CH374312A - Oberwalzen-Trag- und Belastungsarm an einem Streckwerk einer Spinnereimaschine - Google Patents

Oberwalzen-Trag- und Belastungsarm an einem Streckwerk einer Spinnereimaschine

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CH374312A
CH374312A CH7990859A CH7990859A CH374312A CH 374312 A CH374312 A CH 374312A CH 7990859 A CH7990859 A CH 7990859A CH 7990859 A CH7990859 A CH 7990859A CH 374312 A CH374312 A CH 374312A
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CH
Switzerland
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loading arm
support
roller support
arm
machine
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Application number
CH7990859A
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English (en)
Inventor
Rolf Kraemer
Friedrich Kuebler
Original Assignee
Skf Kugellagerfabriken Gmbh
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H5/00Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
    • D01H5/18Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars
    • D01H5/56Supports for drafting elements
    • D01H5/565Top roller arms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description


      Oberwalzen-Trag-    und     Belastungsarm    an     einem        Streckwerk    einer     Spinnereimaschine       Die Erfindung     betrifft    einen     Oberwalzen-Trag-          und        Belastungsarm    an einem Streckwerk     einer        Spin-          nereimaschine,    der hochschwenkbar an     einem    ma  schinenfesten     Teil    gelagert und in seiner Betriebslage       verriegelbar    ist.  



  Bei bekannten     Oberwalzen-Trag-    und Belastungs  armen der genannten Art     sind    die     Belastungsmittel     für eine oder mehrere     Oberwalzen        unmittelbar    im       Oberwalzentragarm    selbst     aufgenommen    und wirken  beispielsweise über     Führungsarme    auf die Oberwal  zen.

   Dabei ergibt sich insbesondere beim Entlasten  des     Oberwalzentragarmes.    der Nachteil,     ,dass    sein  Gesamtgewicht     nicht    gross. genug ist, um das Faser  band, insbesondere am     Ausgangswalzenpaar    noch     mit          einem    genügend grossen Druck festzuhalten. Dieser  Mangel verursacht daher bei     abgestellter    Maschine  und vorwiegend bei starken     Garndrehungen    ein Hin  einwandern der Garndrehung in das Verzugsfeld.

    Wenn andererseits der     Oberwalzen-Trag-    und     Bela-          stungsarm    insbesondere vor längeren Arbeitspausen  zur Beseitigung dieses     übelstandes    nicht entriegelt  wird, besteht die Gefahr einer bleibenden Verfor  mung der     Oberwalzenbezüge,    die sich bei     einem     nachfolgenden     Wiederaufnehmen        des    Spinnvorganges       insofern.    ungünstig     auswirkt,    als das Garn periodi  sche,

   als sogenannter     Moire-Effekt    bezeichnete     Un-          gleichmässigkeiten    aufweist.  



  Der     Erfindung    liegt die Aufgabe     zugrunde,    diesen  Nachteil zu vermeiden     und    den     Oberwalzen-Trag-          und        Belastungsarm    im entriegelten Zustande so zu  halten, dass die Garndrehung     nicht    in das Verzugs  feld wandern     kann    .und     andererseits        eine    bleibende  Verformung der     Oberwalzenbezüge    ausgeschaltet  wird.  



  Erreicht ist dieses Ziel gemäss der     Erfindung     durch ein     maschinenfestes,    auf eine am rückwärtigen  Ende     des        Oberwalzen-Trag-    und     Belastungsarmes       angeordnete Stützfläche     wirkendes    elastisches Glied,  das     unabhängig    von dem Druck der     Belastungsmittel     für die     Oberwalzen    im Bereich der unteren.

       Endlage     des entriegelten Armes auf dessen     Stützfläche    den  grössten Druck ausübt, der     mit    grösser werdendem  Abstand des Armes von den     Unterwalzen        abnimmt.     Zweckmässig ist dabei die     Stützfläche        an    der den  Oberwalzen abgekehrten     Seite    des     Schwenkpunktes     des     Oberwalzen-Trag-    und     Belastungsarmes        inner-          halb    des maschinenfesten Teiles, z.

   B. einer Stütze,  angeordnet und gegenüber der     Längsmittelachse    des  Armes geneigt, so dass im     Zusammenwirken    mit der  gegebenen     Länge    der     Stützfläche    die     jeweils    wirkende  Kraft des elastischen Gliedes durch diese     Neigung     festgelegt wird. Die entsprechend an der Stützfläche  des Armes     anliegende    Fläche des elastischen Gliedes  ist dabei     zweckmässig    ebenfalls mit einer der     Stütz-          fläche        angepassten    Neigung     versehen.     



