CH374072A - Verfahren zur Herstellung von Verbindungen aus Penicillinen und Sulfonsäureamiden - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Verbindungen aus Penicillinen und Sulfonsäureamiden

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CH374072A
CH374072A CH6467258A CH6467258A CH374072A CH 374072 A CH374072 A CH 374072A CH 6467258 A CH6467258 A CH 6467258A CH 6467258 A CH6467258 A CH 6467258A CH 374072 A CH374072 A CH 374072A
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sulfamyl
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bis
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CH6467258A
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Fernando Dr Avanzini
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Leo Ind Chim Farm Spa
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D499/00Heterocyclic compounds containing 4-thia-1-azabicyclo [3.2.0] heptane ring systems, i.e. compounds containing a ring system of the formula:, e.g. penicillins, penems; Such ring systems being further condensed, e.g. 2,3-condensed with an oxygen-, nitrogen- or sulfur-containing hetero ring

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  • Organic Chemistry (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)
  • Nitrogen And Oxygen Or Sulfur-Condensed Heterocyclic Ring Systems (AREA)

Description


  



  Verfahren zur Herstellung von Verbindungen aus Penicillinen und   Sulfonsäureamiden   
Das vorliegende Patent bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von Verbindungen aus Sulfonamiden und Penicillinen, insbesondere Phenoxymethylpenicillin oder   Allylmercaptomethylpenicillin,    welches dadurch gekennzeichnet ist, dass man Penicillinsalze in Lösung oder Dispersion mit Sulfamiden der Formel
EMI1.1     
 oder der Formel
EMI1.2     
 in welchen Formeln R das Wasserstoffatom, eine Alkyl-, Pyridin-, Thiazol-oder   Pyrimidin-Gruppe    darstellt, behandelt.



   Den genannten   Sulfonsäureamiden    kann man so viel Säure zugeben, dass sie in Lösung gehen, z. B. in Form von Azetaten. Bei Verwendung von Sulfonamiden der Formel 1 bilden sich bei der Behandlung mit den Penicillinsalzen Monopenicillin-Verbindungen, und im Falle der Verwendung von Verbindungen der Formel II werden Dipenicillin-Verbindungen erhalten.



   Diese Verbindungen sind stabil, besonders die zuletzt genannten   Dipenicillin-Verbindungen    sind wenig in Wasser löslich und ohne toxische Nebenwirkungen, selbst wenn sie in bedeutend höheren als den therapeutisch üblichen Dosen verabreicht werden. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie in ihrem Molekül gleichzeitig die Komponenten eines Antibiotikums und eines   Sulfonsäureamids    enthalten. Die erfindungsgemäss erhaltenen Produkte sind leicht netzbar, und ihre wässrigen Suspensionen sind leicht einspritzbar. Die antibiotische Wirkung der Suspensionen und Dispersionen dieser Verbindungen ändert sich nicht mit der Zeit. Sie sind daher besonders zur Herstellung von Suspensionen oder Tablette und Dispersionen in fetten, seifigen oder   gelatinösen    Medien geeignet.



   Die erfindungsgemäss erhaltenen Verbindungen bewirken auch bei peroraler Verabreichung einen höheren Blutspiegel als andere ähnliche Verbindungen. Sie zeigen ferner, im Gegensatz zu Prokain Verbindungen, auch bei intravenöser Einspritzung eine geringere Toxizität und beeinflussen weder die Atmungs-noch die Blutdruckwerte. Die Verbindungen der Formel II haben schliesslich an und für sich schon eine bedeutend geringere Toxizität als jene des Prokains und des   Dibenzyläthylendiamins.   



  So wurde an weissen Mäusen bei endoperitonealer Zuführung festgestellt, dass, während die   LD50 bei    der Prokain-Salzsäure 192 mg ! kg und jene bei dem salzsauren   Dibenzyläthylendiamin    130   mglkg    beträgt, beim Azetat des Di-a,   S-bis-[p-(N-Dimethyl-sulfamyl)-      benzylamino]-äthans    400 mg/kg und für das entsprechende salzsaure Salz 525   mglkg    erreicht.



