CH373682A - Austragsrost für Schachtöfen - Google Patents

Austragsrost für Schachtöfen

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Publication number
CH373682A
CH373682A CH7981259A CH7981259A CH373682A CH 373682 A CH373682 A CH 373682A CH 7981259 A CH7981259 A CH 7981259A CH 7981259 A CH7981259 A CH 7981259A CH 373682 A CH373682 A CH 373682A
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CH
Switzerland
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grate
rings
shaft furnaces
discharge
ring
Prior art date
Application number
CH7981259A
Other languages
English (en)
Inventor
Guenther Loesche Ernst
Original Assignee
Loesche Kg
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Filing date
Publication date
Application filed by Loesche Kg filed Critical Loesche Kg
Publication of CH373682A publication Critical patent/CH373682A/de

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Classifications

    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27B—FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B1/00—Shaft or like vertical or substantially vertical furnaces
    • F27B1/10—Details, accessories or equipment specially adapted for furnaces of these types
    • F27B1/21—Arrangements of devices for discharging

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Muffle Furnaces And Rotary Kilns (AREA)
  • Gasification And Melting Of Waste (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
    Austragsrost   für Schachtöfen Beim Brennen von Zement und Kalk in Schacht- öfen werden seit 1913 Drehroste verwendet, die    Durchbrechungen   aufweisen und die als    Brechwerk-      zeug   ausgebildet sind. Damals ist bereits erkannt worden, dass es wichtig ist, ein freies Durchrutschen des Ofeninhaltes zu verhindern, und zwar insbesondere an dem Spalt, der sich zwischen dem Drehrost und der Ofenwandung befindet. Es wurde deshalb vorgeschlagen, unterhalb des Austrittsspaltes eine kreisförmige Stützplatte anzuordnen, so dass ein Auflager entsteht, dessen Breite dem Böschungswinkel des durchfallenden Gutes entspricht.

   Diese bekannten Drehroste haben sich seit Jahrzehnten im wesentlichen    bewährt,   weisen jedoch den Nachteil auf, dass sie nur solchen Klinker im gleichbleibenden Verhältnis zur Menge des aufgegebenen Gutes kontinuierlich austragen können, der auf dem Stock gebrannt ist    oder   - mit anderen Worten - zu grossen    Klumpen   zusammengesintert ist, die den ganzen unteren Teil des Schachtofens    ausfüllen.   Von diesem gesinterten Stock werden die Teile    allmählich   abgebrochen oder abgekratzt. 



  In den letzen Jahren ist man dazu übergegangen, einen Klinker    aus,      Rohmehlgranalien   zu    erbrennen.   Die Konsistenz dieses    Klinkers   ist nicht mehr zusammenhängend, sondern lose, da die einzelnen    Gra-      nalien   nicht oder nur    oberflächlich      zusammensintern.   Es tritt jetzt der Nachteil auf, dass das Gut teilweise frei durch die Öffnungen des Rostes    hindurchrutscht,   was verhindert werden muss, da bei einem freien Durchrutschen der    Verbrennungs-   und    Sintervorgang   nicht mehr genau    kontrollierbar   ist und ausserdem die    Austragsschleusen   überfüllt werden können. 



  Die Erfindung besteht demgemäss darin, dass unter einem an sich bekannten Drehrost, z. B. entsprechend der deutschen Patentschrift 264127, ein System von koaxialen Ringen angeordnet ist, die in senkrechter Richtung Abstände voneinander aufweisen und deren Aussendurchmesser sich nach unten von Ring zu Ring vergrössern.

   Dadurch erhält man unter dem eigentlichen Drehrost ein zur Antriebswellenachse symmetrisch angeordnetes Stufensystem, das infolge der senkrechten Abstände zwischen den Ringen der Luft den    ungehinderten   Durchgang verschafft, so dass eine gleichmässige Luftverteilung unterhalb des Drehrostes gewährleistet ist und das die durch den Drehrost abgebrochenen    Klinkerteile      ver-      anlasst,   sich von einer Stufe zur nächsten nach unten zu bewegen, wobei die durchströmende Luft zur    Weiterbeförderung   des Gutes beiträgt. An der Peripherie dieses Stufensystems ist    vorteilhaft   eine ringförmige Auffangwanne vorgesehen, in die der    Klin-      ker   von der untersten Ringstufe fällt.

   In dieser Auffangwanne kann sich der Klinker ablagern und wird beispielsweise durch einen Abstreicher oder ein ähnliches Mittel durch die Mittelöffnung abgeworfen und durch einen    Schüttrichter   der    Austragsvorrichtung   zugeführt. 