  In der     Zeichnung    ist     die        Erfindung        in    einem Aus  führungsbeispiel dargestellt, dabei zeigen       Fig.    1 das     hintere    Ende eines     Oberwalzen-Trag-          und    Belastungsarmes     teilweise    im Schnitt und       Fig.    2 den     Oberwalzen-Trag-    und Belastungsarm       gern.        Fig.    1 in vereinfachter     Darstellung    und hochge  klapptem Zustand.  



  Der     Oberwalzen-Trag-        und        Belastungsarm    1 ist  in üblicher Weise um einen in     einer    Stütze 2 befestig  ten Tragbolzen 3     hochklappbar    gelagert und     in.    seiner       Betriebsstellung        mittels        eines    angedeuteten     Kniehe-          belpaares    4 gehalten.

   Das     Kniehebelpaar    4 ist einer  seits in einem im     Oberwalzen-Trag-    und     Belastungs-          arm    gehaltenen     Bolzen    5 und andererseits in     einem     in der Stütze 2     aufgenommenen        Bolzen    6 drehbar ge  lagert. Die Betätigung erfolgt durch einen um den       Bolzen    6     in    der Stütze 2 schwenkbaren Bedienungs  hebel 7.

   Die     Stütze    2 ist dabei     mittels        einer        Spann-          schraube    2' an     einer    in der Zeichnung nicht darge-           stellten        maschinenfesten    Tragstange gehalten, die  durch eine     Bohrung    der Stütze     greift.     



  Im unteren     Teil    der Stütze 2 ist an jeder Seite       ein    als Flachfeder ausgebildetes elastisches     Glied    8       angeordnet    und     mittels    eines beide Federschenkel  verbindenden     Bolzens    9 an der Stütze 2 gehalten.  Jede der     Federn    8 weist einen     abgewinkelten        Teil     10 auf, mit welchem sie sich gegen eine     Stirnseite    der  Stütze 2 legen und     damit    gegen ein.     Verschwenken     beim Belasten ihrer freien, nach oben ragenden  Schenkel gesichert sind.  



  Der     Oberwalzen-Trag-    und     Belastungsarm    1  weist an     seiner    dem die Oberwalzen 13, von denen       in.    der Zeichnung eine strichpunktiert angedeutet ist,  tragenden     Teil    abgekehrten Seite des Lagerbolzens 3  beiderseits der     Stütze    2     eine        Stützfläche    11 auf, gegen  welche sich die Federn 8 mit     einer.        Schrägfläche    8'  in Betriebslage des     Oberwalzen-Trag-    und     Bela-          stungsarmes    1     (Fig.    1)

       anlegen.    Die nach oben ra  genden Schenkel der Federn 8 sind dabei über die       Schrägfläche    8' hinaus     verlängert,        damit        auf    diese  Weise der Federweg in     Richtung    auf den     Tragbolzen     3 zu begrenzt und gleichzeitig ein .auf den     Oberwal-          zen-Trag-    und Belastungsarm 1 wirkendes Moment  aufgefangen     werden    kann.  



       Wenn    der     in        Fig.    1     in.    seiner Betriebslage dar  gestellte     Oberwalzen-Trag-    und Belastungsarm 1 ent  riegelt     wird,    dann     führt    dieser     infolge    der sich aus  dehnenden     Belastungsmittel    für die Oberwalzen 13  um den Mittelpunkt des     Tragbolzens    3     eine    Schwenk  bewegung bis     zur    vollständigen     Entlastung    der Bela  stungsmittel     in        Richtung    des Pfeiles A .aus.

   Dabei  wird die     Stützfläche    11 des     Oberwalzen-Trag-    und  Belastungsarmes 1 nach unten gedreht und drückt  auf ,die     Schrägflächen    8' .der Federn 8, wie es     in          Fig.    1     strichpunktiert    angedeutet ist.

   Je nach der  Neigung der Stützflächen 11 bzw. der Schrägflächen  8' wird auf den     Oberwalzen-Trag-    und Belastungs  arm 1 ein     an    seinem vorderen Ende entgegen der       Pfeilrichtung    A wirkendes Moment ausgeübt, das die       Ausgangsoberwalze    oder auch     sämtliche        Oberwalzen     mit einem     vorbestimmten    Druck auf die dazugehö  rige     Unterwalze    presst.  