   Die Verbindungen der Formel 1 sind durch Sulfonierung mit Chlorsulfonsäure des entsprechenden Benzylaminoazetats oder-formiats, durch direkte Behandlung des Sulfonierungsproduktes mit Ammoniak oder einem   Primär-oder      Sekundäramin    in Eislösung und schliesslich durch Acetyl-oder Formylentzug beim Siedepunkt der mit sauren oder basi  schen    Lösungen erhaltenen Verbindungen erhältlich.



   Zur Herstellung von Verbindungen der Formel II wird zweckmässig durch Sulfonierung des N,   N'-Di-      benzyläthylendiaminazetats    oder-formiats mit Chlorsulfonsäure die Verbindung der Formel
EMI2.1     
 hergestellt, welche dann nach Extraktion mittels Lösungsmittel (wie z. B. Butylacetat) des in Wasser und Eis   geschütteten    Sulfonierungsproduktes, oder auch durch einfachen Niederschlag mit Wasser und Eis mit Ammoniak oder primären oder sekundären Amine umgesetzt und schliesslich durch Behandlung mit Säuren oder Alkalien deacyliert wird.



   Das Sulfamid, welches durch Behandlung des Disulfondichlorats mit Ammoniak gewonnen wurde, das   a-, ss-bis- (p-Sulfamyl-benzylamino)-äthan,    hat nach   Acetylentzug    die Strukturformel :
EMI2.2     

Es kann ebenfalls hergestellt werden, indem man das p-Sulfamyl-benzylamin der Formel
EMI2.3     
 mit symmetrischem   Dibromäthan    in alkoholischer Lösung, in   wässrigalkoholischer    Lösung oder in wässriger Suspension und beim Siedepunkt reagieren lässt.



   Von den Penicillinen ist das Phenoxymethylpenicillin besonders zur Herstellung oral einzunehmender Präparate geeignet.



   Beispiel 1
38, 8 g (0, 1 Mol)   Kaliumphenoxymethylpenicillin    werden in 160 cm3 Wasser aufgelöst. Getrennt hiervon werden 22, 3 g (0, 1 Mol) salzsaures p-Sulfamylbenzylamin in 50 cm3 Wasser aufgelöst. Die zwei Lösungen werden gemischt, und nach einiger Zeit fällt das p-Sulfamyl-benzylaminsalz des Phenoxymethylpenicillins aus, welches nach Trocknung im Vakuum 590-653   ylmg    Phenoxymethylpenicillin enthält.



  Das Analysenergebnis hat folgende Werte :
C :   51, 35axa    ; H : 5,   43 /o    ; N : 10,   10 /o    ; S : 12,   021/o.   



  Berechnet für   C23H2807N4S2    :    C :    51,   48"/o    ; H : 5,   26 /o    ; N : 10,   50 /o    ; S :   11,      95"/o.   



   Beispiel 2
A. 72 g N, N'-Dibenzyläthylendiamindiacetat oder die entsprechende Menge der Base werden unter gutem   Umrühren    in 200 cm3 Wasser   aufge-    löst und mit 60 cm3 Eisessig versetzt. Es bildet sich ein öliges Produkt, welches, in Eis abgekühlt, zu einer weissen, kristallinen Masse erstarrt, die, aus Methylalkohol umkristallisiert, bei 137 C schmilzt.



  Die Ausbeute ist, wenn man die sauren   Mutierlaugen    nach vorangehender Neutralisation durch kohlensaures Natrium konzentriert und das in ihnen aufgelöste Produkt wiedergewinnt, iast quantitativ. Das so gewonnene N,   N'-Diacetyl-N,      N'-dibenzyläthylen-    diamin oder die entsprechende Menge N, N'-Diformyl-N, N'-dibenzyläthylenamin wird nach und nach zu 3, 5-5 Teilen Chlorsulfonsäure hinzugefügt.



