aus  Glas bestehenden Stoffen     annähernd    demjenigen des       Windschutzscheibenglases    entsprechen muss. Wenn  die Ausdehnungskoeffizienten der die     Grundplatte     und Windschutzscheibe bildenden Materialien nicht  annähernd zusammenpassen, dann könnte bei einer  Abkühlung der     Grundplatte    23 auf etwa - 370 C    eine Deformation an der Verbindungsstelle zwischen  den beiden Teilen auftreten und das Brechen des  Glases der Windschutzscheibe     in    der Verbindungs  zone verursachen.

   Das tritt     erfahrungsgemäss    beson  ders. in solchen Fällen auf, wo ein Bindemittel be  nutzt wird, das eine starre Verbindung herstellt. Wird  jedoch ein Bindemittel verwendet, das eine Kleb  schicht mit nachgiebigen Eigenschaften aufweist, dann  kann eine solche Schicht die Ausdehnung oder  Schrumpfung des Scheibenglases oder des Platten  materials absorbieren, wenn ein relativ grosser Un  terschied zwischen ihren jeweiligen Ausdehnungs  koeffizienten besteht.  



  Es hat sich beispielsweise beim Verwenden einer  Aluminiumplatte herausgestellt, dass, wenn die Ver  bindung zwischen Aluminiumplatte und dem Glas  der Windschutzscheibe mittels eines starrwerdenden       Klebemittelsi    bewirkt und hernach die Einheit auf  etwa - 290 C abgekühlt wird, das Glas dann bricht.  Ist das betreffende Klebemittel jedoch     plastiziert,    um  seine Elastizität zu erhöhen, so hat es sich als mög  lich erwiesen, die Einheit ohne Zerbrechen des Glases  auf - 540 C abzukühlen. Es darf jedoch nicht ver  gessen werden, dass Spannungen in der Struktur  selbst in Fällen hervorgerufen werden, wo eine elas  tische Klebeschicht Anwendung findet, und dass  diese Spannungen existieren, obgleich sie von der  nachgiebigen Klebeschicht absorbiert werden.

   Diese  ständige     Deformationsentwicklung    hat die Tendenz,  die Verbindung mit der Windschutzscheibe zu  schwächen, falls sie sich über längere Zeiträume er  streckt und besonders, wenn sie durch einschneidende  Temperaturänderungen gekennzeichnet ist.  



  Durch Wahl der richtigen Klebeschichten hat es  sich trotzdem möglich erwiesen, an der Windschutz  scheibe eine Grundplatte 23 anzubringen, welche aus  sehr verschiedenen     Metallen    zum Beispiel aus ver  chromtem Stahl, rostfreiem Stahl oder Aluminium  hergestellt sein kann, und dann die solche Platten  tragenden Windschutzscheiben auf eine - 400 C un  terschreitende Temperatur abzukühlen, ohne dass die  auftretenden Spannungen das Glas der Windschutz  scheibe zum Brechen bringen.  



  Die     Fig.    9 bis 11 zeigen eine weitere     Abänderung     in der Befestigungsweise des     Rückblickspiegels,    wobei  die der Platte 23 entsprechende     Grundplatte    60 an  der Innenfläche 61 einer Windschutzscheibe 62 mit  tels einer Zwischenschicht 63 in beschriebener Art  befestigt ist. Die     Grundplatte    60 ist annähernd recht  eckig und hat     mindestens    zwei parallele Kanten.

   In  der oberen, freiliegenden Randfläche 64 befinden  sich zwei     Aussparungen    oder Nuten 65, während in  der     abwärtsgerichteten        Randfläche    66 eine einzige       Aussparung    oder Nut 67 vorgesehen ist.  



  Der dem Teil 24 entsprechende Befestigungsteil  68 ist U-förmig ausgebildet und weist einen     annähernd     flachen Zwischenteil 69 sowie zwei dazu senkrechte  Endwände 70 und 71 auf. Die eine Endwand 70 be  sitzt zwei nach abwärts gerichtete Zapfen 72, welche  mit Bezug auf Grösse und Form den zusammenwir-           kenden    Aussparungen 65     angepasst    sind. Beim dar  gestellten Ausführungsbeispiel verlaufen die Zapfen  72 nach unten verjüngt und sind     kegelförmig    ausge  bildet, um eine gute     Reibungsverbindung    zwischen  den Teilen 60 und 68 zu erzielen.

   Wenn die Zapfen  72 in die Aussparungen 65 eingefügt sind und da  durch den Teil 68 an oder über den Teil 60 befes  tigen, so fällt eine in der Endwand 71 des     Teils    68  vorgesehene Öffnung 73 mit der Aussparung 67 im  Teil 60 zusammen. Die Öffnung 73 weist ferner ein  Innengewinde zur Aufnahme einer Stellschraube 74  auf.  



  An der nach auswärts gerichteten Fläche 75       (Fig.    9) des Teiles 68 ist eine Nabe oder ein anderes  Zapfenlager 76 angebracht, um die Tragstange 77  zur Abstützung des reflektierenden Spiegelelementes  78 aufzunehmen. Wie bereits ausgeführt, kann ir  gendein passendes Verbindungsmittel vorgesehen  sein, um das     Reflexionsmittel    78 am Befestigungsteil  68 abzustützen.  