  Soll der     Oberwalzen-Trag-    und Belastungsarm 1       vollständig    hochgeschwenkt werden,     dann    wird die  Schrägfläche 8'     einer    jeden Feder 8 nach aussen     ge-          drückt        und    das auf den     Oberwalzen    Trag     und    Be  lastungsarm 1 wirkende Moment     überwunden.    Die  Länge der Stützflächen 11 an beiden Seiten des Ar  mes 1 kann dabei ebenso wie     ihre        Neigung    verschie  den     gross    gewählt und     damit    das  <RTI  

   ID="0002.0084">   jeweils        wirksame     Moment     festgelegt    werden. Zur     seitlichen    Führung  der     Federschenkel    8 ist eine Schutzkappe 12 vorge  sehen, welche     die    Stütze 2     umgreift        und    mit ihren  Innenwänden gegenüber den Federn 8 ein geringes  Spiel belässt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Oberwalzen-Trag- und Belastungsarm an einem Streckwerk einer Spinnereimaschine, der hoch schwenkbar .an einem maschinenfesten Teil gelagert und in seiner Betriebslage verriegelbar ist, gekenn zeichnet durch ein maschinenfestes, auf eine am rück wärtigen Ende des Armes (1) angeordnete Stützfläche (11) wirkendes elastisches Glied (8), das unabhängig von dem Druck der Belastungsmittel für die Ober walzen (13)
    im Bereich der unteren Endlage des ent riegelten Armes (1) auf dessen Stützfläche den gröss- ten Druck ausübt, der mit grösser werdendem Ab stand des Armes von den Unterwalzen abnimmt. UNTERANSPRÜCHE 1. Oberwalzen-Trag- und Belastungsarm nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützfläche (11) an der den Oberwalzen (13) abge kehrten Seite des Schwenkpunktes (3) des Armes (1) angeordnet ist.
    2. Oberwalzen-Trag- und Belastungsarm nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die mit dem elastischen Glied (8) zusammenwirkende Stützfläche (11) gegenüber der Längsmittelachse des Armes (1) geneigt ist.
    3. Oberwalzen-Trag- und Belastungsarm nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das elastische Glied (8) als eine mittels eines Balzens (9) am maschinenfesten Teil gehaltene Feder .ausge bildet ist, die unmittelbar oder über ein Zwischen stück auf die Stützfläche (11) des Armes (1) wirkt.
    4. Oberwalzen-Trag und Belastungsarm nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das elastische Glied als eine beiderseits des maschinen festen Teiles angeordnete, mit einem Schenkel un mittelbar ,auf die Stützfläche (11) des Armes (1) wir kende Flachfeder ausgebildet ist.
    5. Oberwalzen-Trag- und Belastungsarm nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch ge- kennzeichnet, dass die ein- oder mehrteilig ausgebil dete Flachfeder (8) lösbar mit dem maschinenfesten Teil (2) verbunden ist, wobei ihre federnden Schen kel mit einer der Neigung der Stützfläche (11) in Betriebslage des Armes (1) angepassten Schrägfläche (8') auf die Stützfläche wirken.
    6. Oberwalzen-Trag und Belastungsarm nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die federnden Schenkel .der Flach- feder (8) einerseits von dem maschinenfesten Teil (2) und andererseits von einer diesen übergreifenden Schutzkappe (12) parallel geführt sind.
    7. Oberwalzen-Trab und Belastungsarm nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das elastische Glied als Schraubenfeder ausgebildet ist, die mit ihrem freien Ende über einen in einem Lang loch des maschinenfesten Teiles geführten Bolzen auf die Stützfläche des Armes wirkt.
    B. Oberwalzen-Trag- und Belastungsarm nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das elastische Glied als auf Biegen und Knicken bean spruchter Federstab .ausgebildet ist.
CH7990859A 1958-11-22 1959-10-27 Oberwalzen-Trag- und Belastungsarm an einem Streckwerk einer Spinnereimaschine CH374312A (de)

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DE19504801C1 (de) * 1995-02-14 1996-08-14 Skf Textilmasch Komponenten Oberwalzentrag- und Belastungsarm für Spinnereimaschinen-Streckwerke

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