  Nach beendigtem Zusatz werden 0, 25 Teile Natriumchlorid beigegeben und das Ganze schliesslich   wäh-    rend 4-5 Stunden bei   70-800 C    erhitzt. Man lässt die   Reaktionsflüssigkeit    erkalten und in dünnem Strahl gibt sie in 20 Teile   zerstossenes    Eis. Es bildet sich ein gummiartiges Produkt, welches, mit ein wenig Eiswasser gewaschen, noch feucht und   breiig,    2, 5 Teilen einer wässrigen konzentrierten Ammoniaklösung hinzugefügt wird.



   Nach einigen Stunden wiederholten   Umrührens    verdampft man das überschüssige Ammoniak, lässt das Reaktionsgemisch erkalten und filtriert. Das feste Produkt wird entacetyliert oder entformyliert, indem man es während einiger Stunden in 5-8 Teilen normaler Salzsäure kocht. Man erhält so das Dichlorid des   a,-bis-(p-Sulfamyl-benzylamino)-äthans,    dessen freie Base bei   210-212  C    schmilzt und das z. B. als Diacetat gewonnen wird. Beim Formyl-Derivat kann man auch durch Erwärmung in einer normalen Atznatronlösung   entformylieren.   



  Die Sulfamidbase ergibt bei der Analyse folgende
Resultate :
C : 48,   33"/o.    ; H : 5,   72 /o    ; N : 13,   90Mol    ; S : 16,   10 /o.   



  Berechnet für   ClGH2204N4s2    :
C : 48,   22 /o    ; H : 5,   57 /o    ; N : 14,   06 /o    ; S : 16,   09 /o.   



   B. 77, 7 g (0, 2 Mol) Kaliumphenoxymethylpenicillin werden in 320 cm3 Wasser aufgelöst. Getrennt hiervon werden 39, 8 g (0, 1 Mol)   a, 4-bis-(p-Sulfamyl-      benzylamino)-äthan    in 300 cm3 Wasser aufgelöst, welches 15 g Eisessig enthält. Die zweite Lösung wird der ersten hinzugefügt, indem man das Ganze abkühlt und gut umrührt. Es bildet sich ein voluminöses   Präzipitat,    das mit der Zeit kristallisiert. Die  Kristallisation wird besonders durch Zusatz kleinerer Mengen eines bereits früher zubereiteten Produktes gefördert, die als Starter dienen. Darauf filtriert, wäscht und trocknet man an der Luft.

   Das Produkt ist die Verbindung zweier   Phenoxymethylpenicillin-    Moleküle und eines   a, -bis- (p-SuIfamyl-benzyl-      amino)-äthan-Moleküls    und enthält 540-598   (γ/mg    und 6,   15%    Kristallisationswasser, gleich 4 Wasser Molekülen.



  Das Analysenergebnis hat folgende Resultate :
C : 49, 80% ; H : 5,   90%    ; N : 9,   43%    ;   S    : 10,   94%,.   



  Berechnet für C48H58O14N8S4.4H2O:
C : 49, 22% ; H : 5,   68  lo    ; N : 9, 57 ; S : 10,   95%.   



   Beispiel 3
A. Die durch Behandlung des N,   N'-Diacetyl-    N,   N'-dibenzyläthylendiamins    mit Chlorsulfonsäure erhaltene   Reaktionsflüssigkeit    (siehe Beispiel 2 A) wird unmittelbar nach dem Erkalten in dünnem Strahl in etwa 20 Teile   zerstossenes    Eis gegossen.



  Nach beendigtem Zusatz extrahiert man mit 3 Teilen Butylacetat, trennt das Lösungsmittel ab, trocknet es mit Natriumsulfat und destilliert es im Vakuum.



  Der Rückstand wird in 2,   5-3 Teilen    einer 35%igen wässrigen Methylaminlösung wieder aufgenommen.



  Die Mischung wird während einiger Stunden gerührt.