  Nachdem die Grundplatte 60 an der Innenfläche  61 der Windschutzscheibe 62 fest angebracht ist, wird  der Befestigungsteil 68 über den Grundteil geschoben  oder gelegt und durch Einfügen der Zapfen 72 in  die Aussparungen 65 daran     angepasst.    Der Teil 68  kann nach abwärts     schwingen,    so dass sich die Ober  fläche 79 des Zwischenteils 69 des Befestigungsteils  68 dicht gegen die Oberfläche 80 des Teils 60 an  legen kann. Dies ist in den     Fig.    9 und 11 deutlich  dargestellt. Wenn sich der Befestigungsteil 68 in sol  cher Lage mit Bezug auf den Teil 60 befindet, legt  sich die Endwand 71 schlüssig gegen die     Oberfläche     66 des Teils 60 an, so dass die Öffnungen 73 und  67 beider Teile zur Deckung kommen.

   Zu diesem  Zeitpunkt wird dann die Stellschraube 74 in die Öff  nung 73 eingeführt und eingeschraubt, so dass sie  in die Aussparung 67 des Teils 60, wie in     Fig.    9  dargestellt, eingreift. Der Befestigungsteil 68 wird so  mit mit der Grundplatte 60 versperrt und fest damit  verbunden, so dass die beiden Teile, d. h. die Grund  platte 60 und der Befestigungsteil 68, so. miteinander  verbunden werden, dass sie relativ zueinander frei  von Vibrationen sind, und auch beide Teile relativ  zur Windschutzscheibe erschütterungsfrei lagern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH An der Windschutzscheibe eines Automobils im Innern des letzteren angeordneter Rückblickspiegel, dadurch gekennzeichnet, dass der Spiegel direkt an der Innenfläche der Windschutzscheibe in einer Lage zwischen letzterer und dem Fahrer befestigt ist, um dem Fahrer eine unbehinderte Sicht auf die Strassen verhältnisse hinter dem Automobil zu gewähren.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Rückblickspiegel nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass er Mittel zu seiner Be festigung besitzt, welche Mittel aus einem fest an der Innenfläche der Windschutzscheibe (21, 62) ange brachten Grundteil (23, 43, 60) und einem lösbar vom genannten Grundteil getragenen Befestigungsteil (24, 48, 68) zum Abstützen des reflektierenden Spie gelelementes (25, 78) bestehen. 2. Rückblickspiegel nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der genannte Grundteil (23, 43, 60) aus Metall gebildet ist.
    3. Rückblickspiegel nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der genannte Grundteil (23, 43, 60) aus Glas gebildet ist. 4. Rückblickspiegel nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der genannte Grundteil (23, 43, 60) aus einem Material mit einem Ausdeh nungskoeffizienten gebildet ist, welcher demjenigen der gläsernen Windschutzscheibe (21, 62) wenigstens annähernd entspricht.
    5. Rückblickspiegel nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass das genannte Befesti gungsmittel (24, 48, 68) ein Harzmaterial (28,- 63) aufweist, um den genannten Grundteil (23, 43, 60) an der inneren Oberfläche (27, 61) der Windschutz scheibe (21, 62) klebend zu befestigen und zwischen beiden Teilen eine nachgiebige Verbindung vorzu sehen.
    6. Rückblickspiegelnach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der genannte Grundteil (23) mit gegenüberlidgenden, nichtparallelen, schrägwinklig zur Windschutzscheibe (21) verlaufenden Flächen (29) und der genannte Befestigungsteil (24) mit V- förmigen Nuten (37) bildenden, gegenüberliegenden Lagerflächen (38) versehen ist, welche relativ - zur Windschutzscheibe (21) unter dem gleichen Winkel wie die nichtparallelen Flächen (29) des genannten Grundteils (23) schräg verlaufen, wobei sich die nichtparallelen Flächen (29) des Grundteils (23)
    und die ihnen zugekehrten Lagerflächen (38) des Befes tigungsteils (24) in Lagerverbindung befinden, um die relativ zueinander erfolgende Bewegung des Grundteils (23) und des Befestigungsteils (24) zu be schränken, wenn der Befestigungsteil (24) auf den genannten Grundteil (23) aufgekeilt wird.
    7. Rückblickspiegel nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die gegenüberliegenden, nichtparallelen Flächen (46) des genannten Grund teiles (47) in Längsrichtung der jeweiligen Fläche sich erstreckende, konkave Nuten (45) besitzen, während der genannte Befestigungsteil (48) darin ausgebildete, V-förmige Nuten mit ersteren offen zu gekehrten, gegenüberliegenden Lagerflächen besitzt, die jeweils mit Führungsrippen (49) versehen sind, welche in den konkaven Nuten (45) im Grundteil (47) aufgenommen werden, um die wechselseitige Bewegung des Grundteils (47) und des, Befestigungs teils (48) zu beschränken, wenn der Befestigungsteil (48) über den Grundteil (47) passend angeordnet wird.
    B. Rückblickspiegel nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der genannte Grundteil (23) die Form einer trapezförmigen Glasplatte be sitzt, und der genannte Befestigungsteil (24) aus Me tall ist und einen trapezförmigen Ausschnitt (35) zur Aufnahme des gläsernen Grundteiles aufweist, wenn der genannte metallische Befestigungsteil (24) über den Grundteil (23) geschoben wird.
    9. Rückblickspiegel nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der genannte Grundteil (60) mit mindestens zwei in seiner oberen Fläche (64) vorhandenen Aussparungen (65) versehen ist, während der genannte Befestigungsteil (68) an nähernd U-förmig ist, zwei Endwände (70, 71) mit einem sich zwischen letzteren erstreckenden, mittle ren Teil (69) und ein Paar Zapfen (72) aufweist, welche von einer der genannten Endwände (70) nach abwärts ragen und beim Zusammenfügen des Befes tigungsteils (68) mit dem Grundteil (60) in die im Grundteil (60) vorhandenen Aussparungen (65) eingreifen können, und Mittel (73, 74) vorgesehen sind, um nach erfolgtem Zusammenfügen der beiden Teile den Befestigungsteil (68) fest am Grundteil (60) zu verankern.
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