  Diese zusätzliche Einrichtung bietet den Vorteil, dass die an sich bewährten Drehroste beibehalten werden können und dass die Hauptlast der    Klinker-      säule   weiter auf dem Drehrost ruhen kann, der übrigens gegenüber den bekannten Ausführungsformen mit etwas kleineren Öffnungen ausgerüstet werden kann. Das zusätzliche System der ringförmigen Stufen hat lediglich die Aufgabe, den durch die    öff-      nungen   des Drehrostes hindurchtretenden    Klinker   am freien Durchfall zu    hindern   und die Durchgangsgeschwindigkeit abzubremsen. Das System der ringförmigen Stufen kann also, da die Brecharbeit weiter durch den Drehrost ausgeführt wird, verhältnismässig leicht ausgebildet sein.

   Die stufenförmig angeordneten Ringe können auch in die Rippen des Rostes    einge-      schweisst   oder eingegossen werden. 

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 In der    Zeichnung   sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung im Schnitt dargestellt. 



     Fig.   1 zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in    Verbindung   mit einem eben ausgebildeten Drehrost ;    Fig.   2 zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in Verbindung    mit      einem   konisch ausgebildeten Drehrost. 



  Bei dem ersten Ausführungsbeispiel ist ein eben ausgebildeter Drehrost 10 in einem Schachtofen 1 mit den Wänden 2 angeordnet. Der Antrieb des Drehrostes    erfolgt   durch eine Königswelle 4. Unterhalb des Drehrostes 10 befindet sich ein System von koaxial angeordneten Ringen 5, die in senkrechter Richtung Abstände    voneinander      aufweisen   und deren Durchmesser sich nach unten von Ring zu    Ring   kontinuierlich    vergrössert.   Unterhalb dieser Ringe 5 ist ein Abstreicher 6 angeordnet, unter dessen Ende sich eine    ringförmige   Auffangwanne 7 befindet, auf der sich der    Klinker   ansammelt, der von dem Abstreicher 6 in den Auffangtrichter 8 befördert wird, der zur    Austragsvorrichtung   führt. 



  Bei dem Ausführungsbeispiel nach    Fig.   2 mit einem konisch ausgebildeten Drehrost 20 sind die stufenförmig übereinander angeordneten Ringe 15 nach aussen und unten leicht geneigt. Die Wirkungsweise dieser Ringe ist aber im wesentlichen die gleiche. Unter diesen Ringen 15 befindet sich ebenfalls eine Auffangwanne 17, auf der sich der Klinker sammelt und in den Trichter 18    befördert   wird. Der Antrieb des Drehrostes 20 erfolgt ebenfalls durch eine Königswelle 14.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Austragsrost für Schachtöfen mit einem Drehrost, der Durchbrechungen aufweist und als Brechwerkzeug ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass unter diesem Drehrost ein System von koaxialen Ringen (5, 15) angeordnet ist, die in senkrechter Richtung Abstände voneinander aufweisen und deren Aussendurchmesser sich nach unten von Ring zu Ring ver- grössern. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Austragsrost für Schachtöfen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb der koaxial angeordneten Ringe und an der Peripherie des durch die Ringe gebildeten Stufensystems eine Auffangwanne vorgesehen ist zur Aufnahme des von der untersten Ringstufe fallenden erbrannten Gutes. 2. Austragsrost für Schachtöfen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass über der Auffangwanne ein Abstreicher (6) angeordnet ist, der das erbrannte Gut von der Auffangwanne abnimmt und in den Schüttrichter der Austragsvorrichtung befördert.
CH7981259A 1959-01-09 1959-10-23 Austragsrost für Schachtöfen CH373682A (de)

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DEL32162A DE1202708B (de) 1959-01-09 1959-01-09 Austragseinrichtung fuer Schachtoefen

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CH373682A true CH373682A (de) 1963-11-30

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ID=7265823

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CH7981259A CH373682A (de) 1959-01-09 1959-10-23 Austragsrost für Schachtöfen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE264127C (de) *
DE543085C (de) * 1932-02-03 Frau Cato Van Vollenhoven Doppeldrehrost fuer Schachtoefen zum Brennen von Zement
DE210005C (de) *
DE963947C (de) * 1952-06-20 1957-05-16 Hans Rusche Dipl Ing Entleerungsvorrichtung
CH327201A (de) * 1954-04-27 1958-01-31 Heidelberg Portland Zement Verfahren zum Brennen von Zement und Kalk im Schachtofen

Also Published As

Publication number Publication date
DE1202708B (de) 1965-10-07

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