  Durch Destillation wird das überschüssige Methylamin wiedergewonnen, und das filtrierte Produkt durch Kochen in 6-7 Teilen normaler Salzsäure entacetyliert. Man erhält das Dichlorhydrat des a, ¯-bis  [p- (N-Methyl-sulfamyl)-benzylamino]-äthans,    welches sich durch Behandlung mit der stöchiometrischen Menge einer Base in symmetrisches   a, 3-bis- [p- (N-      Methyl-sulfamyl)-benzylamino]-äthan    verwandelt, das bei   157-158     C schmilzt.



  Das Analysenergebnis hat folgende Werte :
C : 50,   91%    ; H : 6,   18 1/o ;    N : 13,   76 /o    ; S : 14,   99%.   



  Berechnet für C18H26O4N4S2:
C : 50,   68%    ; H : 6,   14% ;    N : 13,   14 /o    ; S : 15,   03 /o.   



   B. 77, 7 g (0, 2 Mol) Kaliumphenoxymethylpenicillin in wässriger Lösung werden mit 54, 7 g (0,   1    Mol)    α, ?-bis- [p- (N-Methyl-sulfamyl)-benzylamino]-äthan-    diacetat in wässriger Lösung behandelt. Man erhält eine kristalline Verbindung, die filtriert, gewaschen und an der Luft getrocknet wird. Das Produkt enthält 525-584   (γ/mg      Phenoxymethylpenicillin    und 6,   01"/o    Wasser, gleich 4 Kristallisationswasser-Mole  külen.   



  Die Verbindung hat bei der Analyse folgende Werte ergeben :
C : 50,   50%    ; H : 6,   03%    ; N : 9,   36%    ; S : 10,   85%.   



  Berechnet für C50H62O14N8S4.4H2O:
C : 50,   07"/o    ;   H    : 5,   88% ; N    : 9,   34%    ;   S    : 10,   69%.   



   Beispiel 4
A. Die durch Behandlung des N, N'-Diacetyl N,   N'-dibenzyläthylendiamins    (oder des   Diformyl-    Derivats) mit Chlorsulfonsäure erhaltene Reaktionsflüssigkeit (siehe Beispiel 2 A) wird unmittelbar nach dem Erkalten in dünnem Strahl in 20 Teile zer  stossenes    Eis gegossen. Darauf extrahiert man mit Butylacetat, trocknet die Lösung und verdampft das Lösungsmittel im Vakuum. Der Rückstand wird in 2, 5-3 Teilen einer 30 % igen wässrigen Dimethyl   aminlösung    aufgenommen. Die Mischung wird   wäh-    rend einiger Stunden unter häufigem   Umrühren    sich selbst überlassen.

   Durch Destillation wird das   über-    schüssige Methylamin wiedergewonnen, und das Produkt wird nach Filtrierung durch Kochen in 6-7 Teilen normaler Salzsäure entacetyliert. Man erhält das   Dichlorhydrat    des   a, fl-bis- [p- (N,    N-Dimethyl  sulfamyl)-benzylamino]-äthans,    welches sich durch Behandlung mit der stöchiometrischen Menge einer Base in wässriger Lösung in symmetrisches   a,/ ?-bis-    [p-(N,N-Dimethyl-sulfamyl)-benzylamino]-Ïthan verwandelt, das bei   172-175     C schmilzt und das z. B. als Diacetat gewonnen wird.

   (Beim   Formyl-Derivat    kann man auch durch Erwärmung in normaler Ätz  natronlösung    entformylieren.) Die Sulfamidbase hat bei der Analyse folgende Werte ergeben :
C : 52,   87%    ; H : 6,   70%    ; N : 12,   27%    ; S : 14,   16 io.   



  Berechnet für   C2H304N4S2'   
C : 52,   84%    ; H : 6,   65%.    ; N : 12,   32%.    ; S : 14,   10 /o.   



   B) 77, 7 g (0, 2 Mol) Kaliumphenoxymethylpenicillin in wässriger Lösung werden mit 57, 5 g (0, 1 Mol)   α,¯-bis-    [p- (N,   N-Dimethyl-sulfamyl)-benzylamino]-    äthan in wässriger Lösung behandelt. Man erhält eine kristalline Verbindung, die filtriert, gewaschen und an der Luft getrocknet wird. Das Produkt enthält 515-571   rlmg    Phenoxymethylpenicillin und 5, 9 % Wasser, gleich 4   Kristallisationswasser-Molekülen.   



  Das Analysenergebnis hat folgende Werte :
C : 50, 54% ; H : 6,   21%    ; N : 9,   34 /o    ; S : 10,   21 /o.   



  Berechnet für C52H66O14N8S4.4H2O:
C : 50, 88% ; H : 6,   08 /.    ; N : 9,   13%    ; S : 10,   45%.   



   Beispiel 5
3, 7 g in Wasser aufgelöstes   Kaliumallylmercapto-    methylpenicillin (0, 01 Mol) werden mit 2, 2g (0, 01 Mol) des Dichlorhydrats von p-Sulfamylbenzylamin in wässriger Lösung behandelt. Man erhält ein kristallines Produkt, das filtriert, gewaschen und im Vakuum getrocknet wird. Das Produkt enthält   575-640 y (mg Allylmercaptomethylpenicillin.   



  Das Analysenergebnis hat folgende Werte :
C : 46,   10%    ; H : 5, 72% ; N : 10,   40%.    ; S : 18,   5011/o,.   



  Berechnet für C20H28O6N4S3:
C : 46,   49"/.    ; H : 5,   46%    ; N : 10, 85% ; S : 18,   62 /o.   



   Beispiel 6
7, 4 g   Kaliumallylmercaptomethylpenicillin    (0, 02 Mol) in wässriger Lösung werden mit 3, 98 g (0, 01 Mol)   a"B-bis-(p-Sulfamyl-benzylamino)-äthan    in Wasser behandelt, das 1, 5 g Essigsäure enthält.



  Man erhält eine kristalline Verbindung, die filtriert, gewaschen und getrocknet wird. Das Produkt enthält 525-584   γ/mg    Allylmercaptomethylpenicillin und 6,   4, 0/o    Wasser, gleich Kristallisationswasser-Mo  lekülen.   



  Gefunden :
C : 44,   40 /o    ; H : 6,   08"/o    ; N : 9,   37 /o    ;   S    : 16,   94 /o.   



  Berechnet für   C42H58Ot2N8S6 4H2O :       C :    44,   59 /o ;    H : 5,   88 /o    ; N : 9, 91% ; S : 17,   01 /o.   



   Beispiel 7
7, 4 g (0, 02 Mol) Kaliumallylmercaptomethylpenicillin in wässriger Lösung werden mit 5, 5 g (0, 01 Mol)   ass-bis- [p- (N-Methyl-sulfamyl)-benzyl-      amino]-äthandiacetat    in wässriger Lösung behandelt.



  Man erhält ein   Präzipitat,    welches filtriert, gewaschen und getrocknet wird. Das Produkt enthält 515-570   rlmg Allylmercaptomethylpenicillin    und 6,   2  /o    Wasser, gleich 4   Kristallisationswasser-Mole-      külen.   



  Das Analysenergebnis ist wie folgt :
C : 45,   28 /o    ; H : 6,   15 /e    ; N : 9,   17 /o    ; S : 16,   48"/o.   



  Berechnet für C44H62O12N8S6.4H2O:
C : 45,   58 /o    ; H : 6,   09 /o    ; N : 9, 67% ; S : 16, 59%
Beispiel 8    7, 4    g (0, 02 Mol) Kaliumallylmercaptomethylpenicillin in wässriger Lösung werden mit 5, 7 g   (0,    01 Mol) in Wasser   aufgelöstem    Diacetat des   a,-      bis-[p-(N-Dimethyl-sulfamyl)-benzylamino] ¯ äthans    behandelt. Man erhält eine kristalline Verbindung, die filtriert, gewaschen und getrocknet wird. Das Produkt enthält 500-556 ylmg Allylmercaptomethylpenicillin und 6,   1  /o    Wasser, gleich 4 Kristallisations  wasser-Molekülen.   



  Das Analysenergebnis ist wie folgt :
C : 46,   45 /o    ; H : 6, 40% ; N : 9,   10 91a    ; S : 16,   11 /e.   



  Berechnet für C46H66O12N8S6.4H2O:    C : 46, 52 /o    ; H : 6,   2811/o    ; N : 9,   44 /o    ;   S    : 16,   20 /o.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Verbindungen aus Penicillinen und Sulfamiden der Formel EMI4.1 oder der Formel EMI4.2 in welchen Formeln R das Wasserstoffatom, eine Alkyl-, Pyridin-, Thiazol-oder Pyrimidin-Gruppe darstellt, dadurch gekennzeichnet, dass Penicillinsalze in Lösung oder Dispersion mit den genannten Sulfamiden behandelt werden.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man das Chlorhydrat von p-Sulfamyl-benzylamin in wässriger Lösung mit der äqui- molaren Lösung eines Phenoxymethylpenicillin-Salzes umsetzt.
    2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man das Chlorhydrat von p-Sulfamyl-benzylamin in wässriger Lösung mit der äqui- molaren Lösung eines Allylmercaptomethylpenicillin Salzes umsetzt.
    3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man eine wässrige Lösung eines Mols eines in Wasser löslichen Salzes der Verbindung der Formel EMI4.3 mit einer Lösung von 2 Mol eines Benzylpenicillin Salzes umsetzt.
    4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man eine wässrige Lösung von 1 Mol eines in Wasser löslichen Salzes von α, ¯-bis- (Sulfamyl-benzylamino)-äthan mit einer Lösung von 2 Mol eines Phenoxymethylpenicillin-Salzes umsetzt.
    5. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man eine wässrige Lösung eines Mols eines in Wasser löslichen Salzes von α,¯-bis- (p-SuIfamyl-benzylamino)-äthan mit einer Lösung von 2 Mol eines Allylmercaptomethylpenicillin-Salzes umsetzt.
    6. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die wässrige Lösung eines Mols eines in Wasser löslichen Salzes von a, 4-bis- [p- (N-Methyl-sulfamyl)-benzylamino]-äthan mit einer Lösung von 2 Mol eines Benzylpenicillin-Salzes umsetzt.
    7. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die wässrige Lösung eines Mols eines in Wasser löslichen Salzes von a, ss-bis- [p- (N-Methyl-sulfamyl)-benzylamino]-äthan mit einer Lösung von 2 Mol eines Phenoxymethylpenicillin Salzes umsetzt.
    8. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Lösung von einem Mol eines in Wasser löslichen Salzes von a, S-bis-[p-(N- Methyl-sulfamyl)-benzylamino]-äthan mit einer Lösung von 2 Mol eines Allylmercaptomethylpenicillin Salzes umsetzt.
    9. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man eine wässrige Lösung von einem Mol eines in Wasser löslichen Salzes von a, ss- bis-[p-(N, N-Dimethyl-sulfamyl)-benzylamino]-äthan mit einer Lösung von 2 Mol eines Benzylpenicillin Salzes umsetzt.
    10. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man eine wässrige Lösung eines Mols eines in Wasser löslichen Salzes von a, ss-bis- [p- (N, N-Dimethyl-sulfamyl)-benzylamino]-äthan mit einer Lösung von 2 Mol eines Phenoxymethylpenicillin-Salzes umsetzt.
    11. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man eine wässrige Lösung eines Mols eines in Wasser löslichen Salzes von a, ss-bis- [p- (N, N-Dimethyl-sulfamyl)-benzylamino]-äthan mit einer Lösung von 2 Mol eines Allylmercaptomethylpenicillin-Salzes umsetzt.
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